BAD WILDUNGEN. In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 2025 kam es vor einer Diskothek in der Ederstraße in Wega zu einer gefährlichen Körperverletzung, an der mehrere Personen beteiligt waren. Die Polizei Bad Wildungen sucht weitere Zeugen.
Am frühen Morgen des 1. Weihnachtstags, gegen 04.20 Uhr, war die Polizei Bad Wildungen zu einer Schlägerei vor der Diskothek gerufen worden. Nach den ersten Erkenntnissen am Ereignisort sollen mehrere Personen an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein. Weitere Ermittlungen ergaben, dass im Verlauf der körperlichen Angriffe drei Täter auf einen Mann eingeschlagen haben sollen, der in einem Auto saß.
Der 25-Jährige erlitt dabei mehrere Verletzungen, unter anderem im Gesicht, die später ärztlich versorgt werden mussten. Da der genaue Tatablauf und die beteiligten Personen anhand der bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen nicht abschließend feststehen, sucht die Polizei Bad Wildungen weitere Zeugen der gemeinschaftlichen, gefährlichen Körperverletzung.
Wer die Tat beobachtet hat, eventuell Bild- oder Videoaufnahmen besitzt oder Hinweise auf die beteiligten Täter geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeistation Bad Wildungen unter Tel. 05621/70900 zu melden. (ots/r)
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KASSEL. Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin hat einen Betrug durch bislang unbekannte Täter verhindert und die Polizei eingeschaltet. Gegen 15.30 Uhr wollte ein aufgeregter Kunde 25.000 Euro für eine angebliche Zahlung an die Staatsanwaltschaft abheben, woraufhin die Angestellte misstrauisch wurde und sofort die Beamten verständigte. Ermittlungen zufolge war der Senior Opfer von sogenannten Schockanrufern geworden.
In Bettenhausen rief die Bankmitarbeiterin die Polizei, nachdem der Verdacht auf Betrug aufgekommen war. Kurze Zeit später bestätigte sich dieser. Wie die Ermittlungen der Polizisten des Reviers Ost ergaben, hatten Unbekannte den Senior bereits einige Tage zuvor zu Hause angerufen und mit der Nachricht schockiert, ein naher Angehöriger habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Nur durch die Zahlung einer Kaution könne eine Haftstrafe abgewendet werden, so die Täter. In dem Glauben, helfen zu können, hatte das unter Druck gesetzte Opfer bereits drei Überweisungen an die Betrüger getätigt.
Erneut meldeten sich die Anrufer später als falscher Staatsanwalt bei dem Senior und forderten nun die Barzahlung der hohen Summe. Der Mann fuhr daraufhin zur Bank, um den Betrag abzuheben. Dort verhinderte die Angestellte, dass die Täter weiteres Geld erbeuteten. Die Ermittlungen der EG SÄM der Kasseler Kripo dauern an.
Der geschilderte Fall zeigt, wie geübt und geschickt Betrüger vorgehen. Um sich davor zu schützen, gibt die Polizei folgende Tipps:
Sprechen Sie mit Angehörigen, die Opfer werden könnten, über bekannte Betrugsmaschen.
Vereinbaren Sie innerhalb der Familie oder mit weiteren Angehörigen und Freunden ein Kennwort zur Identifizierung am Telefon.
Die Polizei oder die Staatsanwaltschaft erfragen am Telefon keine Details zu Kontodaten oder Wertgegenständen im Haus.
Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.
Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Beenden Sie das Gespräch mit dem Anrufer unbedingt zuvor.
Übergeben Sie niemals Geld beziehungsweise Wertgegenstände an Unbekannte.
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PADERBORN. Eisregen hat im Kreisgebiet für glatte Straßen und zahlreiche Unfälle gesorgt. Zwischen Dienstag 16 Uhr und Mittwoch 9 Uhr verletzten sich dabei drei Verkehrsteilnehmer leicht, außerdem nahm die Polizei neun Unfälle mit Sachschäden auf.
Leichte Verletzungen erlitten zwei Autofahrer bei einem Unfall im Einmündungsbereich der K 36 mit der L 956 in Bad Wünnenberg, Ortsteil Bleiwäsche. Ein 19-Jähriger war am Dienstag gegen 16.10 Uhr mit einem VW Golf von der K 36 in Richtung der Landstraße unterwegs. Als er an der Haltelinie anhalten wollte, rutschte das Auto auf der glatten Fahrbahn weiter. Der VW kam auf der gegenüberliegenden Seite im Straßengraben zum Stillstand, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Rettungswagen brachten den Fahrer und einen ebenfalls 19 Jahre alten Beifahrer in Paderborner Krankenhäuser. Abschleppen lassen musste die Besatzung den Golf. Auf 15.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
Am Mittwochmorgen stürzte in Elsen ein zehnjähriges Mädchen mit dem Fahrrad auf der Kirchstraße und verletzte sich leicht. Einen Helm trug das Kind, ein Rettungswagen war nicht erforderlich.
Neun weitere Unfälle mit Sachschäden registrierte die Polizei im genannten Zeitraum. Betroffen waren neben dem Paderborner Stadtgebiet besonders Lichtenau und Altenbeken. (ots/r)
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KREIS HÖXTER. Winterliche Straßenverhältnisse haben im Kreisgebiet zu mehreren Polizeieinsätzen geführt, der Schwerpunkt lag auf Verkehrsunfällen.
In der Zeit von Dienstag (3. Februar) 6 Uhr bis Mittwoch (4. Februar) 6 Uhr registrierte die Polizei insgesamt zehn witterungsbedingte Einsätze. Eine Gefahrenstelle entstand durch einen liegengebliebenen Lastkraftwagen auf der B 83 zwischen Albaxen und Stahle.
Gegen 9.30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 863 zwischen Beverungen, Ortsteil Tietelsen, und Brakel, Ortsteil Erkeln. Eine 54-jährige Frau aus Moringen kam mit einem Seat von der Fahrbahn ab und touchierte einen Leitpfosten. Leichte Verletzungen erlitt die Fahrerin, eine medizinische Versorgung vor Ort war jedoch nicht erforderlich. Abschleppen lassen musste die Frau den Wagen.
In den Abendstunden ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall auf der B 252 in Höhe Brakel, Ortsteil Gehrden. Eine 48-jährige Fahrerin aus Schwäbisch Gmünd kam mit einem Mercedes-Benz von der Straße ab, kollidierte mit einem Baum und kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Unverletzt blieb die Fahrerin. Nicht mehr fahrbereit war das Fahrzeug, geborgen wurde es mithilfe eines Krans.
Erneut weist die Polizei darauf hin, die Fahrweise den Witterungs- und Straßenverhältnissen anzupassen. (ots/r)
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LANDKREIS WALDECK-FRANKENBERG. Massive Schneefälle und extreme Glätte führen im gesamten Kreisgebiet zu erheblichen Verkehrsbehinderungen sowie einer Vielzahl von Einsätzen für Polizei und Winterdienst.
Infolge der aktuellen Wetterlage gab die App „HessenWarn“ am Dienstagnachmittag (3.2.2026) gegen 13.45 Uhr eine offizielle Unwetterwarnung vor starkem Schneefall heraus, der nach aktuellen Prognosen erst am Mittwoch gegen 6 Uhr enden wird. Ununterbrochen sind die Räum- und Streufahrzeuge im Einsatz, um die Verkehrssicherheit auf den Hauptwegen zu gewährleisten. Um Verständnis wird seitens der Behörden gebeten, da der Winterdienst aufgrund der Intensität der Niederschläge nicht gleichzeitig an allen Einsatzorten präsent sein kann.
Zahlreiche witterungsbedingte Verkehrsunfälle auf den tief verschneiten Fahrbahnen beschäftigen die Polizei bereits seit den Nachmittagsstunden. Zwischen Geismar und Dainrode rutschte unter anderem ein Lastkraftwagen in den Straßengraben, während der Sattelhänger quer über die Fahrbahn schwenkte und die Strecke vollständig blockierte. Angesichts der prekären Lage befinden sich die Beamten im Dauereinsatz, um Unfallstellen abzusichern und liegengebliebenen Fahrzeugen zu helfen.
Vorsichtige Fahrweise sowie die unbedingte Anpassung der Geschwindigkeit an die Schneeglätte werden von offizieller Seite dringend angemahnt. Empfohlen wird zudem, unnötige Fahrten zu vermeiden und idealerweise zu Hause zu bleiben, da auch notwendige Einkäufe auf den Folgetag verschoben werden können.
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FRANKENBERG. Im Info-Café Mutmacher des Klinikum Waldeck-Frankenberg am Standort Frankenberg standen diesmal zwei Gäste im Mittelpunkt, die Chemo-Patientinnen mit praktischer Unterstützung und fachlichem Rat begleiteten. Gunda Riedesel bringt mit selbst gestrickten Wollsocken Wärme in die Behandlung, Apotheker Thorsten Junk gab Hinweise zu Wirkungen und Nebenwirkungen der medikamentösen Therapie.
Bunte Socken wärmen Fuß und Herz
Jede achte Frau in Deutschland erhält die Diagnose Brustkrebs. Oft folgt eine Chemotherapie, bei der langandauernde Infusionen den Körper fordern. Als häufige, unangenehme Begleiterscheinung treten kalte Füße auf – ein Problem, das Patientinnen das ganze Jahr über und nicht nur im Winter belastet.
Für die 76-jährige Gunda Riedesel aus Hatzfeld ist Stricken eine große Leidenschaft. Zufällig erfuhr sie, dass in der Chemo-Ambulanz Wollsocken für Patientinnen benötigt werden. Kurz entschlossen besorgte sie Wolle und begann, warme, weiche, bunt gemusterte Socken zu stricken. Unterstützung erhält sie von ihrer Tochter Anja Riedesel, die Wolle mitbringt und sie auch zur Übergabe der fertigen Socken begleitet hat: „Meine Mutter schafft ein Paar Socken pro Tag. Sie versorgt unsere ganze Familie und wir tragen sie alle sehr gerne.“
Dank für das Engagement kam auch aus dem Klinikteam: Die Leitende Oberärztin Gabriele Schalk, die derzeit die kommissarische Leitung der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe übernommen hat, bedankte sich herzlich für die Spende der Strümpfe: „Ich bin begeistert von der aufwendig doppelt gestrickten Ferse, das ist Profi-Arbeit. Die Socken sind wunderschön bunt und weich und ein liebevolles Trostpflaster für unsere Patientinnen.“
Fachwissen nimmt die Angst vor der Therapie
Neben der emotionalen Unterstützung bot der Nachmittag fachliche Einblicke durch Apotheker Thorsten Junk, Inhaber der Lahn-Apotheke in Gießen. Seine Apotheke ist ein spezialisierter Partner des Klinikums; eine Fachapothekerin für Onkologie stellt die individuellen Infusionen für die Chemotherapien in Frankenberg her.
In seinem Vortrag legte Junk großen Wert darauf, Vorbehalte gegenüber der medikamentösen Therapie abzubauen. Er erläuterte, wie moderne Begleitmedikamente Nebenwirkungen heute effektiv abmildern können. Ein zentraler Appell galt der Sicherheit: „Vertrauen Sie Ihrem behandelnden Arzt und nicht selbsternannten Internet-Experten“, so Junk. Eindringlich warnte er vor unkontrollierter Selbstmedikation mit frei verkäuflichen Präparaten oder Nahrungsergänzungsmitteln, da diese gefährliche Wechselwirkungen auslösen oder den Therapieerfolg gefährden könnten.
Er erklärte außerdem, wie Mediziner mit einer ausgeklügelten Begleitmedikation Nebenwirkungen reduzieren und den Therapieverlauf engmaschig kontrollieren. Bei starken oder ungewöhnlichen Nebenwirkungen melden sich Ärzte beim Apotheker, um gemeinsam das weitere Vorgehen abzustimmen und bei Bedarf alternative Medikamente zu finden. Bei Bedarf vermittelt die Chemo-Ambulanz in Frankenberg Patientinnen zudem den direkten Kontakt zur Fachapothekerin für Onkologie.
Einfache Hausmittel mit großer Wirkung
Apotheker Junk betonte, dass Patientinnen bereits mit einfachen Mitteln viel erreichen können, ohne dafür eine Apotheke aufsuchen zu müssen. Als Empfehlung nannte er Leinöl aufgrund seines hohen Anteils an α-Linolensäure, um Entzündungen im Körper entgegenzuwirken. Für die Pflege der Mundschleimhaut empfahl er Spülungen mit Olivenöl, die beruhigend auf Irritationen wirken. Zur Vorbeugung gegen Übelkeit riet er zu regelmäßigen kleinen Mahlzeiten und einer ausreichenden Trinkmenge. Besonders wichtig sei zudem, verordnete Medikamente gegen Übelkeit (Antiemetika) strikt nach Zeitplan einzunehmen, um Symptome von Beginn an wirksam auszubremsen. Im Anschluss nahm sich Junk Zeit, um auf individuelle Fragen der Gäste einzugehen.
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HAINA. Unbekannte haben zwischen Donnerstagmittag (29. Januar) und Montagmorgen (2. Februar) an einer Baustelle bei den Wohrateichen rund 150 Liter Diesel aus einem Bagger gestohlen. Die Polizei bittet um Hinweise.
Der Bagger stand im Bereich der Wohrateiche nahe der K 107 bei Haina/Kloster. Der Täter öffnete nach bisherigen Erkenntnissen den Tankdeckel und zapfte den Kraftstoff ab. Hinweise nimmt die Polizeistation Frankenberg unter der Telefonnummer 06451-72030 entgegen. (ots/r)
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WILLINGEN. In der Nacht von Samstag (31. Januar) auf Sonntag (1. Februar) haben bislang Unbekannte Skisprunghelme und weiteres Equipment aus dem norwegischen Springerlager an der Mühlenkopfschanze gestohlen. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise.
Gegen 11.30 Uhr am Sonntag ging bei der Polizei die Mitteilung über den Diebstahl ein. Erste Ermittlungen ergaben, dass zwei Täter in der Nacht zum Sonntag in das Lager unterhalb des Skisprungturms eindrangen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden mehrere Skisprunghelme, eine Skischuhtasche, Handschuhe und weitere Utensilien entwendet. Der Wert der Beute ist noch unklar.
Aus Aufnahmen einer Videoüberwachung lässt sich der Tatablauf nachvollziehen. Um 23.49 Uhr sind zwei Personen zu sehen, die an mehreren Türen der Springerkabinen prüfen, ob diese verschlossen sind. Anschließend öffnen sie die offenbar unverschlossene Tür zur norwegischen Kabine und betreten den Raum. Kurz darauf verlassen beide die Kabine – jeweils mit einem Helm auf dem Kopf. Zunächst entfernen sie sich aus dem Bereich, kehren jedoch wenige Minuten später noch einmal zum Tatort zurück.
Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Täter 1: rote, lange Daunenjacke, dunkle Hose, beigefarbene Trekkingschuhe.
Täter 2: olivfarbener Daunenparka, blaue Jeans, beigefarbene Turnschuhe mit hellem Streifen oberhalb der Sohle.
Die Polizeistation Korbach ermittelt wegen gemeinschaftlichen Diebstahls. Hinweise nimmt die Polizei unter Telefonnummer 05631-9710 entgegen.
(ots/r)
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PADERBORN. Nach einer Öffentlichkeitsfahndung wegen einer exhibitionistischen Handlung in der Innenstadt hat sich der gesuchte Tatverdächtige selbst bei der Polizei gemeldet. Damit wurden die Fahndungsmaßnahmen eingestellt.
Ein 77-jähriger Mann aus Baden-Württemberg meldete sich am Dienstag (03.02.2026) bei den Ermittlern. In der anschließenden Vernehmung gestand er die Tat, die sich im Oktober vergangenen Jahres in einem Drogeriemarkt an der Westernstraße ereignet hatte. Dort soll er eine 21-jährige Frau durch sexuelle Handlungen an sich selbst belästigt haben.
Weitere Ermittlungsakten wurden zur juristischen Bewertung an die Staatsanwaltschaft übergeben. Die Polizei Paderborn bedankt sich für die Unterstützung aus der Bevölkerung; entsprechende Lichtbilder wurden bereits aus dem offiziellen Fahndungsportal der Polizei Nordrhein-Westfalen gelöscht. (ots/r)
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KNÜLLWALD. Stark alkoholisiert verursachte ein Autofahrer auf der Autobahn 7 einen Verkehrsunfall und setzte seine Fahrt im Anschluss trotz erheblicher Beschädigungen an seinem Fahrzeug fort, bis er schließlich durch die Polizei gestellt werden konnte.
Alarmiert wurden die Beamten der Autobahnpolizeistation Baunatal am Sonntagmorgen gegen 6.40 Uhr über den Vorfall zwischen den Anschlussstellen Malsfeld und Homberg/Efze. Beobachtet hatte ein aufmerksamer Zeuge den Skoda Fabia zunächst im Straßengraben und wollte dem Fahrer zur Hilfe eilen. Signalisierte der 41-jährige Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis jedoch lediglich, dass alles in Ordnung sei, woraufhin der Zeuge aufgrund des auffälligen Schwankens des Fahrers den Notruf wählte. Gefolgt war der Zeuge dem Unfallverursacher bis zur Rastanlage Hasselberg, nachdem dieser seinen Wagen nach mehreren Versuchen aus dem Graben manövriert hatte und trotz eines platten Reifens weiterfuhr.
Festgenommen wurde der Unfallfahrer schließlich direkt an der Rastanlage durch eine hinzugeeilte Streife, während er das beschädigte Wrack in Augenschein nahm. Ergab ein durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von rund 1,6 Promille, was eine Blutentnahme auf der Dienststelle sowie die Sicherstellung des Führerscheins zur Folge hatte. Verantworten muss sich der Fahrer nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Unfallflucht. (ots/r)
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