Michael Fränkel

Michael Fränkel

VOLKMARSEN. Bei einem Verkehrsunfall in Volkmarsen ist ein 15-jähriger Rollerfahrer aus Salzkotten verletzt worden.

Mit seinem Roller war der Jugendliche am Montag gegen 16.05 Uhr auf der Warburger Straße unterwegs und wollte seinen Weg in Richtung Wiedelohweg fortsetzen. Aus der entgegengesetzten Richtung kam eine Frau mit einem blauen VW Golf. Sie befand sich auf der abknickenden Vorfahrtstraße und wollte dieser nach links weiter folgen.

Dabei übersah der Rollerfahrer die vorfahrtsberechtigte Autofahrerin und stieß mit dem VW Golf zusammen.

Ein Rettungswagen brachte den Jugendlichen anschließend in das Krankenhaus nach Warburg.

Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Den VW Golf transportierte das Abschleppunternehmen Göbler von der Unfallstelle ab.

FRITZLAR/BORKEN. Nach zwei Taschendiebstählen in Geschäften in Fritzlar und Borken warnt die Polizei vor Taschendieben. Nach aktuellem Ermittlungsstand spricht vieles dafür, dass beide Taten auf das Konto derselben bislang unbekannten Täter gehen.

Zu den Diebstählen kam es am Montag, 24. August 2026. In einem Fall bemerkte das Opfer zunächst überhaupt nicht, dass die Geldbörse gestohlen worden war. Neben der Suche nach Zeugen nimmt die Polizei die beiden Vorfälle zum Anlass, erneut vor dem altbekannten Phänomen des Taschendiebstahls zu warnen und Hinweise zum Schutz vor solchen Taten zu geben.

Der erste Diebstahl ereignete sich gegen 13.30 Uhr in einem Bekleidungsgeschäft in einer Einkaufspassage in der Straße „Am Hospital“ in Fritzlar. Dort wurde einer 50-jährigen Frau zunächst unbemerkt die Geldbörse aus ihrer Handtasche gestohlen, die sie in einem Einkaufskorb abgelegt hatte.

Bei den mutmaßlichen Täterinnen soll es sich um zwei Frauen mit dunklerem Teint und langen schwarzen Haaren gehandelt haben. Beide waren der 50-Jährigen in dem Geschäft sehr nahegekommen.

Als die Frau den Diebstahl bemerkte, fehlte von den beiden Verdächtigen und dem Portemonnaie bereits jede Spur. In der Geldbörse befanden sich Bargeld, eine EC-Karte und Dokumente.

Noch bevor die 50-Jährige ihre Karte sperren lassen konnte, hatten die Täter bereits wenige Minuten nach dem Diebstahl an einem Geldautomaten einer Bankfiliale in der Kasseler Straße 450 Euro Bargeld abgehoben.

Zweiter Diebstahl in Borken

Zur zweiten Tat kam es zwischen 15 und 15.15 Uhr in der Bahnhofstraße in Borken. Eine 74-jährige Frau hielt sich während dieses Zeitraums in zwei Aktionskaufhäusern auf und schaute sich dort verschiedene Waren an, ohne etwas zu kaufen.

Erst später, als sie in einer Bäckerei bezahlen wollte, bemerkte die Frau, dass der Reißverschluss ihres Rucksacks geöffnet war. Das darin aufbewahrte hellbraune Lederportemonnaie samt Inhalt fehlte.

In welchem der beiden Geschäfte die unbekannten Taschendiebe die Geldbörse aus dem auf dem Rücken getragenen Rucksack gestohlen haben, ist bislang nicht bekannt.

Wer Hinweise zu den Taten in Fritzlar und Borken geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05681/7740 bei der Polizei in Homberg zu melden.

Polizei warnt vor Taschendieben

Taschendiebe machen sich insbesondere das Gedränge bei Veranstaltungen, in Geschäften oder in öffentlichen Verkehrsmitteln zunutze, um zuzuschlagen. Bereits mit einfachen Verhaltensmaßnahmen lässt sich das Risiko, Opfer eines Diebstahls zu werden, jedoch verringern.

