KORBACH. Zwischen Flechtdorf und Korbach ist ein Autofahrer auf der L 3076 von der Fahrbahn abgekommen und mit einer Leitplanke kollidiert.
Der Unfall ereignete sich am Montag gegen 18.45 Uhr in Höhe von Gut Dingeringhausen. Wie die Polizei gegenüber 112-Magazin mitteilte, war ein 51 Jahre alter Mann aus Korbach mit seinem VW Golf in Richtung Korbach unterwegs, als er aus bislang unbekannten Gründen nach rechts von der Straße abkam. Dabei prallte der Wagen mit der Front in die rechte Leitplanke.
Weitere Verkehrsteilnehmer befanden sich glücklicherweise nicht im unmittelbaren Bereich der Unfallstelle. Der Mann wurde leicht verletzt und nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus Korbach gebracht.
Der Sachschaden am Fahrzeug wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste vom Abschleppdienst Gäbler geborgen werden.
FRANKENBERG. In der Wilhelmstraße ist es zu einer Verkehrsunfallflucht gekommen. Ein geparkter Pkw wurde auf der Beifahrerseite beschädigt.
Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, 9. Juni, zwischen 19 und 21.30 Uhr im Bereich der Hausnummern 12 bis 14. Ein weißer Mercedes A 250 stand ordnungsgemäß in einer Parkbucht, als ein bislang unbekannter Fahrzeugführer vermutlich beim Ein- oder Ausparken den hinteren rechten Radkasten sowie die Beifahrertür beschädigte.
Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, entfernte sich der Verursacher vom Unfallort.
Die Polizei bittet um Hinweise von möglichen Zeugen. Diese werden unter der Telefonnummer 06451 / 72030 bei der Polizeistation Frankenberg entgegengenommen.
WALDECK. In Nieder-Werbe haben sich mehrere Stadtteilwehren zu einer großangelegten Gefahrgutübung zusammengefunden. Einsatzkräfte aus Höringhausen, Nieder-Werbe, Ober-Werbe und Sachsenhausen probten gemeinsam den Ernstfall.
Die Übung fand am Donnerstag, 5. Juni, statt. Angenommen wurde ein nicht alltägliches Szenario: Nach einem Unfall lief aus einem Lkw eine zunächst unbekannte Flüssigkeit aus, zudem wurden mehrere verletzte Personen im Gefahrenbereich vermutet.
Zwei Trupps unter Atemschutz wurden zur Menschenrettung eingesetzt. Anhand der Gefahrentafeln am Fahrzeug konnte der simulierte Gefahrstoff schnell identifiziert werden: Dichlormethan – eine giftige Flüssigkeit mit gesundheitsschädlichen Dämpfen.
Der Gefahrenbereich wurde großräumig abgesperrt. Parallel dazu richteten die Kräfte einen Dekontaminationsplatz für Verletzte und Einsatzkräfte ein. Die auslaufende Flüssigkeit wurde mithilfe von Auffangfässern aus dem Abrollbehälter „Technische Hilfeleistung“ gesichert. Zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung kam ein Hydroschild zum Einsatz, das einen Wassernebel zur Niederschlagung der Dämpfe erzeugte.
Für alle Beteiligten bot die Übung wertvolle Praxis in Sachen Koordination und Einsatzroutine bei ABC-Lagen. Das Zusammenspiel der Einheiten verlief reibungslos.
Ein besonderer Dank gilt der Firma Manfred Brücher Baggerbetrieb und Gartenbau, Inhaber Marc Vogelgesang, für die Bereitstellung des Übungslastwagens. Das realistische Objekt trug wesentlich zum Erfolg der Übung bei.
Bemerkenswert: Noch am selben Vormittag war die Feuerwehr der Stadt Waldeck zu einem realen Gefahrstoffeinsatz gerufen worden (wir berichteten) – ein Zufall, der erneut verdeutlicht, wie wichtig regelmäßiges und praxisnahes Training ist.
BAD WILDUNGEN. Im Bereich des Esso-Kreisels ist einer Streife eine Frau auf einem E-Scooter aufgefallen, die beim Erblicken des Polizeiwagens plötzlich vom Fahrzeug abstieg und es zu Fuß weiterschob.
Der Vorfall ereignete sich am Samstag, 7. Juni, gegen 15.45 Uhr. Die Frau wurde wenig später in der Waldschmidtstraße von den Beamten gestoppt und kontrolliert.
Wie sich herausstellte, handelt es sich um eine 40-jährige Bad Wildungerin. Gegen sie besteht der Verdacht, den E-Scooter unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt zu haben. Deshalb wurde eine Blutentnahme angeordnet. Außerdem besitzt die Frau keine gültige Fahrerlaubnis.
Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein.
KASSEL. In der Mauerstraße hat ein Mann eine Polizeistreife provoziert, indem er den Hitlergruß zeigte und eine verbotene Parole rief.
Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag, 5. Juni, gegen 12 Uhr. Eine Streife des Polizeireviers Mitte war gerade mit dem Funkwagen unterwegs, als sie an einer Bushaltestelle vorbeifuhr. Dort wartete ein 46-jähriger Kasseler, offenbar alkoholisiert. In Richtung des Streifenwagens zeigte er die verbotene Geste und rief lautstark eine Parole, die verfassungswidrigen Organisationen zugeordnet ist.
Unmittelbar nach dem Vorfall griffen die Beamten ein und nahmen den Mann fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast zwei Promille. Anschließend wurde der Tatverdächtige für weitere Maßnahmen auf das Revier gebracht.
Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. (ots/r)
BAD DRIBURG. Im Einmündungsbereich der B 64 und der L 954 ist es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Drei Personen, darunter ein Kind, wurden verletzt.
Der Unfall ereignete sich am Samstag, 7. Juni, gegen 20.20 Uhr. Ein 41-jähriger Bad Driburger wollte mit seinem Fahrzeug von der B 64 nach links auf die Dringenberger Straße abbiegen und übersah dabei einen entgegenkommenden Wagen, der von einem 51-jährigen Mann aus Höxter gesteuert wurde. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß.
Durch die Wucht der Kollision wurden der Fahrer aus Höxter, seine Beifahrerin sowie ein mitfahrendes Kind verletzt.
Ein 52-jähriger Mann aus Altenbeken, der mit einem Kleintransporter unmittelbar hinter dem Höxteraner fuhr, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte in das Fahrzeug des Unfallverursachers. Er blieb unverletzt.
An allen beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, sie mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden liegt laut Polizei im mittleren fünfstelligen Bereich. Die Bundesstraße 64 war bis etwa 22.10 Uhr voll gesperrt. (ots/r)
FRANKENBERG. Auf einem Parkplatz an der Bottendorfer Straße ist ein Chevrolet im hinteren rechten Bereich in Brand geraten.
Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, 8. Juni, gegen 2.40 Uhr auf dem Parkplatz in Höhe des Geschäfts Eitzenhöfer. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der betroffene Fahrzeugbereich bereits in Flammen.
Unter der Leitung von Gruppenführer Dennis Schäfer waren acht Einsatzkräfte mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) und einem Großtanklöschfahrzeug (GTLF) vor Ort. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor. Im Anschluss wurde der betroffene Bereich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Der Einsatz dauerte rund eine Stunde. Über die Brandursache konnte keine Angaben gemacht werden.
MARSBERG. Zwischen den Anschlussstellen Lichtenau und Marsberg ist es auf der Autobahn 44 zu einem Auffahrunfall mit zwei Lastwagen gekommen. Der Unfall ereignete sich am Freitag, 6. Juni, gegen 19 Uhr. Zwei Personen wurden verletzt, außerdem traten Betriebsstoffe aus, und es kam zu Rauchentwicklung am Unfallfahrzeug.
Zunächst war eine eingeklemmte Person gemeldet worden. Vor Ort stellte sich heraus, dass beide Fahrer ihre Fahrzeuge bereits verlassen hatten. Sie wurden vom Rettungsdienst medizinisch versorgt.
Nach ersten Erkenntnissen war ein LKW am Stauende auf einen anderen aufgefahren. Das Führerhaus verkeilte sich unter dem Anhänger des vorausfahrenden Fahrzeugs. Der nachfolgende Laster verlor größere Mengen Diesel, aus dem Motorblock drang Rauch.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle, stellte den Brandschutz sicher, nahm auslaufende Betriebsmittel auf und bereitete die Bergung vor. Für die Rettung wurden hydraulische Geräte und der Abrollbehälter „AB-Rüst“ vom Zentrum für Feuer- und Katastrophenschutz in Meschede-Enste eingesetzt. Auch Spezialfirmen für die Fahrbahnreinigung und das Abschleppen kamen zum Einsatz. Die Deichsel des Anhängers musste durchtrennt werden.
Im Einsatz waren knapp 70 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Marsberg aus den Einheiten Meerhof, Essentho, Oesdorf, Westheim, Marsberg, Giershagen, Leitmar, der Fachgruppe Drohne sowie der Führungsunterstützung. Zusätzlich waren Rettungsdiensteinheiten aus Marsberg, Lichtenau, Wünnenberg und Büren vor Ort. Aufgrund paralleler Notrufe wurde die Feuerwehr Warburg durch die Leitstelle Höxter nachalarmiert. Die Einsatzleitung hatte der Leiter der Feuerwehr Marsberg, Cyrill Stute.
EDERTAL. In der Ortslage von Bergheim hat sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Drei junge Personen wurden dabei verletzt.
Wie die Polizei gegenüber 112-magazin berichtete, verlor ein 19-jähriger Edertaler am frühen Sonntagmorgen (8. Juni) gegen 7.45 Uhr die Kontrolle über seinen schwarzen 1er BMW. Der Wagen war auf der Wellener Straße aus Richtung Wellen kommend unterwegs, als er in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug überfuhr einen Bordstein und raste etwa 30 Meter über den Gehweg. Dabei touchierte der BMW drei Bäume, riss ein Verkehrsschild aus der Verankerung und prallte schließlich gegen mehrere große Findlinge. Beim Aufprall überschlug sich der Wagen und kam auf dem Dach zum Liegen.
Nach ersten Erkenntnissen stand der Fahrer unter Alkoholeinfluss. Er und seine beiden Beifahrer wurden im Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr Giflitz mit hydraulischem Gerät befreit werden. Anschließend wurden die Verletzten nach der Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Die Feuerwehren Bergheim-Giflitz und Hemfurth-Edersee waren unter der Leitung von Stefan Casper mit 20 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen im Einsatz. Alarmiert wurde mit dem Stichwort „HKLEMM 1 Y, Person eingeklemmt“ zur Wellener Straße 11. Während der Rettung wurde das Batteriekabel zunächst an der Unterseite durchtrennt, später die Batterie vollständig ausgebaut. Im Anschluss reinigten die Kräfte die Fahrbahn.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Der BMW wurde abgeschleppt.
Auch ein Stromkasten wurde beschädigt. Die EWF stellte nach einer Überprüfung lediglich äußerliche Schäden fest.
BAD WILDUNGEN. Auf dem Parkplatz des Aldi-Markts ist am Donnerstag, 6. Juni, ein schwarzer E-Scooter der Marke iScooter E9 entwendet worden.
Das Fahrzeug war zwischen 13 und 20 Uhr hinter den Einkaufswagen abgestellt und mit einem Schloss gesichert. Offenbar wurde der Roller nicht am Schloss, sondern über das Motorkabel an einem Wagenständer befestigt. Unbekannte durchtrennten das Motorkabel und nahmen den Roller mit. Das Schloss selbst blieb unversehrt zurück.
Der gestohlene E-Scooter trug ein blaues Versicherungskennzeichen mit der Aufschrift „197 WJX“. Das Schild war nicht mehr gültig, da das Fahrzeug nicht mehr im Verkehr genutzt wurde. Auffällig ist ein frischer Kratzer im Bereich der Lenkerstange, der grün markiert war. Die Fahrzeugnummer lautet: JE91S851P16536.
Hinweise zum Diebstahl oder zum Verbleib des Rollers nimmt die Polizei Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegen.