Michael Fränkel

Michael Fränkel

BIELEFELD. Nach Ausschöpfung aller Ermittlungsmöglichkeiten fahndet die Polizei öffentlich nach einem bislang unbekannten Täter, der einen Mann an der Haltestelle Babenhausen Süd sexuell belästigte. Die Polizei bittet um Mithilfe.

Zu der Tat kam es am Dienstag, 28. April 2026, gegen 13.15 Uhr. Der Mann saß zu diesem Zeitpunkt auf einer Bank an der Haltestelle Babenhausen Süd.

Der Unbekannte äußerte gegenüber dem Mann, dass er dessen Geschlechtsteil haben wolle, und bot ihm Geld für Liebesdienste an. Der Mann lehnte dies ab.

Daraufhin strich der Täter dem Opfer über den Oberschenkel und schließlich über der Kleidung in den Schritt. Als der Mann aufstand und wegging, folgte ihm der Unbekannte und bot erneut Geld für Liebesdienste an.

Das Opfer schlug dem Täter daraufhin ins Gesicht. Anschließend entfernte sich der Unbekannte in einen nahegelegenen Lebensmittel-Discounter.

Polizei veröffentlicht Fotos des Gesuchten

Nach der Ausschöpfung aller Ermittlungsmöglichkeiten liegt nun ein Beschluss des Amtsgerichts zur Öffentlichkeitsfahndung vor. Die Polizei bittet um Mithilfe und fragt: Wer erkennt den Gesuchten?

Mit diesen Fotos sucht die Polizei Bielefeld den Täter:

https://polizei.nrw/fahndung/210785

Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0521/5450 an das Kriminalkommissariat 12 zu wenden. (ots/r)

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WALDECK-FRANKENBERG. In den Teams des Pflegestützpunkts und der Gemeindepflege hat es eine personelle Änderung gegeben. Gemeindepflegerin Sina Zembellini unterstützt seit Kurzem als Pflegefachkraft auch die Kolleginnen und Kollegen im Pflegestützpunkt.

Dadurch war es erforderlich, eine weitere Gemeindepflegerin für das engagierte Team zu gewinnen. Auch die Gebiete, die von den nunmehr sechs Gemeindepflegerinnen betreut werden, mussten neu verteilt werden.

Als neue Kollegin betreut Tabea Zembellini nun Frankenau, Gemünden (Wohra), Haina (Kloster) und Rosenthal.

Beratung im häuslichen Umfeld

Das Projekt „Gemeindepflege“ im Landkreis Waldeck-Frankenberg wird durch das Land Hessen gefördert. Gemeindepflegerinnen sind Pflegefachkräfte. Sie beraten trägerneutral und kostenfrei im häuslichen Umfeld, fungieren als Wegweiser und schaffen Orientierung im Alltag.

Dafür stehen sie in ständigem Kontakt mit Leistungsanbietern in der Region wie Pflege- und Betreuungsdiensten, Essen auf Rädern, Hausnotruf oder Pflegeeinrichtungen.

Nachdem der individuelle Unterstützungsbedarf geklärt wurde, können Angebote vermittelt werden. Dazu gehören beispielsweise Pflegedienste zur häuslichen Pflege oder Hilfsmittelversorgungen.

Auch die Stärkung der Prävention, um die Eigenständigkeit zu erhalten, gehört laut SGB XI künftig zu den Aufgaben der Gemeindepflege. Die Beratungen erfolgen überwiegend in Form von Hausbesuchen, können bei Bedarf aber auch in den regionalen Büros durchgeführt werden.

Gemeindepflege per Telefon und E-Mail erreichbar

Die Gemeindepflegerinnen sind per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder montags bis freitags telefonisch erreichbar.

Weitere Informationen gibt es über den Pflegestützpunkt, dem die Gemeindepflege angegliedert ist. Ansprechpartner sind Herr Engel unter der Telefonnummer 05631/9541881 und Frau Hartmann unter der Telefonnummer 05631/9541556.

Ein Flyer mit den Gebietszuständigkeiten und den Telefonnummern der Gemeindepflegerinnen liegt zudem an relevanten Stellen wie Kommunen und Einrichtungen aus. Er kann auch beim Pflegestützpunkt angefordert werden.

Hintergrund: Pflegestützpunkt

Der Pflegestützpunkt Waldeck-Frankenberg befindet sich in Korbach, Am Hauptbahnhof 6. Träger sind die Pflegekassen (Krankenkassen) und der Landkreis.

Die Beratungsstelle bietet Pflegebedürftigen und deren Angehörigen eine kostenlose Beratung zu

  • allen Themen der Pflege,
  • dem Aufzeigen von Leistungsansprüchen,
  • Versorgungsmöglichkeiten,
  • der Vermittlung von Hilfsangeboten
  • und vielem mehr.

