Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Verkehrsunfall

SACHSENBERG. Bei einem entsetzlichen Verkehrsunfall hat am späten Montagnachmittag ein 19 Jahre junger Mann aus Sachsenberg sein Leben verloren. Zuvor hatte er mit seinem Golf TDI aus Richtung Korbach kommend zwei vor ihm fahrende Fahrzeuge mit sehr hoher Geschwindigkeit überholt. Das erste der beiden Fahrzeuge, ein VW Caddy, beabsichtigte nach links abzubiegen, weshalb das zweite Fahrzeug das Tempo verlangsamte, um anzuhalten. Dabei überholte der junge Mann aus Sachsenberg die beiden Fahrzeuge und touchierte dabei den bereits abbiegenden Caddy. Der junge Golf-Fahrer geriet dann ins Schleudern und schoss quer über die Straße, wo er in einen Graben unter einer Brücke raste. Dabei wurden mehrere Bäume getroffen und große Äste brachen ab. Der Golf kam völlig zerstört in einer Böschung zum Liegen. Dabei wurden Motorblock und Batterie herausgerissen, die im Umkreis von mehreren Metern verteilt lagen. Der junge Mann wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der bereits im Anflug befindliche Rettungshubschrauber aus Siegen konnte seinen Einsatz frühzeitig abbrechen. Die ehrenamtliche First-Responder-Helferin und der Rettungsdienst mit Notarzt aus Frankenberg und dem HSK konnten nichts mehr für den jungen Mann tun.

Die Feuerwehren aus Sachsenberg, Rhadern, Goddelsheim und Frankenberg waren im Einsatz, da die Meldung war, dass eine Person eingeklemmt sei. Die Einsatzkräfte konnten den jungen Mann durch öffnen einer Fahrzeugtür ohne Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät befreien.

Der 25 Jahre alte Caddyfahrer überstand den Unfall unverletzt. Sein Fahrzeug wurde, ebenso wie der Golf des jungen Sachsenbergers, von der Firma Avas aus Frankenberg abgeschleppt und auf Anordnung sichergestellt. Vor Ort nahm ein Gutachter  die Ermittlungen zur genauen Unfallursache auf. Vor Ort war ein Notfallseelsorger im Einsatz, der sich gemeinsam mit der First-Responder-Helferin aus Sachsenberg um die Angehörigen des jungen Mannes kümmerte, die selbst zur Unfallstelle gekommen waren.

Die L3076 blieb zwischen Schreufa und Sachsenberg für die Rettungs- und Bergungsarbeiten, sowie die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt. 

 

Anmerkung: Bei dem weißen Tuch im Bachlauf, was auf einigen Fotos zu sehen ist, handelt es sich um eine provisorische Ölsperre. Es zeigt nicht den verstorbenen Autofahrer.

Publiziert in Feuerwehr

HÖXTER. Am Samstagabend, gegen 21.50 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 241 in Höhe Lütgeneder zu einem folgenschweren Unfall. Ein 47-jährige Frau aus Warburg befuhr mit ihrem VW Golf die K 21, um die B 241 in Höhe Lütgeneder zu überqueren. Ein von Borgentreich in Richtung Hohenwepel fahrender 46-jähriger Mann konnte mit seinem Opel Astra dem querenden Pkw nicht mehr ausweichen - es kam auf der B 241 zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

In dem VW Golf befanden sich vier Personen, drei Personen waren eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Der Fahrer des Opel war ebenfalls in seinem Fahrzeug eingeklemmt, nachdem er befreit werden konnte, wurde er schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde die Fahrerin des VW in ein Krankenhaus nach Kassel gebracht. Hier verstarb sie an ihren schweren Verletzungen. Die drei Mitfahrer in dem VW (18, 19 und 21 Jahre alt) wurden schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die B 241 war für die Zeit der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme in beide Fahrtrichtungen gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Auf der B253 bei Frankenberg kam es heute Nachmittag im Bereich der Ausfahrt nach Röddenau zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei wurden insgesamt fünf Personen aus Bad Berleburg verletzt. Zwei Fahrzeuge waren zusammengestoßen, darunter ein Kleinbus.

Wie die Polizei berichtete, befuhr der Fahrer des Kleinbusses mit seinem Firmenfahrzeug die Bundesstraße von Frankenberg kommend in Richtung Allendorf. Zur selben Zeit beabsichtigte eine Familie, ebenfalls aus Bad Berleburg, aus  Richtung Allendorf kommend, die Bundesstraße an der Ausfahrt Röddenau zu verlassen. Dabei wurde der Kleinbus der Bad Berleburger Firma offenbar übersehen und es kam zum Zusammenstoß. Die Familie mit ihren Kindern wurde mit mehreren Rettungswagen und dem Rettungshubschrauber „Christoph 7“ in die Marburger Uniklinik gebracht. Der Verkehr wurde von der Polizei an der Einsatzstelle vorbei geleitet. Nach kurzer Zeit konnte das Abschleppunternehmen Avas die beiden Unfallfahrzeuge abschleppen und die Straße konnte wieder komplett befahren werden.

Publiziert in Retter

EDERBRINGHAUSEN. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Freitagnachmittag gegen 16:00 Uhr auf der B252 bei Ederbringhausen. Dabei wurden drei Menschen schwer verletzt, zwei von ihnen wurden mit Rettungshubschraubern in Kliniken geflogen.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, war eine Frau aus dem Hochsauerlandkreis mit ihrem Landrover in Richtung Korbach unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und dort mit einem Peugeot zusammenstieß, in dem zwei Insassen aus der Großgemeinde Vöhl saßen. Der Landrover fuhr nach dem Unfall in eine Böschung und kam in Buschwerk zum Stehen. Dessen Fahrerin wurde schwer verletzt und mit einem der beiden Rettungshubschrauber „Christoph Gießen“ von der Johanniter Luftrettung aus Gießen und „Christoph 44“ von der Deutschen Rettungsflugwacht aus Göttingen in eine Klinik geflogen. Der zweite Hubschrauber nahm die Fahrerin aus dem Peugeot mit in eine Klinik. Die Tür des Peugeots musste zunächst von der Feuerwehr geöffnet werden, um die Fahrerin befreiten zu können. Technisches Rettungsgerät war dazu glücklicherweise nicht notwendig. Im Peugeot erlitt eine weitere Person Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung vor Ort ins Krankenhaus gebracht.

Die rund 50 Feuerwehrkräfte aus Ederbringhausen, Frankenberg, Schmittlotheim, Herzhausen, Buchenberg unterstützten neben der Rettung der Patienten auch die Landungen der Rettungshubschrauber, streuten Kraftstoffe ab, waren bei der Fahrbahnsperrung behilflich und stellten auch den Brandschutz sicher. Neben Einsatzleiter Marco Armert war auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer, der leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst im Einsatz. Die B 252 blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Publiziert in Feuerwehr

GRAFSCHAFT. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Karsamstagabend gegen 17:50 Uhr im Schmallenberger Ortsteil Grafschaft. Dabei geriet ein Mercedes Cabrio außer Kontrolle und prallte in den Treppenbereich eines Wohnhauses in der Grafschafter Hauptstraße.

Nach Angaben der Polizei war der Pkw von Almert kommend in Richtung Grafschaft gefahren. Möglicherweise steht überhöhte Geschwindigkeit als Unfallursache im Raum. Der Wagen war im Bereich des Ortseinganges gegen den Bordstein einer Verkehrsinsel gefahren und dabei leicht abgehoben, so dass er auf den gegenüberliegenden Bordstein des Randstreifens katapultiert wurde. Schließlich duchbrach der Wagen aus dem Enneppe-Ruhr-Kreis  ein Holzschild am Straßenrand und prallte dann gegen die Treppe an dem Wohnhaus.

Zunächst war gemeldet, dass der Fahrer des Wagens und seine Beifahrerin eingeklemmt worden seien. Dies war aber zum Glück nicht der Fall.

Nach Angaben der Feuerwehr konnten beide Pkw-Insassen durch die Feuerwehrkameraden aus Grafschaft, Oberkirchen und Schmallenberg in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst patientenorientiert und schonend aus dem Fahrzeug gerettet werden. Weitere Feuerwehrkräfte, die sich noch auf der Anfahrt befanden, konnten bereits ziemlich am Anfang des Einsatzes abbestellt werden.

Beide Pkw Insassen kamen mit Rettungswagen und Notarzt in umliegende Krankenhäuser.   Die Ortsdurchfahrt blieb für die Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Publiziert in HSK Feuerwehr

MEDEBACH.Am  vergangenen Donnerstag alarmierte die Leitstelle des Hochsauerlandkreises um 19.58 Uhr mit Stichwort "H0 Unfall ohne Eingeklemmte" den RTW Winterberg sowie die Einheiten Küstelberg und Deifeld. Auch der ELW Medebach sowie die Polizei wurden alarmiert. Am Schloßberg zwischen Küstelberg und Medebach war der PKW eines 18-jährigen Medebachers auf Grund schneeglatter Straße aus Küstelberg kommend von der Straße abgekommen und über die Gegenfahrbahn in eine Böschung gerutscht. Der PKW-Fahrer konnte sich aus dem umgestürzten, auf dem Dach liegenden Auto selbst befreien.

Die mit ihrem TSF ersteintreffende Einheit Küstelberg übergab den Fahrer an den eintreffenden RTW aus Winterberg, sicherte zeitgleich die Einsatzstelle ab und erkundete weiter die Einsatzstelle. Die Einheit aus Deifeld sicherte mit ihrem TSF-W den Brandschutz, unterstützte bei der Absicherung der Unfallstelle und leuchtete diese mit Lichtmasten aus. Der ebenfalls eintreffende ELW aus Medebach übernahm den Funkverkehr mit der Leitstelle. Auch die Wehrleitung war vor Ort. Die Polizei aus Winterberg nahm den Unfall auf. Der PKW-Fahrer wurde bei diesem Unfall nur leicht verletzt und konnte nach Erstbehandlung im RTW auf eigenen Wunsch hin von seiner per Telefon informierten Mutter abgeholt werden. Das verunfallte Fahrzeug wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Nachdem die Feuerwehr die Einsatzstelle in Abstimmung mit der Polizei aufgeräumt und ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen hatte, wurde die Unfallstelle an die Polizei übergeben.

Publiziert in HSK Feuerwehr

HAINA. Eine verletzte Person, ein geschockter Jagdhund und zwei beschädigte Fahrzeuge sind das Ergebnis einer Kollision, die sich am Donnerstag im Landkreis Waldeck-Frankenberg ereignet hat.

Nach Spurenlage an der Unfallstelle befuhr der mutmaßliche Unfallverursacher (69) gegen 13.10 Uhr, mit seinem schwarzen Mercedes-Benz die Landesstraße von Fischbach in Richtung Haddenberg. Zeitgleich befuhr ein 61-Jähriger aus Kassel mit seinem 7,5-Tonner die gleiche Strecke in entgegengesetzter Richtung. Rund 1000 Meter von Haddenberg entfernt, geriet der Bad Arolser mit seinem Benz nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem entgegenkommenden Lkw. Der Fahrer des Lkw hatte versucht, nach rechts auszuweichen, wurde aber von der rechtsseitigen Leitplanke daran gehindert.

Durch den Aufprall wurde der schwarze Benz schwer beschädigt und kam nach etwa 300 Metern zum Stehen kam. Bei dem Crash wurden die beiden linken Reifen zerstört und die Seitenfenster aus der Fassung gerissen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den Gesamtsachschaden beziffert die Polizei auf 13.000 Euro.

Notarzt und eine RTW-Besatzung waren nach der Alarmierung schnell an der Unfallstelle. Nach der medizinische Erstversorgung wurde der Bad Arolser ins Krankenhaus nach Frankenberg eingeliefert. Die Schwere der Verletzungen ist nicht bekannt. Noch während der Unfallaufnahme erkannten die Polizisten einen zitternden Hund im Kofferraum - dieser wurde umgehend befreit und versorgt. Eine Telefonnummer auf der Halsung des Jagdgebrauchshundes brachte den gewünschten Kontakt zu einem Familienmitglied - der Hund konnte somit in pflegende Hände übergeben werden.

Link: Unfallstandort auf der Landesstraße 3296.

Publiziert in Polizei

HALLENBERG. Zu einem Verkehrsunfall auf die Wunderthäuser Straße wurden am Morgen Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei alarmiert. Dort war eine 53-jährige Frau verunglückt. Die Dame war mit ihrem Pkw aus Richtung Trambach kommend kurz vor Hallenberg nach links von der Fahrbahn abgekommen, in einen Graben geraten und mehrfach gegen eine angrenzende Felswand geprallt.

Erste Meldungen, nach denen die Frau in ihrem Pkw eingeklemmt sein sollte, bestätigten sich glücklicherweise nicht. Die rund 15 Kameraden des Löschzuges Hallenberg konnten die Frau unter der Einsatzleitung von Michael Gamm gemeinsam mit dem Rettungsdienst Patienten orientiert aus dem Fahrzeug retten. Im Gegensatz zur Sofortrettung erlaubt es der Patientenzustand hier, besonders schonend um Nachteil der Zeit vorzugehen. Die Feuerwehr Hesborn, die ebenfalls alarmiert worden war, konnte den Einsatz abbrechen, da sich die erste Einsatzmeldung zum Glück nicht bestätigte. Nach der Rettung aus dem Fahrzeug verschoben die Kameraden das Unfallauto auf nur einen Fahrstreifen, um den Verkehr halbseitig an der Unfallstelle vorbei leiten zu können. Die Frau wurde nach der Befreiung aus dem Unfallfahrzeug von den Besatzungen des Medeloner Rettungswagens und des Röddenauer Notarzteinsatzfahrzeuges versorgt und anschließend ins Bad Berleburger Krankenhaus in einen Schockraum transportiert. Die genaue Ursache des Unfalles wird nun durch die Polizei ermittelt.

Publiziert in HSK Feuerwehr

FRANKENBERG. Vermutlich führte die tiefstehende Sonne am späten Mittwochnachmittag zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 84-jähriger Mann von einem Auto erfasst wurde.

Nach Angaben der Polizei befuhr die Frau (50) aus Frankenberger um 16.30 Uhr mit ihrem silbergrauen Peugeot die Straße "Auf der Burg" in Richtung Hospital. Aufgrund der tiefstehenden Sonne erkannte sie einen mittig auf der Straße gehenden Mann nicht und erfasste den Senior mit der Front ihres Wagens. Der 84-Jährige wurde zu Boden geschleudert und im Anschluss mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus transportiert.

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WILLINGEN/BRILON-WALD. „Das war kein Verkehrsunfall, sondern in meinen Augen ein versuchter Mord“, Staatsanwalt Klaus Neulken von der Staatsanwaltschaft Arnsberg findet klare Worte für den Einsatz, über den wir bereits gestern aktuell berichtet hatten.

Ein Frontalzusammenstoß auf der B251 zwischen Brilon-Wald und Willingen hatte dabei einen Großeinsatz ausgelöst, bei dem mehrere Schwerverletzte, darunter auch ein fünfjähriges Kind, versorgt werden mussten.

Ein schwarzer Citroen C4 war aus Richtung Brilon-Wald kommend in den Wagen, ebenfalls einen Citroen, einer 42 jährigen Frau geprallt, die gemeinsam mit ihrem neuen Lebensgefährten, einem 42-jährigen Mann aus Plauen, und ihrem fünfjährigen Kind aus Richtung Willingen gekommen war.

Dabei hatten sowohl die Frau als auch das fünf Jahre alte Kind schwere Verletzungen erlitten und mussten mit Rettungshubschraubern in Kliniken geflogen werden. Die gute Nachricht war Dienstagmorgen, dass keiner der beiden mehr in Lebensgefahr schwebte. Der Beifahrer der Frau war nicht so schwer verletzt worden, der Verursacher des Zusammenstoßes hat das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen.

Er wird in diesen Minuten am Arnsberger Amtsgericht dem Haftrichter vorgeführt, wie Staatsanwalt Klaus Neulken eben telefonisch mitteilte: „Ich habe einen Antrag auf Erlassung eines Haftbefehls gestellt“, erklärte der Staatsanwalt. Er gehe von einem Mordversuch aus, und davon, dass der 52-jährige Briloner seinen Wagen absichtlich in den Gegenverkehr gelenkt habe. Bereits in der Vergangenheit habe es Morddrohungen von Seiten des 52-Jährigen gegeben.

Bis spät in die Nacht hatten gestern Kriminalpolizei, Mordkommission und Spezialisten eines Unfallaufnahmeteams der Polizei Dortmund am Tatort ermittelt und Spuren gesichert.

Der Staatsanwalt kündigte an, nach dem aktuell laufenden Vorführungstermin erneut für Fragen zur Verfügung zu stehen.

Wir berichten nach.

Publiziert in Feuerwehr
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