BAD AROLSEN. Sie planen wichtige Verkehrswege, managen Straßenbauprojekte und sorgen für die Sicherheit auf Hessens Straßen. Die Rede ist von den Absolventinnen und Absolventen des Ausbildungsjahrgangs 2026 bei Hessen Mobil. Die Freisprechungsfeier für die frisch ausgebildeten Fachkräfte fand kürzlich in der eigenen Aus- und Fortbildungsstätte in Rotenburg an der Fulda statt. In diesem Jahr haben insgesamt 30 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung erfolgreich beendet. Fünf von ihnen verstärken die Teams in der Region Nordhessen.
Dana Nebel, Daniel Hochseß und Simon Leithäuser dürfen sich jetzt Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik nennen. Sie arbeiten am Standort Bad Arolsen im Bereich Planung und Bau. Das heißt, dass sie von der Sanierungsmaßnahme bis zum großen Neubauprojekt viele spannende Straßenbaumaßnahmen in Nordhessen begleiten.
Daniel Hochseß ist in der Planung damit beschäftigt, den optimalen Straßenverlauf zu berechnen und Pläne oder auch 3D-Modelle zu erstellen. Er hat dabei immer die Topografie und die örtlichen Gegebenheiten im Blick. Auch der Natur- und Wasserschutz spielen bei der Planung von Straßenbauprojekten eine wichtige Rolle. Seine Arbeit ist die Grundlage für die Baudurchführung.
Hier kommen Dana Nebel und Simon Leithäuser ins Spiel. Sie können auf Grundlage der Planung das Projekt ausschreiben. Sind die Baufirma und ein Starttermin gefunden, kann die Baumaßnahme beginnen. Ab dann kümmern sich die beiden darum, dass die Baumaßnahme wie vorgesehen durchgeführt wird. Sie sind Ansprechpartner für die Baufirmen, aber auch für die Projektbeteiligten wie Landkreise oder Kommunen.
Ist die Straße fertig, fängt für Keven Jäger und Felix Bechstein die Arbeit erst an. Sie sind als ausgebildete Straßenwärter für die Straßenmeistereien in Borken und Schwalmstadt im Einsatz. Dort sind sie für die Sicherheit und Pflege auf und an den Straßen verantwortlich. Winterdienst, Gehölzpflege, Mäharbeiten und Schadstellensanierung sind nur einige Aufgaben, die über das Jahr hinweg anfallen.
Arbeitgeber Hessen Mobil
Hessen Mobil verbindet als Straßenbaubehörde öffentliche Verantwortung mit praktischer Umsetzung. Die Arbeit ist dabei direkt sichtbar – Straßen, Brücken, Tunnel, Geh- und Radwege verbinden Menschen und Orte. Über 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hessenweit sorgen durch Mobilitätsstrategien, Planung, Bau, Straßenbetrieb und Verkehrsmanagement für Sicherheit, Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit auf den hessischen Straßen.
Um das zu gewährleisten, bildet Hessen Mobil auch künftig in unterschiedlichen Bereichen aus. Am 1. August 2026 starten 58 neue Auszubildende bei Hessen Mobil ihre berufliche Zukunft, darunter 33 Straßenwärterinnen und Straßenwärter.
Mit Start am 1. August 2027 werden folgende Ausbildungen angeboten: Fachinformatiker/in für Systemintegration, Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik sowie Straßenwärter/in. Auch ein duales Studium im Bereich Bauingenieurwesen ist über Hessen Mobil möglich. Die Bewerbung ist voraussichtlich ab Ende September 2026 möglich.
Alle Infos zum Thema Ausbildung und Studium bei Hessen Mobil gibt es unter www.mobil.hessen.de/karriere/ausbildung-und-studium.

Die ausgebildeten Straßenwärter Felix Bechstein
und Keven Jäger sorgen mit ihren Straßenmeistereien
in Borken und Schwalmstadt für die Sicherheit auf den
Straßen. (Foto: Hessen Mobil)
ALLENDORF (EDER). Auf der B 236 ist ein silbergrauer Audi A3 in einem Kreisverkehr gegen das Rondell geschleudert worden. Der Fahrer flüchtete anschließend von der Unfallstelle.
Zu dem Unfall kam es am Freitag gegen 20.20 Uhr. Nach ersten Informationen ist bislang unklar, aus welcher Richtung der Wagen kam. Fest steht, dass der Audi in den Kreisel eingefahren war.
Wie die Polizei gegenüber 112-Magazin mitteilt, entfernte sich der 40 Jahre alte Fahrer aus Allendorf (Eder), ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Zeugen setzten daraufhin den Notruf ab.
Umgehend wurden Feuerwehr und Polizei zur Unfallstelle entsandt. Im Rahmen der Fahndung konnten sowohl das Fluchtfahrzeug als auch der Fahrer ermittelt werden.
Die örtliche Feuerwehr streute ausgelaufene Betriebsmittel ab und reinigte die Straße.
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KASSEL. An der Straßenbahnhaltestelle „Bebelplatz“ ist ein mutmaßlicher Exhibitionist festgenommen worden. Mehrere Frauen hatten sich zuvor über den Notruf bei der Polizei gemeldet.
Den ersten Anruf erhielt die Polizei am Freitag gegen 7.30 Uhr. Die Anruferin schilderte, dass ein entblößter Mann im Haltestellenhäuschen sitze und sexuelle Handlungen an sich vornehme.
Noch während des Gesprächs meldeten sich zwei weitere Passantinnen über die 110 wegen des Exhibitionisten. Sofort eilten Beamte des Polizeireviers Mitte zu der Haltestelle.
Wenige Minuten später konnten die Polizisten den von den Frauen beschriebenen Tatverdächtigen festnehmen. Der Mann war zu diesem Zeitpunkt wieder bekleidet, teilt die Polizei mit.
Gegen den 49-Jährigen aus Kassel wird nun wegen exhibitionistischer Handlungen ermittelt. (pdn/r)
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BAD AROLSEN. Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs im Stadtteil Mengeringhausen dauern die Ermittlungen zur noch unklaren Ursache weiter an. Die Identität der tödlich verletzten Person ist noch nicht abschließend geklärt.
Zu dem Absturz war es am Donnerstag, 16. Juli 2026, am Nachmittag in der Nähe des Flugplatzes Mengeringhausen gekommen (wir berichteten). Nach derzeitigem Ermittlungsstand befand sich der Pilot gegen 16 Uhr alleine im Landeanflug auf den nahegelegenen Flugplatz.
Bei der verstorbenen Person handelt es sich vermutlich um einen 31 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, der das Flugzeug gesteuert hat. Letzte Zweifel an der Identität soll ein DNA-Abgleich ausräumen, dessen Ergebnis derzeit noch aussteht.
Nach Angaben von Zeugen geriet das Kleinflugzeug in geringer Höhe ins Trudeln. Anschließend stürzte die Maschine auf einem Feld zu Boden und geriet in Brand.
Für die Person kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarb an der Absturzstelle. Das Kleinflugzeug brannte komplett aus.
Die weiteren Ermittlungen zur Absturzursache werden durch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und die Kriminalpolizei Korbach geführt. (pdn/r)
BIELEFELD. Zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße haben Autobahnpolizisten bei der Kontrolle eines Lkw-Fahrers auf der A 2 festgestellt. Unter anderem war eine Geschwindigkeit von 118 km/h im Bereich des Bielefelder Bergs aufgezeichnet worden.
Kontrolliert wurde der 48 Jahre alte peruanische Fahrer am Dienstag, 7. Juli 2026, gegen 16.45 Uhr in Höhe der Anschlussstelle Porta Westfalica. Er war mit einem spanischen Sattelzug auf der A 2 in Richtung Hannover unterwegs und transportierte Früchte zu einem Zentrallager in Norddeutschland.
Bei der Auswertung des digitalen EG-Kontrollgeräts ermittelten die Beamten des Verkehrsdienstes der Autobahnpolizei in den vorangegangenen vier Stunden Fahrzeit mehrere Geschwindigkeitsverstöße. Dabei war der Fahrer mehrfach schneller als 110 km/h unterwegs.
Für eine aufgezeichnete Geschwindigkeit von 118 km/h lag die vorwerfbare Überschreitung nach Abzug eines Toleranzwertes bei 32 km/h. Dieser Verstoß wurde zwischen den Anschlussstellen Bielefeld-Süd und Bielefeld-Ost festgestellt. Dafür musste der Fahrer eine Sicherheitsleistung in Höhe von 540 Euro bezahlen.
Ob der Fahrer auch in Höhe der stationären Geschwindigkeitsmessanlage am Bielefelder Berg zu schnell war, stand bei seiner Kontrolle nicht fest.
Innerhalb eines 24-Stunden-Aufzeichnungsbereichs stellten die Polizisten zudem eine Geschwindigkeit von 133 km/h fest. Nach Abzug des vorgesehenen Toleranzwertes entspricht dies bei zulässigen 80 km/h einer Überschreitung von 47 km/h.
Dieser Verstoß wurde zwar in Spanien begangen und ist deshalb nicht in Deutschland zu ahnden. Nach Ansicht der Kontrolleure zeigt er jedoch die Bereitschaft des Fahrers, deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen und zusätzliche Risiken für sich und andere Verkehrsteilnehmer. (ots/r)
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BAD AROLSEN. In unmittelbarer Nähe des Flugplatzes im Stadtteil Mengeringhausen ist ein motorisiertes Kleinflugzeug abgestürzt. Bei dem Unglück kam eine Person ums Leben.
Zu dem Absturz kam es am heutigen Donnerstag gegen 16 Uhr. Das Kleinflugzeug geriet an der Absturzstelle in Brand.
Zu den Umständen des Absturzes ermitteln die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und die Kriminalpolizei. Angaben zu der tödlich verletzten Person können derzeit noch nicht gemacht werden. (pdn/r)
Weitere Informationen folgen.
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MARSBERG. In einem Industriebetrieb im Ortsteil Giershagen ist es zu einem Brand gekommen. Rund 100 Einsatzkräfte waren vor Ort, verletzt wurde niemand.
Kurz vor 17 Uhr lief am Dienstag, 14. Juli 2026, zunächst die Einsatzmeldung „Aufgelaufene Brandmeldeanlage“ bei den Einheiten aus Giershagen und Leitmar ein. Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass es tatsächlich zu einem Brand gekommen war.
Ausgebrochen war das Feuer in einem elektronischen Betriebsraum. Die Ursache des Brandes konnte dort schnell festgestellt werden.
Da der betroffene und direkt angrenzende Bereich durch zuständiges Werkspersonal zunächst stromlos geschaltet werden musste, sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle. Nach erfolgter Freischaltung konnten Einsatzkräfte unter Atemschutz in den betroffenen Bereich vorgehen.
Nach dem bestätigten Erlöschen des Feuers wurden noch Lüftungs- und Messmaßnahmen durchgeführt. Anschließend konnte die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben werden.
Dank der Zusammenarbeit zwischen Werkspersonal und Feuerwehr konnte die Lage zügig unter Kontrolle gebracht werden.
Von der Feuerwehr waren etwa 100 Einsatzkräfte vor Ort. Diese kamen aus den Einheiten Giershagen, Leitmar, Borntosten, Heddinghausen, Canstein, Udorf, Obermarsberg, Essentho und Marsberg sowie von der Fachgruppe Drohne und der Führungsunterstützung.
Auch aus dem ZFR Meschede-Enste rückte ein Fahrzeug an. Ebenfalls vor Ort war der Fachberater des THW aus Brilon. Die Gesamteinsatzleitung lag beim Leiter der Feuerwehr Marsberg, Cyrill Stute.
Bestätigte Brandereignisse in einem Industriebetrieb sehen grundsätzlich eine große Anzahl an Einsatzkräften vor, da mit einer Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen vor Ort zu rechnen ist.
DIEMELSEE. Im Steilhang am St. Muffert ist ein junger Wanderer in eine Zwangslage geraten. Die Feuerwehr sicherte den Mann und brachte ihn zurück auf einen Wanderweg.
Alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Mittwoch, 15. Juli 2026, um 12.55 Uhr mit dem Einsatzstichwort „H1Y Person in Zwangslage“ nach Heringhausen an den St. Muffert. Im Einsatz waren die Feuerwehren Heringhausen und Adorf, außerdem wurde die Bergwacht Willingen angefordert.
Nach ersten Informationen wollte der junge Wanderer abseits der gekennzeichneten Wanderwege eine Abkürzung zum Gipfel des St. Mufferts nehmen. Dabei rutschte er im Steilhang ab. Für ihn ging es weder vor noch zurück, sodass er den Notruf wählte.
Die Feuerwehr ging von zwei Seiten vor. Einsatzkräfte machten sich einmal von der Uferrandstraße und einmal von der Gipfelseite aus auf den Weg. Dabei führten sie jeweils eine Schleifkorbtrage und Sicherungsequipment mit.
Gesichert wurde die Person im Steilhang. Anschließend führten die Einsatzkräfte den Wanderer auf einen Wanderweg und von dort aus sicher an den Ausgangspunkt an der Uferrandstraße zurück.
Die angeforderte Bergwacht Willingen konnte die Einsatzfahrt abbrechen.
KORBACH. In der Straße An der Kalkmauer sind eine Radfahrerin und eine Mini-Fahrerin zusammengestoßen. Die Polizei sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.
Zu dem Unfall kam es am Dienstag, 14. Juli 2026, gegen 12.10 Uhr. Mit einem Fahrrad war ein 15 Jahre altes Mädchen aus der Gemeinde Diemelsee auf der Straße An der Kalkmauer unterwegs. Dahinter fuhr eine 59 Jahre alte Frau aus der Gemeinde Willingen mit einem Mini.
Beide befuhren die Straße aus Richtung Arolser Landstraße kommend in Fahrtrichtung Klosterstraße. Auf Höhe der Hausnummer 1 bog das Mädchen nach links in eine Grundstückseinfahrt ab. Gleichzeitig überholte die Mini-Fahrerin die Radfahrerin.
Dabei kam es zum Zusammenstoß.
Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Polizei Korbach zu melden.
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