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BAD WILDUNGEN. Schwerer Verkehrsunfall am Dienstagmorgen auf der Bad Wildunger Ortsumgehung, der B 253. Zwei Autos sind dort frontal zusammengestoßen, die genaue Ursache für den Zusammenstoß kennt die Polizei jedoch noch nicht – Zeugen gab es keine.

„Wir haben mit allen Leuten, die vor Ort waren und den Notruf abgesetzt haben, gesprochen“, schildert eine Polizeibeamtin. Diese Passanten kamen jedoch alle erst an der Unfallstelle an, als es den Zusammenstoß bereits gegeben hatte. Beide Fahrzeuginsassen, eine Fahrerin eines weißen Seat Leon aus dem Edertal, und auch der Fahrer eines dunklen BMW aus Lollar im Kreis Gießen, konnten zunächst nicht vernommen werden. Für beide sei der Aufprall potenziell lebensgefährlich gewesen – die genauen Untersuchungen in Kasseler Krankenhäusern seien aber derzeit noch nicht abgeschlossen.

Der Fahrer des BMW musste von der Feuerwehr Bad Wildungen aus dem Fahrzeug geschnitten werden, auch die Fahrerin aus dem weißen Seat musste befreit werden. „Geschnitten werden musste dort glaube ich nicht“, erklärt die Polizeibeamtin im Telefonat. Nach der Versorgung durch den Rettungsdienst und den Bad Wildunger Notarzt wurde die Seat-Fahrerin in eine Kasseler Klinik gefahren. Der Fahrer des BMW kam ebenfalls in ein Kasseler Krankenhaus. Seinen Transport übernahm der Kasseler Rettungshubschrauber "Christoph 7", der direkt auf der Bundesstraße zur Landung ging.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten, die Unfallaufnahme durch die Polizei, die Arbeit eines hinzugezogenen Gutachters und die Aufräumarbeiten blieb die B 253 bis etwa 11 Uhr voll gesperrt. Nach dem Einsatz der Polizei übernahmen die Mitarbeiter von Hessen Mobil die Vollsperrung der Ortsumgehung.

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BAD WILDUNGEN. Erneut ist es auf der Bundesstraße 253 zwischen Bad Wildungen und Hundsdorf zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen - Mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 musste ein schwerverletzter Motorradfahrer ins Klinikum nach Kassel verlegt werden.

Ebenfalls schwerverletzt wurde die Fahrerin eines Renault, die am Samstag gegen 16.45 Uhr, von Hundsdorf kommend in Fahrtrichtung Bad Wildungen unterwegs war. Anhand der Unfallspuren konnte der Unfallhergang zumindest teilweise rekonstruiert werden. Die Bad Wildungerin hatte sich mit ihrem Pkw auf der B 253 an der Kreuzung Jägersburg nach links eingeordnet um auf die Kreisstraße 43 zu gelangen. Bei diesem Abbiegevorgang übersah die 70-Jährige ein entgegenkommendes Motorrad. 

Die gelbe Suzuki, die von einem jungen Mann (21) aus dem Lahn-Dill-Kreis geführt wurde, prallte direkt in den Captur. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten vom ADAC abgeschleppt werden. Sowohl der Motorradfahrer als auch die Renault-Fahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Die 70-Jährige kam ins Krankenhaus der Stadt Bad Wildungen. Weil Betriebsstoffe ausgelaufen waren, wurde die Freiwillige Feuerwehr alarmiert.

Um den Unfall abschließen zu können, sucht die Polizei Bad Wildungen nach Augenzeugen. Unter der Rufnummer 05621/70900 sind die Kollegen der Wache immer erreichbar.

Link: An der Kreuzung Jägersburg ereignete sich am 21. August 2021 ein schwerer Verkehrsunfall.

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Sonntag, 04 Juli 2021 18:40

Alkohol im Blut: VW landet im Straßengraben

LÖHLBACH/FRANKENBERG. Erneut musste ein Mann aus Waldeck-Frankenberg seinen Führerschein aushändigen - er war mit seinem Volkswagen von der Straße abgekommen und im Graben gelandet.

Auf gut 1000 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden am schwarzen VW eines Mannes aus Löhlbach. Dieser war gegen 6.30 Uhr am Sonntag von Dainrode  kommend auf der Bundesstraße 253 unterwegs gewesen und wollte augenscheinlich zu seiner Wohnadresse fahren. In einer scharfen Linkskurve geriet der schwarze Volkswagen, vermutlich wegen eines Fahrfehlers, ins Schleudern und landete im Flutgraben.

Die hinzugerufene Polizei nahm den Unfall auf und bemerkte dabei, dass der Fahrer wohl unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab dann einen Promillewert, der deutlich über dem Zulässigen lag. Im Nachgang musste sich der 29-Jährige einer Blutprobe im Krankenhaus unterziehen. Den Führerschein des Fahrers beschlagnahmten die Beamten.

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EIFA/LAISA. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Samstagabend auf der Bundesstraße 253 zwischen Laisa und Eifa. Auf der Steigungsstrecke hinter dem Abzweig nach Frohnhausen, kam nach Angaben der Polizei eine Frau aus Battenberg mit einem Pkw von ihrer Fahrspur ab und geriet auf die Gegenfahrbahn - die Beifahrerin und Halterin aus Winterberg, des im Hochsauerlandkreis (HSK) zugelassenen Suzuki wurde ebenso verletzt, wie die 57-jährige Battenbergerin. 

Sie kollidierte mit dem Ford eines 25-jährigen Mannes aus Bad Laasphe, der mit seinem Focus gegen 20 Uhr die Gegenrichtung befuhr - sein Pkw drehte sich nach dem Aufprall um 180 Grad.  Alle Pkw Insassen wurden ersten Erkenntnissen zu Folge verletzt und in umliegende Krankenhäuser nach Marburg und Frankenberg gebracht. Mehrere Rettungswagen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, der Röddenauer Notarzt, sowie ein Notarzt und die Besatzung eines weiteren Rettungswagens aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf brachten die Verletzten in die Kliniken.

Vor Ort waren unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Peter Haffner auch die Wehren aus Hatzfeld und Eifa im Einsatz. Die Kameraden leuchteten die Unfallstelle weiträumig aus, streuten Kraftstoffe ab, reinigten die Fahrbahn und sicherten die Einsatzstelle aus mehreren Richtungen ab.

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall total zerstört und durch das Abschleppunternehmen AVAS geborgen und abgeschleppt. Während des Einsatzes blieb die B253 voll gesperrt, der Verkehr wurde über Eifa und Frohnhausen abgeleitet. Den Sachschaden gibt die Polizei mit insgesamt 23.000 Euro an, wobei der Löwenanteil mit 15.000 Euro dem Ford des 25-Jährigen zugewiesen wurde. 

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Donnerstag, 26 November 2020 20:37

Unfall bei Laisa: Zwei Seniorinnen im Krankenhaus

LAISA. Zwei Seniorinnen sind am frühen Donnerstagabend auf der B 253 kurz hinter Laisa im Bereich eines Parkplatzes verunglückt. Die beiden Damen kamen mit ihrem Opel von der Bundesstraße nach links ab, als sie auf dem Weg in Richtung Battenberg waren.

Ihr Wagen fuhr dabei auf die Leitplanke und traf mit der Frontpartie einige auf dem Parkplatz stehende Bäume. Beide Airbags im Opel lösten aus, die Damen wurden mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Während der Unfallaufnahme durch die Frankenberger Polizei konnte der Verkehr weiter an der Unfallstelle vorbei fahren. Der Opel wurde jedoch total zerstört und musste geborgen und abgeschleppt werden.

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LAISA. Glimpflich endete ein Verkehrsunfall am späten Donnerstag auf der B 253 zwischen Eifa und Laisa. Kurznach dem Abzweig nach Frohnhausen war gegen 22:00 Uhr ein junger Mann aus Breidenbach verunglückt.

