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BATTENBERG. Erneut hat sich auf der Bundesstraße 253 in Höhe der Stadt Battenberg ein Verkehrsunfall ereignet - eine junge Frau erlag an der Unfallstelle ihren Verletzungen, eine Person wurde leicht, eine weitere schwer verletzt.

Gegen 16.45 Uhr am Freitag, befuhr eine junge Frau (19) aus der Gemeinde Hatzfeld mit ihrem Ford-Cabrio die Bundesstraße 253 aus Richtung Frankenberg kommend in Fahrtrichtung Hatzfeld. In Höhe der Ortschaft Battenberg geriet die Frau auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem entgegenkommenden Dodge mit Anhänger zusammen. Der Fahrer (33) des Pick-ups und seine Beifahrerin (35) wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus nach Frankenberg transportiert - beide kommen, ebenso wie die 19-Jährige, aus dem Raum Hatzfeld.

Neben drei Rettungstransportwagen, einem Notarzt und mehreren Polizeistreifen war auch der Rettungshubschrauber Christoph 25 angefordert worden. Unverrichteter Dinge hob der Rettungshubschrauber wieder ab und einem neuen Einsatz entgegen. Wie sich herzustellen sollte, konnte der Notarzt trotz aller Bemühungen das Leben der Fahrerin nicht retten. Ebenfalls im Einsatz waren die Feuerwehren aus Berghofen und Battenberg mit 30 Freiwilligen. Die Bundesstraße musste zwischen Allendorf und Laisa bis 20.30 Uhr komplett gesperrt werden, weil ein Gutachter den Unfallhergang rekonstruieren sollte. Sowohl der Dodge RAM, als auch der Ford Ka mussten abgeschleppt werden.

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SIEGEN. „Wir wurden zu einem internistischen Notfall nach Herborn gerufen und ich bin auf dem Supermarktparkplatz gelandet, weil es woanders keinen Platz gab. Dann kam eine Frau zu mir und sagte, sie hätte nun schon drei Mal beim ADAC angerufen, weil sie eine Reifenpanne habe, aber keiner würde kommen“, Gerald König erzählt in der Siegener Luftrettungsstation hoch oben auf dem Jung-Stilling-Krankenhaus von diesem Einsatz. „Ich habe sie gefragt, was sie wohl meinen würde, warum ich hier gelandet bin und ob sie einen normalen Schutzbrief, oder einen Plus-Schutzbrief hat“, erzählt er mit einem Grinsen weiter. Die Frau habe verdutzt geantwortet, dass sie nur einen normalen Schutzbrief habe, und er habe ihr wiederum geantwortet, dass der Hubschrauber des ADAC eigentlich nur für Kunden mit Plus-Schutzbrief zuständig ist, er aber heute mal eine Ausnahme machen würde. Während die medizinische Crew in der Nachbarschaft den Patienten versorgte, ging Gerald König mit der Frau und wechselt ihr den Reifen. „Die guckte mich an“, freut er sich, und fährt fort: „Wahrscheinlich guckt sie heute noch“.

Gerald König war Pilot fast von der ersten Stunde an, war früher Stationsleiter in Siegen in der Luftrettungsstation „Christoph 25“. Heute war der Einladung seiner Freunde und ehemaligen Kollegen gefolgt, um ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern und aus dieser Zeit zu erzählen. Wenn man ihm dabei so zugehört hat, dann meint man glatt, er wäre nie weg gewesen. In 2016 war Gerald aber in seinen wohl verdienten Ruhestand gegangen. Heute war er noch mal da, noch mal kurz in Aktion, zum 40 jährigen Bestehen der Hubschrauberstation am Jung-Stilling-Krankenhaus, das heute mit geladenen Gästen im Rahmen eines Festkommers und einer Fortbildungsveranstaltung gefeiert wurde.

Gerald konnte in seiner Rede und seiner Präsentation, die er zusammen mit Michael Weber ausgearbeitet hatte, auf 40 Jahre Stationsgeschichte zurück blicken, und auch noch ein bisschen auf die Zeit davor. Er erinnerte sich daran, wie der Hubschrauber in den Anfangszeiten abends immer noch weg geflogen werden musste, weil es zunächst keinen Hangar gab, dass es früher oftmals Ersatzmaschinen vom französischen Typ „Eichhörnchen“, oder in Form einer BK 117 von MBB gegeben hatte. Passende Fotos dazu hatte Michael Weber parat und Wochen zuvor in die Präsentation eingebaut. Er stand heute mit vorne und unterstützte seinen Freund Gerald beim Vortrag in den technischen Belangen. „Ich bin nämlich mit Handys und Computern auf Kriegsfuß und deshalb muss der Michael das machen“, berichtete Gerald. Michael Weber, so erzählte er weiter, sei übrigens als kleiner Junge immer am Zaun gewesen und habe den Hubschrauber angeschaut und ihn später auch regelmäßig gewaschen und poliert. Auch Michael gehört in den 40 Jahren Stationsgeschichte einfach dazu.

