Michael Fränkel

Michael Fränkel

KORBACH. Nach einem Alleinunfall auf der B 251 zwischen Rhena und Bömighausen ist ein BMW im Straßenbegleitgrün unter einem umgestürzten Baum zum Stehen gekommen. Für den Beifahrer war eine aufwendige, schonende Rettung erforderlich.

BMW gerät nach Ausweichmanöver von der Straße

Am Dienstag, 26. Mai, gegen 12.45 Uhr war ein 21-jähriger Mann aus Gießen mit einem BMW 530 d auf der B 251 von Rhena in Richtung Bömighausen unterwegs. In einer Rechtskurve wich der Fahrer nach bisherigen Erkenntnissen nach links einem Reh aus. Der Wagen wurde anschließend von der Schutzplanke nach rechts abgewiesen, schleuderte nach einer längeren Rutschphase nach links in das Straßenbegleitgrün und prallte gegen einen Baum.

Durch den Aufprall wurde ein Baum gefällt, der das Unfallfahrzeug komplett unter sich begrub. Ein zweiter Baum stoppte den BMW. Weil der Wagen von der Straße aus kaum zu sehen war, stellte sich die Lage für die alarmierten Feuerwehren aus Rhena und der Kernstadt zunächst als unübersichtlich dar.

Schonende Rettung für den Beifahrer

Der Fahrer konnte das Fahrzeug leicht verletzt verlassen. Für den 22-jährigen Beifahrer aus Solms sah der Rettungsdienst eine patientenorientierte und schonende Rettung vor. Hintergrund war nach vorliegenden Angaben, dass der Mann erst vor Kurzem nach einem Motorradunfall an der Wirbelsäule operiert worden war und dies medizinisch abgeklärt werden sollte.

Die Feuerwehren verschafften sich zunächst mit Ketten- und Säbelsägen einen Zugang zu dem Wagen. Nach der Freilegung des Fahrzeugs entfernten die Einsatzkräfte mit Schneidgerät und Spreizer das Dach komplett. So konnte der Beifahrer auf einem Spineboard aus dem BMW gerettet werden. Nach der Erstversorgung im Rettungswagen übernahm die Besatzung von Christoph 7 den Transport nach Kassel.

B 251 voll gesperrt

Während der Einsatzmaßnahmen blieb die B 251 in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Erst nach gut 90 Minuten konnten die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemeldet werden. Am BMW 530 d entstand Totalschaden.

Nur wenige Minuten später rückten die ehrenamtlichen Kräfte der Kernstadtwehr erneut aus, um zwei gemeldete Ölspuren abzustreuen.

WILLINGEN. Prellungen und Schürfwunden hat ein Fahrradsturz auf der Strecke von der Stollberghütte in Richtung Usseln nach sich gezogen. Ein 59 Jahre alter Mann wurde bei einem Bremsmanöver über den Lenker geschleudert und prallte mit dem Körper gegen einen Mitsubishi.

Am Montag, 25. Mai, war der Radfahrer aus Paderborn bergab in Richtung Usseln unterwegs. Zur gleichen Zeit hatte ein 78-jähriger Mann aus Landau Sindelfingen seinen Mitsubishi zunächst rechtwinklig zur Fahrbahn geparkt und setzte anschließend zurück.

Um einen drohenden Zusammenstoß zu verhindern, leitete der 59-Jährige eine Vollbremsung ein. Dabei wurde er über den Lenker katapultiert und prallte mit dem Körper gegen den Mitsubishi. Das Mountainbike selbst berührte das Auto nach den vorliegenden Erkenntnissen nicht.

Der Radfahrer zog sich Prellungen und Schürfwunden zu und wurde in das Krankenhaus nach Korbach gebracht. Am Mitsubishi entstand ein Schaden von 5000 Euro. Der Schaden am Fahrrad wird auf 250 Euro geschätzt.

Neben der Polizei war auch der Rettungsdienst vor Ort.

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FRANKENBERG. Unbekannte sind in ein Firmengebäude in der Ruhrstraße eingebrochen und haben im Inneren mehrere Türen aufgebrochen sowie zahlreiche Schränke und Schubladen durchsucht.

In der Zeit von Freitagnachmittag, 22. Mai, bis Dienstagmorgen, 26. Mai, verschafften sich die Täter durch eine gewaltsam geöffnete Eingangstür Zutritt zu dem Gebäude. Im weiteren Verlauf brachen sie mehrere Türen auf und durchsuchten zahlreiche Schränke und Schubladen.

Ob etwas entwendet wurde, ist derzeit noch unklar. Auf 5000 Euro wird der Sachschaden geschätzt.

Hinweise nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 oder die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.

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Dienstag, 26 Mai 2026 12:25

Benzindieb schlägt in Bergheim zu

EDERTAL. Nach zwei Taten im Ortsteil Bergheim sucht die Polizei nach Zeugen, die Hinweise auf einen noch unbekannten Kraftstoffdieb geben können. Der Mann hatte es in den Nachtstunden gezielt auf die Tanks geparkter Fahrzeuge abgesehen.

In der Nacht von Samstag, 24. Mai, auf Sonntag, 25. Mai, öffnete der Täter auf bislang ungeklärte Weise den Tankdeckel eines weißen Seat, der in der Bergheimer Straße abgestellt war. Aus dem Tank zapfte er Benzin im Wert von etwa 80 Euro ab.

An einem ebenfalls dort parkenden grauen Renault Clio versuchte der mutmaßlich selbe Unbekannte im weiteren Verlauf, den Tankdeckel gewaltsam aufzubrechen. Das misslang jedoch. An beiden Fahrzeugen entstand jeweils ein Sachschaden von 100 Euro.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler liegt die Tatzeit zwischen 00.30 und 00.45 Uhr. Der gesuchte Mann soll etwa 50 Jahre alt sein, eine Glatze haben und etwa 180 bis 185 Zentimeter groß sein.

Hinweise nimmt die Polizei in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 oder die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.

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KORBACH. Binnen weniger Stunden haben die Feuerwehren in Korbach am Pfingstsonntag gleich zwei Einsätze abgearbeitet. Zunächst unterstützten die Kräfte den Rettungsdienst auf einem noch abgesperrten Areal, später mussten in Meineringhausen brennende Mülltonnen gelöscht werden.

Gegen 11.30 Uhr rückte der Hilfeleistungszug der Kernstadtwehr aus, um den Rettungsdienst zu unterstützen. Eine verletzte Person musste auf dem noch abgesperrten Areal Allee/Bleiche im Bereich des Skaterparks versorgt werden. Damit Notarzt und Rettungswagen den Verletzten erreichen konnten, mussten die verschraubten Bauzäune geöffnet werden. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte unterstützten zusätzlich bei den Transportvorbereitungen. Warum sich die Person in dem noch gesperrten Bereich aufhielt, blieb unklar.

Gegen 17.30 Uhr rückten dann die Einsatzkräfte der Feuerwehr Meineringhausen aus. Am Kindergarten in der Ortsmitte brannten zwei Mülltonnen innerhalb eines überdachten Unterstandes. Ein Ausbreiten der Flammen konnte verhindert werden.

Nach den Löscharbeiten erfolgte noch eine Abschlusskontrolle mit der Wärmebildkamera. Über Brandursache und Schadenshöhe liegen keine Erkenntnisse vor.

ALLENDORF/EDER. Schwere Verletzungen bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3073 haben einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nach sich gezogen. Für die Rettung der Fahrerin musste das Dach des Wagens entfernt werden.

Am Sonntag, 24. Mai, gegen 18 Uhr war eine 85-jährige Frau aus Allendorf/Eder mit ihrem silbergrauen Dacia Sandero auf der Landesstraße aus Richtung Frankenberg in Richtung Somplar unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam die Autofahrerin nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.

Die Feuerwehren aus Somplar, Bromskirchen, Allendorf mit dem Einsatzleitwagen, Haine mit der Drohne sowie Rennertehausen wurden um 18.02 Uhr alarmiert. Gemeldet worden war zunächst eine eingeklemmte und bewusstlose Person. Diese Lage bestätigte sich vor Ort jedoch nicht.

In Absprache mit der Notärztin wurde das Dach des Fahrzeugs entfernt, um die Patientin möglichst schonend retten zu können. Die technische Rettung übernahm die Feuerwehr Bromskirchen. Die Feuerwehr Somplar sicherte die Einsatzstelle ab und stellte den Brandschutz sicher.

Der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer war vor Ort, um sich ein Bild von dem Einsatz zu machen. Insgesamt waren 41 Feuerwehrleute vor Ort. Ebenfalls an der Einsatzstelle waren ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungswagen und die Polizei.

Die schwer verletzte Frau wurde in das Krankenhaus in Frankenberg gebracht. Am silbergrauen Dacia Sandero entstand Totalschaden, der auf 20.000 Euro geschätzt wird.

WALDECK. Nach einer Unfallflucht auf der B 251 sucht die Polizei in Bad Wildungen nach Zeugen und dem Fahrer eines silbergrauen Kastenwagens. Ein Motorradfahrer stürzte, nachdem ihm das Fahrzeug im Kurvenbereich zu weit entgegengekommen war.

Am Sonntag, 24. Mai, gegen 14.24 Uhr war der Motorradfahrer auf der B 251 von Freienhagen in Richtung Sachsenhausen unterwegs. Zwischen Freienhagen und Meineringhausen, in Höhe Sachsenhausen, näherte sich ihm im Kurvenbereich aus der Gegenrichtung ein silbergrauer Kastenwagen.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Kastenwagen zu weit über die Mittellinie, sodass der Motorradfahrer ausweichen musste und stürzte. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte der Fahrer des Kastenwagens seine Fahrt fort.

Hinweise nimmt die Polizei in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegen.

KORBACH. Auslaufende Betriebsmittel nach einem Frontalzusammenstoß am Abzweig nach Nieder-Schleidern in Höhe des Raumbergteiches haben am Nachmittag eine Vollsperrung und einen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nach sich gezogen.

Am Samstag, 23. Mai, gegen 16.50 Uhr befuhr ein 82-jähriger Mann aus Medebach mit einem elektrisch betriebenen BMW die Landesstraße 3437 aus Richtung Eppe, um nach links in Richtung Alleringhausen abzubiegen. Zeitgleich näherte sich eine 31-jährige Frau aus Willingen mit ihrem VW Golf Cabriolet aus Richtung Alleringhausen, um auf die Landesstraße aufzufahren. Dazu kam es jedoch nicht, weil der BMW frontal in das Cabriolet stieß.

Der 82-Jährige blieb unverletzt. Die 31-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde in das Krankenhaus nach Korbach gebracht. Nach der Behandlung konnte sie wieder entlassen werden.

Gegen 16.50 Uhr wurden die Feuerwehren aus Eppe, Rhena und Nieder-Schleidern alarmiert, weil größere Mengen Betriebsmittel ausgelaufen waren. Bis zum Eintreffen der Rettungsmittel betreuten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte gemeinsam mit Ersthelfern die betroffenen Fahrzeuginsassen. Während der Maßnahmen blieb der Knotenpunkt voll gesperrt.

Bei einem der unfallbeteiligten Fahrzeuge handelte es sich um ein E-Fahrzeug. Die Feuerwehr trennte das Hochvoltsystem und kontrollierte den Akku auf Beschädigungen. Hierbei kam auch die Wärmebildkamera zum Einsatz. Weiterer Handlungsbedarf bestand jedoch nicht.

Neben den Feuerwehren waren auch ein Notarzt, zwei Rettungswagen und ein Krankentransportwagen an der Einsatzstelle. Hessen Mobil sorgte für die abschließende Reinigung und für eine Warnbeschilderung im Kurvenbereich. Nach etwa einer Stunde konnte die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden.

Am BMW entstand ein Schaden von 8000 Euro. Am VW Golf Cabriolet entstand ebenfalls ein Schaden von 8000 Euro.

VOLKMARSEN. Flammen in mehreren Gartenhütten im Carl-Goerdeler-Weg haben auch eine Hecke und den Wintergarten eines Wohnhauses erfasst. Eine Person erlitt bei dem Brand eine Rauchgasintoxikation.

Am Sonntag, 24. Mai, um 13.29 Uhr wurde die Feuerwehr Volkmarsen zu einem Brand mehrerer Gartenhütten alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Gartenhütte in Vollbrand. Das Feuer hatte bereits auf eine angrenzende Gartenhütte, eine Hecke sowie den Wintergarten eines Wohnhauses übergegriffen.

Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch gingen umgehend drei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein weiteres Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindert werden.

Eine Person erlitt eine Rauchgasintoxikation und wurde durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten konnte der Einsatz beendet werden. Gegen 15 Uhr war die Feuerwehr wieder einsatzbereit. Zur Brandursache liegen derzeit keine Informationen vor.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Volkmarsen und Volkmarsen-Külte, ein Rettungswagen sowie die Polizei.

LICHTENFELS. Schwere Verletzungen erlitt eine 48 Jahre alte Motorradfahrerin am Ortsausgang von Münden bei einem Zusammenstoß mit einem Transporter und Anhänger.

Am Samstag, 23. Mai, gegen 15.40 Uhr war ein 22-jähriger Mann aus Korbach mit einem VW Transporter und Anhänger auf der Landesstraße 619 von Medebach in Richtung Münden unterwegs. Zur gleichen Zeit befuhr eine 48-jährige Frau aus Welver mit ihrer Honda die Landesstraße aus Münden kommend in Richtung Medebach.

Nach bisherigem Kenntnisstand streifte das Motorrad aus bislang nicht geklärter Ursache zunächst leicht den Volkswagen und schlug anschließend in die erste Achse des Anhängers ein. Dabei wurde die Frau aus Nordrhein-Westfalen schwer verletzt.

Der Fahrer des Transporters setzte umgehend den Notruf ab. Aufgrund des Verletzungsbildes forderte der Notarzt den ADAC Rettungshubschrauber an. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle wurde die Bikerin in ein Krankenhaus nach Marburg geflogen.

Wie es zu dem Unfall kam, konnte bislang nicht abschließend geklärt werden. Daher wurde ein Gutachter hinzugezogen.

Am VW Transporter und dem Anhänger entstand ein Schaden von 6000 Euro. Auf 5000 Euro wird der Schaden am Motorrad geschätzt.

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