Michael Fränkel

Michael Fränkel

KORBACH. In der Straße An der Kalkmauer sind eine Radfahrerin und eine Mini-Fahrerin zusammengestoßen. Die Polizei sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.

Zu dem Unfall kam es am Dienstag, 14. Juli 2026, gegen 12.10 Uhr. Mit einem Fahrrad war ein 15 Jahre altes Mädchen aus der Gemeinde Diemelsee auf der Straße An der Kalkmauer unterwegs. Dahinter fuhr eine 59 Jahre alte Frau aus der Gemeinde Willingen mit einem Mini.

Beide befuhren die Straße aus Richtung Arolser Landstraße kommend in Fahrtrichtung Klosterstraße. Auf Höhe der Hausnummer 1 bog das Mädchen nach links in eine Grundstückseinfahrt ab. Gleichzeitig überholte die Mini-Fahrerin die Radfahrerin.

Dabei kam es zum Zusammenstoß.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Polizei Korbach zu melden.

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FRANKENBERG. Totalschaden an einem Renault Kangoo ist das Resultat eines Auffahrunfalls auf der B 253 am Abzweig nach Röddenau. Nach dem Zusammenstoß blieb zunächst unklar, ob der Fahrer des beteiligten Lastwagens den Vorfall überhaupt bemerkt hatte.

Zu dem Unfall kam es am Mittwoch gegen 12.15 Uhr. Ein 23 Jahre alter Mann aus Bad Homburg befuhr mit seinem Renault die B 253 aus Richtung Allendorf kommend in Fahrtrichtung Frankenberg. Vor ihm war zu diesem Zeitpunkt ein bislang unbekannter Lastwagen unterwegs. Als das schwere Fahrzeug im Bereich der Abzweigung nach Röddenau abbremste, bemerkte der 23-Jährige dies offenbar zu spät und fuhr mit seinem Kangoo auf den Lastwagen auf.

Glücklicherweise unverletzt blieb der junge Autofahrer bei dem Aufprall. An seinem Renault entstand jedoch Totalschaden, weshalb ein Abschleppdienst den Wagen von der Bundesstraße bergen musste. Der Lastwagenfahrer setzte seine Fahrt in Richtung Korbach fort, ohne anzuhalten. Die Beamten der Polizeistation Frankenberg gehen derzeit davon aus, dass der Fahrer den Auffahrunfall in seiner Kabine schlichtweg nicht registriert hat.

Gebeten wird der Lkw-Fahrer, sich bei der Polizei in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 zu melden, falls er einen Schaden an seinem Fahrzeug feststellt.

FULDATAL. Mit Steinen haben unbekannte Personen bei Ihringshausen einen fahrenden ICE beworfen. Die Frontscheibe wurde beschädigt, verletzt wurde niemand.

Der Vorfall ereignete sich am Dienstag, 14. Juli 2026, gegen 13 Uhr. Der ICE befand sich auf der Fahrt von Kassel-Wilhelmshöhe nach Göttingen, als ein Stein die Frontscheibe traf.

Zu diesem Zeitpunkt passierte der Zug die Brücke am Zechenweg in Fuldatal-Ihringshausen. Der Lokführer bemerkte den Einschlag und leitete unverzüglich eine Schnellbremsung ein.

An der Einschlagstelle wurde die Frontscheibe beschädigt. Der ICE konnte seine Fahrt jedoch fortsetzen.

Im Zug befanden sich 295 Reisende. Durch die Notbremsung wurde keine Person verletzt.

Die Bahnstrecke war von 13.14 Uhr bis 13.57 Uhr gesperrt. Dadurch erhielten 34 Züge jeweils eine Verspätung von 32 Minuten.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

Wer Angaben zu dem Vorfall oder zu den Tätern machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/816160 bei der Bundespolizei zu melden. (ots/r)

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KORBACH. Zeugen einer gefährlichen Flucht vor der Polizei suchen derzeit die Beamten der Polizeistation Korbach. Ein 20-Jähriger aus dem Hochsauerlandkreis soll mit einem BMW vor einer Streife geflüchtet sein und dabei mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben.

Auf den BMW aufmerksam geworden waren die Beamten am Freitag, 10. Juli 2026, gegen 15.30 Uhr im Bereich des Waldecker Stadtteils Höringhausen. An dem Kennzeichen war keine Zulassungsplakette angebracht.

Beim Erblicken des Streifenwagens gab der junge Mann nach Angaben der Polizei Gas, ignorierte Blaulicht und Anhaltesignale und flüchtete zunächst über einen Feldweg. Anschließend fuhr der 20-Jährige mit hoher Geschwindigkeit durch die Korbacher Stadtteile Strothe und Meineringhausen sowie über die B 251 in Richtung Korbach und die B 252 in Richtung Willingen.

Während der Flucht fuhr der junge Mann mit stark überhöhter Geschwindigkeit an Fußgängern vorbei. Bei riskanten Überholmanövern zwang er außerdem andere Autofahrer zum Ausweichen oder Bremsen.

Die Flucht verlief nach Angaben der Polizei so waghalsig, dass die Beamten die Verfolgung schließlich nicht mehr fortsetzten, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden.

Im Rahmen der Ermittlungen konnte der 20-Jährige jedoch als flüchtiger Fahrzeugführer identifiziert werden. Nur wenig später wurde er an seiner Wohnanschrift festgenommen.

Der BMW, der ohne Kennzeichen vor dem Haus stand und weder zugelassen noch versichert war, wurde sichergestellt. Auch den Führerschein des Mannes stellten die Beamten sicher.

Der junge Mann muss sich nun wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Straßenverkehrsgefährdung, Kennzeichenmissbrauchs und weiterer Delikte verantworten.

Zur Aufklärung des Falls bittet die Polizei Zeugen, insbesondere Fußgänger und Autofahrer, die durch die Fahrweise des schwarzen BMW gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Polizei Korbach zu melden. (ots/r)

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FRANKENBERG. Die Wilhelmstraße ist im Bereich der Brücke über den Mühlgraben halbseitig gesperrt. Die Maßnahme soll bis Anfang September dauern und vor allem die Sicherheit des Schulverkehrs verbessern.

Betroffen ist der Abschnitt seit dem 7. Juli 2026. Nach Angaben der Stadt Frankenberg bleibt die halbseitige Sperrung voraussichtlich bis zum 5. September 2026 bestehen.

Grund für die Verkehrsbehinderungen ist die Verbreiterung der sogenannten Brückenkappen. Dabei handelt es sich um die Gehwege auf beiden Seiten der Brücke. Deren nutzbare Breite soll jeweils von 1,50 Meter auf 2,50 Meter erweitert werden.

Sicherer Schulweg vom Bahnhof

Mit der Baumaßnahme reagiert die Stadt auf den zunehmenden Fußgängerverkehr zwischen dem Bahnhof am Goßberg und der Innenstadt. Seit der Reaktivierung der Bahnstrecke nach Korbach habe insbesondere der Schulverkehr in diesem Bereich deutlich zugenommen.

Bei den Arbeiten handelt es sich um die letzte Teilmaßnahme der Gesamtkonzeption zur Umgestaltung der Uferstraße. Mit der Ausführung wurde die Firma Schmees & Lühn beauftragt.

Auslöser für eine Anfrage des 112-Magazins waren mehrere Bürgerbeschwerden sowie der Eindruck, dass an der gesperrten Brücke bislang keine Bauarbeiten, Maschinen oder Arbeiter zu sehen seien. Die Stadt teilte dazu mit, dass die Arbeiten bereits begonnen hätten, auch wenn die Tätigkeiten nicht an jedem Tag und zu jeder Tageszeit sichtbar seien.

Umleitung durch die Innenstadt

Die ausgeschilderte Umleitung in Richtung Stadtmitte führt über die Ruhrstraße, die Röddenauer Straße, die Bahnhofstraße und die Uferstraße. Nach Angaben der Stadt seien alternative Verkehrsführungen geprüft worden. Wegen der lediglich zwei Autobrücken im Innenstadtbereich seien die Möglichkeiten jedoch begrenzt.

Stadtauswärts bleibt die Wilhelmstraße während der gesamten Maßnahme befahrbar. Für Anlieger ist die Zufahrt aus Richtung Goßbergstraße und Otto-Stoelcker-Straße bis zur Brücke möglich. Auch die Einfahrt zum Parkplatz Wehrweide bleibt frei.

Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Schreufa nach Korbach fahren möchten, können nach Empfehlung der Stadt alternativ die Strecke über Viermünden oder Sachsenberg nutzen.

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Mittwoch, 15 Juli 2026 08:46

Strohballenpresse brennt auf Feld

MARSBERG. Auf einem Feld an der B 7 in Fahrtrichtung Brilon ist eine Strohballenpresse in Brand geraten. Das Feuer breitete sich zum Glück nicht großflächig auf das Stoppelfeld aus.

Alarmiert wurde die Feuerwehr am Montag gegen 19.40 Uhr. Gemeldet worden war den Einsatzkräften eine brennende Strohballenpresse auf einem Feld in Richtung Brilon-Madfeld. Auch Stoppelfeld in der nahen Umgebung war bereits betroffen.

Die Feuerwehr rückte mit mehreren Löschfahrzeugen aus und konnte die Einsatzstelle schnell erreichen. Auf dem Stoppelfeld brannte es in der Ballenpresse. Der betroffene Landwirt hatte seine Zugmaschine bereits von der Presse abgehängt. Dies dürfte größeren Schaden verhindert haben.

Das umgebende Stoppelfeld brannte nicht mehr, sodass der Fokus sofort auf die Ballenpresse gerichtet werden konnte.

Unter Atemschutz ging ein Trupp zur Brandbekämpfung vor. Nachdem die Presse abgelöscht war, wurde sie vorsichtig geöffnet, um das darin befindliche Stroh abzulöschen. Um die Löschwirkung zu verbessern, wurde dem Löschwasser Netzmittel beigemischt.

Im Anschluss wurde ebenfalls unter Atemschutz ein Schaumrohr eingesetzt, um auch die letzten Glutnester abzudecken. Mit einem Hohlstrahlrohr wurde auch das umgebende Stoppelfeld nochmals bewässert.

Insgesamt 6000 Liter Löschwasser wurden eingesetzt. Bereitgestellt wurde das Wasser von den Fahrzeugen aus Bredelar, Marsberg und Essentho.

Etwa anderthalb Stunden waren 45 Einsatzkräfte unter der Leitung von Andreas Bartmann vor Ort. Im Einsatz waren die Löschgruppen aus Bredelar, Beringhausen, Padberg und Essentho sowie der Löschzug Marsberg.

KASSEL. Für sieben Männer endete ihr Arbeitstag in einer Logistikhalle im Raum Kassel vergangene Woche vorzeitig. Nach einem anonymen Hinweis kontrollierten Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit gemeinsam mit der zuständigen Ausländerbehörde die Beschäftigten.

Beteiligt waren Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Gießen, Standort Kassel, sowie die zuständige Ausländerbehörde. Bei der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte fest, dass sechs moldauische und ein ukrainischer Staatsangehöriger weder die erforderlichen Arbeitspapiere noch gültige Aufenthaltsdokumente vorlegen konnten.

Gegen die sieben Männer wurden Strafverfahren eingeleitet. Ihre Ausweispapiere wurden sichergestellt. Über ihren weiteren Aufenthalt entscheidet nun die zuständige Ausländerbehörde. Auch gegen die jeweiligen Arbeitgeber wurden strafrechtliche Ermittlungen aufgenommen.

„Anonyme Hinweise sind für unsere Ermittlungen häufig ein wichtiger Ansatzpunkt. Bestätigen sich Verdachtsmomente, gehen wir diesen konsequent nach“, sagt Stephanie Auerswald, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Gießen. „Wer Personen illegal beschäftigt oder einer unerlaubten Beschäftigung nachgeht, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.“

Neben den eingeleiteten Strafverfahren stellten die Zöllner weitere Verstöße fest. So kamen nahezu zwei Drittel der kontrollierten Arbeitnehmer ihrer gesetzlichen Pflicht, in der Logistikbranche ein Ausweisdokument mitzuführen, nicht nach.

Darüber hinaus ergab die Überprüfung eines ukrainischen Staatsangehörigen, dass gegen ihn ein Haftbefehl zur Vollstreckung einer Ersatzfreiheitsstrafe vorlag. Der Mann wurde festgenommen und der zuständigen Polizeistation übergeben. Von dort erfolgte die Überstellung in eine Justizvollzugsanstalt.

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Mittwoch, 15 Juli 2026 05:37

L 3438 wird bis Ende 2027 erneuert

DIEMELSTADT. Hessen Mobil erneuert die L 3438 zwischen den Stadtteilen Neudorf und Orpethal. Die Arbeiten erfolgen unter Vollsperrung und sollen voraussichtlich bis Ende 2027 dauern.

Beginn der Straßenbaumaßnahme ist am Montag, 20. Juli 2026. Im Rahmen der Maßnahme werden rund 5,7 Kilometer Landesstraße erneuert.

Das beauftragte Bauunternehmen wird zunächst die bestehende Fahrbahn abfräsen. Anschließend erfolgen der Einbau der Frostschutzschicht sowie der Durchlässe, Borde und Rinnen zur Straßenentwässerung.

Danach wird die neue Fahrbahn asphaltiert. Außerdem werden die anliegenden Zufahrten und Bankette angepasst. Neben den Fahrbahnarbeiten finden auch kleinere Instandsetzungsarbeiten an vier Brücken statt.

Aufgrund der Baufeldlänge wird in mehreren Abschnitten gebaut. Der erste Bauabschnitt erstreckt sich von Orpethal bis zum Abzweig der K 84 nach Helmighausen und wird voraussichtlich bis Ende September 2026 dauern.

In dieser Zeit wird der Verkehr aus Richtung Bad Arolsen über die B 252 umgeleitet und gelangt über Wrexen nach Orpethal.

Hessen Mobil wird rechtzeitig vor dem Wechsel zum zweiten Bauabschnitt informieren.

Das Land Hessen investiert rund 3,25 Millionen Euro in die Erneuerung der Landesstraße. Hessen Mobil bittet um Verständnis für die anstehende Baumaßnahme und die damit einhergehenden verkehrlichen Einschränkungen.

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BAD AROLSEN. Das Krankenhaus Bad Arolsen ist ein Krankenhaus für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt auf Altersmedizin. Vor diesem Hintergrund stärkt das Haus weiter die fachlichen Kompetenzen der Teams.

Für das Pflegewissen ist wegen des zunehmenden Lebensalters der Patienten wichtig, die Erkrankung Demenz in den Fokus zu nehmen. Eine sechsmonatige Fortbildung haben die erfahrenen Pflegefachkräfte Simone Sprenger und Bärbel von Hagen absolviert und dürfen sich jetzt ganz offiziell Demenzexpertinnen nennen. Beide arbeiten bereits seit den 90er-Jahren im Haus und sind aktuell als pflegepädagogische Leitungen tätig. Sie zeigen: Man lernt nie aus.

„Im Umgang mit Demenzerkrankten war es uns wichtig, auf dem neuesten fachlichen Stand zu sein“, sagt Bärbel von Hagen, Praxisanleiterin und Arbeitskreissprecherin Praxisanleitung Bad Arolsen. „Wir können damit den Pflegeprozess der erkrankten Menschen noch besser und individueller gestalten. Unsere Patienten sollen die bestmögliche Pflege und Lebensqualität von uns erhalten.“ Simone Sprenger, pflegepädagogische Leitung und Praxisanleiterin, ergänzt: „Besonders gut hat uns der Grundkurs Validation gefallen, weil wir hier am meisten für unseren Arbeitsalltag mitnehmen konnten.“ Validation bedeutet in diesem Zusammenhang, dass man sich mithilfe einer besonderen Technik in die andere Person hineinversetzt und so eine neue Haltung und Kommunikation annimmt.

Die fremde Umgebung im Krankenhaus, die unbekannten Abläufe und die Unruhe machen den Demenz-Erkrankten oftmals Angst. Sie fragen sich: Wo bin ich? Was mache ich hier und wer sind all die fremden Menschen? Ein Krankenhausaufenthalt sollte aber für jeden Menschen so angenehm wie möglich verlaufen. Um den spezifischen Anforderungen gerecht zu werden, werden die Pflegefachkräfte im Krankenhaus Bad Arolsen kontinuierlich sensibilisiert und geschult und sind so immer auf dem neuesten Stand der Medizin und der Pflege.

