BRAKEL. Auf der Bundesstraße 252 an der Einmündung zur Landstraße 825 bei Brakel sind zwei Autos kollidiert. Zwei Personen wurden verletzt, der betroffene Bereich musste während der Unfallaufnahme vollständig gesperrt werden.
Eine 66 Jahre alte Frau aus Marienmünster war am Samstag 11.10 Uhr mit einem Opel von Nieheim in Richtung Brakel unterwegs. Auf Höhe der Einmündung zur L 825 wollte sie nach links in Richtung Brakel-Bellersen abbiegen.
Zur gleichen Zeit war ein 60 Jahre alter Mann aus Nieheim mit einem Mercedes-Benz auf der Gegenfahrbahn unterwegs. In seinem Fahrzeug befand sich außerdem seine 29-jährige Tochter.
Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Die 66-jährige Opel-Fahrerin erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.
Der 60-jährige Mercedes-Fahrer wurde leicht verletzt und vor Ort ambulant versorgt. Seine Beifahrerin blieb unverletzt.
Beide Fahrzeuge waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Auf rund 44.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme war der betroffene Bereich vollständig gesperrt.
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VÖHL. Auf der Landesstraße 3084 zwischen Vöhl und Herzhausen ist ein orangefarbener VW-Transporter verunglückt. Nach einem Überschlag musste eine Beifahrerin von den alarmierten Feuerwehren aus dem Fahrzeug gerettet werden.
Ein 67 Jahre alter Mann aus Korbach war am Sonntag gegen 20.35 Uhr mit dem VW auf der L 3084 unterwegs. In einer Rechtskurve verlor der Fahrer nach Angaben der Polizei infolge nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug.
Der Transporter überschlug sich, prallte im Bereich der Schwanenteichkurven auf die Beifahrerseite und blieb hinter Vöhl im Graben auf der Seite liegen. Der Fahrer konnte sich eigenständig befreien und wurde leicht verletzt. Seine Beifahrerin aus Vöhl war eingeschlossen und erlitt schwere Verletzungen.
Um 20.37 Uhr wurden die Feuerwehren Vöhl, Herzhausen, Schmittlotheim und Sachsenhausen unter dem Stichwort „H Klemm 1 Y“ auf die Strecke von Vöhl in Richtung Herzhausen alarmiert. Ebenfalls im Einsatz waren Rettungsdienst, Notarzt und Polizei.
Die Kräfte sicherten den VW zunächst mit einem Stabfast-System gegen ein weiteres Kippen. Anschließend wurde die eingeschlossene Beifahrerin in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst befreit. Dafür trennten die Vöhler Feuerwehren die Frontscheibe heraus und setzten hydraulisches Rettungsgerät sowie eine Säbelsäge ein.
Die Feuerwehr Sachsenhausen war zur Unterstützung mit Ausrüstung zur technischen Rettung alarmiert worden. Während des Ausrückens wurden Teile der Fahrzeuge durch die Leitstelle wieder abbestellt. An der Einsatzstelle stellte Sachsenhausen einen weiteren Rettungssatz als Redundanz bereit, dieser kam jedoch nicht zum Einsatz.
Nach der Rettung wurde die schwer verletzte Frau an den Rettungsdienst übergeben und in das Krankenhaus Korbach gebracht. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden.
Angaben zur Höhe des Sachschadens liegen noch nicht vor.
Der 25-jährige Besitzer hatte den Wagen am Sonntag, 31. Mai, auf dem Parkplatz bei der Metzgerei Emde abgestellt. Am Montag, 1. Juni, bemerkte er gegen 4.20 Uhr, dass das Auto verschwunden war, und meldete den Diebstahl sofort der Polizei.
Bei dem gestohlenen Fahrzeug handelt es sich um einen Toyota Hilux aus dem Baujahr 2024. Die Lackierung wird als Bronze-Grau-Braun-Metallic beschrieben.
Wer Hinweise zu dem Diebstahl oder zum Verbleib des Wagens geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden.
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WALDECK. Auf der Landesstraße 3083 zwischen Dehringhausen und Freienhagen sind zwei Autos im Begegnungsverkehr frontal zusammengestoßen. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz.
Zwei Autos stoßen in Kurve zusammen
Eine 31 Jahre alte Frau aus Mönchengladbach war am Samstag um 10.47 Uhr mit einem Daimler-Benz-Cabrio von Dehringhausen in Richtung Freienhagen unterwegs. Ihr entgegen kam eine 56-jährige Frau aus Waldeck mit einem Dacia.
Im Kurvenbereich geriet die 31-Jährige in einer Rechtskurve zu weit nach links über die Fahrbahnmitte. Zugleich befand sich auch der entgegenkommende Dacia zu weit über der Mitte der nicht markierten Asphaltdecke. Dort kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Beide Fahrerinnen sowie ein 64 Jahre alter Mitfahrer aus Waldeck, der im Dacia saß, wurden leicht verletzt. Alle drei Beteiligten kamen in umliegende Krankenhäuser.
Alarmstichwort wird erhöht
Die Feuerwehren Höringhausen und Dehringhausen sowie der Einsatzleitwagen und der Wechsellader aus Sachsenhausen waren zunächst zu einer Ölspur bei einem Verkehrsunfall alarmiert worden. Einsatzleiter war Jan Hendrik Sude.
Die ersten Kräfte trafen parallel zum Notarzt ein und erkundeten die Lage. Zwei Autos waren frontal kollidiert und stark beschädigt. Da sich eine der drei beteiligten Personen noch im Fahrzeug befand, wurde das Alarmstichwort auf „H KLEMM 1 Y“ erhöht. Daraufhin wurde die Feuerwehr Sachsenhausen mit technischen Rettungsmitteln zur schonenden Rettung nachalarmiert.
Im weiteren Einsatzverlauf trafen zeitnah drei Rettungswagen ein. Die noch im Fahrzeug befindliche Person konnte gemeinsam mit dem Rettungsdienst ohne den Einsatz technischer Komponenten gerettet werden.
Betriebsstoffe aufgenommen
Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle gegen den Verkehr ab, stellten den Brandschutz sicher und klemmten Fahrzeugbatterien ab. Der Einsatzleitwagen unterstützte über die Leitstelle bei der Patientenanmeldung in die Krankenhäuser.
Auslaufende Betriebsstoffe wurden mit Ölbindemittel aufgenommen. Zudem stellten die Kräfte Warnbeschilderung an der engen, kurvenreichen Fahrbahn auf. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden.
Die beiden Autos mussten abgeschleppt werden. Am Daimler-Benz-Cabrio entstand ein Schaden von 5000 Euro, am Dacia wird der Schaden auf 10.000 Euro geschätzt. Auf 15.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
FRANKENBERG. Betrug beim Online-Kauf hat einen Mann aus dem Bereich Frankenberg um eine vierstellige Summe gebracht. Der Geschädigte erstattete Anzeige bei der Polizei, nachdem eine Warenlieferung ausblieb.
Der Geschädigte bestellte im Internet einen Rasentraktor und bezahlte dafür den geforderten Betrag von 1250 Euro im Voraus. Der Kleintraktor wurde in der Folge jedoch nicht geliefert. Im Nachgang stellte sich heraus, dass es sich bei dem Angebot um Betrug handelte. Der geprellte Käufer erstattete daraufhin Strafanzeige.
Tipps der Redaktion: Schutz vor Betrug beim Online-Kauf
Gerade bei teuren Geräten, Fahrzeugen, Maschinen oder Werkzeugen sollten Käufer vor einer Zahlung besonders vorsichtig sein. Betrüger nutzen häufig niedrige Preise, Zeitdruck oder angeblich stark nachgefragte Angebote, um Interessenten zu schnellen Überweisungen zu bewegen.
Zahlungsweg prüfen
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Verkäufer ausschließlich Vorkasse verlangen. Wer Geld direkt überweist, hat im Betrugsfall oft nur geringe Chancen, den Betrag zurückzubekommen. Sicherer sind persönliche Übergaben, Kauf auf Rechnung oder Bezahlmöglichkeiten mit Käuferschutz.
Impressum kontrollieren
Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob der Anbieter vollständige und nachvollziehbare Angaben macht. Dazu gehören Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und ein vollständiges Impressum. Fehlen diese Angaben, wirken sie widersprüchlich oder ist der Anbieter nur schwer erreichbar, sollte kein Geld überwiesen werden.
Preis realistisch einschätzen
Liegt ein Angebot deutlich unter vergleichbaren Preisen, ist Vorsicht angebracht. Besonders bei Rasentraktoren, Anhängern, Maschinen, E-Bikes oder hochwertigen Werkzeugen nutzen Täter günstige Preise, um Käufer anzulocken.
Ware möglichst vor Ort ansehen
Bei größeren Anschaffungen ist eine Besichtigung vor dem Kauf sinnvoll. Käufer sollten sich nicht unter Druck setzen lassen und keine Anzahlung leisten, wenn sie die Ware nicht gesehen haben. Auch angebliche Speditionslösungen oder Ausreden, warum eine persönliche Übergabe nicht möglich sei, sollten kritisch geprüft werden.
Anbieter vorab überprüfen
Vor einer Zahlung lohnt sich eine Suche nach dem Namen des Shops, der Telefonnummer, der E-Mail-Adresse oder der Bankverbindung. Tauchen Warnungen, schlechte Erfahrungen oder widersprüchliche Angaben auf, sollte vom Kauf Abstand genommen werden.
Keine vorschnellen Entscheidungen treffen
Betrüger arbeiten häufig mit Zeitdruck. Formulierungen wie „nur noch heute“, „viele Interessenten“ oder „Reservierung nur gegen Anzahlung“ sollen Käufer zu schnellen Entscheidungen bewegen. Wer unsicher ist, sollte lieber abbrechen, statt später dem Geld hinterherzulaufen.
Beweise sichern
Kommt die Ware trotz Zahlung nicht an, sollten Betroffene alle Unterlagen sichern. Wichtig sind Anzeigenlink, Screenshots, Nachrichtenverlauf, Zahlungsbeleg, Bankverbindung, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und sonstige Angaben zum Verkäufer.
Schnell Anzeige erstatten
Wer den Verdacht hat, betrogen worden zu sein, sollte nicht lange warten. Mit den gesicherten Unterlagen kann Anzeige bei der Polizei erstattet werden. Zusätzlich sollte die eigene Bank umgehend informiert werden, um zu prüfen, ob noch Maßnahmen zur Rückholung des Geldes möglich sind.
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PADERBORN. Giftige Chemikalien in einem Ladenlokal haben am Samstagmittag einen Gefahrguteinsatz im Ortsteil Schloß Neuhaus ausgelöst. Geschäftsräume mussten geräumt und ein Bereich großräumig abgesperrt werden.
Die Betreiberin eines Geschäfts in der Schloßstraße alarmierte gegen 11.38 Uhr die Rettungskräfte, nachdem das giftige Medium ausgetreten war. Zuvor hatte sie das Ladenlokal bereits evakuiert und eigenständig versucht, die Substanz mit Papiertüchern aufzunehmen.
Beim Eintreffen der Einheiten klagte die Frau über Reizungen der Augen sowie der Atemwege. Sie wurde umgehend vom Rettungsdienst gesichtet, ebenso wie drei Kunden, die sich zum Unfallzeitpunkt in den Räumen befunden hatten. Ein Transport in ein Krankenhaus war für die vier Personen glücklicherweise nicht erforderlich.
Unter speziellen Chemikalienschutzanzügen ging ein Trupp der Feuerwehr in das Gebäude vor, um die Reste der Chemikalie fachgerecht zu sichern. Nach dem Verlassen des Gefahrenbereichs durchliefen die Einsatzkräfte einen eigens aufgebauten Dekontaminationsplatz.
Dort wurde die Schutzkleidung grob gereinigt und anschließend kontrolliert ausgezogen sowie luftdicht verschlossen, um eine Verschleppung des Gefahrstoffs zu verhindern. Um verbliebene Dämpfe aus der Luft zu spülen, belüfteten die Einheiten die Geschäftsräume abschließend umfassend.
Nach rund zweieinhalb Stunden waren die Maßnahmen vor Ort beendet. Im Einsatz befanden sich die hauptamtlichen Kräfte der Wachen Nord und Süd sowie der ehrenamtliche Löschzug Schloß Neuhaus mit insgesamt etwa 30 Einsatzkräften.
Zu den eingesetzten Fahrzeugen gehörten vier Hilfeleistungslöschfahrzeuge, zwei Wechselladerfahrzeuge mit den Abrollbehältern Gefahrgut und Dekontamination, ein Gerätewagen-Logistik sowie die Einsatzleitwagen des B- und C-Dienstes. Zudem waren ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und die Polizei vor Ort.
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ALLENDORF (EDER). Eine auffällige Fahrweise hat am späten Samstagabend den Führerschein eines Autofahrers gekostet. Nach dem entscheidenden Hinweis eines Zeugen stoppten die Polizisten den Wagen im Ortsteil Rennertehausen.
Ein 36-jähriger Mann aus Allendorf (Eder) war gegen 23.30 Uhr mit seinem Peugeot aus Richtung Marburg kommend unterwegs. Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte die unsichere Fahrweise des Mannes und informierte umgehend die Polizei.
Die Beamten konnten das beschriebene Fahrzeug schließlich in Rennertehausen anhalten und einer Kontrolle unterziehen. Bei der Überprüfung des Fahrers stellten die Ordnungshüter sehr deutliche Anzeichen für einen erhöhten Alkoholkonsum fest.
Daraufhin wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutentnahme durchgeführt. Die Polizisten stellten den Führerschein des 36-Jährigen noch vor Ort sicher.
Der Mann muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten.
PADERBORN. Sturmböen und umgestürzte Bäume haben im gesamten Stadtgebiet für ein massiv erhöhtes Aufkommen an Rettungsmaßnahmen gesorgt. Die Einheiten der Feuerwehr waren über mehrere Stunden im Dauereinsatz.
Die Leitstelle registrierte am Freitag, 29. Mai, zwischen 19.42 Uhr und etwa 23.30 Uhr insgesamt 77 wetterbedingte Vorfälle im Stadtgebiet. Ein deutlicher Schwerpunkt zeichnete sich im nördlichen Bereich mit den Ortsteilen Sande, Schloß Neuhaus und Elsen ab.
Bereits beim Aufziehen des Sturms wurden alle zehn ehrenamtlichen Löschzüge in Bereitschaft versetzt, um die Schäden der Unwetterlage zeitnah abzuarbeiten. Unterstützt wurden die Freiwilligen von den hauptamtlichen Kräften der Wachen Nord und Süd. Die Besatzung der Südwache hielt parallel den Grundschutz für zeitkritische Notfälle wie Brände oder Menschenrettungen aufrecht. Zur Koordinierung der rund 120 Einsatzkräfte vor Ort wurde auch die Einsatzzentrale personell durch den Lagedienst und weitere Führungskräfte verstärkt.
Die stürmischen Böen ließen zahlreiche Bäume umstürzen. Dadurch wurden Häuser, Fahrzeuge sowie die Infrastruktur mit Strom- und Telefonleitungen sowie Bahngleisen stark beschädigt.
An der Mastbruchstraße geriet eine etwa 20 Meter hohe Eiche in eine gefährliche Schieflage und drohte auf die Fahrbahn, den Gehweg und ein angrenzendes Mehrfamilienhaus zu stürzen. Da die Wetterlage ein sofortiges Arbeiten unmöglich machte, evakuierten die Kräfte das Gebäude vorsorglich. Die Bewohner kamen vorübergehend in einem Hotel oder bei Angehörigen unter.
Erst nach dem Abflauen des Windes in den Nachtstunden fällte der Löschzug Schloß Neuhaus den Baum kontrolliert mithilfe einer Drehleiter und zwei Hilfeleistungslöschfahrzeugen.
Zu einem weiteren Schwerpunkt kam es im Bereich der Fischteiche, wo drei Fahrzeuge unter umgestürzten Bäumen begraben wurden. Während zwei Autos von den Einheiten befreit werden konnten, blieb ein dritter Wagen so massiv unter den Holzmassen eingeschlossen, dass für die anstehende Bergung eine Fachfirma angefordert werden muss.
Dank der frühzeitigen Warnungen des Deutschen Wetterdienstes und des umsichtigen Verhaltens der Bürger wurden bei dem Unwetter keine Personen verletzt. Angaben zur genauen Schadenshöhe liegen noch nicht vor. (ots/r)
SALZKOTTEN. Tödliche Folgen hatte eine schwere Kollision auf der Landesstraße 776. Nach einem Abweichen von der eigenen Fahrspur stieß ein Seat Ibiza frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammen.
Der Unfall ereignete sich am Donnerstag gegen 15.25 Uhr auf der L 776 im Bereich zwischen den Anschlussstellen Wewelsburg und Salzkotten. Der Seat-Ibiza-Fahrer war in Fahrtrichtung Paderborn unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache unvermittelt auf die Gegenfahrbahn geriet.
Dort kam es zum frontalen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Lastwagen in den Straßengraben geschoben. Der 47-jährige Fahrer erlitt dabei leichte Verletzungen.
Für den Seat-Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Bei dem Verstorbenen handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um einen 25-jährigen Mann aus Büren. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Zwei Ersthelfer im Alter von 44 und 53 Jahren hatten unmittelbar nach dem Vorfall den Notruf abgesetzt.
Zur Rekonstruktion des Hergangs kam das spezialisierte Verkehrsunfallaufnahme-Team der Bielefelder Polizei vor Ort zum Einsatz. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden beide beteiligten Fahrzeuge für weitere Untersuchungen sichergestellt.
Eine Spezialfirma übernahm im Anschluss die aufwendige Reinigung der Fahrbahn. Während der Rettungs-, Bergungs- und Ermittlungsmaßnahmen blieb die Landesstraße bis Freitagvormittag gegen 2.30 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Polizeikräfte leiteten den Verkehr weiträumig ab. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache werden fortgeführt.
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HÖXTER. Schwere Verletzungen hat eine Fußgängerin bei einem Zusammenstoß mit einem Auto auf einem Fußgängerüberweg erlitten. Nach einer ersten Einschätzung der behandelnden Ärzte kann Lebensgefahr derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Der Unfall ereignete sich am Freitag gegen 9.40 Uhr in der Westerbachstraße. Eine 73-jährige Fußgängerin wollte zu diesem Zeitpunkt die Fahrbahn auf einem Zebrastreifen überqueren.
Dabei wurde sie von einem schwarzen Mercedes frontal erfasst. Am Steuer saß ein 87-jähriger Autofahrer, der auf der Westerbachstraße in Fahrtrichtung stadtauswärts unterwegs war.
Durch die Wucht des Aufpralls stürzte die Seniorin auf die Straße und zog sich sehr schwere Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung vor Ort brachte ein Rettungsteam die Frau in ein Krankenhaus.
Während der medizinischen Versorgung der Patientin und der anschließenden polizeilichen Unfallaufnahme blieb die Westerbachstraße in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Aufgrund der Sperrung kam es im Bereich der Innenstadt zu längeren Rückstaus.
Nach Abschluss der Maßnahmen vor Ort konnte die Straße gegen 11.15 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden bei der zuständigen Dienststelle weitergeführt.
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