Michael Fränkel

Michael Fränkel

Dienstag, 01 September 2026 12:46

Neue Gesichter bei der Polizei

PADERBORN. Die Kreispolizeibehörde Paderborn hat personelle Verstärkung bekommen. Unter den neuen Kräften befinden sich sowohl Berufsanfänger als auch erfahrene Beamtinnen und Beamte aus anderen Behörden.

Im Innenhof der Polizeiwache an der Riemekestraße begrüßten Behördenleiter Christoph Rüther und die Abteilungsleiterin Polizei, Leitende Polizeidirektorin Margit Picker, am Dienstag, 1. September 2026, insgesamt 34 neue Polizeibeamtinnen und -beamte, die zu diesem Termin ihren Dienst in der Kreispolizeibehörde angetreten haben.

Unter den Neuzugängen sind 17 junge Berufsanfänger, die nach erfolgreichem Abschluss ihres Hochschulstudiums nach Paderborn versetzt wurden. Im Rahmen der Begrüßungsfeier wurden sie feierlich vereidigt.

Die übrigen 17 sind erfahrene Beamtinnen und Beamte aus anderen Behörden, die nun die Polizei in Paderborn verstärken. Eingesetzt werden die neuen Kolleginnen und Kollegen künftig in den Direktionen Gefahrenabwehr/Einsatz, Kriminalität und Verkehr.

Zum 1. September erhalten alle Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen Nachersatz. Zu diesem Termin werden die neu ausgebildeten Beamtinnen und Beamten ihren neuen Dienststellen zugewiesen. Gleichzeitig werden Versetzungswünsche aus ganz Nordrhein-Westfalen umgesetzt und die Stellen von zur Ruhe gesetzten Beamtinnen und Beamten nachbesetzt. (ots/r)

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Dienstag, 01 September 2026 12:36

BMW dreht sich nach Kollision um die eigene Achse

BORGENTREICH. Bei einem Verkehrsunfall auf der B 241 in Höhe Borgholz ist eine 37 Jahre alte Frau schwer verletzt worden. An der Unfallstelle bestand zunächst der Verdacht auf lebensgefährliche Verletzungen, der sich nach weiterer Untersuchung im Krankenhaus jedoch nicht bestätigte.

Mit einem schwarzen BMW und einem silbernen VW waren die beiden Beteiligten am Montag gegen 8.45 Uhr zunächst hintereinander aus Richtung Beverungen kommend in Fahrtrichtung Warburg unterwegs. In Höhe des Gewerbegebiets Bahnhof Borgholz ordnete sich die BMW-Fahrerin zunächst auf dem Linksabbiegestreifen ein, wechselte anschließend jedoch wieder auf die Geradeausspur.

Dabei achtete sie nach Angaben der Polizei nicht darauf, dass der VW inzwischen nahezu auf gleicher Höhe mit ihrem Fahrzeug fuhr. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der BMW um die eigene Achse geschleudert wurde und schließlich entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung zum Stehen kam.

Der 53 Jahre alte VW-Fahrer blieb unverletzt.

Vorsorglich wurde ein Unfallaufnahmeteam der Polizei zur Unfallstelle gerufen. Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Während der Unfallaufnahme und der Bergung blieb die B 241 bis etwa 12 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. (ots/r)

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VÖHL. Bei einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall am Nationalparkbahnhof Herzhausen ist ein Motorradfahrer verletzt worden. Seine BMW prallte gegen einen geparkten VW Golf und landete anschließend auf dessen Dach.

Mit seiner BMW R 1300 SS war ein 65 Jahre alter Mann aus Bocholt am Sonntag um 9.30 Uhr auf der L 3084 in Richtung des Parkplatzes unterwegs. Von der Landesstraße kommend fuhr er auf das Gelände, um dort zu wenden.

Dabei fuhr der Motorradfahrer über eine Baustelle. Aus bislang ungeklärter Ursache gab der Biker dort Gas und verlor die Kontrolle über seine Maschine. Die BMW prallte gegen das linke Hinterrad des geparkten Golf, wurde dadurch aufgebockt und landete auf dem Dach des Autos.

Nach der Erstversorgung wurde der Fahrer mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Den Schaden an seinem Motorrad beziffert die Polizei auf rund 5000 Euro.

Halter des geparkten VW Golf ist ein 57 Jahre alter Mann aus Rosenberg. Bei dem Zusammenstoß brach die Hinterachse, zudem wurden die Holme eingedrückt und das Dach beschädigt. Nach Angaben der Polizei entstand an dem Wagen Totalschaden in Höhe von rund 15.000 Euro. Sowohl die BMW als auch der Golf wurden nach dem Unfall abgeschleppt.

Um 10.01 Uhr wurde die Feuerwehr Herzhausen unter dem Einsatzstichwort „H 1 – Ölspur nach Verkehrsunfall“ zum Bahnhof Herzhausen alarmiert. Die Einsatzkräfte nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf und übergaben die Einsatzstelle anschließend an die Polizei.

Link zum Unfallstandort

LANDKREIS WALDECK-FRANKENBERG. Zum Endspurt der Veranstaltungssaison 2026 im Nationalen Geopark GrenzWelten stehen Anfang September gleich sechs unterschiedliche Führungen auf dem Programm. Die Angebote reichen vom regionalen Kiesabbau über besondere Boden- und Gesteinsformationen bis zu erdgeschichtlichen Wanderungen und einer Fossiliensuche.

Zwischen Freitag, 4. September, und Sonntag, 6. September 2026, können Interessierte an den verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen.

Freitag, 4. September 2026, Eine Reise zu den kleinen Steinen mit den runden Ecken

Bei der ersten Veranstaltung erläutert die Planungsabteilung der Firma Irma Oppermann, wie die Kiesvorkommen auf der Großenengliser Platte entstanden sind und warum der regionale Kiesabbau von Bedeutung ist.

Bei der anschließenden Führung durch die Kiesgrube der Firma Irma Oppermann erfahren die Teilnehmer, wie Kies abgebaut wird. Dabei werden die Aufbereitungsanlage und die Gewinnung besichtigt. Außerdem wird gezeigt und erklärt, welche riesigen Maschinen für die Aufbereitung des Kieses notwendig sind.

Treffpunkt ist um 16 Uhr am Eingang zur Firma Irma Oppermann auf der Tannenhöhe bei Uttershausen. Die Veranstaltung dauert etwa zwei bis drei Stunden.

Eine Anmeldung ist erforderlich und bis zum Tag vor der Veranstaltung möglich. Anmeldung und Auskunft bei Geoparkführer Niels Wiemer per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Telefonnummer 0178/9422104. Der Kostenbeitrag beträgt 6 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche nehmen kostenlos teil.

Samstag, 5. September 2026, Muschelkalk- und Buntsandsteinboden

Im Naturschutzgebiet in den „Kalkkuppen von Winterscheid“ erhalten die Teilnehmer einen phantastischen Einblick in den Aufbau des Kalksteinverwitterungsbodens. Buntsandstein-Verwitterungsboden umgibt die Kalkkuppen.

Die Führung vermittelt anschauliche Einblicke in die Entstehung, den Aufbau und die Eigenschaften der Böden. Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom Naturpark Kellerwald-Edersee.

Treffpunkt ist um 12 Uhr in Gilserberg-Winterscheid, Zum Stiffel 8. Die Führung dauert drei Stunden.

Eine Anmeldung ist erforderlich und bis zum Tag vor der Veranstaltung möglich. Anmeldung und Auskunft bei Naturparkführer H. Vestweber unter der Telefonnummer 0151/27078691. Der Kostenbeitrag beträgt 6 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche nehmen kostenlos teil.

Samstag, 5. September 2026, Unsere Welt geogeschichtlich naturnah mit allen Sinnen erleben

In und um den ehemaligen Steinbruch Hengböhl lädt die Geoparkführerin dazu ein, die besondere Landschaft und die dort aufgeschlossene Gesteinsformation in mehreren Perspektivwechseln auf sich wirken zu lassen.

Raus aus dem Alltag und hinein in eine Zeitreise führt eine ganz bewusst entschleunigte Wanderung mit Erzählungen aus der Erdgeschichte. Im Zeitraffer reicht die Reise vom Meeresgrund des Devons bis zur heutigen Nutzung der Steine durch den Menschen.

Dabei geht es darum, die unfassbar lange Zeitspanne des Bestehens unserer Welt greifbar zu machen. Dafür wird im Steinbruch eine Timeline aufgebaut.

Treffpunkt ist um 11 Uhr in Willingen-Usseln an der Düdinghäuserstraße, Ecke Milchstraße, am Kartenhüttchen „Bergheide Park Kahler Pön“ direkt neben den Parkbuchten. Die Tour ist etwa drei Kilometer lang und dauert rund zwei Stunden.

Eine Anmeldung ist erforderlich und bis zum Tag vor der Veranstaltung möglich. Anmeldung und Auskunft bei Sandra Große per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Der Kostenbeitrag beträgt 4 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche nehmen kostenlos teil.

Sonntag, 6. September 2026, Rund um den neuen Kellerwaldturm

Am Wüstegarten, dem höchsten Berg im Kellerwald, entsteht der erste Wetterradarturm des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit Aussichtsplattform.

Die Erlebniswanderung führt vorbei am Exhelmerstein, einem riesigen Felsblock aus Quarzit, und an der „Mausefalle“, einem markanten Geotop aus Quarzit, bis zur Plattform des Turms. Beim Abstieg werfen die Teilnehmer außerdem einen Blick in das Moor am Wüstegarten.

Die Führung wird vom Naturpark Kellerwald-Edersee ausgerichtet.

Treffpunkt ist um 10 Uhr am Wanderparkplatz Kellerhute in Jesberg-Densberg. Die Zufahrt erfolgt über die Ringwallstraße. Die Veranstaltung dauert drei Stunden.

Eine Anmeldung ist erforderlich und bis zum Tag vor der Veranstaltung möglich. Anmeldung und Auskunft bei Naturparkführer H. Vestweber unter der Telefonnummer 0151/27078691. Der Kostenbeitrag beträgt 6 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche nehmen kostenlos teil.

Sonntag, 6. September 2026, Buntsandstein „Ein nationales Unglück…?“

Zu einer außergewöhnlichen Zeitreise lädt diese Führung in Rosenthal ein. Der Rundgang spannt den Bogen von der historischen Stadtarchitektur bis zum geologischen Ursprung der Region.

Im Mittelpunkt stehen markante Baumaterialien des Stadtbildes wie das schwarze Kopfsteinpflaster, die Sandsteinarchitektur und die „Rosenthaler Gusseisenplatten“.

In einem praktischen Teil besteht die Möglichkeit, regionale Gesteine mit Hammer und Lupe selbst zu untersuchen. Außerdem führt die Route zu einem Aussichtspunkt, der die unterschiedlichen Landschaftsformen von Burgwald und Kellerwald verdeutlicht. Die Führung wird flexibel an das Wetter angepasst.

Treffpunkt ist um 10 Uhr am Bürgerhaus in Rosenthal, Parkplatz an der Willershäuser Straße 3. Die Strecke ist etwa fünf Kilometer lang und die Führung dauert drei Stunden.

Eine Anmeldung ist erforderlich und bis zum Tag vor der Veranstaltung möglich. Anmeldung und Auskunft bei Geoparkführer Karl-Heinz Pschera unter der Telefonnummer 0162/9347591 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Der Kostenbeitrag beträgt 6 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche nehmen kostenlos teil.

Sonntag, 6. September 2026, Geo-Erlebnistour Düdinghausen

Geoparkführer Horst Frese lädt zu einer Wanderung auf dem geologischen Rundweg in Düdinghausen ein. Dabei bieten sich tolle Ausblicke ins Land der tausend Berge.

Während der Wanderung wird spannenden Fragen nachgegangen: Wie kam Gold in unsere Berge und Flüsse? Warum heißt das Sauerland Sauerland? Warum befand sich hier vor 360 Millionen Jahren ein tropisches Badeparadies? Und warum hat der Borkenkäfer unsere Wälder so gern?

Besonders interessant für Kinder ist die Fossiliensuche in einem der drei Steinbrüche. Zum Abschluss der Wanderung sind ein kleines Gewinnspiel und eine Einkehr ins Museumscafé mit frischen Waffeln vorgesehen.

Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Kirche in Medebach-Düdinghausen. Parkmöglichkeiten bestehen am Parkplatz Heimathaus, Oberschledorner Straße 19. Die Veranstaltung dauert etwa zweieinhalb Stunden.

Eine Anmeldung ist erforderlich und bis zum Tag vor der Veranstaltung möglich. Anmeldung und Auskunft bei Geoparkführer Horst Frese per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Telefonnummer 0160/8471524. Der Kostenbeitrag beträgt 6 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche nehmen kostenlos teil.

WILLINGEN. Die Suche nach einem vermissten Mann aus Willingen hat ein trauriges Ende genommen. Die Polizei fand den 44-Jährigen inzwischen leblos bei Marsberg. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor.

Zu dem Mann hatte die Polizei am Dienstag, 25. August 2026, eine Öffentlichkeitsfahndung veröffentlicht. Für ihn kam nach seinem Auffinden jede Hilfe zu spät.

Die Polizei dankt allen, die die Suche unterstützt haben. (ots/r)

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Montag, 31 August 2026 19:13

Große Tunnelübung im Waltenbergtunnel

WINTERBERG. Viel Rauch, zahlreiche Einsatzkräfte und jede Menge Blaulicht prägten das Bild im Waltenbergtunnel. Dort fand die turnusgemäße Tunnelübung statt, die alle zwei Jahre durchgeführt wird. Eingeladen hatte Straßen.NRW.

Das angenommene Szenario stellte die Einsatzkräfte am Samstag, 29. August 2026, vor eine anspruchsvolle Aufgabe: Ein Lkw von Straßen.NRW geriet während der Fahrt durch den Tunnel in Brand. Aufgrund der starken Rauchentwicklung kollidierten zwei Pkw miteinander. In den Fahrzeugen befanden sich insgesamt drei Personen, die teilweise eingeklemmt und verletzt waren.

Zur strukturierten Abarbeitung der Lage wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet. Von der Südseite des Tunnels aus gingen Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung vor und brachten den brennenden Lkw unter Kontrolle. Gleichzeitig begannen von der Nordseite aus umfangreiche Rettungsmaßnahmen.

Unter schwerem Atemschutz und mit hydraulischem Rettungsgerät arbeiteten sich die Einsatzkräfte durch den stark verrauchten Tunnel zu den verunfallten Fahrzeugen vor. Dort mussten die Insassen befreit und aus dem Gefahrenbereich gerettet werden.

Nach der Sichtung durch einen Notarzt übernahmen Schülerinnen und Schüler der Rettungsdienstschule die weitere medizinische Versorgung. Anschließend wurden die Verletzten realitätsnah in das Krankenhaus Winterberg transportiert. Auch dort wurde der weitere Ablauf von der Übergabe bis zur innerklinischen Versorgung praktisch geübt.

An der groß angelegten Übung beteiligten sich neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Straßen.NRW die Einheiten Winterberg, Niedersfeld, Züschen, Siedlinghausen, Altastenberg, Elkeringhausen und Grönebach. Ebenfalls eingebunden waren die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV), die Psychosoziale Unterstützung (PSU), der Rettungsdienst des Hochsauerlandkreises mit der Rettungsdienstschule, die Polizei des Hochsauerlandkreises sowie das Krankenhaus Winterberg.

Insgesamt waren rund 95 Einsatz- und Übungskräfte beteiligt. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit aller Organisationen sowie die Abläufe bei einem Brand- und Verkehrsunfall im Tunnel unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren.

BIELEFELD. Nach einem Verkehrsunfall ist die A 2 zwischen den Anschlussstellen Ostwestfalen-Lippe und Bielefeld-Ost in Richtung Dortmund gesperrt. Auslöser war nach Angaben der Polizei ein internistischer Notfall.

Gegen 10.35 Uhr kam es am Montag, 31. August 2026, auf der A 2 zu dem Unfall mit einem Lastwagen.

Seit 10.40 Uhr ist die Autobahn ab der Anschlussstelle Ostwestfalen-Lippe gesperrt.

Wann die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden kann, ist derzeit noch nicht absehbar.

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Montag, 31 August 2026 13:19

Gesundheitsgespräch im Klinikum Kassel

KASSEL. Medizinische Themen verständlich erklären und Raum für persönliche Fragen schaffen – genau darum geht es beim GNH-Gesundheitsgespräch im Klinikum Kassel.

Einmal im Monat wird ein medizinisches Thema für alle Interessierten angeboten. Die Veranstaltung findet jeweils am zweiten Montag des Monats auf der Konferenzebene 8 im Klinikum Kassel statt.

Von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr haben Besucher die Möglichkeit, vom Wissen der Expertinnen und Experten zu profitieren und persönliche Fragen zu stellen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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BIELEFELD. Wegen eigenmächtiger Verkehrskontrollen hat ein betrunkener Bielefelder die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich gezogen. Der Mann versuchte, Autos in der Straße Am Speksel anzuhalten und stoppte dabei auch einen Streifenwagen.

Gegen 2.35 Uhr meldeten Verkehrsteilnehmer am Samstag, 29. August 2026, einen verdächtigen Mann. Dieser sei nicht als Polizist zu erkennen gewesen, habe über sein Handy laute Musik gehört und herumgegrölt.

Als die Beamten eintrafen, erkannten sie den beschriebenen Mann bereits aus der Ferne. Offenbar bemerkte der 42-Jährige zunächst nicht, dass sich ihm ein Streifenwagen näherte, und gab den Polizisten deutliche Anhaltezeichen. Erst als er das Polizeifahrzeug erkannte, senkte er zügig seinen Arm.

Bei der anschließenden Kontrolle gab der Mann falsche Personalien an und beleidigte einen Beamten. Als er versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen, brachten ihn die Einsatzkräfte zu Boden. Dabei leistete er Widerstand.

Erst als seine Ehefrau am Einsatzort erschien, beruhigte sich der Bielefelder. Sie teilte den Beamten mit, dass ihr Mann zuvor auf einem Musikfest gewesen sei und augenscheinlich eine erhebliche Menge Alkohol getrunken habe.

Der Mann muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und falscher Namensangabe verantworten.

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KORBACH. Dank eines aufmerksamen Anwohners hat die Polizei einen mutmaßlichen Autoaufbrecher in Korbach festgenommen. Der Mann soll am helllichten Tag insgesamt fünf geparkte Autos aufgebrochen haben. Im Laufe des heutigen Tages soll er einem Haftrichter vorgeführt werden.

Gegen 14.40 Uhr beobachtete ein Zeuge am Sonntag, 30. August 2026, in der Nelkenstraße, wie der 46 Jahre alte Mann mit einem Schraubendreher die Seitenscheibe eines geparkten Opel Corsa zerstörte. Nachdem der Anwohner ihn angesprochen hatte, ergriff der Verdächtige die Flucht.

Der Zeuge verständigte daraufhin die Polizei und folgte dem Flüchtenden mit ausreichendem Abstand. Aufgrund der übermittelten Personenbeschreibung und der mitgeteilten Fluchtrichtung konnten Beamte der Polizeistation Korbach den Mann nur wenige Minuten später im Bereich des Korbacher Kreishauses festnehmen.

Wie sich anschließend herausstellte, soll der Tatverdächtige kurz zuvor bereits vier weitere Pkw in der Jakob-Wittgenstein-Straße und am „Enser Tor“ aufgebrochen haben. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten entsprechendes Diebesgut aus den Fahrzeugen. Dabei handelte es sich um Kleingeld, Ladekabel und Autozubehör.

Die Gegenstände wurden sichergestellt. Auch den zuvor verwendeten Schraubendreher fanden die Polizisten in einem Mülleimer und stellten ihn sicher.

Der hinreichend polizeibekannte 46-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit hat keinen festen Wohnsitz, aber Bezüge nach Korbach. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast 2,7 Promille. Daraufhin entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe, bevor er in das Polizeigewahrsam gebracht wurde.

Im Laufe des Montags, 31. August 2026, soll der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt werden. Dieser entscheidet darüber, ob Untersuchungshaft angeordnet wird. Die Ermittlungen wegen der Autoaufbrüche und Sachbeschädigung dauern an. (ots/r)

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