Michael Fränkel

Michael Fränkel

Sonntag, 11 Januar 2026 12:29

Rollerfahrt endet mit Blutprobe

HÖXTER. Ein 18-jähriger E-Scooter-Fahrer aus Höxter geriet am helllichten Tag ins Visier einer Polizeistreife, nachdem der Verdacht auf Drogenkonsum am Steuer aufgekommen war. Die Kontrolle ereignete sich am Freitag, 9. Januar, gegen 14.45 Uhr auf der Albaxer Straße in Höxter. Während der Verkehrskontrolle ergaben sich für die Beamten deutliche Verdachtsmomente, welche auf einen vorausgegangenen Rauschmittelkonsum des jungen Mannes hindeuteten. Auf Nachfrage räumte der 18-Jährige schließlich den Konsum von Cannabis ein.

In der Folge wurde dem Kraftfahrzeugführer auf der Polizeiwache Höxter eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt mit dem Elektroroller umgehend untersagt. Letztendliche Klarheit hinsichtlich der konsumierten Substanzen sowie deren genaue Konzentration im Blut kann erst das Ergebnis der Laboruntersuchung bringen. Sollte sich der Verdacht gegen den Fahrer im weiteren Verlauf erhärten, wird er sich für sein Handeln in einem entsprechenden Verfahren verantworten müssen.

Die Polizei nutzt diesen Vorfall, um in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass Elektrokleinstfahrzeuge wie E-Scooter nach den geltenden Straßenverkehrsvorschriften als Kraftfahrzeuge eingestuft werden. Deren Verwendung unter Alkohol- oder Drogeneinfluss unterliegt somit exakt den gleichen Grenzwerten wie das Führen eines PKW. Verstöße werden dementsprechend mit identischen Straf- und Bußgeldvorschriften sanktioniert

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Samstag, 10 Januar 2026 23:14

Sommerreifen auf Glätte: böse Idee

FRANKENBERG. Auf der Landesstraße 3073 zwischen Frankenberg und Röddenau ist es zu einem Verkehrsunfall auf winterglatter Fahrbahn gekommen, der einen erheblichen Sachschaden zur Folge hatte. Der Zusammenstoß ereignete sich am Samstag, 10. Januar, gegen 10.50 Uhr. Ein 36-jähriger Mann aus Hallenberg befuhr mit seinem Ford Fiesta die Strecke aus Richtung Röddenau kommend in Fahrtrichtung Frankenberg. Im Bereich einer Linkskurve verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Pkw und geriet ins Schleudern. Als Unfallursache stellten die Beamten vor Ort eine nicht angepasste Geschwindigkeit auf winterglatter Fahrbahn fest, wobei das Fahrzeug zudem teils mit Sommerbereifung ohne Profil ausgestattet war.

Infolge des Kontrollverlusts rutschte der Ford in den Gegenverkehr, prallte zunächst gegen einen Wall seitlich der Fahrbahn ab und stieß schließlich mit dem entgegenkommenden VW Tiguan eines 73-jährigen Mannes aus Burgwald zusammen. An dem Ford Fiesta entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro, während der Schaden am VW Tiguan auf etwa 5.000 Euro beziffert wird.

Die beiden am Unfall beteiligten Fahrzeuge waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten durch das Abschleppunternehmen AVAS geborgen und abtransportiert werden. Nach ersten Informationen blieb es bei Sachschäden.

Samstag, 10 Januar 2026 18:22

Tödlicher Unfall fordert ein Menschenleben

KORBACH. Ein folgenschwerer Frontalzusammenstoß auf winterglatter Fahrbahn hat am Vormittag einen tragischen Ausgang genommen. Auf der Kreisstraße 15 zwischen Korbach und dem Ortsteil Strothe ereignete sich am Samstag, 10. Januar, gegen 10.30 Uhr das tödliche Unglück. Ein 38-jähriger Mann aus Waldeck befuhr zu diesem Zeitpunkt mit seinem Opel Corsa die Strecke in Richtung Strothe, als er auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern geriet. In der Folge rutschte das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit dem Mazda einer 53-jährigen Frau aus Waldeck.

Einsatz der Rettungskräfte unter schwierigen Bedingungen

Gegen 10.30 Uhr am Samstagvormittag wurde der Hilfeleistungszug der Kernstadtwehr Korbach zur Unfallstelle alarmiert. Die ehrenamtlichen Kräfte rückten mit mehreren Fahrzeugen aus, da eine Person als eingeklemmt gemeldet worden war. Vor Ort konnte der Notarzt jedoch nur noch den Tod des 38-jährigen Opel-Fahrers feststellen. In enger Abstimmung mit der Polizei übernahm die Feuerwehr die Bergung des Verstorbenen unter Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte aus dem massiv deformierten Wrack. Die 53-jährige Fahrerin des Mazda erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Vollsperrung und Unfallrekonstruktion

An beiden Fahrzeugen entstand durch die Wucht des Aufpralls ein wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei auf insgesamt rund 20.000 Euro schätzt. Zur exakten Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kassel ein Gutachter an die Einsatzstelle gerufen. Die Beamten der Polizeistation Korbach sicherten die Unfallspuren und koordinierten die weiträumige Absperrung. Die beiden totalbeschädigten Fahrzeuge wurden im Anschluss durch das Abschleppunternehmen Gäbler geborgen und von der Unfallstelle abtransportiert. Aufgrund der Rettungsarbeiten und der anschließenden Gutachtertätigkeit blieb die Kreisstraße 15 im Bereich der Unfallstelle bis etwa 15.00 Uhr für den gesamten Verkehr voll gesperrt.

Samstag, 10 Januar 2026 15:22

Tödlicher Jagdunfall im Waldgebiet

WARBURG. Ein tragischer Jagdunfall in einem unwegsamen Waldgebiet bei Warburg hat am Freitagabend ein Menschenleben gefordert. Der Vorfall ereignete sich am 9. Januar, gegen 20.30 Uhr in einem Waldstück nordwestlich von Warburg, gelegen zwischen den Ortsteilen Nörde und Rimbeck. Eine vierköpfige Personengruppe im Alter zwischen 22 und 24 Jahren befand sich dort zur Jagd, wobei im Rahmen dieser Jagd auf Wildtiere geschossen wurde. Dabei traf ein Schuss einen 23-jährigen Jäger aus dem Stadtgebiet von Paderborn lebensgefährlich. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der mutmaßliche 22-jährige Schütze aus Hannover zusammen mit zwei Begleitern auf einem Hochsitz, während sich der 23-Jährige auf einem anderen, nahe gelegenen Hochsitz aufhielt. Trotz rascher notärztlicher Reanimationsversuche durch die anwesenden Personen und die alarmierten Rettungskräfte konnte dem lebensgefährlich Verletzten nicht mehr geholfen werden, sodass der Paderborner noch vor Ort im Wald verstarb.

Die Kriminalpolizei Höxter hat im Auftrag der Staatsanwaltschaft Paderborn noch in der Nacht die Ermittlungen am Tatort aufgenommen und Spuren gesichert. Die näheren Umstände der Schussabgabe sind nun Teil der noch laufenden Ermittlungen. Ermittelt wird wegen fahrlässiger Tötung gemäß § 222 des Strafgesetzbuches, wobei die Ermittler nach den bisherigen Erkenntnissen von einem tragischen Jagdunfall ausgehen. Im Laufe der nächsten Woche wird auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Paderborn eine Obduktion des getöteten 23-Jährigen durch die Rechtsmedizin Münster erfolgen. (ots/red.)

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Samstag, 10 Januar 2026 15:01

Starke Bilanz: 123 Einsätze geleistet

VOLKMARSEN. Die Feuerwehren der Stadt Volkmarsen blicken auf ein arbeitsreiches und ereignisreiches Dienstjahr zurück. Im vergangenen Jahr 2025 wurden die ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer zu insgesamt 123 Einsätzen alarmiert. Zum Jahresende 2025 gehörten den Einsatzabteilungen 256 aktive Mitglieder an, darunter 41 Feuerwehrfrauen. Gegenüber dem Vorjahr konnte ein Zuwachs von acht Einsatzkräften verzeichnet werden, welche im Berichtsjahr in die Einsatzabteilungen aufgenommen wurden.

Ein zentraler Bestandteil der Feuerwehrarbeit ist weiterhin die Nachwuchsarbeit. Die Kinderfeuerwehr zählt aktuell 82 Mitglieder, die Jugendfeuerwehr 74 Mitglieder. Ein besonderer Erfolg war der 1. Platz der Jugendfeuerwehr Hörle beim Kreiszeltlager, der die gute Ausbildungs- und Jugendarbeit eindrucksvoll unterstreicht! Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden zahlreiche Feuerwehrangehörige für ihre langjährige aktive Dienstzeit und ihr besonderes Engagement geehrt.

Hessisches Brandschutzehrenzeichen am Bande:

  • Silber (25 Jahre): Uwe Kann, Daniel Raulf (beide Külte)

  • Gold (40 Jahre): Harald Neumeier (Herbsen), Dirk Koerfer, Georg Wachs, Jan Wilke (alle Külte), Rolf Schümmelfeder (Volkmarsen)

  • Gold (50 Jahre): Klaus Schmand, Rainer Teppe (beide Volkmarsen)

Anerkennungsprämien für aktiven Feuerwehrdienst:

  • 10 Jahre: Christian Engelhard (Hörle), Manuel Dambacher (Külte), Louisa Salokat, Clemens Sandhäger, Markus Sinnhuber, Pauline Spichal, Felix Teppe (alle Volkmarsen)

  • 20 Jahre: Florian Blömecke (Volkmarsen)

  • 30 Jahre: Martin Lüdicke (Volkmarsen)

  • 40 Jahre: Harald Neumeier (Herbsen), Christian Wachs (Külte), Rolf Schümmelfeder, Klaus Teppe (beide Volkmarsen)

Im Bereich der Kinderfeuerwehr wurden folgende Auszeichnungen verliehen:

  • Kinderfeuerwehrmedaille Bronze: Katharina Sandhäger (Volkmarsen)

  • Kinderfeuerwehrmedaille Silber: Sven Büsse, Andreas Flore (beide Volkmarsen)

Bei der Hessischen Feuerwehrleistungsübung wurden folgende Leistungsabzeichen verliehen:

  • Eisen: Noah Siebert, Len Disque (beide Ehringen), Mate Vering (Volkmarsen)

  • Bronze: Tristan Prahl (Ehringen), Nargisa Spichal, Hendrik Leis, Steffen Schmand (alle Volkmarsen)

  • Silber: Niklas Gante (Ehringen)

  • Gold 5: Lukas Arbert, Markus Sinnhuber, Felix Teppe (alle Volkmarsen)

  • Gold 10: Philipp Spichal (Volkmarsen)

Eine besondere Ehrung erfuhren Martin Schmand und Burkhard Scheele, denen aufgrund ihrer langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit in verantwortungsvollen Führungspositionen innerhalb der Feuerwehr sowie in der Stadtpolitik die Ehrenplakette des Landes Hessen verliehen wurde. Unser Dank gilt allen Feuerwehrangehörigen für ihren engagierten Einsatz im Jahr 2025 sowie deren Familien und Arbeitgebern für die Unterstützung. Ebenso danken wir allen Förderern, Gönnern und Unterstützern der Feuerwehren der Stadt Volkmarsen.

 

Samstag, 10 Januar 2026 14:20

Zwei Verletzte nach Kollision auf B253

BAD WILDUNGEN. Im Ortsteil Hundsdorf ist es auf der Bundesstraße 253 zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Der Unfall ereignete sich am Freitagnachmittag gegen 15.10 Uhr auf der Löhlbacher Straße. Eine 63-jährige Frau aus dem Edertal befuhr mit ihrem blauen Renault Captur die B 253 aus Richtung Löhlbach kommend und beabsichtigte, nach links in Richtung Hüddingen abzubiegen. Dabei missachtete sie jedoch den Vorrang des Gegenverkehrs.

Aus Richtung Bad Wildungen kam zeitgleich eine 38-jährige Frau aus Bergkamen mit ihrem orangefarbenen Hyundai Kona entgegen. Im Einmündungsbereich kam es zur heftigen Kollision der beiden Fahrzeuge, als der Renault den Fahrweg des entgegenkommenden Hyundais kreuzte. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass an beiden Fahrzeugen massiver Sachschaden entstand.

Bei dem Zusammenstoß erlitt die 63-jährige Unfallverursacherin leichte Verletzungen, die ambulant vor Ort behandelt werden konnten. Die 60-jährige Beifahrerin im Hyundai, die aus Frankenau stammt, wurde bei dem Unfall ebenfalls verletzt. Sie musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Fahrerin des Hyundais blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt.

Hoher Sachschaden an beiden Fahrzeugen

Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden an beiden Pkw auf jeweils 15.000 Euro, was einer Gesamtsumme von 30.000 Euro entspricht. Sowohl der blaue Renault als auch der orangefarbene Hyundai waren nach dem Crash nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Während der Unfallaufnahme kam es im Bereich der Löhlbacher Straße zu Verkehrsbehinderungen.

Freitag, 09 Januar 2026 19:57

Zivilfahnder schnappen Handy-Betrüger

KASSEL. Zivilpolizisten haben im Stadtteil Oberzwehren einen 19-Jährigen festgenommen, der im Verdacht steht, mit gefälschten Smartphones über ein Kleinanzeigenportal gehandelt zu haben.

Der Zugriff erfolgte am Donnerstagabend, 8. Januar, bei einem inszenierten Verkaufstreffen. Zuvor hatte sich ein 46 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Paderborn bei der Polizei gemeldet und geschildert, dass er am vergangenen Wochenende auf einem Kleinanzeigenportal auf ein annonciertes Apple iPhone für 1.250 Euro aufmerksam geworden war. Nach einem schriftlichen Kontakt kam es am Montag zu einem Treffen nahe des Bahnhofs „Kassel-Oberzwehren“, bei dem der 46-Jährige das Handy von einem anderen Mann gegen Barzahlung in einem versiegelten Karton erwarb.

Als er später feststellen musste, dass er eine billige Fälschung des Marken-Smartphones gekauft hatte und somit einem Betrüger aufgesessen war, konnte er den Verkäufer nicht mehr erreichen. Am gestrigen Donnerstag entdeckte der 46-Jährige schließlich online ein nahezu identisches Inserat in Kassel, woraufhin er den Anbieter unter einem anderen Account anschrieb und Kaufinteresse vorgab. Gleichzeitig alarmierte er die Polizei und besprach das weitere Vorgehen mit den Ermittlern.

Festnahme durch Zivilfahnder

So erwartete den 19-Jährigen, der wie vereinbart um 22 Uhr mit dem gefälschten iPhone am gleichen Treffpunkt in Oberzwehren erschien, statt des vermeintlichen Käufers ein Zivilpolizist, der den Tatverdächtigen gemeinsam mit seinen Kollegen festnahm. Neben einem täuschend echt aussehenden Apple-Smartphone stellten die Beamten bei dem Festgenommenen noch zwei weitere Handys sicher. Nach den polizeilichen Maßnahmen auf dem Revier wurde seine Wohnung durchsucht, wobei keine weiteren Fälschungen gefunden wurden. Gegen den 19-jährigen Mann aus Kassel wird nun wegen Betrugs und Verstoßes gegen das Markengesetz ermittelt.

Tipps der Polizei zum Schutz vor Betrug

Um sich beim Kauf eines Smartphones vor einem Betrug zu schützen, gibt die Polizei folgende Tipps:

  • Kaufen Sie hochwertige Smartphones nur bei autorisierten Fachhändlern, zertifizierten Online-Shops oder direkt beim Hersteller.

  • Achten Sie bei Verkaufsplattformen im Internet auf die Angabe vollständiger Kontaktdaten und belastbare Bewertungen des Anbieters sowie bei Online-Shops auf ein ordnungsgemäßes Impressum.

  • Seien Sie misstrauisch, wenn der Preis für das Gerät deutlich unter dem üblichen Marktpreis liegt – hier besteht erhöhte Fälschungsgefahr.

  • Vermeiden Sie spontane Käufe, lassen Sie sich von Formulierungen wie „nur heute verfügbar“ oder „bereits viele Anfragen“ nicht unter Druck setzen.

  • Holen Sie vor dem Kauf die Seriennummer bzw. die IMEI-Kennung ein und überprüfen Sie sie auf der Homepage des Geräteherstellers. Auch hier ist jedoch Vorsicht geboten: Diese Nummern können imitiert werden.

  • Verlangen Sie bei privaten Käufen die Rechnung oder den Kaufbeleg, seriöse Anbieter können diese vorlegen.

  • Hinweise auf einen Betrugsversuch mit einer Warenfälschung kann auch eine ungewöhnliche oder mangelhafte Verpackung sein.

  • Kaufwillige sollten aufhorchen, wenn ein Anbieter auf Nachfragen ausweichend reagiert oder um eine direkte Kontaktaufnahme außerhalb der eigentlichen Verkaufsplattform bittet.

  • Nehmen Sie Zahlungen nur mit Käuferschutz (z. B. über PayPal) ohne Vorauszahlung oder Vorkasse vor. So besteht die Möglichkeit, dass Sie Ihr Geld zurückerhalten.

  • Sollte es zu einem persönlichen Treffen mit dem Anbieter kommen, verabreden Sie einen Übergabetermin im öffentlichen Raum und lassen Sie sich den Ausweis des Verkäufers zeigen.

  • Sie haben den Verdacht, Opfer eines Betruges geworden zu sein? Erstatten Sie unverzüglich Anzeige bei Ihrer örtlich zuständigen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache. (ots/r)

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Freitag, 09 Januar 2026 19:35

Alleinunfall: Skoda landet auf dem Dach

FRANKENBERG. Ein 50-jähriger Autofahrer aus Battenberg ist bei einem Alleinunfall auf der Bundesstraße 252 verletzt worden.

Der Unfall ereignete sich am Freitag gegen 11.30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war der Mann mit seinem silbergrauen Skoda aus Richtung Frankenberg kommend in Fahrtrichtung Korbach unterwegs. Auf dem Streckenabschnitt zwischen Viermünden und Ederbringhausen verlor er aus bislang ungeklärten Gründen in einer Rechtskurve auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Überschlag im Straßengraben

Der Pkw kam von der Fahrbahn ab, geriet in den Graben, überschlug sich einmal und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Der Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Er wurde nach der Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in das Frankenberger Krankenhaus gebracht.

Absicherung und Sachschaden

Am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro. Da der Skoda nicht mehr fahrbereit war, musste er durch einen Abschleppdienst geborgen und abtransportiert werden. Die Polizei sicherte die Unfallstelle während der Bergungsmaßnahmen ab.

Freitag, 09 Januar 2026 13:51

Weißer Caddy beschädigt: Zeugen gesucht

BAD WILDUNGEN. Ein weißer VW Caddy ist im Stadtteil Reinhardshausen durch eine Unfallflucht erheblich beschädigt worden.

Der 56-jährige Fahrzeughalter aus Hofheim am Taunus hatte seinen Wagen am Donnerstag, dem 1. Januar, gegen 16 Uhr im Bereich der Homburger Allee, Ecke Fichtenstraße, ordnungsgemäß abgestellt. Als er am Sonntag, dem 4. Januar, gegen 13.45 Uhr zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er einen massiven Schaden an der Front fest. Ein bisher unbekannter Verkehrsteilnehmer war gegen den geparkten Caddy gestoßen und hatte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernt, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen.

Schaden an Kotflügel und Scheinwerfer

Die Wucht des Zusammenstoßes muss deutlich gewesen sein, da am weißen Caddy erhebliche Beschädigungen an der linken Seite entstanden sind. Nach ersten Erkenntnissen wurden der linke Kotflügel, der Scheinwerfer sowie die Stoßstange durch den Aufprall in Mitleidenschaft gezogen. Trotz des offensichtlichen Schadens suchte der Verursacher das Weite und hinterließ den Geschädigten auf den Kosten sitzend.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei in Bad Wildungen hat die Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen. Da der Unfallzeitraum sich über mehrere Tage erstreckt, hoffen die Beamten auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die zwischen Donnerstagnachmittag und Sonntagmittag verdächtige Beobachtungen an der Kreuzung Homburger Allee / Fichtenstraße gemacht haben oder Angaben zu einem Fahrzeug mit passenden frischen Unfallspuren machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05621-70900 bei der Polizeistation Bad Wildungen zu melden.

Donnerstag, 08 Januar 2026 21:22

Katze aus Regenabflussrohr befreit

KORBACH. Eine Katze in einer misslichen Lage hat in Ober-Ense für einen ungewöhnlichen Rettungseinsatz der Feuerwehr gesorgt.

Die Feuerwehren Ober-Ense und Nordenbeck wurden zu dieser speziellen Notlage am Donnerstagnachmittag, 8. Januar, gegen 16 Uhr alarmiert. Passanten hatten zuvor ein „trauriges Jammern“ aus einem Regenabflussrohr bemerkt. Ein Stubentiger hatte die Größe des Rohres wohl überschätzt und steckte fest, woraufhin der Notruf abgesetzt wurde.

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte konnten unter der Leitung von stellv. Stadtbrandinspektor Sascha Franken das Tier schnell lokalisieren, wobei das Rohr etwa 80 cm tief im Boden lag. Rasch wurde ein Minibagger aus der Nachbarschaft organisiert, der die Arbeit mit Hacke und Schüppe unterstützte. Als die Retter näher kamen, mobilisierte die „Samtpfote“ nochmals alle Kräfte und konnte der misslichen Lage entfliehen.

Erfolgreiche Rettung am Rohrauslauf

Am Rohrauslauf konnten die Einsatzkräfte das Tier schließlich einfangen und wieder beruhigen. Die Katze hat das Abenteuer wohl unbeschadet überstanden. Nach knapp einer Stunde konnte die Einsatzbereitschaft der Wehren wieder hergestellt werden.

Dank an ehrenamtliche Unterstützung

Ein besonderer Dank geht an den Eigentümer des Minibaggers, der ebenfalls aktives Mitglied der Feuerwehr Ober-Ense ist und die Rettungsaktion unkompliziert unterstützte.

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