VÖHL. Nach einer Serie rücksichtsloser Fahrmanöver eines Reisebusses auf der B 252 sucht die Polizei dringend nach Zeugen und gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Der Fahrer des Großfahrzeugs soll durch waghalsige Überholmanöver und überhöhte Geschwindigkeit den Gegenverkehr massiv gefährdet haben.
Am Freitag, 22. Mai, war ein weißer Reisebus mit Frankfurter Zulassung auf der B 252 von Korbach kommend in Fahrtrichtung Frankenberg unterwegs. Erstmals fiel das Fahrzeug gegen 9.50 Uhr in der Ortslage von Herzhausen negativ auf, wo es mit stark überhöhter Geschwindigkeit geführt worden sein soll.
Im weiteren Verlauf überholte der Busfahrer mehrere Autos und Lastwagen, ohne dabei auf den Gegenverkehr zu achten. Im Streckenabschnitt zwischen Viermünden und dem Abzweig nach Geismar spitzte sich die Situation weiter zu. Der Fahrer eines entgegenkommenden Wohnmobils musste komplett auf den Randstreifen ausweichen, um eine drohende Frontalkollision mit dem Bus zu verhindern.
Die Polizeistation Korbach hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die Angaben zum Fahrverhalten, dem genauen Kennzeichen oder dem Fahrer des weißen Busses machen können, sich zu melden. Insbesondere der Fahrer des ausweichenden Wohnmobils sowie weitere gefährdete Fahrzeugführer werden gebeten, Kontakt mit den Ermittlern unter der Telefonnummer 05631/9710 aufzunehmen.
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WALDECK. Ein Zusammenstoß zweier Autos im Kreuzungsbereich der Korbacher Straße in Sachsenhausen hat Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr auf den Plan gerufen.
Am Samstag, 23. Mai, gegen 9 Uhr wollte eine 60-jährige Frau aus Korbach mit einem weißen Peugeot von der Zehnthofstraße kommend nach links auf die Korbacher Straße auffahren. Dabei übersah sie nach Polizeiangaben offenbar einen schwarzen Skoda, mit dem ein 38-jähriger Mann aus Korbach von Netze kommend in Richtung Korbach unterwegs war.
Im Einmündungsbereich kam es daraufhin zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Beide Fahrer blieben unverletzt. Zwei mitfahrende Kinder im Alter von 7 und 10 Jahren im Skoda erlitten leichte Verletzungen.
Die Feuerwehr Sachsenhausen wurde um 9.13 Uhr durch das automatische Notrufsystem eines Fahrzeugs alarmiert. Unter der Leitung von Andreas Przewdzing unterstützten die Einsatzkräfte den Rettungsdienst bei der Betreuung der Beteiligten. Nach der Erkundung der Antriebsart der Fahrzeuge sowie einer Kontrolle auf möglicherweise auslaufende Betriebsstoffe sicherten sie die Unfallstelle ab.
Nachdem die beiden Rettungswagen die Einsatzstelle verlassen hatten, reinigten die Einsatzkräfte die Fahrbahn. Für die beiden Kinder hatten sie zudem Edersee-Plüschwaschbären dabei, um sie nach dem Schockmoment etwas aufzumuntern. Der Einsatz dauerte 55 Minuten. Am weißen Peugeot entstand ein Schaden von 5000 Euro. Am schwarzen Skoda wird der Schaden auf 15.000 Euro geschätzt.
FRANKENBERG. Ein gestürzter E-Bike-Fahrer hat in der Nacht in der Otto-Stölker-Straße einen Einsatz von Rettungskräften und Polizei erforderlich gemacht. Nach ersten Erkenntnissen könnte Alkohol bei dem Sturz eine Rolle gespielt haben.
Am Samstag, 23. Mai, gegen 2.25 Uhr war der 49-jährige Mann aus Frankenberg nach dem Besuch des Pfingstmarkts aus Richtung Innenstadt kommend unterwegs. In der Otto-Stölker-Straße stürzte der E-Bike-Fahrer und zog sich dabei mehrere Verletzungen zu.
Ersthelfer kümmerten sich um den Mann und setzten über die Leitstelle den 112 Notruf ab. Zufällig bemerkte eine Streifenwagenbesatzung auf Routinefahrt den Unfall und bot sofort Hilfe an.
Schnell ergab sich für die Beamten der Verdacht, dass Alkohol ursächlich für den Sturz gewesen sein könnte. Einen Atemalkoholtest verweigerte der Verletzte, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde.
Anhand des Ergebnisses wird sich entscheiden, ob der Frankenberger seinen Führerschein abgeben muss oder behalten darf.
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PADERBORN. Mit ihrem Elektromobil ist eine Seniorin am ehemaligen Landesgartenschaugelände in Schloß Neuhaus in ein Fließgewässer geraten. Einsatzkräfte brachten die Frau aus ihrer misslichen Lage zurück an Land.
Die Feuerwehr wurde am Donnerstag gegen 13 Uhr alarmiert, nachdem die ältere Dame in Höhe des Zusammenflusses von Alme und Lippe in das Gewässer geraten war. Da die genaue Örtlichkeit zunächst unklar war, suchten die Einsatzkräfte den Bereich ab, bis ein Passant sie schließlich zur betroffenen Stelle führte.
Diese befand sich auf der kleinen Halbinsel direkt am Zusammenfluss und war ausschließlich zu Fuß erreichbar. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte die Seniorin wohlauf an. Sie stand mit ihren Unterarmstützen im Wasser und befand sich etwa 1,50 Meter von der Böschung entfernt.
Aufgrund ihrer eingeschränkten Mobilität konnte sie die Böschung nicht mehr eigenständig hinaufsteigen. Mit Unterstützung von zwei Feuerwehrmännern wurde die Dame zurück an Land gebracht.
Im Anschluss erfolgte eine Untersuchung durch den Notarzt, bei der keine Verletzungen festgestellt werden konnten. Der Mediziner diagnostizierte lediglich leichte Druckstellen am Bein. Anschließend wurde das Seniorenmobil durch die Feuerwehr aus dem Wasser geborgen. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte die Dame vor Ort verbleiben.
Im Einsatz waren die Feuerwehr Schloß Neuhaus, die Feuerwache Nord, die Tauchgruppe der Feuerwehr, die DLRG, der Rettungsdienst, der Einsatzführungsdienst sowie die Polizei.
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HOFGEISMAR. Beschwerden durch ausgetretene Dämpfe in einem Schulbus haben einen Polizeieinsatz und Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung nach sich gezogen. Mehrere Kinder und Jugendliche mussten anschließend in Krankenhäusern behandelt werden.
Am Donnerstag (21. Mai) wurde die Polizei gegen 11.40 Uhr darüber informiert, dass in einem Schulbus, der am frühen Morgen gegen 7 Uhr von Hofgeismar-Hümme nach Bad Karlshafen fuhr, mehrere Schüler über einen verdächtigen, unangenehmen Geruch und Unwohlsein geklagt hatten. In der Folge stiegen mehrere Kinder und Jugendliche vorzeitig aus.
Im weiteren Verlauf des Tages klagten immer mehr Schüler über Beschwerden wie Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen. Insgesamt 18 betroffene Schüler im Alter zwischen 10 und 15 Jahren wurden gemeinsam mit ihren Eltern in Krankenhäusern in Höxter und Kassel vorstellig. Ein Großteil von ihnen wurde zur Beobachtung über Nacht stationär aufgenommen, inzwischen sind jedoch alle Betroffenen wieder nach Hause entlassen worden. Nach derzeitigem Sachstand wurde kein Schüler schwerer verletzt.
Die Polizei veranlasste umgehend eine erste Überprüfung des inzwischen aus dem Verkehr gezogenen Busses durch die Kasseler Feuerwehr. Diese ergab, dass offenbar durch einen technischen Defekt unbemerkt Batteriesäure ausgetreten war, was mutmaßlich durch die Freisetzung von Dämpfen zu dem Geruch im Innenraum des Busses geführt hatte.
Zur genauen Untersuchung des Fahrzeugs wurde ein Gutachter eingeschaltet. Das endgültige Fahrzeuggutachten steht derzeit noch aus. Die Ermittlungen der Behörden dauern an.
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WALDECK. Illegal entsorgte Solarmodule im Uferbereich des Edersees beschäftigen derzeit die Wasserschutzpolizei. Unbekannte haben im Bereich der Nieder-Werber Bucht eine größere Menge beschädigter Module weggeworfen.
Gegenüber des Sachsenhäuser Badestrandes wurden mindestens zwölf defekte, flexible Solarplatten aufgefunden. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler transportierten die Täter den Unrat zunächst zu einem Parkplatz an der Ederseerandstraße.
Von dort aus kippten sie die Module über ein Holzgeländer einen Abhang hinunter in den Uferbereich des Sees. Der genaue Tatzeitraum lässt sich bislang nicht näher eingrenzen.
Die Beamten ermitteln nun wegen des Verdachts einer unerlaubten Abfallentsorgung. Hinweise auf die Verursacher oder verdächtige Fahrzeuge im Bereich des Parkplatzes nimmt der Wasserschutzpolizeiposten Waldeck unter der Telefonnummer 05623/5437 entgegen.
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KASSEL. Zahlreiche Beanstandungen und mehrere Strafverfahren sind das Ergebnis einer groß angelegten Verkehrskontrolle an der Wolfhager Straße. Das Hauptaugenmerk der Beamten lag dabei auf der Bekämpfung von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr.
Zwischen 19 Uhr und Mitternacht hielten Polizisten des Reviers Nord, unterstützt von Kollegen aus ganz Nordhessen, in Höhe der Lewinskistraße insgesamt 136 Fahrzeuge an und überprüften 171 Personen. Die Bilanz der Aktion umfasst 19 allgemeine Verkehrsverstöße, darunter Handynutzung am Steuer oder die Missachtung der Gurtpflicht.
Fünf mutmaßlich fahruntüchtige Autofahrer zogen die Beamten zudem aus dem Verkehr. Bei vier Fahrern schlugen die Drogentests positiv auf Kokain oder THC an, während ein weiterer Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Allen fünf Personen wurde von einem Arzt eine Blutprobe entnommen.
Auch ein anderer kontrollierter Pkw fiel auf: Dessen Reifen waren so stark abgefahren, dass die Weiterfahrt an Ort und Stelle untersagt wurde. Rund eine Stunde später kehrten die Insassen mit einem neuen Satz Reifen sowie einem Wagenheber zurück, wechselten die Räder direkt vor den Augen der Polizisten und durften ihre Fahrt anschließend fortsetzen.
Zu guter Letzt stoppten die Einsatzkräfte einen Motorroller. Der Fahrer gab an, irrtümlich davon ausgegangen zu sein, für das Zweirad keine Fahrerlaubnis zu benötigen, weshalb er bereits seit 20 Jahren ohne Führerschein unterwegs war. Auch ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Nun muss er sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.
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FRANKENBERG. Nach dem Fund eines herrenlosen Fahrrades sucht die Polizeistation Frankenberg nach dem rechtmäßigen Eigentümer. Die Ermittler gehen davon aus, dass das gelbe Zweirad im Vorfeld gestohlen und anschließend im Gebüsch entsorgt wurde.
Ein aufmerksamer Bürger meldete den Beamten am Donnerstag, 21. Mai, den Fund in der Siegener Straße auf Höhe der Hausnummer 73. Nach Angaben des Mitteilers lag das Fahrzeug zu diesem Zeitpunkt bereits seit etwa zwei bis drei Tagen dort, zuvor war es an der Stelle nicht aufgefallen.
Trotz eines enormen Verschleißes und des sehr gebrauchten Zustands ist das Rad weiterhin voll funktionsfähig.
Bei dem Fundstück handelt es sich um ein Mountainbike der Marke Giant in den Farben Gelb und Blau. Auf dem Fahrzeugrahmen befindet sich die auffällige Aufschrift „Team World Cup“. Zudem wurde nachträglich ein grüner Korb auf dem Gepäckträger montiert.
Hinweise zur Herkunft des Rades oder zum Eigentümer nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegen.
TWISTETAL. Nach einer gefährlichen Verkehrssituation auf der B 252 sucht die Polizeistation Bad Arolsen dringend nach Zeugen und Beteiligten des Vorfalls. Ein rücksichtsloser Autofahrer brachte durch waghalsige Überholmanöver mehrere Verkehrsteilnehmer in Gefahr.
Gegen 7.45 Uhr am Mittwoch, 15. April, befuhr ein älterer Mann in einem silberfarbenen Mercedes die B 252 aus Richtung Twiste in Fahrtrichtung Bad Arolsen. Vor dem Abzweig der L 3118 nach Elleringhausen setzte der Fahrer in einer Geschwindigkeitszone von 80 km/h dazu an, eine hinter einem Lastwagen fahrende Fahrzeugkolonne zu überholen. Aufgrund des Gegenverkehrs gab es für den Mercedes jedoch keine Möglichkeit, das Manöver sicher zu beenden.
Der Wagen musste daraufhin fast bis zum Stillstand abbremsen und stand plötzlich einem Linksabbieger direkt gegenüber, der aus Richtung Bad Arolsen kommend nach Elleringhausen abbiegen wollte. Eine in der Kolonne fahrende Frau reagierte geistesgegenwärtig, bremste ihren Kleinwagen stark ab und ermöglichte dem Mercedes-Fahrer so das Einscheren, wodurch die Blockade aufgelöst wurde.
Unmittelbar nach dem Wiedereinscheren setzte der Mercedes seine gefährliche Fahrt fort und überholte sofort erneut auf waghalsige Weise.
Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zu dem silberfarbenen Mercedes oder dessen Fahrer machen können. Insbesondere die Fahrerin des Kleinwagens, die den Mann einscheren ließ, sowie die Person am Steuer des Linksabbiegers werden gebeten, sich bei den Ermittlern zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegen.
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DIEMELSEE. Schwere Verletzungen hat ein Motorradunfall am Donnerstagabend auf der Kreisstraße zwischen Heringhausen und Giebringhausen gefordert. Gegen 21.30 Uhr verlor ein 28 Jahre alter Mann aus Marsberg mit seiner Yamaha MT 09 in einer Kurve die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte.
Vermutlich führte nicht angepasste Geschwindigkeit dazu, dass der Fahrer auf der Strecke von Heringhausen in Richtung Giebringhausen verunglückte. Motorrad und Fahrer rutschten über den Asphalt, wurden an einer hohen Bordsteinkante nach oben katapultiert und stießen schließlich gegen ein Brückengeländer.
Mehrere Rettungswagen und ein Notarzt übernahmen die Erstversorgung an der Unfallstelle, bevor ein angeforderter Rettungshubschrauber den Schwerverletzten zur weiteren Behandlung nach Marburg flog.
Zur Absicherung der Unfallstelle und zur Ausleuchtung des Hubschrauberlandeplatzes rückten die Feuerwehren aus Adorf, Heringhausen und Giebringhausen aus. Das zerstörte Motorrad musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Neben den Feuerwehren und der Polizei aus Bad Arolsen waren auch die medizinischen Besatzungen im Einsatz.
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