Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Kassel

KASSEL. Die Feuerwehr Kassel wurde am Freitag (13. Mai 2022) um 11.32 Uhr durch die automatische Brandmeldeanlage der Willy-Brandt-Schule alarmiert. Vor Ort wurden die Einsatzkräfte durch Mitarbeiter der Schule zu einem Brand in einer Toilette der Schule eingewiesen. Ersthelfer hatten den Brand bereits mit einem Pulverlöscher bekämpft.

Einsatzkräfte der Feuerwehr gingen unverzüglich unter Atemschutz in den verrauchten Bereich vor - da die Toilettenanlage über keine Fenster verfügt, musste der Bereich aufwändig entraucht werden. 16 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren 1,5 Stunden lang im Einsatz.

Trotz der stattfindenden Prüfungen verließen die Schüler und Lehrer ordnungsgemäß das Gebäude. Personen wurden daher glücklicherweise nicht verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 8000 Euro geschätzt.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Feuerwehr Kassel warnt ausdrücklich vor der Beteiligung an Aktionen, bei denen Brandstiftungen in Schulen in sozialen Netzwerken geteilt werden oder die Unterbrechung von Prüfungen durch die Auslösung der Brandmeldeanlage erreicht werden soll.

- Anzeige -

Publiziert in KS Feuerwehr

KASSEL. In den Mittagsstunden gingen am Mittwoch (11. Mai 2022) mehrere Notrufe bei der Leitstelle der Feuerwehr Kassel ein. In einem Wohgebäude in der Lassallestraße wurde von aufmerksamen Anwohnern eine Rauchentwicklung wahrgenommen.

Umgehend wurde die Feuerwehr Kassel zur Einsatzstelle entsandt - vor Ort war es zu einem Feuer in einer Wohnung im ersten Obergeschoss gekommen. Glücklicherweise konnte die Bewohnerin den Brand bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst löschen, zog sich hierbei aber eine Rauchgasvergiftung durch das Einatmen von giftigem Brandrauch zu. Die Bewohnerin wurde daraufhin vom Rettungsdienst versorgt und in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.

Da sich der giftige Rauch zum Teil auch in das Treppenhaus ausbreiten konnte, war für einige Bewohner zeitweise dieser Fluchtweg versperrt - die Feuerwehr belüftete das Gebäude, sodass das Treppenhaus im Nachgang wieder sicher benutzt werden konnte.

Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen war die Lassallestraße voll gesperrt.

- Anzeige -

Publiziert in KS Feuerwehr

NORDHESSEN. Das Polizeipräsidium Nordhessen beteiligte sich am gestrigen Donnerstag an dem länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktionstag "sicher.mobil.leben - Fahrtüchtigkeit im Blick".

Das Hauptaugenmerk der Kontrollen lag dem Motto entsprechend auf der Fahrtüchtigkeit von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern. 489 Unfälle wegen Alkohol oder Drogen am Steuer ereigneten sich alleine im vergangenen Jahr 2021 in Nordhessen. Dabei wurden 125 Menschen leicht verletzt, 43 schwer verletzt und sogar ein Mensch getötet.

Über 600 Verkehrsteilnehmende wurden gestern nun auf nordhessischen Straßen von den Einsatzkräften der Polizei kontrolliert. In 21 Fällen führten Beamten bei Fahrerinnen oder Fahrern Drogenvortests durch, 46 Mal wurde die Atemluft auf Alkohol überprüft. Letztlich zog die nordhessische Polizei gestern sieben alkoholisierte oder drogenberauschte Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr. Drei von ihnen mussten eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. In zwei Fällen wurden die Führerscheine sichergestellt. Neben den Alkohol- und Drogenfahrten stellten die Einsatzkräfte noch weitere Verstöße fest: Fünf Mal leiteten sie Anzeigen wegen Fahrens ohne Führerschein ein, fünf weitere Male wegen Handynutzung und dreimal wegen Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

KASSEL. Am heutigen Donnerstagmorgen brachen zwei 18 und 35 Jahre alte Männer in ein Geschäftsgebäude in der Kasseler Nordstadt ein. Auch dieser Diebeszug endete nicht nur erfolglos, ein Diensthund schnappte zu und verletzte einen der Täter.

Nachdem ein Zeuge die Polizei alarmiert hatte, stellten die hinzugeeilten Streifen einen der beiden Täter noch in den Firmenräumen und nahmen ihn mithilfe des Diensthundes Seppl fest. Für seinen Komplizen klickten vor dem Gebäude die Handschellen, bevor er unerkannt die Flucht ergreifen konnte. Die beiden Festgenommenen aus Kassel, die bereits amtsbekannt sind, befinden sich derzeit im Polizeigewahrsam. Aktuell wird von den zuständigen Ermittlern geprüft, ob eine Vorführung vor den Haftrichter angeordnet wird. 

Ein Mitarbeiter hatte gegen 5 Uhr die Polizei alarmiert, da er vor Arbeitsbeginn von außen Licht und zwei Personen mit Kapuzen in den Firmenräumen in der Hegelsbergstraße gesehen hatte. Auch bei Eintreffen der sofort hinzugeeilten Streifen waren die Täter noch auf ihrem Beutezug in dem Gebäude unterwegs. Wie sich später herausstellte, hatten sie zuvor ein Fenster auf der Rückseite des Geschäftsgebäudes, in dem sich neben der Firma auch ein Sonderpostenmarkt befindet, eingeschlagen. Da bei der Festnahme des 18-Jährigen in den Firmenräumen unklar war, ob er möglicherweise bewaffnet ist, kam der Diensthund zum Einsatz und biss den Einbrecher ins Bein. Er erlitt eine Bisswunde, die von Rettungskräften versorgt wurde, bevor Beamte ihn in das Polizeigewahrsam brachten.

Die Zuordnung des bei ihm und seinem Komplizen sichergestellten Diebesguts dauert an. Die weiteren Ermittlungen werden bei den Beamten des Kommissariats 36 der Kasseler Kripo geführt. (ots/r)

-Anzeige-

Publiziert in Polizei
Samstag, 23 April 2022 16:22

Jogger findet acht getötete Schafe

KASSEL. Fachmännisch geschlachtet wurden acht Schafe im Bereich Wolfsanger - von den Tätern fehlt jede Spur.

Zurückgelassen haben die "Schächter" lediglich die Innereien und Felle der Tiere, die essbaren Fleischstücke wurden mitgenommen. Am Freitag hatte ein Jogger gegen 15.30 Uhr in Verlängerung des Roßpfades, in Richtung Fulda, die getöteten und zerwirkten Tiere gefunden und die Polizei informiert. Umgehend wurde der Schäfer über den grausigen Fund informiert.

Inzwischen hat der Besitzer der Herde Anzeige bei der Polizei erstattet. Hinweise werden beim Polizeipräsidium Nordhessen unter der Rufnummer 0561/9100 entgegengenommen. In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, Schafherden in den nächsten Wochen öfter zu kontrollieren und Sicherungsmaßnahmen zu verstärken. Auch sollten die Jagdpächter mit ins "Boot" geholt werden, um verdächtige Handlungen im Jagdrevier schnell zu melden.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei
Dienstag, 19 April 2022 15:01

Tierschänder auf Pferdekoppel festgenommen

KASSEL. Nachdem sich ein zunächst unbekannter Mann Ende März auf einer Pferdekoppel im Stadtteil Kirchditmold sexuell an einem Pony vergangen haben soll, ist in der Nacht zum heutigen Dienstag durch die Polizei ein Verdächtiger festgenommen worden.

Der Mann war in der vergangenen Nacht gegen 0.30 Uhr von einem Zeugen über eine Überwachungskamera dabei beobachtet worden, wie er die eingezäunte Pferdekoppel betrat und sich anschließend einem Pony näherte. Die sofort alarmierten und herbeieilenden Streifen des Polizeireviers Süd-West hatten den 34-Jährigen aus Kassel noch auf der Pferdekoppel festnehmen können, wo es unmittelbar zuvor offenbar erneut zu entsprechenden Handlungen an einem Tier gekommen war.

Das betroffene Pony blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Den Verdächtigen brachten die Beamten für die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen zunächst auf die Dienststelle. Er muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und Hausfriedensbruchs, auch in dem zurückliegenden Fall, der ebenfalls von einer Kamera aufgezeichnet worden war, verantworten.

-Anzeige-

Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 13 April 2022 19:31

Kassel: Unbekannter bricht Autofahrer die Nase

KASSEL. In einem Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wenden sich die Beamten der Kasseler Polizei mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit.

Der Fall hatte sich am Donnerstag (31. März) gegen 15.15 Uhr an der Autobahnausfahrt Kassel-Ost ereignet. Ein 57-Jähriger aus Hessisch Lichtenau war nach seiner Schilderung zu dieser Zeit an der Anschlussstelle von der Autobahn 7 in Richtung Norden abgefahren und hatte sich an der Kreuzung zur Bundesstraße 7 mit seinem Auto auf der rechten Linksabbiegespur eingeordnet. Als er dort an der roten Ampel stand, habe der Fahrer eines Lastkraftwagens, der rechts neben ihm angehalten hatte, plötzlich die Fahrertür des Autos aufgerissen und ihm mehrfach ins Gesicht geschlagen. Gleichzeitig soll er dem 57-Jährigen vorgeworfen haben, ihn zuvor auf der Autobahn ausgebremst zu haben.

Als die Ampel grün wurde, fuhr der Autofahrer los und brachte sich in Sicherheit. Er hatte durch den Angriff einen Nasenbeinbruch und Gesichtsverletzungen erlitten, die er am gleichen Tag im Krankenhaus behandeln ließ. Die bisherigen Ermittlungen der Polizei führten leider noch nicht zur Identifizierung des unbekannten Täters.

Es soll sich um einen etwa 40 Jahre alten und 1,70 bis 1,75 Meter großen Mann mit grauen, dünneren Haaren und gebräuntem Gesicht gehandelt haben, der akzentfrei Deutsch sprach und eine schwarze Arbeitshose sowie eine schwarze Jacke mit einem gelb-roten Logo trug. Er fuhr einen weißen Lastkraftwagen des Herstellers Mercedes, der einen Aufbau hatte.

Wer Hinweise auf die Tat oder den Täter geben kann, wird gebeten, sich unter Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. (ots/r)

- Anzeige -

Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Für einiges Aufsehen und einen tierischen Polizeieinsatz sorgte am Mittwochnachmittag eine neunköpfige Gänsefamilie, die sich im Kasseler Stadtteil Wolfsanger verirrt hatte.

Die erste Mitteilung einer Anwohnerin aus dem Hörnebachweg war gegen 14 Uhr bei der Polizei eingegangen. Wie sie berichtete, marschierten die gefiederten Tiere quer über die Straße. Wenig später war das Gänsepaar mit seinen sieben Küken bereits im Bereich des Friedhofs unterwegs und irrte dort offensichtlich umher. Da die auf der Straße laufende Familie drohte überfahren zu werden, eskortierten mehrere Anwohner die Tiere schließlich bis in einen Garten im Wolfsgraben.

Wie die dort mit einer Transportbox eingetroffene Streife des Polizeireviers Nord berichtet, ließ sich das Elternpaar problemlos einfangen und in der Box unterbringen. Das Einfangen der Küken gestaltete sich allerdings etwas schwieriger - drei Jungtiere witterten Gefahr und flüchteten in flottem Tempo auf das Nachbargrundstück. Mit vereinten Kräften gelang es den Anwohnern und den Polizisten aber, die Küken einzufangen und die ganze Familie in der Transportbox wieder zusammenzuführen. Im Streifenwagen und mit Polizeibegleitung ging es für die Nilgänse schließlich zurück in ihr gewohntes Umfeld.

Am Fuldaufer wurde die Familie, die ihren mehrstündigen Marsch durch den Stadtteil wohlbehalten überstanden hatte, in die Freiheit entlassen. (ots/r)

- Anzeige -

Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Die Feuerwehr Kassel war heute Vormittag bei einem Dachstuhlbrand in der Schwabstraße im Einsatz - der Dachstuhl eines Reihenmittelhauses wurde dabei zum größten Teil zerstört. Die Bewohnerin des Hauses konnte das Gebäude noch rechtzeitig verlassen.

Um 9.20 Uhr erreichten die Leitstelle der Feuerwehr mehrere Notrufe über einen Brand auf dem Balkon eines Reihenmittelhauses in der Schwabstraße im Stadtteil Fasanenhof. Nach Aussagen der Anrufer sollte sich die Bewohnerin noch in dem Gebäude aufhalten. Daraufhin rückten zunächst der Löschzug der Feuerwehr Kassel, zwei Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug aus. Bei Ankunft an der Einsatzstelle hatte sich das Feuer von dem Balkon bereits auf den Dachstuhl ausgedehnt und drohte auf die Nachbargebäude überzugreifen.

Da unklar war, ob sich die Bewohnerin noch im Gebäude aufhält, wurden unverzüglich zwei Trupps unter Atemschutz in das Gebäude geschickt, um nach der Bewohnerin zu suchen. Wie sich im weiteren Verlauf des Einsatzes herausstellte, konnte die Bewohnerin des Hauses das Gebäude noch rechtzeitig verlassen und sich bereits vor Ankunft der Feuerwehr in Sicherheit bringen.

Parallel zu der Personensuche wurde die Brandbekämpfung im Gebäude und von außen über die Drehleiter eingeleitet. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte somit ein Übergreifen des Feuers auf die Nachbargebäude verhindert werden. Der Einsatz der Feuerwehr war nach vier Stunden beendet.

Das durch den Brand betroffene Gebäude ist nicht mehr bewohnbar.

- Anzeige -

Publiziert in KS Feuerwehr

KAUFUNGEN. Nachdem eine 14-Jährige aus Kassel am Freitagabend in Kaufungen einen Mann wiedererkannt hat, der sich zwei Wochen zuvor in der Straßenbahn vor ihr entblößt hatte, gelang Polizisten des Reviers Ost bei der sofort eingeleiteten Fahndung die schnelle Festnahme eines 24-jährigen Tatverdächtigen.

Der in einer Flüchtlingsunterkunft im Landkreis Kassel wohnende Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit muss sich nun wegen exhibitionistischer Handlungen verantworten. Der Notruf des 14-jährigen Mädchens war am Freitagabend gegen 20 Uhr bei der Polizei eingegangen. Wie sie schilderte, hatte sie soeben an der Straßenbahnhaltestelle an der Kaufunger Gesamtschule den Mann wiedererkannt, der sich etwa zwei Wochen zuvor in einer Straßenbahn von Kaufungen nach Kassel vor ihr entblößt und sich unsittlich gezeigt hatte. Eine Anzeige hatte die Jugendliche wegen des Vorfalls nicht erstattet, sich aber bei erneutem Erblicken des Mannes sofort hilfesuchend an die Polizei gewandt.

Nur wenige Minuten später klickten für den von ihr beschriebenen 24-Jährigen, der zwischenzeitlich in einen Bus in Richtung Nieste eingestiegen war, die Handschellen. Bei den weiteren Ermittlungen des für Sexualdelikte zuständigen Kommissariats 12 der Kasseler Kriminalpolizei wird nun geprüft, ob er auch als Täter für weitere Taten in Frage kommt. (ots/r)

- Anzeige -

Publiziert in KS Polizei
Seite 1 von 207

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige