Michael Fränkel

Michael Fränkel

PADERBORN. Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Grunigerstraße ist eine Wohnung durch Brand- und Raucheinwirkung unbewohnbar geworden. Drei Personen mussten medizinisch versorgt werden.

Unter dem Einsatzstichwort „Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr“ wurde die Feuerwehr Paderborn am Montag um 17.52 Uhr in die Innenstadt alarmiert. Aufmerksame Nachbarn und weitere Bürger aus der Innenstadt hatten den Brand in der Hinterhofbebauung bemerkt und den Notruf gewählt.

Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Grunigerstraße erkennen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand eine Wohnung im Obergeschoss des Gebäudes in Vollbrand. Der Bewohner war zu diesem Zeitpunkt bereits von den zuerst eingetroffenen Polizeikräften aus dem Gefahrenbereich gerettet worden.

Insgesamt wurden drei Personen medizinisch versorgt. Zwei von ihnen mussten nach der Versorgung vor Ort in örtliche Krankenhäuser gebracht werden.

Zur Brandbekämpfung gingen insgesamt vier Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz vor. Parallel richteten die Einsatzkräfte im rückwärtigen Bereich eine Riegelstellung ein, um ein Übergreifen des Brandes auf die umstehenden Bäume und Gebäude zu verhindern.

Im weiteren Verlauf wurde die betroffene Wohnung auf Brandnester kontrolliert. Durch die Brand- und Raucheinwirkung ist sie nicht mehr bewohnbar.

Im Anschluss nahm die Polizei die Ermittlungen zur bislang unklaren Brandursache auf.

Fast drei Stunden dauerte der Einsatz. Neben den hauptamtlichen Kräften der Feuer- und Rettungswachen Süd und Nord waren auch die ehrenamtlichen Löschzüge Stadtmitte und Stadtheide alarmiert. Währenddessen wurden die verwaisten Wachen Süd und Nord durch die ehrenamtlichen Löschzüge Wewer und Marienloh besetzt.

Insgesamt befanden sich rund 50 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle. Zum eingesetzten Fuhrpark gehörten unter anderem vier Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge, zwei Drehleitern, ein Gerätewagen Logistik sowie zwei Wechselladerfahrzeuge. (ots/r)

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KASSEL. Zwei Brände an und in Gebäuden haben die Feuerwehr in der Nacht beschäftigt. Meterhohe Flammen sorgten bei einem der Einsätze für eine gefährliche Situation. Beide Brände verliefen ohne Verletzte.

Zu dem ersten Einsatz wurden Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr am Samstag um 2.34 Uhr in die Schirmerstraße alarmiert. Dort brannten ein Abfallcontainer sowie eine Gebäudeeinfriedung. Das Feuer drohte auf ein Wohnhaus überzugreifen, konnte durch einen schnellen Löschangriff jedoch rechtzeitig gestoppt werden.

Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Nach Angaben der Feuerwehr entstand an der Gebäudeeinfriedung Sachschaden. Die Schadenshöhe wird auf einen vierstelligen Betrag geschätzt.

Nur wenige Stunden später wurden Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr um 5.42 Uhr erneut alarmiert. Diesmal brannte es in einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Grebensteiner Straße.

Bei dem Feuer handelte es sich um einen Kleinbrand von Raumdekoration. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte hatte ein Bewohner die Flammen gelöscht.

Im Einsatz waren der Löschzug der Berufsfeuerwehr von der Feuerwache 1, die Freiwillige Feuerwehr Wolfsanger, der Rettungsdienst sowie die Polizei. Einsatzleiter war Philipp Weitzel.

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HOCHSAUERLANDKREIS. Der Feuerwehrverband Hochsauerlandkreis e. V. dankt Einsatzkräften, Hilfsorganisationen, Landwirten und der Bevölkerung – Kreisbrandmeister Bernd Krause mahnt weiterhin zu besonderer Vorsicht.

Mehrere teils schwere Wald- und Vegetationsbrände haben die Feuerwehren im Hochsauerlandkreis in den vergangenen Tagen stark gefordert. Unter anderem in Olsberg-Bigge, Winterberg-Siedlinghausen, Sundern-Stemel und zuletzt bei Marsberg-Helminghausen waren innerhalb weniger Tage mehrere hundert Einsatzkräfte über viele Stunden im Einsatz. Der Feuerwehrverband Hochsauerlandkreis nimmt die außergewöhnliche Einsatzwoche zum Anlass, allen beteiligten Kräften und Unterstützern ausdrücklich zu danken.

