ALLENDORF/EDER. Nach weiteren Bränden am Wochenende in Allendorf/Eder ermittelt die Polizei weiter mit Hochdruck.
Wie Pressesprecherin Annika Heuschneider berichtet, erhielt die Polizei am Sonntag, 23. August 2026, gegen 23.30 Uhr Kenntnis von zwei Bränden, die sich gleichzeitig auf dem Sportgelände in der Straße Am Bahndamm in Allendorf ereigneten (wir berichteten).
Betroffen waren zwei Holzhütten: eine Lagerhütte des Tennisheims und eine Lagerhütte des Fußballplatzes. In den Hütten waren Sport- und Gartengeräte gelagert.
Beim Eintreffen der Polizeibeamten standen beide Hütten in Vollbrand. Sie befanden sich lediglich etwa 50 Meter voneinander entfernt auf dem umzäunten Gelände des Sportvereins. Die Feuerwehr führte Löscharbeiten durch.
Sachschaden von etwa 25.000 Euro
Den Schaden an den beiden Objekten schätzt die Polizei auf etwa 25.000 Euro. Nach den bisherigen Erkenntnissen gehen die Ermittler von Brandstiftung aus.
Zu zwei weiteren versuchten Branddelikten kam es in der Straße Im Ried in Allendorf. Dort versuchte ein bislang unbekannter Täter an verschiedenen Tagen, in einer Lagerhütte neben dem Fußballplatz Feuer zu entzünden.
Gemeldet wurden die beiden Versuche der Polizei am Samstag und am Sonntagabend. In beiden Fällen brach kein Feuer aus, sodass die Lagerhütte keinen Schaden nahm. Der Schaden am Inventar der Hütte ist derzeit nicht bekannt.
Ermittlungen in elf Fällen
Inzwischen ermittelt die Polizei in elf Fällen wegen Branddelikten in Allendorf und Rennertehausen.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Kriminalpolizei in Korbach oder unter 06451/72030 bei der Polizeistation Frankenberg zu melden.
BESTWIG. Bei einem Verkehrsunfall auf der Briloner Straße ist ein 57-jähriger Motorradfahrer aus Battenberg schwer verletzt worden.
Mit seinem Wagen war ein 21-jähriger Mann aus Bestwig am Sonntag gegen 14 Uhr in Richtung Antfeld unterwegs. Als er nach links auf das Gelände einer Tankstelle abbiegen wollte, kam es zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Motorrad.
Noch durch einen Bremsversuch versuchte der Motorradfahrer, die Kollision zu verhindern. Anschließend brachte ihn ein Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt.
Das Motorrad war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden durch die Feuerwehr abgestreut.
Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang hat das Verkehrskommissariat übernommen. (ots/r)
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BAD AROLSEN. Am Burgkampweg bei Mengeringhausen hat eine ausgelaufene Farbdose zu einem Feuerwehreinsatz geführt. Die Farbe war in eine Wasserpfütze gelaufen und hatte das dort stehende Wasser verunreinigt.
Beim Spaziergang mit ihrem Hund entdeckte ein Ehepaar am Sonntag, 23. August 2026, auf dem Burgkampweg in Richtung der Blechscheune Raczek die Farbdose und die verschmutzte Wasserpfütze. Gegen 11.17 Uhr verständigten die beiden die Polizei.
Nach Angaben der Feuerwehr wurden die Einsatzkräfte später durch die Polizei angefordert. Um 13.41 Uhr erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr Bad Arolsen.
Unter der Leitung des Bad Arolser Wehrführers Jan Schulze nahmen die Einsatzkräfte das verunreinigte Wasser auf und streuten den betroffenen Bereich ab.
Die Feuerwehr Bad Arolsen war rund eineinhalb Stunden im Einsatz.
ALLENDORF/EDER. In der Nacht haben zwei nahezu zeitgleich brennende Objekte die Feuerwehren Allendorf und Rennertehausen beschäftigt. Im Bereich der Sportanlagen standen eine Holzhütte beziehungsweise ein Stand sowie ein Anbau des Tennisheims in Vollbrand.
Unter dem Einsatzstichwort „F2 – brennt Tennisheim“ wurden die Einsatzkräfte am Sonntag, 23. August 2026, um 23.34 Uhr in die Straße Am Bahndamm 6 in Allendorf (Eder) alarmiert. Zunächst war von einem Brand im Bereich des Tennisheims ausgegangen worden. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass es sich um zwei Einsatzstellen handelte.
Bei einer Brandstelle stand ein Anbau des Tennisheims in Vollbrand. Gleichzeitig brannte eine weitere Holzhütte beziehungsweise ein Stand neben dem großen Kunstrasenplatz.
Löschangriffe an beiden Einsatzstellen
Unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Christian Henkel-Strieder leiteten die Einsatzkräfte an beiden Brandstellen gleichzeitig Löschangriffe ein. Insgesamt waren zunächst 41 Feuerwehrkräfte vor Ort.
Im weiteren Verlauf wurde zusätzlich die Drohneneinheit aus Haine nachalarmiert. Mit den vier weiteren Kräften erhöhte sich die Gesamtzahl auf 45 Einsatzkräfte. Mithilfe der Drohne wurde das Gelände aus der Luft kontrolliert.
Neben der Feuerwehr befanden sich die Polizei und Bürgermeister Carsten Schäfer an den Einsatzstellen.
Ursache Gegenstand der Ermittlungen
Zur Ursache der beiden Brände konnte die Polizei vor Ort zunächst noch keine Angaben machen. Die weiteren Ermittlungen müssen nun klären, wie die Feuer entstanden sind.
Wie Gemeindebrandinspektor Christian Henkel-Strieder gegenüber 112-Magazin mitteilt, ist nach seinem bisherigen Kenntnisstand inzwischen von mindestens zehn Fällen von Brandstiftung auszugehen. Ob die beiden aktuellen Brände ebenfalls vorsätzlich gelegt wurden, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
WALDECK. Bei einem Verkehrsunfall auf der B 251 zwischen Freienhagen und Ippinghausen ist ein 74-jähriger Autofahrer aus Wolfhagen schwer verletzt worden.
Wie die Polizei gegenüber 112-Magazin mitteilt, war der Mann am Freitag gegen 17.30 Uhr mit seinem VW Touran von Ippinghausen in Richtung Freienhagen unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug nach links über die Gegenfahrbahn und prallte gegen einen Baum. An dem VW entstand Totalschaden.
Zur Unfallstelle wurden um 17.33 Uhr die Feuerwehren Freienhagen, Netze und Sachsenhausen alarmiert. Die zuerst eintreffende Einheit aus Freienhagen übernahm die Betreuung des Fahrers bis zur Ankunft des Rettungsdienstes und sicherte die Einsatzstelle ab.
Christoph 7 landet neben der Unfallstelle
Nach dem Eintreffen von Notarzt und Rettungsdienst wurde der Patient im Rettungswagen versorgt. Im weiteren Verlauf wurde ein Rettungshubschrauber nachgefordert. Christoph 7 aus Kassel landete auf einer Wiese neben der Einsatzstelle.
Für die Landung erkundete die Feuerwehr einen geeigneten Platz und sicherte den Bereich ab. Anschließend unterstützten die Einsatzkräfte beim Transport des Patienten zum Hubschrauber. Mit Christoph 7 wurde der Mann nach Kassel geflogen.
Betriebsstoffe aufgenommen und Brandschutz sichergestellt
Zu den weiteren Aufgaben gehörten die Aufnahme ausgelaufener Betriebsstoffe und die Sicherstellung des Brandschutzes. Das eingesetzte Bindemittel wurde anschließend wieder aufgenommen und eine Warnbeschilderung aufgestellt.
Unter der Leitung von Andreas Lamotte waren außerdem ein Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei vor Ort. Nach rund eineinhalb Stunden war der Feuerwehreinsatz beendet.
ALLENDORF/EDER. Nach einem Verkehrsunfall auf der B 253 bei Battenfeld hat die Polizei den Führerschein eines 39-jährigen Autofahrers aus Haina (Kloster) sichergestellt. Nach den vorliegenden Angaben war der Mann erheblich alkoholisiert.
Mit seinem weißen Dacia war er am Samstag gegen 2.45 Uhr aus Richtung Frankenberg in Fahrtrichtung Battenberg unterwegs. In Höhe Battenfeld übersah der Fahrer den Kreisverkehr und fuhr mit seinem Wagen auf diesen.
Im Krankenhaus Frankenberg wurde eine Blutentnahme durchgeführt.
Anschließend musste das Fahrzeug durch das Abschleppunternehmen AVAS abgeschleppt werden. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnten zunächst keine Angaben gemacht werden.
HOFGEISMAR. Bei einem Verkehrsunfall in der Hofgeismarer Fußgängerzone waren Polizei und Rettungsdienst mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte ein medizinischer Notfall des Autofahrers die Ursache gewesen sein.
Wie Zeugen gegenüber den vor Ort eingesetzten Polizeibeamten angaben, war ihnen der 68-jährige Autofahrer aus Hofgeismar am Freitag gegen 10.30 Uhr an einem Zebrastreifen unweit der Mühlenstraße aufgefallen, da er augenscheinlich medizinische Probleme hatte. Als sie den am Steuer sitzenden Mann ansprechen wollten, fuhr der Mercedes plötzlich mit hoher Geschwindigkeit in die Fußgängerzone.
Dort erfasste das Fahrzeug mehrere Passanten, kollidierte mit den Außenständern der Geschäfte und fuhr gegen das Schaufenster eines Kaufhauses. Kurz danach kam der Mercedes zum Stehen.
Passanten leisten sofort Erste Hilfe
Passanten leisteten dem Fahrer noch in seinem Fahrzeug umgehend Erste Hilfe. Nach Angaben der Polizei lag bei dem Mann offenbar ein medizinischer Notfall vor, der nach derzeitigem Ermittlungsstand ursächlich für den Unfall war.
Nach notärztlicher Behandlung wurde der Fahrer in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand soll kritisch sein.
Acht Personen in der Fußgängerzone verletzt
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden acht Personen in der Fußgängerzone verletzt. Sie erlitten Schürfwunden, Prellungen oder einen Schock. Vier von ihnen wurden vorsorglich in Krankenhäuser gebracht.
Bei keinem dieser acht Verletzten liegen nach bisherigen Informationen schwere Verletzungen vor.
Gutachter in Ermittlungen eingebunden
In die Ermittlungen zum Unfall wurde ein Gutachter eingebunden.
In der Fußgängerzone entstand hoher Sachschaden, der derzeit noch nicht genau beziffert werden kann. Zum Zeitpunkt der Polizeimeldung war die Unfallstelle weiterhin abgesperrt.
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PADERBORN. Innerhalb kurzer Zeit ist die Feuerwehr Paderborn zu drei Einsätzen ausgerückt. Zwei Verkehrsunfälle und ein gemeldeter Zimmerbrand beschäftigten Feuerwehr und Rettungsdienst.
Auffahrunfall auf der Barkhauser Straße
Im Feierabendverkehr ereignete sich am Donnerstag gegen 16.05 Uhr auf der Barkhauser Straße stadtauswärts, kurz vor dem Kreisverkehr Oberes Feld, ein Auffahrunfall mit drei Pkw.
Nach Angaben der Polizei war ein 42-jähriger Fahrer mit seinem Audi A3 in Richtung Wewer unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr er auf den vor ihm fahrenden Mini One eines 62-Jährigen auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mini auf den vorausfahrenden Suzuki Swift einer 19-Jährigen geschoben.
Bei der Feuerwehr ging um 16.13 Uhr die Alarmierung zu dem Verkehrsunfall ein. Insgesamt befanden sich vier Personen in den beteiligten Fahrzeugen. Alle wurden durch den Rettungsdienst gesichtet und erstversorgt.
Leichte Verletzungen erlitten die Suzuki-Fahrerin, der Audi-Fahrer sowie eine 43-jährige Beifahrerin. Ein Rettungswagen brachte die Suzuki-Fahrerin zur weiteren Behandlung in ein Paderborner Krankenhaus. Audi-Fahrer und Beifahrerin mussten nicht in Krankenhäuser gebracht werden. Der Mini-Fahrer blieb unverletzt.
Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher, übernahm das Batteriemanagement und streute auslaufende Betriebsstoffe ab.
Nach etwa 45 Minuten konnten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst die Einsatzstelle verlassen. Für die Unfallaufnahme und die anschließenden Bergungsmaßnahmen blieb die Barkhauser Straße nach Angaben der Polizei insgesamt rund 100 Minuten vollständig gesperrt.
Audi und Mini mussten abgeschleppt werden. Den Gesamtschaden an den beteiligten Fahrzeugen beziffert die Polizei auf rund 27.000 Euro.
Eingesetzt waren zwei Rettungswagen, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und der Einsatzführungsdienst der Feuerwehr Paderborn sowie das Notarzteinsatzfahrzeug aus Hövelhof.
Angebranntes Essen sorgt für verrauchte Wohnung
Zu einem gemeldeten Zimmerbrand am Tegelweg wurde die Feuerwehr Paderborn gegen 17.20 Uhr alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte und nach der ersten Lageerkundung stellte sich heraus, dass eine Wohnung im ersten Obergeschoss vollständig verraucht war. Alle im Gebäude befindlichen Personen hatten dieses bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbstständig verlassen.
Zur weiteren Erkundung und Brandbekämpfung ging die Besatzung der Feuer- und Rettungswache Nord mit einem Angriffstrupp unter Atemschutz und einem Strahlrohr in die betroffene Wohnung vor. Hierbei konnte als Ursache der Rauchentwicklung angebranntes Essen auf einem Herd festgestellt werden.
Das Brandgut wurde aus der Wohnung ins Freie verbracht. Anschließend führte die Feuerwehr Lüftungsmaßnahmen durch, um die Wohnung vom Brandrauch zu befreien. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
Zur Unterstützung waren weitere Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Süd sowie des ehrenamtlichen Löschzugs Stadtheide im Einsatz. Zusätzlich befanden sich zwischenzeitlich drei Rettungsdienstfahrzeuge an der Einsatzstelle.
Nach Abschluss der Maßnahmen und einer Kontrolle konnte die Wohnung an die zuständige Immobilienleitung beziehungsweise den Betreiber übergeben werden.
Auffahrunfall auf der Münsterstraße
Noch während des Brandeinsatzes am Tegelweg erreichte die Feuerwehr Paderborn um 17.38 Uhr eine weitere Alarmierung. Auf der Münsterstraße stadtauswärts im Bereich der Autobahnauffahrt zur A 33 waren im Feierabendverkehr zwei Pkw kollidiert.
Ein Fahrzeug war mit einer Person, das andere mit einer fünfköpfigen Familie besetzt.
Die insgesamt sechs Insassen wurden durch den Rettungsdienst gesichtet und erstversorgt. Drei verletzte Personen mussten anschließend zur weiteren Behandlung in Paderborner Krankenhäuser transportiert werden.
Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher, übernahm das Batteriemanagement und streute auslaufende Betriebsstoffe ab.
Nach etwa 35 Minuten konnten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst die Einsatzstelle verlassen. Die Münsterstraße war während der Maßnahmen durch die Polizei zeitweise vollständig gesperrt.
Eingesetzt waren zwei Rettungswagen sowie ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und der Einsatzführungsdienst der Feuerwehr Paderborn.
KASSEL. Bei einem Brand in einem Hochhaus im Kasseler Stadtteil Wesertor sind drei Bewohner leicht verletzt worden. Das Feuer brach im Treppenraum des neunten Obergeschosses aus.
Hausbewohner bemerkten am Donnerstag, 20. August 2026, gegen 22.45 Uhr Feuer und Rauch im Hausflur des Gebäudes in der Weserstraße und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Nach Angaben der Feuerwehr erfolgte deren Alarmierung um 22.47 Uhr.
Nach Angaben der am Brandort eingesetzten Polizeibeamten waren offenbar ein im Flur abgestellter Kinderwagen und weitere Gegenstände aus bislang unbekannten Gründen in Brand geraten.
Bewohnern ist der Rückweg abgeschnitten
Beim Eintreffen der Feuerwehr machten sich mehrere Personen auf dem Dach und an den Fenstern des Gebäudes bemerkbar. Durch den verrauchten Treppenraum war ihnen der Rückweg abgeschnitten.
Umgehend begab sich ein sogenannter Stoßtrupp zur Brandbekämpfung in das neunte Obergeschoss. Den Einsatzkräften gelang es, das Feuer zügig zu löschen.
Im weiteren Verlauf wurde nach Angaben der Feuerwehr der betroffene Gebäudeteil geräumt, während die Polizei von einer Evakuierung des Gebäudes berichtet. Anschließend wurden die Personen vom Rettungsdienst gesichtet.
Während die Feuerwehr in ihrer ersten Mitteilung zunächst von keinen Verletzten berichtet hatte, teilte die Polizei später mit, dass die drei Bewohner leicht verletzt wurden. Wegen des Verdachts auf eine Rauchgasintoxikation brachte der Rettungsdienst die Betroffenen mit Rettungswagen in ein Krankenhaus.
Für die Dauer des Einsatzes stellte die Kasseler Verkehrsgesellschaft eine Straßenbahn bereit, in der sich die Bewohner aufhalten konnten. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten sie wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache
Insgesamt waren 50 Kräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Kassel sowie 14 Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz. Hinzu kamen mehrere Streifen der Polizei und die Kasseler Verkehrsgesellschaft.
Im betroffenen Bereich wurde der Treppenraum durch den Brand stark beschädigt. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen der Polizei beläuft sich der Sachschaden auf rund 50.000 Euro.
Zur Brandursache liegen bislang keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die zuständigen Brandursachenermittler der Kasseler Kriminalpolizei können derzeit auch eine vorsätzliche Brandstiftung nicht ausschließen.
Zeugen, die verdächtige Personen im Bereich des Brandortes beobachtet haben oder zur Aufklärung des Falls beitragen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.
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DIEMELSEE. Insgesamt 22 Kinder erlebten bei der inzwischen achten jährlichen Übernachtung der Kinderfeuerwehr Diemelsee in Giebringhausen ein abwechslungsreiches Programm mit Biberwanderung, Spielen und viel Gemeinschaft.
In der Giebringhäuser Halle schlugen die 22 Kinder der Kinderfeuerwehr Diemelsee am Freitag, 14. August 2026, um 17.30 Uhr ihr Lager auf. Nach einer Stärkung mit Bratwurst startete gegen 18.45 Uhr eine Biberwanderung am Diemelsee.
Natur- und Landschaftsführer Peter vermittelte dabei viel Wissenswertes über den Biber und seinen Lebensraum. Zahlreiche Spuren wurden entdeckt, auch wenn sich an diesem Abend leider kein Biber zeigte.
Nach ruhiger Nacht beginnt der Spiele-Wettstreit
Zurück in der Halle gab es noch ein Eis, bevor gegen 23 Uhr Ruhe einkehrte. Nach einer erstaunlich ruhigen Nacht begann der nächste Morgen um 7 Uhr traditionell mit „Guten Morgen, Sonnenschein“.
Nach dem Frühstück und dem Abbau der Schlafplätze begann um 9.30 Uhr der „Spiele-Wettstreit“. In vier Gruppen galt es, fünf verschiedene Aufgaben zu meistern:
Dabei waren Geschicklichkeit und vor allem Teamarbeit gefragt. Zwischendurch blieb noch Zeit für einen Besuch auf dem benachbarten Spielplatz.
Feuerwehrrote Medaillen für alle Kinder
Gegen 12 Uhr folgten das gemeinsame Mittagessen und anschließend die Siegerehrung. Jedes Kind erhielt eine lachende, feuerwehrrote Medaille und durfte sich etwas vom Geschenketisch aussuchen. Hierzu waren die Eltern bereits dabei.
Zur Siegerehrung waren Klaus Bangert und Björn Becker vom Gemeindevorstand sowie der zweite stellvertretende Gemeindebrandinspektor Andreas Figge zu Gast. Björn Becker richtete ein kurzes Grußwort an die Kinder.
Die Übernachtung der Kinderfeuerwehr findet jährlich statt und wurde in diesem Jahr bereits zum achten Mal durchgeführt. Dass sie nach wie vor zu den Höhepunkten gehört, machten auch die Kinder deutlich: „Die Übernachtung gefällt uns einfach immer richtig gut. Es ist jedes Mal ein besonderes Erlebnis.“
Am Ende blickten die Betreuer in glückliche und strahlende Kinderaugen. Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Giebringhausen für die Gastfreundschaft und die hervorragende Betreuung.