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Mittwoch, 12 Januar 2022 07:34

Feuerwehr birgt toten Mann aus dem Diemelsee

DIEMELSEE. Ein Unfall mit Todesfolge hat sich am 12. Januar am Diemelsee ereignet - ein mit zwei Personen besetzter Lupo mit Korbacher Kennzeichen (KB) durchbrach ein Schutzgitter und landete im See.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, hörte ein Feriengast, der zurzeit auf einem Heringhäuser Campingplatz wohnt, nach Mitternacht einen dumpfen Knall und Hilferufe aus dem Bereich der DLRG-Station in Heringhausen. Umgehend setzte der Feriengast den Notruf 112 bei der Leitstelle ab, die daraufhin die Polizei und den Rettungsdienst in Adorf alarmierte.

Bei Eintreffen der Polizei gegen 0.30 Uhr konnte der Rettungsdienst einen Mann (35) aus Korbach versorgen, der angab, dass er als Beifahrer mit einem Lupo im See gelandet sei. Daraufhin wurde die Freiwillige Feuerwehr Diemelsee mit etwa 50 Einsatzkräften und dem Rettungsboot aus Adorf nachalarmiert. Ebenfalls waren ein Notarzt und ein weiterer RTW aus Usseln vor Ort. Zunächst versuchten Beamte der Polizei an das im Wasser treibende Fahrzeug zu gelangen, konnten aber aufgrund der Dunkelheit und der niedrigen Temperaturen nichts ausrichten. In Absprache mit den Einsatzleitern Torsten Behle und Karl-Wilhelm Römer wurden Taucher der Berufsfeuerwehr Kassel angefordert. Weil der 35-jährige Beifahrer des Lupo angab, nicht allein im Auto gewesen zu sein, musste schnell gehandelt werden.

Die Einsatzleiter ließen umgehend die Einsatzstelle ausleuchten und schickten ein Team unter Sicherung zum auf dem Dach im Wasser liegenden Fahrzeug. Die Einsatzkräfte sicherten den Wagen mit Gewindebolzen und Gurten gegen weiteres Abrutschen in den See. Unter schweren Bedingungen und mit Hilfe des Bootes konnte die Feuerwehr den Fahrer (28), ebenfalls aus Korbach, aus dem Fahrzeug ziehen und dem Notarzt übergeben. Dieser stellte den Tod des 28-Jährigen fest. Die Rettungstaucher aus Kassel, die sich bereits auf der Anfahrt befanden, wurden abgerufen. Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren Adorf, Ottlar und Heringhausen.

Was war geschehen?

Nach ersten Erkenntnissen an der Unfallstelle war das Duo gegen Mitternacht mit einem nicht zugelassenen roten VW Lupo von Heringhausen in Richtung Giebringhausen (Kreisstraße 63) unterwegs gewesen. In Höhe eines Parkplatzes geriet das Fahrzeug ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und durchbrach in Höhe der DLRG-Station einen Schutzzaun. Danach stürzte der Lupo von der Klippe und landete kopfüber im Wasser. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass die Kennzeichen nicht zum Fahrzeug passten und darüber hinaus bereits entstempelt waren. Betriebsstoffe waren nicht ausgelaufen, eine Umweltgefährdung bestand daher nicht, sagte Torsten Behle.

Link: Unfallstandort am 12. Januar 2022 am Diemelsee.

Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 29 Dezember 2021 09:33

Bergwacht, Rettungsdienst und Feuerwehr im Einsatz

KASSEL. Am Dienstag, um 11.22 Uhr, wurde die Feuerwehr Kassel zu einer verunfallten Wandererin in den Bergpark Wilhelmshöhe alarmiert.

Der zuerst an die Einsatzstelle geschickte Rettungswagen musste aufgrund unwegsamen Geländes als Unterstützung den Löschzug der Berufsfeuerwehr nachalarmieren. Da mit den Fahrzeugen der Feuerwehr die Einsatzstelle nicht erreicht werden konnte, musste das Material zuerst zu Fuß zur Einsatzstelle verbracht werden. Vor Ort wurde die gestürzte und verletzte Wanderin vom Rettungsdienst gelagert und mithilfe einer Schleifkorbtrage und Seilen durch die Feuerwehr mit Unterstützung der Bergwacht aus dem Gelände gerettet.

Die Einsatzleitung hatte Torsten Weber.

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Publiziert in KS Feuerwehr
Donnerstag, 09 Dezember 2021 16:51

Zusammenstoß in Weidenhausen mit zwei Verletzten

WEIDENHAUSEN. Glimpflich endete ein Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag in Weidenhausen. Dort waren in der Seitenstraße „Am Stünzel“ zwei Pkw frontal zusammengestoßen. Eine junge, die aus Richtung Leimstruth kommend unterwegs war, beabsichtigte, mit ihrem Volvo von der Weidenhäuser Straße nach rechts auf die Straße „Am Stünzel“ abzubiegen. Dabei übersah sie offenbar den Pkw einer weiteren Frau, die von der Straße „Am Stünzel“ auf die Weidenhäuser Straße abbiegen wollte.

Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Volvo und dem Citroen Picasso der entgegenkommenden Frau. Im Citroen saß neben der Fahrerin noch ein neunjähriger Junge. Diese beiden erlitten beim Unfall leichte Verletzungen und wurden zur näheren Untersuchung ins Bad Berleburger Krankenhaus gebracht. Dazu waren vor Ort zwei Rettungswagen der DRK Wache Womelsdorf und der Bad Berleburger Notarzt im Einsatz. Die Polizei aus Bad Berleburg nahm den Unfall auf und organisierte, dass die beiden Fahrzeuge, die nicht mehr fahrbereit waren, abgeschleppt werden konnten. Die Fahrerin im Volvo blieb unverletzt.   

Publiziert in SI Retter

SCHWARZENAU. Ein spektakulärer Verkehrsunfall ereignete sich am Montagabend zwischen Latzbruch und dem Hüttental oberhalb von Schwarzenau. Dabei ist ein Autofahrer nahezu ungebremst in einen auf der Fahrbahn liegenden Baum gefahren. Der Baum, eine Lärche, war als einer von wenigen Bäumen nach einem Kahlschlag in einem Käferholzbestand stehen geblieben und dann beim starken Wind am Abend auf die Straße gestürzt. Durch die Wucht des Aufpralls vom Pkw wurde der Baumstamm in der Mitte durchgebrochen und in eine angrenzende Böschung geschleudert.

Der Pkw wurde total zerstört, der Fahrer hatte Glück im Unglück und blieb nahezu unverletzt. Er wurde mit dem DRK Rettungsdienst zu einer Routineuntersuchung ins Bad Berleburger Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr Schwarzenau war im Einsatz, um die Batterie am Fahrzeug abzuklemmen, die Einsatzstelle auszuleuchten und den Brandschutz sicherzustellen. Außerdem waren die Kameraden beim Reinigen der Fahrbahn behilflich. Der total zerstörte Wagen wurde schließlich abgeschleppt. Die Straße war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett gesperrt. 

Publiziert in SI Feuerwehr

FRANKENBERG. Die sinkenden Temperaturen und der Frost haben am Dienstagmorgen zum ersten Glätte bedingten, schweren Unfall in Frankenberg geführt. Beim Zusammenstoß zweier Fahrzeuge auf der L3073, zwichen Frankenberg und Röddenau wurden vier Menschen schwer verletzt.

Eine 21-jährige Frau war mit ihrem roten Audi auf der L3073 von Röddenau kommend in Richtung Frankenberg unterwegs. Wegen der Glätte verlor die junge Frau die Kontrolle über ihren Wagen und prallte mit ihrem Audi in den Gegenverkehr. Dort war zum Unfallzeitpunkt, um kurz vor acht Uhr heute Morgen, eine Frau mit einem schwarzen Dacia unterwegs. Sie wurde ebenso schwer verletzt, wie die Audifahrerin, deren Beifahrer und das dreijährige Kind, das auf der Rückbank gesessen hatte. Für die weitere Versorgung des schwer verletzten Kindes kam der Kasseler Rettungshubschrauber „Christoph 7“ zum Einsatz, der das Kind mit in eine Kasseler Klinik nahm. Die anderen Verletzten wurden ins Frankenberger Krankenhaus eingeliefert.

Beide Fahrzeuge wurden beim Unfall total beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr war gemeinsam mit der Straßenmeisterei im Einsatz, um Kraftstoffe abzustreuen, und bei der Bergung und den Aufräumarbeiten zu helfen. Die L3073 wurde für etwa anderthalb Stunden voll gesperrt.

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 18 November 2021 06:25

Vorfahrt missachtet: Audifahrerin wird verletzt

ERNDTEBRÜCK. Vergleichweise glimpflich endete ein Verkehrsunfall am späten Mittwochabend gegen 22:30. Zwei Fahrzeuge waren auf der B 62, in Höhe der Erndtebrücker Eisenwerke, zusammengestoßen.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, wollte ein Arbeiter der Eisenwerke das Firmengelände verlassen und auf die B 62 in Richtung Erndtebrück fahren. Dabei übersah der Mann in seinem silbernen Ford einen herannahenden Audi aus Richtung Erndtebrück. In Höhe der Einfahrt zu den Eisenwerken kam es zum Zusammenstoß der beiden Pkw. Dabei wurden Fahrzeuge schwer beschädigt. Die Fahrerin des Audis, in dem die Airbags ausgelöst hatten, wurde verletzt. Sie musste mit dem DRK Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Feuerwehr Erndtebrück war im Einsatz, um auslaufende Betriebsmittel aufzunehmen, und die Unfallstelle auszuleuchten. Die B62 blieb im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt.

Publiziert in SI Feuerwehr

FRANKENBERG. Vermutlich aufgrund von Alkoholgenuss ist am frühen Donnerstagmorgen ein Mann (65) aus dem Großraum Frankenberg schwer verunglückt. Der Pkw-Fahrer prallte frontal gegen einen Baum und erlitt schwere Verletzungen.

Wie die Polizeibeamten der Polizeistation Frankenberg mitteilten, war der Mann von Frankenberg kommend in Richtung Geismar unterwegs, als er in Höhe der Kläranlage in einer Kurve nach rechts von der Fahrbahn abkam, und dort frontal gegen einen Baum prallte.

Um kurz vor drei Uhr in der Nacht gab es Alarm für einen Frankenberger Rettungswagen, den Notarzt aus Röddenau, die Feuerwehr Frankenberg, sowie die Polizei. Nach ersten Meldungen war der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Wie Frankenbergs Stadtbrandinspektor Martin Trost, der auch Einsatzleiter vor Ort war, mitteilte, war der Patient glücklicherweise nicht wirklich eingeklemmt. „Der Patient war eingeschlossen und wir haben ihn befreit, richtig geklemmt hat er aber nicht“, erklärte Martin Trost vor Ort. Die Feuerwehrleute hatten den Skoda, der in einer Böschung am Baum zum Stehen kam und mit einem Hinterrad noch in der Luft hing, auch gegen abrutschen gesichert.

Weil beim Patienten der Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung bestand, mussten die Einsatzkräfte sehr behutsam vorgehen und so retteten sie gemeinsam den Patienten mit einem Spineboard über die Heckklappe des Unfallfahrzeuges. Auf dem Spineboard können Patienten mit einer sogenannten Gurtspinne auf dem Rettungsbrett fixiert werden und praktisch ohne weitere Bewegung aus Fahrzeugen, unwegsamem Gelände, oder Gewässern gerettet werden. Nach der Rettung aus dem Pkw wurde der Mann im bereit stehenden Rettungswagen medizinisch versorgt und dann ins Krankenhaus nach Frankenberg gebracht.

Die Feuerwehr war neben der Rettung des Patienten aus dem Fahrzeug auch für die Sicherstellung des Brandschutzes und das Ausleuchten der Einsatzstelle zuständig, was zum einen vom Strahler auf dem Dach eines Löschfahrzeuges, und zum anderen mit aufgestellten Stativen und Lichtmasten geschah. Die Polizei sicherte Spuren und kümmerte sich um die Beweissicherung, die Feststellung der Personalien und um Unfallermittlungen. Die Straße am Abzweig der Kläranlage bis nach Geismar blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt. 

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 16 November 2021 18:13

Corsa überschlägt sich - Fahrerin verletzt

FRANKENBERG. Vermutlich führte Unerfahrenheit zu einem Alleinunfall auf der Landesstraße 3073 zwischen Friedrichshausen und Römershausen, am Dienstagvormittag.

Nach Informationen von Zeugen befuhr eine 18-Jährige aus Haina (Kloster) gegen 11.30 Uhr die Landesstraße von Friedrichshausen nach Römershausen. In einer Linkskurve geriet die Fahranfängerin auf die Bankette, sie übersteuerte ihren weißen Opel, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der Corsa kam neben der Straßen zum Stehen.

Bei dem Unfall verletzte sich die Fahrerin und musste mit einem RTW ins Kreiskrankenhaus nach Frankenberg transportiert werden. An dem Unfallwagen entstand wirtschaftlicher Totalschaden von 3000 Euro.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 12 November 2021 16:21

Sonne blendet: Unfall mit Verletzten

LEIMSTRUTH. Erneut kam es an der Kreuzung Leimstruth – Rohrbach zu einem Verkehrsunfall, bei dem Menschen verletzt wurden. Schon lange wartet man hier auf einen Kreisverkehr. Diesmal war der Unfall zwar auf die tief stehende Sonne zurück zu führen, ein Kreisverkehr hätte vor Ort die Folgen aber sicher gemindert, oder den Unfall tatsächlich erst gar nicht passieren lassen. Ein silberner Subaru Forester und ein schwarzer Chevrolet sind im Kreuzungsbereich zusammengestoßen, der Beifahrer im Chevrolet wurde dabei verletzt und musste mit dem DRK Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, wollte die Fahrerin des silbernen Forester aus Schameder kommend von der B 62 nach links in Richtung Rohrbach abbiegen. Wegen der tief stehenden Sonne hatte die Frau dabei den aus Richtung Leimstruth herannahenden Chevrolet übersehen, der in Richtung Schameder fahren wollte. Im Kreuzungsbereich stießen beide Fahrzeuge dann zusammen. Sie wurden dabei so schwer beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren. Außerdem mussten die Feuerwehren aus Schameder und Balde ausrücken, um auslaufende Betriebsmittel abzustreuen. Die Polizei führte den Verkehr um die Unfallstelle herum, sodass die Straße nur von Schameder in Richtung Rohrbach nicht befahren werden konnte.

Publiziert in SI Retter

FRANKENBERG. Am Dienstagabend gegen 18.20 Uhr kam es in Frankenberg im Bereich der Ausfahrt zur B252 auf der Ederstraße zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt worden ist. Sie musste vor Ort vom Rettungsdienst und Notarzt aus Frankenberg versorgt werden.

Zuvor war der 21-Jährige aus Dautphetal (Marburg-Biedenkopf) mit seinem dunklen Audi in die Leitplanken geprallt. Nach ersten Erkenntnissen war der Fahrer vermutlich zu schnell unterwegs und ist dabei auf der B252 ins Schleudern geraten, bevor es zum Unfall kam. Andere Verkehrsteilnehmer waren zum Glück nicht am Unfall beteiligt, der Mann saß alleine im Fahrzeug.

Insgesamt beläuft sich der Gesamtsachschaden auf 5500 Euro, wobei zwei Verkehrszeichen und einige Leitplankenfelder mit 1500 Euro zu Buche schlagen.

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Publiziert in Retter
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