Michael Fränkel

Michael Fränkel

BAUNATAL. Am Montagabend, dem 24. Februar, kam es auf der A 49 bei Baunatal zu einem gefährlichen Vorfall: Ein 21-jähriger Autofahrer fuhr mit enorm hoher Geschwindigkeit an einer Zivilstreife der Operativen Einheit BAB (Bundesautobahn) vorbei. Gegen 17.40 Uhr fuhren die Zivilfahnder auf der Autobahn in Richtung Kassel, als der VW Golf des 21-Jährigen zwischen den Anschlussstellen Baunatal-Süd und -Mitte in rasantem Tempo an ihnen vorbeifuhr. Die Zivilstreife berichtete von einer Geschwindigkeit von 200 km/h – deutlich über der dort zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.

Die Beamten mussten sogar selbst mit mehr als 200 km/h beschleunigen, um den Abstand zu dem VW Golf zu verringern. Nachdem sie Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet hatten, gelang es den Zivilfahndern, in Höhe der Anschlussstelle Baunatal-Nord zu dem Fahrzeug aufzuschließen und die gefährliche Fahrt zu beenden. Der 21-jährige Fahrer, der zusammen mit einem 16-jährigen Beifahrer unterwegs war, verweigerte jegliche Äußerung zu den Vorwürfen.

Ein Strafverfahren wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens wurde eingeleitet. Die Polizei stellte den Führerschein des Fahrers sicher. Neben dem drohenden endgültigen Entzug der Fahrerlaubnis muss der junge Mann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder einer Geldstrafe rechnen. (ots/r)

HÖXTER. Am Sonntagmittag, 23. Februar, kam es auf dem Fahrradweg zwischen Lüchtringen und Schloss Corvey zu einem Unfall. Eine 38-jährige Pedelec-Fahrerin aus Höxter stürzte und verletzte sich leicht.

Nach ersten Erkenntnissen fuhr die Frau auf einer geraden Strecke, als sie aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam und die Kontrolle verlor. Sie stürzte zu Boden und zog sich leichte Verletzungen zu.

Ein Rettungswagen brachte die 38-Jährige zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Ihr Pedelec blieb weitgehend unbeschädigt und wurde an einen Bekannten übergeben. (ots/r)

Dienstag, 25 Februar 2025 11:06

Pkw mit Anhänger überschlägt sich auf A 44

MARSBERG. Am Abend des 23. Februar ereignete sich auf der Autobahn 44 zwischen den Anschlussstellen Lichtenau und Marsberg ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Pkw mit Anhänger geriet in Fahrtrichtung Kassel ins Schleudern und überschlug sich. Eine Person wurde dabei schwer verletzt.

Gegen 20.13 Uhr alarmierte die Leitstelle Meschede die Feuerwehren aus Meerhof, Oesdorf, Essentho sowie den Löschzug Marsberg. Zusätzlich wurden ein Notarzt und drei Rettungswagen zur Unfallstelle entsandt.

Nach ersten Erkenntnissen kam das Fahrzeug mit insgesamt vier Insassen aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern. Der mit einem Pkw beladene Anhänger riss vom Zugfahrzeug ab und überschlug sich ebenfalls. Beide Fahrzeuge kamen schließlich auf dem Dach neben der Fahrbahn zum Liegen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten alle Insassen das Fahrzeug bereits verlassen. Eine Person erlitt schwere Verletzungen und wurde durch den Notarzt und Rettungsdienst versorgt, bevor sie in ein Krankenhaus transportiert wurde.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, während die Autobahnpolizei den Verkehr auf einer Spur vorbeileitete. Da die genaue Einsatzstelle zunächst unklar war, wurden zusätzlich Einheiten der Feuerwehren Haaren, Helmern und Bad Wünnenberg alarmiert. Diese blieben jedoch im Bereitstellungsraum an der Autobahnauffahrt und konnten den Einsatz später abbrechen.

Nach etwa zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte unter der Leitung des stellvertretenden Wehrleiters Michael Hüwel die Unfallstelle verlassen.

HÖXTER. Am Samstag, 22. Februar, kam es auf der L 946 zwischen Bödexen und Albaxen zu einem Verkehrsunfall. Das Ergebnis: ein Sachschaden von rund 6000 Euro.

Gegen 12.50 Uhr war eine 23-jährige Fahrerin aus Borgentreich mit ihrem Mini in Richtung Bödexen unterwegs. In einer Kurve verlor sie aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte gegen die Leitplanke.

Die junge Frau erlitt Verletzungen und wurde zur ambulanten Behandlung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Mini war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. (ots/r)

BRILON. Am 17. Januar 2025 fand die gemeinsame Jahreshauptversammlung des Löschzuges Brilon und des Tambourkorps Brilon statt. Dabei wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Treue und ihren engagierten Einsatz geehrt. Zudem gab es wichtige Veränderungen in den Führungspositionen des Tambourkorps.

Ehrungen für langjährige Mitglieder

Zunächst wurden mehrere Mitglieder für ihre langjährige und verdienstvolle Tätigkeit ausgezeichnet. Annalena Dohle erhielt die Verdienstmedaille des BDMV in Altgold für zehn Jahre Musiktätigkeit. Petra Niggemeyer und Markus Kappe wurden für 35 Jahre Dienst in der Feuerwehr mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold geehrt. Reinhard Wegener, der seit über 50 Jahren aktiv ist, wurde mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold mit Kranz ausgezeichnet.

Eine besondere Ehrung erhielt Freddi Renerich, der seit 30 Jahren im Vorstand tätig ist. Ihm wurde die Verdienstmedaille des BDMV in Gold mit Diamant verliehen.

Beförderungen durch den Wehrleiter

Wehrleiter Thomas Bauerfeind nahm außerdem mehrere Beförderungen innerhalb des Tambourkorps vor:

  • Burkhard Wiese wurde zum Feuerwehrmusiker befördert.
  • Andrea Zarschizky, Mia Hillebrand, Paula Loer, Lea Klaholz, Sam Wodera und Henri Kelm wurden zu Oberfeuerwehrmusikern ernannt.

Neuer Tambourmajor übernimmt Leitung

Ein zentraler Punkt der Versammlung war die Neuordnung der Führungsfunktionen. Freddi Renerich, der das Amt des Tambourmajors seit 19 Jahren innehatte, übergab den Taktstock an Sven Becker, der nun die Leitung des Musikzugs übernimmt.

Unterstützt wird er von Frederik Bohne, der das Amt des stellvertretenden Tambourmajors übernimmt.

Freddi Renerich wurde in Anerkennung seiner langjährigen Verdienste zum Ehrentambourmajor ernannt und anschließend für weitere sechs Jahre als Musikzugführer bestätigt. Seine Stellvertreter sind künftig Daniel Vogel und Winfried Wiegelmann.

Dienstag, 25 Februar 2025 10:31

Blitzer auf der Bundesstraße 253

ALLENDORF/EDER. Derzeit wird auf der B 253 hinter der Viessmann-Kreuzung von Frankenberg kommend eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. An der Messstelle gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h.

Geschwindigkeitskontrollen dienen der Verkehrssicherheit und sollen Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit verhindern. Insbesondere auf Landstraßen kann zu schnelles Fahren ein hohes Risiko darstellen.

Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.

HÖXTER. Bei einem Unfall auf der K 46 zwischen Höxter und Holzminden an der Abfahrt Lüchtringen sind vier Personen verletzt worden, zwei davon schwer.

Der Unfall ereignete sich am Sonntag, 23. Februar, gegen 20.20 Uhr. Ein 84-jähriger Fahrer war mit seinem weißen Renault von Holzminden kommend in Richtung Höxter unterwegs. An der Abfahrt Lüchtringen wollte er nach links auf die Braunschweiger Straße abbiegen. Dabei achtete er nicht auf einen entgegenkommenden Toyota, der mit drei Personen besetzt war. Es kam zum Zusammenstoß.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden sowohl der 84-jährige Renault-Fahrer als auch die 18-jährige Toyota-Fahrerin schwer verletzt. Beide wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Mitfahrerinnen im Toyota, 17 und 18 Jahre alt, erlitten leichte Verletzungen und wurden ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

An beiden Fahrzeugen entstand durch den Zusammenstoß ein wirtschaftlicher Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Während der Unfallaufnahme und Bergung musste die Straße voll gesperrt werden. Die Polizei sicherte Spuren und dokumentierte den Unfallhergang.

Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. (ots/r)

KORBACH. Seit der Nacht des 22. Februar wird in der Prof.-Kümmel-Straße, nahe dem Rathaus in Korbach, ein Kater vermisst. Das Tier ist durch ein geöffnetes Fenster aufs Dach geklettert und seitdem nicht zurückgekehrt.

Trotz intensiver Suche fehlt bislang jede Spur des Katers. Wer Hinweise zu seinem Verbleib hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 015 112 112 022 zu melden.

FRANKENBERG. Die Feuerwehr Frankenberg hat heute ihren neuen Feuerwehrstützpunkt „Auf den Weiden“ neben dem Sportzentrum bezogen. Zuvor war sie im Katastrophenschutzzentrum in der Auestraße untergebracht. Der Neubau, der 14,5 Millionen Euro kostete, wurde in 3,5 Jahren Bauzeit errichtet.

Bereits am Nachmittag wurden Gruppenfotos aller Mannschaften gemacht – zunächst am alten Stützpunkt und später am neuen.

Zum feierlichen Anlass fand am Abend ein traditioneller Blaulichtkorso durch die Stadt statt. Die Route führte vom bisherigen Standort in der Auestraße über Röddenauer Straße, Marburger Straße, Berliner Straße, Bottendorfer Straße, Hainstraße, Auf der Heide, Kanton-Brou-Straße, Uferstraße und Jahnstraße bis zum neuen Stützpunkt.

Entlang der Strecke begleiteten viele Schaulustige den Korso, und die Feuerwehren aus Gemünden und Battenberg standen Spalier, um den Umzug feierlich zu untermalen. Auch Bürgermeisterin Barbara Eckes war vor Ort und begleitete den Korso.

Nach der feierlichen Einfahrt in den neuen Stützpunkt wurden die Einsatzfahrzeuge rückwärts in die Halle eingefahren. Anschließend ertönten die Martinshörner und Sondersignale ein letztes Mal, um den erfolgreichen Umzug zu markieren. Die zahlreichen Zuschauer, die sich entlang der Straßen und auf dem Hof versammelt hatten, spendeten Applaus und zeigten ihre Anerkennung für die Feuerwehr.

Danach folgte eine interne Feier. Eine offizielle Einweihung sowie ein Tag der offenen Tür sind für einen späteren Zeitpunkt geplant.

Weitere Bilder und Videos werden zu einem späteren Zeitpunkt auf unserem TikTok-Kanal veröffentlicht.

Das Team von 112-magazin.de wünscht der Feuerwehr Frankenberg alles Gute am neuen Standort.

 

BAD AROLSEN. Hessen Mobil führt in der kommenden Woche Gehölzarbeiten an der Kreisstraße K 73 zwischen Diemelsee/Benkhausen und dem Abzweig der L 3082 durch.

Wegen dieser Arbeiten muss der Abschnitt am Mittwoch, 26. Februar, zwischen 07.30 und 16 Uhr für den Verkehr voll gesperrt werden. Der Linienverkehr sowie Rettungsdienste können die Strecke mit möglicher kurzer Wartezeit passieren.

Eine Umleitung ist in beiden Richtungen ausgeschildert.

Hessen Mobil bittet um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Einschränkungen.

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