Sein Wagen landete im Bereich einer lang gezogenen Rechtskurve im Graben auf der Fahrerseite. Warum genau es zu dem Unfall kam, muss noch ermittelt werden. Die Leitstelle des Landkreises Waldeck-Frankenberg alarmierte Rettungsdienst, Feuerwehr und Notarzt zur Einsatzstelle, da der Fahrer in seinem Auto als eingeklemmt galt.

„Als wir eingetroffen sind, war der Mann bereits draußen“, schilderten die Polizeibeamten vor Ort. Sie erklärten auch, dass der Verletzte ins Frankenberger Krankenhaus gebracht worden war und der Unfall höchstwahrscheinlich noch einmal glimpflich geendet sei.

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 27 Oktober 2020 12:54

Bus und Pkw kollidieren auf der B 253

RÖDDENAU. Am Dienstagmorgen kam es um kurz vor acht Uhr auf der B 253 zum Abzweig nach Röddenau zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei sind ein Pkw Audi und ein Gelenkbus miteinander kollidiert. Glücklicherweise endete der Unfall aufgrund von zwei Umständen noch relativ glimpflich. Zum einen traf die Aufprallwucht hauptsächlich die Beifaherseite des Pkw, der zum Glück nur mit einem Fahrer besetzt war. Erste Meldungen, nach denen der Fahrer eingeklemmt sein sollte, bestätigten sich nicht. Der Mann überstand den Unfall leicht verletzt. Die Feuerwehren aus Frankenberg und Röddenau, die am Morgen auf die Bundesstraße ausgerückt waren, brauchten kein schweres Gerät zur Menschenrettung einzusetzen. Zusammen mit den First Respondern der Feuerwehr Rodenbach unterstützten die Kameraden den DRK Rettungsdienst aus Frankenberg bei der Versorgung des verletzten Audifahrers.

Der zweite glückliche Umstand war, dass der Bus zum Unfallzeitpunkt keine Fahrgäste an Bord hatte. Der Pkw schlug genau in die hintere Seite des Busses ein. Schwer beschädigt blieb der Bus, der von einem 24-jährigen Mann gesteuert wurde, im Kreuzungsbereich stehen, der Pkw stand gegenüber dem Abzweig in den Leitplanken.

Wie die Polizeibeamten der Polizeistation Frankenberg vor Ort mitteilten, war der Pkw von Allendorf in Richtung Frankenberg unterwegs, der Bus kam aus Richtung Frankenberg und wollte nach links in Richtung Röddenau abbiegen. Aus unklaren Gründen übersah der 24-jährige Busfahrer den herannahenden Audi und im Kreuzungsbereich kam es zu dem Zusammenstoß, den der Audifahrer noch durch eine Notbremsung zu verhindern versucht hatte. Den Schaden gab die Polizei zunächst mit vorsichtigen Schätzungen im fünfstelligen Eurobereich an.

Die Mitarbeiter von Hessen mobil reinigten die Fahrbahn, bevor der Pkw vom Abschleppdienst Avas aus Frankenberg geborgen und abgeschleppt wurde. Der Bus musste vor dem Abschleppen zunächst durch einen Lkw Service angeschaut werden.

Publiziert in Feuerwehr

BATTENBERG/HATZFELD. Am Sonntagabend, gegen 17.45 Uhr, ereignete sich auf der Bundesstraße 253 ein Verkehrsunfall zwischen Laisa und Eifa. Aus bislang ungeklärten Gründen kam es zur Kollision zwischen einem 54-jährigen Motorradfahrer aus Aschaffenburg und einem 23-jährigen Autofahrer aus Korbach. Das Motorrad beschädigte dabei die komplette Fahrerseite des grauen Ford Fusion.

Nach Angaben der Polizei hat sich der Autofahrer durch die zerborstene Seitenscheibe Schnittverletzungen am linken Unterarm zugezogen, der Honda-Fahrer verletzte sich am linken Ellenbogen. Auf Grund seiner Verletzungen musste der Biker in ein Krankenhaus gebracht werden. Mehrere Ersthelfer waren vor Ort, leisteten Unterstützung und setzten den Notruf ab. Ein RTW, ein NEF und zwei Funkwagen der Polizeistation Frankenberg wurden für den Verkehrsunfall eingesetzt.

Während der medizinischen Versorgung vor Ort und der Unfallaufnahme kam es zwischenzeitlich zu Verkehrsbehinderungen. Da der Unfallhergang noch sehr undurchsichtig ist, bittet die Polizei Frankenberg um Hinweise unter der Rufnummer 06451/72030. (112-magazin.de)

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FRANKENBERG/GEISMAR. Drei eingeklemmte Personen, ein völlig demolierter Volkswagen und ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten, Polizeikräften und Rettern sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls am Sonntagmorgen im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Ebenfalls im Einsatz war der Rettungshubschrauber Christoph Gießen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand war gegen 2.30 Uhr ein Frau (63) aus Löhlbach mit ihrem grünen Polo von Allendorf (Hardtberg) auf der L 3332 in Richtung Geismar unterwegs. Am Abzweig zur Bundesstraße 253 kam die Frau aus bislang nicht geklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Polo durchfuhr einen Graben, überquerte die Bundesstraße, überschlug sich mehrmals und kam auf dem Dach zum Liegen. Zwei Mitinsassen (31 und 35 Jahre) sowie die Fahrerin selbst wurden dabei im Auto eingeklemmt. 

Um 2.34 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ein. Gemeldet wurde ein schwerer Verkehrsunfall mit eingeschlossenen Personen im Unfallauto. Umgehend rückten die Feuerwehren aus Frankenberg und Geismar zur Unfallstelle aus. Insgesamt 30 Freiwillige unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Trost koppelten mit der Polizei. Straße absperren, Unfallstelle ausleuchten, den Pkw auf die Seite drehen, diesen abstützen, um eine Rettung der eingeklemmten Personen zu ermöglichen, waren Tätigkeiten, die parallel liefen. Auch eine Rettungsplattform wurde aufgebaut.

Nach Absprache mit den Notärzten setzte die Feuerwehr hydraulisches Schneidwerkzeug ein. Schnell war klar, dass die eingeklemmten Personen schwere Verletzungen davongetragen haben. Zunächst wurde die 63-Jährige aus dem Wrack geschnitten und mit einem RTW ins Krankenhaus nach Frankenberg gebracht. Eine weibliche Mitfahrerin (35) aus Frankenau kam nach der Erstversorgung durch den Notarzt ins Krankenhaus nach Bad Wildungen. Für einen 31-jährigen aus einem Frankenberger Ortsteil musste ein Rettungshubschrauber angefordert werden. Der Intensivtransporthubschrauber aus Mittelhessen landete etwa 80 Meter neben dem Unfallfahrzeug auf der B253, nahm den 31-Jährigen auf und flog den Schwerverletzten nach Marburg ins Klinikum.

Den Sachschaden am grünen Polo schätzt die Polizei auf 1500 Euro. Der Streckenabschnitt musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsarbeiten für den Verkehr gesperrt werden.  (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort B 253 bei Geismar am 23. August 2020.

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GEISMAR. Auf der Bundesstraße 253 zwischen Frankenberg und Geismar liegen Trümmerteile. Trümmerteile von drei Fahrzeugen, die dort so heftig und aus bislang noch unklarer Ursache kollidiert sind, dass die Straße in diesem Teilstück, kurz vor der Abfalldeponie, einem wahren Trümmerfeld gleicht. Ein roter Linienbus steht in Fahrtrichtung Frankenberg am rechten Fahrbahnrand, halb im Graben. Die von den vor Ort eingesetzten Polizeibeamten markierten Bremsspuren zeugen davon, dass der 54-jährige Battenberger, der diesen Bus fuhr, noch versucht hatte, das Schlimmste zu verhindern.

Der Bus ist im Frontbereich schwer beschädigt, Abdeckteile und Teile der Stoßstange liegen quer über die Fahrbahn verteilt. Auch ein herausgerissener Reifen mit Federbein einer Vorderachse liegt auf dem Asphalt. Direkt vor dem Bus. Er gehört zu jenem silbernen VW, in dem eine 49-jährige Frau aus Braunschweig ums Leben kam. Diese Frau, so ergeben es die Ermittlungen der Polizei vor Ort, hat den Wagen gefahren. Sie war mit zwei Mitfahrern in Richtung Geismar unterwegs und war plötzlich, ohne erkennbaren Grund, nach links in den Gegenverkehr – den Linienbus geraten. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der silberne VW zurück geschleudert, blieb schließlich auf der Fahrerseite liegen. Dabei schlug er in einem schwarzen Dacia ein. Der liegt ebenfalls auf der Seite, in einer angrenzenden Böschung am rechten Fahrbahnrand. Dieser Wagen wurde von einem 52-jährigen Mann aus Fuldatal gesteuert. Dieser Fahrer wird ebenso, wie die beiden Mitfahrer im silbernen VW schwer verletzt. Die Besatzungen von vier Rettungswagen, einem Krankentransportwagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und dem Intensivtransporthubschrauber „Christoph Gießen“ kümmern sich vor Ort um die Verletzten. Neben den Insassen der beiden Pkw wird auch ein 20-jähriger Fahrgast im Bus verletzt. Glücklicherweise erlitt er nur leichte Verletzungen. Der Fahrer des Linienbusses bleibt zumindest körperlich unverletzt.

Etwas weiter unterhalb des Trümmerfeldes stehen Feuerwehrleute. Die Kameraden der Frankenberger und Battenberger Feuerwehr waren zu dem schweren Einsatz gerufen worden, um eingeklemmte Menschen aus ihren deformierten Fahrzeugen heraus zu schneiden. Einsatzleiter Stefan Stroß von der Frankenberger Wehr war mit seinen Kameraden parallel bei zwei Einsätzen gefordert: Einige der Kräfte wurden von einem Scheunenbrand im benachbarten Birkenbringhausen abgezogen, um bei dem folgenschweren Unfall zu helfen. Da man davon ausgehen musste, dass zwei Menschen eingeklemmt sind und da ein Bus am Unfall beteiligt war, forderte Stefan Stroß ein Hilfeleistungslöschfahrzeug aus Battenberg zusätzlich an: Zum einen, um einen zweiten Satz Rettungsschere und Spreizer zur Verfügung haben, zum anderen wegen der dort vorhandenen hydraulischen Rettungswinde am Fahrzeug. Die Feuerwehrkameraden mussten letztlich nicht mehr zur Menschenrettung einschreiten. Passanten und der Rettungsdienst hatten alle Beteiligten aus ihren Fahrzeugen retten können. Die verstorbene Frau wurde eingeklemmt – vor Ort war aber leider sofort klar, dass man ihr nicht mehr helfen können würde. Die Frau wurde nach der Spurensicherung der Polizei und des Gutachters aus ihrem Fahrzeug geborgen. Auch diese schwere Aufgabe übernahmen die ehrenamtlichen Feuerwehrleute. Außerdem hatten sie den Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt, auslaufende Betriebsmittel abgestreut und die Unfallstelle abgesichert. Später haben die Mitarbeiter von Hessen Mobil die Bundesstraße im Bereich der Unfallstelle gesperrt und eine Umleitung über die alte Geismarer Straße eingerichtet. Bis 21.00 Uhr dauerten die Arbeiten der Polizei vor Ort. Im Anschluss mussten die Hinterbliebenen über die schrecklichen Folgen dieses Unfalles informiert werden. Die Polizei gibt den Sachschaden, der bei dem Unfall außerdem entstanden ist, mit rund 36.000 Euro an.

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