Michael Fränkel

Michael Fränkel

Freitag, 03 April 2026 22:58

Feuerwehr rettet Schwan aus Gleisen

PADERBORN. Wegen eines verirrten Schwans im Gleisbereich ist die Feuerwehr alarmiert worden. Das Tier befand sich zwischen Einzäunungen und konnte den Bereich nicht mehr eigenständig verlassen.

Gegen 14.30 Uhr erfolgte am Donnerstag (2. April) die Alarmierung in den Bereich der Fischteiche zu einer ungewöhnlichen Tierrettung. Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich der Schwan weiterhin zwischen den Schienen.

Ein engagierter Passant hatte bereits versucht, das Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien, jedoch ohne Erfolg. In diesem Zusammenhang weist die Feuerwehr ausdrücklich darauf hin, dass das Betreten von Gleisanlagen lebensgefährlich und streng verboten ist.

Kurz darauf näherte sich ein Zug, sodass die Situation zusätzlich an Brisanz gewann. Auch die Feuerwehr konnte erst nach einer offiziellen Streckensperrung und Freigabe durch die Bundespolizei tätig werden.

Nach Sicherung der Einsatzstelle gelang es den Kräften schließlich, den Schwan mithilfe eines Keschers schonend einzufangen. Anschließend wurde das Tier außerhalb des eingezäunten Bereichs wieder in die Freiheit entlassen. Weder der Schwan noch der Passant wurden bei dem Einsatz verletzt.

Bereits mehrfach wurden in diesem Streckenabschnitt Schwäne gesichtet. Ursache ist vermutlich ein Abschnitt ohne Zaun, der den Zugang zum Gleisbereich ermöglicht.

Appell an die Bevölkerung

Betreten Sie niemals Gleisanlagen, auch nicht zur Tierrettung. Bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr.

BAD AROLSEN. Zu einem Gebäudebrand Am Tannenkopf ist es am Donnerstagnachmittag gekommen. Mehrere Feuerwehren wurden alarmiert, um die Flammen zu bekämpfen und die Einsatzstelle abzusichern.

Die Alarmierung erfolgte gegen 16.15 Uhr. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus der Arolser Kernstadt, aus Mengeringhausen und Helsen sowie die Drohnen-Gruppe. Insgesamt standen 55 Einsatzkräfte unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Sven Ammenhäuser an der Brandstelle im Einsatz.

Die Brandbekämpfung erfolgte unter Atemschutz und mit Hilfe der Drehleiter. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle abgesichert.

Auch das DRK und die Polizei befanden sich vor Ort. Bürgermeister Marko Lambion, Erster Stadtrat Marc van Biene und Kreisbrandmeister Steffen Bricher machten sich ein Bild von der Lage. Gegen 20 Uhr konnten die Maßnahmen beendet werden. Zur Brandursache konnten von der Polizei bislang keine Angaben gemacht werden.

Donnerstag, 02 April 2026 15:42

Ganoven entleeren Feuerlöscher im Parkhaus

BAD WILDUNGEN. In der Nacht von Mittwoch, 1. April, auf Donnerstag haben bisher unbekannte Täter mehrere Feuerlöscher in einem Parkhaus in Bad Wildungen entleert. Die Polizei bittet um Hinweise.

Unbekannte entnahmen insgesamt vier Feuerlöscher aus den verplombten Stahlkästen und versprühten den Inhalt größtenteils im Parkhaus in der Laustraße. Auf 400 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.

Die Polizei in Bad Wildungen hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und Beeinträchtigung von Nothilfemitteln aufgenommen. Hinweise nimmt die Polizei in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621 70900 entgegen.

Die Polizei weist darauf hin, dass das Entleeren von Feuerlöschern kein Spaß ist. Es wird auch der Tatbestand des § 145 StGB - Missbrauch von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln - erfüllt, der mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft werden kann.