Die Beratung erfolgt individuell und ausführlich, bei Bedarf auch begleitend. Das heißt, dass Folgekontakte möglich sind.

In der Regel finden die Beratungen im Pflegestützpunkt oder telefonisch statt. Wenn es erforderlich ist, kann aber auch ein Hausbesuch vereinbart werden.

Seit der Einrichtung des Pflegestützpunkts im Jahr 2012 wurden bereits mehr als 22.000 Beratungen durchgeführt.

Die Beratungsstelle ist montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr erreichbar.

Montags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr finden zudem Sprechzeiten in Frankenberg, Bahnhofstraße 17–19, statt.

EDERTAL. Der Brand eines Strohhaufens hat am Mittwochabend einen größeren Einsatz im Ortsteil Wellen in der Gemeinde Edertal ausgelöst. Durch das schnelle Eingreifen zweier Landwirte konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.

Alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Mittwoch, 22. Juli 2026, gegen 20.20 Uhr unter dem Einsatzstichwort „F 2“. Ein vorbeifahrender Rettungswagen des Unternehmens Promedica hatte den Brand bemerkt und die Leitstelle verständigt.

An der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass ein Strohhaufen in Flammen stand. Zunächst wurden die Feuerwehren Wellen, Anraff und Bergheim-Giflitz alarmiert.

Zwei Landwirte reagierten schnell und arbeiteten das Stroh auf dem Stoppelfeld mit entsprechenden Maschinen in die Erde ein. Dadurch verhinderten sie, dass sich das Feuer weiter ausbreitete.

Zusätzliches Wasser aus Böhne und von Landwirten

Für die Wasserversorgung wurde zusätzlich das Wasserfass aus Böhne nachalarmiert. Weitere Landwirte aus der Region stellten ebenfalls Wasser in ihren Fässern zur Verfügung.

Um den brennenden Strohhaufen auseinanderziehen zu können, wurde das Technische Hilfswerk aus Homberg (Efze) angefordert. Mit dessen Unterstützung wurde das brennende Stroh auseinandergezogen und unmittelbar in die Erde eingearbeitet.

Während der Löscharbeiten wurde außerdem die Drohne aus Bad Wildungen nachgefordert. Unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers Tobias Wagener waren insgesamt etwa 40 Einsatzkräfte vor Ort.

Gegen 2 Uhr in der Nacht zum Donnerstag war der Brand gelöscht, sodass die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen konnten. Der entstandene Schaden wird auf rund 3000 Euro geschätzt.

Jugendliche in Maisfeld entdeckt

Nach bisherigen Erkenntnissen stehen zwei Jugendliche im Verdacht, Feuerwerkskörper auf den Strohhaufen geworfen und dadurch den Brand verursacht zu haben.

Mithilfe der Drohne wurden die beiden Jugendlichen in einem Maisfeld ausgemacht. Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei umstellten daraufhin das Feld.

Trotz mehrfacher Aufforderung verließen die Jugendlichen das Maisfeld nicht. Da ihr Standort durch die Drohne weiterhin bekannt war, holten Polizeibeamte die beiden schließlich aus dem Feld.

Donnerstag, 23 Juli 2026 10:36

Grauer Golf auf Kaufland-Parkdeck angefahren

KORBACH. Auf dem unteren Parkdeck des Kaufland-Kaufhauses in Korbach ist ein grauer Golf 7 angefahren worden. Die Polizei sucht Zeugen.

Zu der Unfallflucht kam es am Dienstag, 21. Juli 2026, zwischen 13 und 13.40 Uhr. Der graue Golf war während dieser Zeit dort abgestellt.

Der Unfallverursacher stieß vermutlich beim Ein- oder Ausparken gegen den abgestellten Wagen. Anschließend entfernte er sich von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

An dem Golf wurde silberne Fremdfarbe festgestellt. Außerdem befand sich an der Unfallstelle Erde, die vermutlich bei dem Zusammenstoß abgefallen war.

Ob diese Unfallflucht mit der Beschädigung eines blauen Skoda Octavia am selben Tag zusammenhängt (wir berichteten), ist derzeit unklar.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Polizei Korbach zu melden.

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Dienstag, 04 August 2026 08:48

Blitzer in Korbach

KORBACH. Derzeit überwachen die Behörden die Geschwindigkeit in der Straße „An der Kalkmauer“ in Höhe des Korbacher Stadtparks. In diesem Bereich gilt Schrittgeschwindigkeit.

