Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Brand

KASSEL. Um 3.50 Uhr  wurde die Feuerwehr Kassel am Samstagmorgen (26. November 2022) zu einem Kellerbrand in einem fünfgeschossigen Mehrfamilienhaus im Stadtteil Wesertor gerufen. Durch den dichten Brandrauch war den Bewohnern der Fluchtweg über den Treppenraum abgeschnitten.

Bei Eintreffen der Feuerwehr zeigten sich mehrere Personen an geöffneten Fenstern, die um Hilfe riefen. Die Feuerwehr rettete insgesamt 25 Personen sowie einen Hund über zwei Drehleitern und mehrere tragbare Leitern. Zur Brandbekämpfung wurde ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Strahlrohr eingesetzt. Eine verletzte Person wurde mit dem Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit zahlreichen Eisatzkräften vor Ort. Neben der Berufsfeuerwehr wurden auch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt. An dem Gebäude entstand erheblicher Sachschaden, es ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar.

Die Bewohner mussten bei Angehörigen oder in Notunterkünften untergebracht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

- Anzeige -

Publiziert in KS Feuerwehr
Montag, 28 November 2022 18:06

Brand in einem Bistro am Briloner Markt

BRILON. Die Feuerwehr Brilon hat in der Nacht von Sonntag auf Montag einen Brand in einem Bistro am Markt gelöscht. In dem Bankgebäude wurde gegen 2.40 Uhr die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Ein telefonischer Anruf bei der Leitstelle bestätigte Feuer und Rauch.

Bei Eintreffen der Feuerwehr war der gesamte Bistrobereich vollständig verraucht. Offensichtlich waren im Thekenbereich Abfallbehälter in Brand geraten. Die Hitze des Feuers löste direkt über der Brandstelle einen Sprinkler aus - durch das Löschwasser wurde der Brand zunächst eingedämmt. Er konnte dann unter Einsatz von schwerem Atemschutz schnell gelöscht werden. Es erfolgte eine umfassende Nachkontrolle mit der Wärmebildkamera.

Da durch den Brandrauch neben dem Bistro auch der Bereich der Serviceautomaten und teilweise die Schalterhalle betroffen waren, wurde das Gebäude umfassend belüftet. Die Feuerwehr war mit 20 Einsatzkräften 1,5 Stunden lang im Einsatz. Im vorliegenden Fall wurde durch die Brandmeldeanlage im Zusammenwirken mit der Sprinkleranlage wirksam ein größeres Feuer verhindert.

Sprinkleranlagen verhindern als automatische Feuerlöschanlagen eine Brandausbreitung. Einzelne Sprinkler befinden sich dabei an einem Wasserrohrnetz im Deckenbereich. Sie werden im Regelfall durch Hitzeeinwirkung ausgelöst und beregnen den betroffenen Bereich mit Löschwasser.

Personen wurden nicht verletzt. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Angaben vor. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

- Anzeige -

Publiziert in HSK Feuerwehr

ERNDTEBRÜCK. Am Freitagabend kam es in Erndtebrück zu einem Großeinsatz für die Feuerwehr, den Rettungsdienst und die Polizei. Um kurz nach 19 Uhr wurden die Kräfte zu einem Kellerbrand in die Siegener Straße gerufen. Dort hatte es nach Auskunft der Polizei ein offenes Feuer im Keller eines Mehrfamilienwohnhauses gegeben. Laut Polizei waren zwölf Bewohner für das Haus gemeldet, von denen sich auch elf im Gebäude befanden. Glücklicherweise konnten sie sich alle selbst in Sicherheit bringen, und wurden nicht verletzt. Der Leiter der Erndtebrücker Feuerwehr, Karl Friedrich Müller, berichtete, dass alle Betroffenen bei Bekannten unterkommen können, und die Feuerwehr keine weiteren Maßnahmen treffen musste.

Unter schwerem Atemschutz konnten die Kameraden die Flammen schnell ablöschen, und befreiten das Haus mit einem Lüfter vom Brandrauch. Dennoch ist das Haus zunächst unbewohnbar geworden. Vor Ort im Einsatz waren 66 Feuerwehrleute aus Erndtebrück, Schameder, Birkefehl, sowie Birkelbach. Für die Atemschutzgeräteträger wurde vom Birkelbacher Dekontaminationsfahrzeug ein Zelt vor der Einkaufszeile aufgebaut. Außerdem waren alle verfügbaren Fahrzeuge und Besatzungen der DRK Rettungswache Womelsdorf vor Ort im Einsatz, mussten aber glücklicherweise nicht tätig werden. Auch vor Ort war die Polizei aus Bad Berleburg, die die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat. Möglicherweise haben Arbeiten an der Heizung zu dem Brand geführt. Zu weiteren Ermittlungen wurde die Kripo zusätlich eingeschaltet. Zur genauen Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden. Die Siegener Straße (B62) blieb während des Brandeinsatzes zwischen dem Kreisverkehr und den Eisenwerken voll gesperrt.

Publiziert in SI Feuerwehr

GEMÜNDEN. Zu einem Großeinsatz rückten die Wehren Gemünden, Sehlen, Grüsen, Lehnhausen, Schiffelbach, Haina, Halgehausen und Frankenberg am Freitag aus.

Um 15.06 Uhr alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg in die Burgstraße unter dem Alarmkürzel "F2, Brand Wohnhaus". Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein RTW und ein Funkwagen der Polizeistation Frankenberg, auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor war vor Ort. 

Bei Eintreffen von Stadtbrandinspektor und Einsatzleiter André Walter stand das Wohnhaus in Vollbrand, weshalb eine Alarmstufenerhöhung auf "F3" veranlasst wurde. Umgehend wurden insgesamt drei Riegelstellungen zu benachbarten Gebäuden errichtet und ein Außenangriff eingeleitet, da zu Anfang, aufgrund der massiven Brandentwicklung, kein Innenangriff möglich war. Durch den Einsatz der Drehleiter aus Frankenberg wurde ein darauffolgender Löschangriff im Dachgeschoss realisierbar. 

Eine Person, die sich zuvor noch im Wohnhaus befand, konnte sich rechtzeitig und unverletzt ins Freie begeben; ein Hund hingegen verendete in den Räumlichkeiten. Nach ca. einer Stunde, nachdem selbst die Dachhaut vom Feuer durchbrochen war, konnten die ersten Trupps unter Atemschutz zum Innenangriff vorgehen. Brandherde und Glutnester wurden mittels C-Hohlstrahlrohr und unter Beigabe von Netzmittel abgelöscht. Zur Kontrolle führten die Trupps Wärmebildkameras mit.

Die Wasserversorgung für die Löschangriffe und die Riegelstellungen wurden durch das Wassernetz und den Löschteich in Herbelhausen sichergestellt. Mit Hereinbrechen der Dunkelheit wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Zur Verpflegung der Einsatzkräfte mit Essen und Getränken wurde das Schützenhaus geöffnet und bewirtet. Gegen 18.15 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden.

Zur Absicherung wurde eine Brandwache eingerichtet, die bis Samstag, 8 Uhr vor Ort sein wird. Den Strom zum weiteren Ausleuchten der Einsatzstelle wird von einem Nachbarn zur Verfügung gestellt.  Die Energiegesellschaft Frankenberg stellte das Wohnhaus stromlos. Der Bürgermeister von Gemünden war über die Einsatzarbeiten vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen. Das Wohnhaus wurde an die Kriminalpolizei Korbach übergeben und anschließend sichergestellt. Der Schaden wird vorläufig auf ca. 250.000 Euro beziffert. Eine Brandursachenermittlung steht derzeit noch aus.

Publiziert in Feuerwehr

KASSEL. Zu einem Brand kam es Mittwoch (23. November 2022) in einem Gebäude der Universität Kassel in der Kurt-Wolters-Straße. Durch die Brandmeldeanlage des Objektes wurde der Brand schnell der Feuerwehr gemeldet. Der Brandrauch zog einzelne Räume des Gebäudes schwer in Mitleidenschaft. Das umsichtige Handeln eines Studenten, der nach Feststellung des Brandes sofort einen Handfeuermelder betätigte um die Feuerwehr zu alarmieren und der gezielte Einsatz der Berufsfeuerwehr Kassel verhinderten noch größeren Schaden.

Um 13.49 Uhr ging bei der Leitstelle der Feuerwehr Kassel der Alarm der automatischen Brandmeldeanlage eines Objektes der Universität Kassel ein. Umgehend wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr der Feuerwache 1 entsendet. Vor Ort konnte die Feuerwehr eine starke Rauchentwicklung in einer Toilette feststellen. Ein Trupp unter Atemschutz konnte das Feuer schnell löschen.

Die Räumlichkeiten waren durch das Feuer allerdings mit dichtem schwarzen Rauch gefüllt und lagen im inneren Teil des Gebäudes, wodurch die Entrauchung nur mit besonderem Gerät und Zuhilfenahme mehrerer Belüftungsgeräte der Feuerwehr möglich war. Durch die schnelle Meldung des Brandes über die Brandmeldeanlage und den gezielten Einsatz der Feuerwehr, konnte größerer Schaden am Objekt verhindert werden.

Der Einsatz der Feuerwehr dauerte aufgrund der umfangreichen Belüftungsmaßnahmen rund 2 Stunden. Personen wurden bei dem Brand glücklicherweise nicht verletzt.

- Anzeige -

Publiziert in KS Feuerwehr
Schlagwörter

KASSEL. Bei einem Brand in der Heinrich-Pierson-Straße im Kasseler Stadtteil Oberzwehren konnte am Sonntagabend (20. November 2022) durch den schnellen Einsatz der Berufsfeuerwehr Kassel eine Person aus einer verrauchten Wohnung gerettet werden. Der Entstehungsbrand in der Küche konnte anschließend durch die Feuerwehr schnell gelöscht und somit ein noch größerer Schaden verhindert werden.

Um kurz nach 6.30 Uhr ging über den Notruf 112 bei der Leitstelle der Feuerwehr Kassel die Meldung über einen Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Heinrich-Pierson-Straße ein. Umgehend wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr der Feuerwache 2 sowie Einheiten des Rettungsdienstes zur Einsatzstelle gesandt. Vor Ort verschafften sich die Einsatzkräfte schnellen Zutritt zu der betroffenen Wohnung und fanden eine Person in der völlig verrauchten Wohnung auf, die durch die Einsatzkräfte sofort gerettet und an den Rettungsdienst übergeben wurde.

Die Ursache für die starke Verrauchung war ein Entstehungsbrand in der Küche der Wohnung, der zügig abgelöscht wurde. Die Wohnung musste umfangreich maschinell belüftet werden um sie von dem Brandrauch zu befreien. Der Bewohner der Wohnung wurde durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund einer Stunde beendet.

- Anzeige -

Publiziert in KS Feuerwehr
Montag, 21 November 2022 07:07

Rauchmelder und Feuerwehr verhindern Schlimmeres

BRILON. Die Briloner Feuerwehr wurde am Samstagnachmittag (19. November) gegen 16.30 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Bahnhofstraße alarmiert.

Kurz nach Eintreffen konnte in einer Wohnung auf dem Dach des Volksbank-Centers eine starke Rauchentwicklung festgestellt werden - im Bereich einer Küchenzeile war ein Feuer ausgebrochen. Der Angriffstrupp, ausgerüstet mit schwerem Atemschutz, konnte rasch Entwarnung geben. Es befand sich glücklicherweise keine Person mehr in der Wohnung und das Feuer war in Sekundenschnelle unter Kontrolle.

Im Anschluss wurde die Wohnung belüftet. Über Ursache und Höhe des Schadens liegen der Feuerwehr keine Angaben vor.

- Anzeige -

Publiziert in HSK Feuerwehr

BATTENHAUSEN. Zu einem Großbrand in Battenhausen mussten in der Nacht zu heute die Feuerwehren ausrücken: Die Jausenstation am Skilift stand im Vollbrand. Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen Flammen hoch aus dem Dach des rustikalen und urig eingerichteten Gebäudes zum hohen Lohr. Umgehend nahmen die Einsatzkräfte unter der Leitung von Einsatzleiter Thomas Bahr mit teilweise vier parallelen Atemschutztrupps einen Löschangriff vor. „Sowohl im Innen- und Außenangriff“, erklärte Jens Schneider, der von Seiten der Feuerwehr vor Ort für die Einsatzdokumentation zuständig war. Zur Unterstützung des Löschangriffs kam auch die Drehleiter aus Bad Wildungen zum Einsatz – das Feuer war allerdings bereits gleich zu Beginn des Einsatzes bereits soweit fortgeschritten, dass es einen Totalschaden sowohl am Außenpavillon und der Terrasse, als auch am Hauptgebäude selbst gab.

Die Einsatzkräfte öffneten an dem aus Holz erbauten Gasthaus von der Drehleiter aus die Dachhaut, um an alle Brandnester heran kommen zu können. Neben den siebzig Einsatzkräften der Feuerwehren aus Battenhausen, Löhlbach, Haina, Dodenhausen, Halgehausen, Bad Wildungen, Armsfeld, Gemünden und der Atemschutzkomponente aus Frankenberg waren auch ein Rettungswagen des DRK Rettungsdienstes und eine Polizeistreife vor Ort im Einsatz. Trotz des Großbrandes und des fordernden Einsatz wurden glücklicherweise weder Passanten noch Einsatzkräfte verletzt, sodass der Rettungswagen zum Glück nur als Absicherung vor Ort in Bereitstellung bleiben musste. Die Polizeibeamten vor Ort haben die Ermittlungen an die Bad Wildunger Kriminalpolizei weitergegeben, die die genaue Brandursache feststellen soll. Die Beamten erklärten, dass das Feuer im Außenbereich vermutlich seinen Ursprung genommen habe und dann auf das Gebäude übergegriffen sei – möglicherweise sei also eine Brandstiftung die Ursache. Zur genauen Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden.

Nach den eigentlichen Löscharbeiten setzte die Feuerwehr Netzmittel ein, um auch letzte vorhandene Glutnester im Holz aufgrund der Schaumbeimischung endgültig ersticken zu können. Vor Ort wurden Hochleistungslüfter zum Einsatz gebracht, um die noch bestehenden Gebäudeteile vom dichten Brandrauch zu befreien. Außerdem hatte die Feuerwehr die Einsatzstelle mit mehreren Fahrzeugen und auch mit mobilen Strahlern großräumig ausgeleuchtet. Die Straße Zum Hohen Lohr musste über Stunden voll gesperrt werden. Trotz der derzeitigen Sanierung des Wasserhochbehälters in Battenhausen war die Versorgung mit dem benötigten Löschwasser vor Ort problemlos möglich.

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 15 November 2022 17:40

Absauganlage in Brand - eine Person leicht verletzt

BRILON. Die Feuerwehr Brilon hat am Sonntagabend (13. November 2022) den Brand einer Absauganlage in einer Gaststätte an der Altenbürener Straße gelöscht. Dort war gegen 17.45 Uhr im Absaugkanal der Küchenabluft ein Feuer ausgebrochen. Erste Löschversuche der Betreiber blieben wirkungslos.

Das Feuer konnte letztendlich über die Drehleiter abgelöscht werden - der Brand blieb durch das schnelle Einschreiten auf den Abluftkamin beschränkt. Ein anwesender Mitarbeiter erlitt eine leichte Rausgasvergiftung, nach einer Untersuchung durch den Notarzt war jedoch keine weitere Behandlung erforderlich.

18 Einsatzkräfte waren rund 2,5 Stunden lang im Einsatz. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Angaben vor. Die Altenbürener Straße war während der Löscharbeiten teilweise gesperrt.

- Anzeige -

Publiziert in HSK Feuerwehr
Mittwoch, 02 November 2022 08:01

Feuerwehr rettet Frau aus brennender Wohnung

WALDECK. Am heutigen Mittwochmorgen kam es zu einem Brand in einem Einfamilienhaus in der Luisenstraße in Sachsenhausen. Das Feuer war gegen 3.20 Uhr im ersten Stockwerk ausgebrochen. Beim Eintreffen der eingesetzten Streife der Polizeistation Korbach wurde die 80-jährige Bewohnerin von der Feuerwehr unverletzt aus dem Haus gerettet. Weitere Personen befanden sich nicht in dem Gebäude. Zur Brandbekämpfung waren die Feuerwehren aus Sachsenhausen, Höringhausen und eine Drehleiter aus Korbach im Einsatz. Der Sachschaden durch den Brand im ersten Stockwerk beläuft sich nach bisherigen Schätzungen auf etwa 70.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache werden von der Kriminalpolizei in Korbach geführt.

Bei Ankunft der Feuerwehren schlugen bereits Flammen aus den Fenstern. Es gab eine starke Rauchentwicklung, sodass die Bewohnerin, die sich auf dem rückseitigen Balkon befand, gerettet werden musste. Aus dem Tiefschlaf gerissen, verlangte dieser Einsatz die volle Leistung der Einsatzkräfte. Binnen fünf Minuten nach Alarmierung waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort und bauten umgehend einen Löschangriff auf. Parallel dazu leitete der Einsatzleiter mittels Steckleiter am Balkon zur Personenrettung an und erhöhte das Einsatzstichwort auf "F2Y (Brand in Wohnung mit Menschenleben in Gefahr)". Daraufhin rückte ein Team aus Korbach mit der Drehleiter an.

Eine Personenrettung der Bewohnerin war nur liegend mittels Schleifkorbtrage möglich. Die Einsatzkräfte errichteten mit vier Steckleiterteilen eine schiefe Ebene, worüber die Schleifkorbtrage mit der Bewohnerin gesichert herabgelassen und dem Rettungsdienst übergeben werden konnte. Währenddessen befanden sich bereits Trupps unter Atemschutz im Innenangriff, bekämpften das Feuer mit C-Rohren und schützten die noch nicht vom Brand betroffenen Bereiche. Durch das schnelle und professionelle Eingreifen konnte die Brandausbreitung eingegrenzt werden. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte im Inneren durch einen Außenangriff mit einem C-Rohr, denn die Dachhaut drohte durchzubrennen.

Die Drehleiter kam zur Kontrolle und potenziellen Öffnung der Dachhaut zum Einsatz, schnell konnte aber Entwarnung geben werden. Vom Brand betroffene Möbel wurden unter Atemschutz aus der Wohnung entfernt und im Freien abgelöscht. Wände mussten mittels Säbelsäge geöffnet werden, da nur so alle Brandnester erreicht werden konnten. Ein Lüfter wurde nach Abschluss des Erstangriffs in Stellung gebracht, um den Brandrauch aus der Wohnung mittels Überdruckbelüftung zu bringen.

Weiterhin leuchteten die Kräfte großflächig mit dem Abrollbehälter Licht des Wechselladerfahrzeugs die Einsatzstelle aus. Der Abrollbehälter Brand mit seinem integrierten Einsatzstellenhygieneraum wurde ebenfalls vom WLF zur Einsatzstelle verbracht. Die im Innenangriff eingesetzten Kräfte nutzten den Hygieneraum, um ihre kontaminierte Kleidung im Beheizten auszutauschen und sich zu reinigen. Zum Abtransport der kontaminierten Ausrüstung kam der Abrollbehälter Mulde zum Einsatz. Auch bei diesem Einsatz bewährte sich das Wechselladerkonzept mit mehreren Abrollbehältern vor Ort.

Gegen 5.15 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Alle Bereiche wurden abschließend mittels Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert. Die Abbauarbeiten zogen sich noch etwa eine weitere Stunde hin. Im Einsatz waren 40 Einsatzkräfte aus Sachsenhausen, Höringhausen und Korbach, davon fünf Trupps unter Atemschutz, das Führungsteam (ÖTEL) der Stadt Waldeck zur Besetzung des Einsatzleitwagens sowie der Rettungsdienst, die Polizei und die Kriminalpolizei zur Brandursachenermittlung.

Publiziert in Polizei
Seite 1 von 77

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige