BEVERUNGEN. Oberhalb der L 863 bei Tietelsen setzte sich ein abgestellter Rundballenanhänger selbstständig in Bewegung und rollte über die Straße.
Zwischen Samstag, 16. August, 15 Uhr, und Montag, 18. August, 6.30 Uhr, hatten Unbekannte die Bremse sowie einen Keil an dem auf einem Feld abgestellten Anhänger gelöst. Der Anhänger rollte den Hang hinab, überquerte die L 863 und kam auf einem darunterliegenden Feld zum Stillstand; die Deichsel grub sich dabei in den Boden und stoppte das Fahrzeug. Der Vorfall wurde am Montagmorgen bemerkt. Verletzt wurde niemand; der Sachschaden beträgt rund 4.000 Euro.
Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Beverungen-Tietelsen beobachtet haben, melden sich bitte bei der Polizei Höxter unter Telefonnummer 05271/9620.
BAD AROLSEN. In einem Waldstreifen am Driesch nahe der alten Finnenbahn geriet trockener Waldboden auf großer Fläche in Brand.
Am Montag, 18. August, gegen 16.30 Uhr alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg unter dem Stichwort „FWALD 1 – Flächenbrand < 1 ha" die Feuerwehr in den Bereich Am Driesch. Unter Leitung von Stadtbrandinspektor Mario Sek brachten Trupps mit C- und D-Rohren die Flammen zügig unter Kontrolle; zur sicheren Wasserversorgung wurde zusätzlich das Tanklöschfahrzeug aus Wolfhagen nachgefordert. Um Glutnester im Boden zuverlässig abzulöschen, lockerten die Kräfte den Waldboden mit dem Gorgui-Tool auf und löschten kontinuierlich nach.
Bürgermeister Marko Lambion informierte sich vor Ort über den Einsatzverlauf. Verletzt wurde niemand. Beteiligt waren Einheiten aus Mengeringhausen, Wetterburg und Massenhausen sowie die Feuerwehr Wolfhagen; zudem unterstützten das DRK Korbach-Bad Arolsen und die Polizei Nordhessen.
KORBACH. Ein unverschlossenes Auto wurde gestohlen; nach einem Zeugenhinweis stoppte die Polizei den Wagen in Willingen.
Am Montag, 18. August, gegen 20.45 Uhr meldete ein Autofahrer auf der B 251 zwischen Korbach und Willingen ein verdächtiges Fahrzeug ohne Licht, schnell und unsicher geführt. Eine Streife der Polizeistation Korbach hielt den Skoda in der Ortslage Willingen an und kontrollierte den Fahrer. Der 18-Jährige besaß keine Fahrerlaubnis. Kurz darauf stellte sich heraus, dass er den Wagen zuvor in der Feldgemarkung bei Eppe entwendet hatte – unverschlossen, der Zündschlüssel steckte. Das Auto blieb unbeschädigt und wurde dem Besitzer übergeben. Alkohol- und Drogentests beim 18-Jährigen verliefen negativ; nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen. Es wird wegen Diebstahls und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. (ots/r)
FRITZLAR. Auf einem Feldweg neben der B 3 entzog sich ein Skoda Fabia einer Polizeikontrolle; wenig später stellte die Polizei drei Jugendliche.
Am Montag, 18. August, gegen 21 Uhr fiel einer Streifenbesatzung der Polizeistation Fritzlar ein Skoda Fabia auf, der in einem Feldweg neben der B 3 stand. Als die Beamten in den Weg einbogen, setzte sich der Wagen in Bewegung und fuhr der Streife entgegen; der Fahrer versuchte, durch Flucht einer Kontrolle zu entgehen.
Kurz darauf wurde das Auto verlassen auf einem Betriebsgelände in der Chaumont Allee entdeckt. Die drei Insassen flüchteten zu Fuß, konnten jedoch im Bereich der Kasseler Straße festgenommen werden.
Am Steuer saß ein 16-jähriger Bad Wildunger ohne Fahrerlaubnis. Auch seine beiden Mitfahrer, 16 und 17 Jahre alt, besaßen keinen Führerschein.
Am Fahrzeug waren entstempelte Kennzeichen angebracht. Gegen den Fahrer wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Kennzeichenmissbrauchs ermittelt.
KASSEL. Im Stadtteil Marbachshöhe brannten in der Nacht mehrere geparkte Fahrzeuge; Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz.
Alarmierung und Lage
Am Dienstag, 19. August, kurz nach 3 Uhr alarmierte die Leitstelle den Löschzug der Feuer- und Rettungswache 2 zu Fahrzeugbränden. Im Bereich Elisabeth-Consbruch-Straße/Eugen-Richter-Straße standen an zwei Stellen jeweils zwei Pkw in Vollbrand. Ein Anwohner wurde gegen 3.15 Uhr auf die Flammen aufmerksam, wählte den Notruf und unternahm erste Löschversuche.
Löschmaßnahmen
Vier Trupps unter Atemschutz gingen mit je einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor und löschten die Fahrzeuge; verletzt wurde niemand. Nach den Nachlöscharbeiten übergab die Feuerwehr die Einsatzstellen an die Polizei zur Brandursachenermittlung.
Betroffene Fahrzeuge und Schaden
Bei den vier Fahrzeugen handelt es sich um Zivilfahrzeuge der Bundeswehr: einen Iveco Daily, zwei Mercedes Vito und einen VW Kombi. Alle wurden vollständig beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf rund 150.000 Euro geschätzt.
Ermittlungen und Zeugenaufruf
Nach bisherigen Erkenntnissen spricht vieles für vorsätzliche Brandstiftung; ein politisches Motiv kann nicht ausgeschlossen werden. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalinspektion Staatsschutz des Polizeipräsidiums Nordhessen; eine Fahndung in der Nacht blieb ohne Erfolg. Zeugen, die nahe der Haltestelle „Marbachshöhe“ verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, melden sich bitte bei der Polizei Kassel unter Telefonnummer 0561/9100.
VOLKMARSEN. Auf einem Feld brannte ein Mähdrescher; die Feuerwehren Volkmarsen und Külte sowie die Polizei waren im Einsatz.
Am Montag, 18. August, um 20.55 Uhr wurde die Feuerwehr Volkmarsen zu einem brennenden Mähdrescher alarmiert. Vor Ort konnte ein Entstehungsbrand durch das zügige Eingreifen der Einsatzkräfte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Immer wieder traten Glutnester im Inneren des Mähdreschers auf, die durch die Einsatzkräfte kontrolliert und abgelöscht wurden. Ein heißgelaufenes Lager wurde demontiert, sodass keine weiteren Gefahren von der Maschine ausgingen. Durch Funkenflug geriet auch das Feld, auf dem der Mähdrescher stand, in Brand; das Feuer konnte jedoch zügig eingegrenzt und gelöscht werden.
Nach rund drei Stunden konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Durch das schnelle Eingreifen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte wurde Schlimmeres verhindert.
KASSEL. In der Mauerstraße lösten zwei Männer mit einer Softair-Pistole einen größeren Polizeieinsatz aus.
Am Sonntag, 17. August, gegen 18.40 Uhr wählte ein Zeuge den Notruf, nachdem er an der Haltestelle „Mauerstraße“ einen Mann mit einer Pistole gesehen hatte. Nur wenige Minuten später nahm eine der zahlreich hinzugeeilten Streifen einen 45-Jährigen fest, der die Waffe noch in der Hand hielt. Wie sich herausstellte, hatte zuvor auch ein 21-Jähriger die Softair-Pistole öffentlich geführt; er befand sich weiterhin im Bereich der Mauerstraße.
Die täuschend echt wirkende Softair-Waffe, die mit Federdruck Kunststoffkugeln verschießt, wurde sichergestellt. Da es sich um eine sogenannte Anscheinswaffe handelt, leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
KASSEL. Im Vorderen Westen wurde ein 16-Jähriger überfallen; die Täter raubten seine Umhängetasche und flüchteten.
Am Freitag, 15. August, gegen 18 Uhr ereignete sich die Tat im Bereich der Kreuzung Freiherr-vom-Stein-Straße/Goethestraße. Der unbekannte, ebenfalls jugendliche Haupttäter schlug dem 16-Jährigen unvermittelt ins Gesicht. Der Jugendliche flüchtete zunächst, wurde dann jedoch von dem Angreifer und mehreren weiteren Personen eingeholt und abermals attackiert. Dabei entrissen die Unbekannten dem Opfer eine braune Umhängetasche aus Cord samt Portemonnaie und flüchteten anschließend in unbekannte Richtung. Der 16-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt wurden. Eine umgehende Fahndung blieb ohne Erfolg.
Zur Beschreibung der Täter liegen folgende Angaben vor:
• Haupttäter: jugendlich, etwa 1,85–1,95 m groß, lange schwarze, zum Zopf gebundene Haare, dunklerer Hautteint.
• Weitere Beteiligte: ebenfalls jugendlich; nähere Beschreibungen liegen nicht vor.
Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Polizei Kassel zu melden – Telefonnummer 0561/9100.
KASSEL. Auf dem ehemaligen Gelände eines Kleingartenvereins in Bettenhausen brannten zwei Gartenhütten; wir berichteten bereits. Nun sucht die Polizei Zeugen und hofft auf Hinweise.
Am Sonntag, 17. August, wurden Feuerwehr und Polizei zunächst gegen 10.20 Uhr in die Lilienthalstraße gerufen, nachdem Zeugen Rauch und Flammen gemeldet hatten; beim Eintreffen stand eine Gartenhütte bereits in Vollbrand und wurde gelöscht. Gegen 22.30 Uhr brannte eine weitere Gartenhütte auf dem Gelände; auch dieses Feuer löschte die Feuerwehr.
Die Polizei geht in beiden Fällen von vorsätzlicher Brandlegung aus. Die Ermittler des für Branddelikte zuständigen Kommissariats 11 der Kasseler Kripo bitten Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des ehemaligen Kleingartenvereins beobachtet haben, um Hinweise unter Telefonnummer 0561/9100.
MARSBERG. Auf einem Wanderweg nahe dem „Rittersprung“ mussten Feuerwehr und Rettungsdienst eine Frau aus steilem Gelände retten.
Einsatzbeginn und Meldung
Am Freitag, 15. August, gegen 17.15 Uhr war die Frau mit einem Elektrorollstuhl unterwegs, verlor an einer steilen Stelle die Kontrolle und rutschte mehrere Meter einen Hang hinab. Da sie sich nicht selbst aus der misslichen Lage befreien konnte, wurden Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert.
Suche und Erstversorgung
Zunächst rückte die Löschgruppe Obermarsberg gemeinsam mit dem Rettungsdienst zum nächstgelegenen Rettungspunkt aus. Von dort suchten die Einsatzkräfte die Verunfallte, fanden sie nach wenigen Minuten, und der Rettungsdienst übernahm die medizinische Erstversorgung.
Aufwändige Hangrettung
Die schwierige Örtlichkeit – die Unfallstelle war für Einsatzfahrzeuge nicht erreichbar – machte eine Rettung mit Schleifkorbtrage erforderlich. Dazu wurde der Löschzug Marsberg nachalarmiert. Insgesamt musste die Frau rund 300 Meter mit der Schleifkorbtrage aus dem unwegsamen, steilen Gelände transportiert werden, ehe sie dem Rettungsdienst übergeben werden konnte. Im Anschluss wurde ihr E-Rollstuhl geborgen.
Verletztenstatus und Transport
Die gerettete Frau war dem Anschein nach nur leicht verletzt, wurde aber vorsorglich ins Krankenhaus Marsberg gebracht.
Rettungspunkte helfen bei Orientierung
Als vorteilhaft erwiesen sich die hinterlegten Rettungspunkte, die erst kürzlich für das Stadtgebiet Marsberg umfangreich ausgeweitet wurden (hier klicken!). So konnten sich die Einsatzkräfte gut orientieren, die verunfallte Person erreichen und einen Übergabepunkt für den Rettungsdienst ausmachen.
Einsatzende
Für die knapp 20 Einsatzkräfte unter der Leitung von Cyrill Stute aus Marsberg war der Einsatz nach etwas mehr als einer Stunde beendet.