BRILON. Feuerwehrkräfte haben am Nordring eine Brandausbreitung in einem Mehrfamilienhaus verhindert. In einem Kellerbereich war ein Wäschetrockner in Brand geraten.
Der Löschzug Brilon wurde am Montag, 1. Juni, gegen 20.11 Uhr zu dem Kellerbrand alarmiert. Unmittelbar nach Ankunft der ersten Einsatzkräfte wurden die noch im Gebäude befindlichen Bewohner ins Freie geführt und die Löschwasserversorgung aufgebaut.
Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging zur Brandbekämpfung in den betroffenen Kellerbereich vor und konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Anschließend wurde der beschädigte Wäschetrockner ins Freie gebracht.
Nach den Löscharbeiten waren umfangreiche Lüftungsmaßnahmen erforderlich, um das Gebäude und den Kellerbereich vom Brandrauch zu befreien. Eine Person wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst medizinisch betreut.
Die Feuerwehr Brilon war rund eine Stunde mit insgesamt 26 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens sowie zur Brandursache liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor.
BAD AROLSEN. Hessen Mobil erneuert die Landesstraße 3425 zwischen Haina/Dodenhausen und Gilserberg/Schönstein grundhaft. Für die Arbeiten muss die Strecke voll gesperrt werden.
Die Arbeiten beginnen am Mittwoch, 10. Juni, und dauern voraussichtlich bis September 2026. Das Baufeld erstreckt sich auf einer Länge von knapp 800 Metern ab Dodenhausen bis zur Kreisgrenze.
Zunächst werden die bestehenden Asphaltschichten abgetragen. Dort, wo sich die alte Fahrbahn gesetzt und verdrückt hat, wird der Untergrund durch einen Bodenaustausch stabilisiert. Anschließend wird die Straße in drei Schichten neu asphaltiert.
Zusätzlich wird die Bankette neu hergestellt. Außerdem werden die Schutzplanken auf einer Länge von etwa 200 Metern erneuert.
Die L 3425 muss im genannten Bereich für die Arbeiten voll gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt ab Dodenhausen über die L 3296 und L 3155 nach Moischeid und von dort über die K 94 und L 3425 nach Schönstein sowie umgekehrt. Die Strecke wird entsprechend ausgeschildert.
Das Land Hessen investiert rund 835.000 Euro in die Erneuerung der Landesstraße.
Hessen Mobil bittet um Verständnis für die anstehende Baumaßnahme und die damit einhergehenden verkehrlichen Einschränkungen.
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FRANKENBERG. Unbekannte Täter sind in einen Kiosk in der Uferstraße eingebrochen und haben mehrere Waren sowie Bargeld gestohlen. Die Kriminalpolizei Korbach hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise.
In der Nacht von Sonntag, 31. Mai, auf Montag, 1. Juni, schlugen die Täter eine Scheibe ein und konnten so in den Kiosk einsteigen. Anschließend entwendeten sie mehrere Packungen Zigaretten, alkoholische Getränke, einen Computer, eine Kaffeemaschine sowie Behältnisse mit Bargeld.
Der Gesamtschaden beträgt nach ersten Schätzungen mehrere tausend Euro.
Wer Hinweise zu dem Einbruch geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden. (ots/r)
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BAD HERSFELD. Der Bezirksfeuerwehrverband Kurhessen-Waldeck hat am 30. Mai 2026 seine Verbandstagung in Bad Hersfeld durchgeführt. Mit der Location „Das Zuse“ bot der Kreisfeuerwehrverband Hersfeld-Rotenburg einen würdigen Rahmen für die Veranstaltung. Im Mittelpunkt der Tagung standen neben den Berichten aus der Verbandsarbeit vor allem wichtige personelle Veränderungen im Vorstand sowie besondere Ehrungen verdienter Persönlichkeiten.
Nach langjährigem Engagement, davon zehn Jahre in Leitungsfunktion des Verbandes, wurde Gerhard Biederbick als Vorsitzender des Bezirksfeuerwehrverbandes Kurhessen-Waldeck verabschiedet. Ebenfalls verabschiedet wurde Katrin Pöttner nach fünf Jahren als Geschäftsführerin. Beide haben die Arbeit des Verbandes über viele Jahre maßgeblich mitgeprägt und sich in besonderer Weise für die Interessen der Feuerwehren in Nord- und Osthessen eingesetzt.
Für seine herausragenden Verdienste wurde Gerhard Biederbick im Rahmen der Verbandstagung mit der St.-Florians-Medaille in Gold ausgezeichnet. Zudem beschlossen die Delegierten einstimmig, ihn zum Ehrenmitglied des Bezirksfeuerwehrverbandes Kurhessen-Waldeck zu ernennen. Damit würdigte die Versammlung sein langjähriges und außerordentliches Engagement für den Verband und das Feuerwehrwesen in der Region, aber auch in ganz Hessen.
Auch Katrin Pöttner wurde für ihre besonderen Verdienste um die Verbandsarbeit geehrt. Sie erhielt die St.-Florians-Medaille in Silber. Mit großem Dank wurde ihr langjähriger Einsatz als Geschäftsführerin des Bezirksfeuerwehrverbandes gewürdigt.
Zum neuen Vorsitzenden wurde einstimmig Marco Kauffunger gewählt. Er übernimmt damit ab sofort die Verantwortung an der Spitze des Bezirksfeuerwehrverbandes Kurhessen-Waldeck. Als neuer stellvertretender Vorsitzender rückt Thomas Schmidt nach, der die bisherige Funktion von Marco Kauffunger übernimmt. Wiedergewählt wurden Jason Freeman zum stellvertretenden Vorsitzenden sowie die Beisitzer Maximilian Strube, Christian Rinnert und Mario Mißler. Zur neuen Geschäftsführerin wurde Astrid Platzdasch gewählt.
Die Verbandstagung war zudem geprägt von der Teilnahme zahlreicher Ehrengäste aus Politik, Verwaltung und Feuerwehr. Begrüßt werden konnten Regierungspräsident Mark Weinmeister, Landrat Torsten Warnecke, Bürgermeisterin Anke Hofmann, der Bundestagsabgeordnete Wilhelm Gebhard, die Landtagsabgeordneten Tanja Hartdegen und Christian Sippel, Andreas Güttler von der SV Kommunal, Kathrin Weis von der Unfallkasse Hessen, Erwin Baumann als Direktor der Hessischen Landesfeuerwehrschule und Norbert Fischer als Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Hessen.
In den zahlreichen Grußworten wurde die große Bedeutung der Feuerwehren für Sicherheit, Katastrophenschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorgehoben. Zugleich würdigten die Ehrengäste das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrangehörigen sowie die wichtige Rolle des Bezirksfeuerwehrverbandes als Interessenvertretung, Netzwerk und fachlicher Ansprechpartner für die Feuerwehren in Kurhessen-Waldeck.
Mit der Neuwahl des Vorstandes stellt sich der Bezirksfeuerwehrverband Kurhessen-Waldeck für die kommenden Jahre neu auf. Der neue Vorsitzende Marco Kauffunger dankte seinem Vorgänger Gerhard Biederbick sowie Katrin Pöttner für die geleistete Arbeit und betonte, die erfolgreiche Verbandsarbeit gemeinsam mit dem Vorstand, den Mitgliedsverbänden und den Feuerwehren der Region fortführen zu wollen.
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FRANKENBERG. Die Fusion der Kliniken in Korbach und Frankenberg zum gemeinsamen Klinikum Waldeck-Frankenberg (KWF) unter der Führung des Landkreises ist beschlossene Sache. Um sie zu einer erfolgreichen Mission zu machen, ist es fundamental, alle Mitarbeitenden mitzunehmen, ihre Ideen, Wünsche und auch Bedenken zu kennen. Das Projektteam F.I.T. lud daher alle Mitarbeitenden aus beiden Standorten zum World-Café in die Orketalhalle ein.
Das Projekt F.I.T. – Gemeinsam statt einsam
Die Fusion der Kliniken wird durch ein Förderprojekt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie der Europäischen Union unterstützt. Diese Förderung wurde auf Initiative der Betriebsräte beantragt. F.I.T. steht für Fusion, Integration, Transformation – Gemeinsam stark: Mensch-Krankenhaus-Zukunft und ist Teil des ESF-Plus-Programms „Wandel der Arbeit – sozialpartnerschaftlich gestalten“. Die Projektleitung liegt bei der Business Academy Marburg GmbH, die ihre Expertise in Transformationsprozessen einbringt. Hierzu sind in beiden Häusern Projektlotsen eingesetzt worden, die als Ansprechpartner und Koordinatoren dienen. Ziel des Projektes ist es, die Mitarbeitenden, die Arbeitsprozesse und die gelebte Arbeitsplatzkultur beider Kliniken zusammenzubringen.
„Für die Fusion gibt es eine Menge behördlicher und organisatorischer Vorgaben zu erfüllen. Damit die Fusion aber zu einem langfristigen Erfolg wird, braucht es wesentlich mehr. Alter Wettbewerbsgeist zwischen den Häusern wird aufgelöst. Die Mitarbeitenden beginnen, sich als Gesamt-Team zu begreifen, ihre besten Ideen auszutauschen und kollegial miteinander zu arbeiten“, vertieft Geschäftsführerin Anne Bülling. „Die World-Cafés waren dafür ein perfekter Auftakt.“
Sassan Pur, Geschäftsführer der Korbacher Klinik, ergänzt: „Eine Fusion ist kein Sprint, sondern ein Dauerlauf. Dieser persönliche Austausch in den World-Cafés ist für uns ein erster wichtiger Schritt für das Zusammenwachsen beider Kliniken zum gemeinsamen KWF (Klinikum Waldeck-Frankenberg). Wir freuen uns, dass so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Angebot angenommen und mit uns ins Gespräch gekommen sind.“
Impulse vom Experten
Den fachlichen Einstieg lieferte Patrick Merke von der frankfurter akademie für neue arbeitskultur. Sein Credo: Vertrauen und ein offener Dialog sind die Basis jeder Fusion. Er plädierte für eine Führungskultur, in der Verantwortung übernommen und Fehler als Lernchance begriffen werden. Sein Appell an die Belegschaft: „Definiert gemeinsam eure neue Kultur.“
Diskussion und Ideenschmiede
Den weiteren Nachmittag nutzten die Mitarbeitenden, um an verschiedenen Thementischen miteinander ins Gespräch zu kommen. An einem Tisch fragten die Projektlotsen direkt nach „Best-Practice“-Beispielen zur Patientenversorgung, die es wert sind, für beide Häuser übernommen zu werden. Ein sehr spannendes Thema lautete „Visionen 2035“. Die Teilnehmer wagten einen Blick in die Glaskugel und beschrieben, wie die Arbeit und Patientenversorgung am Klinikum Waldeck-Frankenberg wohl in zehn Jahren aussehen könnte.
An einer Station stellten sich die Geschäftsführungen und der Fusionsmanager Gerd Brückmann den Fragen der Mitarbeitenden zu den weiteren Plänen und Meilensteinen im Fusionsprozess. Es gab auch eine Wünschebox für Themen, die die Entwicklung des Klinikums oder speziell des eigenen Arbeitsbereichs betreffen.
Fazit: Die Gemeinsamkeiten überwiegen
Die Resonanz bei Projektteam und Teilnehmern war durchweg positiv. Die Mitarbeitenden waren dankbar für den regen Austausch und ihre ganz persönliche Chance, ihre Ideen, Wünsche und auch Sorgen zu Gehör zu bringen oder niederzuschreiben. Schnell wurde klar: Ob Korbach oder Frankenberg – die Mitarbeitenden bewegen die gleichen Fragen und Sorgen. Dieser Austausch war ein entscheidender Schritt für das Zusammenwachsen. Das F.I.T.-Projektteam wertet die Ergebnisse nun aus, um sie in konkrete Maßnahmen für den weiteren Fusionsprozess zu überführen.
Das F.I.T.-Projektteam freute sich sehr über die zahlreichen Teilnehmer an den drei Veranstaltungstagen und die anregenden Diskussionen. Es erfolgt nun die Auswertung der vielen dokumentierten Beiträge, um diese in konkrete Projekte und Vorschläge für den weiteren Fusionsprozess umzusetzen.
LANDKREIS WALDECK-FRANKENBERG. Seit vielen Jahren sind Gesundheitsfachkräfte wie Hebammen und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegekräfte mit entsprechender Zusatzqualifikation im Bereich der Frühen Hilfen beim Landkreis Waldeck-Frankenberg tätig. Sie beraten und begleiten in ihrem Aufgabengebiet Eltern und Familien mit Babys und Kleinkindern bis zu drei Jahren. Ziel ist die Gesundheits- und Entwicklungsförderung in den ersten Lebensjahren. Die Frühen Hilfen richten sich insbesondere an Familien in belasteten Lebenslagen, die innerhalb ihrer Lebenssituation eine erweiterte psychosoziale Begleitung benötigen, welche die allgemeine, krankenkassenfinanzierte Hilfe nach der Geburt nicht leisten kann.
Inhaltlich kann beispielsweise eine Beratung zur körperlichen und seelischen Entwicklung des Kindes oder zu Ernährungsfragen erfolgen. Außerdem können Anregungen für eine gute und gelingende Bindung zum Kind vermittelt werden. Die Fachkräfte gehören dem Netzwerk der Frühen Hilfen an, sie unterstützen bei Fragen zu Fördermöglichkeiten von Kindern und vermitteln bei Bedarf an weitere passende Stellen innerhalb des Netzwerks. Besonders wichtig: Es entstehen für die Inanspruchnahme der Frühen Hilfen keine Kosten, sie sind niedrigschwellig und diskriminierungsfrei.
Ein neuer Qualifikationskurs zur Familienhebamme und zur Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin oder zum Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger findet ab August 2026 in Frankfurt am Main statt. Im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege wird der Kurs von der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie durchgeführt. Weiterbilden können sich examinierte Hebammen und examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpflegekräfte sowie Beschäftigte in vergleichbaren Gesundheitsberufen mit zweijähriger Berufspraxis.
Interessierte an der Fortbildung zu Gesundheitsfachkräften mit dem Ziel, für den Landkreis in den Frühen Hilfen tätig zu werden, können eine Interessenbekundung einreichen. Die Tätigkeit für den Landkreis kann parallel, also berufsbegleitend und gleichzeitig mit der Fortbildung starten. Nähere Informationen gibt es im Fachdienst Jugend des Landkreises per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 05631/9541642. Dort gibt es auch weitere Informationen über den detaillierten Zeitplan und die Termine. Interessenbekundungen sind bis zum 31. Juli 2026 möglich, auch unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/fruehehilfen.
BAD AROLSEN. Elf Auszubildende des Pflegekurses 23/26 haben am Krankenhaus Bad Arolsen ein besonderes Praxisprojekt erfolgreich abgeschlossen: die Leitung einer Station. Begleitet wurden sie dabei durchgehend von sieben Praxisanleiterinnen des Hauses.
Die Praxisanleiterinnen betreuten die Auszubildenden sowohl im Früh- als auch im Spätdienst. Um die Patient*innen umfassend zu betreuen, arbeiteten durchschnittlich sechs Auszubildende und zwei Praxisanleiterinnen je Dienst eng zusammen.
Im Mittelpunkt stand das selbstständige Arbeiten: Die Auszubildenden übernahmen eigenverantwortlich die pflegerische Übergabe, arbeiteten ärztliche Anordnungen eigenständig aus und bewältigten die administrativen und organisatorischen Aufgaben des sogenannten Z-Dienstes.
Darüber hinaus vertieften sie ihre Kenntnisse in der Patientenversorgung sowie im Wundmanagement und gewannen Sicherheit in der Kommunikation mit Angehörigen, Ärzt*innen sowie weiteren Berufsgruppen wie Physiotherapie, Ergotherapie, Wundmanagement und Sozialdienst.
„Ich hätte nicht gedacht, dass wir das so hinbekommen. Aber als wir dann wirklich selbst die Verantwortung hatten, sind wir automatisch gewachsen. Unsere Praxisanleiterinnen waren ja immer da und haben uns eng begleitet“, sagt Auszubildende Pia Henkelmann.
„Was mich besonders gefreut hat, war zu sehen, wie die Azubis innerhalb kurzer Zeit echte Teamdynamik entwickelt haben. Sie haben fachlich dazugelernt und haben sich auch als Persönlichkeiten weiterentwickelt“, sagt Bärbel von Hagen, Praxisanleiterin im Krankenhaus Bad Arolsen.
Team zieht positive Bilanz
Bei der gemeinsamen Abschlussreflexion mit Azubis, Praxisanleiterinnen und Lehrerinnen zog auch das Ausbildungsteam eine positive Bilanz. Die Praxisanleiterinnen beobachteten, dass die Azubis rasch ein besseres Zeitmanagement entwickelten, zunehmend selbstständiger wurden und in schwierigen Situationen besonnen reagierten.
Viele der Auszubildenden wünschten sich, das Projekt hätte noch länger gedauert.
„Projekte wie dieses zeigen eindrücklich, was möglich ist, wenn Azubis echte Verantwortung übernehmen dürfen. Das Feedback der Auszubildenden bestätigt uns darin, solche Lernformate regelmäßig anzubieten“, sagt Barbara Streitbürger, Leiterin der Akademie.
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GEMÜNDEN. Auf der Auestraße ist ein Volkswagen verunglückt, dessen Insassen anschließend vom Unfallort geflüchtet sind. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Hinweisen.
Der Wagen kam am Samstag um 21.48 Uhr aus einem Feldweg heraus und fuhr auf die Auestraße in Höhe der Hausnummer 48 zu. Dabei wurde eine Hecke stark in Mitleidenschaft gezogen.
Im weiteren Verlauf überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf dem Dach liegen. Eine Gruppe von Personen wurde von dem Ereignis überrascht und beobachtete den Vorfall.
Aus dem Unfallwagen stiegen anschließend drei Personen aus. Sie entfernten sich wortlos von der Örtlichkeit.
Hinzugerufen wurden Beamte der Polizeistation Frankenberg. Das verlassene Fahrzeug wurde von AVAS abgeschleppt.
Hinweise zum Fahrer des in Polen zugelassenen Autos nimmt die Polizeistation Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegen.
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HÖXTER. Schwere Verletzungen nach einem Unfall auf einem Zebrastreifen sind für eine 73-jährige Fußgängerin tödlich ausgegangen. Die Frau ist in einem Krankenhaus verstorben.
Die Seniorin war am Freitag, 29. Mai, in Höxter auf einem Fußgängerüberweg von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden (wie bereits berichtet wurde). Nach der Erstversorgung vor Ort wurde sie in ein Krankenhaus gebracht.
Am Samstag, 30. Mai, erlag die 73-Jährige dort ihren schweren Verletzungen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern weiter an. (ots/r)
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TWISTETAL. Der Alarm einer Chlorgaswarnanlage im Freibad in Twiste hat am Montagabend, 1. Juni, Feuerwehr- und Gefahrguteinheiten auf den Plan gerufen.
Nach dem entsprechenden Alarmplan wurden die Feuerwehren Berndorf, Mühlhausen und Twiste, der Gefahrgutzug der Feuerwehr Bad Arolsen sowie die Messeinheit des Gefahrgutzuges der Feuerwehr Korbach alarmiert. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte vor Ort.
Zur Erkundung ging ein Dreiertrupp unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Stefan Rößner vor. Dieser setzte sich aus Kräften des Gefahrgutzuges Bad Arolsen und einem Kameraden des Messzuges zusammen, der das erforderliche Messgerät bedienen konnte.
Nach dem Öffnen des Lagerraums für die Chlorgasflaschen gab das Messgerät in einem sehr niedrigen, unterschwelligen Bereich kurzzeitig eine Anzeige ab. Bei dem Raum handelt es sich um einen etwa zwei Quadratmeter großen Bereich, in dem die Anlage verbaut ist. Nachdem die Tür vollständig geöffnet war, konnte im Raum keine messbare Konzentration mehr festgestellt werden.
Nach Einschätzung vor Ort war an der Anlage offenbar eine Undichtigkeit aufgetreten. Die vorhandenen Sicherheitseinrichtungen hatten jedoch den Nachschub beziehungsweise Nachdruck zu der Leckstelle an den angeschlossenen Flaschen unterbunden. Dadurch konnte sich keine weitere Konzentration ausbreiten.
Da keine Gefahrstoffkonzentration mehr nachgewiesen werden konnte, mussten die eingesetzten Trupps nicht dekontaminiert werden. Die Schutzkleidung konnte zügig abgelegt werden, weil die Einsatzkräfte keiner messbaren Konzentration ausgesetzt waren.
Die Feuerwehr konnte den Einsatz anschließend schnell beenden. Die Anlage wurde an den Betreiber, die Gemeinde Twistetal, übergeben. Die Gemeinde beauftragte eine zuständige Fachfirma damit, die Anlage zu prüfen, zu reparieren und wieder in Betrieb zu nehmen.