BRILON. Auf der L 870 bei Hoppecke hat sich ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Pkw ereignet. Eines der Fahrzeuge geriet dabei in Brand.
Alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Dienstag gegen 11.34 Uhr zur Kreuzung der L 870 und L 913. Nach ersten Informationen sollten Personen eingeklemmt sein und ein Unfallwagen brennen. Die Meldung über eingeklemmte Personen bestätigte sich vor Ort glücklicherweise nicht.
Beim Eintreffen der Löschgruppe Hoppecke befanden sich die Insassen bereits in der Betreuung des Rettungsdienstes. Nach Angaben der Feuerwehr waren sie leicht verletzt.
Die alarmierten Einheiten aus Hoppecke, Brilon und Messinghausen konzentrierten sich daraufhin auf die Brandbekämpfung. Das Feuer an dem Unfallfahrzeug konnte gelöscht und ein Übergreifen der Flammen auf Bäume und Buschwerk am Straßenrand verhindert werden.
Während der Einsatzmaßnahmen blieb die Kreuzung der L 870 und L 913 vollständig für den Verkehr gesperrt.
Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr beteiligt. Darüber hinaus befanden sich der Rettungsdienst mit einem Notarzt sowie die Polizei an der Unfallstelle.
Nach Abschluss der letzten Maßnahmen kehrten die Hoppecker Einsatzkräfte gegen 13 Uhr zu ihrem Standort zurück. Die übrigen Einheiten hatten die Einsatzstelle bereits kurz nach ihrem Eintreffen wieder verlassen.
Zur Ursache des Verkehrsunfalls und zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen der Feuerwehr keine Angaben vor.
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Die Gemeinde Allendorf (Eder), die Stadt Battenberg (Eder), die Gemeinde Burgwald und die Stadt Hatzfeld (Eder) arbeiten künftig noch enger zusammen – und zwar in einem neuen Gemeindeverwaltungsverband „Oberes Edertal – Burgwald“, der zum 1. Januar 2027 startet. Im Rahmen seiner Aufgabe als Kommunalaufsicht überreichte Landrat Jürgen van der Horst die Genehmigung für das Vorhaben und befürwortete die kommunale Zusammenarbeit.
Von Beschlüssen bis hin zur Genehmigung
Im zweiten Quartal dieses Jahres machten die Kommunen Allendorf (Eder), Battenberg (Eder), Burgwald und Hatzfeld (Eder) einen bedeutenden Schritt zur interkommunalen Zusammenarbeit: Ihre Gremien beschlossen die Gründung des Gemeindeverwaltungsverbandes Oberes Edertal – Burgwald. Landrat Jürgen van der Horst erteilte nun die offizielle Genehmigung der Verbandsgründung: „Die Städte und Gemeinden gehen hier einen weiteren bedeutenden Schritt, um sich den wachsenden Herausforderungen gemeinschaftlich zu stellen und Lösungen zu erarbeiten. Dies ist eine vorbildliche Denkweise, und daher freuen wir uns als Aufsichtsbehörde, dieses Vorhaben zu genehmigen.“
Gemeinsam für die Region
Um Herausforderungen wie Fachkräftemangel, knappe Ressourcen und komplexe Aufgaben gemeinsam zu bewältigen, hat dieses Vorhaben ein klares Ziel: die langfristige Sicherung der kommunalen Daseinsvorsorge durch die Zusammenarbeit im Verwaltungsverband. Die vier Bürgermeister fassen die Vorteile zusammen: „Wir bündeln Kräfte, um wirksame Lösungen zu schaffen. Das steigert die Effizienz, die Attraktivität als Arbeitgeber und erleichtert die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben. Vor allem aber entlastet diese interkommunale Zusammenarbeit unsere Bürgerinnen und Bürger und sichert den Erhalt unseres Bürgerservice.“
Personalwesen, Informationstechnik, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung
Der Verband Oberes Edertal – Burgwald übernimmt die Aufgaben des bisherigen Abwasserverbandes Oberes Edertal und ist fortan für die technische sowie kaufmännische Betriebsführung der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung zuständig. Eine Ausnahme bildet die Wasserversorgung in Hatzfeld. Ein zentraler Punkt der Vereinbarung ist, dass das Vermögen und die Entscheidungen über Investitionen weiterhin vollständig bei den einzelnen Kommunen verbleiben. Darüber hinaus setzen die Kommunen Allendorf (Eder), Battenberg (Eder), Burgwald und Hatzfeld (Eder) durch die Kooperation innovative Maßstäbe in den Bereichen Informationstechnik und Personalwesen.
