Michael Fränkel

Michael Fränkel

KORBACH. In einer Pressemitteilung "Dreiste Schockanrufe - Gold und Schmuck erbeutet" in Korbach sind beim zweiten Fall die Wochentage versehentlich falsch genannt worden. Das teilte die Polizei in einer Klarstellung mit.

Demnach erfolgte der Anruf des angeblichen Polizeibeamten nicht am Donnerstag, sondern am Mittwoch gegen 14.00 Uhr. Entsprechend fanden der zweite Anruf und die Geldübergabe am Donnerstag gegen 12.00 Uhr statt.

Der Zeugenaufruf bleibt inhaltlich bestehen und lautet mit den korrekten Angaben: Wer am Freitag gegen 10.00 Uhr am Korbacher Marktplatz oder am Donnerstag gegen 12.00 Uhr in der Korbacher Humboldtstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen unter der Telefonnummer 0561-9100 entgegen. Die Ermittlungen führt die EG SÄM der Kasseler Kriminalpolizei. (ots/r)

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HÖXTER. Am Montagnachmittag hat die Kreispolizeibehörde Höxter bei mehreren Verkehrskontrollen insgesamt drei Fahrzeugführer festgestellt, die unter dem Einfluss von Drogen am Straßenverkehr teilnahmen. In allen Fällen bestätigten Drogenvortests den Verdacht. Jeweils wurde die Weiterfahrt untersagt und Blutproben angeordnet.

Gegen 17 Uhr kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung auf der B 64 zwischen Bad Driburg und Höxter einen 35-jährigen Mann aus Höxter, der mit einem Honda unterwegs war. Hinweise auf Drogenkonsum ergaben sich während der Kontrolle, die durch einen Vortest bestätigt wurden. Eine Blutprobenentnahme folgte im Anschluss.

Nur kurze Zeit später, gegen 17.15 Uhr, überprüfte eine Zivilstreife auf der Straße Johannistor in Warburg einen 27-jährigen BMW-Fahrer aus Warburg. Drogentypische Ausfallerscheinungen wurden auch bei ihm festgestellt. Nach einem positiven Drogenvortest wurde eine Blutprobe entnommen. Seine Weiterfahrt durfte der Mann nicht fortsetzen.

Einem weiteren Verkehrsteilnehmer fiel dieselbe Zivilstreife gegen 18.15 Uhr auf, nachdem dieser auf der Straße Paderborner Tor in Warburg eine durchgezogene Fahrbahnbegrenzung überfahren hatte. Deutliche Anzeichen von Drogeneinfluss zeigte der 50-jährige Fahrer eines VW Golf aus Warburg ebenfalls. Blutproben wurden auch hier angeordnet und die Weiterfahrt untersagt.

Hinweisen möchte die Polizei in diesem Zusammenhang darauf, dass Drogen im Straßenverkehr nichts zu suchen haben. Konsequent werden Verstöße verfolgt. Erheblich beeinträchtigt der Konsum von Drogen die Verkehrssicherheit und gefährdet alle Verkehrsteilnehmer – insbesondere auch Kinder. (ots/r)

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HÖXTER. Bei einem Unfall auf der B 83 bei Stahle ist ein Motorradfahrer so schwer verletzt worden, dass er mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Am Montag gegen 13.15 Uhr war der 52-jährige Mann aus Goslar mit dem Motorrad aus Richtung Stahle in Richtung Holzminden unterwegs.

An einer Einmündung wollte ein roter VW Up nach links auf den Auffahrtsarm zur B 64 fahren. Nach Angaben der Polizei übersah der 18-jährige Fahrer dabei den entgegenkommenden Motorradfahrer, sodass es zum Zusammenstoß kam. Lebensgefahr bestand nach Einschätzung vor Ort nicht.

Im VW, der mit vier Personen besetzt war, wurde ein 15-jähriger Mitfahrer leicht verletzt und zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Außerdem wurde ein verkehrsbedingt wartender Pkw durch umhergeschleuderte Fahrzeugteile beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird insgesamt auf rund 7000 Euro geschätzt. Für Unfallaufnahme und Bergung war die Strecke bis etwa 14.50 Uhr gesperrt. (ots/r)

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Dienstag, 24 März 2026 21:20

Auto erfasst Pedelecfahrer - Lebensgefahr

BAD LIPPSPRINGE. Bei einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Fliederstraße und Nelkenstraße ist ein Pedelecfahrer lebensgefährlich verletzt worden. Am Sonntag gegen 16.29 Uhr war eine 85-jährige Frau mit einem Opel Meriva auf der Mühlenflößstraße in Richtung Detmolder Straße unterwegs und wollte an der Einmündung Nelkenstraße/Fliederstraße nach links in die Fliederstraße abbiegen.

Zeitgleich fuhr ein 63-jähriger Mann mit einem Pedelec auf dem nicht benutzungspflichtigen kombinierten Geh- und Radweg der Fliederstraße. Nach Angaben der Polizei kam der Radler aus der Fliederstraße, anschließend kam es zum Zusammenstoß. Der Mann, der einen Fahrradhelm trug, wurde mit der linken Fahrzeugfront erfasst, prallte gegen die Windschutzscheibe und stürzte auf die Fahrbahn. Aus bislang ungeklärter Ursache überrollte die Autofahrerin den Radfahrer anschließend.

Der 63-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht, kurzzeitig bestand Lebensgefahr. Für die Unfallaufnahme war die Unfallstelle gesperrt, unterstützt wurde die Polizei dabei vom Verkehrsunfall-Aufnahmeteam der Polizei Steinfurt. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Sicherstellung des Pkw und des Pedelecs an, die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Auf 4500 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. (ots/r)

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KASSEL. Ein 48-jähriger Mann aus Kassel soll nach einer Taxifahrt quer durch Nordhessen und Südniedersachsen versucht haben, die Rechnung nicht zu bezahlen und zu flüchten. Am Sonntagabend (22. März) nahm der Taxifahrer den Fahrgast gegen 21 Uhr in Kassel auf und fuhr ihn zunächst nach Hann. Münden.

Im weiteren Verlauf änderte der Mann auf der Rücksitzbank mehrfach das Fahrtziel. Die Tour führte dadurch über Göttingen und Witzenhausen wieder zurück nach Kassel und umfasste nach Angaben der Polizei rund 180 Kilometer. In der Nähe des ICE-Bahnhofs in Bad Wilhelmshöhe verweigerte der 48-Jährige schließlich die Zahlung der Fahrtkosten, die sich auf 423 Euro beliefen, und sprang aus dem Taxi.

Der Taxifahrer nahm sofort die Verfolgung auf, stellte den Mann und hielt ihn fest, bis eine Streife eintraf. Geld für die Fahrt hatte der 48-Jährige nicht dabei. Die Polizei ermittelt nun wegen Betrugs, die Ermittlungen dauern an. (ots/r)

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KORBACH. Mit sogenannten Schockanrufen haben dreiste Betrüger in zwei Fällen Schmuck und Gold im Wert von mehreren zehntausend Euro ergaunert. In beiden Fällen erzählten sie den Seniorinnen aus Korbach die Lügengeschichte von einem schweren Unfall von Angehörigen und einer nun angeblich fälligen Kaution, um eine Haftstrafe zu verhindern. Ermittlungen in diesen Fällen hat die Kriminalpolizei Kassel übernommen und sucht nun nach Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder Hinweise auf die Geldabholer geben können. Erneut warnt die Polizei eindringlich vor dieser Betrugsmasche und gibt Tipps, wie man sich schützen kann.

Im ersten Fall hatten die Betrüger am Donnerstag, 12. März, gegen 23 Uhr eine Korbacher Seniorin angerufen. Eine weibliche Stimme meldete sich und schrie mit heulender Stimme, dass sie einen schweren Unfall hatte. Anschließend übergab die Anruferin an einen Mann, der sich als „Herr Wachmann“ vom „K 1“ vorstellte. Er schilderte, dass die Tochter der Angerufenen eine junge Mutter von zwei Kindern überfahren habe und anschließend geflüchtet sei. Die angefahrene Frau sei an den Unfallfolgen gestorben. Schließlich habe man die Tochter der Seniorin festnehmen können, sie solle am nächsten Tag einem Haftrichter vorgeführt werden. Nur durch eine hohe Kaution könne eine Haft abgewendet werden. Nach Geld und Wertgegenständen fragte der angebliche „Herr Wachmann“ die Seniorin aus. Nachdem die Seniorin unter Druck gesetzt wurde, sagte sie, dass sie nur bei ihrer Bank Gold habe, das könne sie aber erst am nächsten Tag holen. Der Betrüger verpflichtete die Seniorin, mit niemandem über dieses Telefonat zu sprechen oder zu telefonieren, und kündigte einen Anruf eines Staatsanwaltes für Freitag an.

Am Folgetag meldete sich dann der angebliche „Staatsanwalt Dr. König“. Weisungen folgend fuhr die betagte Frau zu ihrer Hausbank und hielt dabei ständig über ihr Mobiltelefon Kontakt zum angeblichen Staatsanwalt. Gegen 9 Uhr holte sie mehrere Goldbarren aus ihrem Schließfach und fuhr zum Korbacher Obermarkt. In der Nähe des Bürgerhauses parkte sie ihr Auto, bis ein Mann, der als „Herr Kowalski“ angekündigt war, zu ihr kam. Sie übergab gegen 10 Uhr das Gold im Wert von mehreren zehntausend Euro. Anschließend wurde sie noch länger am Telefon gehalten, bis sie gegen 11.30 Uhr beim Amtsgericht Korbach wegen der angeblichen Kaution nachfragte. Als sie anschließend auch ihre Tochter erreichen konnte, wurde ihr klar, dass sie auf dreiste Betrüger reingefallen war. Den „Herrn Kowalski“ konnte sie wie folgt beschreiben:

  • etwa 35 bis 40 Jahre alt

  • auffällig klein

  • kurze, dunkle Haare

  • Dreitagebart

  • trug dunkle Oberbekleidung

Auch beim zweiten Fall am Donnerstag, 18. März, gegen 14 Uhr, schilderte ein angeblicher Polizist einen von der Tochter der angerufenen Seniorin verursachten Unfall in Berlin, bei dem eine junge Frau zu Tode gekommen sei. In langen Telefonaten mit mehreren Tätern wurde ihr erklärt, dass eine Kaution gezahlt werden müsse, da ihre Tochter ansonsten in Haft gehe. Auch diese Seniorin hatte kein Geld oder Wertgegenstände zuhause, aber bei ihrer Bank im Schließfach. Ermahnt wurde die Seniorin eindringlich zu ihrer angeblichen Schweigepflicht, zudem meldeten sich die Betrüger am Folgetag erneut telefonisch. Auf Anweisung der Betrüger, die sich abwechselnd als Staatsanwälte Dr. Hofer und Dr. König vorstellten, holte sie gegen 9.30 Uhr Gold aus ihrem Schließfach. Gegen 12 Uhr übergab sie das Gold und weiteren Schmuck im Gesamtwert von mehreren zehntausend Euro in der Humboldtstraße in Korbach an den Abholer, der als „Herr Kobalski“ angekündigt war.

Misstrauisch wurde die Frau, als sich die Anrufer nicht mehr wie versprochen meldeten, und rief beim Notruf der Polizei und ihrer Tochter an. Den Abholer konnte die Seniorin wie folgt beschreiben:

  • etwa 170 cm groß

  • schlanke Figur

  • kurze, schwarze, krause Haare

  • kurzer, schwarzer, krauser Bart

  • schwarz bekleidet

In beiden Fällen ermittelt nun die EG SÄM der Kasseler Kriminalpolizei. Wer am 13. März gegen 10 Uhr am Korbacher Marktplatz oder am 19. März gegen 12 Uhr in der Korbacher Humboldtstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Präventionshinweise der Polizei warnen eindringlich vor den unterschiedlichen Maschen der professionell agierenden Betrüger:

  • Legen Sie sofort auf, wenn es bei einem unerwarteten Anruf ums Geld, Vermögen oder Daten geht. Lassen Sie sich nicht von den Geschichten täuschen. Nur so lässt sich verhindern, Opfer von Betrügern am Telefon zu werden. Egal mit welcher Geschichte die Betrüger agieren oder als was sie sich ausgeben. Alle Geschichten münden in einer Geldforderung.

  • Seien Sie wachsam und misstrauisch. Besprechen Sie sich mit einer Vertrauensperson, bevor Sie überhaupt an eine Abhebung von Bargeld oder Überweisung oder die Übergabe von Geld oder Wertgegenständen denken.

  • Die Polizei oder die Staatsanwaltschaft rufen niemals an, um über Unfälle, tragische Ereignisse, Festnahmen oder ähnliches zu berichten. Ebenso fordern sie niemals Kautionszahlungen am Telefon oder ermahnen Sie zur Verschwiegenheit. Dabei handelt es sich um eine Betrugsmasche.

  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben.

  • Warnen Sie Ihre Angehörigen und Bekannten vor dieser Masche.

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie sofort auf, wenn Sie ein solcher Anruf erreicht. Verständigen Sie anschließend die Polizei über den Notruf 110.

  • Übergeben Sie niemals Geld an Unbekannte.

  • Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige. (ots/r)

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DELBRÜCK. In einem Mehrfamilienhaus an der Wiebeler Straße im Ortsteil Westenholz ist ein Brand ausgebrochen. Zwei Passanten, die mit dem Auto an dem Wohnhaus vorbeifuhren, entdeckten Feuer im Dachgeschoss, alarmierten die Feuerwehr und klingelten bei den Bewohnern.

Am Samstag gegen 23.30 Uhr wurden weitere Bewohner durch die Feuerwehr evakuiert und die Brandbekämpfung eingeleitet. Nach Angaben der Polizei verstarb eine 86-Jährige trotz Reanimationsmaßnahmen noch vor Ort. Ein 53-jähriger Bewohner wurde leicht verletzt und mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Rheda-Wiedenbrück gebracht.

Im Einsatz waren die Löschzüge Westenholz, Delbrück und Boke, zusätzlich wurden unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Heinz-Josef Noje zwei Tanklöschfahrzeuge aus den Löschzügen Lippling und Ostenland nachalarmiert, da die Wasserversorgung über Hydranten in dem Bereich nach Angaben der Feuerwehr nur eingeschränkt möglich ist. Insgesamt waren rund 80 Feuerwehrleute vor Ort. Alarmiert wurde um 23.25 Uhr, das Einsatzende war gegen 3 Uhr. Am nächsten Morgen wurde die Einsatzstelle erneut mit Wärmebildkameras kontrolliert.

Vom ersten Hilfeleistungslöschfahrzeug wurde ein Fensterimpuls über ein bereits geborstenes Dachflächenfenster vorgenommen, außerdem erfolgte ein Innenangriff mit einem Trupp unter Atemschutz über den Treppenraum.

Ermittlungen ergaben nach Angaben der Polizei, dass in der Küche der Seniorin eine Herdplatte eingeschaltet war. Das Haus ist unbewohnbar. Auf rund 50.000 Euro wird der Gesamtschaden geschätzt.

KORBACH / MEDEBACH. Die Einsatzabteilungen Hillershausen und Medebach haben ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit einer gemeinsamen Übung vertieft. Am Montagabend wurde die gemeinsame Ausbildung durch eine praktische Einheit abgerundet.

Von Hillershausen bis zur Kernstadt Korbach sind es mehr als 12 Kilometer, das westfälische Medebach liegt dagegen weniger als fünf Kilometer entfernt. Um die Hilfsfrist von 10 Minuten einhalten zu können, ist die Kooperation über die Landesgrenze nach Angaben der Beteiligten unverzichtbar.

Angenommen wurde ein Brand in einem Gewerbebetrieb in der Ortslage Hillershausen. Vermisste Personen mussten aus einem mit Übungsrauch vernebelten Gebäudeteil gerettet werden. Die Hillershäuser Feuerwehrleute übernahmen die Erstmaßnahmen und gingen bereits unter Atemschutz in das Gebäude vor. Kurz darauf traf der Löschzug aus Medebach mit mehreren Fahrzeugen ein. Ein umfassender Löschangriff wurde aufgebaut. Mehrere Trupps unter Atemschutz retteten die vermissten Personen, über eine Drehleiter wurde eine Riegelstellung aufgebaut. Direkt nach Übungsende fand vor Ort eine Abschlussbesprechung statt.

Als Beobachter waren die Stadtbrandinspektoren Herbert Kordes und Ralf Padberg aus Medebach sowie Carsten Vahland, Sascha Franken und Arno Zenke aus Korbach vor Ort. Sie dankten allen Beteiligten, betonten die Bedeutung der Zusammenarbeit und lobten die Schlagkraft beider Feuerwehren. Ein Dank ging außerdem an den Betreiber des Gewerbebetriebs, der sein Objekt für die Übung zur Verfügung stellte.

Montag, 23 März 2026 23:29

Stadtwerke bekommen Interimschef von EWF

KORBACH / BRILON. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg und die Stadt Brilon wollen die Zusammenarbeit ihrer Energieversorger ausbauen. Dazu soll EWF-Geschäftsführer Frank Benz zusätzlich die Leitung der Stadtwerke Brilon übernehmen und die Kooperation der Unternehmen weiterentwickeln.

Schon seit mehreren Jahren arbeiten die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) und die Stadtwerke Brilon in verschiedenen Bereichen zusammen, unter anderem beim Gasnetz, im Entstörungsmanagement sowie beim Bau und Betrieb des Windparks Brilon I. Diese Zusammenarbeit soll durch eine gemeinsame Leitung intensiviert werden: Frank Benz wird zusätzlich zum Interims-Geschäftsführer und Vorstand der Stadtwerke Brilon berufen.

Benz folgt auf Reuber

Frank Benz folgt auf Axel Reuber, der die Briloner Stadtwerke zum 19. März verlassen hat. Benz ist in seiner Funktion als Verbandsgeschäftsführer des Zweckverbandes Energie Waldeck-Frankenberg auch bereits seit einigen Jahren im Aufsichtsrat der Stadtwerke Brilon Energie GmbH tätig. Den Vorstand und die Leitung übernimmt er vorübergehend zum 23. März. Dafür haben sich der Aufsichtsrat der Energie Waldeck-Frankenberg und der Verwaltungsrat der Stadtwerke Brilon Energie GmbH kürzlich in ihren Gremiensitzungen entschieden.

Gemeinsam weitere Formen der Zusammenarbeit prüfen

„Mit Frank Benz bekommen unsere Stadtwerke eine neue Leitung, die auf eine langjährige Erfahrung im Bereich der Energie- und Betriebswirtschaft verfügt“, sagt der Bürgermeister der Stadt Brilon Dr. Christof Bartsch als Vorsitzender des Verwaltungsrates des Unternehmens und der Aufsichtsräte der Beteiligungsgesellschaften der Stadtwerke Brilon AöR. „Er blickt auf mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in der Energiebranche zurück und wird seine Expertise nutzen, um die Energieversorgung in unserer Region zu stärken und nachhaltig auszubauen.“

Landrat Jürgen van der Horst als Aufsichtsratsvorsitzender der EWF ergänzt: „Unser gemeinsames Ziel ist es weiterhin, auch zu schauen, inwiefern wir weiteren Formen der Zusammenarbeit unserer regionalen Energieversorger realisieren können.“

Im Mittelpunkt stehen neben der Fortführung des laufenden Geschäfts der Stadtwerke Brilon insbesondere die Prüfung einer möglichen Kooperation und engeren Zusammenarbeit der Unternehmen. Hier können sich für alle Seiten – über Landesgrenzen und Versorgungsgebiete hinaus – neue Chancen eröffnen, die Modellcharakter für regionale Energieversorger haben können.

„Ich habe großen Respekt vor der Aufgabe. Gleichzeitig ist es eine einmalige Chance und ein mutiger Schritt für uns als kommunalen Häuser über unsere Landesgrenzen hinaus neue Ideen zu entwickeln,“ freut sich Frank Benz auf die zusätzliche Herausforderung.

Hintergrund: Stadtwerke Brilon

Neben der Versorgung von rund 26.100 Menschen mit Trinkwasser und der Belieferung von Erdgas, Strom und Wärme sind die Stadtwerke Brilon für die Entsorgung des Abwassers in Brilon zuständig. Des Weiteren sind sie der Betriebsführer des Bauhofes und der Dienstleister des städtischen Tiefbauamtes.

Sie übernehmen neben der zuverlässigen und sicheren Versorgung ihrer Kunden gesellschaftliche Verantwortung für die Menschen in Brilon, die Stadt und den Wirtschaftsraum. Von den erwirtschafteten Erträgen profitieren die Stadt und somit die Bürger vor Ort. Sie investieren kontinuierlich in den Ausbau und Erhalt der Infrastruktur und greifen dabei bewusst auf regionale Lieferanten und Dienstleister zurück. So schaffen und sichern sie Arbeitsplätze in Brilon und unterstützen kulturelle sowie soziale Projekte.

Hintergrund: Energie Waldeck-Frankenberg

Als Energiedienstleister in der Region Nordhessen ist die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) mit den versorgten Städten und Gemeinden eng verbunden. Sie versorgt mehr als 90.000 Haushalte mit Strom und liefert zudem Gas, Wärme und Wasser.

Außerdem bietet sie passende Energielösungen für das ganze Haus – von der Ladestation für Elektroautos, über Stromspeicher bis zur Photovoltaikanlage auf dem Dach. Zudem organisiert die EWF für den Landkreis Waldeck-Frankenberg und die Stadt Korbach den öffentlichen Nahverkehr, unterstützt kommunale Projekte wie die Modernisierung der Straßenbeleuchtung und ist Eigentümer mehrerer Bäder. Mehr als 400 Mitarbeiter leisten bei der EWF ihren Beitrag für die sichere, zuverlässige, nachhaltige und faire Energieversorgung vor Ort.

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Montag, 23 März 2026 23:20

Großtierrettung: Rind aus Grube frei

BRILON. Ein Rind ist in einem Stall an den Aamühlen in eine Güllegrube gerutscht. Am Sonntagmorgen (22. März) wurden Feuerwehrleute um 9.01 Uhr zur Tierrettung alarmiert.

Wegen des hohen Füllstandes musste das Tier zunächst gesichert werden. Im weiteren Verlauf bauten die Feuerwehrleute eine provisorische Rampe aus Holzbohlen und senkten sie in die Grube ab. Anschließend konnte das Rind gemeinsam mit dem Hofbetreiber über die Rampe aus der Grube befreit werden.

Nach der Rettung war eine umfangreiche Reinigung von Einsatzkleidung und Geräten erforderlich. 20 Einsatzkräfte des Löschzuges Brilon waren bis 12.30 Uhr vor Ort. Zusätzlich wurde das Zentrum für Feuerschutz aus Meschede mit einem Spezialfahrzeug sowie einem Tierhebegeschirr zur Großtierrettung hinzugezogen.

Zur Ursache liegen der Feuerwehr keine Angaben vor.

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