Da Feuerlöscher zur Bekämpfung von entstehenden Bränden dienen und jederzeit funktionsfähig sein müssen, kann das missbräuchliche Entleeren in einem Notfall schwerwiegende Folgen für diejenigen haben, die den Feuerlöscher dringend benötigen. (ots/r)

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FRANKFURT AM MAIN. Ermittlerinnen und Ermittler des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main durchsuchten am vergangenen Freitag, 27. März 2026, insgesamt 14 Wohn- und Geschäftsräume im Rhein-Main-Gebiet. Im Zuge der Einsatzmaßnahmen stellten die Zollfahnderinnen und Zollfahnder umfangreiche Geschäftsunterlagen sowie elektronische Speichermedien sicher und vollstreckten zwei Vermögensarreste in Höhe von rund 987.000 Euro und rund 148.000 Euro gegen zwei Firmen.

Die unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main geführten Ermittlungen richten sich gegen die verantwortlich Handelnden dreier Firmen. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen besteht der Verdacht, dass zwei der Firmen diverse Maschinenteile und chemische Stoffe gewerbsmäßig entgegen eines bestehenden Verbots nach Russland ausgeführt haben. Hierzu nutzten sie mutmaßlich ein Transportunternehmen sowie weitere ausländische Logistikdienstleister, um sanktionierte Waren aus dem Rhein-Main-Gebiet mittels sogenannter Umgehungsausfuhren über Anrainerstaaten unerlaubt in die Russische Föderation zu verkaufen beziehungsweise auszuführen.

Die drei Firmen rückten in den Fokus der Staatsanwaltschaft und des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main, nachdem im Rahmen einer Außenwirtschaftsprüfung durch den Zoll bei einer Firma Ausfuhren an russische Kunden festgestellt wurden.

Die Einsatzmaßnahmen wurden durch Spezialkräfte des Zolls, hier durch die Zentrale Unterstützungsgruppe Zoll, sowie durch die Observationseinheit des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main ermittlungstaktisch und zwecks Beweissicherung unterstützt.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Zusatzinformationen

Gemäß der EU-Verordnung VO (EU) Nr. 833/2014 ist es verboten, Güter unmittelbar oder mittelbar an natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen in Russland oder zur Verwendung in Russland zu verkaufen, zu liefern, zu verbringen oder auszuführen.

Die Vollstreckung eines Vermögensarrests hat zum Ziel, Beschuldigten den Zugriff auf mutmaßlich durch inkriminierte Handlungen erwirtschaftete Vermögenswerte zu entziehen und diese Vermögenswerte zu sichern. (ots/r)

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Donnerstag, 02 April 2026 09:00

Löschgruppe Nehden zieht Bilanz für 2025

BRILON. Auf ein arbeitsreiches Jahr 2025 blickte die Löschgruppe Nehden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Brilon im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung am 7. März zurück. Neben dem Jahresbericht standen auch Ehrungen langjähriger Mitglieder sowie Beförderungen auf der Tagesordnung.

Löschgruppenführer Johannes Schröder konnte neben den Mitgliedern der Löschgruppe auch zahlreiche Gäste aus Politik und Feuerwehrführung begrüßen. Unter ihnen befanden sich Klaus Wrede, Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Brilon, Ratsmitglied Holger Borkamp, der stellvertretende Wehrleiter Andreas Becker sowie Ortsvorsteher Jan Brückner.

In seinem Jahresrückblick berichtete Johannes Schröder von insgesamt sechs Maßnahmen im vergangenen Jahr. Diese gliederten sich in Brandeinsätze, technische Hilfeleistungen sowie sonstige Tätigkeiten. Darüber hinaus nahmen Ausbildung, Übungs- und Ordnungsdienste einen wichtigen Stellenwert ein. Insgesamt leisteten die Kameradinnen und Kameraden 378 Stunden Übungsdienst. Hinzu kamen 272 Stunden für Lehrgänge auf Stadt- und Kreisebene.

