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Mittwoch, 31 März 2021 07:32

Diensthund stoppt flüchtenden Schwarzfahrer

GIEßEN. Mit Beißkorb auf der Nase stoppte am 30. März gegen Mitternacht, ein Diensthund vom Bundespolizeirevier Gießen einen flüchtenden Schwarzfahrer. Ein 33-Jähriger aus Wetzlar sollte zwecks Personalienfeststellung die Bundespolizisten zur Wache begleiten, da er zuvor wegen Schwarzfahrens in einem Regionalexpress aufgefallen war.

Auf dem Weg zum Bundespolizeirevier flüchtete der somalische Asylbewerber plötzlich über die Gleise 11 und 12. Der Aufforderung der Polizisten stehenzubleiben, kam der Mann nicht nach. Somit kam der vierbeinige Kollege zum Einsatz und stoppte den Flüchtenden mit einem Sprung. Der Mann, der unter Alkoholeinfluss stand, blieb unverletzt. Ein Test ergab einen Wert von rund zwei Promille. Anschließend fesselnden die Beamten den Schwarzfahrer und brachten ihn zum Bundespolizeirevier. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der 33-Jährige wieder frei. Gegen den Schwarzfahrer hat die Bundespolizeiinspektion Kassel ein Strafverfahren wegen Erschleichens von Leistungen eingeleitet. (ots/r)

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HOMBERG. Gestern Morgen (11. März) um 9.45 Uhr wurde von einer Zeugin in einem Mehrfamilienhaus in Mörshausen (Schwalm-Eder-Kreis) eine 53-jährige Frau leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Umstände des Todes und die Todesursache sind zurzeit nicht bekannt. Ein Kapitaldelikt ist jedoch nicht auszuschließen.

Der Erkennungsdienst vom Polizeipräsidium Nordhessen untersuchte gestern den Tatort. Die Kriminalpolizei aus Homberg hat die Ermittlungen übernommen. Die Obduktion der 53-Jährigen wird heute im Gerichtsmedizinischen Institut in Gießen durchgeführt. Zudem werden am heutigen Tag umfangreiche Suchmaßnahmen in Mörshausen und den angrenzenden Waldgebieten durchgeführt. Zur Unterstützung der Suchmaßnahmen sind ein Polizeihubschrauber und sogenannte Mantrailer-Hunde angefordert worden.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach dem Hausmitbewohner der 53-Jährigen, dem 24-jährigen Marvin K. Er ist 180 cm groß und schlank, er hat blondes lockiges Haar und wirkt ungepflegt. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Homberg unter Telefonnummer 05681/7740. (ots/r)

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Montag, 15 Februar 2021 14:42

Diensthund "Juri" schnappt Einbrecher

KASSEL. In der Nacht von Freitag auf Samstag brach ein 37-jähriger Mann in eine Berufsschule in der Kasseler Sickingenstraße ein. Nachdem der Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma die Polizei alarmiert hatte, stellten die hinzugeeilten Streifen des Polizeireviers Mitte den Einbrecher noch im Gebäude und nahmen ihn mithilfe des Diensthundes Juri fest. Der Tatverdächtige aus Hann. Münden muss sich nun wegen Einbruchdiebstahls verantworten.

Der Mitarbeiter der Sicherheitsfirma hatte gegen 1.45 Uhr in der Nacht die Polizei alarmiert, nachdem er eine eingeschlagene Scheibe entdeckt und Geräusche aus dem Schulgebäude gehört hatte. Auch bei Eintreffen der sofort hinzugeeilten Streifen war der Täter, den der Taschenlampenschein in dem dunklen Gebäude verriet, noch auf seinem Beutezug in den Räumen unterwegs. Wie sich später herausstellte, hatte er sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude verschafft, wo er dann Wertfächer der Schüler aufbrach und mit einem Hebelwerkzeug einen Getränkeautomaten anging.