Im Bereich IT wird die zentrale Unterstützung für den laufenden Betrieb der elektronischen Datenverarbeitung, Datenspeicherung und Datensicherheit neu etabliert. Gleichzeitig werden wichtige Projekte zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes vorangetrieben, um die Digitalisierung von Fachverfahren und die Sicherstellung von Cyber- und IT-Sicherheit weiter zu stärken. Im Personalwesen besteht bereits seit dem 01.01.2026 eine gemeinsame Personalabrechnung für alle Beamten und Beschäftigten. Diese umfasst unter anderem die Lohn- und Gehaltsabrechnungen sowie die Sozialversicherungsmeldungen. Ziel ist es, auch diese Aufgabe zukünftig auf den gemeinsamen Verband zu übertragen und so weitere Synergien zu schaffen. Mit diesen Maßnahmen stärken die Kommunen ihre Zusammenarbeit und schaffen zukunftsfähige Strukturen für eine moderne und bürgernahe Verwaltung.
Keine Fusion, Stärkung der Eigenständigkeit
Alle vier Kommunen bleiben bei diesen Vorhaben vollkommen selbstständig. Die Zusammenarbeit im Gemeindeverwaltungsverband soll helfen, diese Eigenständigkeit langfristig zu sichern. „Unsere Städte und Gemeinden stehen vor ähnlichen Herausforderungen wie der Landkreis auch. Es fehlt Fachpersonal in den Verwaltungen, Geld und Ressourcen werden knapper, gleichzeitig werden Gesetze und technische Anforderungen immer komplexer“, sagt Landrat Jürgen van der Horst. „Mit dem neuen Gemeindeverwaltungsverband reagieren die Städte und Gemeinden genau darauf. Die Kommunen können ihre Aufgaben effizienter erledigen, Kosten fair untereinander teilen, ihr Fachwissen bündeln und so die Daseinsvorsorge vor Ort langfristig sichern. Das ist ein wichtiger Schritt, um die kommunale Leistungsfähigkeit auch in Zukunft zu bewahren.“
Land Hessen fördert Gemeindeverwaltungsverband
Der Gemeindeverwaltungsverband hat seinen Sitz in Allendorf (Eder). Mitglieder sind die Gemeinde Allendorf (Eder), die Stadt Battenberg (Eder), die Gemeinde Burgwald und die Stadt Hatzfeld (Eder). Finanziert wird der Verband über Umlagen der Mitgliedskommunen – ergänzt um Fördermittel des Landes Hessen: Für einen Gemeindeverwaltungsverband gibt es vom Land 150.000 Euro je Kommune – Geld, das den Kommunen in schwierigen Zeiten hilft, solche Schritte auch praktisch umsetzen zu können.
Hintergrund:
Damit die Ziele auch erreicht werden können, ging dem Vorhaben eine Machbarkeitsstudie voraus, an der sich alle Kommunen beteiligten. Die Studie des Büros Komprax Result mit Carmen Möller aus Burgwald zeichnete sich dabei durch einen hohen Praxisbezug und eine konsequente Umsetzungsorientierung aus. Im Mittelpunkt steht nicht die theoretische Analyse, sondern die Entwicklung konkreter, politisch tragfähiger und organisatorisch realisierbarer Kooperationsmodelle für Kommunen. Die Studie war für die Umsetzung von zentraler Bedeutung.
Die Satzung des Gemeindeverwaltungsverbandes schafft die rechtliche Grundlage für gemeinsame Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Die Organe des Verbandes – Verbandsversammlung und Vorstand – sorgen für transparente Entscheidungsprozesse und stärken die Kooperation zwischen den Kommunen. Die Stimmrechte in der Verbandsversammlung richten sich nach der Einwohnerzahl der jeweiligen Kommune: Allendorf (Eder) 5 Stimmen, Battenberg (Eder) 4 Stimmen, Burgwald 4 Stimmen und Hatzfeld (Eder) 2 Stimmen.
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Frankenberg/Korbach. Gemeinsam stark für unsere Gesundheit: Aus zwei traditionsreichen Krankenhäusern ist ein gemeinsames Klinikum mit zwei Standorten entstanden, das Klinikum Waldeck-Frankenberg (KWF). Als sichtbares Zeichen dieser Entwicklung wurden heute das neue Erscheinungsbild und die neue Beschilderung an den Standorten Korbach und Frankenberg an den Fassaden bzw. Steelen gesichtet. Die Beschilderungen im Innen- und Außenbereich werden im Zuge der Fusion zu einem übersichtlichen Wegeleitsystem überarbeitet, das eine gute Orientierung an beiden Standorten ermöglicht.
Klare Ausrichtung, starke Gesundheitsversorgung
Gemeinsam mit den KWF-Geschäftsführern Anne Bülling und Sassan Pur, dem Landrat und Aufsichtsratsvorsitzenden Jürgen van der Horst, dem Ersten Kreisbeigeordneten Karl-Friedrich Frese, Korbachs Bürgermeister Stefan Kieweg, Frankenbergs Bürgermeisterin Barbara Eckes sowie Transformationsmanager Gerd Brückmann wurden die Hintergründe und Ziele des Zusammenschlusses erläutert. Das neue Erscheinungsbild unterstreicht den Beginn eines gemeinsamen Auftritts und die klare Ausrichtung auf eine starke Gesundheitsversorgung in Waldeck-Frankenberg.
Mit 1.300 Mitarbeitenden zählt das KWF zu den größten Arbeitgebern der Region. Jährlich werden an beiden Standorten rund 50.000 ambulante und stationäre Patientinnen und Patienten versorgt. Ergänzt wird das medizinische Angebot im ambulanten Sektor durch die Medizinischen Versorgungszentren mit Facharztpraxen in Bad Arolsen, Frankenberg und Korbach.
Verlässliche und hochwertige wohnortnahe Versorgung
„Aus zwei Traditionshäusern entsteht ein leistungsstarkes Klinikum, das die Gesundheitsversorgung in Waldeck-Frankenberg nachhaltig weiterentwickelt“, erläutert Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen van der Horst. „Für die Menschen in unserer Region bedeutet der Zusammenschluss gebündelte Kompetenz, besser aufeinander abgestimmte Versorgungswege und ein Klinikum, das Verlässlichkeit, Qualität und eine wohnortnahe medizinische Versorgung in den Mittelpunkt stellt.“
Auch Karl-Friedrich Frese, Erster Kreisbeigeordneter, sieht in der Fusion einen wichtigen Schritt für den Landkreis: „Das Klinikum Waldeck-Frankenberg verbindet die enge Verwurzelung in der Region mit dem Anspruch, die Menschen medizinisch kompetent und menschlich zu begleiten. Es ist damit weit mehr als ein Gesundheitsdienstleister – es ist ein verlässlicher Partner für die Bürgerinnen und Bürger.“
Zwei Herzen, ein Logo
Der neue Markenauftritt macht diese Entwicklung sichtbar: Im Mittelpunkt des Logos stehen zwei stilisierte Herzen. Sie symbolisieren die beiden Standorte mit ihrer jeweils eigenen Geschichte, ihren gewachsenen Strukturen und besonderen Stärken. Gleichzeitig stehen sie für das Zusammenwachsen zu einem leistungsfähigen Klinikum sowie für Verbundenheit, Zusammenarbeit und den gemeinsamen Auftrag, die Gesundheitsversorgung der Region langfristig zu sichern.
„Mit unserem neuen Erscheinungsbild machen wir sichtbar, was in den vergangenen Monaten entstanden ist“, sagen die Geschäftsführer Anne Bülling und Sassan Pur. „Die beiden Herzen stehen für unsere Standorte, die ihre jeweiligen Kompetenzen einbringen und sich sinnvoll ergänzen. Gleichzeitig symbolisieren sie das Herzstück unserer Arbeit: die Menschen, die uns ihr Vertrauen schenken, und die Mitarbeitenden, die dieses Klinikum jeden Tag mit Leben füllen. Unser Logo ist deshalb weit mehr als ein grafisches Zeichen – es steht für Zusammenhalt, Vertrauen, Fürsorge und unsere gemeinsame Verantwortung für die Gesundheitsversorgung in Waldeck-Frankenberg.“
Transformationsmanager Gerd Brückmann betont, dass der Zusammenschluss weit über einen neuen Markenauftritt hinausgeht: „Der Transformationsprozess wird gezielt, transparent und anhand klarer Meilensteine umgesetzt. Wir beziehen unsere Mitarbeitenden frühzeitig ein, entwickeln Prozesse weiter und schaffen verlässliche Strukturen. So stellen wir sicher, dass Patientinnen und Patienten künftig schnell und kompetent die für sie passende Behandlung erhalten. Das neue Erscheinungsbild macht diesen gemeinsamen Weg nach außen sichtbar.“
Wichtige Weichenstellung
Auch die beiden Bürgermeister sehen in der Fusion eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft.
„Das neue Logo macht sichtbar: Jetzt beginnt der gemeinsame Weg als Klinikum Waldeck-Frankenberg“, sagt Korbachs Bürgermeister Stefan Kieweg. „Der Standort Korbach bringt dabei seine gewachsene medizinische Kompetenz und die enge Verbundenheit mit der Region ein. Gemeinsam mit Frankenberg liegt darin die Chance, die Stärken beider Standorte zu verbinden und die Gesundheitsversorgung in Waldeck-Frankenberg nachhaltig zu stärken.“
Frankenbergs Bürgermeisterin Barbara Eckes ergänzt: „Die neue Marke KWF steht für einen zukunftsorientierten Neustart. Sie eröffnet neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit, stärkt die medizinische Versorgung vor Ort und schafft Vertrauen in eine leistungsfähige Gesundheitsinfrastruktur.“
Über das Klinikum Waldeck-Frankenberg
Das Klinikum Waldeck-Frankenberg ist aus dem Zusammenschluss des Stadtkrankenhauses Korbach und des Kreiskrankenhauses Frankenberg entstanden. Als ein Klinikum an zwei Standorten bündelt es medizinische Kompetenz, moderne Versorgungsstrukturen und die langjährige Erfahrung beider Häuser. Ziel ist es, die stationäre und ambulante Gesundheitsversorgung der Menschen in Waldeck-Frankenberg nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln – wohnortnah, leistungsstark und menschlich.
BAD WÜNNENBERG. Bei einem Sturz im Bike-Park Bad Wünnenberg ist ein zwölfjähriger Junge schwer verletzt worden.
Mit seinem Fahrrad war der Junge am Mittwoch gegen 18.15 Uhr auf einer Mountainbike-Strecke im Bike-Park an der Straße Am Kurpark unterwegs. Dort fuhr er über mehrere hintereinanderliegende Hügel.
Nach dem letzten Hügel folgt eine Rechtskurve. Dort verlor der Junge aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte über den Lenker einige Meter weit zu Boden. Zum Zeitpunkt des Unfalls trug er einen Helm.
Sein ebenfalls zwölf Jahre alter Freund, der hinter ihm gefahren war, setzte den Notruf ab. Ein Rettungshubschrauber brachte den Verletzten anschließend in eine Spezialklinik.
Das Verkehrsunfall-Aufnahmeteam der Polizei übernahm die Unfallaufnahme. Der Freund blieb unverletzt und wurde anschließend von seinem Vater betreut. (ots/r)
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SCHMALLENBERG. Auf der wegen Bauarbeiten gesperrten L 914 bei Oberhenneborn haben Unbekannte 13 Bigbags abgeladen, die mutmaßlich mit Asbest gefüllt sind. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Zwischen Dienstag 18 Uhr, und Mittwoch, 26. August 2026, 7 Uhr, wurden die Säcke nach bisherigen Erkenntnissen auf der Fahrbahn in einem Waldgebiet abgestellt. Entdeckt wurden sie am Mittwochmorgen. Die Fundstelle ist nur eingeschränkt einsehbar.
Aufgrund der Menge und des Gewichts des abgelagerten Materials geht die Polizei davon aus, dass für den Transport ein größeres Fahrzeug oder ein Fahrzeug mit Anhänger benutzt wurde.
Straßen.NRW übernahm die fachgerechte Sicherung und den Abtransport der Bigbags. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit Abfällen aufgenommen.
Für die Ermittler sind insbesondere Beobachtungen aus dem genannten Zeitraum von Interesse. Gesucht werden unter anderem Hinweise auf:
Auch Beobachtungen, die zunächst unbedeutend erscheinen, können für die Ermittlungen wichtig sein. Personen, die im fraglichen Zeitraum in diesem Bereich unterwegs waren, werden außerdem gebeten, vorhandene Aufnahmen von Dashcams oder Wildkameras zu überprüfen.
Hinweise nimmt die Polizeiwache Schmallenberg unter der Telefonnummer 02974/969400 entgegen. (ots/r)
KORBACH. Nach einer Verkehrsunfallflucht auf der L 3083 zwischen Eppe und Goldhausen bittet die Polizei um Hinweise. Gesucht wird der Fahrer eines bislang unbekannten Pkw, der nach einem Zusammenstoß seine Fahrt fortsetzte.
Ein Müllfahrzeug war am Dienstag, 25. August 2026, gegen 6.20 Uhr von Eppe in Richtung Goldhausen unterwegs. Auf der Strecke kam ihm ein Pkw entgegen, der den linken Unterfahrschutz des Lastwagens streifte. Durch den Kontakt klappte der Seitenspiegel des Autos ein.
Trotz des Zusammenstoßes hielt der unbekannte Fahrer nicht an und setzte seine Fahrt fort. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 100 Euro geschätzt. Hinweise auf den Verursacher liegen bislang nicht vor.
Wer Angaben zu dem beteiligten Pkw oder dessen Fahrer machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Polizei in Korbach zu melden.
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WARBURG. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 7 bei Warburg ist ein Motorradfahrer ums Leben gekommen.
Mit seinem Honda Jazz war ein 59-jähriger Mann am Mittwoch gegen 5.40 Uhr auf der B 7 von Warburg in Richtung Ossendorf unterwegs. Als er nach links auf den Abfahrtsarm zur B 252 abbiegen wollte, übersah er einen entgegenkommenden 54-jährigen Motorradfahrer, der auf der B 7 in Richtung Warburg fuhr. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß.
Reanimationsmaßnahmen bleiben erfolglos
Durch die Kollision wurde der Motorradfahrer von seiner Maschine geschleudert und erlitt erhebliche Verletzungen. Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos.
Der Fahrer des Honda wurde bei dem Unfall leicht verletzt. An seinem Wagen entstand Totalschaden.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Unfallaufnahmeteam hinzugezogen. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt.
Während der Unfallaufnahme und der Bergung blieb die B 7 bis etwa 9 Uhr für den Verkehr gesperrt. (ots/r)
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WILLINGEN. Die Polizei sucht nach dem vermissten Lars W. aus Willingen und bittet die Bevölkerung um Hinweise zu seinem Aufenthaltsort. Der 44-Jährige benötigt dringend ärztliche Hilfe.
Lars W. verließ am Dienstag, 25. August 2026, in den Morgenstunden sein gewohntes Lebensumfeld. Seitdem ist sein Aufenthaltsort unbekannt. Besorgte Angehörige erstatteten daraufhin eine Vermisstenanzeige bei der Polizei.
Da die bisherigen Suchmaßnahmen nach dem Mann ohne Erfolg geblieben sind, wendet sich die Polizei nun an die Öffentlichkeit.
Der Vermisste wird wie folgt beschrieben:
Wer Lars W. gesehen hat oder Hinweise zu seinem aktuellen Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Polizeistation Korbach, über den Notruf 110 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
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PADERBORN. Aus einem Brandmeldealarm an den St.-Michael-Schulen entwickelte sich ein umfangreicher Dachstuhlbrand. Rund 130 Einsatzkräfte waren zeitweise vor Ort, während sich das Feuer in der Dämmung unterhalb der Dachhaut ausbreitete. Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt und Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.
Zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in der Realschule St. Michael an der Michaelstraße wurde die Feuerwehr am Dienstag um 9.38 Uhr gerufen. Bei Feuerwehr und Polizei ging der Alarm nach Angaben der Polizei gegen 9.40 Uhr ein. Auf der Anfahrt war für die ersten Kräfte noch nicht abzusehen, dass sich daraus ein umfangreicher Dachstuhlbrand entwickeln würde.
Vor Ort berichteten der Hausmeister und dort tätige Bauarbeiter von einer Rauchentwicklung im Dachbereich. Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr war versucht worden, den Brand mit Feuerlöschern zu bekämpfen. Auch im obersten Geschoss war eine Rauchentwicklung erkennbar. Obwohl von außen zunächst kein offenes Feuer zu sehen war, leitete die Feuerwehr umgehend eine erweiterte Erkundung ein und bereitete einen Löschangriff vor.
Flammen breiten sich im Dachbereich aus
Im weiteren Verlauf stellten die Einsatzkräfte im Inneren des Dachbereichs des fünfgeschossigen Gebäudes eine massive Rauchentwicklung fest. Gleichzeitig wurden Flammen und ein bereits weit entwickelter Brand im Firstbereich lokalisiert. Daraufhin erhöhte die Feuerwehr das Einsatzstichwort auf Dachstuhlbrand und forderte weitere Kräfte nach. Bereits während der Anfahrt war die Rauchentwicklung auch im Innenstadtbereich deutlich wahrnehmbar.
Nach Angaben der Polizei könnte das Feuer in einem Bereich ausgebrochen sein, in dem Dachstuhlarbeiten stattfanden. Ob diese Arbeiten tatsächlich mit der Brandentstehung in Zusammenhang stehen, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
In der frühen Einsatzphase wurden auf der Vorder- und Rückseite des Gebäudes zwei Einsatzabschnitte eingerichtet, die wiederum in Bereiche innerhalb und außerhalb des Gebäudes unterteilt wurden. Das benötigte Löschwasser entnahmen die Einsatzkräfte aus dem Hydrantennetz im Nahbereich.
Zeitgleich kamen im Außenbereich drei Drehleitern zum Einsatz, davon zwei an der Vorderseite und eine an der Rückseite. Im Gebäude arbeiteten bis zu sechs Trupps im Innenangriff.
Da sich das Feuer sehr schnell unterhalb der Dachhaut in der Dämmung ausbreitete, musste die Dachfläche an mehreren Gebäudeteilen geöffnet werden. Hierbei kamen im weiteren Verlauf auch die Höhenretter der Feuerwehr Paderborn zum Einsatz.
Innenangriff muss mehrfach unterbrochen werden
Zwischenzeitlich war die Gefährdung innerhalb des Gebäudes so groß, dass der Innenangriff mehrfach unterbrochen werden musste. Zusätzlich erschwerten starker Wind und die erhebliche Rauchentwicklung auf der Gebäuderückseite die Löscharbeiten.
Weitere Einheiten der Feuerwehr Paderborn wurden nachgefordert, sodass die Zahl der Einsatzkräfte vor Ort auf rund 130 anstieg. Ein Großteil von ihnen musste unter Atemschutz arbeiten.
Im Laufe des Einsatzes waren die Reserven an Atemschutzgeräten in der Stadt und im Kreis Paderborn schließlich aufgebraucht. Deshalb wurde am Nachmittag ein Abrollbehälter Atemschutz aus dem Kreis Höxter nachgefordert.
Unterstützung kam außerdem von der Berufsfeuerwehr Bielefeld. Ein Spezialfahrzeug wurde angefordert, um von außen wirksame Löscharbeiten in Zwischenräumen und Hohlschichten durchführen zu können.
Die umfangreichen Maßnahmen zeigten schließlich Wirkung. Nach mehreren Stunden gelang es, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Eine Ausbreitung der Flammen auf weitere Gebäudeteile konnte nach Angaben der Polizei verhindert werden.
Eine wichtige Rolle bei der Kontrolle des Dachbereichs spielten zudem Drohnen des Kreises Paderborn und der Feuerwehr Hövelhof. Mit ihnen konnte die Entwicklung des Feuers fortlaufend aus der Luft überwacht werden. Auch bis in die Nachtstunden nutzten die Einsatzkräfte die Drohne der Feuerwehr Hövelhof, um mithilfe von Wärmebildtechnik Glutnester im Dachstuhl aufzuspüren und gezielt abzulöschen.
Warnung an Bevölkerung - Kloster evakuiert
Da der Brandrauch auch in Richtung der westlichen Innenstadt deutlich wahrnehmbar war, warnte die Kreisleitstelle die Bevölkerung frühzeitig über Warn-Apps. Bewohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen beziehungsweise geschlossen zu halten.
Auch das angrenzende Kloster musste evakuiert werden. Der Brandrauch hatte sich durch den Dachstuhl zwischenzeitlich bis in den Wohnbereich der Ordensschwestern ausgebreitet.
Drei Personen, die sich nach Angaben der Polizei in dem Gebäude befanden, konnten dieses selbstständig verlassen.
Zu den Verletzten machten Polizei und Feuerwehr unterschiedliche Angaben. Die Polizei berichtete von einem 57-jährigen Mann, der Rauch eingeatmet hatte und vom Rettungsdienst behandelt wurde. Er galt demnach als leicht verletzt.
Die Feuerwehr meldete im weiteren Einsatzverlauf drei verletzte Personen. Ein Mitarbeiter der St.-Michael-Schulen und zwei Einsatzkräfte erlitten demnach Kreislaufprobleme und mussten vom vor Ort bereitstehenden Rettungsdienst versorgt werden. Zwei Personen wurden anschließend in örtliche Krankenhäuser gebracht.
Nachlöscharbeiten dauern bis in die Nacht
Mit dem Ende der eigentlichen Brandbekämpfung war der Einsatz noch nicht abgeschlossen. Weiterhin mussten Glutnester in der Dämmung aufgespürt und abgelöscht werden. Die Feuerwehr ging davon aus, dass sich die Arbeiten mindestens über die Nacht hinziehen würden.
Ein Großteil der Kräfte konnte am Abend abrücken. Frische Einsatzkräfte wurden vor Ort eingewiesen und übernahmen während der Nacht die weiteren Nachlösch- und Kontrollarbeiten.
Die Brandsachverständigen der Polizei beschlagnahmten den Brandort. Die Ermittlungen zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Gesamtschadens dauern an.
Folgende Einheiten und Fahrzeuge waren nach Angaben der Feuerwehr am Einsatz beteiligt:
Der Löschzug Elsen übernahm die Verpflegung der eingesetzten Kräfte. Die Löschzüge Stadtmitte, Benhausen und Sande wurden zudem auf den Wachen Nord und Süd als Wachbesetzung für mögliche weitere Einsätze im Stadtgebiet vorgehalten.
Automatischer Notruf löst weiteren Einsatz aus
Um 12.54 Uhr wurden Kräfte dieser Wachbesetzung zu einem gemeldeten Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf die A 33 gerufen.
Vor Ort stellte sich die Meldung als Fehlalarm heraus. Eine automatische Notruffunktion eines Mobiltelefons hatte den Alarm ausgelöst. Das Handy war zuvor von einem vor Ort befindlichen Autofahrer verloren worden und wurde später von Polizeibeamten zerstört auf der Autobahn gefunden.
Der separate Einsatz auf der A 33 war nach rund 30 Minuten beendet.
ALLENDORF/EDER. Derzeit wird auf der B 253 hinter der Viessmann-Kreuzung von Frankenberg kommend eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. An der Messstelle gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h.
Geschwindigkeitskontrollen dienen der Verkehrssicherheit und sollen Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit verhindern. Insbesondere auf Landstraßen kann zu schnelles Fahren ein hohes Risiko darstellen.
Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.
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