Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Verkehrsunfall

Sonntag, 25 September 2022 11:37

T-Roc und Skoda stoßen in Thalitter zusammen

VÖHL. Am 24. September sind zwei Personenkraftwagen in Thalitter zusammengestoßen - eine Frau kam verletzt ins Krankenhaus, insgesamt entstand ein Schaden von 23.000 Euro.

Vermutlich führte Unaufmerksamkeit am Samstagnachmittag zu einem Verkehrsunfall im Längsverkehr. Nach Angaben von Zeugen befuhr eine Frau (71) aus Korbach gegen 14.40 Uhr die Straße "Zur Alten Burg" in Fahrtrichtung Hof Lauterbach. Aus entgegengesetzter Richtung näherte sich die Fahrerin eines roten Skoda. In einer Kurve kam die 71-Jährige mit ihrem blauen T-Roc auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Skoda der Vöhlerin. 

An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt 23.000 Euro. Sowohl der VW als auch der Skoda waren nicht mehr fahrbereit und mussten angeschleppt werden. Beide Fahrerinnen wurden leicht verletzt, wobei die Geschädigte ins Krankenhaus nach Korbach transportiert werden musste. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden von der Freiwilligen Feuerwehr abgestreut und beseitigt.

Publiziert in Polizei
Dienstag, 30 August 2022 15:36

Pkw kracht in Betonmischer

NEERDAR. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich heute am späten Vormittag auf der B251 zwischen Neerdar und Bömighausen. Dabei ist ein Pkw Fahrer aus Willingen schwer verletzt worden, und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Kasseler Klinik geflogen werden.

Zuvor, so berichtete die Polizei vor Ort, sei der 55 jährige Mann mit seinem VW Fox von Korbach kommend in Richtung Willingen unterwegs gewesen. Kurz vor dem Abzweig Schweinsbühl kam er aus bislang noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er halb frontal mit einem entgegen kommenden, vierachsigen Betonmischer. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw in einen angrenzenden Graben katapultiert. Der Fahrer des Fox wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr mit hydraulischem Gerät befreit werden. Dazu hatten die Kameraden die Fahrertür und das Dach abgetrennt und den Wagen dann vorne abgeknickt. Dadurch konnte der eingeklemmte Patient befreit und anschließend an den Rettungsdienst übergeben werden. Vor Ort waren Rettungswagen aus Korbach und Willingen, sowie der Bad Arolser Notarzt und der Kasseler Rettungshubschrauber „Christoph7“ im Einsatz.

Die rund 25 Wehrleute an der Einsatzstelle kamen aus Willingen, Neerdar, Usseln, Bömighausen, Alleringhausen und Welleringhausen. Neben der Befreiung des Verletzten sperrten die Kameraden die Straße ab der Kreuzung nach Schweinsbühl und Alleringhausen, um den Verkehr umzuleiten. Außerdem waren sie beim Umladen des Verletzten in den Hubschrauber behilflich und streuten Flüssigkeiten mit Ölbindemittel ab.

Während der Rettungs´- und Bergungsarbeiten war die Bundesstraße voll gesperrt.  

Publiziert in Feuerwehr
Montag, 29 August 2022 22:47

Fußgängerin von Lkw erfasst

BAD BERLEBURG. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich heute am frühen Abend auf der B480 zwischen Bad Berleburg und Wemlighausen. Eine 49-jährige Frau wurde von einem Lkw erfasst und erlitt schwerste, lebensgefährliche Verletzungen. Sie musste mit dem Rettungshubschrauber in die Marburger Uniklinik geflogen werden.

Die Frau war unvermittelt auf die Bundesstraße getreten und dort von dem Laster, der in Richtung Schüllar unterwegs war, erfasst. Der Lkw-Fahrer, der mit seinem Gespann nach Brilon wollte, leitete sofort eine Vollbremsung ein, konnte einen Zusammenprall aber nicht mehr verhindern. Wichtig für den Mann: Die Polizei und eine Besatzung des Verkehrsdienstes der Polizei haben neben der Spurensicherung vor Ort auch den Unfalldatenschreiber und weitere Dokumente des Lastwagens ausgelesen. „Diese Daten zeigen: Sowohl in der Vorphase des Unfalles, als auch in der Unfallphase perfekt reagiert. Besser wäre es nicht gegangen“, wandten sich die Polizeibeamten vor Ort an den Lkw-Fahrer. Diese akribische Spurensuche und Beweissicherung vor Ort, die auch in diesem Fall einige Zeit in Anspruch nahm, in der die Bundesstraße voll gesperrt werden musste, ist letztlich nicht nur wichtig, um das Unfallgeschehen aufzuklären. Hier geht es auch ganz oft darum, Menschen, die unverschuldet in einen Unfall verwickelt werden und nicht anders reagieren konnten, zu entlasten. Ihnen einen Teil des oftmals zermürbenden Drucks nehmen zu können und ihnen dann auch zu vermitteln, dass sie tatsächlich nichts für einen folgenschweren Unfall können.