Offenbar hatte es der Einbrecher auf mehreren Tablets und Ladegeräte abgesehen, die er bereits zum Abtransport zurechtgelegt hatte. Bevor er damit flüchten konnte, stellten die Polizisten den 37-Jährigen auf frischer Tat in einem Unterrichtsraum. Bei der Festnahme des renitenten Einbrechers, bei dem unklar war, ob er möglicherweise bewaffnet ist, kam der 18 Monate alte Diensthund Juri zum Einsatz und schnappte den Einbrecher in den Oberarm. Dieser erlitt eine Bisswunde, die später auf dem Revier von einem Arzt versorgt wurde.

Nach den polizeilichen Maßnahmen entließen die Polizisten den 37-Jährigen wieder auf freien Fuß. Die weiteren Ermittlungen werden von den Beamten des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo geführt. (ots/r)

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KORBACH. „Er ist mein Freund. Ich hätte schon Angst um ihn, ja. Aber darauf trainieren wir auch hin, dass nichts passiert“, Martin Digulla, Polizeioberkommissar bei der Polizei in Korbach, berichtet mir von seinem Streifenpartner.

„Mit ihm verbringe ich mehr Zeit, als mit meiner Frau. Ich nehme ihn mit zum Dienst und nach dem Dienst mit nach Hause“, erklärt er mir. Martins Streifenpartner ist kein Polizeibeamter. Zumindest nicht so einer, wie man es sich vorstellt. Der Korbacher Polizeioberkommissar fährt mit „Jakob“ in den Einsatz. Jakob ist ein belgischer Schäferhund, ein Malinois. Er ist sechs Jahre alt und steht seit vier Jahren im Dienst der Polizei.

In jeder Schicht ist Jakob an Martin Digullas Seite unterwegs. Bei ganz normalen Einsätzen. „Unfallaufnahmen, Verkehrskontrollen, Streitigkeiten schlichten“, erklärt Martin Digulla. Alleine mit seinem Hund ist der 55-jährige dabei aber nur selten unterwegs: „Wir fahren zu zweit im ganz normalen Streifendienst und haben den Hund mit im Wagen“, erklärt er. „Das kann immer wieder mal sinnvoll sein. Wenn wir zum Beispiel einen Autofahrer mit Rauschgiftverdacht haben, kann der Hund direkt mal das Auto durchsuchen. Und wenn ein Randalierer beruhigt werden soll und ich Jakob aus dem Auto hole und an die Leine nehme, werden viele schon von selbst ruhig, oder gehen weg“, schildert Martin Digulla. Jakob kann aber auch gezielt angefordert werden, denn er kann gleich mehrere Aufgaben erledigen. Jakob ist ein Kombihund. Er kann sowohl Rauschgift und Banknoten aufspüren, ist also als Spürhund im Einsatz und er kann auch als Schutzhund zum Einsatz kommen, wo Täter gestellt, verfolgt und im schlimmsten Fall auch gebissen werden können. „Um Menschen zu schützen“, berichtet Martin Digulla. Dies, so sagt er, sei aber bisher noch nie erforderlich gewesen. „Bisher ist zum Glück immer alles gut gegangen. Die meisten Menschen werden von selbst ruhig, wenn sie Jakob sehen“. Dabei ist der Hund gar nicht besonders aggressiv: „Das ist ein ganz normaler Hund, wie jeder andere auch. Er hat nur einen sehr ausgeprägten Spiel- und Beutetrieb. Das ist bei Jakob intensiv gefördert worden“, erklärt Martin Digulla. „Wenn zum Beispiel in einem großen Gebäude ein Einbruchsalarm ausgelöst hat, dann durchsuchen wir das Gebäude oder die Umgebung nach möglichen Tätern. Dabei kommt Jakob zum Einsatz. Nicht zuletzt auch zum Schutz der Kollegen und mir“.

Der Korbacher Familienvater führt schon seit 18 Jahren Polizeihunde. Der Wunsch, Hundeführer zu werden kam für den Polizeibeamten nicht von ungefähr: „Man könnte ruhig schreiben, die Digullas sind voll auf den Hund gekommen“, lacht er. Alle Diensthunde, die der sympathische Beamte bisher in seinem Leben geführt hat, haben nach der „Rente“ auch bis zum Schluss bei ihm zu Hause gewohnt. „Die Vorgänger sind leider schon alle gestorben. Einer leider auch schon mit acht Jahren. Der hatte Lymphdrüsenkrebs“, erzählt Martin und ist nachdenklich. Man merkt ihm während des gesamten Gespräches an, dass er ein richtiger Freund der Hunde ist. Die Frage, ob Jakob im Haus, oder im Zwinger wohnt, ist eigentlich überflüssig. Martin strahlt. „Der lebt bei uns im Haus. Das ist ein Familienmitglied. Er hat sogar noch eine vierbeinige Freundin zu Hause und die beiden haben auch ihr eigenes Hundesofa“, freut sich der Polizeibeamte. „Ich gehe mit ihm spazieren. Wir spielen und laufen zusammen, gehen ins Feld und wir machen zusammen Dienst“, schwärmt er. „Und auch Besuch ist kein Problem. Unsere Hunde mögen es sehr, wenn sie gestreichelt werden. Dann weichen sie dem Besuch nicht mehr von der Seite“, freut sich Martin Digulla. Nur eine Situation gebe es im Moment, wo Jakob zu Hause kurz in den Freilauf müsse: „Wenn meine Enkel kommen“, freut sich Martin. „Denn die“, so erklärt er weiter, „würde er umrennen. Aber nicht böse, sondern aus Unbedarftheit, Spiellust und Freundlichkeit“, macht er deutlich. Die anfallenden Kosten für Jakob übernimmt bei Familie Digulla das Land Hessen. Martin Digulla muss sich nur um Auslauf, Pflege und ständige Aus- und Fortbildung für Jakob kümmern. „Zwar ist Jakob ein echter Freund und mein Kumpel. Er ist auch Familienmitglied. Aber er ist auch ein Einsatzmittel“, erklärt mir Martin Digulla. Deshalb, so der Polizeibeamte, könne es auch sein, dass Jakob bei einem Einsatz verletzt wird. „Der muss auch mal durch Scherben laufen, wenn es der Einsatz erfordert. Da kann ich nicht sagen, ich schicke ihn nicht“, macht er deutlich. Dennoch wird Martin Digulla das Leben oder die Gesundheit von Jakob niemals leichtfertig aufs Spiel setzen: „Wenn uns jemand mit einer Pistole gegenübersteht, brauchen wir den Hund nicht mehr zu schicken, weil das dann keinen Sinn machen würde“, zeigt er auf. Sollte Jakob dennoch einmal verletzt werden, übernimmt das Land Hessen die Kosten für den Tierarzt. „Auch Futter und Kosten für einen Zwinger übernimmt das Land“, erklärt Martin Digulla. Selbst eine Hundepension würde für Jakob bezahlt, wenn Martin Digulla mit seiner Familie in Urlaub fahren will. Dies wird aber bei Familie Digulla nicht nötig sein: „Jakob fährt natürlich mit uns in den Urlaub“, freut sich sein Herrchen.

Angekauft wurde Jakob übrigens vom Land Hessen und dann zunächst einer kleinen Prüfung im Ausbildungszentrum unterzogen. Wie alle Polizeihunde in Hessen. „Da wird geschaut, wie ausgeprägt der Spiel- und Beutetrieb ist, und natürlich auch, ob die Tiere gesund sind“, berichtet Martin Digulla. Dann erst kommen die Hunde zu den Polizisten, mit denen sie später in den Einsatz gehen sollen. Zu dieser Zeit sind sie schon etwa ein Jahr alt. „Zu Hause erfolgt dann eine Eingewöhnungszeit. Wenn das gut klappt, geht es danach für drei Monate zur Polizeihundeschule“, erzählt Martin Digulla mir den Werdegang der treuen Partner. Martin ist nicht nur ein Diensthundeführer bei der Korbacher Polizei, sondern er ist auch Ausbildungsleiter für alle sieben Kollegen in Waldeck-Frankenberg, die einen Hund an ihrer Seite haben. „Alle 14 Tage treffen wir uns zu Trainingseinheiten. Auf Hundeplätzen, in leer stehenden Gebäuden, und freundlicherweise auf dem THW-Gelände“, erklärt Martin mir.

Dann geht sein Telefon: „Digulla. Hallo, grüß Dich. Ah, alles klar. Ich stelle mich deutlich vor sechs Uhr in eine Nebenstraße und nehme Kontakt zu einer Kollegin auf. Das schaue ich mir noch mal auf der Karte an. Wir freuen uns drauf“. Ein Einsatzauftrag für die kommenden Tage: „Da geht es um Rauschgift. Da gibt es wohl einen Dealer, für den jetzt eine Wohnungsdurchsuchung ansteht“, erklärt Martin mir kurz. Details darf er natürlich keine nennen, um den geplanten Einsatz nicht zu gefährden. Ein paar Tage sind nun noch Zeit für ihn und seinen Partner Jakob. Mich interessiert, ob Jakob es merkt, wenn er zum Einsatz muss. Ob es ein bestimmtes Wort für ihn gibt, er ein Kommando bekommt, oder eine Weste angelegt bekommt, wenn es losgeht. Alles verneint Martin. Trotzdem würde Jakob ganz genau merken, wenn es soweit ist. „Der Jakob kennt mich in- und auswendig. Meine Mimik, meine Gestik. Und wenn ich auch noch so cool sein will – er merkt es“, erzählt er mir stolz. Das macht deutlich, wie sehr die beiden aufeinander eingespielt sein müssen.

Viel haben sie schon gemeinsam erlebt: „Das war eine Durchsuchung in Bad Wildungen. Eigentlich bei einem Klein-Dealer“, erinnert sich Martin an einen der Einsätze. Der Jakob wusste sofort, wo das Rauschgift ist und hat es uns angezeigt. Dann ist er noch mal ein paar Schritte zurück getreten und wieder vor - dann hatte er noch etwas anderes in die Nase bekommen und aus einem Stapel CD´s rieselten plötzlich Geldscheine“, freut sich Martin Digulla. „Das deutet dann nicht nur auf den Besitz, sondern auch auf einen Handel hin und wirkt sich strafverschärfend aus“, erklärt er mir. „Damit hatten wir gar nicht mehr gerechnet“.

Geldscheine ? Cool. Das möchte ich wissen. Wie geht es, dass ein Hund Geldscheine riechen kann? „Wenn zu Hause bei Euch mal jemand den Geldbeutel und die Scheine verlegt und sie nicht mehr findet, kommt Jakob und sucht sie“, lacht Martin. Er erklärt mir, dass dies seit einiger Zeit bei den Spürhunden in Hessen trainiert wird, neben Rauschgift auch Banknoten zu finden. „Das funktioniert, weil es ein besonderes, geheimes Gemisch von Papier ist, was die Bundesbank zur Herstellung von Banknoten verwendet. Hinzu kommen die Klebstoffe die dabei Verwendung finden und die Farben vom Druck. Das reicht dem Hund aus“, erklärt er mir. Zu Trainingszwecken bekommt die Polizei ganz frische Banknoten aus der Bundesbank. „Darauf konditionieren wir die Hunde dann zunächst. Später üben wir dann auch mit Banknoten, die schon im Umlauf waren. Denn wenn sie in verschiedenen Händen und Geldbeuteln waren, ändert sich der Geruch“, macht er klar. „Wir werden vom Zoll, vom Arbeitsamt, dem Finanzamt, oder aber bei Rauschgiftsachen auch zur Suche von Banknoten angefordert“, erklärt er.

Nach Menschen, oder Sprengstoff könnte Jakob auch suchen. Dafür wurde er aber nicht ausgebildet. „Wenn er neben Drogen und Banknoten noch Sprengstoff suchen würde, wären die Folgemaßnahmen andere. Drogen hole ich raus, Sprengstoff wird von uns nicht mehr angefasst. Der Hund kann uns aber nicht anzeigen, was er gerade gefunden hat. Deshalb ist Jakob nur auf Drogen und Banknoten ausgebildet und kommt zusätzlich als Schutzhund zum Einsatz“, erklärt Martin Digulla.

Auch in Potsdam waren Martin Digulla und Jakob schon im Einsatz, um nach Geldscheinen zu suchen: „Da haben wir die Beute von Geldautoamtensprengern gesucht, weil es in Potsdam keine Hunde gab, die das können“, erklärt Martin.

Wichtig ist es dem Familienvater und dreifachen Großvater zu erwähnen, dass die Familie auf jeden Fall mitspielen muss, wenn man einen Diensthund zu Hause hat. Das funktioniert bei ihm mehr als gut: „Wenn andere jagen oder angeln gehen, dann machen wir etwas mit den Hunden“, freut er sich. „Wir machen eigentlich alles mit unseren Hunden“. Er unterstreicht noch einmal, dass Jakob und Polizeihunde überhaupt nicht extra aggressiv sind, wie man es vielleicht im ersten Moment vermuten würde, wenn man von Polizeihunden hört. „Das sind ganz normale Hunde mit einem ausgeprägten Beute- und Spieltrieb“, macht er deutlich.

Dann endet unser mehr als angenehmes Gespräch nach etwa zwei Stunden und es ist endlich soweit: Ich bekomme Jakob vorgestellt, denn er soll mit aufs Foto. Wir gehen in den Innenhof der Wache, da ruht sich Jakob in einem Zwinger aus, während er nicht mit Martin Digulla auf Streife ist. „Der wird gleich niemanden um sich wahrnehmen. Der freut sich nur aufs Spielen“, erklärt Martin mir auf dem Weg nach draußen. Noch bevor ich Jakob sehe, bemerke ich ihn. Er hat Martins Stimme gehört und freut sich riesig, dass sein Freund nun zu ihm kommt. Als die Tür aufgeht, springt Jakob hoch stubst das Gesicht seines Herrchens. Keiner der beiden kann seine Freude nun verbergen. Wahnsinnig toller Moment. Martin holt Jakobns Spielzeug aus dem Streifenwagen und dann geht’s los, auf der Rasenfläche hinterm Haus. Martin strahlt und Jakob springt und springt Meter hoch in die Luft. „So schnell kann man ihn glücklich machen. Das ist bei Menschen schwieriger“, freut sich Martin, als sein Jakob in der Sonne liegt und die Beiswurst kaut. Ich merke dem erfahrenen Hundeführer an, dass es nicht bei allen Menschen schwierig ist, sie so schnell glücklich zu machen. Ich mache Foto um Foto, gebe praktisch Stoßfeuer. Und dann ist es leider auch schon wieder vorbei und ich verabschiede mich. Voller Dankbarkeit und Anerkennung ein so tolles Team aus Mensch und Tier kennen gelernt zu haben und unseren Lesern davon und von den tollen Aufgaben der beiden erzählen zu können.

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KASSEL/ROTHENDITMOLD. Die Nacht auf Samstag endete für zwei stark alkoholisierte junge Männer, die zuvor die Rechnung ihres Taxis nicht bezahlen wollten und deshalb geflüchtet waren, mit der Ausnüchterung im Polizeigewahrsam.

Wie die eingesetzten Streifen berichten, hatte sich der Taxifahrer gegen 1.20 Uhr aus der Angersbachstraße gemeldet. Die beiden in Bettenhausen eingestiegenen Fahrgäste, die zuvor offenbar deutlich dem Alkohol zugesprochen hatten, waren bei der Ankunft in Rothenditmold schnell aus dem Taxi gesprungen und flüchteten, ohne den Fahrpreis von rund 30 Euro zu bezahlen.

Wenige Minuten später gelang es den hinzugeeilten Polizisten zunächst den alkoholisierten, zwischen einigen Müllsäcken schlafenden 21-Jährigen ausfindig zu machen, der äußerst aggressiv reagierte. Während der Fahrt auf die Polizeistation beschimpfte er fortwährend die Beamten, weshalb sie zusätzlich eine Anzeige wegen Beleidigung gegen den jungen Mann aus Fulda fertigten.

Später konnte ein Diensthund auch noch den 24 Jahre alten Mann aus Bad Hersfeld aufspüren, der nicht weit entfernt zwischen anderen Müllsäcken zunächst geschlafen und dann vergeblich versucht hatte, vor den Polizisten zu flüchten. Ein Atemalkoholtest bei dem jungen Mann ergab 2,3 Promille - er konnte sich allein nicht mehr auf den Beinen halten. Auch ihn brachten die Beamten angesichts der kalten Außentemperaturen zur Übernachtung in die Ausnüchterungszelle. Die Ermittlungen gegen beide dauern an. (ots/r)

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ARNSBERG. Am Samstag gegen 18.30 Uhr verletzte ein 32-jähriger Mann seine ehemalige Lebensgefährtin mit einem Messer.

Am Samstagabend brach der Mann die Wohnungstür seiner ehemaligen Lebensgefährtin in der Straße "Am Hellefelder Bach" auf. Innerhalb der Wohnung stritten die beiden miteinander, der Streit eskalierte und der Mann stach seiner ehemaligen Lebensgefährtin mit einem Messer mehrfach in den Bauch. Daraufhin rettete sich die 33-jährige Frau zu Nachbarn, die daraufhin die Rettungskräfte verständigten.  

Im Rahmen der direkt eingeleiteten Fahndung, bei der die Beamten auch einen Diensthund einsetzten, konnten zivile Einsatzkräfte den Mann im Nahbereich der Wohnung verhaften. Am Sonntag wurde der 32-Jährige daraufhin einem Haftrichter vorgestellt, der einen Haftbefehl gegen den Mann erließ.  

Die 33-jährige Frau musste noch in der Nacht operiert werden. Derzeit befindet sie sich außer Lebensgefahr. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

BAD LAASPHE. Bei einer größeren Schlägerei vor einer Lokalität in Bad Laasphe Kunst-Wittgenstein in der Wittgensteiner Straße trugen in der Nacht zu Sonntag insgesamt fünf Personen Verletzungen davon.

Bei den Verletzten handelt es sich um vier leicht verletzte Personen und einen schwer verletzten 31-jährigen Mann aus Biedenkopf. Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen vor Ort im Einsatz, darunter auch ein Diensthundeführer mit Diensthund. Gegen fünf Personen im Alter zwischen 17 und 34 Jahren aus Biedenkopf, Erndtebrück und Bad Laasphe wurden Strafermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. (ots/r)

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BRILON. Mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers und eines Diensthundes konnte am Mittwochmorgen ein flüchtiger Autofahrer in einem Waldgebiet in Velmede gestellt werden.

Der 36-jährige Briloner hatte zuvor seine Lebensgefährtin bedroht und war anschließend vor einer zivilen Motorradstreife geflüchtet. Bereits am Vorabend kam es an der Wohnanschrift in Messinghausen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Mann und seiner Lebensgefährtin. Der Mann wurde durch die Beamten ins Polizeigewahrsam gebracht. Dieses durfte er nach seiner Ausnüchterung am Mittwochmorgen verlassen.

Gegen 8.30 Uhr meldete sich die Lebensgefährtin abermals bei der Polizei. Der Mann war auf der Straße erneut mit der Frau aneinandergeraten. Obwohl der Briloner nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, flüchtete er noch vor dem Eintreffen der Polizei mit seinem Auto. Im Rahmen der Fahndung erkannte eine zivile Motorradstreife den Wagen auf der Bundesstraße bei Velmede. Als das Auto angehalten werden sollte, flüchtete dieses durch die umliegenden Wohngebiete. Zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam es bei der Flucht nicht.

Im Bereich der Vogelstange am Grafschafter Weg stellte der 36-Jährige sein Auto ab und flüchtete über die angrenzende Wiese in den Wald. Zur weiteren Fahndung wurden ein Diensthund sowie ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Bei der anschließenden Durchsuchung des Waldstücks traf die Hundeführerin auf den Täter, der sich ohne Widerstand verhaften ließ. Der Briloner stand bei seiner Festnahme unter Alkoholeinfluss, zudem besteht weiterhin der Verdacht des Drogenkonsums.

Im Auto fanden die Beamten zudem eine geringe Menge an Betäubungsmitteln. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, die weiteren polizeilichen Maßnahmen dauern derzeit an. (ots/r)

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MESCHEDE. Eine Zivilstreife der Polizeiwache Meschede überraschte am Donnerstag gegen 01.30 Uhr drei Einbrecher auf frischer Tat. Die Täter zogen eine Pistole und flüchteten daraufhin.

Bei der Bestreifung des Industriegebiets in Enste konnten die Polizisten eine Person im Eingangsbereich eines Werkzeughandels in der Straße "Im Schlahbruch" erkennen. Als sich der Funkwagen näherte, liefen drei Täter aus dem Gebäude. Die Polizisten nahmen mit dem Auto die Verfolgung auf und konnten das Trio hinter einem gegenüberliegenden Gebäude einholen. Als die Beamten die Autotüren öffneten, zielte ein Täter mit einer Pistole auf die Polizisten. Diese zogen sich daraufhin zurück.

Trotz einer großangelegten Fahndung, bei der auch ein Polizeihubschrauber und ein Diensthund eingesetzt wurden, gelang den drei Tätern die Flucht. Bei den Einbrechern handelt es sich vermutlich um Männer. Diese waren schwarz maskiert und komplett schwarz bekleidet.

Im Laufe der Fahndung stieß die Polizei auf einen verdächtigen Mercedes, bei dem es sich möglicherweise um das Täterfahrzeug handelt, denn die Beamten fanden in dem Fahrzeug typisches Einbruchswerkzeug. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen silbernen Mercedes der C-Klasse mit Oberhausener Kennzeichen. Die Täter hatten den Wagen auf dem Parkplatz eines Gebrauchtwagenhändlers am Schneidweg abgestellt.

Wem ist der Oberhausener Mercedes in der Tatnacht im Bereich Enste aufgefallen? Wer kann Angaben zu den Tätern machen? Zeugen setzen sich bitte mit der Polizei in Meschede unter der Telefonnummer 0291/90200 in Verbindung. (ots/r)

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HOCHSAUERLANDKREIS/ARNSBERG. In der Nacht zu Sonntag, gegen 1.30 Uhr, schlugen sich auf dem Neheimer Markt mehrere Personen. Die Polizei musste mit zahlreichen Streifenwagen anrücken und die Personengruppen voneinander trennen. Mehrere Menschen wurden leicht verletzt.

Bei Eintreffen der ersten Streifenwagen waren über 20 Personen in die Auseinandersetzung verwickelt. Etwa 50 weitere Personen begleiteten die Auseinandersetzung lautstark. Aufgrund der unübersichtlichen Lage und der aggressiven Stimmung wurden Verstärkungskräfte aus Brilon, Meschede und dem Märkischen Kreis angefordert. Erst unter Einsatz von Pfefferspray, Schlagstöcken und einem Diensthund konnte die Polizei die Auseinandersetzung beenden.

Hierbei wurde ein 18-jähriger Zuwanderer durch den Diensthund gebissen und verletzt. Insgesamt wurden drei Personen in Gewahrsam genommen. Nach erfolgten Personalienüberprüfungen setzte die Polizei mehrere Platzverweise durch. Zwei Männer mussten mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Polizeibeamter wurde ebenfalls leicht verletzt. Er konnte seinen Dienst aber fortsetzen.

Nachdem sich die einzelnen Personengruppen aus dem Innenstadtbereich entfernt hatten, konnte der Einsatz beendet werden. Derzeit ist der Grund der Auseinandersetzung unklar. Die Ermittlungen dauern an. (ots/r)

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