Die Polizei gibt folgende Tipps zum Schutz vor Taschendieben:

  • Taschendiebe lassen sich am typisch suchenden Blick erkennen: Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute.
  • Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sie sich unter den Arm.
  • Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse.
  • Legen Sie Geldbörsen nicht oben in Einkaufstasche, Einkaufskorb oder Einkaufswagen, sondern tragen Sie sie möglichst körpernah.
  • Hängen Sie Handtaschen im Restaurant, im Kaufhaus oder im Laden – selbst bei der Anprobe von Schuhen oder Kleidung – nicht an Stuhllehnen und stellen Sie sie nicht unbeaufsichtigt ab.

Wer Opfer eines Taschendiebstahls geworden ist, sollte die Polizei alarmieren und Anzeige erstatten. Da Täter – wie in einem der beiden Fälle – nach dem Diebstahl erbeutete EC-Karten für weitere Straftaten nutzen oder dies versuchen, sollten Opfer gestohlene Zahlungskarten schnellstmöglich über den Sperr-Notruf 116 116 sperren lassen. (ots/r)

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WARBURG. Nach Ermittlungen wegen des Verdachts auf Drogenhandel sitzt ein 29-jähriger Mann aus Warburg in Untersuchungshaft. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden Ermittler rund ein Kilogramm Amphetamin.

Beamte der Polizei Höxter nahmen den Mann am Mittwoch, 19. August 2026, fest. Nach bisherigen Erkenntnissen steht er im Verdacht, mit Drogen gehandelt zu haben.

Durchsuchung in der Langen Straße

In der Wohnung des Mannes in der Langen Straße stellten die Ermittler die Drogen sicher.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde er am Donnerstag, 20. August 2026, einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.

Das sichergestellte Amphetamin wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an. (ots/r)

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GIEßEN. Die Mobilität verändert sich und die Zahl der E-Scooter im Straßenverkehr nimmt zu. Damit steigen nach Angaben der Polizei auch die Unfallzahlen. Im Rahmen einer Aktionswoche führte das Polizeipräsidium Mittelhessen deshalb umfangreiche Kontrollen im gesamten Zuständigkeitsbereich durch.

Im Lahn-Dill-Kreis, im Wetteraukreis sowie in den Landkreisen Gießen und Marburg-Biedenkopf nahmen Einsatzkräfte während der gesamten vergangenen Woche verstärkt E-Roller sowie deren Fahrerinnen und Fahrer unter die Lupe. Die Kontrollen fanden insbesondere in innerstädtischen Bereichen und im Umfeld von Schulen statt.

342 E-Roller unter die Lupe genommen

Insgesamt stoppten die Einsatzkräfte 342 E-Roller. Dabei überprüften sie die Zweiräder hinsichtlich einer ordnungsgemäßen Zulassung, des technischen Zustands und möglicher Manipulationen. Neben der Verkehrstüchtigkeit der Fahrerinnen und Fahrer stand auch deren Alter im Fokus.

Zu den am häufigsten festgestellten Verstößen gehörten die verbotene Beförderung weiterer Personen, die Nutzung von Handys während der Fahrt, mangelnder Versicherungsschutz sowie das Befahren von Gehwegen und Fußgängerzonen.

Bei zehn Kindern, die jeweils noch keine 14 Jahre alt waren, beendeten die Einsatzkräfte die Fahrt aufgrund des Alters unmittelbar vor Ort. Die Eltern wurden verständigt und die Roller bis zur Abholung sichergestellt.

Zwei weitere Personen mussten mit zur Dienststelle. Dort führte ein Arzt Blutentnahmen durch, nachdem sich bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit jeweils der Verdacht auf Drogenkonsum ergeben hatte. Nach Angaben der Polizei stellt dies jeweils ebenso eine Straftat dar wie ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

19 Strafanzeigen und 21 Ordnungswidrigkeitenverfahren

Die Bilanz der Aktionswoche: Die Beamten fertigten insgesamt 19 Strafanzeigen und leiteten darüber hinaus 21 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Mehr als 1.200 Euro Verwarngeld wurden bei der Ahndung geringerer Verstöße direkt vor Ort erhoben.

Mindestens ebenso wichtig waren für die Polizei allerdings die zahlreichen Gespräche, welche die Einsatzkräfte mit den kontrollierten Personen führten. Direkt vor Ort klärten sie über Gefahren auf und appellierten daran, die geltenden Regeln einzuhalten und gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr walten zu lassen.

Regeln gelten auch für Kinder-E-Roller

E-Roller dürfen ohne eine Prüfung gefahren werden. Das Mindestalter beträgt 14 Jahre. Auf einem Roller darf nur eine Person stehen, die Beförderung weiterer Personen ist nicht erlaubt. Diese Regel dient nicht zuletzt der eigenen Sicherheit.

E-Scooter dürfen maximal 20 km/h schnell sein. Zudem müssen sie versichert werden, wenn sie im öffentlichen Verkehrsraum gefahren werden. Eine gesetzliche Helmpflicht besteht nicht.

Manche Modelle werden speziell als „Kinder-E-Roller“ zum Kauf angeboten. Auch diese unterliegen allerdings denselben Regeln. Ausnahmen beim Mindestalter, bei der Versicherungspflicht oder den übrigen Bestimmungen gibt es nicht.

Polizei gibt Tipps für eine sichere Fahrt

Die Polizei möchte, dass alle Verkehrsteilnehmer möglichst sicher an ihr Ziel gelangen. Folgende Tipps sollen dabei helfen:

  • Helm: Schlecht für die Frisur, gut für den Kopf! Was fürs Fahrrad gilt, greift auch hier. Auch wenn es keine Pflicht ist: Schaltet den Kopf ein und zieht einen Helm auf!
  • Mindestalter: Es mag verlockend sein, aber erst ab 14 Jahren ist das Fahren der Roller erlaubt. Haltet euch daran!
  • Mitnahme von Personen: Es kann nicht nur gefährlich sein, sondern auch zu schweren Unfällen führen. Bitte nur alleine auf dem E-Roller fahren!
  • Versicherung: Nicht nur Pflicht, sondern wichtig, damit ihr im Fall der Fälle abgesichert seid!
  • Alkohol und Drogen: Die Regeln dazu sind analog zu den übrigen Kraftfahrzeugen. Am besten ist ohnehin: Wer fährt, trinkt nicht!
  • Unterwegs: Fahren nur auf Radwegen, Radstreifen oder der Fahrbahn, nicht auf Gehwegen. Achtet auf rote Ampeln, nehmt die Kopfhörer aus den Ohren und lasst die Finger weg vom Handy!
  • Generell: Versetzt euch in andere Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, nehmt Rücksicht und achtet aufeinander. So tragt ihr dazu bei, dass alle möglichst sicher ans Ziel kommen! Sprecht zudem mit eurer Familie, an eurer Schule und mit eurem Umfeld über diese wichtigen Regeln!

Die Polizei wünscht allen eine gute Fahrt.

Weitere Informationen zum Thema stellt die Polizei Hessen in ihrem Internetangebot unter „E-Scooter im Überblick“ zur Verfügung. (ots/r)

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ALLENDORF/EDER. Nach der Brandserie in Allendorf und Rennertehausen sitzt ein 32-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Die Ermittler prüfen, ob der Mann auch für weitere Brandlegungen in der Region verantwortlich sein könnte.

Nach den Bränden auf dem Sportgelände in Allendorf/Eder kontrollierten Beamte der Polizeistation Frankenberg den Mann am Sonntag, 23. August 2026, in Tatortnähe. Er war mit einem abgedunkelten E-Scooter unterwegs und kam deshalb als Tatverdächtiger für die Brandlegung infrage.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten Brandgeruch fest. Unter Einbeziehung der Staatsanwaltschaft Marburg wurden daraufhin umgehend weitere Ermittlungsmaßnahmen veranlasst, durch die sich die Verdachtsmomente gegen den Mann verdichteten.

Untersuchungshaft wegen Wiederholungsgefahr

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg erließ die zuständige Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Marburg am Montag, 24. August 2026, einen Untersuchungshaftbefehl wegen Wiederholungsgefahr.

Nach der Vorführung wurde der Haftbefehl in Vollzug gesetzt. Der Mann befindet sich nun in einer hessischen Justizvollzugsanstalt.

Verdacht reicht bis in den Juli

Nach dem gegenwärtigen Ermittlungsstand besteht zudem der dringende Verdacht, dass der Beschuldigte für weitere Brandlegungen in Allendorf und Rennertehausen zwischen dem 23. Juli und dem 23. August verantwortlich sein könnte. Die Ermittlungen dauern an.

Bei den Bränden entstanden teilweise erhebliche Sachschäden. Personen wurden nicht verletzt. (ots/r)

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FRANKENBERG. Auf der L 3073 zwischen Friedrichshausen und Frankenberg ist eine Autofahrerin einem Reh ausgewichen und anschließend mit ihrem Wagen im Graben gelandet. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Mit ihrem roten VW Golf 3 war eine 44-jährige Frau aus Rauschenberg am Dienstag gegen 1.30 Uhr von Friedrichshausen in Richtung Frankenberg unterwegs. Als ein Reh auf der Strecke auftauchte, wich die Fahrerin dem Tier aus und geriet mit ihrem Fahrzeug in den Straßengraben.

Die 44-Jährige blieb unverletzt. Auch das Reh wurde bei dem Vorfall nicht verletzt.

Am Golf entstand ein Sachschaden von rund 5000 Euro. Das Fahrzeug wurde anschließend vom Abschleppunternehmen AVAS geborgen und abtransportiert.

FRITZLAR. Wegen einer unklaren Rauchentwicklung sind die Feuerwehren Fritzlar, Lohne und Züschen in die Wehrener Gemarkung ausgerückt. Vor Ort brannte Stroh auf einem Feld in Richtung Lohne.

Alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Samstag um 9.01 Uhr. Die zuerst eintreffenden Kräfte der Feuerwehr Züschen leiteten umgehend einen Löschangriff ein und konnten das brennende Stroh schnell ablöschen.

Unterstützung bei der Brandbekämpfung

Aufgabe der Feuerwehr Fritzlar war es, die Einsatzkräfte aus Züschen mit ausreichend Löschwasser zu versorgen.

Parallel dazu grubberte ein anwesender Landwirt den Bereich rund um die Brandstelle um. Dadurch konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers auf das Feld wirkungsvoll verhindert werden.

An der Einsatzstelle befanden sich zudem die Polizei und der Rettungsdienst.

WABERN. Auf der A 49 zwischen Wabern und Borken hat ein Fahrzeugbrand für einen größeren Feuerwehreinsatz gesorgt. Als Ursache kommt nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei ein technischer Defekt in Betracht.

Unter dem Einsatzstichwort „F1 - Pkw-Brand“ wurden die Einsatzkräfte am Montag um 21.25 Uhr auf die A 49 in Fahrtrichtung Süden alarmiert. Bereits auf der Anfahrt erhielten sie die Information, dass ein Hybridfahrzeug der Marke Volvo in Vollbrand stehen sollte. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle bestätigte sich diese Meldung.

Die 45-Jährige aus Fritzlar hatte den Volvo rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt. Bis weitere Kräfte eintrafen, wurde sie von zufällig vorbeikommenden Einsatzkräften der Bundespolizei betreut.

Löschangriff mit zwei Rohren

Umgehend baute die Besatzung des Staffellöschfahrzeugs (StLF) einen Löschangriff auf und begann mit der Brandbekämpfung. Ein weiterer Trupp des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF) nahm ein zweites Rohr vor und löschte die durch das Feuer bereits in Brand geratene Vegetation entlang der Fahrbahn ab.

Nach einiger Zeit konnte der Fahrzeugbrand vollständig gelöscht werden. Anschließend wurde der Volvo mit einem Schaumteppich bedeckt. Aufgrund des Hybridantriebs kontrollierte die Feuerwehr die Hochvoltbatterie im weiteren Einsatzverlauf regelmäßig mit einer Wärmebildkamera, um eine erneute Erwärmung frühzeitig erkennen zu können.

Den entstandenen Sachschaden schätzen die aufnehmenden Polizeibeamten auf rund 20.000 Euro.

A 49 während der Arbeiten voll gesperrt

Während der gesamten Lösch- und Bergungsarbeiten blieb die A 49 in Fahrtrichtung Süden voll gesperrt.

Im Einsatz waren ein Einsatzleitwagen (ELW 1), ein Staffellöschfahrzeug (StLF 20), ein Tanklöschfahrzeug (TLF 24/50), ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20/16) und ein Mannschaftstransportwagen (MTW) sowie die Feuerwehr Werkel mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W) samt Verkehrssicherungsanhänger (VSA) und einem MTW. Darüber hinaus waren die Bundespolizei, die Autobahnpolizei Baunatal und die Autobahn GmbH beteiligt.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Autobahn GmbH übergeben. Anschließend rückten die Einsatzkräfte wieder ein.

Damit sind jetzt auch alle Angaben aus Feuerwehr- und Polizeibericht enthalten: Volvo, Hybridantrieb, 45 Jahre, Fritzlar, unverletzt, rechtzeitig ausgestiegen, Bundespolizei, technischer Defekt, 20.000 Euro Schaden, Vegetationsbrand, Schaumteppich, Hochvoltbatterie, Wärmebildkamera, Vollsperrung, sämtliche Fahrzeuge und beteiligten Organisationen sowie die Übergabe an die Autobahn GmbH.

WILLEBADESSEN. Auf der L 763 bei Peckelsheim hat sich ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten ereignet.

Mit ihrem VW Golf war eine 44-jährige Frau aus Willebadessen am Samstag gegen 14.50 Uhr von Fölsen in Richtung Peckelsheim unterwegs. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen geriet sie in einer Rechtskurve zu weit auf die Gegenfahrbahn.

Dort kam ihr ein weiterer VW Golf entgegen, der mit vier Personen besetzt war. Der 31-jährige Fahrer aus Hofgeismar konnte nicht mehr reagieren, sodass es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam.

Leichte Verletzungen erlitten die Golf-Fahrerin sowie eine 57-jährige Frau, eine 31-jährige Frau und ein vierjähriges Mädchen aus dem entgegenkommenden Fahrzeug. Der Fahrer aus Hofgeismar blieb unverletzt.

Alle Verletzten wurden vorsorglich zur weiteren Untersuchung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den entstandenen Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 50.000 Euro. (ots/r)

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BAD WILDUNGEN. Nach einem rätselhaften Verkehrsunfall auf der L 3296 zwischen dem Gershäuser Hof und Bad Zwesten steht die Polizei vor mehreren offenen Fragen. Mehrere Leitplankenfelder und fünf Bäume wurden bei dem Unfall erheblich beschädigt.

Nach der bisherigen Spurenlage ereignete sich der Unfall in der Nacht von Sonntag, 23. August, auf Montag, 24. August 2026, im Bereich Rödernhof. Der Fahrer war offenbar aus Richtung Gershäuser Hof auf der Landesstraße 3296 in Richtung Bad Zwesten unterwegs.

Beim Überfahren einer Kuppe war der Transporter anscheinend zu schnell unterwegs. Das Fahrzeug brach nach links aus und geriet auf die Bankette. Beim Gegenlenken stieß der Wagen in die rechtsseitige Leitplanke, durchbrach diese und kam am Abhang zwischen mehreren Bäumen zum Stehen. Auch der Transporter wurde erheblich beschädigt.

Unfallstelle wirft Fragen auf

In den Morgenstunden wurden Beamte der Polizeistation Bad Wildungen zu dem Unfall gerufen. Zu diesem Zeitpunkt fehlte sowohl vom Fahrzeug als auch vom Fahrer jede Spur.

Bei der Unfallaufnahme fanden die Polizisten Farbabrieb an der Leitplanke. Der Farbton RAL 6003 wird als Olivgrün bezeichnet. Außerdem stellten die Beamten Fragmente von Fahrzeugteilen sicher, die mit einer Nummer versehen waren. Anhand dieser Spuren konnte das Unfallfahrzeug als VW T5 identifiziert werden.

Unklar ist bislang insbesondere, wer das Fahrzeug aus dem Abhang gezogen hat. Zudem möchte die Polizei wissen, wer Angaben zum Fahrer machen kann.

Straßenmeisterei sichert Fahrbahn

Bei dem Unfall waren Betriebsstoffe ausgelaufen. Die Straßenmeisterei streute deshalb die Fahrbahn ab. Vorsorglich wurden zudem Hinweisschilder aufgestellt, die auf eine Ölspur aufmerksam machen.

Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich um eine vorsichtige Fahrweise.

Hinweise zum Unfall, zum Fahrzeug oder zum Fahrer nimmt die Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegen.

Neustes 112-Video

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