Die Anfänge

Angefangen hatte die Überlegung, in Siegen einen Hubschrauber zu stationieren bereits früher. Wie Dr. Josef Rosenbauer, Geschäftsführer des Diakonie Klinikum Jung-Stilling berichten konnte, wurde der erste Landeplatz bereits in den 60er Jahren von einem Hubschrauber angeflogen und „eingeweiht“. Mit Errichtung eines Dachlandeplatzes sei dann auch die Frage aufgekommen, einen Rettungshubschrauber dauerhaft in Siegen zu stationieren. Ursprünglich sollte der Siegener Hubschrauber „Christoph 19“ heißen. Der steht jedoch heute in Uelzen und nach Siegen kam die Nummer 25, so lange dauerten alle Formalitäten und auch Finanzierungen, bis es zunächst mit einem Probetrieb startete und dann bis heute erhalten blieb. Im letzten Jahr erst wurde die neue Dachstation ihrer Bestimmung übergeben, von wo aus die Besatzungen nun zu ihren lebensrettenden Einsätzen abheben. Dr. Rosenbauer weiß: „Aufgrund der globalen Entwicklungen wäre diese Maßnahme heute einfach nicht mehr möglich, eine solche Dachstation zu errichten. Allein 300 Tonnen Stahl seien hierbei verbaut worden. Welche enormen Vorzüge die Station nun bringt, konnten Stationsleiter Markus Scheld und Dr. Christoph Herbst in ihrem Vortrag deutlich machen und mit Fotos untermauern. Nicht nur aus fliegerischer Sicht, in dem man die gesamte Gegend hervorragend einsehen könne, bringe dieser Standort wesentliche Vorteile mit sich. Auch die Räumlichkeiten für Material, der Hangar und die Sozialräume seien großartig eingerichtet und bieten ein erstklassiges Platzangebot. Davon konnten sich sowohl die Gäste heute überzeugen, und auch morgen besteht die Möglichkeit beim Tag der offenen Tür, sich in Gruppen in die neue Dachstation führen zu lassen.

Wie Christoph fliegen lernte

Nicht nur zur Geschichte der Station an sich gab es heute Interessantes zu hören: Jan Weber, Pilot mit Leib und Seele und in seiner Siegerländer Heimat als „Kutscher“ bei Christoph 25 engagiert, berichtete den Gästen heute seine Geschichte „Als Christoph fliegen lernte“. Mit Jan, der mit soviel Herzblut bei der Rettungsfliegerei ist und gleichzeitig auch bei der ADAC Luftrettung in ganz Deutschland Flottenchef für die EC 135 ist, der Nachtflugschulungen (NVIS) und Supervisionen für neue Piloten an seiner Station durchführt, hat man wohl zweifelsohne einen der Besten gefunden, der den Besuchern die technische Entwicklung des Einsatzmittels „Hubschrauber“ näher bringen konnte. Egal ob es technische Laien waren, oder ob es Pilotenkollegen waren, egal ob Freunde, Bekannte, oder Besucher, die Jan Weber heute zum ersten Mal gesehen haben – er hat es mit den ersten Sätzen bereits geschafft, die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen und das hat bis zum letzten Wort angehalten. Eindrucksvoll und fast emotional erklärte Jan die Anfänge der Fliegerei, die Niederlagen, die Komplikationen und die Durchbrüche. „Da war ein genialer deutscher Ingenieur, der hat den Durchbruch gebracht. Das war Ludwig Bölkow, von der späteren Firma MBB, Messerschmidt-Bölkow-Blohm“, berichtet Jan Weber. Er strahlt, während er von der BO 105 erzählt, die als erster ständig einsatzbereiter Rettungshubschrauber „Christoph 1“ in München zum Einsatz kam. Auch in Siegen und in der gesamten deutschen Luftrettung war dieses Hubschraubermuster ausschlaggebend und richtungsweisend. Im weiteren Werdegang berichtet Jan Weber von der neuen europäischen Luftfahrtrichtlinie JAR-OPS-3, die später eine Verwendung der BO 105 in der Luftrettung nicht mehr zuließ. In Siegen, wie auch an den allermeisten anderen Stationen kam als Ersatz fortan ein Hubschrauber vom Typ EC 135 in unterschiedlichen Varianten zum Einsatz, der bis heute den Notarzt zum Patienten bringt. „Es gibt nichts besseres, als das was im Moment draußen steht, um unseren Auftrag zu erfüllen“, berichtet Jan Weber und versichert, dass er sich jederzeit wieder für dieses Hubschraubermuster entscheiden würde. Seinen Stolz darüber, ein Teil dieses tollen Rettungsteams in Siegen zu sein, kann er nicht verbergen. Seine Zuhörer danken es ihm mit Gänsehaut, manchmal einem Kloß im Hals und kräftigem Applaus.

Einsatzspektrum der Siegener Luftrettung - Rettungswinde geplant und eigentlich längst überfällig

Was machen die Einsatzteams eigentlich in der heutigen Zeit? Welche Einsatzanlässe gibt es? Wie geht es manchen Patienten heute? Wie sieht das Einsatzgebiet aus? Diesen Fragen nehmen sich Stationsleiter Markus Scheld, der leitende Hubschrauberarzt Dr. Thomas Steitz, und sein Stellvertreter Dr. Benjamin Fronske, sowie Dr. Steffen Schröter, der als Chefarzt die Unfallchirurgie im Jung-Stilling-Krankenhaus leitet, an. Er kann von einem Mann berichten, der mit Christoph 25 gebracht wurde, nachdem er von seinem Pkw an die Wand gequetscht worden war und schwerste Beinverletzungen erlitten hat. Eindrucksvoll schildert Dr. Schröter zunächst den Zustand bei der Einlieferung und die vielen Operationen, die er und sein Team am Patienten, gerade einmal 36 Jahre alt, durchführen mussten. Zum Schluss seines Vortrages zeigt er ein Video, auf dem der junge Mann auf seinen eigenen Beinen läuft und lächelt. „Ich habe den Patienten noch schnell angerufen und dieses Video für meinen Vortrag von ihm geschickt bekommen“, freut er sich. Damit, und mit seinen tollen Ausführungen ist es ihm gelungen, sehr eindrucksvoll zu untermauern, was alle eigentlich schon wissen: Die Luftrettung in Anbindung an ein regionales Traumazentrum macht mehr als Sinn und rettet Menschen oder gibt ihnen die Gesundheit zurück. Benjamin Fronske beispielsweise konnte von einem Fallschirmspringer, Dennis König, berichten, der in Schmallenberg aus 1500 Metern Höhe abgestürzt war, nachdem die Schirme nicht korrekt funktioniert hatten. Der Mann landete in einer Fichte und konnte zunächst nicht gerettet werden. Schnelle Hilfe kam von einem Baumkletterer aus der Forstwirtschaft: Innerhalb weniger Minuten hatte dieser den Mann in der Fichte erreicht, ihn gesichert, das Seil der Schirme gekappt und den Mann nach unten gebracht. Der Verunfallte sei komplett instabil gewesen, schwerste lebensbedrohliche Verletzungen habe er gehabt und sei nach der Erstversorgung mit dem Hubschrauber in etwas mehr als zehn Minuten ins Jung-Stilling-Krankenhaus geflogen worden. Nur ein Jahr nach dem Unfall hat Dennis König dem „Spiegel“ ein Interview gegeben – nicht zuletzt Dank der ineinandergreifenden Zahnräder der Luftrettung und des regionalen Traumazentrums im Jung Stilling Krankenhaus. Benjamin Fronske stellte aber klar: „Der Forstwirt hat dem Mann letztlich das Leben gerettet“.  Ein Einsatz einer Drehleiter sei hier ausgeschieden, weil der Mann nicht habe erreicht werden können. Der nächste einsatzbereite Windenhubschrauber sei in Nörvenich gewesen, mit etwa einer Stunde Vorlaufzeit – dann wäre der Mann gestorben. Dies war ein Thema, was heute öfter angesprochen wurde. Wenn man den Ausführungen von Stationsleiter Markus Scheld aufmerksam zugehört und seine eindrücklichen Fotos angeschaut hat, dann war spätestens jedem klar: Eine Rettungswinde für die Siegener Luftrettung ist längst überfällig. „Wenn ich gefragt werde, was die Besonderheit an unserer Station ist, dann antworte ich -Wald-,“ berichtet Markus in seinem Vortrag und zeigt Fotos, auf denen man den Hubschrauber gar nicht sieht, weil er in mitten von jungen Buchen, oder Gestrüpp steht. Wildwiesen, Äsungsflächen, Rückegassen oder Feldwege – sie alle halten im Notfall als Landeplatz her. Oftmals weit weg vom Patienten. Dann werden Feuerwehren alarmiert, die die Hubschrauberbesatzung zum eigentlichen Notfallort fahren muss. „Das kostet Zeit und bindet Einsatzkräfte“, rechnet Markus Scheld vor. Bei den verheerenden Waldbränden in den letzten Wochen beispielsweise könne die Feuerwehr das gar nicht machen, weil sie schlichtweg keine Zeit habe und an anderer Stelle gebraucht werde, erklärt er eindrucksvoll. Nicht nur für verunglückte Wanderer, Freizeitsportler und Radfahrer, die entlang des Rothaarsteiges von Dillenburg bis Brilon verunglücken können, wird der Rettungshubschrauber alarmiert: Auch Waldarbeiter brauchen immer wieder schnelle Hilfe nach Arbeitsunfällen. „Gerade jetzt bei dem massiven Käferbefall“, unterstreicht Markus Scheld und zeigt Fotos, auf denen zu sehen ist, wie ein verunfallter Arbeiter aus einem unwegsamen Steilhang mit acht oder neun Einsatzkräften und Passanten abtransportiert wird, die sich dabei selbst in Gefahr bringen. Hier wäre eine Rettungswinde das Mittel der Wahl nicht nur für die Patienten, sondern auch die Hubschrauberbesatzung und alle übrigen Menschen, die sich bei einem zu Fuß Transport in Kahlschlagflächen oder unwegsamem Gelände immer wieder in Gefahr bringen.

Tragödien im Ahrtal

Unterstrichen wurde die Wichtigkeit einer Rettungswinde von Dr. Martin Schiffarth, Regionalleiter Medizin West bei der ADAC Luftrettung und früher selbst Notarzt bei „Christoph 25“. Er war als leitender Notarzt im Ahrtal im Einsatz und zeigte auf, wie viele Menschen dort den Hubschraubern mit Winde ihr Leben verdanken: 111 Leute wurden auf diese Weise aus den Fluten gerettet. Allerdings zeigte der Mediziner, der selbst als leitender Notarzt im Ahrtal im Einsatz war, auch andere Dinge auf: Der nächstgelegene Rettungshubschrauber des ADAC, der mit einer Winde ins Ahrtal kam, startete in München und hatte eine Anflugzeit von rund drei Stunden. Hubschrauber die näher dran waren und eine Winde hatten, gab es schlichtweg nicht. Martin zeigte Fotos zu denen er mit ruhiger Stimme erklärte: „Das war ein Kollege von mir. Er und sein Sohn haben sich elf Stunden lang an diesem Baum in den Fluten festgehalten, bis sie mit der Winde gerettet wurden. Seine Frau und sein Mädchen sind ertrunken“. Da ist es still im Hangar. Einige Zuhörer schütteln entsetzt den Kopf. Hier ist zum Greifen nahe, wie wichtig Rettungswinden am Hubschrauber sind. Unabdingbar seien natürlich intensive Trainings, gibt Martin mit auf den Weg und erklärt, dass fast alle Zwischenfälle, die bei Windeneinsätzen geschehen, auf den Faktor Mensch zurück zu führen sind.

In Sachen Rettungswinde geht der Weg in Siegen in die richtige Richtung: So konnte Benjamin Heese, Leiter Partnermanagement bei der ADAC Luftrettung, in seinem Grußwort berichten, dass im vom Land NRW erstellten Bedarfsplan die Hubschrauberstation in Siegen als Windenstation vorgesehen ist. Hier gilt es von zuständiger Seite, die Finanzierung zu sichern.

"Das ist ein Geräusch, das dem Leben dient"

Neben den außerordentlich tollen Fachvorträgen hat auch ein weiterer Redner den Nagel auf den Kopf getroffen. Peter-Thomas Stuberg, Gesellschafter der Diakonie Südwestfalen und Superintendent und Pastor des Kirchenkreises Siegen berichtete, dass er mit seiner Familie direkt unterhalb des Hubschraubers wohnt. Er versicherte, dass er sich mit seinen Nachbarn nicht für diese Rede abgesprochen habe, aber sie alle seien sich einig, dass es in den 40 Jahren niemals gestört habe, wenn das Rotorengeräusch über Häuser und Gärten geknattert sei. „Das ist ein Geräusch, das dem Leben dient“. In der Hubschrauberkabine werde das Leben zwischen Himmel und Erde anschaulich und dort merke man auch, dass das Leben sehr verletzlich sei. „Ihnen allen gilt mein ganzer Respekt, allerhöchste Hochachtung und ganz großer Dank!“

Rainer Michely im Rettungseinsatz 

Als einziger der drei im Moment Dienst tuenden Piloten bei Christoph 25 wurde Rainer Michely in diesem Text in dem Zusammenhang mit Fachvorträgen oder Grußworten nicht erwähnt. Dies hat einen Grund: Rainer hat heute keine Rede gehalten. Er hat von den Besuchern weitgehend unbemerkt heute etwas anderes gemacht: Rainer hatte heute, am Tag des Festkommers, Dienst in „seinem“ Christoph 25 und hat eine der medizinischen Besatzungen zunächst zu einem schweren Fahrradsturz in den Hochsauerlandkreis geflogen, den Patienten anschließend sicher in eine Klinik gebracht, während des Heimfluges zu einem schwer verunfallten Motorradfahrer geflogen und ihn mit ins Jung-Stilling-Krankenhaus gebracht. Er hat heute das gemacht, was Christoph 25 schon seit 40 Jahren tut: Mit seinem Können ermöglicht, Leben zu retten und Gesundheit zu erhalten. Sage und Schreibe 42.000 Menschen konnte Christoph 25 seit seinem Bestehen helfen.

Publiziert in SI Retter

LICHTENFELS. Zwischen den Lichtenfelser Ortsteilen Rhadern und Goddelsheim hat sich am 25. August ein schwerer Verkehrsunfall ereignet - drei Personen wurden schwer verletzt, die Feuerwehr musste hydraulisches Gerät einsetzen und eine eingeklemmte Person aus dem Autowrack befreien.

Rund vier Stunden musste die Landesstraße 3076 zwischen Rhadern und Goddelsheim gesperrt bleiben, um Menschenleben zu retten, Autowracks zu beseitigen und um eine korrekte Unfallaufnahme durchführen zu können. Wie der Lichtenfelser Einsatzleiter Klaus Debus mitteilt, wurden die Wehren Rhadern, Goddelsheim und Sachsenberg um 9.54 Uhr zur Unfallstelle alarmiert. Bei Eintreffen der 30 Einsatzkräfte ließ Debus in Absprache mit der Polizei die Straße in beide Richtungen sperren, koppelte mit dem Notarzt und ließ umgehend hydraulisches Gerät auffahren.

Während zwei der drei Verletzten bereits von den Rettungsteams versorgt wurden, musste bei dem Volkswagen, in dem der 27-jährige Beifahrer eingeklemmt war, mit Spreizer und Schere die beiden Türen und die B-Säule entfernt werden. Danach konnte der Mann ärztlich versorgt werden. Aufgrund der Schwere der Verletzungen landete der angeforderte Rettungshubschrauber Christoph 25 auf einem Feld, die Besatzung nahm den Schwerverletzen auf und transportierte den Mann in eine Klinik.

Glück im Unglück hatten die beiden Fahrer, ein 40-Jähriger aus Lichtenfels in seinem BMW und ein 31-Jähriger aus Nidda im Volkswagen. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, war der BMW von Goddelsheim in Richtung Rhadern unterwegs gewesen und auf die linke Fahrspur geraten - dort prallten die beiden Fahrzeuge frontal zusammen. Beide Fahrer konnten sich aus den Fahrzeugen befreien und wurden mit RTW in umliegende Krankenhäuser gefahren. An dem in Friedberg (FB) zugelassenen Volkswagen entstand ein Sachschaden von 9000 Euro. Etwa 10.000 Euro Sachschaden können dem BMW beigemessen werden. Im Nachgang wurden die beiden Autos abgeschleppt, die Straße gereinigt und abgerissene Fahrzeugteile aus den Straßengräben geholt und entsorgt.

Publiziert in Polizei

HERINGHAUSEN. Ein Verkehrsunfall sorgte am Samstagnachmittag (2. Juni 2022) für einen Einsatz am Diemelsee. Eine Person wurde schwer verletzt, ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Um 16.19 Uhr alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Einsatzkräfte der Feuerwehr Heringhausen in den Sonnenweg. Dort hatte ein 74-Jähriger beim Rückwärtsfahren eine Frau überrollt. Die Seniorin war nach ersten Informationen beim Einweisen des Mercedes in der steilen Einfahrt gestürzt. Diesen Sturz bemerkte der 74-Jährige nicht. Er setzte mit seinem Fahrzeug weiter zurück und überrollte die Frau. Hierbei wurde diese schwer verletzt.

16 Einsatzkräfte waren unter der Leitung der beiden Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer und Torsten Behle zur Einsatzstelle geeilt. Die Kameradinnen und Kameraden gaben dem Piloten des Rettungshubschraubers Christoph 25 den ausgemachten Landeplatz über Funk durch und wiesen den Siegener Hubschrauber bei seiner Ankunft am Diemelsee ein.

Währenddessen kümmerten sich der alarmierte Notarzt und die Rettungswagenbesatzung der Adorfer Johanniter um die schwerverletzte Patientin. Nach der Erstversorgung am Unfallort wurde die Verletzte mit dem Rettungswagen zum Landeplatz und anschließend in den RTH verbracht. 

Neben der Feuerwehr und den Rettungskräften waren auch zwei Streifen der Polizeistation Bad Arolsen vor Ort.

Publiziert in Polizei

ALLENDORF(EDER). Bei einem Verkehrsunfall auf der B253 zwischen Allendorf und Haine ist am Dienstagabend ein 19 Jahre alter Mann aus Rosenthal schwer verletzt worden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber zur Uniklinik Kassel geflogen.

Der junge Mann war gegen 17:30 Uhr mit seinem Wagen aus Richtung Frankenberg in Richtung Allendorf auf der Bundesstraße unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er nach rechts auf den Grünstreifen, fuhr einen Leuchtpfahl um, touchierte einen Baum und fuhr in den mehrere Meter tiefen Graben, wo er schließlich frontal gegen einen weiteren Baum prallte.

DRK Rettungsdienst und Notarzt aus Frankenberg versorgten den jungen Mann vor Ort und forderten zum weiteren Transport einen Rettungshubschrauber an. ADAC-Pilot Jan Weber landete den Siegener Rettungshubschrauber „Christoph 25“ direkt an der Unfallstelle auf der Bundesstraße. Nach weiterer Versorgung wurde der junge Mann mit dem Hubschrauber zur Uniklinik Kassel geflogen.

Die Bundesstraße blieb während der Rettungsarbeiten und des Hubschraubereinsatzes voll gesperrt.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, hatten Zeugen, die den Unfall beobachtet hatten, berichtet, dass der Wagen des jungen Rosenthalers ohne jegliche Fremdbeteiligung anderer Pkw von der Straße abgekommen war.

Publiziert in Retter

BROMSKIRCHEN. Ein Unfall im Begegnungsverkehr rief am Sonntag Einsatzkräfte der Feuerwehr, Retter und die Polizei aus Frankenberg auf den Plan. Ebenfalls am Einsatzgeschehen beteiligt war der Rettungshubschrauber Christoph 25 vom ADAC. 

Nach ersten Informationen befuhr gegen 15 Uhr ein 60-jähriger Mann mit seiner in Landkreis Siegen-Wittgenstein zugelassenen Yamaha die Bundesstraße 236 von Allendorf (Eder) in Richtung Hallenberg. In der Ortslage Bromskirchen, etwa in Höhe Alter Weg, steuerte der 60-Jährige sein Motorrad auf der Hauptstraße in Richtung  Landesgrenze Nordrhein-Westfalen.  

Aus bislang ungeklärte Ursache geriet die Yamaha auf die linke Spur, dort kollidierte das Motorrad mit einem entgegenkommenden Pkw der Marke Suzuki. Die Fahrerin aus dem Hochsauerlandkreis wurde nicht verletzt, allerdings hatte sich der Biker schwere Verletzungen beim Sturz zugezogen. Notarzt und eine RTW-Besatzung waren schnell vor Ort, aufgrund des Verletzungsmusters wurde der Rettungshubschrauber Christoph 25 angefordert.

Weil Betriebsstoffe die Fahrbahn verunreinigt hatten, alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die örtliche Feuerwehr. Die Kameraden streuten Ölbindemittel aus und nahmen das kontaminierte Streugut wieder auf. Mit schweren Verletzungen musste der Biker ins Krankenhaus transportiert werden - sein Motorrad wurde von der Firma AVAS abgeschleppt.

Glück im Unglück hatte Unfallgegnerin - drei junge Männer zogen das Notrad auf den Suzuki, sodass sie ihren Weg mit dem beschädigten Fahrzeug zur nächsten Werkstatt zurücklegen konnte.

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Mittwoch, 30 Dezember 2020 17:26

Christoph 25 landet in Sudeck

DIEMELSEE. Nach einer Verpuffung hat sich am Mittwoch ein Mann aus Sudeck eine Augenverletzung zugezogen - der Rettungshubschrauber Christoph "Siegen" wurde angefordert, um den Verletzten in eine Spezialklinik zu fliegen. Die näheren Umstände sind noch nicht geklärt worden.

Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall am Vormittag. Über die Leitstelle in Korbach wurde der Rettungsdienst der Johanniter in Adorf alarmiert. Nach der medizinischen Erstversorgung musste der Rettungshubschrauber Christoph 25 aus Siegen angefordert werden. Dieser landete auf dem Spielplatz an der Landesstraße nach Adorf. Abgesichert wurde der Einsatz durch die Gemeinschaftsfeuerwehr Rhenegge/Sudeck, die um 11.30 Uhr ausrückte.

Die Diemelseer Gemeindebrandinspektoren Römer (GBI 1) und Behle (GBI 2) waren ebenfalls vor Ort und koordinierten unter Beteiligung der Polizei den Einsatz, sperrten die Straßenzugänge für den Durchgangsverkehr und unterstützten den Rettungsdienst. (112-magazin.de)

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LAASPHERHÜTTE. In wenigen Tagen war es der vierte schwere Verkehrsunfall allein auf dem Gebiet der Stadt Bad Laasphe. Für den Löschzug 1 der Bad Laaspher Feuerwehr war es schon der dritte Verkehrsunfall in dieser kurzen Zeitspanne.

„Verkehrsunfall, Person eingeklemmt“, diese Meldung kannten die Kameraden der Lahnstadt aus den letzten Tagen nur allzu gut. Unfallstelle absichern, Zugang zum Fahrzeug schaffen, die verletzten Menschen in enger Abstimmung mit Rettungsdienst und Notarzt befreien und parallel den Brandschutz sicherstellen. Wie das funktioniert wissen die ehrenamtlichen Feuerwehrleute bestens. Diesmal, auf der L718 kurz vor Laaspherhütte war dennoch alles anders. Einsatzleiter Dirk Höbener erklärte den Medienvertretern vor Ort: „Wir hatten Euch ja anfangs auch noch zurück gehalten, als der Verletzte schon im Rettungswagen lag. Das machen wir normalerweise nicht“. Diesmal handelte es sich bei dem Verletzten 21-jährigen Mann, der in seinem Subaru Forester eingeklemmt worden war, jedoch um einen Feuerwehrkameraden. Der junge Mann ist in der Feuerwehr des Löschzuges Banfe aktiv. Diese Kameraden wurden zusammen mit ihren Bad Laaspher Kollegen zum Einsatz gerufen und fanden ihren Freund in der schweren Unfallsituation vor. Gut, dass da unsere Feuerwehren und auch die Alarmierungsordnungen gut aufgestellt sind, und immer zwei Rettungssätze zu einer solchen Einsatzstelle geschickt werden. „Die Banfer Kameraden haben wir sofort außen vor gehalten, als klar war, dass es sich bei dem Verunglückten um einen Kameraden handelte“, erklärte Einsatzleiter Dirk Höbener. Die Kameraden des Bad Laaspher Löschzuges hatten derweil zusammen mit der Besatzung des Bad Laaspher DRK Rettungswagens, dem Bad Laaspher Notarzt und dem Team des Rettungshubschraubers „Christoph 25“ die Rettung des jungen Feuerwehrmannes übernommen.

Der junge Mann, so erklärten die Polizeibeamten vor Ort, sei mit seinem Subaru von Bad Laasphe in Richtung Banfe gefahren und aus bislang unklarer Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort war er mit dem Lastwagen einer Baufimra kollidiert. Dessen 57-jähriger Fahrer konnte den Zusammenstoß gar nicht verhindern. Er hatte keine Chance, noch zu reagieren. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Stoßstange des 12,5 Tonnen schweren Lastwagens weit eingedrückt. Der Fahrer des Lkw überstand den Unfall körperlich unverletzt. Er wurde vor Ort von Kollegen seiner Firma betreut.

Dirk Höbener, der Einsatzleiter der Feuerwehr, hatte sofort nachdem bekannt war, dass ein Feuerwehrkamerad eingeklemmt war, über die Leitstelle das PSU Team Siegen Wittgenstein zur Einsatzstelle beordert. PSU steht dabei für Psychosoziale Unterstützung. Die Helfer dieses Teams kommen stets selbst auch aus Reihen von Einsatzkräften und sind für die Betreuung von Helfern in belastenden Situationen zuständig. Matthias Marburger und Florian Kroh, beide selbst Feuerwehrleute, hatten vor Ort die Aufgabe, sich neben den betroffenen Feuerwehrkameraden auch um den Fahrer des Lastwagens zu kümmern, bevor dieser in die Obhut seiner Kollegen gegeben werden konnte.

Der Siegener Rettungshubschrauber "Christoph 25", den Pilot Jan Weber in direkter Näher zur Unfallstelle gelandet hatte, um die medizinische Besatzung abzusetzen, musste noch einmal umparken: „Hier in die Wiese kommt man zu Fuß mit Patient auf der Trage nicht herein“, erklärte der Pilot, während er sich an einem von einem Lkw aus gespannten Seil wieder zu seiner Maschine hangelte. Zuvor hatte er seine Kollegen unterstützt, indem er zusätzliches Material zum Unfallfahrzeug gebracht hatte, an dem sie alle arbeiteten. Der Pilot setzte die Maschine dann auf den Parkplatz eines Firmengeländes um, von wo aus der Patient nach der Versorgung aus dem Rettungswagen übernommen werden konnte. Mit schwersten Verletzungen wurde er in eine Siegener Klinik geflogen.

Nach und nach kehrte etwas Ruhe an der Einsatzstelle ein. Die ersten der insgesamt 28 Feuerwehrleute konnten abrücken und in ihren Standort zurückkehren. Dirk Höbener resümierte: „Der Kamerad war schwerst eingeklemmt. Es besteht Lebensgefahr.“ Diese Information war auch von den Polizeibeamten vor Ort zu hören.

Für sie alle, die Rettungskräfte, die Hubschrauberbesatzung, die Polizeibeamten vor allem aber für die Feuerwehrleute war dieser Einsatz kein alltäglicher. Auch nicht nach vielen Einsätzen dieser Art in der letzten Zeit. Denn zum Schluss bleibt der Gedanke: „Einer von uns“.

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NIEDERLAASPHE. Ein schwerer Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person rief am Dienstagmittag um kurz vor 14 Uhr die Bad Laaspher Feurwehr, den DRK Rettungsdienst aus Bad Laasphe und Mittelhessen, den ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 25“, den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und die Polizei auf den Plan.

Auf der B62 zwischen Bad Laasphe und Niederlaasphe war es zu einem Frontalzusammenstoß gekommen.

Wie die Polizei vor Ort erklärte, war eine 25 jährige Frau aus dem Lahn-Dill-Kreis mit ihrem silbernen BMW der dreier Serie von Niederlaasphe in Richtung Bad Laasphe unterwegs. Aus unklarer Ursache, so hieß es weiter, sei die junge Frau mit ihrem Wagen auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort stieß sie frontal mit einem schwarzen – ebenfalls BMW drei – eins 46-jährigen Mannes zusammen. Der Mann konnte sich selbst aus seinem Wagen befreien, während die junge Frau eingeklemmt wurde.

Sie musste von den Kameraden des Löschzuges Bad Laasphe, die unter der Einsatzleitung von Dirk Höbener angerückt waren, befreit werden. Die 20 Feuerwehrleute trennten dazu das Dach des silbernen BMW halb ab und klappten es nach hinten. Zudem stellten sie den Brandschutz an der Unfallstelle sicher.

Der Rettungswagen des DRK Mittelhessen brachte den 46-jährigen Mann ins Krankenhaus, während die Rettungskräfte der DRK Wache aus Bad Laasphe gemeinsam mit dem Team des Siegener Rettungshubschraubers die junge Frau versorgten, die anschließend ins Siegener Jung-Stilling-Krankenhaus geflogen wurde.

Die Straße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten und der anschließenden Ölspurbeseitigung durch eine Spezialfirma Stunden lang komplett gesperrt.

Publiziert in SI Feuerwehr

DIEDENSHAUSEN. Bei einem verheerenden Verkehrsunfall in Diedenshausen hat am frühen Samstagabend ein 23-jähriger Mann aus Diedenshausen schwerste Verletzungen erlitten. Er musste nach einem heftigen Motorradunfall mit dem Rettungshubschrauber in die Marburger Uniklinik geflogen werden. Auch seine Freundin, die ebenfalls zu Fall kam, wurde schwer verletzt und mit dem Notarztwagen ins Bad Berleburger Krankenhaus gebracht.

Wie die Polizei mitteilte, war der 23-jährige mit seinem Motorrad von Bad Berleburg in Richtung Diedenshausen unterwegs, als er auf der L 717 aus bislang unklarer Ursache im Bereich einer Rechtskurve kurz vor dem Diedenshäuser Ortseingang in die Leitplanken stürzte.

Seine Freundin, eine 20-jährige Frau aus dem Raum Freudenberg, fuhr unmittelbar hinter dem Motorrad und kam dann ebenfalls zu Fall. Die Verletzten wurden vor Ort vom DRK Rettungsdienst aus Bad Berleburg und Erndtebrück, dem Bad Berleburger Notarzt und dem Team des Siegener Rettungshubschraubers Christoph 25 versorgt. Der Hubschrauber, der direkt auf der Straße unterhalb der Unfallstelle gelandet war, brachte den jungen Mann anschließend nach Marburg.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten und der Monobildaufnahmen der Polizei zur Unfallermittlung blieb die Straße voll gesperrt.

Besonders dramatisch: Viele Nachbarn und Angehörige, die in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle wohnten, bekamen den Unfall mit und mussten ihn mit ansehen. Für ihre Betreuung wurden zwei Notfallseelsorger zur Einsatzstelle alarmiert.

Publiziert in SI Retter
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