„Die vergangenen Tage haben unseren Einsatzkräften sehr viel abverlangt“, erklärt Kreisbrandmeister Bernd Krause. „Viele Kameradinnen und Kameraden waren über Stunden unter körperlich äußerst belastenden Bedingungen im Einsatz. Hinzu kommt, dass sich die Einsätze innerhalb weniger Tage gehäuft haben und zahlreiche Kräfte mehrfach gefordert waren.“

Waldbrände stellen Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen

Wald- und Vegetationsbrände stellen die Feuerwehren vor besondere Herausforderungen. Schwer zugängliches und teilweise steiles Gelände, hohe Temperaturen, wechselnde Windverhältnisse sowie große Entfernungen bei der Löschwasserversorgung erschweren die Brandbekämpfung. Hinzu kommt die aufwendige Suche nach Glutnestern, die sich teilweise tief im Boden befinden und auch nach dem Ablöschen der offenen Flammen immer wieder aufflammen können.

Die Einsätze der vergangenen Tage machten zugleich deutlich, dass Großschadenslagen weit mehr erfordern als die eigentliche Brandbekämpfung. Wenn über viele Stunden oder sogar mehrere Tage eine große Zahl von Einsatzkräften eingesetzt wird, müssen Ablösungen organisiert, Verpflegung und Logistik sichergestellt, zusätzliche Fahrzeuge und Sondertechnik angefordert und Einsatzabschnitte koordiniert werden.

Mehrere größere Einsatzlagen nahezu parallel

Besonders herausfordernd war, dass zeitweise mehrere größere Einsatzlagen nahezu parallel bewältigt werden mussten. Aufgrund dieser Situation nahmen auch der Stab für Sonderlagen und die Einsatzleitung des Hochsauerlandkreises ihre Arbeit auf. Von dort wurden die örtlichen Einsatzleitungen unterstützt, überörtliche Kräfte koordiniert und die notwendigen Ressourcen für die verschiedenen Einsatzstellen abgestimmt.

„Eine solche Lage lässt sich nur bewältigen, wenn viele Zahnräder ineinandergreifen“, betont Krause. „Neben den Einsatzkräften unmittelbar an der Brandstelle leisten die Führungsstäbe, Leitstellen, Logistik- und Versorgungseinheiten sowie viele weitere Helfer im Hintergrund eine enorme Arbeit.“

Dank an Feuerwehren und zahlreiche Unterstützer

Der Feuerwehrverband Hochsauerlandkreis dankt deshalb ausdrücklich allen Feuerwehrangehörigen aus den Städten und Gemeinden des Hochsauerlandkreises sowie den zahlreichen überörtlich und teilweise aus anderen Teilen Nordrhein-Westfalens und darüber hinaus angereisten Feuerwehrkräften, die die örtlichen Einheiten unterstützt und abgelöst haben.

Der Dank gilt ebenso dem Technischen Hilfswerk, dem Deutschen Roten Kreuz, der Polizei und allen weiteren beteiligten Hilfs- und Unterstützungskräften. Eine wichtige Rolle spielten erneut auch Landwirte, Forstunternehmen und weitere private Helfer, die beispielsweise mit Maschinen, Fahrzeugen und Wassertransporten die Einsatzmaßnahmen unterstützten.

„Gerade bei großen Waldbränden zeigt sich, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Behörden, Landwirtschaft, Forst und vielen weiteren Beteiligten ist. Diese Unterstützung ist keineswegs selbstverständlich und verdient unseren ausdrücklichen Dank“, so Krause.

Große Unterstützung aus der Bevölkerung

Besonders erfreulich sei zudem die große Unterstützung aus der Bevölkerung gewesen. Einsatzkräfte wurden mit Getränken und Verpflegung versorgt, vielerorts gab es spontane Hilfsangebote und über soziale Medien erreichten die Feuerwehren zahlreiche Dankesbotschaften.

„Diese Wertschätzung kommt bei unseren Einsatzkräften an. Gerade nach vielen anstrengenden Stunden sind solche Gesten eine zusätzliche Motivation und zeigen, welchen Rückhalt die Feuerwehren in der Bevölkerung genießen“, erklärt der Kreisbrandmeister.

Einsatzbereitschaft im gesamten Kreis muss erhalten bleiben

Der Feuerwehrverband weist zugleich darauf hin, dass die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren auch während lang andauernder Großschadenslagen im gesamten Kreisgebiet aufrechterhalten werden muss. Dies erfordert eine vorausschauende Kräfteplanung und rechtzeitige Ablösungen. Die große Mehrheit der Einsatzkräfte der Feuerwehren im Hochsauerlandkreis versieht ihren Dienst ehrenamtlich. Viele verlassen für einen Einsatz kurzfristig ihren Arbeitsplatz, ihre Familien oder ihre Freizeit.

Weiterhin große Vorsicht erforderlich

Die Bevölkerung wird gebeten, sich weiterhin umsichtig zu verhalten, auch wenn für die kommenden Tage Abkühlung und Regen vorhergesagt sind. Offenes Feuer und Rauchen im Wald und in Waldnähe sollten unterbleiben. Zufahrten zu Waldgebieten sowie Forst- und Rettungswege sind jederzeit freizuhalten.

Wer Rauch oder einen möglichen Brand bemerkt, sollte nicht zögern und frühzeitig den Notruf 112 wählen. Eine schnelle Meldung kann entscheidend dazu beitragen, einen Entstehungsbrand zu bekämpfen, bevor sich daraus ein großflächiger Waldbrand entwickelt.

„Die vergangenen Tage haben eindrucksvoll gezeigt, was unsere Feuerwehren und die vielen unterstützenden Organisationen gemeinsam leisten können“, fasst Kreisbrandmeister Bernd Krause zusammen. „Unser größter Dank gilt allen, die teilweise bis an ihre Belastungsgrenze gegangen sind, um diese Einsätze erfolgreich zu bewältigen. Gleichzeitig bitten wir die Bevölkerung weiterhin um große Vorsicht. Jeder verhinderte Brand ist momentan die beste Unterstützung für unsere Einsatzkräfte.“

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DIEMELSEE. Bei einem Brand in einer Bäckerei in Flechtdorf ist eine 20-jährige Mitarbeiterin leicht verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei von einem technischen Defekt an einem der Öfen als Ursache aus.

Unter dem Einsatzstichwort „F2 – Brand Ofen in Bäckerei“ wurden die Feuerwehren Flechtdorf, Adorf, Deisfeld, Stormbruch und Wirmighausen am Montag, 17. August 2026, um 8.38 Uhr in die Niedere Straße alarmiert.

In einer Backstube war ein großer Backofen in Brand geraten. Eine 20-jährige Mitarbeiterin bemerkte das Feuer und versuchte zunächst, die Flammen eigenständig mit einem Pulverlöscher zu bekämpfen. Durch das beherzte Eingreifen und die Löschmaßnahmen des Personals konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

Dabei zog sich die Mitarbeiterin leichte Verletzungen in Form einer Rauchgasintoxikation zu und musste im Krankenhaus versorgt werden.

Die hinzugerufene Feuerwehr löschte den Brand anschließend vollständig ab. Insgesamt waren drei Trupps unter Atemschutz zur weiteren Brandbekämpfung und zur Kontrolle der umliegenden Bereiche im Einsatz.

Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Gebäude belüftet. Anschließend übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei.

Insgesamt waren 42 Feuerwehrkräfte mit zehn Fahrzeugen im Einsatz. Neben den Feuerwehren befanden sich zwei Rettungswagen und die Polizei vor Ort. Die Einsatzleitung hatte Andreas Figge.

Zur Ermittlung der Brandursache wurden ein Ermittler der Kriminalpolizei sowie ein Gutachter der Versicherung hinzugezogen. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen beläuft sich der Schaden auf etwa 200.000 Euro.

Ob in den nächsten Tagen in der Bäckerei gearbeitet werden kann, ist noch unklar.

Gegen 11.16 Uhr konnte der Feuerwehreinsatz beendet werden.