Barbara Heidemann, Pflegedienstleitung am Krankenhaus Bad Arolsen, erläutert: „Die Arbeit mit demenziellen Erkrankungen kann umso besser erfolgen, wenn vertiefte Kenntnisse im Umgang mit den komplexen Versorgungssituationen vorhanden sind. Sowohl das medizinische Fachwissen als auch die personenzentrierte Pflege sind wichtig - das heißt, wir erwerben das Verständnis für die subjektive Lebenswelt von Menschen mit Demenz. Themen wie Biographiearbeit, Kommunikationstechniken bei eingeschränkter Sprachfähigkeit sowie der Umgang mit herausforderndem Verhalten werden praxisnah vertieft. Auch die Abgrenzung zwischen Demenzsymptomen und akuten Verwirrtheitszuständen (Delir) spielt eine wichtige Rolle.“

Für die geriatrische Station bedeutet die Weiterbildung der beiden Kolleginnen konkrete Verbesserungen im Alltag. Durch das neu vertiefte Fachwissen, das die beiden nun an ihre Kollegen weitergeben, können Pflegekräfte gezielter deeskalierend arbeiten, Angstzustände reduzieren und Orientierungshilfen besser einsetzen. Angeregt durch die Fortbildung wurde zum Beispiel eine neue Haltestelle im Haus eingerichtet. Diese soll vermeiden, dass desorientierte Menschen auf dem Weg „nach Hause“ einfach das Haus verlassen, denn sogenannte Hinlauftendenzen sind vor allem bei Demenz immer wieder zu beobachten.

Auch die Angehörigen profitieren von der Weiterbildung. Durch eine verständlichere Kommunikation und intensivere Einbindung fühlen sie sich stärker in den Pflegeprozess eingebunden und besser informiert. Das stärkt Vertrauen und erleichtert den oft emotional belastenden Umgang mit der Erkrankung.

Nikolai Dippel, Geschäftsführer des Krankenhauses Bad Arolsen, sagt: „Regelmäßige Fortbildungen sind wichtige Bausteine für die Versorgung älterer Menschen. In einer alternden Gesellschaft wird die Zahl demenziell erkrankter Patienten weiter steigen. Umso wichtiger ist es, unsere Fachkräfte ständig gezielt zu qualifizieren und moderne pflegerische Konzepte in den Alltag zu integrieren.“

Mittwoch, 15 Juli 2026 05:11

Ballenpresse brennt in voller Ausdehnung

BRILON. Im Ortsteil Scharfenberg ist eine Ballenpresse in Brand geraten. Das Feuer griff auf ein angrenzendes Stoppelfeld über.

Die Feuerwehr Brilon wurde am Samstag um 19.03 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Brennt landwirtschaftliche Zugmaschine und Stoppelfeld“ in den Bereich „Im Boxen“ alarmiert. Im Einsatz waren die Löschgruppen Altenbüren, Brilon, Scharfenberg und Wülfte.

Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. An der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass eine Ballenpresse in voller Ausdehnung brannte und das Feuer bereits auf ein angrenzendes Stoppelfeld übergegriffen hatte.

Die ersten Einsatzkräfte konzentrierten sich zunächst darauf, eine weitere Ausbreitung des Brandes auf das umliegende Feld zu verhindern. Nachdem die Brandausbreitung gestoppt werden konnte, übernahmen weitere Einsatzkräfte die Brandbekämpfung an der Ballenpresse.

Das Feuer konnte anschließend zügig unter Kontrolle gebracht und vollständig abgelöscht werden.

Im Anschluss führte die Drohneneinheit der Feuerwehr einen Kontrollflug mit einer Wärmebildkamera durch, um die betroffene Fläche auf verbliebene Glutnester zu kontrollieren. Gleichzeitig wurde die Brandfläche vermessen.

Diese umfasste insgesamt 13.440 Quadratmeter. Rund 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr Brilon waren etwa zweieinhalb Stunden im Einsatz. Der Einsatz endete gegen 21.25 Uhr.

Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens liegen der Feuerwehr keine Angaben vor.

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