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MARBURG. Ein bislang Unbekannter attackierte am vergangenen Sonntag einen 13-Jährigen im Bahnhof Kirchhain mit Tritten und Schlägen, teilweise sogar gegen den Kopf. Der Vorfall ereignete sich gestern Abend (12.6.), gegen 20 Uhr, während der Zugfahrt von Marburg nach Kirchhain. Schon vor der Abfahrt in der Universitätsstadt kam es zu Tritten durch den Unbekannten.

Im Zug schlug der Täter den Kopf des Jugendlichen sogar gegen eine Scheibe. Der 13-Jährige aus Stadtallendorf, der in Begleitung von Freunden unterwegs war, erlitt u. a. Prellungen im Gesicht und wurde nach Ankunft in Kirchhain durch eine RTW-Besatzung behandelt. Beamte der Polizei Stadtallendorf mussten wegen des Falles ausrücken und nahmen die Strafanzeige des Opfers auf.

Die weiteren Ermittlungen führt die Bundespolizeiinspektion Kassel. Wer Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizei unter der Telefonnummer 0561/81616-0 zu melden. (ots/r)

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MARBURG. Andrea Hannelore Lange (55) wird vermisst, nachdem Verwandte sie zuletzt am 30. April gesehen haben. Frau Lange wohnt zeitweise sowohl in Marburg als auch in Cuxhaven und benötigt dringend medizinische Hilfe.

Sie ist 171 Zentimeter groß, schlank und hat braune, etwa kinnlange Haare mit grauen Strähnen. Zur Bekleidung ist nichts bekannt. Auffällig ist ihr orangefarbenes Portmonee - dieses trägt die 55-Jährige vermutlich bei sich. Womöglich ist Frau Lange mit ihrem Auto unterwegs, es handelt sich dabei um einen roten Citroen C1 mit Cuxhavener Zulassung (CUX).

Die Polizei bittet Personen, die Frau Lange oder das genannte Fahrzeug sehen oder gesehen haben, sich sofort an die Marburger Polizei unter der Telefonnummer 06421/4060 zu wenden. Seit der Aufnahme des veröffentlichten Bildes hat Frau Lange an Gewicht verloren. (ots/r)

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MARBURG. Die Staatsanwaltschaft Marburg führt ein Ermittlungsverfahren gegen einen 18-jährigen Mann wegen des Verdachts des Raubes durch. Der Beschuldigte soll am Sonntag (8. Mai) eine Frau im Jägertunnel überfallen haben, jetzt wurde er in U-Haft genommen.

Nach den ersten Ermittlungen ging die 25-jährige Marburgerin alleine durch den Jägertunnel in Richtung Zimmermannstraße. Der Beschuldigte soll sie von hinten umklammert, sie zu Boden geworfen und ihr das mitgeführte Handy entrissen haben. Als der Beschuldigte flüchtete, drückte die junge Frau den Notrufknopf am Jägertunnel, der eine Aufzeichnung der Videoüberwachung auslöst, wodurch der Beschuldigte aufgenommen wurde.

Die von der Frau hinzugerufene Polizei konnte wenig später den gut beschriebenen Tatverdächtigen vorläufig festnehmen.  Der Beschuldigte war bereits polizeibekannt, da er am Freitag (6. Mai) einen Ladendiebstahl und am Samstag (7. Mai) einen Einbruchsdiebstahl in eine Gaststätte in Marburg begangen haben soll. In beiden Fällen erfolgte die vorläufige Festnahme, aufgrund fehlender Haftgründe anschließend aber die Entlassung. 

Nach der Tat vom 8. Mai wurde der Beschuldigte am Montag (9. Mai) der zuständigen Haftrichterin des Amtsgerichts Marburg vorgeführt. Diese erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Raubes sowie des Haftgrundes der Fluchtgefahr.  (ots/r)

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MARBURG. Seit Donnerstag, 28. April, 10.45 Uhr, wird der 16 Jahre alte, psychisch kranke Julian Gabriel Steinmetz vermisst. Er verließ das Krankenhaus in Marburg, nachdem er einen hohen Zaun überwinden konnte. Der Vermisste ist orientierungslos, jedoch durchaus kontaktfreudig. Er könnte sich aggressiv aufführen oder durch ein atypisches Verhalten auffallen.

Julian ist schlank und hat blonde, bis zu den Ohren reichende Haare. Zuletzt trug er ein langärmeliges, weißes T-Shirt, eine helle Hose und helle Turnschuhe. Er hat in Marburg keine weiteren Bezugspunkte und könnte sich auf dem Weg nach Bad Vilbel oder Karben befinden.  Wer den Jugendlichen sieht, wird gebeten, sofort die nächste Polizeidienststelle mit dem Hinweis auf einen gesuchten Vermissten zu informieren.  Die Telefonnummer für Marburg lautet 06421/4060. (ots/r)

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Donnerstag, 14 April 2022 12:10

Frau und Mann tödlich verunglückt

DAUTPHETAL. Bei der Kollision zwischen einem Pkw und einem Motorrad am Donnerstagmorgen, 14. April, starb eine 53-jährige Krad-Fahrerin aus Wetter noch an der Unfallstelle.

Ein Rettungshubschrauber brachte den schwerverletzten 87-jährigen Pkw-Fahrer aus Siegen in eine Klinik, wo er wenig später ebenfalls seinen Verletzungen erlag. Ereignet hate sich der Unfall gegen 6.15 Uhr auf der Bundesstraße zwischen Eckelshausen und Kombach. Nach ersten Erkenntnissen überholte der in Richtung Marburg fahrende BMW-Fahrer einen vor ihm fahrenden Lastwagen. Dabei kollidierte er mit der entgegenkommenden Motorradfahrerin. 

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens ein Gutachter hinzugezogen. Die Bundesstraße 62 war für die Dauer der Unfallaufnahme und der anschließenden Straßenreinigung zwischen Friedensdorf und Eckelshausen bis 9.35 Uhr voll gesperrt.  Zeugen des Unfalls, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06461/92950 bei der Polizei zu melden. (ots/r)

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MARBURG. Dank der wirklich hervorragenden und vorbildlichen Reaktion von Zeugen nahm die Polizei nach kurzer Fahndung zwei Männer unmittelbar nach einem Einbruch in eine Wohnung in der Friedrich-Ebert-Straße fest - ob der Staatsanwalt einen "Deppenaufschlag" beim Strafmaß fordert oder Mitleid mit dem Duo hat, ist fraglich.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei nicht in Deutschland wohnende Männer im Alter von 21 und 57 Jahren. Die Polizei stellte bei ihnen eine aus der Wohnung in der Friedrich-Ebert-Straße stammende Uhr und drei hochwertige Goldringe sicher, die nach den Ermittlungen aus einem Einbruch in ein Haus in Bensheim am 20. März stammen. Das waren Zeugen, wie sie sich die Polizei wünscht. Sie beobachteten, schöpften einen Verdacht, brachten sich selbst nicht in Gefahr und riefen sofort die Polizei. Wie die Polizei weiter mitteilt, beobachteten die Zeugen aus einer sicheren Position das ominöse Geschehen weiter, hielten den Kontakt zur Polizei und versorgten den Einsatzleiter mit Informationen, insbesondere mit einer guten Personenbeschreibung. Zu guter Letzt fotografierten die Helfer die beiden Einbrecher auch noch beim Verlassen des Tatorts.

Die Zeugen hatten die ihnen fremden Männer am Dienstag, 22. März, gegen 13.30 Uhr beobachtet, weil sie im wahrsten Sinne des Wortes peilend um die Wohnblöcke in der Friedrich-Ebert-Straße schlichen. Schließlich drückten die Männer eine auf Kipp stehende Terrassentür auf und drangen in eine Erdgeschosswohnung ein. Der Aufenthalt dauerte nur wenige Minuten und die Männer verließen die Wohnung auf gleichem Weg. Dank der frühzeitigen Benachrichtigung liefen die Männer der Polizei Marburg in die Arme. Sie leisteten bei ihrer Festnahme keinen Widerstand.

Bei der Durchsuchung des Mobiliars in der Wohnung stahlen die Männer eine Herrenarmbanduhr. Bei ihrer Durchsuchung kamen dann die gravierten, hochwertigen Goldringe zum Vorschein. Die Ermittlungen gegen die Männer dauern an. (ots/r)

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MARBURG. Die Polizei sperrte einen erheblich alkoholisierten 34 Jahre alten Mann in die Ausnüchterungszelle, nachdem er vom Balkon seiner Wohnung mit einer Schreckschusswaffe schoss und dabei nach ersten Hinweisen auf im Vorgarten spielende Kinder zielte.

Ein Kind erlitt im Verlauf des Geschehens auf durch noch nicht feststehende Umstände ein Rötung am Arm. Am Samstag, 5. Februar, um kurz nach 17 Uhr, meldeten Anwohner und Angehörige, dass ein Mann von einem Balkon aus mehrfach geschossen und dabei in Richtung der im Vorgarten spielenden Kinder gezielt habe. Durch die Befragungen und Ermittlungen identifizierte die Polizei den mutmaßlichen Schützen als Anwohner einer Wohnung in einem höher gelegenen Stockwerk eines Hauses in der Chemnitzer Straße.

Nach entsprechender Aufforderung der Polizei verließ der Mann seine Wohnung und ließ sich widerstandslos festnehmen. Der Alkotest des 34-Jährigen zeigte 1,98 Promille an, sodass die Polizei über die Staatsanwaltschaft und das Amtsgericht eine Blutprobe veranlasste. Das Gericht ordnete zudem die Ingewahrsamnahme bis zur Ausnüchterung an.

Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung stellte die Polizei eine Schreckschusswaffe mit ca. 100 Schuss Signal- und Knallmunition sicher und fand darüber hinaus eine Vielzahl leerer, also verschossener Patronenhülsen. Weder in dem Vorgarten noch in der unbeschädigten Kleidung der Kinder fand die Polizei Projektile. Die Ermittlungen, ob und in welcher Weise der 34-Jährige tatsächlich Projektile mit der Schreckschusswaffe verschossen hat, dauern an. Die Polizei war mit zahlreichen Streifen bis gegen 19.20 Uhr am Einsatzort. (ots/r)

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Sonntag, 30 Januar 2022 16:15

Festnahme noch vor Anzeige des Autodiebstahls

MARBURG. Als die Polizei am Freitagmorgen (28. Januar) den Besitzer eines hochwertigen Autos befragt, wo denn sein Fahrzeug sei, fällt der quasi aus allen Wolken, wähnte er es doch unter dem Carport, wo er es am Donnerstagabend abgestellt hatte, in Sicherheit.

Tatsächlich war der Wagen jedoch auf der A 4 unweit der polnischen Grenze unterwegs - allerdings nicht mit dem Besitzer, sondern ein Dieb hatte sich den teuren Wagen unter den Nagel gerissen. Die Polizei Bautzen kontrollierte das Auto, stellte fest, dass der Fahrer gar keinen Schlüssel für den Wagen im Wert von 65.000 Euro hatte, vermutete einen Diebstahl und leitete entsprechende Ermittlungen ein. Die Polizei lag richtig. Der Besitzer hatte den Autodiebstahl noch nicht bemerkt.

Das zuständige Gericht erließ gegen den von der Polizei Bautzen festgenommenen 38 Jahre alten polnischen Staatsbürger einen Haftbefehl. Er befindet sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt. Jetzt versucht die Kripo Marburg die näheren Umstände des Autodiebstahls zu klären. Die Tat passierte in der Nacht zum Freitag, 28. Januar.

Wer hat rund um den Tatort in der Straße Am Weißenstein in Wehrda oder in unmittelbarer Nähe verdächtige Beobachtungen gemacht? Wem fielen Personen durch besondere oder ungewöhnliche Verhaltensweisen oder Fahrzeuge z.B. durch eine langsame Fahrweise, wegen Stehenbleiben mit laufendem Motor oder durch beschleunigtes Wegfahren auf? Unter der Rufnummer 06461/92950 nimmt die Polizei Marburg-Biedenkopf Hinweise entgegen. (ots/r)

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MARBURG. Im Zusammenhang mit dem Frontalzusammenstoß auf der B 253 in Oberdieten, kam es, bei allem Verständnis für die besondere emotionale Situation der Handelnden, zu nicht hinnehmbaren Verhaltensweisen, bis hin zu Angriffen auf die Rettungssanitäter. Die Polizei musste nicht nur die Unfallaufnahme und den Verkehr regeln, sondern auch die "Streithähne" zur Raison bringen.

Wie sich später herausstellte, verfolgten Angehörige der Unfallbeteiligten unter Missachtung sämtlicher Verkehrsregeln mit Sondersignalen zum Unfallort fahrenden Rettungswagen. Als ein Rettungssanitäter die ihm zu diesem Zeitpunkt noch unbekannten Insassen auf das Verhalten angesprochen hat, reagierten diese sofort verbal aggressiv. Einer griff den Rettungssanitäter mit Schlägen an, ohne ihn zu verletzten. Selbst nach dem Eintreffen der Polizei reagierten die Angehörigen nicht auf Weisungen und behinderten die Rettungsmaßnahmen. Nur die Intervention der Polizei verhinderte wohl weitere Übergriffe.

Die beiden 30 und 33 Jahre alten Männer müssen sich demnächst für die angezeigten Geschwindigkeits-, Abstands- und Rotlichtmissachtungen und den tätlichen Angriff auf den Rettungssanitäter verantworten. Der Unfall hatte sich am Dienstag, 4. Januar, gegen 17.20 Uhr am Ortsein- bzw. Ortsausgang von Oberdieten ereignet. Beim Abbiegen nach links von der Bundesstraße 253 in die Straße Im Süßacker, kam es zum Frontalzusammenstoß zwischen dem abbiegenden schwarzen Skoda und dem entgegenkommenden grauen Mitsubishi. Der 33 Jahre alte Fahrer des Skodas erlitt leichtere, die beiden Insassen im Mitsubishi, der 57 Jahre alte Fahrer aus Bad Laasphe und seine 52-jährige Ehefrau, schwere Verletzungen. Nach der Erstversorgung transportierten die Rettungswagen die beiden Schwerverletzten ins Krankenhaus. An den beteiligten Fahrzeugen entstanden Totalschäden. Rundfunkwarnmeldungen wiesen mit Umleitungsempfehlung auf die bis 18.50 Uhr gesperrte Bundesstraße hin.

Nach Zeugenaussagen hatten  das Ehepaar die Männer nach dem Unfall angerufen, diese setzten sich hinter die Rettungskräfte, verfolgten diese und überfuhren teilweise mit überhöhter Geschwindigkeit im "Schlagschatten" der Rettungswagen rote Ampeln und behinderten das Rettungswesen. (ots/r)

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Freitag, 15 Oktober 2021 09:52

Unbekannte Frau hebt fremdes Geld ab

MARBURG. Die Kripo Marburg sucht diese Frau. Sie steht unter dem Verdacht des Computerbetrugs, nachdem sie eine am 19. April gestohlene EC-Karte an mindestens zwei Geldinstituten in Biedenkopf mehrfach eingesetzt und mehrere hundert Euro erbeutet hat.

Nach den bisherigen Ermittlungen handelt es sich offenbar um eine überregional agierende Frau. Sie fiel mit gleichartigen Taten mindestens in Herborn, Grünberg und Siegen, also in Hessen und Nordrhein-Westfalen auf. Wer kennt diese Frau? Wer kann Hinweise geben, die zu ihrer Identifizierung beitragen?

Die Frau fällt möglicherweise durch Muttermale bzw. Hautveränderungen auf der rechten Wange und über der rechten Augenbraue auf. Hinweise während der Bürodienstzeiten bitte an die Kriminalpolizei in Marburg unter der Rufnummer 06421/406 322 oder an jede andere Polizeidienststelle.

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