DIEMELSEE. Für einen 21-Jährigen aus dem Landkreis Höxter endete der Motorradausflug an einer Leitplanke - mittels RTW kam der junge Mann ins Korbacher Krankenhaus.
Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr der Warburger am Mittwoch, gegen 12.30 Uhr, mit seiner Yamaha die Aartalstraße (L 3073) von Flechtdorf in Richtung Adorf. Zwischen den beiden Abzweigen nach Benkhausen und Sudeck befuhr der Warburger eine lange Gerade. In der folgenden Rechtskurve muss der Biker die Kontrolle über seine Yamaha verloren haben. Die Maschine kam nach links von der Ideallinie ab und prallte direkt in die Leitplanke. Dabei wurde der Fahrer verletzt.
Hinzukommende Verkehrsteilnehmer setzten den Notruf ab, sodass eine RTW-Besatzung und die Bad Arolser Polizei an der Unfallstelle eintrafen. Weil Betriebsstoffe ausgelaufen waren, musste die Straßenmeisterei anrücken und die Öl- und Benzinspuren abstreuen und beseitigen. Mit einem RTW kam der Biker ins Krankenhaus nach Korbach. Familienangehörige transportierten die völlig demolierte Yamaha mit einem PKW ab.
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HATZFELD. Um eine Verkehrsunfallflucht aufklären zu können, sucht die Polizei nach Zeugen, die den Vorfall in Ebenfeld beobachtet haben.
Wie die Polizei mitteilt, war der Fahrer eines dunklen PKWs am Montag (6. Juli) auf der Kreisstraße 115 von Hatzfeld in Richtung Biebighausen unterwegs. In der Ortsdurchfahrt von Elbenfeld muss der Fahrer aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über seien PKW verloren haben. Mit Wucht fuhr er das dortige Haltestellenzeichen um. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte sich der Fahrer von der Unfallstele ab. Den Zeitraum gibt die Polizei mit 20.50 Uhr an.
Bei der Unfallaufnahme konnten die Beamten der Polizeistation Frankenberg Teile eines VW Golf in Schwarz sicherstellen. Hinweise zum Fluchtfahrzeug nimmt die Polizei unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.
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VOLKMARSEN. Für einen 52-jährigen LKW-Fahrer endete der Transport am 1. Juli am Ortsausgang von Hörle - ein Rentner stoppte den e-Actros, weil dieser ihm die Dachrinne und einige Pfannen vom Dach geholt hatte.
Anhand von Zeugenaussagen befuhr der Bührener am Mittwoch mit seinem 18-Tonner gegen 13 Uhr die Ortsdurchfahrt von Hörle. Im Bereich einer Engstelle ignorierte der 52-Jährige die Schikane und "rasierte" mit dem Auflieger die Dachkonstruktion ab. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte der Trucker seine Fahrt fort. Dies bemerkte der Hauseigentümer, weil er sich im Garten befand und dort Pflegemaßnahmen durchführte. Mit seinen 82-Jahren war der Rentner zügig unterwegs, setzte sich in sein Auto und nahm die Verfolgung auf. Noch während der Fahrt setzte er den Notruf ab.
Kurz hinter Hörle stoppte der rüstige Rentner den LKW. Weil der Fahrer des Elektro-LKWs die Tat bestritt, nahm sich eine Polizeistreife aus Bad Arolsen der Sache an. Nach Aufnahme der Personalien wurde die Angelegenheit an die Staatsanwaltschaft übergeben.
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WILLINGEN. Als sein Bruder wegen eines Falls häuslicher Gewalt festgenommen wurde, hat ein 63 Jahre alter Mann in der Nacht auf Samstag in Willingen einen Polizeibeamten angegriffen und verletzt. In der Folge wurde auch der 63-Jährige festgenommen und muss sich nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung verantworten.
Wie die eingesetzten Beamten der Polizeistation Korbach berichten, waren sie gegen 23.40 Uhr nach Hemmighausen gerufen worden, nachdem ein 56-jähriger Mann in seiner Wohnung eine Familienangehörige angegriffen und verletzt haben soll. Während die Streife den hochaggressiven 56-Jährigen festnahm, erschien plötzlich dessen älterer Bruder und versuchte, die polizeilichen Maßnahmen zu stören. Im weiteren Verlauf beleidigte er die Beamten, versuchte mehrfach, auf das Opfer der vorausgegangenen häuslichen Gewalt einzuwirken und verletzte schließlich einen Polizisten mit Faustschlägen.
Der Beamte erlitt bei dem Angriff leichte Verletzungen und konnte seinen Dienst nach einer ambulanten Behandlung in einem Krankenhaus weiter fortsetzen. Die beiden Brüder mussten die Polizisten für die weiteren Maßnahmen auf die Dienststelle begleiten, die Ermittlungen dauern an.
Bereits am 21. November 2015 waren die beiden Brüder nach einer Gesellschaftsjagd aktiv.
BAD AROLSEN. Im Kreuzungsbereich der Zolderstraße zur Straße Neuer Garten hat sich am Montag (15. Juni) ein Unfall zwischen einem dunklen Ford und einer Radfahrerin ereignet.
Während die 44-Jährige mit dem Rad stürzte und sich Prellungen und Hautabschürfungen zuzog, setzte der Fahrer im dunklen Ford seine Fahrt fort. Als Unfallzeitpunkt gibt die Polizei 15.05 Uhr an. Hinweise auf das Fluchtfahrzeug nimmt die Polizei in Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen.
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BAD WILDUNGEN. In der vergangenen Woche wurde ein grauer Audi in Bad Wildungen gestohlen, mit ebenfalls entwendeten HR-Kennzeichen, die einem PKW im Schwalm-Eder-Kreis zugeordnet werden.
