LÖHLBACH. Ein Verkehrsunfall ereignete sich am 17. März 2023 in der Frankenberger Straße in Löhlbach - es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro.
Um 20.53 Uhr wollte ein 58-Jähriger mit seinem Ford Mondeo in eine Grundstückseinfahrt in der Frankenberger Straße abbiegen. Zur gleichen Zeit beabsichtigte ein Mann aus dem Rhein-Sieg-Kreis (NRW) den Mondeo mit seinem Mercedes Sprinter überholen. Die Fahrzeuge kollidierten daraufhin miteinander.
Am Ford des Bad Wildungers entstand Sachschaden in Höhe von rund 15.000 Euro, der Schaden am Sprinter wird bislang auf etwa 5000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.
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KORBACH. Mehrfach überschlagen hat sich am frühen Sonntagmorgen ein BMW im Felsenkeller auf der Bundesstraße 252 - die Polizei geht von nicht angepasster Geschwindigkeit aus.
Nach derzeitigem Kenntnisstand war der mit drei Personen besetzte BMW gegen 3.15 Uhr von Korbach in Richtung Berndorf unterwegs. Vermutlich war der 19-jährige Korbacher zu schnell unterwegs, er verlor die Kontrolle über den BMW, dieser kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrmals. Sowohl der Fahrer, als auch eine Mitfahrerin und ein Mitfahrer (beide aus Korbach) wurden bei dem Unfall verletzt. An dem BMW entstand Totalschaden, das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Verdachtsmomente auf Drogen- oder Alkoholkonsum ergaben sich nicht, hieß es aus Polizeikreisen.
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KASSEL. Am Samstagnachmittag (18. März 2023) wurde die Berufsfeuerwehr Kassel zu einem Verkehrsunfall auf die A7 durch die Leitstelle Kassel alarmiert. Auf der Autobahn 7, kurz hinter der Anschlussstelle Lutterberg, war es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem PKW gekommen. Hierbei wurden eine Frau und ein Kind so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen erlagen. Ein weiteres Kind konnte mit einem Rettungshubschrauber in ein Göttinger Krankenhaus geflogen werden.
Der PKW war einem LKW, der am Stauende stand, aufgefahren. Dabei wurde die Fahrerin eingeklemmt. Alarmiert wurde der Rüstzug der Wache 1, drei Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber sowie ein Kran. Durch die Leitstelle Göttingen wurde die Feuerwehr Staufenberg sowie ein weiterer Rettungshubschrauber und drei Rettungswagen zusätzlich alarmiert. Für zwei Personen kam jede Hilfe zu spät, eine weitere Person wurde durch Ersthelfer, die an der Unfallstelle Hilfe leisteten, versorgt.
Diese Person konnte dann durch den Rettungsdienst notärztlich behandelt werden und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Göttinger Krankenhaus geflogen. Der Brandschutz wurde während der Rettungsarbeiten sichergestellt. Während des Einsatzes war die Autobahn durch die Polizei voll gesperrt.
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VÖHL. Erheblichen Sachschaden hat ein unbekannter Fahrzeugführer an einem Mercedes hinterlassen.
Passiert ist die Verkehrsunfallflucht am Samstag (18. März) auf der Kreisstraße 31 in Asel. Nach Angaben der Ermittler hatte der Geschädigte seinen schwarzen Vito um 13 Uhr am Straßenrand Zur Aselbucht gegenüber vom dortigen Friedhof geparkt. Bei seiner Rückkehr zu seinem in Kassel zugelassenen Fahrzeug, um 15.45 Uhr, stellte er erhebliche Beschädigungen an der Fahrertür und der Front fest. Nach Angaben der Polizei muss der Verursacher den Vito beim Vorbeifahren erwischt haben. Rund 4000 Euro wird die Reparatur kosten, schätzt die Polizei.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.
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WALDECK. Nicht angepasste Geschwindigkeit führte am Freitag zu einem folgenschweren Verkehrsunfall zwischen Basdorf und Nieder-Werbe. Eingesetzt waren ein Notarzt aus Korbach, ein Notarzt aus Bad Arolsen sowie ein Rettungshubschrauber, die Feuerwehr und Polizeikräfte. Unterstützt wurde der Einsatz durch den Promedica Rettungsdienst.
Auf Nachfrage bestätigte die Polizei den Unfall, der sich am 17. März um 6.50 Uhr auf der Landesstraße 3086 ereignet hat. Dort war der Fahrer (26) eines VW-Passats von Basdorf in Richtung Nieder-Werbe unterwegs gewesen. Auf dem Beifahrersitz hatte es sich ein 26-Jähriger aus Frankenberg bequem gemacht. In einer Linkskurve kam der Passat aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf die Bankette und stieß nach etwa 50 Metern gegen einen Straßenbaum - von dort rutschte der Volkswagen einen Böschungshang hinab.
Kompetente Ersthelfer bemühten sich um die beiden Schwerverletzten bis zum Eintreffen der Notärzte und Feuerwehreinheiten aus Nieder-Werbe und Sachsenhausen. Unter der Leitung von Bernd Schäfer übernahmen die Einsatzkräfte außerdem die Verkehrsabsicherung, Trümmerteilbeseitigung und die Sicherstellung des Brandschutzes an dem am Motorraum komplett zerstörten Fahrzeug. Parallel dazu wurde ein Rettungshubschrauber aus Göttingen nachgefordert, dessen Landemöglichkeiten der Einsatzleitwagen mit den Luftrettern koordinierte. Ausgeführt wurde die Rettung mittels Rettungsbrett und Schleifkorbtrage aus einer Senke, um je einen Patienten zum Rettungswagen und dem Rettungshubschrauber zu transportieren. Zusätzlich sicherte die Feuerwehr Start und Landung des Rettungshubschraubers ab. Auf Anforderung der Polizei setzte die Feuerwehr eine Seilwinde und Anschlagmittel vom Hilfeleistungstanklöschfahrzeug ein, um den PKW aus den Bäumen, wo er nach dem Unfall zum Stehen kam, herauszuziehen. Erst dann konnte eine Bergung durch das Abschleppunternehmen mittels Kran erfolgen.
Beide Fahrzeuginsassen mussten mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser nach Kassel und Korbach verlegt werden. Mit dem Rettungshubschrauber Christoph 44 wurde der 26-jährige Fahrer (ebenfalls aus Frankenberg) auf dem Luftweg transportiert. An dem Passat entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Alkohol oder Drogen waren nicht im Spiel.
FRANKENBERG. Bei einer allgemeinen Verkehrskotrolle wurde in der Nacht vom 16. auf den 17. März 2023 ein 25-Jähriger in Frankenberg aus dem Verkehr gezogen.
Den kontrollierenden Beamten ergaben sich im Rahmen der Kontrolle Verdachtsmomente, dass der Frankenberger Alkohol oder Drogen konsumiert haben könnte. Ein durchgeführter Test brachte die Gewissheit bezüglich mehrerer Stoffe, sodass der Mann eine Blutkontrolle über sich ergehen lassen musste.
Der VW musste stehenbleiben, seinen Führerschein wird der 25-Jährige in Kürze abgeben müssen.
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NORDENBECK. Zu einem Auffahrunfall in Nordenbeck wurden am Freitagmittag (17. März 2023) Polizei und Rettungskräfte alarmiert. Zwei Personen wurden verletzt.
Gegen 12.25 Uhr befuhr ein 51-Jähriger aus Korbach mit seinem Skoda die Immighäuser Straße in Richtung Goddelsheimer Straße - auf diese wollte der Korbacher abbiegen, er musste an der Einmündung allerdings verkehrsbedingt halten.
Dies bemerkte ein folgender Verkehrsteilnehmer (19) zu spät. Der Fahrer aus der Gemeinde Lichtenfels fuhr mit seinem VW in das Heck des Skoda. Bei dem Zusammenprall wurden der Korbacher und sein Beifahrer (53) leicht verletzt. Beide wurden in ein Krankenhaus transportiert. Der Unfallverursacher blieb unverletzt.
Während der Sachschaden am VW von den Beamten der Polizeistation Korbach auf rund 3000 Euro geschätzt wird, wird die Schadenshöhe am Skoda mit etwa 4000 Euro beziffert.
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BAD AROLSEN. Einer Verkehrsunfallflucht gehen derzeit die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen nach. Es werden Zeugen gesucht.
Ereignet hatte sich der Vorfall am Donnerstag (16. März 2023) gegen 5.45 Uhr - der Geschädigte befuhr zu diesem Zeitpunkt mit seinem schwarzen VW Golf die Wetterburger Straße in Richtung Wetterburg. Als ein entgegenkommender Verkehrsteilnehmer aus bislang ungeklärter Ursache auf die Fahrbahn des Geschädigten wechselte, musste diese ausweichen und kollidierte daher mit einem am Fahrbahnrand abgestellten Fahrzeug. Der Verursacher setzte seine Fahrt unbehelligt in Richung Bad Arolser Innenstadt fort.
Hinweise zum Flüchtigen oder dessen Fahrzeug nehmen die Beamten unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen. Bislang ist nur bekannt, dass es sich vermutlich um ein schwarzes Fahrzeug handelte.
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BAD WILDUNGEN. Einen Schaden von 1500 Euro hat ein Verkehrsteilnehmer in Bad Wildungen hervorgerufen. Jetzt bittet die Polizei um Zeugenhinweise.
Wie die Polizei mitteilt, wurde ein Stromkasten in der Straße "Zum Roten Berg" beschädigt. Vermutet wird, dass ein Fahrzeugführer beim Rangieren mit seinem Fahrzeug den Verteiler angefahren und danach die Flucht ergriffen hat. Der Tatzeitraum lässt sich nicht eingrenzen. Fest steht, dass der Schaden am Mittwoch (15. März) gegen 12.40 Uhr bei der Polizeistation von der Energie Waldeck-Frankenberg gemeldet wurde. Rund 1500 Euro wird die Reparatur des Stromkastens kosten.
Hinweise zu der Tat nimmt die Polizeistation in Bad Wildungen unter der Rufnummer 05621/70900 entgegen. Idealerweise meldet sich der Unfallverursacher selbst bei der Polizei.
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WALDECK-FRANKENBERG. Assistenzhunde gleichen Behinderungen aus und machen ihre Halterinnen und Halter unabhängiger und sicherer. Oft wird ihnen aber der Zutritt zu öffentlichen Gebäuden erschwert, obwohl die Begleitung durch die Tiere unverzichtbar für manche Menschen ist.
Nicht so beim Landkreis Waldeck-Frankenberg, bei dem eine aktive Willkommenskultur gelebt wird. Daher hat sich die Kreisverwaltung der bundesweiten Kampagne "Assistenzhunde willkommen" des Vereins Pfotenpiloten angeschlossen. Vielfalt und Toleranz auf allen Ebenen fördern Personen, die von einem Assistenzhund begleitet werden. Dafür machen sich Landrat Jürgen van der Horst, der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese und alle Mitarbeitenden der Kreisverwaltung stark. „Wir als Verwaltung arbeiten stets daran, Vielfalt, Toleranz und Inklusion auf allen Ebenen zu fördern", sagt Landrat Jürgen van der Horst. "Um die gleichberechtigte Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben zu fördern, haben wir uns bewusst dazu entschieden, uns an der Kampagne zu beteiligen – um die Thematik stärker in den Fokus zu rücken, dafür zu sensibilisieren und die Akzeptanz der Assistenzhunde in der Gesellschaft noch weiter zu verstärken."
Mitarbeitende für Assistenzhunde sensibilisiert
Daher werden nicht nur an den Eingangstüren der Verwaltungsstellen Hinweise angebracht, die darauf hinweisen, dass das Mitführen von Assistenzhunden in den Gebäuden erlaubt und willkommen ist. Auch die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung wurden nochmals für das Thema sensibilisiert. Menschen, die auf einen Assistenzhund angewiesen sind, können beim Landkreis ihre Tiere mit zu Terminen, Beratungen oder Behördengängen bringen. Das kann bereits bei der Terminvereinbarung mit eingeplant werden – telefonisch oder online, wo im Anmeldeprozess ein extra Feld angeklickt werden kann, wenn die Begleitung durch einen Hund erwünscht ist. "Auch unsere Mitarbeitenden können sich dann optimal auf den Termin vorbereiten und gegebenenfalls weiter koordinieren, wenn Allergien oder Ängste eine Rolle spielen", sagt der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese. "Das haben wir im Vorfeld entsprechend vorbereitet, im Haus kommuniziert und auch die entsprechenden Organisationsstrukturen dafür eingerichtet." Es sei wichtig, ein deutliches Zeichen zu setzen. „Assistenzhunde sind ein Bestandteil der gelebten Inklusion und können eine Vielzahl von Beeinträchtigungen ausgleichen.“ Neben Blindenhunden gibt es viele Assistenzhund-Arten. Sie übernehmen in einem Mensch-Hund-Team lebenslang unterstützende Funktionen für Menschen mit körperlichen, neurologischen oder Sinneseinschränkungen und sind speziell dafür ausgebildet, hierbei auch selbstständig zu agieren. Neben dem Blindenführhund unterstützen Assistenzhunde auch bei eingeschränkter Mobilität, Anfallserkrankungen wie beispielsweise Epilepsie oder Narkolepsie, Hörbehinderung, Autismus und PTBS, Allergien und Diabetes, und verzögerter Entwicklung. Immer noch kommen regelmäßig neue Aktionsfelder hinzu, in denen Assistenzhunde ihren Menschen durch ihre treue Assistenz zahllose gesundheitliche und soziale Verbesserungen ermöglichen.
Vierbeinige Mitarbeitende
So werden die vierbeinigen Begleiter ehrenamtlich auch bereits seit einigen Jahren je nach Bedarf beim Fachdienst Gesundheit des Landkreises eingesetzt: Im Bereich der Selbsthilfe oder auch des sozialpsychiatrischen Dienstes sorgen sie als Türöffner und Brückenbauer für eine ruhige und entspannte Atmosphäre – auch bei schwierigen oder belastenden Gesprächsthemen – und strahlen dabei Ruhe und Gelassenheit aus. Die Tiere können in vielen Situationen einen positiven Einfluss ausüben. „Daher möchten wir als Landkreis mit der Teilnahme an dem Projekt auch ein Vorbild sein“, sagen der Landrat und der Erste Kreisbeigeordnete. „Wir würden es daher sehr begrüßen, wenn weitere Bereiche – nicht nur Kommunen, sondern beispielsweise weitere öffentliche Einrichtungen oder auch der Einzelhandel – sich dem Projekt ebenfalls anschließen würden.“ So könne man Vielfalt und Toleranz auf allen Ebenen noch breiter im Landkreis streuen. Bei diesem Ziel arbeitet der Landkreis mit vielen Partnern wie der eigenen Fachstelle Migration und Integration, seinem Frauenbüro oder der EUTB – Fachstelle für ergänzende unabhängige Teilhabeberatung zusammen, die dazu beigetragen hat, dass das Assistenzhunde-Projekt in Waldeck-Frankenberg umgesetzt wird.
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