PADERBORN. Für ihr couragiertes Verhalten hat die Kreispolizeibehörde Paderborn eine Bürgerin und einen Bürger geehrt.
Im Kreishaus Paderborn fand am Mittwoch (21. Januar 2026) die erste Courageehrung dieses Jahres statt. Behördenleiter Landrat Christoph Rüther und die Leitende Polizeidirektorin Margit Picker würdigten dabei Mechthild Guyens und Kai Görlach, die sich in besonderer Weise für den Schutz des Lebens, der Gesundheit, das Eigentum oder den Erhalt der Rechtsordnung eingesetzt haben. Unter dem Leitspruch „Wer Mut zeigt, macht Mut“ wurden die Taten der Geehrten aus dem vergangenen Jahr hervorgehoben.
Mechthild Guyens bemerkte am 11. November 2025 am späten Vormittag als unbeteiligte Passantin einen Schrei. Sie wurde darauf aufmerksam, dass ein Mann versuchte, seine regungslose Ehefrau auf den Beifahrersitz eines Autos zu setzen. Da sie von einer Notlage ausging, eilte sie herbei, wählte den Notruf und begann umgehend mit der Reanimation. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte führte sie eine Herzdruckmassage durch, wodurch der Gesundheitszustand der Frau im Krankenhaus stabilisiert werden konnte. Später stellte sich heraus, dass der Ehemann seiner Frau eine Spritze mit einer unbekannten Substanz verabreicht hatte, um sie zu töten. Nur durch das beherzte Eingreifen von Frau Guyens überlebte das Opfer; der Täter befindet sich in Untersuchungshaft.
Ebenfalls geehrt wurde der 35-jährige Rettungssanitäter Kai Görlach, der am Abend des 14. Oktober 2025 mit dem Fahrrad in Paderborn-Elsen unterwegs war. Auf dem Gehweg der Gesselner Straße bemerkte er zwei Männer, die rangelnd am Boden lagen und an einem Küchenmesser zerrten. Während einer das Messer am Griff hielt, umschloss der andere die Klinge. Durch eine laute Ansprache forderte Görlach die Männer auf, die Waffe fallen zu lassen, schob das Messer mit dem Fuß zu sich und nahm es an sich, woraufhin die Beteiligten voneinander abließen. Anschließend versorgte er eine Gesichtsverletzung eines Beteiligten und koordinierte Passanten, um Verbandsmaterial zu besorgen und die Polizei zu verständigen.
Behördenleiter Rüther betonte in seiner Dankesrede, dass couragiertes Verhalten heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr sei und es umso wertvoller sei, wenn Menschen sich in besonderer Weise für andere einsetzen. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er den Geehrten eine Urkunde sowie eine individuell gestaltete Lampe. Auf diesen Präsenten wurden neben dem Leitspruch und dem Namen auch das Datum des jeweiligen Ereignisses sowie der Tag der Courageehrung eingraviert. (ots/r)
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KASSEL. Die Flucht eines berauschten E-Roller-Fahrers hat in der Innenstadt zur Festnahme eines gesuchten Mannes geführt.
Gegen 15.45 Uhr am Dienstag (20. Januar 2026) fiel einer Streife des Polizeirevieres Mitte in der Du-Ry-Straße ein Mann auf einem Elektroscooter auf. Als die Beamten den 40-Jährigen kontrollieren wollten, ignorierte dieser sämtliche Anhaltesignale und entzog sich zunächst durch Flucht dem Zugriff. Im Rahmen der Fahndung, an der weitere Streifen beteiligt waren, konnte die Person kurze Zeit später im Nahbereich des Staatstheaters gestellt werden.
Bei der anschließenden Überprüfung stellte sich heraus, dass der Flüchtige unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 0,6 Promille, zudem räumte der Mann den Konsum von Kokain ein. Während seiner Flucht hatte der berauschte Fahrer die Einsatzkräfte unwissentlich zu einem 52-jährigen Bekannten geführt.