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ALLENDORF (EDER). Nach dem Flächenbrand im Ortsteil Bromskirchen (wir berichteten) ermittelt die Kriminalpolizei zur Ursache des Feuers. Zudem suchen die Ermittler nach Zeugen, die Angaben zu einem silberfarbenen Kleinwagen machen können.

Ein Passant bemerkte am Freitag, 14. August 2026, gegen 0.25 Uhr Flammen auf einer Wiese in der Verlängerung der Erbsgasse und verständigte daraufhin Feuerwehr und Polizei. Kurz darauf konnten nach Angaben der Polizei rund 500 Quadratmeter Wiesenfläche sowie einige in Brand geratene Büsche durch die Feuerwehr gelöscht werden.

Der entstandene Schaden wird auf mehrere Hundert Euro geschätzt. Die Ursache des Feuers ist derzeit noch unklar. Insbesondere eine vorsätzliche Brandlegung kann nach Angaben der Polizei nicht ausgeschlossen werden.

Zeugen hatten im Bereich des Brandortes einen silberfarbenen Kleinwagen beobachtet, der möglicherweise mit dem Feuer in Verbindung steht.

Die Ermittler der Kriminalpolizei Korbach bitten Zeugen, die Hinweise zu dem Brand oder zu dem silberfarbenen Kleinwagen geben können, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden. (ots/r)

KNÜLLWALD. Wegen eines mutmaßlichen Sexualdelikts auf dem Autobahnrastplatz Hasselberg Ost an der A 7 ermittelt die Polizei gegen einen 61-jährigen Mann aus Bebra. Mehrere Zeugen hatten die Polizei auf den Vorfall neben einem Kinderspielplatz aufmerksam gemacht.

Besucher und Mitarbeiter eines Schnellrestaurants an der Rastanlage verständigten am Sonntag gegen 18.30 Uhr unabhängig voneinander die Polizei. Nach ihren Angaben hatte sich ein Mann im Gebüsch neben dem Spielplatz entblößt und mit Blick auf spielende Kinder sexuelle Handlungen an sich vorgenommen.

Beim Eintreffen der Streifen der Polizeistation Homberg/Efze und der Polizeiautobahnstation Baunatal war der Mann bereits verschwunden. Aufgrund der Täterbeschreibung der Zeugen sowie eines abgelesenen Kennzeichens konnte der 61-Jährige jedoch identifiziert werden.

Unterstützt von Beamten der Polizeistation Rotenburg führte die anschließende Fahndung noch am Abend zur Festnahme des Tatverdächtigen. Für die weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde er zur Dienststelle nach Rotenburg gebracht.

Nach Angaben der Polizei steht der 61-Jährige zudem im Verdacht, bereits am Freitagabend, 14. August 2026, an gleicher Stelle die spielenden Kinder einer niederländischen Familie auf dieselbe Art und Weise belästigt zu haben. Nach Eingang der damaligen Mitteilung gegen 20 Uhr war der Tatverdächtige beim Eintreffen der Polizeistreifen bereits geflüchtet. Auch im Nachgang konnte er damals nicht festgenommen werden.

Der 61-Jährige muss sich nun wegen eines Sexualdelikts verantworten. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

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BAD DRIBURG. Bei einem Fahrradunfall auf dem Radweg entlang der Bundesstraße 64 ist eine 52-jährige Frau aus Bad Driburg sehr schwer verletzt worden. Sie war innerhalb einer vierköpfigen Gruppe unterwegs.

Die Frau befuhr am Samstag gegen 22 Uhr den Radweg parallel zur B 64 bei Bad Driburg. Offenbar touchierte sie einen Leitpfosten und stürzte mit ihrem Fahrrad zu Boden.

Ein Rettungswagen brachte die 52-Jährige in ein Krankenhaus.

Bei der Unfallaufnahme wurde die örtliche Polizei von einem Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Bielefeld unterstützt. (ots/r)

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FRITZLAR. Bei einem Böschungsbrand in der Gemarkung Fritzlar ist die Feuerwehr mit mehreren Fahrzeugen ausgerückt. Rund 30 bis 35 Quadratmeter Böschung standen in Flammen.

Unter dem Einsatzstichwort „F1 – brennt Grasfläche“ alarmierte die Leitstelle die Einsatzkräfte am Samstag, 15. August 2026, um 11.44 Uhr. Zur Einsatzstelle rückten ein ELW 1, ein StLF 20, ein TLF 24/50 sowie ein HLF 20/16 aus.

Vor Ort löschten die Feuerwehrkräfte die brennende Böschung mit Netzmittel ab. Anschließend wurde die Umgebung mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

KORBACH. Mit instandgesetzten Fahrrädern und einer neuen Gartenlounge unterstützt der Förderverein des ehemaligen Stadtkrankenhauses Korbach die Pflegeschüler am Bildungszentrum des Klinikums Waldeck-Frankenberg. Ziel ist es, die Ausbildungsbedingungen zu verbessern, die Pflegeausbildung attraktiver zu gestalten und insbesondere die Mobilität der Auszubildenden zu fördern.

Wie das Klinikum Waldeck-Frankenberg am Freitag, 14. August 2026, mitteilt, ist die Gewinnung und Ausbildung qualifizierter Pflegefachkräfte seit Jahren ein zentrales Anliegen. Seit der Fusion der Krankenhäuser in Frankenberg und Korbach bestehen aktuell zwei Fördervereine, die satzungsgemäß jeweils das ortsansässige Krankenhaus unterstützen. Beide Vereine engagieren sich seit Jahren finanziell und mit großem Einsatz für die beiden Häuser.

Bessere Bedingungen für die Pflegeausbildung

Der Förderverein des ehemaligen Stadtkrankenhauses Korbach setzt sich dafür ein, die Ausbildungsbedingungen am Bildungszentrum insgesamt zu verbessern und die Attraktivität der Pflegeausbildung weiter zu steigern. Unterstützt werden gezielt Maßnahmen, die allen Pflegeschülerinnen und Pflegeschülern zugutekommen.

Einige Auszubildende am Bildungszentrum des Standorts Korbach kommen mittlerweile aus anderen Ländern und erwerben dort die Qualifikation zur Pflegefachkraft. „Sie leisten damit künftig einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Patientinnen und Patienten in einem Beruf, der bundesweit von erheblichem Fachkräftemangel geprägt ist“, berichtet Daniela Flegel, Leiterin des Bildungszentrums am Standort Korbach.

Instandgesetzte Fahrräder fördern die Mobilität

Ein Beispiel für die Unterstützung ist das Fahrradprojekt. Der Förderverein finanziert das benötigte Material sowie die Aufwandsentschädigung für einen ehrenamtlichen Helfer, der gespendete gebrauchte Fahrräder verkehrssicher instand setzt.

Anschließend werden die Fahrräder den Auszubildenden zur Verfügung gestellt. Damit sollen ihnen der Alltag sowie die Wege zwischen Wohnort, Bildungszentrum und Praxiseinsatz erleichtert werden. Das Angebot richtet sich an alle Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler, die auf eine kostengünstige und flexible Möglichkeit zur Fortbewegung angewiesen sind.

„Unsere Mission ist es, jungen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft faire Chancen in der Pflegeausbildung zu ermöglichen und die Mobilität vor Ort zu fördern“, erklärt Dr. Michael Rost, Vorsitzender des Fördervereins. „Mit der Unterstützung durch Materialförderung und den ehrenamtlichen Fahrraddienst leisten wir einen konkreten Beitrag zur Lern- und Lebensqualität der Pflegeschüler.“

Auch der Ärztliche Direktor des Klinikums Waldeck-Frankenberg, Dr. Arved-Winfried Schneider, hebt die Bedeutung der Unterstützung hervor: „Gut ausgebildete Pflegefachkräfte sind die Grundlage einer sicheren und wohnortnahen Versorgung. Die Zusammenarbeit mit dem Förderverein stärkt den Ausbildungsstandort Korbach und trägt so zur Sicherung des Pflegepersonals in unserer Region bei.“

Gartenlounge für Pausengespräche

Ein weiteres Projekt wurde im Hof des Bildungszentrums verwirklicht. Dort steht speziell für die Auszubildenden eine moderne Lounge-Gruppe bereit. Sie bietet den Schülerinnen und Schülern einen attraktiven Aufenthaltsbereich für die Pausen, soll den Austausch untereinander fördern und eine angenehme Lernatmosphäre schaffen.

Mit den Projekten setzt der Förderverein des Korbacher Standortes nach Angaben des Klinikums ein sichtbares Zeichen für die Förderung des pflegerischen Nachwuchses. Die Investitionen kommen den Pflege-Auszubildenden unmittelbar zugute und sollen zugleich dazu beitragen, qualifizierte Pflegefachkräfte für das Stadtkrankenhaus zu gewinnen und langfristig zu binden.

Über das Klinikum Waldeck-Frankenberg

Das Klinikum Waldeck-Frankenberg ist aus dem Zusammenschluss des Stadtkrankenhauses Korbach und des Kreiskrankenhauses Frankenberg entstanden. Als Klinikum an zwei Standorten bündelt es nach eigenen Angaben medizinische Kompetenz, moderne Versorgungsstrukturen und die langjährige Erfahrung beider Häuser.

Ziel ist es, die stationäre und ambulante Gesundheitsversorgung der Menschen in Waldeck-Frankenberg nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln – wohnortnah, leistungsstark und menschlich.

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FRANKENBERG. Gleich sechs Neugeborene haben dem Team der Geburtshilfe am Klinikum Waldeck-Frankenberg an einem Wochenende Grund zur Freude gegeben. Chefarzt Dr. med. Mehmet Yiğit zieht eine positive Bilanz und hebt dabei besonders die Arbeit des gesamten Teams aus Hebammen, Pflegekräften sowie Ärztinnen und Ärzten hervor.

Wie das Klinikum am Mittwoch, 12. August 2026, mitteilt, erblickten am ersten Augustwochenende insgesamt sechs Kinder in Frankenberg das Licht der Welt. Begleitet wurden die Geburten vom Team der Geburtshilfe unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Mehmet Yiğit.

Zusammenspiel des gesamten Teams

Nach Angaben des Klinikums liegt das Erfolgsgeheimnis nicht allein in der medizinischen Expertise des Chefarztes, sondern im Zusammenspiel des gesamten Teams. Hebammen, Pflegekräfte sowie Ärztinnen und Ärzte um die Leitende Oberärztin Gabriele Schalk arbeiten demnach Hand in Hand, um jede Geburt sicher und liebevoll zu begleiten.

Das zeigt sich nach Angaben des Klinikums auch in den Zahlen: Im Frankenberger Kreißsaal haben in diesem Jahr bereits mehr als 231 Kinder das Licht der Welt erblickt.

Umfangreiche Erfahrung in Geburtshilfe und Onkologie

Dr. Mehmet Yiğit hat seit Mai die chefärztliche Leitung inne und bringt umfangreiche Expertise in der Geburtshilfe sowie in der onkologischen Chirurgie mit. Der 53-Jährige ist Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe und seit 2024 auf Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin spezialisiert.

Bereits seit 2015 verfügt Yiğit über den Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie. Zudem ist er Senior-Mammaoperateur der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG).

Nach Angaben des Chefarztes ist die medizinische Versorgung der Frauen in Gynäkologie und Geburtshilfe jedoch nur gemeinsam mit einem engagierten und erfahrenen Team möglich. Beispielhaft nennt er dabei Oberärztin Gabriele Schalk und hebt die Arbeit seiner Kolleginnen und Kollegen hervor.

„Es ist das Team, das hier jeden Tag großartig arbeitet. Wir haben das Glück, mit Menschen zu arbeiten, die ihre Aufgabe mit Leidenschaft erfüllen“, betont Yiğit.

Neue Perspektiven für die Region

Neben der Geburtshilfe treibt das Team auch die Versorgung von Frauen mit Beckenbodenproblemen weiter voran. Als erstes in Nordhessen ist es nach Angaben des Klinikums dem Qualitätsverbund Beckenboden beigetreten.

Diese Innovation hilft nach Darstellung des Klinikums vielen Frauen und wäre ohne die Bereitschaft des gesamten Teams, sich weiterzuentwickeln, nicht möglich.

Rund um die Uhr für werdende Familien da

Für Eltern und medizinische Fachkräfte in Waldeck, Frankenberg und dem Sauerland gilt nach Darstellung des Klinikums: Hinter jeder erfolgreichen Geburtsstation steht ein Team.

Unter der Leitung von Chefarzt Dr. Yiğit sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geburtshilfe rund um die Uhr für werdende Familien da.

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