Die Rettungswagenbesatzung des DRK Rettungsdienstes aus Bad Berleburg und das Team des Siegener Rettungshubschraubers „Christoph 25“, der direkt in unmittelbarer Nähe zur Unfallstelle auf der Straße landete, versorgten die schwer verletzte Frau vor Ort, bevor sie schließlich nach Marburg geflogen wurde. Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht Lebensgefahr für die Frau. Der Fahrer des Lastwagens blieb körperlich unverletzt.

Publiziert in SI Retter

BAD BERLEBURG. Aufgrund gesundheitlicher Probleme einer jungen Pkw-Fahrerin, die am Montagmittag von einem Parkplatz in der Limburgstraße los fahren wollte, ist es zu einer gefährlichen Situation und einem Unfall gekommen, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde. Die Frau hat eine Parkbox im Bereich einer Gaststätte an der Limburgstraße verlassen und dann nach Auskunft der Polizei vor Ort gesundheitliche Probleme erlitten, wobei sie scheinbar ihren Wagen nicht mehr richtig kontrollieren konnte. Die Frau fuhr rückwärts auf den Gehweg und ein Hausgrundstück, wobei sie in zwei dort geparkte Audis krachte und beide beschädigte. Ihr eigener Pkw wurde ebenfalls beschädigt. Glücklicherweise befanden sich zum Unfallzeitpunkt gegen 12:40 Uhr keine Schulkinder oder Passanten auf dem Gehweg, oder an den Fahrzeugen. Die Unfallverursacherin blieb glücklicherweise ebenfalls unverletzt. Sie musste dennoch mit ins Krankenhaus, da das Gesundheitsproblem, was die Ursache des Unfalls war, behandelt werden soll. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, ist derzeit noch nicht bekannt, die Fahrzeuge dürften aber noch fahrbereit in die Werkstatt sein. Während der Rettungsarbeiten durch den DRK Rettungsdienst und den Bad Berleburger Notarzt war die Straße an der Einsatzstelle halbseitig blockiert.

Publiziert in SI Retter

LICHTENFELS. Zwischen den Lichtenfelser Ortsteilen Rhadern und Goddelsheim hat sich am 25. August ein schwerer Verkehrsunfall ereignet - drei Personen wurden schwer verletzt, die Feuerwehr musste hydraulisches Gerät einsetzen und eine eingeklemmte Person aus dem Autowrack befreien.

Rund vier Stunden musste die Landesstraße 3076 zwischen Rhadern und Goddelsheim gesperrt bleiben, um Menschenleben zu retten, Autowracks zu beseitigen und um eine korrekte Unfallaufnahme durchführen zu können. Wie der Lichtenfelser Einsatzleiter Klaus Debus mitteilt, wurden die Wehren Rhadern, Goddelsheim und Sachsenberg um 9.54 Uhr zur Unfallstelle alarmiert. Bei Eintreffen der 30 Einsatzkräfte ließ Debus in Absprache mit der Polizei die Straße in beide Richtungen sperren, koppelte mit dem Notarzt und ließ umgehend hydraulisches Gerät auffahren.

Während zwei der drei Verletzten bereits von den Rettungsteams versorgt wurden, musste bei dem Volkswagen, in dem der 27-jährige Beifahrer eingeklemmt war, mit Spreizer und Schere die beiden Türen und die B-Säule entfernt werden. Danach konnte der Mann ärztlich versorgt werden. Aufgrund der Schwere der Verletzungen landete der angeforderte Rettungshubschrauber Christoph 25 auf einem Feld, die Besatzung nahm den Schwerverletzen auf und transportierte den Mann in eine Klinik.

Glück im Unglück hatten die beiden Fahrer, ein 40-Jähriger aus Lichtenfels in seinem BMW und ein 31-Jähriger aus Nidda im Volkswagen. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, war der BMW von Goddelsheim in Richtung Rhadern unterwegs gewesen und auf die linke Fahrspur geraten - dort prallten die beiden Fahrzeuge frontal zusammen. Beide Fahrer konnten sich aus den Fahrzeugen befreien und wurden mit RTW in umliegende Krankenhäuser gefahren. An dem in Friedberg (FB) zugelassenen Volkswagen entstand ein Sachschaden von 9000 Euro. Etwa 10.000 Euro Sachschaden können dem BMW beigemessen werden. Im Nachgang wurden die beiden Autos abgeschleppt, die Straße gereinigt und abgerissene Fahrzeugteile aus den Straßengräben geholt und entsorgt.

Publiziert in Polizei

ZÜSCHEN. Schwere Verletzungen erlitt ein Autofahrer aus dem Hochsauerlandkreis bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 236 zwischen Züschen und Hallenberg. Der Mann war mit einem Lkw frontal zusammen gestoßen und in seinem Auto eingeklemmt worden.

Wie die Polizeipressestelle in Meschede berichtete, sei der Mann, aus Richtung Züschen kommend, auf die Gegenfahrbahn geraten und mit dem Lkw zusammengeprallt. Die Polizei ermittelt derzeit noch den genauen Grund für den Zusammenstoß.

Auf der Bundesstraße waren am frühen Nachmittag die Feuerwehren aus Züschen und Winterberg unter der Einsatzleitung von Michael Kappen im Einsatz, um den schwer verletzten Fahrer aus dem Wrack zu schneiden und den Brandschutz sicherzustellen. Außerdem streuten die Kameraden auslaufende Betriebsstoffe ab. Zwei Feuerwehrleute aus Winterberg, die beide im Rettungsdienst arbeiten konnten die Besatzungen von Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug aus Winterberg, sowie des Dortmunder Intensivtransporthubschraubers „Christoph Dortmund“ vor Ort unterstützen und waren bei der Versorgung des Verletzten behilflich. Der Hubschrauber, den Pilot Markus Sandmann in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle auf einem Firmenhof gelandet hatte, brachte den schwer verletzten Mann in eine Bochumer Klinik. Sein Audi wurde vollkommen zerstört, auch am 16,5 Tonnen schweren Müllwagen, der zum Unfallzeitpunkt frisch geleert war, entstand beträchtlicher Schaden. Der Laster war nach dem Zusammenstoß noch in die Leitplanke geprallt. Der Fahrer des Müllfahrzeuges wurde glücklicherweise nur leicht verletzt.

Die Bundesstraße 236 blieb für die Beweissicherung lange Zeit noch voll gesperrt. Neben der örtlichen Polizei aus Winterberg und Brilon kam ein Unfallaufnahmeteam aus Dortmund kam zum Einsatz.

Publiziert in HSK Feuerwehr

WILLINGEN. Bis um 6.15 Uhr, am Sonntag, war die Welt im beschaulichen Eimelrod noch in Ordnung, danach drangen dumpfe Schläge durch die Ortschaft und Menschen wurden aus ihrem Schlaf gerissen.

Nach Informationen von Augenzeugen befuhr eine Frau aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf die Straße "Zur Zweere" vom Bärenkamp kommend in Richtung "An der Bicke", um auf die Hauptstraße zu gelangen. In Höhe der Hausnummer 30 geriet der schwarze Nissan nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit acht Feldern eines verzinkten Eisenzaunes, riss dabei sämtliche Metallpfosten aus dem Boden und wurde danach nach links abgeleitet. Hier stieß der Juke gegen eine Grundstücksmauer und beschädigte diese, dabei wurde das Kennzeichen (MR) des Juke abgerissen.

Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte die Frau (53) aus Kirchhain ihre Fahrt fort in Richtung Bundesstraße 251. Von dort ging die Fahrt in Richtung Korbach. Durch ihre unkonventionelle Fahrweise fiel der Nissan erneut in Rhena auf. Passanten vermuteten zunächst einen medizinischen Notfall, mussten dann aber feststellen, dass die Fahrerin unter Alkoholeinwirkung stand. Die aus Korbach, aufgrund des Unfalls alarmierte Streife, traf direkt auf die Fahrerin des Nissan. Kurzum, wurde der Schlüssel sichergestellt, danach ging die Fahrt zur Blutentnahme nach Korbach ins Krankenhaus, der Führerschein der Frau wurde vorerst einbehalten.

Auf rund 5000 Euro werden die Schäden am verzinkten Pferdezaun und der Grundstücksmauer geschätzt. Hinzu kommt der Sachschaden am Nissan Juke.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 11 August 2022 10:09

Schwerer Verkehrsunfall auf der B 251

KORBACH. Bislang ungeklärt ist ein Unfall, der sich am Donnerstag auf der Bundesstraße 251 zwischen Meineringhausen und Korbach auf der Bundesstraße 251 ereignet hat.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr gegen 8.50 Uhr ein Mann aus Kassel mit seinem weißen Mercedes-Benz die B251 von Meineringhausen in Richtung Korbach. Zeitgleich näherte sich aus entgegengesetzter Richtung der Mitarbeiter eines Korbacher Pflegedienstes vom Melm kommend, in Fahrtrichtung Meineringhausen. In Höhe eines Parkplatzes stießen die beiden Fahrzeug so zusammen, dass der Mazda mit dem Edertaler einen Abhang hinuntergeschleudert wurde. Der Benz blieb quer auf der Fahrbahn stehen, die Fahrzeuge haben nur noch Schrottwert, wie die Polizei auf Nachfrage bestätigt. Nach der medizinischen Erstversorgung konnte der Kasseler mit einem RTW ins Krankenhaus nach Korbach verlegt werden.

Weitaus schwerer zeichneten sich die Verletzungen bei dem Mazdafahrer ab. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt, wurde der Fahrer des Mazda ins Krankenhaus nach Kassel geflogen. Wie es genau zu dem Unfall kam, wird der Bericht des Sachverständigen zeigen, der von der Staatsanwaltschaft mit der Rekonstruktion des Unfalls beauftragt wurde. Insgesamt wird der entstanden Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen mit 15.000 Euro angegeben.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 in Verbindung zu setzen.

Link: Unfallstandort am 11. August 2022 auf der B251.

Publiziert in Polizei

KASSEL. Die Feuerwehr Kassel wurde am Mittwoch, 10. August 2022, um 16.57 Uhr, zu einem folgenschweren Verkehrsunfall auf die BAB 44 zwischen dem Kreuz Kassel-West und dem Dreieck Kassel-Süd in Fahrtrichtung Ost alarmiert.

Kurz vor der Bergshäuser Brücke kam es zu einem Verkehrsunfall mit einem Gliederzug und einem Lieferwagen. Der Lieferwagen mit Plane-Spriegelaufbau war auf den Anhänger eines stehenden Gliederzuges im Stauende aufgefahren und hatte sich regelrecht unter den Anhänger eingekeilt. Dabei wurde der Fahrer des Lieferwagens schwer verletzt und war massiv in dem Fahrerhaus eingeklemmt.

Zwei Rettungswagenbesatzungen, der Notarzt und sein Team vom Rettungshubschrauber Christoph 44 aus Göttingen stellten die Versorgung des verunfallten Fahrers sicher. Die Feuerwehr musste zur technischen Rettung hydraulisches Rettungsgerät und die maschinelle Zugeinrichtung des Rüstwagens einsetzen, um den Fahrer zu befreien. Dieser wurde dann mit dem Rettungswagen und dem Notarzt ins Klinikum Kassel gebracht, wo er weiter medizinisch versorgt wurde. Weitere Personenschäden blieben glücklicherweise aus. An der Einsatzstelle waren neben der Autobahnpolizei mit zwei Funkstreifenwagen fünf Einsatzfahrzeuge und ein Rettungswagen der Feuerwehr Kassel sowie ein Rettungswagen vom Arbeiter-Samariter-Bund.

Die Feuerwehr Kassel war mit insgesamt 18 Einsatzkräften vor Ort. Insgesamt waren es 22 Einsatzkräfte und vier Polizeibeamte der Autobahnpolizei im Einsatz gebunden. Die Fahrzeugführer der zurückgestauten Lkw und Pkw hatten dafür Sorge getragen, dass die Einsatzfahrzeuge via Rettungsgasse die Einsatzstelle erreichen konnten.

-Anzeige-

Publiziert in KS Feuerwehr
Dienstag, 02 August 2022 23:13

Schwerer Unfall fordert acht Verletzte

COBBENRODE. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstagabend auf der B55 kurz hinter dem Cobbenroder Ortsausgang. Dabei wurden acht Menschen verletzt, einer von ihnen schwer.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, waren nach jetzigem Ermittlungsstand zwei Pkw, ein Opel und ein Golf auf der Olper Straße aus Richtung Cobbenrode kommend unterwegs und wollten beide nach links in Richtung Bracht abbiegen. Vermutlich hatte der voran fahrende Opelfahrer dabei einen Passat aus dem Kreis Paderborn übersehen, der die B 55 in Gegenrichtung befuhr und Vorfahrt gehabt hätte. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Passat aus dem Kreis Paderborn und dem Opel aus dem Kreis Olpe. Der Opel drehte sich beim Aufprall um 180 Grad und stieß dabei gegen den Golf, der zuvor hinter ihm gefahren war und ebenfalls nach links in Richtung Bracht abbiegen wollte. Der Passat kam einige Meter weiter in Richtung Cobbenrode zum Stehen. In mehreren Pkw wurden Insassen verletzt, eine Frau schwer. Sie musste mit dem Siegener Rettungshubschrauber „Christoph 25“, der in einer nahen Wiese gelandet war, ins Siegener Jung-Stilling-Krankenhaus geflogen werden. Die Feuerwehren aus Cobbenrode und Eslohe waren vor Ort, um Trümmerfelder zu beseitigen und die Rettungsdienste zu unterstützen.

Aufgrund der Vielzahl an verletzten Personen löste die Leitstelle des Hochsauerlandkreises einen MANV Alarm aus, dieses Kürzel steht für Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten und zeigt an, dass der reguläre Rettungsdienst mit seinen Mitteln diese Anzahl an Patienten alleine nicht mehr zeitgerecht versorgen oder transportieren kann. Dies hat zur Folge, dass weitere Kräfte alarmiert werden müssen, die den eigentlich zuständigen Rettungsdienst unterstützen müssen. In diesem Fall wurden neben den Rettungs- und Notarztwagens des hauptamtlichen Rettungsdienstes aus dem HSK auch Rettungswagen aus dem Kreis Olpe, der Siegener Rettungshubschrauber „Christoph 25“, sowie ehrenamtliche Kräfte und Fahrzeuge des DRK alarmiert. Vom Deutschen Roten Kreuz rückten neben Rettungswagen und Krankentransportwagen auch ein Gerätewagen Sanitätsdienst aus. Aus diesem Gerätewagen stehen dann vor Ort neben entsprechendem Personal auch Gerätschaften und Material für die Versorgung mehrerer Verletzter in kürzester Zeit zur Verfügung. Bei Bedarf wäre es möglich, hier einen extra Behandlungsplatz zu errichten, von dem Verletzte nach der Erstversorgung abtransportiert werden können und anfangs nicht genügend Fahrzeuge dazu zur Verfügung stehen. Dann wird nach Dringlichkeit entschieden, wer zuerst transportiert wird. Diese Einschätzung übernehmen im Erstangriff erste Einsatzkräfte vor Ort, später wird dies durch speziell geschultes Personal verifiziert. Die Verletzten werden dazu mit entsprechend farblich markierten Anhängekarten kenntlich gemacht. Hierüber kann auch später nachgehalten werden, wer in welches Krankenhaus transportiert worden ist.

Zur Unterstützung des Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und des Leitenden Notarztes, die unter anderem solche organisatorischen Aufgaben bei größerer Verletztenzahl vor Ort durchführen, war in Cobbenrode ein Einsatzleitwagen der Feuerwehr Meschede im Einsatz, der mit einem Disponenten der Leitstelle besetzt war.

Glücklicherweise, so berichtete die Polizei, ist bei keinem der Verletzten von Lebensgefahr auszugehen. Die Olper Straße blieb im Bereich der Kreuzung nach Bracht während der Rettungs- und Bergungsarbeiten gesperrt. Alle drei Pkw mussten abgeschleppt werden.

Publiziert in HSK Feuerwehr
Seite 1 von 76

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige