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PADERBORN. Vermutlich war die körperliche Reaktion auf den Stich einer Biene am Mittwoch Auslöser eines Alleinunfalls an der Breslauer Straße. 

Gegen 15.10 Uhr beobachteten Zeugen ein Taxi, das nur mit Fahrer besetzt, mit eingeschaltetem Warnblinklicht bei Grünlicht auf der Giselastraße an der Kreuzung Borchener Straße stand. Erst als die Ampel auf Gelb wechselte, fuhr der Taxifahrer langsam los. Er überquerte die Kreuzung und geriet an den rechten Bordstein der Breslauer Straße.

Dann fuhr der Mercedes nach links über den Gegenfahrstreifen und kam von der Straße ab. Das Taxi rollte über den Gehweg und prallte frontal gegen einen Baum. Durch den Unfall hatte der 61-jährige Taxifahrer vermutlich keine Verletzungen erlitten. Er war laut seinen Angaben etwa zehn Minuten vor dem Unfall von einer Biene in den Hals gestochen worden. An der Kreuzung sei ihm plötzlich schwindelig geworden, dann habe er das Bewusstsein verloren. Mit einem Rettungswagen wurde der 61-Jährige für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht. Das stark beschädigte Taxi musste abgeschleppt werden. (ots/r)

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Donnerstag, 18 August 2022 21:43

Seniorin bei Alleinunfall schwer verletzt

PADERBORN. Bei einem Alleinunfall auf dem Renker Weg hat eine 83-Jährige am Donnerstagvormittag schwere Verletzungen erlitten. Die Seniorin fuhr gegen 9.25 Uhr auf dem Renker Weg von Paderborn-Neuenbeken in Richtung Bad Lippspringe. In der Rechtskurve kurz vor der Kreuzung an der Landesstraße 937 (Kreuzweg) kam sie mit ihrem VW Golf nach links von der Straße ab.

Im Graben prallte der Wagen gegen die Böschung, überschlug sich und kam schräg mit der Front im Graben und auf dem Dach liegend zum Stillstand. Das Fahrzeugheck ragte steil nach oben. Die schwer verletzte Fahrerin war eingeklemmt. Ein anderer Autofahrer leistete erste Hilfe, bis Rettungsdienst, Feuerwehr und Notarzt am Unfallort eintrafen.

Die Feuerwehr sicherte das Fahrzeug und befreite die 83-Jährige aus dem Wrack. Ein Notarzt versorgte die Schwerverletzte. Mit einem Rettungswagen wurde die Frau in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht. Am Golf entstand wirtschaftlicher Totalschaden. (ots/r)

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Freitag, 12 August 2022 12:04

Opel prallt gegen Linienbus - viele Verletzte

PADERBORN. Rund 20 Verletzte, darunter viele Schulkinder, ein Auto mit Totalschaden und ein beschädigter Linienbus sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der Sander Straße am Freitagmorgen.

Gegen 7.40 Uhr fuhr eine 75-Jährige mit ihrem Opel Mokka dem Alt-Enginger-Weg vom Nesthauser See kommend in Richtung Sander Straße. An der Kreuzung bog sie nach rechts auf die Sander Straße in Richtung Bundesstraße 64 (Münsterstraße) ab. Dabei geriet sie auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen einen Linienbus, der die Sander Straße in Richtung Elsen befuhr.

Der Opel wurde nach der Kollision mit der linken vorderen Ecke des mit 40 Personen besetzten Gelenkbusses um 180 Grad herumgeschleudert und blieb mit Totalschaden liegen. Die Opel-Fahrerin zog sich schwere Verletzungen zu. Auch der Busfahrer wurde verletzt.

Eine 34-Jährige und ihr Sohn (10) stürzten im Gang. Weitere Kinder fielen auf die beiden. Der Rettungsdienst brachte die Autofahrerin sowie den Busfahrer und die Mutter mit ihrem Sohn mit Rettungswagen in Krankenhäuser. Die weiteren Businsassen, größtenteils Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren, aber auch Jugendliche und wenige Erwachsene, wurden am Unfallort von Notärzten, Rettungssanitätern und Feuerleuten betreut. Etwa ein Dutzend klagte über leichte Verletzungen.

Mit einem Bus der Feuerwehr wurden sämtliche Insassen vorsichtshalber zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Die Eltern wurden von der Polizei oder von den Kindern selbst informiert. Einige Eltern kamen zum Unfallort und begleiteten den Feuerwehrbus zum Krankenhaus. Am Hospital organisierte die Feuerwehr mit Unterstützung von Notfallseelsorgern die Übergabe der untersuchten Kinder an die Eltern. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen, sodass die genaue Anzahl der Verletzten noch nicht feststeht.

Der leicht beschädigte Bus konnte von der Unfallstelle zur Werkstatt gefahren werden. Den Opel musste ein Abschleppdienst abholen. Die Polizei sicherte die Unfallspuren und gab den Unfallort wieder frei. Die Sander Straße war bis 10 Uhr gesperrt. (ots/r)

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Dienstag, 09 August 2022 16:43

Polizei befreit Baby mit Nothammer

PADERBORN. Am Montagnachmittag haben Polizisten ein zwei Monate altes Baby aus einem Auto auf einem Supermarktparkplatz an der Paderborner Straße in Hövelhof befreit. 

Die Mutter (33) hatte das Kind in ihren Seat gesetzt und die Türen geschlossen. Dann stellte sie fest, dass auch ihre Autoschlüssel im verschlossen Fahrzeug lagen. Zu diesem Zeitpunkt herrschten fast 30 Grad Außentemperatur. Sie wusste sich keinen Rat und hatte Angst, beim Scheibe einschlagen das Kind zu verletzen. So alarmierte sie die Polizei über den Notruf 110.

Wenige Minuten später war eine Streife vor Ort. Mit einem Nothammer schlug ein Polizist vorsichtig die Fahrertürscheibe ein. So konnte die Mutter zu ihrem weinenden Säugling ins gelüftete Auto steigen und den Hunger des Babys stillen. Vorsichtshalber verständigten die Polizisten den Rettungsdienst, der Frau und Kind weiter versorgte. Nach dem Zusammenfegen der Scherben war der Einsatz glücklich erledigt. (ots/r)

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PADERBORN. Am Dienstag hat eine ausgebrochene Kuh für einen mehrstündigen Polizeieinsatz zwischen Hövelriege und Schloß Holte-Stukenbrock gesorgt. 

Das Tier war morgens aus einer Weide am Holzweg in Stukenbrock-Senne ausgebrochen. Gegen 8 Uhr wurde die freilaufende Kuh an der Hövelrieger Straße gesichtet. Sie hatte mittlerweile die Bahnstrecke Paderborn-Bielefeld überquert und sorgte immer wieder für Behinderungen auf den Straßen. Polizisten aus Gütersloh und Paderborn wurden eingesetzt. Die Bahnstrecke wurde zeitweise gesperrt oder die Züge durften nur mit Sichtgeschwindigkeit fahren. 

Um 08.30 Uhr verschwand das Tier in einem Maisfeld direkt an der Bahnstrecke. Die mittlerweile eingesetzte Feuerwehr suchte das Feld mit einer Drohne ab und sichtete die Kuh gegen 9.50 Uhr im dichten Mais. Der Tierhalter konnte ermittelt werden und kam sofort zur Einsatzstelle, sah aber keine Möglichkeit, das aufgebrachte Tier einzufangen. 

Die Polizei kontaktierte Tierärzte und Jäger, die möglichst ein Betäubungsgewehr einsetzen sollten. Im Maisfeld war das allerdings nicht möglich. Um 11.30 Uhr lief die Kuh wieder auf die Bahngleise, es erfolgte eine erneute Sperrung. Nachdem sich das unbändige Tier von den Gleisen entfernt hatte und ein Jäger einen für andere gefahrlosen Schuss abgeben konnte, wurde die Kuh gegen 12.20 Uhr im Bereich Unterems nahe der Bielefelder Straße erschossen.

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PADERBORN. Am Freitag wurden ein kleiner Junge und am Sonntag ein Mann bei Unglücksfällen auf einem Hof und einem Feld teils lebensgefährlich verletzt. 

In Büren-Brenken hat ein sechsjähriger Junge am Freitag bei einem Unglück auf einem landwirtschaftlichen Hof am "Tiefer Weg" schwere Beinverletzungen erlitten. Gegen 17 Uhr kletterte der Junge auf ein abgelegtes Kontergewicht für einen Traktor. Das Gewicht kippte von der Ablage und fiel auf ein Bein des Kindes. Die eingesetzte Notärztin forderte einen Rettungshubschrauber an, mit dem der schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzte Junge in eine Klinik nach Bielefeld geflogen wurde. 

Gegen 16.50 Uhr kippte am Sonntag ein Traktor beim Befahren einer Hofzufahrt an der Osterloher Straße bei Delbrück-Ostenland auf ein abgeerntetes Feld. Der mit großen Quader-Strohballen beladene Anhänger blieb auf dem Feld stehen. Mit mehreren Helfern sollten die Strohballen umgeladen werden. Dabei rutschten Strohballen von der Ladefläche und stießen einen 65-jährigen Mann um. Der Mann schlug mit seinem Kopf auf den Asphalt und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Der eingesetzte Notarzt konnte Lebensgefahr nicht ausschließen und forderte einen Rettungshubschrauber an. Nach der Erstversorgung am Unglücksort kam der Schwerverletzte in ein Krankenhaus nach Dortmund.

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PADERBORN. Die Paderborner Polizei hat am Freitagmorgen einen 19-jährigen BMW-Fahrer nach zwei Verkehrsunfällen mit Fahrerflucht und einer Verfolgungsfahrt auf der A33 gestellt. Gegen den alkoholisierten jungen Mann, dessen Führerschein beschlagnahmt wurde, laufen jetzt mehrere Strafverfahren. 

Um 5.10 Uhr meldeten Anwohner einen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht im Einmündungsbereich Mackensenweg/Niehörster Straße in Sennelager. Sie waren durch laute Geräusche wach geworden und hatten eine auf mehreren Metern stark beschädigte, etwa zwei Meter hohe Grundstückshecke entdeckt. Draußen hielt ein unfallbeschädigter BMW. Der Fahrer äußerste lallend ein paar Worte und fuhr dann davon. Einige abgerissene Fahrzeugteile blieben am Unfallort zurück. 

Kurz nach Eintreffen einer Polizeistreife bog ein BMW von der Bielefelder Straße in den Mackensenweg ein. Als der mutmaßliche Unfallfahrer den Streifenwagen sah, wendete er auf der Straße und fuhr dabei gegen eine Mülltonne. Die Streife konnte aufschließen und gab dem BMW-Fahrer Anhaltezeichen. Diese missachtete der Fahrer und gab Gas. Er beschleunigte stark auf der Bielefelder Straße in Richtung Sennelager. Der BMW zog eine Schleife durch den Infantrieweg und fuhr dann in Richtung Hövelhof. Auf dem Tankstellengelände kurz nach der A33 hielt der Fahrer an. Als ein Polizist aus dem Streifenwagen ausstieg, gab der BMW-Fahrer erneut Vollgas in Richtung Sennelager. Es kam fast zur Kollision mit einem aus Hövelhof kommenden Motorradfahrer.  Dann fuhr der BMW auf die Autobahn in Richtung Brilon.

Die Beamten folgten dem Wagen, konnten aber kaum aufschließen. Mit über 180 km/h raste der BMW durch die Baustelle. Die Polizei verlor nahezu den Sichtkontakt, bis plötzlich schwarzer Rauch zu sehen war. Der Flüchtende war auf das Heck eines vor ihm fahrenden Audi-Kombi geprallt, mit dem eine Familie mit zwei Kindern aus dem Landkreis Cloppenburg auf dem Weg in den Urlaub war. Trotz starkem Frontschadens flüchtete der BMW weiter. Der Wagen fuhr jetzt nicht mehr so schnell und blieb hinter einem Lastwagen. Erneut konnte die Polizeistreife aufschließen, setzte sich neben den BMW und gab dem Lkw-Fahrer Anhaltezeichen. Dieser reagierte und bremste seinen Laster, sodass der BMW-Fahrer dahinter anhalten musste. So konnten die Polizisten den BMW-Fahrer aus dem Auto ziehen und sichern. 

Der 19-Jährige stand deutlich unter Alkoholeinwirkung. Da er leichte Verletzungen erlitten hatte, wurde er mit einem Rettungswagen in Polizeibegleitung zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht. Dem jungen Mann wurden Blutproben entnommen. Seinen Führerschein beschlagnahmte die Polizei und stellte das Auto sicher. Im BMW, an dem wirtschaftlicher Totalschaden entstanden war, fanden die Polizeibeamten noch Drogen.  Die Familie aus Niedersachsen blieb unverletzt und deren Audi fahrbereit - allerdings mit mehreren tausend Euro Heckschaden. Das beim Auffahrunfall abgerissene Audi-Kennzeichen fand die Autobahnpolizei in der Baustelle und gab es den Reisenden mit.

Der Tatverdächtige muss sich jetzt in Strafverfahren wegen der Unfälle mit Fahrerflucht, Alkohol am Steuer, mehreren Straßenverkehrsgefährdungen und des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens verantworten. (ots/r)

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PADERBORN. Wegen Rauchens bei einem Flug aus der Türkei nach Paderborn ist ein 42-Jährigen angezeigt worden.

Am späten Freitagabend (24. Juni 2022) startete der Flug im türkischen Antalya. Um kurz nach 0 Uhr erwischte ein Flugbegleiter einen Passagier beim Rauchen in einem Toilettenraum des Airbus A320. Das Flugpersonal informierte die Polizei. Nach der Landung auf dem Flughafen Paderborn-Lippstadt gegen 1.20 Uhr wurde der Passagier am Flugzeugausgang von den Flugbegleitern an die bereits wartenden Polizisten überstellt.

Die Beamten nahmen den 42-Jährigen aus dem Kreis Lippe mit zur Flughafenwache. Eine Anzeige wurde aufgenommen - der Fluggast gab an, er habe nicht gewusst, dass das Rauchen an Bord verboten sei. Er hat jetzt wegen Verstößen gegen das Nichtraucherschutzgesetz und das Luftsicherheitsgesetz mit einem Bußgeld zu rechnen, das vom Luftfahrtbundesamt verhängt wird.

Laut Nichtraucherschutzgesetz zählen Luftfahrzeuge, die für die gewerbsmäßige oder entgeltliche Beförderung von Personen oder für gewerbsmäßige Rundflüge eingesetzt werden zu den Verkehrsmitteln des öffentlichen Personenverkehrs in denen das Rauchen verboten ist. Im Luftsicherheitsgesetz sind dazu weitere Vorschriften in Bezug auf die Sicherheit des internationalen Flugbetriebs aufgeführt. (ots/r)

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Dienstag, 21 Juni 2022 19:53

Yamaha prallt gegen Toyota

PADERBORN. Ein schwerverletzter Motorradfahrer, ein stark beschädigtes Motorrad und zwei demolierte Autos sind die Bilanz eines Abbiegeunfalls auf der Riemekestraße am Montag. 

Ein 41-jähriger Mercedes-EQA-Fahrer fuhr gegen 13 Uhr auf der Riemekestraße stadteinwärts. In Höhe der Klöcknerstraße bog er nach links auf einen Parkplatz ab und missachtete dabei den Vorrang eines entgegenkommenden Motorradfahrers. Der 59-jährige Yamahafahrer versuchte auszuweichen. Er kollidierte mit der linken vorderen Ecke des Mercedes und driftete nach rechts auf den Parkstreifen, wo die 600er Yamaha frontal gegen einen geparkten Toyota RAV4 prallte. Das Motorrad verkeilte sich aufrecht stehend im hinteren Radkasten des SUV. Der Kradfahrer zog sich schwere Verletzungen zu und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro. Die Riemekestraße war für zwei Stunden gesperrt.

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PADERBORN. Am 16. Juni, gegen 11 Uhr, befuhr eine Gruppe von vier Motorradfahrern und Motorradfahrerinnen die Straße Am Kleeberg in Richtung Etteln. Kurz vor der Einmündung Kahlenbuschweg beabsichtigte die Gruppe eine landwirtschaftliche Zugmaschine mit einem großen Anbaumähwerk zu überholen.

Der 25-jährige Fahrzeugführer dieser Zugmaschine beabsichtigte zu diesem Zeitpunkt nach links in den Kahlenbuschweg abzubiegen. Der erste Motorradfahrer konnte noch seinen Überholvorgang durchführen. Die dahinter fahrende 22-jährige Motorradfahrerin schaffte es nicht mehr und prallte mit ihrem Motorrad gegen die Zugmaschine und das Anbaumähwerk. Durch die schwere Kollision zog sich die Motorradfahrerin so schwere Verletzungen zu, dass sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Kassel geflogen werden musste.

Die Unfallörtlichkeit wurde während der Unfallaufnahme für zwei Stunden gesperrt.

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