Michael Fränkel

Michael Fränkel

WINTERBERG. Brand in der Filteranlage eines Asphaltmischwerks hat am Freitag mehrere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Winterberg auf den Plan gerufen. Auf einem rund 20 Meter hohen Staubsilo war bereits vom Boden aus deutlicher Feuerschein zu erkennen.

Gegen 10.20 Uhr erreichte die Leitstelle des Hochsauerlandkreises am Freitag, 12. Juni 2026, der Notruf von Mitarbeitern des Betriebs. Gemeldet wurde ein Brand in einer Filteranlage des Werkes „In der Laubecke“. Daraufhin wurden mehrere Einheiten zu dem Gewerbebetrieb alarmiert.

Vor Ort stellten die ersten Einsatzkräfte einen Brand im Bereich eines Staubsilos fest. Mit Unterstützung der Drehleiter nahmen mehrere Trupps unter Atemschutz eine erste Brandbekämpfung vor. Im weiteren Verlauf wurde die Anlage über die baulich vorhandene Löscheinrichtung mit Wasser geflutet.

Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurden weitere wasserführende Fahrzeuge aus Siedlinghausen und Niedersfeld nachalarmiert. Diese fuhren anschließend im Wechsel Löschwasser zur Einsatzstelle. Der Erfolg des Wassereinsatzes wurde laufend mit Wärmebildkameras überwacht. Auch eine Drohne kam dabei zum Einsatz.

Nach rund 30 Minuten konnte der Leitstelle gemeldet werden, dass sich das Feuer unter Kontrolle befand. Durch den Einsatz der Feuerwehr konnte der Brand auf seinen Entstehungsbereich begrenzt werden. Verletzte gab es nicht.

Zum Austausch der benutzten Atemschutzgeräte wurde zudem ein Fahrzeug vom Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen aus Meschede-Enste angefordert.

Gegen 13 Uhr kehrten die letzten Fahrzeuge an ihre Standorte zurück. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte aus den Einheiten Winterberg, Altastenberg, Elkeringhausen, Grönebach, Siedlinghausen und Niedersfeld im Einsatz. Zur möglichen Brandursache und zur Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.

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MARIENMÜNSTER. Leicht verletzt worden ist ein 23-jähriger Autofahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Landstraße 886 nahe des Ortsteils Born. Sein Wagen kam von der Fahrbahn ab und blieb auf einem angrenzenden Feld stehen.

Ereignet hatte sich der Unfall am Freitag, 12. Juni 2026, gegen 16.10 Uhr auf der L 886 nahe Born. Der Mann aus Nijmegen in den Niederlanden war mit seinem Pkw aus Richtung Born in Fahrtrichtung Sommersell unterwegs.

In einer Rechtskurve verlor der 23-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab. Anschließend durchfuhr der Wagen den Straßengraben, überschlug sich mehrfach und kam schließlich auf einer landwirtschaftlichen Nutzfläche zum Stillstand.

Im Krankenhaus musste der Fahrer nicht behandelt werden. Nicht mehr fahrbereit war der Pkw nach dem Unfall, er musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden.

Ersten Schätzungen zufolge entstand am Fahrzeug Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Der Flurschaden auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche liegt voraussichtlich im mittleren dreistelligen Bereich. Für die Dauer der Bergungsmaßnahmen musste die L 886 voll gesperrt werden.

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KORBACH. Schnelles Handeln hat am Samstagabend (13. Juni) in Eppe eine Brandausbreitung im Bereich eines Rundballenlagers verhindert. Ein Landwirt hatte am Ortsrand eine Rauchentwicklung nahe eines Stallgebäudes bemerkt und sofort den Notruf gewählt.

Gegen 18.10 Uhr wurden die Feuerwehren aus Eppe, Goldhausen und der Kernstadt sowie die Atemschutznotfallteams aus Nordenbeck und Lelbach alarmiert. Vorsorglich wurde auch ein Rettungswagen entsandt. Eine Streife der Polizeistation Korbach war ebenfalls vor Ort.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde ein Brand inmitten einer von mehreren Rundballenmieten festgestellt. Allein in der betroffenen Miete waren weit mehr als 100 Rundballen gelagert. Die als Wetterschutz vorhandene Abdeckfolie war bereits an einigen Stellen durchgebrannt.

Unmittelbar bauten die Einsatzkräfte eine Riegelstellung zu den benachbarten Lagermieten auf. Auch zum Stallgebäude wurde eine Riegelstellung eingerichtet. Die Wasserversorgung wurde zunächst aus den wasserführenden Fahrzeugen sichergestellt, zusätzlich wurde aus der Ortslage heraus eine Versorgung über das Hydrantennetz aufgebaut.

Nach der ersten Erkundung war die mögliche Brandursache schnell ermittelt. Die Brandentwicklung kam aus dem Inneren der Lagerstätte heraus, sodass von einer Selbstentzündung ausgegangen werden kann. Vermutlich hatte das Heu beim Einbringen der Ernte vor wenigen Wochen noch eine zu hohe Restfeuchte. Biologische und chemische Prozesse sorgten für eine thermische Aufbereitung, die in der Selbstentzündung mündete.

Gemeinsam mit der Landwirtsfamilie wurde die Abdeckfolie vollständig von der Miete entfernt. Mit mehreren Radladern wurde Ballen für Ballen aus der Lagerstätte gefahren. Mehrere Trupps unter Atemschutz löschten immer wieder aufflammende Glutnester ab. Erst als die betroffene Lagermiete vollständig geräumt war, konnte der Feuerwehreinsatz beendet werden.

Rund 70 Einsatzkräfte waren vor Ort. Durch das rasche und konsequente Eingreifen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte konnten eine Brandausbreitung und weiterer Schaden verhindert werden. Nach gut 2 Stunden konnte die Einsatzstelle verlassen werden. Eine weitere Stunde dauerte es, bis die Einsatzbereitschaft aller Fahrzeuge in den Stützpunkten wiederhergestellt war.

KORBACH. Ölspur durch das Stadtgebiet hat erneut den Hilfeleistungszug der Kernstadtwehr beschäftigt. Auslöser war ein defekter Sattelzug, der Betriebsstoffe verloren hatte.

Alarmiert wurden die ehrenamtlichen Einsatzkräfte am Samstag gegen 9 Uhr. Der LKW zog seine Spur über Westring und Nordring bis zur Umgehungsstraße B 251. Auf dem Zubringer zur B 252 in Richtung Berndorf blieb der Sattelzug schließlich mit einem Getriebeschaden liegen.

Abgestreut wurden durch die Feuerwehr die sicherheitsrelevanten Kurvenbereiche. Hessen Mobil war ebenfalls zur Sicherung im Einsatz. Dokumentiert wurde der gesamte Vorfall von einer Streife der Polizeistation Korbach.

Freitag, 12 Juni 2026 17:41

Hessen Mobil saniert B 236 und L 3478

BATTENBERG. Grundhaft erneuert wird ab Ende Juni die Bundesstraße 236 zwischen Berghofen und dem Anschluss an die Bundesstraße 253. Zusätzlich wird die Landesstraße 3478 zwischen der B 236 und der Brücke über die B 253 saniert.

Beginnen wird die umfassende Baumaßnahme am Montag, 22. Juni 2026. Voraussichtlich dauern die Arbeiten bis zum Ende des Jahres. Die Maßnahme muss unter Vollsperrung durchgeführt werden.

Zum Start der Arbeiten werden durch das beauftragte Bauunternehmen zunächst die bestehenden Verkehrsinseln in den beiden Einmündungsbereichen abgerissen und die Fahrbahnoberfläche abgefräst. Anschließend wird die Fahrbahn in mehreren Asphaltschichten neu aufgebaut. Auch neue Verkehrsinseln werden errichtet und die Bankette neu aufgebaut.

Voraussichtlich im August ist Battenberg wieder über die B 236 und die Landesstraße 3478 an die B 253 angebunden. In Höhe von Berghofen bleibt die B 236 jedoch bis zum Ende der gesamten Baumaßnahme voll gesperrt, da in diesem Bereich zwei Brücken umfassend instandgesetzt werden müssen.

Geleitet wird der Verkehr, der aus Richtung Biedenkopf über die Sackpfeife sowie aus Richtung Bromskirchen kommt, über die B 253 in Richtung Frankenberg und weiter über die B 252 in Richtung Marburg sowie umgekehrt.

Nach Battenberg führt die Zufahrt von der B 253 ab dem Kreisverkehr durch Battenfeld und weiter über die L 3382 sowie die Landesstraße 3478 Am Bahnhof. Von Battenberg geht es über die K 119, Biedenkopfer Straße, zur B 253. Ausgewiesen werden die jeweiligen Umleitungsstrecken in alle Richtungen entsprechend.

Investiert werden vom Bund rund 1,66 Millionen Euro in die Erneuerung der B 236. Das Land Hessen investiert zudem rund 290.000 Euro in die Landesstraße 3478. Hessen Mobil bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendige Maßnahme und die damit verbundenen verkehrlichen Einschränkungen.

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Freitag, 12 Juni 2026 15:29

Wilhelmstraße wird ab Montag gesperrt

FRANKENBERG. Fahrbahnsanierung an der Wilhelmstraße sorgt ab Montag für eine Vollsperrung. Die Arbeiten von Hessen Mobil finden im Anschlussbereich an die Goßbergstraße statt.

Gesperrt wird die Straße, an der sich das Alloheim befindet, in diesem Bereich von Montag, 15. Juni 2026, bis Freitag, 19. Juni 2026. Eine Umleitung erfolgt von Schreufa kommend über die Goßbergstraße, die Ruhrstraße, die Röddenauer Straße, die Jahnstraße, die Uferstraße und die Ederstraße zur B 252 in Richtung Korbach sowie umgekehrt.

Zusätzlich muss die Goßbergstraße im Anschlussbereich halbseitig gesperrt werden. Eine Ampel regelt dort den Verkehr. Hessen Mobil bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen verkehrlichen Einschränkungen.

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Freitag, 12 Juni 2026 15:02

Zwei Unfallfluchten im Gegenverkehr

BAD WILDUNGEN. Gleich zwei Fälle von Unfallflucht im Gegenverkehr beschäftigen derzeit die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen. In beiden Fällen gerieten die Verursacher auf die Gegenfahrbahn, kollidierten mit entgegenkommenden Fahrzeugen und flüchteten anschließend von der Unfallstelle.

Ereignet hat sich der erste Vorfall am Dienstag, 9. Juni 2026, gegen 12.15 Uhr auf der K 47. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer befuhr mit einem Wohnmobil die Kreisstraße aus Richtung Hüttenrode kommend in Fahrtrichtung Armsfeld. Kurz vor dem Ortseingang von Armsfeld geriet das Wohnmobil aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem entgegenkommenden BMW eines Mannes.

Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, entfernte sich der Fahrer des Wohnmobils unerlaubt von der Unfallstelle. Zu einer sehr ähnlichen Kollision kam es am selben Nachmittag gegen 16.25 Uhr auf der K 38.

Zu diesem Zeitpunkt befuhr ein ebenfalls unbekannter Autofahrer die Kreisstraße von Gellershausen in Richtung Albertshausen. Im Verlauf der Strecke kam der Wagen auf die Gegenfahrbahn und stieß mit dem entgegenkommenden Ford Fiesta einer Frau zusammen.

Auch in diesem Fall flüchtete der Verursacher vom Ereignisort, ohne die erforderlichen Feststellungen zu ermöglichen. Hinweise zu den flüchtigen Fahrzeugen oder den Fahrern nimmt die Polizei in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegen.

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KORBACH. Beschäftigt hat eine größere Ölspur am Donnerstagabend mehrere Feuerwehren, nachdem zahlreiche Notrufe bei der Leitstelle eingegangen waren.

Alarmiert wurde der Hilfeleistungszug der Kernstadtwehr gegen 18.45 Uhr. Im weiteren Verlauf musste der Südring zwischen dem Kreisel bei Mercedes Witteler und dem Feuerwehrstützpunkt abgestreut werden.

Zudem wurden die Feuerwehren Nordenbeck und Ober-Ense alarmiert, um die jeweiligen Ortslagen abzustreuen. Insbesondere in den Kurvenbereichen stellten die Einsatzkräfte die Verkehrssicherheit wieder her.

Kontrolliert wurde die freie Strecke zwischen den Orten sowie weiter in Richtung Immighausen von Hessen Mobil. Auch in Immighausen waren Kräfte vor Ort.

Nach rund 2 Stunden konnten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte die Bereitschaft wiederherstellen.

Hinweise zum Verursacher nimmt die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.

EDERTAL. Ausgelöst hat ein nächtlicher Zwischenfall an einer Tankstelle in Affoldern einen Feuerwehreinsatz. Ein Kunde war nach dem Tanken losgefahren, ohne die Zapfpistole wieder einzuhängen.

Alarmiert wurde die Feuerwehr am Montag gegen 23.10 Uhr. Durch die Zugkraft riss die Zapfpistole samt Schlauch ab, die Zapfsäule wurde aus ihrer Verankerung gerissen und stand anschließend schief.

Geweckt wurden die Tankstellenbetreiber durch den lauten Schlag. Als sie zur Anlage eilten, war bereits Diesel ausgetreten und hatte sich auf rund 20 Quadratmetern verteilt. Aus der beschädigten Säule sowie dem abgerissenen Schlauch lief weiterhin Kraftstoff aus.

Unter der Einsatzleitung von Wehrführer Stefan Casper rückten 13 Einsatzkräfte mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank an. Die Feuerwehr ließ die Anlage stromlos schalten, brachte Bindemittel auf, arbeitete es ein und nahm den ausgelaufenen Diesel vollständig auf.

Gegen eine Wiederinbetriebnahme wurde die Zapfsäule gesichert, die abgerissene Zapfpistole dem Betreiber übergeben. Zur Halter- und Verursacherfeststellung wurde die Polizei hinzugezogen. Der verantwortliche Kunde konnte ermittelt werden.

Auf rund 30.000 Euro schätzt der Betreiber den entstandenen Schaden. Gegen 0.05 Uhr war der Einsatz beendet und die Einsatzstelle wurde an die Betreiber übergeben.

BAD AROLSEN. Beschädigt worden ist ein silbergrauer Opel Corsa E auf dem Gelände der Schönklinik. Die Polizei sucht nach dem Verursacher einer Unfallflucht und bittet um Hinweise.

Das Fahrzeug stand am Mittwoch, 10. Juni 2026, zwischen 7.45 Uhr und 16.45 Uhr vorwärts eingeparkt auf einem Schotterparkplatz an der Straße Hofgarten. Nach ersten Erkenntnissen stieß ein bislang unbekanntes Fahrzeug beim Ein- oder Ausparken gegen die Fahrerseite des Opel.

Der Verursacher entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Der Sachschaden wird auf 3000 Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegen.

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