KASSEL. Eine Verfolgungsjagd mit der Polizei endete für einen jungen Autofahrer nach einem schweren Verkehrsunfall im Stadtgebiet an einer Schutzplanke und geparkten Fahrzeugen.
Am frühen Samstagmorgen (27. Dezember) fiel einer Streife des Polizeireviers Süd-West kurz nach 2 Uhr ein Skoda Fabia in der Weserstraße auf. Da der Wagen mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, wollten die Beamten den Fahrer kontrollieren und schalteten Anhaltesignale sowie das Blaulicht ein. Anstatt zu stoppen, beschleunigte der Mann jedoch und flüchtete über die Weserstraße in die Fuldatalstraße.
In Höhe der Wolfsangerstraße verlor der 23-Jährige auf der winterglatten Fahrbahn die Kontrolle über seinen Kleinwagen. Er durchbrach eine Schutzplanke und kollidierte anschließend mit einem dahinter geparkten Mazda sowie einem VW. Trotz des heftigen Aufpralls, bei dem der Skoda stark beschädigt wurde, flüchtete der Fahrer zunächst zu Fuß. Anhand von im Fahrzeug zurückgelassenen Gegenständen konnte der Mann aus Kassel jedoch schnell identifiziert und wenig später in der Wohnung eines Bekannten festgenommen werden. Da er sich bei dem Zusammenstoß leicht verletzt hatte, brachte ihn ein Rettungswagen in ein Krankenhaus.
Die weiteren Ermittlungen deckten eine lange Liste von Vergehen auf. Der Skoda war weder zugelassen noch versichert, und die angebrachten Kennzeichen gehörten eigentlich zu einem anderen Fahrzeug. Im Inneren des Autos fanden die Beamten zudem weitere als gestohlen gemeldet waren Kennzeichen. Einen Führerschein besitzt der 23-Jährige nicht. Da die Besitzverhältnisse des Wagens nicht abschließend geklärt werden konnten, stellten die Polizisten diesen sicher.
Auf über 20.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Der Tatverdächtige muss sich nun unter anderem wegen Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Unfallflucht und eines illegalen Kraftfahrzeugrennens verantworten. (ots/r)
VÖHL. Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf glatter Fahrbahn ist es auf der Bundesstraße 252 zu einem schweren Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr gekommen.
Am Freitagnachmittag ereignete sich der Zusammenstoß um 14.56 Uhr zwischen Herzhausen und Dorfitter. Ein 36-jähriger Mann aus dem Landkreis Herford war zu diesem Zeitpunkt mit seinem schwarzen Audi von Frankenberg in Richtung Korbach unterwegs. Der Fahrer verlor die Kontrolle über seinen Wagen und kollidierte mit einem entgegenkommenden weißen Hyundai, der von einem 30-Jährigen aus Korbach in Richtung Frankenberg gesteuert wurde.
Während der 36-jährige Unfallverursacher unverletzt blieb, wurde seine 34-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Im Hyundai erlitten der Fahrer sowie seine Beifahrerin Verletzungen und mussten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser nach Marburg und Korbach gebracht werden. Auch ein zweijähriges Kind, das im Hyundai mitfuhr, trug leichte Verletzungen davon.
Um 15.19 Uhr wurde die Feuerwehr Thalitter mit dem Stichwort „H 1 Betriebsstoffe aufnehmen“ alarmiert. Unter der Leitung von Marco Amert streuten die Einsatzkräfte die auslaufenden Betriebsstoffe ab und nahmen diese auf. Anschließend konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Im Einsatz waren neben der Feuerwehr drei Rettungswagen, die Polizei sowie Helfer aus mehreren Ortsteilen der Nationalparkgemeinde Vöhl.
An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von jeweils rund 12.000 Euro. Auf 24.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Sowohl der Audi als auch der Hyundai waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
FRANKFURT AM MAIN. Ein kleines Weihnachtsabenteuer mit glücklichem Ausgang hat ein Siebenjähriger an Heiligabend erlebt. Der Junge war am Mittwochvormittag, 24. Dezember, versehentlich allein mit dem Zug verreist.
Gegen 11 Uhr stand der 7-Jährige mit seiner Mutter am Hauptbahnhof in Frankfurt am Main. In einem unbeobachteten Moment stieg der junge Mann in einen bereitstehenden Zug und machte sich alleine auf die Fahrt in Richtung Gießen. Ein aufmerksamer Zugbegleiter nahm sich des reiselustigen Kindes an und verständigte das Bundespolizeirevier Gießen.
Dort hatte sich zwischenzeitlich auch schon die besorgte Mutter gemeldet und die Beamten um Hilfe gebeten. Eine Streife nahm den kleinen Ausreißer bei der Ankunft am Bahnsteig in Empfang und brachte ihn zur Dienststelle. Dort gab es dann das schönste Weihnachtsgeschenk für die Familie: Gegen 12 Uhr konnte der 7-Jährige wohlbehalten an seine Mutter übergeben werden.
VOLKMARSEN. Eine Serie von Einbrüchen in der Arolser Straße beschäftigt die Polizei. In der Zeit von Freitagnachmittag, 26. Dezember, 14 Uhr, bis Samstagmorgen, 7.30 Uhr, drangen unbekannte Täter in mehrere Objekte ein und entwendeten Geld, Werkzeug und andere Gegenstände.
Die drei Einbrüche ereigneten sich im Bereich zwischen der Lütersheimer Straße und dem Wetterweg. Die Täter drangen in ein Geschäft für Kfz-Bedarf, einen Lagerraum und einen gastronomischen Betrieb ein. Sie verschafften sich Zugang zu den Gebäuden, indem sie Fenster aufhebelten und durch diese einsteigen konnten.
Im Inneren durchsuchten sie die Räume und nahmen Kassen, Bohrschrauber, Bargeld und diverse wertvolle Gegenstände mit. Anschließend flohen die Täter vom Tatort. Eine später aufgefundene Kasse lässt vermuten, dass sie sich in Richtung Welda entfernten.
Bei den Einbrüchen entstand ein Sachschaden in Höhe von mindestens 300 Euro. Der Wert des entwendeten Diebesguts liegt im unteren vierstelligen Bereich. Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/97990. (ots/r)
WOLFHAGEN. Ein bewaffneter Raubüberfall auf die Burger-King-Filiale beschäftigt die Kriminalpolizei. Am frühen Sonntagmorgen, 28. Dezember, schlugen zwei unbekannte Täter gegen 1.55 Uhr in der Otto-Hahn-Straße zu.
Die beiden Männer betraten das Schnellrestaurant und zückten jeweils ein Messer. Unter Vorhalt der Waffen bedrohten sie die fünf anwesenden Mitarbeiter im Alter zwischen 20 und 34 Jahren und forderten sie auf, die Kasse zu öffnen. Ein Angestellter musste das Bargeld in einen von den Tätern mitgebrachten Stoffbeutel legen. Anschließend verließ das Duo die Burger-King-Filiale und flüchtete zu Fuß in unbekannte Richtung. Über die Höhe der Beute gibt es noch keine Angaben.
Die Polizei beschreibt die beiden Täter wie folgt:
männlich
etwa 1,65 und 1,70 Meter groß
maskiert
sprachen gebrochenes Englisch
führten einen Stoffbeutel mit sich
bewaffnet mit Messern
Bei dem Überfall wurde niemand körperlich verletzt. Ein Mitarbeiter erlitt jedoch einen Schock und musste von einer Rettungswagenbesatzung versorgt werden. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb bislang erfolglos. Die Kriminalpolizei Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 zu melden. (ots/r)
KORBACH. Einen kompletten Zigarettenautomaten haben unbekannte Täter im Elfringhäuser Weg entwendet. Das Fehlen des Gerätes wurde der Polizei am Dienstagmorgen, 23. Dezember, gemeldet.
Die dreisten Täter gingen mit brachialer Gewalt vor: Mit einem Werkzeug, vermutlich einem Trennschleifer, durchtrennten sie die Stahlpfosten, auf denen der Automat befestigt war. So konnten sie das gesamte Gerät mitsamt Inhalt abtransportieren.
Später wurde der Automat in einem Feldweg kurz vor Berndorf wieder aufgefunden. Er war gewaltsam aufgebrochen worden; sämtliche Zigaretten und das Bargeld fehlten. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 5000 Euro. Wie hoch der Wert der Beute ist, steht noch nicht fest. Hinweise nimmt die Polizeistation in Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0 entgegen. (ots/r)
ALLENDORF (EDER). Eine Alkoholfahrt ist für einen Tesla-Fahrer an einem Kreisverkehr mit dem totalen Verlust seines Fahrzeugs geendet. Am frühen Samstagmorgen war der 41-jährige Mann aus Frankenberg gegen 1.20 Uhr auf der Bundesstraße 253 unterwegs.
Er befuhr die Strecke von Frankenberg in Richtung Battenberg. In Höhe Battenfeld nahm der Fahrer den dortigen Kreisverkehr offenbar nicht wahr. Der schwarze Tesla Model 3 prallte gegen das Rondell der Verkehrsinsel und wurde dabei völlig zerstört. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht der Beamten, dass Alkohol als Unfallursache infrage kommt. Die Polizei Frankenberg behielt den Führerschein des Mannes ein, anschließend wurde eine Blutentnahme im Kreiskrankenhaus durchgeführt.
Neben einem Rettungswagen und der Polizei waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Allendorf, Battenfeld und Rennertehausen vor Ort. Sie sicherten unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Christian Henkel-Strieder die Unfallstelle ab und kontrollierten mit einer Wärmebildkamera die Temperatur der Fahrzeugbatterie, um eine Brandgefahr bei dem Elektroauto auszuschließen. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 21.500 Euro, wovon 20.000 Euro auf den Tesla und 1.500 Euro auf die Verkehrseinrichtung entfallen.
Das Elektroauto wurde vom Abschleppdienst AVAS geborgen und abgeschleppt.
KASSEL. Eine Serie von fünf Einbrüchen in Wohnungen und Einfamilienhäuser beschäftigt die Polizei nach den Weihnachtsfeiertagen. In allen Fällen waren Unbekannte in Abwesenheit der Bewohner in Gebäude in Kassel, Lohfelden und Niestetal eingebrochen. Ob die Taten im Zusammenhang stehen und auf das Konto derselben Tätergruppe gehen, ist bislang unklar.
Das erste Opfer meldete sich an Heiligabend, 24. Dezember, aus der Straße "Im Rosental" im Kasseler Stadtteil Brasselsberg bei der Polizei. Dort waren die Täter in der kurzen Zeit zwischen 17.30 Uhr und 19.30 Uhr über eine aufgehebelte Terrassentür in das Haus eingestiegen. Sie durchsuchten sämtliche Räume und ergriffen mit erbeuteten Schmuckstücken unerkannt die Flucht.
Ebenfalls über eine aufgehebelte Terrassentür gelangten Unbekannte am 1. Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember, in eine Erdgeschosswohnung in der Straße "Am Hammelsberg" in Lohfelden. Diese Tat, bei der Bargeld gestohlen wurde, ereignete sich in der Zeit zwischen 15 Uhr und 21 Uhr.
Auch in der Hardenbergstraße in Niestetal war eine Erdgeschosswohnung das Ziel von Einbrechern. Mutmaßlich in der Nacht von Heiligabend auf den 1. Weihnachtsfeiertag öffneten die Täter gewaltsam ein Fenster auf der Gebäuderückseite und durchsuchten die gesamte Wohnung nach Wertsachen. Offenbar wurden sie nicht fündig, denn sie flüchteten ohne Beute über den Balkon.
In der Straße "Alte Breite" im Kasseler Stadtteil Harleshausen kam es in der Nacht vom 1. auf den 2. Weihnachtsfeiertag zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus. Hier hatten die Täter ein rückwärtiges Fenster zum Gäste-WC aufgehebelt und sich anschließend auf Beutezug begeben. Ob etwas gestohlen wurde oder die Einbrecher leer ausgingen, ist bislang noch nicht abschließend geklärt.
Ein weiterer Einbruch in ein Einfamilienhaus, der der Polizei am Freitagabend, 26. Dezember, gemeldet wurde, ereignete sich in der Cauerstraße in Kassel-Fasanenhof. Dort waren unbekannte Täter seit dem vorangegangenen Wochenende eingestiegen und hatten Schmuck, Taschenuhren und EC-Karten erbeutet.
Die Beamten des für Einbrüche zuständigen Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo suchen nach Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können. Wer im Bereich eines Tatorts verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)
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GIEßEN/GROßEN-BUSECK. Tödliche Verletzungen hat ein Fußgänger bei einem Zusammenstoß mit einem Lastwagen erlitten. Der schwere Verkehrsunfall ereignete sich am Samstagmorgen gegen 8.50 Uhr im Oppenröder Weg.
Auf Höhe der Hausnummer 9 wurde der 80-jährige Mann von dem Lkw erfasst. Die Verletzungen waren so schwerwiegend, dass der Senior noch an der Unfallstelle verstarb. Wie es genau zu dem Unglück kommen konnte, ist derzeit noch unklar.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Gießen wurde ein Gutachter beauftragt, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. Die Polizei sucht nun nach Personen, die Angaben zum Geschehen machen können.
Mögliche Unfallzeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation Gießen Nord unter der Telefonnummer 0641/7006-3755 zu melden. (ots/r)
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ALLENDORF (EDER). Eine Fahrt unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein ist für eine 35-Jährige im Straßengraben geendet. Am Freitagabend war die Frau aus Hallenberg gegen 19.20 Uhr auf der Bundesstraße 236 unterwegs.
Sie befuhr die Strecke von Bromskirchen in Richtung Allendorf (Eder). In einer Linkskurve verlor sie die Kontrolle über den blauen Fiat Punto. Eine Mischung aus Straßenglätte, nicht angepasster Geschwindigkeit und dem Einfluss berauschender Mittel führte dazu, dass der Wagen von der Fahrbahn abkam und in den Flutgraben schleuderte. Einen gültigen Führerschein konnte die Frau bei der Unfallaufnahme nicht vorweisen.
Da ein Drogenvortest positiv verlief, nahmen die Beamten die 35-Jährige im Streifenwagen mit ins Krankenhaus nach Frankenberg, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Am Fiat entstand wirtschaftlicher Totalschaden; das Wrack wurde vom Abschleppdienst AVAS geborgen.
Da der Wagen nicht der Fahrerin gehörte, kommt auf die Halterin nun ein Strafverfahren wegen des Zulassens der Fahrt ohne Fahrerlaubnis zu.
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