Ermittlungen ergaben, dass gegen diesen Begleiter ein offener Vollstreckungshaftbefehl vorlag. Wegen Körperverletzung war die Person im Vorjahr rechtskräftig verurteilt worden, konnte jedoch die geforderte Geldstrafe nicht begleichen. Infolgedessen muss der Mann nun eine 1,5-monatige Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Kassel-Wehlheiden verbüßen.
Dem 40-jährigen E-Scooter-Nutzer wurde auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen. Verantworten muss er sich nun wegen des Besitzes und Erwerbs von Betäubungsmitteln sowie des Fahrens unter Alkoholeinfluss und berauschenden Mitteln. (ots/r)
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WOLFHAGEN. Beamte der Polizeistation Wolfhagen haben im Bereich einer Schule Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen.
Gegen 15.30 Uhr am Montag (19. Januar 2026) starteten die Kontrollen in der Kurfürstenstraße vor der Walter-Lübcke-Schule. Bis 16.30 Uhr prüften die Einsatzkräfte mit einem Handlasermessgerät die Geschwindigkeit von rund 250 Autofahrern. Erfreulicherweise hielten sich alle Verkehrsteilnehmer an die vorgeschriebenen 50 km/h, viele waren sogar deutlich langsamer unterwegs.
Zusätzlich zur Überwachung des Tempos führten die Polizisten zur Steigerung der Verkehrssicherheit allgemeine Verkehrskontrollen durch. Dabei überprüften sie eine 37 Jahre alte Frau aus Wolfhagen, bei der den Beamten gewisse Auffälligkeiten auffielen.
Ein Drogenvortest bestätigte schließlich den Verdacht auf den Einfluss von Betäubungsmitteln. Da der Test positiv auf den Wirkstoff THC reagierte, folgte für die Fahrerin eine Blutentnahme durch einen Arzt im Krankenhaus.
Polizeibeamte zogen insgesamt ein positives Fazit der Aktion, auch wenn die 37-Jährige nun mit einer Anzeige wegen der Drogenfahrt rechnen muss. (ots/r)
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HÖXTER. Auf der Brakeler Straße bei Ottbergen ist es zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ereignet hat sich der Vorfall am Dienstag gegen 14 Uhr. Ein 20-jähriger Mann aus Brakel befuhr mit einem Daimlerchrysler die B 64 aus Richtung Brakel kommend in Fahrtrichtung Höxter. Nach ersten Erkenntnissen übersah er in der Ortschaft Ottbergen einen am rechten Fahrbahnrand geparkten VW UP und fuhr auf diesen auf.
Rettungskräfte brachten den 20-Jährigen, der bei dem Unfall leichte Verletzungen erlitt, mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Auf 5500 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Fahrspur in Richtung Höxter vollständig gesperrt. (ots/r)
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BAD AROLSEN. Gemeldeter Gasgeruch hat im Stadtgebiet für einen Einsatz der Rettungskräfte gesorgt.
Zu der Alarmierung im Flandernweg kam es am Dienstag (20. Januar 2026) um 18.13 Uhr. Gemeldet wurde der Geruch im Bereich eines Mehrfamilienhauses, woraufhin die Einsatzkräfte umgehend ausrückten. Ein Trupp begann vor Ort mit der Erkundung der Umgebung und setzte zur Kontrolle ein spezielles Messgerät ein. Dabei konnte jedoch keine messbare Gaskonzentration festgestellt werden.
Ebenfalls führte ein Mitarbeiter des Energieversorgers EWF aus Korbach weitere Messungen mit einem präziseren Gerät durch. Auch hier ergaben sich keinerlei Feststellungen einer Gefahr. Erschwert wurde die gezielte Suche nach einem möglichen Gasaustritt dadurch, dass der Anrufer nicht vor Ort war und zunächst auch nicht ermittelt werden konnte. Dies führte zu einer Verzögerung bei der Lokalisierung des gemeldeten Bereichs.
Schließlich wurde der Einsatz ohne Feststellung einer Gefährdung beendet. Neben der Feuerwehr waren auch die Polizei sowie der Rettungsdienst an der Einsatzstelle präsent.
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DIEMELSEE. Zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Adorf begrüßten Vorsitzender Christian Pohlmann und Wehrführer Michael Steinhardt zahlreiche aktive Kameradinnen und Kameraden, die Alters- und Ehrenabteilung sowie Gäste aus Politik und befreundeten Feuerwehren. Besonders willkommen geheißen wurden der Beigeordnete Klaus Bangert als Vertreter des Bürgermeisters, Ortsvorsteher Alex Kraus, Vertreter der Jugend- und Kinderfeuerwehr sowie der Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer mit seinen Stellvertretern. Auch die Feuerwehrfreunde aus Adorf/Erz nahmen wieder teil.
Im Jahr 2025 rückte die Feuerwehr Adorf zu insgesamt 50 Einsätzen aus, während es im Vorjahr noch 58 waren. Insgesamt fielen 15 Brandeinsätze, 22 Hilfeleistungen, 2 Fehlalarme, 9 Brandsicherheitsdienste sowie 2 Alarmübungen an. Besonders prägend war ein schwerer Verkehrsunfall am Diemelsee im August, bei dem ein Pkw im See versank. Über 70 Einsatzkräfte mehrerer Organisationen waren acht Stunden im Einsatz. Auch ein Großbrand in einem Melkstand am letzten Tag des Jahres forderte zahlreiche Wehren aus der Region. Durch schnelles und koordiniertes Eingreifen konnte ein Übergreifen auf den Stall verhindert werden.
Geleistete Stunden stiegen auf insgesamt 4127 Stunden an. Davon entfielen 1663 Stunden auf Einsätze und 2464 Stunden auf Lehrgänge, Ausbildung und Übungen. Zwanzig Einsatzkräfte besuchten 30 Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene.
Aktuell zählt die Einsatzabteilung 48 Mitglieder, darunter 8 Frauen. Der Altersdurchschnitt liegt bei 37 Jahren. Ein neues Mitglied konnte aufgenommen werden, ein Kamerad wechselte in die Alters- und Ehrenabteilung. Im Atemschutz stehen 18 ausgebildete Träger zur Verfügung.
Neben regelmäßigen Übungsdiensten wurden spezielle Ausbildungstage und gemeinsame Übungen mit anderen Ortsteilen durchgeführt. Technische Ausstattungen wurden weiter verbessert, unter anderem durch Rollwagen für Atemschutz und Einsatzstellenhygiene sowie Optimierungen am Bootstrailer. Zudem konnte das LF 16-TS wieder übernommen und einsatzbereit gemacht werden.
Gerald Becker berichtete über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Mittlerweile sind 11 Jugendliche aktiv, die sehr viele Aktionen im vergangenen Jahr unternommen haben. Größte Erfolge waren der erste Platz in der Diemelseer Knotenliga und der zweite Platz beim Gemeindefeuerwehrfest in Stormbruch.
In der Kinderfeuerwehr „Blaulichter“ sind 24 Kinder aktiv, die sich spielerisch mit Themen rund um die Feuerwehr beschäftigen.
Vorsitzender des Feuerwehrvereins blickte auf zahlreiche Aktivitäten im vergangenen Jahr zurück und bedankte sich für die Unterstützung bei Veranstaltungen und Diensten. Besonders hob er den Besuch der Feuerwehr Garath, die Aktivitäten im Ort, die unterstützt wurden und die Anschaffung eines Defibrillators vor. Ein wichtiger Punkt im abgelaufenen Jahr war die Änderung der Vereinssatzung, die von der Versammlung einstimmig beschlossen wurde. Hier hat der Vorstand mit Unterstützung von Günter Radtke einige Stunden investiert, um sie aktuell zu halten und auf den neusten Stand zu bringen.
Grußworte richteten Klaus Bangert, Alexander Kraus, Marco Käbe und Karl-Wilhelm Römer an die Versammlung.
Zum Ende wurde noch Heinrich Hofmeister in die Alters- und Ehrenabteilung entlassen. Außerdem wurden Niclas Steden und Tristan Emde zu Feuerwehrmännern befördert. Marlen Lücking und Sebastian Bangel erhielten die Beförderung zur Oberfeuerwehrfrau bzw. zum Oberfeuerwehrmann.
In ihren Schlussworten dankten Wehrführung und Vorstand allen Mitgliedern für die hohe Einsatzbereitschaft, den starken Zusammenhalt und die geleistete Arbeit zum Schutz der Bevölkerung. Gleichzeitig wurde betont, wie wichtig Nachwuchsgewinnung und die weitere Unterstützung der Feuerwehrarbeit bleiben.
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KORBACH. Auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums an der Briloner Landstraße hat sich eine Unfallflucht ereignet.
Gegen 11 Uhr am Mittwoch (21. Januar 2026) stellte eine 80-jährige Frau ihren grauen Suzuki mit KB-Zulassung ordnungsgemäß auf dem Gelände des Herkules E-Centers ab. Während ihres Einkaufs kam es zu einer Beschädigung an dem Fahrzeug durch einen bislang unbekannten Verursacher, welcher sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernte.
Bislang liegen keine Hinweise auf das flüchtige Fahrzeug vor. Auf 1200 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sonstige Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631 9710 zu melden.
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ALLENDORF. Im Bereich eines Kreisverkehrs ist es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Linienbus und einem Sattelzug gekommen.
Zu dem Unfall im Allendorfer Riedweg kam es am Dienstag (20. Januar 2026) gegen 17.54 Uhr. Ein 37-jähriger Mann aus Rosenthal befuhr mit einem Iveco Omnibus den Riedweg in Richtung Battenfeld. An der Einmündung zum Kreisverkehr missachtete er nach ersten Erkenntnissen trotz Wartepflicht die Vorfahrt eines Fahrzeugs, das sich bereits im Kreisel befand.
Hierbei handelte es sich um einen Mercedes Actros Sattelzug, der von einem 43-jährigen Mann aus Frankenberg gesteuert wurde. Trotz einer sofort eingeleiteten Vollbremsung konnte der Lastwagenfahrer eine Kollision nicht mehr verhindern. Infolge des Vorfahrtsfehlers prallte die rechte Front des Sattelzugs in das linke Heck des Omnibusses.
An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von jeweils 5000 Euro. Auf 10.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
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WIESBADEN. Hessische Strafverfolgungsbehörden setzen ihren Einsatz zur Bekämpfung von Kindes- und Jugendmissbrauch sowie kinder- und jugendpornografischer Inhalte konsequent fort.
In der vergangenen Woche fand zwischen Montag und Freitag (12. bis 16. Januar 2026) die erste Schwerpunktmaßnahme des Jahres statt. Ermittlerinnen und Ermittler der Polizei durchsuchten im Auftrag der hessischen Staatsanwaltschaften insgesamt 68 Wohnungen und Häuser, wobei das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) den Einsatz koordinierte. Über 400 Datenträger konnten im Rahmen dieser Maßnahmen, die sich gegen 65 Beschuldigte richteten, sichergestellt werden.
Beschuldigte Personen – allesamt Männer – sind zwischen 14 und 72 Jahre alt. Ihnen wird überwiegend die Herstellung, der Besitz und die Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie zur Last gelegt. In 15 Fällen steht zudem der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs von unter 18-Jährigen im Raum. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen stehen die Beschuldigten untereinander nicht im Austausch.
Knapp zehn Beschuldigte mussten die Beamtinnen und Beamten im Anschluss an die Wohnungsdurchsuchungen zwecks Vernehmung auf die nächstgelegene Dienststelle begleiten. Ein Haftbefehl wurde vollstreckt. Umfangreiche Beweismittel wurden sichergestellt, darunter 405 Speichermedien aller Art. Diese Datenträger werden nun ausgewertet, kriminalistisch bewertet und auf weitere Ermittlungsansätze geprüft.
Durchsuchungsmaßnahmen fanden in den Städten Darmstadt, Frankfurt am Main, Gießen, Hanau, Kassel und Wiesbaden statt. Zudem waren die Landkreise Darmstadt-Dieburg, Fulda, Gießen, Groß-Gerau, Hersfeld-Rotenburg, Hochtaunus, Kassel, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg, Main-Kinzig, Main-Taunus, Marburg-Biedenkopf, Offenbach, Odenwald, Rheingau-Taunus, Schwalm-Eder, Vogelsberg, Waldeck-Frankenberg und Wetterau betroffen. Jeweils eine Maßnahme wurde zudem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen durchgeführt.
Zur Bekämpfung, Verfolgung und Aufklärung von Sexualstraftaten zum Nachteil Minderjähriger wurde vor über fünf Jahren bei der hessischen Polizei die Einheit „FOKUS“ (Fallübergreifende Organisationsstruktur gegen Kinderpornografie Und Sexuellen Missbrauch von Kindern) gegründet. Über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören dieser Ermittlungseinheit inzwischen an. Hinweise, die von ihnen bearbeitet werden, erreichen sie auf verschiedenen Wegen:
Beispielsweise erstatten Bürgerinnen oder Bürger Anzeige(n) auf Polizeirevierien oder über die Online-Wache auf der Homepage der hessischen Polizei.
Teilweise entwickeln sich aus bereits laufenden Verfahren Folgeverfahren.
In den meisten Fällen erhalten die hessischen Ermittlerinnen und Ermittler jedoch Hinweise von Internetdienstleistern oder der US-amerikanischen Organisation NCMEC (National Center for Missing and Exploited Children), die von Internetprovidern über Missbräuche im Zusammenhang mit Kinder- und Jugendpornografie oder sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen informiert wird.
Amerikanische oder in Amerika tätige Netzbetreiber sind verpflichtet, mögliche strafbare Inhalte an NCMEC zu melden. NCMEC schickt die Daten weiter in die Länder, in Deutschland an das Bundeskriminalamt, von wo aus sie an die Polizeien der Bundesländer weitergeleitet werden. In Hessen lag die Zahl der NCMEC-Meldungen im vergangenen Jahr bei 4290 Fällen. Eine spezielle Stelle im HLKA mit 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kontrolliert diese Meldungen darauf, ob ein Kind akut real missbrauchsgefährdet ist und direkter Handlungsbedarf besteht.
Einheiten wie „FOKUS“ sind seit Februar 2024 fester Bestandteil der Regelorganisation der sieben hessischen Polizeipräsidien und des HLKA. Mit dem Ziel, polizeiliche Maßnahmen gegen Kindesmissbrauch und Kinderpornografie in Hessen zu bündeln und zu intensivieren, verfolgt die hessische Polizei mit mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gezielt Sexualstraftaten an Kindern und Jugendlichen. Alleine im vergangenen Jahr wurden über 1600 Durchsuchungsbeschlüsse sowie 48 Haftbefehle gegenüber knapp 1620 Beschuldigten vollstreckt und mehr als 15.400 Datenträger sichergestellt. (ots/r)
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BAD WILDUNGEN. In Bad Wildungen wird eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt.
Die Messstelle befindet sich in Höhe Heleponte in der Stresemannstraße in Fahrtrichtung Gymnasium. Innerhalb dieses Bereichs ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt.
Gerade in sensiblen Bereichen wie vor Pflegeeinrichtungen oder Schulen sind Tempolimits besonders wichtig, um Fußgänger und Anwohner zu schützen. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.