Michael Fränkel

Michael Fränkel

DIEMELSTADT. Am Freitagabend (14. November) brachen bisher unbekannte Täter in ein Wohnhaus in der Straße Flüburg in Rhoden ein. Sie entwendeten Münzen und Schmuck. Die Polizei bittet um Hinweise.

Die Täter schlugen eine Scheibe einer Terrassentür des Einfamilienhauses ein und konnten so in das Gebäude gelangen. Sie durchsuchten mehrere Räume und Behältnisse und entwendeten Münzen und Schmuck. Der Wert des Diebesguts ist noch unklar, der Sachschaden wurde auf 500 Euro geschätzt.

Die Tatzeit liegt zwischen 19 Uhr und 19.40 Uhr.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631-9710.

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Montag, 17 November 2025 14:01

Feuerwehren proben den Ernstfall im Kino

KORBACH. Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften haben die Feuerwehren aus Rhena, Lelbach und Lengefeld am Wochenende eine anspruchsvolle Alarmübung im Korbacher Kino „Cine K“ durchgeführt. Angenommen wurde ein ausgedehnter Brand im Gebäude, in dem sich nach Übungslage acht Personen aufgehalten hatten und sich nicht mehr selbstständig in Sicherheit bringen konnten.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte war das Kino bereits vollständig verraucht. Unter schwerem Atemschutz drangen mehrere Trupps in das Innere vor, um die Vermissten zu suchen und zu retten. Aufgrund der hohen Zahl eingesetzter Atemschutzgeräteträger wurde im Verlauf der Übung die Feuerwehr Nordenbeck nachalarmiert, um weitere Kräfte für den Innenangriff bereitzustellen.

Trotz der anspruchsvollen Bedingungen konnten alle acht Personen aus dem stark verqualmten Gebäude „gerettet“ und ins Freie gebracht werden. Die Einsatzleitung zeigte sich mit dem geordneten Ablauf und der Zusammenarbeit der Wehren sehr zufrieden.

Die stellvertretenden Stadtbrandinspektoren Sascha Franken und Arno Zenke lobten im Anschluss die professionelle Arbeit der beteiligten Einsatzkräfte: „Die Übung hat gezeigt, dass wir im Ernstfall schnell und effektiv miteinander arbeiten. Die Feuerwehren haben die komplexe Lage souverän gemeistert.“ Ein Dankeschön galt besonders der ausrichtenden Wehr aus Rhena um Wehrführer Hendrik Pöttner, die die Übung vorbereitet und koordiniert hatte.

Ein besonderer Dank ging zudem an Jörg Wahhab, der das Gebäude des „Cine K“ für die realitätsnahe Einsatzübung zur Verfügung stellte.

FRANKENBERG. In Friedrichshausen ist in einem Hofladen an der Landgraf-Friedrich-Straße zu einem Diebstahl gekommen.

Wie Inhaber Martin Koch gegenüber 112-Magazin berichtet, wurde der Laden „Basitenberghof“ am Samstagabend (16. November) gegen 18 Uhr betreten. Im Verkaufsraum brachen die bislang unbekannten Personen die Kasse auf und entleerten sie. Außerdem wurden Fleischwaren aus der Tiefkühltruhe, Eis aus der Eistruhe sowie Eier entwendet. Nach ersten Erkenntnissen nahmen die Täter nur Waren mit, die in Jackentaschen verstaut werden konnten. Der Schaden liegt bei rund 500 Euro. Eine Videoüberwachung zeichnete den Vorfall auf.

Zur Beschreibung der mutmaßlichen Täter liegen folgende Angaben vor (siehe auch Bilder):

Person 1: jüngere Frau mit längeren, nach hinten gebundenen Haaren und dunklem Haarband. Sie trug einen hellen Kapuzenpullover, darüber eine dunkle ärmellose Weste, sowie einen dunklen Rucksack oder Schulterriemen.

Person 2: Mann mit Basecap, kurz geschnittenem Haar oder sehr kurzen Haaren, bekleidet mit dunkler Jacke.

Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 zu melden.

VOLKMARSEN. Am frühen Morgen wurde die Feuerwehr Volkmarsen zu einer Notfalltüröffnung in den Ehringer Weg alarmiert. Beim Eintreffen konnte der Patient die Tür mit letzter Kraft selbst öffnen.

Der Rettungsdienst übernahm sofort die medizinische Erstversorgung. Anschließend wurde der Patient mit vereinten Kräften schonend aus dem Wohnhaus gerettet und zum Rettungswagen gebracht.

Eingesetzte Kräfte: Hubarbeitsbühne, Hilfeleistungstanklöschfahrzeug und Rettungswagen.

 

 

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FRANKFURT AM MAIN. Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Darmstadt wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln und Cannabis durchsuchten Ermittlerinnen und Ermittler des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main in den Morgenstunden des Mittwoch, 12. November, insgesamt 16 Wohn- und Geschäftsräume im Rhein-Main-Gebiet, beschlagnahmten umfangreiche Beweismittel, darunter unter anderem circa 4,6 Kilogramm Haschisch, 3,6 Kilogramm Marihuana sowie 100 Gramm Kokain, und vollstreckten Vermögensarreste in Höhe von rund 6 bzw. rund 3 Millionen Euro. Zu diesem Zweck wurden rund 12.000 Euro Bargeld sowie sonstige Vermögenswerte wie Immobilien, Kraftfahrzeuge, Schmuck, Luxusuhren, Gold und hochwertige Markenkleidung im Gesamtwert von insgesamt etwa 140.000 Euro gepfändet. Bei den Maßnahmen wurden außerdem unter anderem eine Langwaffe, eine zur Langwaffe umgebaute Pistole, eine Schreckschusspistole, Munition sowie Elektroschocker sichergestellt. Darüber hinaus wurden zwei Haftbefehle vollstreckt und zwei weitere Personen vorläufig festgenommen.

Der Tatverdacht richtet sich gegen acht Männer und Frauen im Alter von 37 bis 58 Jahren, darunter auch wegen des Verdachts der Geldwäsche. Insgesamt soll die Gruppierung um den 38-jährigen mutmaßlichen Kopf der Bande für den Handel mit mindestens 69 Kilogramm Amphetamin, über 1,7 Tonnen Cannabisprodukten und über 6 Kilogramm Kokain verantwortlich sein.

Grundlage der Ermittlungen bildeten Erkenntnisse aus der Auswertung sogenannter „Kryptochats“, mithin einer besonders verschlüsselten Kommunikation der Tatverdächtigen über spezielle Mobiltelefone. Der mutmaßliche Kopf der Bande konnte hierbei durch Zollfahnderinnen und Zollfahnder identifiziert und der vorgeworfene Tatumfang ermittelt werden.

Bei den Festnahmen und Durchsuchungsmaßnahmen in Frankfurt am Main, Landkreis Offenbach, Hanau und Friedberg wirkten Spezialeinheiten des Zolls und der Länderpolizeien Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Rheinland-Pfalz mit.

Der 38-jährige Haupttatverdächtige und ein weiterer 38 Jahre alter Beschuldigter wurden am Mittwoch einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Darmstadt vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft setzte dieser die Haftbefehle gegen die beiden Beschuldigten in Vollzug. Sie wurden in nahegelegene Justizvollzugsanstalten gebracht.

Am Donnerstag (13. November) wurden zwei weitere, 38 Jahre alte Beschuldigte dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Darmstadt vorgeführt. Auch sie befinden sich nunmehr in Untersuchungshaft.

Die weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main dauern an.

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BURGWALD. In Wiesenfeld haben Polizeibeamte in der Nacht zu Sonntag, 16. November, um 4.31 Uhr den Führerschein eines 31-jährigen Hamburgers sichergestellt.

Über die Leitstelle im Hochsauerlandkreis war der Frankenberger Polizei zuvor ein verdächtiger VW-Bus gemeldet worden. Kurz darauf konnte das Fahrzeug in Wiesenfeld angehalten und kontrolliert werden. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen deutlich erhöhten Promillewert.

Nach der Anzeigenaufnahme und einer Blutentnahme durfte der Mann die Dienststelle wieder verlassen; den Führerschein behielten die Beamten ein.

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Sonntag, 16 November 2025 08:44

Zwei Katzen mit Vergiftungs-Symptomen verendet

MARSBERG. Eine Mitarbeiterin einer Tiernothilfe erschien in der Polizeiwache Marsberg. Sie gab an, dass sie am 04.11.2025 um 17.49 Uhr eine Meldung über einen Kater mit blutigen Verletzungen im Bereich der Nase bekommen habe. Der verletzte Kater befand sich in der Eresburgstraße in Marsberg. Es wird angenommen, dass es sich um einen Straßenkater handelte. Der Polizei liegen Hinweise auf eine Vergiftung vor. Der Kater ist im Laufe der Nacht verstorben.

Derzeit gibt es Hinweise zu einer weiteren Katze mit ähnlichen Symptomen. Diese wurde in Obermarsberg aufgefunden und ist ebenfalls verstorben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich telefonisch mit der Polizeiwache Marsberg unter der Telefonnummer 02992-90200 -3711 in Verbindung zu setzen. (ots/r)

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FRANKENBERG. Trotz wiederholter Appelle, Fahrten unter Alkoholeinfluss zu vermeiden, haben Ordnungshüter einen stark alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.

In der Nacht zum Sonntag, 16. November, fiel den Beamten um 1.28 Uhr ein 59-jähriger Mann aus Gemünden auf, der mit einem Audi unterwegs war. Bei der Kontrolle zeigte sich eine deutliche Alkoholisierung, sodass eine Blutentnahme notwendig wurde.

Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt; gegen ihn laufen strafrechtliche Ermittlungen.

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KASSEL. Ein alkoholisierter Autofahrer hat in Bettenhausen erst versucht, vor einer Polizeistreife zu flüchten und bei der anschließenden Kontrolle zwei Beamte verletzt, sodass sie ihren Dienst nicht mehr fortsetzen konnten.

In der Leipziger Straße fiel der 30 Jahre alte Mann aus Baunatal den Beamten des Polizeireviers Ost am Mittwochabend, 12. November, gegen 23.15 Uhr mit seinem VW Golf wegen überhöhter Geschwindigkeit und unsicherer Fahrweise auf. Die Streife entschied sich daraufhin zu einer Kontrolle und schaltete die Anhaltesignale am Streifenwagen ein. Statt der Aufforderung nachzukommen, erhöhte der Fahrer die Geschwindigkeit weiter und versuchte so, vor den Beamten zu flüchten.

Nach einer kurzen Verfolgung fuhr der 30-Jährige im Ölmühlenweg auf den Parkplatz eines Autohandels und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Als die Polizisten den Mann nach wenigen Metern einholen konnten und festhalten wollten, kam es zu einem Gerangel. Dabei fügte der hochaggressive 30-Jährige einem Polizisten eine Schnittverletzung im Gesicht zu und verletzte dessen Kollegin an der Hand.

Mit Hilfe weiterer, hinzugerufener Streifen und nach Androhung des Distanzelektroimpulsgeräts konnte der unter Alkoholeinfluss stehende Autofahrer schließlich festgenommen werden. Auf dem Polizeirevier wurde dem immer noch äußerst aggressiven Mann anschließend durch einen Arzt eine Blutprobe abgenommen. Sein Führerschein wurde ebenso sichergestellt wie der Fahrzeugschlüssel, da die Eigentumsverhältnisse des VW nicht abschließend geklärt werden konnten. Außerdem stellten die Beamten einen weiteren Schlüssel sicher, mit dem der Mann möglicherweise den Polizisten im Gesicht verletzt hatte.

Die beiden Polizisten mussten in einem Krankenhaus behandelt werden, die Ermittlungen dauern an. Dem 30-Jährigen werden unter anderem gefährliche Körperverletzung, Widerstand, Trunkenheit im Straßenverkehr und ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen zur Last gelegt. (ots/r)

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KORBACH. Nach einem Parkrempler sucht die Polizei nicht den Verursacher, sondern den geschädigten Fahrzeughalter.

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag, 13. November, gegen 9.55 Uhr auf dem Parkplatz an der Kalkmauer in Korbach. Dort hatte ein Ehepaar seinen dunklen Personenkraftwagen geparkt. Nach bisherigen Erkenntnissen nutzte der Mann einen Rollator.

Während der Unfallverursacher von der Polizei bereits ermittelt werden konnte, ist das Ehepaar mit seinem Wagen bislang unbekannt geblieben. Vermutlich hat das Fahrzeug eine Delle davongetragen.

Hinweise bitte an die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631-9710.

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