Geschwindigkeitskontrollen dienen der Verkehrssicherheit und sollen Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit verhindern. Gerade im Bereich von Ausflugszielen und stark frequentierten Strecken ist eine angepasste Geschwindigkeit besonders wichtig.

Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.

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HEMFURTH-EDERSEE. Der Karnevalsverein Rot-Weiß und die Freiwillige Feuerwehr Hemfurth/Edersee laden am Wochenende zu einer gemeinsamen Sommerparty auf dem Sperrmauervorplatz ein. Live-Musik, ein Flohmarkt, Vorführungen und ein buntes Programm für die ganze Familie erwarten die Besucher.

Karnevalssitzung oder Blaulichtmeile? Am Samstag und Sonntag können die Besucher an der Sperrmauer gleich beides erleben.

Das muntere Treiben beginnt am Samstag, 25. Juli 2026, um 11 Uhr. Ab 17 Uhr sorgt „Mix2Sound“ mit Live-Musik für Unterhaltung. Gefeiert wird bis in den Abend hinein.

Musikprogramm am Sonntag

Am Sonntag, 26. Juli 2026, beginnt das Programm um 11 Uhr mit einem Platzkonzert der Friedrichsteiner Schlossbergmusikanten. Ab 13.30 Uhr spielt der Posaunenchor Edertal auf, ehe ab 15 Uhr stimmungsvolle Live-Musik der Band „Herrenabend“ auf dem Programm steht.

Davor, danach und mittendrin übernehmen die Veranstalter selbst das Programm. Die Feuerwehr führt einzelne Brandschutzübungen vor und informiert über ihr Einsatzgeschehen.

Die Karnevalisten nutzen die große Bühne auf dem Sperrmauervorplatz, um ihre Tanzgruppen zu präsentieren und einen Einblick in die Jugendarbeit des mittlerweile 75 Jahre alten Vereins zu geben.

Feuerwehrauto und Boot können besichtigt werden

Rund um den Festplatz sind das Feuerwehrauto und das Boot der Freiwilligen Feuerwehr aufgestellt und können besichtigt werden.

Darüber hinaus gibt es Infostände sowie Spiel und Spaß für die ganze Familie. Am Sonntag erwartet die Besucher ab 11 Uhr zusätzlich ein Flohmarkt.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Feuerwehrleute und Karnevalisten tischen neben klassischer Brat- oder Currywurst sowie Kaffee und Kuchen die traditionellen Waldecker Schepperlinge auf.

Am Samstag wird bis in den Abend hinein gefeiert, am Sonntag klingt die Veranstaltung am späten Nachmittag aus. Ob der Narrhallamarsch erklingt oder das Martinshorn ertönt, wird sich zeigen.

FRANKENBERG. Bei einem Verkehrsunfall im Frankenberger Ortsteil Willersdorf ist ein 22 Jahre alter Fußgänger schwer verletzt worden.

Zu dem Unfall kam es am Mittwoch um 10.30 Uhr. Ein Mann aus Willersdorf bog mit einem silbergrauen Mercedes-Benz A 160 von der Triftstraße in die Grindstraße in Richtung Friedhof ein.

Zur selben Zeit war der 22-jährige Fußgänger aus Frankenberg zu Fuß in Richtung Friedhof unterwegs. Er befand sich am rechten Fahrbahnrand der Grindstraße.

Der Mercedes-Fahrer übersah den Fußgänger und erfasste ihn mit seinem Wagen. Der 22-Jährige erlitt schwere Verletzungen am Bein, am Rücken und am Kopf.

Ein Rettungswagen brachte den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. An dem Mercedes entstand Sachschaden.

Die Polizei Frankenberg nahm den Verkehrsunfall auf.

HANAU. Nach dem tödlichen Verkehrsunfall auf der Landstraße zwischen Hanau und Großauheim, an dem ein Streifenwagen beteiligt war (wir berichteten), hat die Staatsanwaltschaft Hanau weitere Einzelheiten mitgeteilt. Bei dem Unfall kam ein 17-jähriger Jugendlicher aus dem Landkreis Aschaffenburg ums Leben.

Zu dem Unfall kam es am Samstag, 18. Juli 2026, in den frühen Morgenstunden. Zuvor hatte ein Zeuge der Polizei eine männliche Person gemeldet, die sich im Bereich der Rodgaustraße in Hanau mehrfach auf die Fahrbahn begeben haben soll.

Eine Streifenwagenbesatzung, bestehend aus zwei Polizeibeamten, suchte nach der gemeldeten Person und fuhr in Richtung Großauheim. Die Landstraße ist in diesem Bereich zweispurig ausgebaut und mit Leitplanken an den Seiten und in der Mitte versehen.

Auf der Landstraße erfasste der Streifenwagen eine Person, die sich auf der Fahrbahn befand. Bei dem Verunglückten handelte es sich um einen 17-jährigen Jugendlichen aus dem Landkreis Aschaffenburg.

Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen verstarb der Jugendliche noch an der Unfallstelle.

Rechtsmedizin und Unfallsachverständiger hinzugezogen

Unter Hinzuziehung der Rechtsmedizin und eines Unfallsachverständigen wurden an der Unfallstelle umfangreiche Spuren gesichert. Im Anschluss wurde die Rechtsmedizin mit der Obduktion des Verstorbenen beauftragt.

Beide Polizeibeamten, die sich in dem beteiligten Streifenwagen befanden, blieben körperlich unverletzt. Sie werden derzeit psychologisch betreut.

Wie die Staatsanwaltschaft Hanau berichtet, wurde gegen den Fahrer des Streifenwagens ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gemäß Paragraf 222 des Strafgesetzbuches eingeleitet.

Die genauen Hintergründe, der Ablauf des Unfallgeschehens und die Frage, weshalb sich der Jugendliche auf der Fahrbahn aufhielt, sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Auch die Auswertung der gesicherten Spuren dauert weiterhin an. (ots/r)

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BONTKIRCHEN. Hessen Mobil und Straßen NRW erneuern die Landesstraße zwischen Bontkirchen und Helminghausen in Nordrhein-Westfalen entlang des Diemelsees. Die Arbeiten erfolgen unter Vollsperrung.

Die Baumaßnahme beginnt am Montag, 27. Juli 2026, und dauert voraussichtlich bis Oktober 2026. Durch die Aufteilung in vier Bauabschnitte soll die Erreichbarkeit der anliegenden Grundstücke und Wohnhaussiedlungen sichergestellt werden.

Im Rahmen der Arbeiten werden die vorhandenen Asphaltschichten abgefräst. Anschließend erhält die Straße eine neue Trag- und Deckschicht mit einer Gesamtstärke von 18 Zentimetern.

Die Landesstraße wird in Hessen unter der Nummer L 3393 und in Nordrhein-Westfalen unter der Nummer L 800 geführt. Das knapp vier Kilometer lange Baufeld beginnt an der Landesgrenze in Höhe des Hofes Kotthausen 3 und reicht bis zur Sperrmauer des Diemelsees.

Arbeiten erfolgen in vier Bauabschnitten

Der erste Bauabschnitt erstreckt sich von Kotthausen 3 bis Kotthausen 1 beim Campingplatz „Seehof Knust“.

Von dort reicht der zweite Abschnitt bis zum Abzweig „Am Fresenberg“. Der dritte Bauabschnitt führt anschließend bis zum Großparkplatz „Diemeltalsperre“.

Im vierten und letzten Abschnitt wird die Landesstraße vom Großparkplatz bis zur Sperrmauer des Diemelsees erneuert.

Umleitung wird ausgeschildert

Die Umleitung führt ab Bontkirchen über Schwalefeld, Rattlar, Ottlar, Stormbruch und Heringhausen nach Helminghausen. In der Gegenrichtung gilt dieselbe Umleitungsstrecke. Die Umleitung wird hinreichend ausgeschildert.

Die Länder Hessen und Nordrhein-Westfalen investieren insgesamt rund 1,5 Millionen Euro in die Erneuerung der Landesstraße.

Hessen Mobil und Straßen NRW bitten um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Verkehrseinschränkungen.

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MARIENMÜNSTER. Bei einem Verkehrsunfall auf der L 825 bei Vörden ist ein 18-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Weitere Fahrzeuge waren nach bisherigen Erkenntnissen nicht beteiligt.

Zu dem Unfall kam es am Dienstag, 21. Juli 2026, um 13.35 Uhr. Der 18-Jährige war mit einem BMW aus Vörden kommend in Richtung Abtei unterwegs.

Aus bislang unbekannten Gründen verlor der junge Mann während der Fahrt die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der BMW geriet zunächst nach rechts auf den seitlichen Grünstreifen und schleuderte anschließend nach links von der Fahrbahn.

Dort prallte das Fahrzeug mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Ersthelfer und der alarmierte Notarzt konnten dem schwer verletzten Fahrer nicht mehr helfen. Der 18-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle.

Durch den Aufprall gegen den Baum entstand an dem BMW Totalschaden.

Für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten blieb die L 825 bis 20 Uhr gesperrt. Ein Verkehrsunfallaufnahme-Team aus Bielefeld war zur Spurenaufnahme und Auswertung vor Ort.

Die Ermittlungen zur Ursache des tödlichen Verkehrsunfalls dauern an.

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