Ein besonderer Punkt der Versammlung waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für 60 Jahre Feuerwehrdienst wurde Franz-Josef Hüpping ausgezeichnet. Eine Ehrung für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielt Willi Schmidt-Wittler. Die Vertreter der Führung würdigten in ihren Ansprachen das langjährige Engagement und den bedeutenden Beitrag der Geehrten für das Feuerwehrwesen.

Auch Beförderungen standen auf der Tagesordnung. Jan Brückner und Jonas Raulf wurden zum Feuerwehrmann befördert, während Moritz Kupitz zum Unterbrandmeister ernannt wurde.

In ihren Grußworten dankten die anwesenden Gäste den Teams für ihren ehrenamtlichen Dienst und hoben die große Bedeutung der Feuerwehr für die Sicherheit der Bevölkerung hervor. Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich Löschgruppenführer Johannes Schröder bei allen Kameradinnen und Kameraden sowie deren Familien für die geleistete Arbeit und die Unterstützung im vergangenen Jahr.

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KORBACH. Änderungen an Fahrzeugen wie Transportern, Pritschenwagen, landwirtschaftlichen Maschinen, Motorrädern und weiteren Fahrzeugen werden im Landkreis Waldeck-Frankenberg ab sofort nicht mehr über die Bündelungsbehörde in Fulda abgewickelt. Genehmigung und Zulassung erfolgen nun direkt beim Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Bislang mussten bauliche oder technische Veränderungen an Fahrzeugen zunächst bei der Bündelungsbehörde in Fulda genehmigt werden. Erst danach konnten die Fahrzeuge beim Landkreis Waldeck-Frankenberg wieder neu zugelassen werden. Ab sofort bietet die Kreisverwaltung beides an: Genehmigung und Zulassung.

Behörde ändert sich, Verfahren und Bearbeitungszeit bleiben gleich

Dadurch müssen Halterinnen und Halter künftig nicht mehr mit zwei Behörden, sondern nur noch mit einer in Kontakt treten – dem Landkreis Waldeck-Frankenberg. Das Genehmigungs- und Zulassungsverfahren bleibt aber vom Ablauf her komplett gleich und dauert gleich lang. Auch, wenn nun alles zentral beim Landkreis Waldeck-Frankenberg bearbeitet wird.

„Das hat den Grund, dass wir – wie Fulda vorher auch – die Betriebserlaubnis erteilen müssen“, erläutert die Leiterin des Fachdienstes Verkehr, Petra Gerhold.

Ob beispielsweise der Einbau von Regalsystemen für Handwerker im Sprinter, der Aufbau eines Krans auf einem Lkw oder auch das klassische Auto-Tuning: Veränderungen an Fahrzeugen können dazu führen, dass die Betriebserlaubnis erlischt. Für das Fahrzeug muss dann eine neue Betriebserlaubnis erteilt werden. Je nachdem, was an dem Fahrzeug gemacht wurde, kann das einige Zeit in Anspruch nehmen.

3 Schritte, um Fahrzeug auf die Straße zu bringen

Kurzum: Die Zulassung hat der Landkreis immer schon gemacht. Durch die Auflösung der Bündelungsbehörde in Fulda kommt nun eben noch das vorher notwendige Genehmigungsverfahren hinzu. Für Halterinnen und Halter, die wegen eines Um- oder Aufbaus am Fahrzeug eine Neuerteilung der Betriebserlaubnis und Zulassung benötigen, sind drei Schritte nötig, um das Fahrzeug auf die Straße zu bringen:

1. Beantragung der Erteilung einer neuen Betriebserlaubnis

Die Erteilung der neuen Betriebserlaubnis kann beim Landkreis per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Post an Landkreis Waldeck-Frankenberg, Fachdienst Verkehr, Südring 2, 34497 Korbach beantragt werden. Weitere Infos gibt es auch online unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de. Hier in der Suchfunktion einfach das Stichwort „Betriebserlaubnis“ eingeben und den Filter „Leistungen“ auswählen.

