WALDECK. Mit dem Stichwort „Tier in Not“ sind die Feuerwehren aus Nieder-Werbe und Sachsenhausen zu einer nicht alltäglichen Rettung alarmiert worden. Ein Pferd war an einem an die Weide angrenzenden Abhang mehrere Meter abgestürzt und in dicht bewachsenem Gebüsch zum Liegen gekommen.
Besitzer vor Ort konnten das Tier zwar beruhigen, aus eigener Kraft war es jedoch nicht mehr in der Lage, sich zu erheben oder sich aus dem steilen Gelände zu befreien. Zunächst unterstützten die Einsatzkräfte die Halter bei der Betreuung des Pferdes und sicherten die Lage so ab, dass das Tier nicht weiter den Abhang hinabrutschen konnte. Die Alarmierung erfolgte am Freitag um 18.51 Uhr.
Im weiteren Verlauf schufen die Feuerwehrleute hangabwärts einen Weg durch das dichte Gebüsch, um das Pferd kontrolliert auf eine tiefer gelegene Weide verbringen zu können. Für den schonenden Transport des schweren Tieres war anschließend Improvisation gefragt. Mithilfe einer Schleifkorbtrage, die eigentlich für die Rettung von Menschen vorgesehen ist, konnte das Pferd langsam und möglichst schonend den Hang hinabgelassen werden.
Solche Maßnahmen zeigen einmal mehr, wie wichtig flexibles Handeln und kreative Lösungen im Alltag der Feuerwehren sind. Nachdem das Tier auf die untere Weide gebracht worden war, konnte es sich dort zunächst weiter erholen und mit Unterstützung wieder auf die Beine kommen.
Zur weiteren Versorgung wurde eine Tierärztin hinzugezogen, die das Pferd vor Ort untersuchte. Unter der Leitung von Andreas Lamotte dauerte der Einsatz insgesamt eine Stunde und neun Minuten. Anschließend war die Arbeit der Wehren beendet.
WARBURG. Ein Verkehrsunfall auf der B 68 hat am Donnerstagmittag zu einem Überschlag geführt. Eine Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Gegen 12.30 Uhr war eine 57 Jahre alte Frau aus Lichtenau mit einem weißen Mazda aus Richtung Scherfede in Fahrtrichtung Lichtenau unterwegs. In einer Linkskurve geriet sie nach bisherigen Erkenntnissen nach rechts von der Fahrbahn. Im weiteren Verlauf überschlug sich das Fahrzeug und kam nach etwa 50 Metern auf dem Dach zum Stillstand.
Eigenständig befreien konnte sich die Frau aus dem Pkw. Leichte Verletzungen machten einen Transport mit dem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus erforderlich.
Auf 16.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Die Bergung des nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugs übernahm ein Abschleppdienst. (ots/r)
-Anzeige-
HÖXTER. Schwere Verletzungen hat ein Autofahrer bei einem Verkehrsunfall auf der B 83 bei Stahle erlitten.
Donnerstagabend gegen 19.20 Uhr war ein 33 Jahre alter Mann aus Polle mit einem Hyundai aus Richtung Heinsen kommend in Fahrtrichtung Stahle unterwegs. In einer leichten Linkskurve kam das Fahrzeug zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab, schleuderte anschließend zurück auf die Straße und prallte schließlich gegen die Leitplanke auf der linken Seite. Dort kam der Wagen wieder zum Stillstand.
Schwere Verletzungen zog sich der Fahrer bei dem Unfall zu. Er musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Während der Unfallaufnahme stellten Polizeibeamte Alkoholgeruch bei dem Mann fest. Daraufhin wurde eine Blutprobe entnommen.
Auf 10.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Da der Hyundai nicht mehr fahrbereit war, übernahm ein Abschleppdienst den Abtransport. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass Alkohol im Straßenverkehr alle Verkehrsteilnehmer gefährdet. (ots/r)
-Anzeige-
EDERTAL. In Bringhausen ist ein Wohnhaus in Brand geraten. Zahlreiche Feuerwehren befinden sich im Waldweg im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen.
Alarmiert wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gegen 22.10 Uhr unter dem Stichwort F 2 Y. Gemeldet worden war ein Dachstuhlbrand.
Aktuell dauern die Maßnahmen an der Einsatzstelle noch an. Wie lange der Einsatz noch andauern wird, ist derzeit nicht absehbar. Ein ausführlicher Bericht folgt.
Update: Vollständiger Bericht
-Anzeige-
BRILON. Ein Brand in einem Sägewerk hat im Ortsteil Alme für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Gemeldet war ein brennender Dachstuhl mit Personen in Gefahr, was sich vor Ort glücklicherweise als weniger kritisch darstellte.
Gegen 12.50 Uhr erfolgte die Alarmierung. Bei Eintreffen der Feuerwehr bestand für niemanden eine unmittelbare Gefahr mehr. Es brannte im Dachbereich eines Spänebunkers, mehrere Mitarbeiter hatten das Feuer durch eigene Löschmaßnahmen jedoch bereits eingedämmt und so eine größere Ausbreitung verhindert.
Über die Drehleiter deckte die Feuerwehr das Dach teilweise ab und kontrollierte den Bereich mit einer Wärmebildkamera. Auf diese Weise konnten letzte Glutnester lokalisiert und abgelöscht werden. Rund 40 Feuerwehrleute waren etwa anderthalb Stunden im Einsatz. Vor Ort waren die Löschgruppen aus Alme, Nehden und Wülfte sowie der Löschzug Brilon.
Angaben zur Höhe des Sachschadens oder zur Brandursache liegen derzeit nicht vor.
-Anzeige-
EDERTAL. Ein aufgerissener Dieseltank an einem Müllfahrzeug hat in Affoldern umfangreiche Maßnahmen zur Folge gehabt. Beim Abbiegen in die Buhlener Straße holte der MAN nach rechts aus, wobei der Tank beschädigt wurde und Kraftstoff austrat.
Schaden am Tank früh bemerkt
Um 6.24 Uhr am Freitagmorgen wurde der Schaden festgestellt. Aus dem defekten Behälter liefen etwa 200 Liter Diesel auf die Fahrbahn und in die örtliche Kanalisation. Einsatzkräfte der Feuerwehr Affoldern reagierten unmittelbar und trieben geistesgegenwärtig einen Holzkeil in den defekten Tank, um den weiteren Austritt zu stoppen.
Gefahrstoffzug pumpt Kraftstoff ab
Insgesamt befanden sich rund 50 bis 60 Einsatzkräfte aus verschiedenen Einheiten vor Ort. Alarmiert wurden unter dem Stichwort Hilfeleistung Gefahrstoff 1 die Wehren aus Edertal-Affoldern, Edertal-Bergheim Giflitz sowie Edertal-Hemfurth-Edersee. Unterstützung kam durch den Gefahrstoffzug aus Bad Wildungen, der mit einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20, einem Gerätewagen Gefahrgut sowie einem Gerätewagen Logistik 2 anrückte. Mit speziellen Gerätschaften gelang es den Teams, etwa 60 Liter des verbliebenen Kraftstoffs aus dem Fahrzeugtank abzupumpen.
Diesel in Kanalisation nachgewiesen
Spezialisten aus Korbach führten mit einem Messtrupp Kontrollen in den Kanaleinläufen durch und konnten dort den Diesel mittels Messgeräten nachweisen. Vier Mitarbeitende der Kläranlage der Gemeinde Edertal sperrten die Pumpstation rechtzeitig ab, wodurch eine weitere Verteilung des Öl-Wasser-Gemischs im Kanalsystem verhindert wurde. Ein externer Dienstleister übernimmt nun die Reinigung des Systems und pumpt das verunreinigte Wasser ab.
Leitung und weitere Beteiligte
Verantwortlich für die Leitung der Maßnahmen waren die stellvertretenden Gemeindebrandinspektoren Michael Rese und Stefan Casper. Vor Ort informierten sich zudem der stellvertretende Bürgermeister Gerd Hartmann sowie Hauptamtsleiter David Zerbes über den Fortgang der Arbeiten. Ein stetiger Austausch mit der Unteren Wasserbehörde wurde sichergestellt. Neben der Polizei befand sich auch der Rettungsdienst zur Absicherung an der Buhlener Straße. Die Bergung des Müllfahrzeugs übernahm die Firma AVAS. Die Höhe des Schadens konnte vort Ort noch nicht genannt werden.
HESSEN. Die hessische Polizei nimmt auch in diesem Jahr wieder am Speedmarathon des Netzwerks ROADPOL teil. Bei dieser länderübergreifenden Verkehrssicherheitsinitiative liegt der Fokus auf der Überwachung der Geschwindigkeit, um Unfälle aufgrund von nicht angepasster oder überhöhter Geschwindigkeit zu reduzieren und das Risiko von schweren Verletzungen oder gar Todesfällen im Straßenverkehr zu minimieren.
Der diesjährige Speedmarathon findet am Mittwoch, 15. April 2026, in der Zeit von 6 Uhr bis 22 Uhr statt.
Während dieser Zeit werden über 570 Polizistinnen und Polizisten sowie kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an über 230 Messstellen die gefahrenen Geschwindigkeiten der Fahrzeuge kontrollieren.
Eine Übersicht der hessischen Messstellen, ebenso wie Informationen zum Speedmarathon:
Stadtallendorf / Landkreis Marburg-Biedenkopf
Landkreis Wetterau
Lahn-Dill-Kreis
Autobahnen
Polizeipräsidium Nordhessen
Stadt und Landkreis Kassel
Schwalm-Eder-Kreis
Werra-Meißner-Kreis
Landkreis Waldeck-Frankenberg
Autobahnen
Polizeipräsidium Osthessen
Autobahnen
Stadt Fulda
Kreis Fulda
Vogelsbergkreis
Landkreis Hersfeld-Rothenburg
Polizeipräsidium Südosthessen
Main-Kinzig-Kreis
Stadt Hanau
Landkreis Offenbach am Main
Autobahn
Polizeipräsidium Westhessen
Autobahnen
Main-Taunus-Kreis
Stadt Wiesbaden
Rheingau-Taunus-Kreis
Hochtaunuskreis
Landkreis Limburg-Weilburg
Polizeipräsidium Südhessen
Autobahnen
Landkreis Bergstraße
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Landkreis Groß-Gerau
Landkreis Odenwald
Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Stadt Frankfurt am Main
Autobahn
-Anzeige-
FRANKENBERG. In der Marburger Straße nahe der Breslauer Straße ist ein VW Passat in Brand geraten. Die Frankenberger Feuerwehr löschte den brennenden Wagen.
Am Donnerstag gegen 21.45 Uhr stand der 17 Jahre alte Pkw eines 35-Jährigen aus Frankenberg im vorderen Bereich in Vollbrand. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr gegen die Flammen vor. Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Trost waren insgesamt elf Einsatzkräfte vor Ort.
Nach dem Löscheinsatz war der Passat nicht mehr zu retten. An dem Auto entstand Totalschaden. Nach ersten Erkenntnissen vermutet die Polizei einen technischen Defekt als Ursache des Brandes.
-Anzeige-
KORBACH. Ein Fahrfehler hat auf der Strecke von Korbach in Richtung Flechtdorf zu einem Alleinunfall geführt.
Am Donnerstag gegen 13.50 Uhr war eine 26-jährige Frau aus Marsberg mit einem Skoda Rapid unterwegs, als sie in einer Rechtskurve die Kontrolle über den Wagen verlor und gegen die Leitplanke prallte. Die Fahrerin blieb unverletzt.
Die Feuerwehren Helmscheid und Berndorf kümmerten sich um auslaufende Betriebsstoffe. Die Polizei nahm den Unfall auf. Die Bergung des beschädigten Fahrzeugs übernahm die Firma Gäbler.
-Anzeige-
KORBACH. Ein Missverständnis im Bereich einer geänderten Verkehrsführung hat auf der Arolser Landstraße zu einem Verkehrsunfall geführt. Vor der Einmündung in die Heerstraße stießen ein Mercedes und ein Skoda Fabia zusammen.
Am Dienstag (7. April) gegen 16.15 Uhr befuhren ein 25-jähriger Mann aus Korbach mit einem Mercedes und eine 41-jährige Frau aus einem Korbacher Ortsteil mit einem Skoda Fabia die Arolser Landstraße in Fahrtrichtung Bahnhof und Bad Arolsen. Im Bereich der Kasseler Bank sind wegen der Woolworth-Baustelle die beiden üblichen Fahrspuren für den Geradeausverkehr und das Rechtsabbiegen in die Heerstraße derzeit bis fast an die Ampelanlage zusammengelegt. Erst kurz vor dem Knotenpunkt trennt sich die Rechtsabbiegerspur wieder von der Geradeausspur.
Nach den vorliegenden Angaben ging die Fahrerin des Skoda davon aus, dass der Mercedes, obwohl er sich noch auf dem zusammengelegten Fahrstreifen befand, nach rechts in die Heerstraße abbiegen würde. Sie fuhr deshalb links neben dem Mercedes auf, da sie selbst geradeaus weiterfahren wollte.
Als sich der Mercedes vor der Ampel ordnungsgemäß einordnete und der sich wieder teilenden Fahrspur geradeaus folgen wollte, kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Nach derzeitigem Stand trifft den Mercedes-Fahrer keine Schuld.
Auf 6500 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Davon entfallen etwa 3000 Euro auf den Mercedes und rund 3500 Euro auf den Skoda Fabia.
-Anzeige-