Nachdem der Fahrer eines A3 am Montag gegen 19 Uhr eine Polizeistreife gesichtet hatte, gingen vermutlich die Nerven mit dem Unbekannten durch. Mit Vollgas versuchte der Fahrer mit dem gestohlenen Audi über die Neue Straße und die Kornstraße zu entkommen. Unebenheiten wie Stufen schienen den Fahrer nicht aufzuhalten. Durch starken Ölverlust gab der Motor in der Ranzenstraße anscheinend den Geist auf. Bis auf wenige Meter konnten die Beamten dem Audi folgen, mussten aber mit Ansehen, wie zwei Männer aus dem A 3 ausstiegen und fußläufig das Weite suchten.
Um eine Umweltverschmutzung zu vermeiden, forderte die Polizei die Freiwillige Feuerwehr an. Mit Ölbindemittel konnte die Ölspur beseitigt werden.
Jetzt sucht die Polizei Zeugen, die die beiden Männer beschreiben können. Hinweise nimmt die Polizei in Bad Wildungen unter der Rufnummer 05621/70900 entgegen.
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GEMÜNDEN. Für einen Fahranfänger (18) endete am Freitagabend die Fahrt auf der Landesstraße 3073 zwischen Grüsen und Bockendorf an einem Verkehrszeichen.
Zuvor musste der junge Mann eine Gefahrensituation meistern, um eine Kollision mit einem schwarzen Polo, der von einer Frau (76) aus Bad Wildungen geführt wurde, zu vermeiden. Nach Angaben der Polizei war die Wildungerin gegen 20.10 Uhr mit ihrem VW auf der Rosenthaler Straße unterwegs und hätte am Ortsausgang von Sehlen den vorfahrtsberechtigten Ford passieren lassen müssen. Stattdessen bog die 76-Jährige auf die Landesstraße ab.
Um die Kollision zu vermeiden, lenkte der 18-Jährige seinen PKW nach rechts auf die Bankette. Auf weichem Untergrund war der Ford nicht mehr lenkbar, das Fahrzeug krachte gegen ein Verkehrszeichen und kam dort zum Stehen. Verletzt wurde nach bisherigem Kenntnisstand niemand.
Link: Unfallstandort am 12. Juni 2026 in Sehlen.
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BAD AROLSEN. Für die Besitzerin eines Ford Mustang endete ein Parkvorgang am Freitag mit einem Sachschaden von 2000 Euro.
Nach Informationen der Polizei hatte die Twistetalerin ihren orangefarbenen Mustang am 5. Juni um 20 Uhr auf Rewe-Parkplatz in der Varnhagenstraße abgestellt. Als die Frau etwa 40 Minuten später zum Fahrzeug zurückkehrte, stellte sie eine Schramme am Fahrzeug fest. Vermutlich hat ein anderer Verkehrsteilnehmer bei der Vorbeifahrt den Mustang touchiert. Vom Verursacher fehlt jede Spur. Zeugenaussagen können unter der Rufnummer 05691/97990 abgegeben werden.
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WALDECK. Erneut muss der Landkreis Waldeck-Frankenberg einen Führerschein einsacken - Grund dafür ist eine Trunkenheitsfahrt.
Gegen 3 Uhr am Donnerstag, erschütterte ein lauter Knall den Ortskern von Freienhagen. In der Kasseler Straße, in Höhe der Hausnummer 28 war ein 43-Jähriger aus Waldeck mit einem VW Transporter aus Richtung Wolfhagen unterwegs gewesen und nach links von der Fahrbahn abgekommen. Dort rammte der Fahrer einen geparkten BMW 318, der durch den Aufprall völlig deformiert wurde. Ein abgesetzter Notruf ließ die Beamten aus Bad Wildungen nach kurzer Zeit am Tatort eintreffen.
Noch während der Unfallaufnahme stellten die Beamten bei dem Waldecker eine Alkoholfahne fest. Ein durchgeführter Alkoholtest brachte dann auch Gewissheit darüber, dass der Fahrer unter Alkoholeinwirkung seinen Transporter geführt und den Unfall verursacht hat. Nach der Blutentnahme stellten die Ordnungshüter den Führerschein sicher.
An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden, beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
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FRANKENBERG. Seinen Führerschein ins Risiko gestellt hat ein 29-jähriger Mann aus Frankenberg am heutigen Donnerstag. Von einem versehentlichen Parkrempler kann keine Rede sein, vielmehr hat der Frankenberger erst einen Renault Clio gerammt, danach die Fahrt fortgesetzt, um anschließend während des Parkvorgangs einen Anhänger zu beschädigen.
Mehrere Zeugen hatten die Fahrt des silbergrauen Golfs beobachtet und die Polizei informiert. Umgehend setzten sich die Beamten in Bewegung und konnten den geflüchteten Mann antreffen und befragen. Jetzt steht der Vorwurf einer Verkehrsunfallflucht im Raum.
Nach Zeugenaussagen befuhr der Mann mit seinem Golf die Schmiedegasse aus Richtung Untermarkt kommend in Fahrtrichtung Wassertor. Im dortigen Kreuzungsbereich beabsichtige der Fahrer in die Ritterstraße einzubiegen und kollidierte dort mit einem ordentlich geparkten PKW der Lebenshilfe. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte der Fahrer seinen Weg etwa 100 Meter in Richtung Steingasse fort. Dort wollte der 29-Jährige seinen Golf parken, leider setzte sich das Fahrzeug beim Parkvorgang in Bewegung und stieß gegen einen Anhänger. Insgesamt geht die Polizei von einem Sachschaden von 6000 Euro aus.
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