2. Prüfung der Antragsunterlagen und Erteilung der Betriebserlaubnis

Der Fachdienst Verkehr des Landkreises prüft dann den Antrag, erteilt die Betriebserlaubnis und ruft die Antragsstellenden zwecks Terminvereinbarung zur Zulassung an.

3. Zulassung

Obwohl die Zulassung von Fahrzeugen grundsätzlich auch online geht, sollte hier ein Besuch vor Ort stattfinden, da das Verfahren für Neuzulassungen veränderter Fahrzeuge komplexer ist als normale Auto-Zulassungen. Termine in den Zulassungsstellen können online unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/verkehr vereinbart werden.

Aufgabenübertragung zu kurzfristig

Die Bündelung der Aufgaben beim Landkreis soll zu Entbürokratisierung und mehr Bürgerservice führen. „Weniger Bürokratie und bessere und schnellere Abläufe sind richtig und wichtig. Das hat für uns eine hohe Priorität“, sagt Landrat Jürgen van der Horst. „Wir hätten uns vom Land aber eine bessere und schnellere Kommunikation gewünscht. Die Aufgaben wurden uns als Landkreis sehr kurzfristig übertragen – ohne dass wir die Chance hatten, unsere personellen Ressourcen aufzustocken, unsere Mitarbeitenden zu schulen, die Organisation anzupassen oder für die technische Ausstattung zu sorgen.“

Weniger Termine, längere Bearbeitungszeiten

Das führe nun leider kurzfristig erst einmal zu einem geringeren Terminangebot und deutlich längeren Bearbeitungszeiten in der Zulassungsstelle in Korbach – und zwar für alle Vorgänge. „Um das zu kompensieren, bauen wir jetzt unter Hochdruck die nötigen Strukturen auf – durch Umorganisation der Arbeit und verstärkte Personal-Akquise“, erläutert der Landrat.

Kundinnen und Kunden für reguläre Anliegen wird empfohlen, verstärkt auch die Zulassungsstellen in Frankenberg, Bad Arolsen, Bad Wildungen und Battenberg zu nutzen – ebenso wie das Online-Angebot des Landkreises. Denn zahlreiche Anliegen können bereits online, mit wenigen Klicks und ohne Behördengang erledigt werden. Weitere Informationen gibt es unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/onlineantrag.

LICHTENFELS. Bauarbeiten an der Kreisstraße 52 in Immighausen sorgen in Kürze für veränderte Verkehrsführungen. Im Auftrag des Landkreises Waldeck-Frankenberg setzt Hessen Mobil dort eine umfangreiche Maßnahme zur Erneuerung der Fahrbahndecke sowie zum Neubau eines Radwegs um.

Die Arbeiten in der Itterstraße sollen voraussichtlich noch vor den Feiertagen abgeschlossen werden. Ab dem Dienstag nach Ostern verlagert sich die Baustelle dann in die Goddelsheimer Straße, womit der zweite Bauabschnitt beginnt.

Parallel dazu startet der Bau eines kombinierten Geh- und Radwegs, der künftig auf einer Länge von rund 620 Metern vom Sportplatz bis in den Ort hinein verlaufen soll. Am Ortseingang entsteht zudem eine barrierefreie Querungshilfe, um die Sicherheit für den Fuß- und Radverkehr zu erhöhen.

Auch die Stadt Lichtenfels nutzt die Maßnahme zur Erneuerung von Entsorgungsleitungen. Die Vollsperrung der Goddelsheimer Straße bleibt bis zum Ende der Gesamtmaßnahme bestehen. Deren Abschluss ist für August vorgesehen.

Die ausgewiesenen Umleitungen führen über Ober-Ense nach Goddelsheim sowie in die entgegengesetzte Richtung. Um Verständnis für die verkehrlichen Einschränkungen während des Sanierungsprojekts wird gebeten.

Mittwoch, 01 April 2026 23:40

Kokain und Drogengeld sichergestellt

KASSEL. Wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Drogenhandels haben Ermittler der OE-City bei Durchsuchungen Kokain, Bargeld und mutmaßliches Diebesgut sichergestellt. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht ein Gastronomiebetrieb im Stadtteil Wesertor.

Gegen 17.15 Uhr am Dienstag vollstreckten die Beamten die Maßnahmen zeitgleich in drei Objekten in den Stadtteilen Wesertor und Mitte. Die Staatsanwaltschaft Kassel hatte dafür entsprechende Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt.

Hinweise aus der Bevölkerung hatten in den vergangenen Wochen den Verdacht auf einen florierenden Drogenhandel in dem Betrieb erhärtet. Umfangreiche Ermittlungen bestätigten die Informationen, woraufhin eine Richterin die Durchsuchung der Gastronomieräume sowie der Wohnungen der beiden Betreiber anordnete.

Sichergestellt wurden Kokain im Wert von 30.000 Euro sowie rund 54.000 Euro mutmaßliches Drogengeld. Außerdem fanden die Beamten Utensilien für den Drogenhandel, mehrere Mobiltelefone sowie Parfums und Taschen, die nach bisherigen Erkenntnissen aus Diebstählen stammen.

Festgenommen wurden ein 65-jähriger Mann und eine 28-jährige Frau. Während die Frau später wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, soll der Mann im Laufe des Mittwochs einem Haftrichter vorgeführt werden.

Unterstützt wurden die Drogenfahnder durch Beamte des Hessischen Polizeipräsidiums, des Reviers Mitte, durch Diensthundführer sowie den Gewerbeaußendienst der Stadt Kassel. Die Ermittlungen dauern an.

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Mittwoch, 01 April 2026 00:36

Einbruch in Reifenlager - Kripo ermittelt

BAD WILDUNGEN. In das Reifenlager eines Autohauses in der Itzelstraße sind unbekannte Täter eingebrochen. Beute machten die Einbrecher nach bisherigen Erkenntnissen nicht.

Zwischen Freitag, 27. März, und Montag verschafften sich die Täter gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude. Trotz des Einbruchs konnten sie nach derzeitigem Stand nichts entwenden und flüchteten ohne Beute vom Tatort.

Auf 300 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.

Kriminalpolizeiliche Ermittlungen wurden zur Klärung des Sachverhalts aufgenommen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631 9710 in Verbindung zu setzen. (ots/r)

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HATZFELD. Ein Kellerbrand in der Gutenbergstraße hat am Dienstag für ein Großaufgebot zahlreicher Feuerwehren gesorgt (wie bereits berichtet wurde). Bewohner des Hauses konnten sich eigenständig ins Freie retten, während die Brandbekämpfung unter schwierigen Bedingungen verlief.

Um 13.51 Uhr erfolgte die Alarmierung für die Feuerwehren aus Hatzfeld, Eifa, Holzhausen, Reddighausen, Battenberg und Dodenau sowie für den Gerätewagen Atemschutz aus Frankenberg. Insgesamt standen rund 70 Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Peter Haffer an der Brandstelle im Einsatz. Unterstützt wurden sie durch den stellvertretenden Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer. Auch Bürgermeister Dirk Junker machte sich vor Ort ein Bild von der Lage. Mehrere Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei befanden sich ebenfalls an der Einsatzstelle.

Ausgebrochen war das Feuer in einem Kellerraum, in dem zwei Kühlschränke und ein Batteriespeicher einer Photovoltaikanlage untergebracht waren. Als mögliche Ursache wird ein technischer Defekt an einem der Elektrogeräte vermutet.

Die Brandbekämpfung erfolgte durch mehrere Trupps unter Atemschutz. Die Hitzeentwicklung war enorm, so dass Helme und Atemschutzgeräte im Nachgang auf mögliche Schäden untersucht werden müssen. Um den Brandrauch aus dem Gebäude zu drücken, setzten die Feuerwehrleute Belüftungsgeräte ein. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Gegen 18.20 Uhr konnten die Maßnahmen beendet werden. Infolge der starken Kontamination mit Brandrauch ist das Wohnhaus vorerst nicht bewohnbar.

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