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Sonntag, 16 Oktober 2022 09:35

Strecke zwischen Rhadern und Goddelsheim gesperrt

LICHTENFELS. Hessen Mobil erneuert ab Montag, dem 17. Oktober, die Fahrbahn der Landesstraße L 3076 zwischen den Lichtenfelser Stadtteilen Rhadern und Goddelsheim.

Neben den Straßenbauarbeiten werden die Kanäle und Wasserleitungen in der Ortsdurchfahrt Goddelsheim saniert. Die gesamte Baumaßnahme steht unter der Federführung der Gemeinde Lichtenfels und des WBV Eisenberg. Auf der gesamten Strecke zwischen den Stadtteilen werden zunächst die vorhandenen Asphaltschichten zurückgebaut und anschließend eine neue Trag- und Deckschicht in einer Gesamthöhe von 20 Zentimeter asphaltiert.

Die Bankette werden erneuert sowie die Anschlussbereiche und Zufahrten an das Fahrbahnniveau angepasst. Bis Ende Dezember werden diese Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein. Die zeitgleich beginnenden Arbeiten an der Kanalisation und den Wasserleitungen innerhalb von Goddelsheim werden allerdings einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen.  Ab Montag, dem 17. Oktober bis voraussichtlich 21. Dezember 2022 muss die Strecke zwischen Rhadern und dem Abzweig Viehweg in Goddelsheim für den Verkehr voll gesperrt werden.

Die Umleitung erfolgt von Rhadern über die L 3076 nach Dalwigksthal und weiter über Münden nach Medebach. Von dort folgt die Strecke der L 617 nach Hillershausen und weiter über die K 55 nach Goddelsheim. Die Umleitung ist in beiden Richtungen ausgeschildert. Zur Umfahrung der Kanalbauarbeiten in Goddelsheim ist eine innerörtliche Umleitung ausgeschildert, wobei die Zufahrt zum Gewerbegebiet Goddelsheim, den Unternehmen Stede und Prepart sowie zur Mittelpunktschule (MPS) jederzeit gewährleistet ist. 

Die Gesamtinvestition in die Erneuerung der Landesstraße und des Kanal- und Wasserleitungsnetzes in Goddelsheim beläuft sich auf knapp 3 Millionen Euro. Davon übernimmt die Stadt Lichtenfels und der WBV Eisenberg rund 721.000 Euro für die Kanalbauarbeiten, wovon ein Gutteil durch Fördermittel des Landes Hessen abgedeckt sind. Hessen Mobil, die Stadt Lichtenfels und der WBV Eisenberg bitten alle Verkehrsteilnehmenden sowie Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die erforderliche Baumaßnahme und den damit verbundenen Einschränkungen.

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Donnerstag, 22 September 2022 11:15

Instandsetzungsarbeiten am Tunnel Sachsenhausen

WALDECK. Hessen Mobil führt ab Montag, dem 26. September, Instandsetzungsarbeiten am Radwege-Tunnel bei Sachsenhausen durch. 

Deshalb muss der Tunnel in der Zeit vom 26. September bis voraussichtlich zum 21. Oktober für den Verkehr komplett gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung für den Fuß- und Radverkehr wird von der Stadt Waldeck nicht ausgeschildert. Hessen Mobil bittet alle Nutzer und Nutzerinnen des Radwegs um Verständnis für die notwendige Maßnahme und die damit verbundenen verkehrlichen Einschränkungen.

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Mittwoch, 21 September 2022 08:49

Transporter demontiert 60 Meter Leitplanke

BAD WILDUNGEN. Vermutlich war Unaufmerksamkeit ursächlich für einen Alleinunfall auf der Bundesstraße 485 am Montag zwischen Braunau und Bad Zwesten.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 22-jähriger Mann mit einem weißen Transporter gegen 11.40 Uhr die B 485 in Richtung Bad Zwesten. In Höhe des Braunauer Friedhofs bockte der Fahrer den Mercedes anfangs der Leitplanke auf und riss dabei die Standpfosten aus der Erde. Im weiteren Verlauf schlidderte der Sprinter etwa 60 Meter weiter und plättetet dabei die Leitplanke. Unverletzt konnte sich der Fahrer aus Wolfhagen und sein Beifahrer (20) aus dem Sprinter retten und die Polizei verständigen. 

Glücklicherweise wurde niemand verletzt, es blieb bei Sachschäden, der Sprinter musste abgeschleppt werden.

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Dienstag, 20 September 2022 19:36

Unfall auf der Bundesstraße 236

BROMSKIRCHEN. Eine nasse Fahrbahn und nicht angepasste Geschwindigkeit führte am Sonntag zu einem Unfall mit drei beteiligten Autos.

Gegen 18.15 Uhr befuhr eine Frau (44) aus Hamm mit ihrem Nissan die Bundesstraße 236 von Allendorf (Eder) kommend in Richtung Bromskirchen, dicht gefolgt von einem blauen Seat, der im Hochsauerlandkreis (HSK) zugelassen ist. In einer Rechtskurve kam der Nissan ins Schleudern, touchierte einen entgegenkommenden MINI Cooper und wurde von der Fahrerin mit einer Vollbremsung zum Stehen gebracht.

Vermutlich fehlte der nötige Sicherheitsabstand zum Vordermann, sodass der Fahrer (19) mit dem Seat ins Heck des Nissan krachte. Weder der 25-jährige MINI-Fahrer aus Warstein, noch der 19-Jährige aus Meschede wurden bei dem Unfall verletzt. Auch die Frau aus Hamm kam mit dem Schrecken davon. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf 1500 Euro. Aufgenommen hat die Polizei Frankenberg den Unfall.

Sicherheitsabstände vergrößern

In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmals darauf hin, die Abstände zum vorausfahrenden Fahrzeug zu vergrößern. Aufgrund der langen Trockenheit hat sich vermehrt Abrieb der Reifen auf dem Asphalt abgelagert. Durch den Regen löst sich das Gummi auf, sodass die Bremswege erheblich länger werden. Die vielen Unfälle der letzten Woche im Landkreis Waldeck-Frankenberg sprechen eine deutliche Sprache.

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Donnerstag, 15 September 2022 11:37

Bremsen versagt? Renault kracht in Kreisverkehr

VOLKMARSEN. Ein beschädigtes Verkehrszeichen und ein demolierter Pkw sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am frühen Donnerstagmorgen auf der Landesstraße 3080 ereignet hat.

Gegen 5.15 Uhr befuhr eine Frau (53) aus Volkmarsen mit ihrem weißen Renault die Landesstraße von Volkmarsen in Richtung Wetterburg. Kurz vor dem Kreisverkehr haben nach Angaben der Fahrzeugführerin die Bremsen nicht richtig gegriffen, sodass der Renault mit überhöhter Geschwindigkeit mit dem Kreisverkehr kollidierte. Dabei wurde nicht nur der Pkw beschädigt, sondern auch ein Verkehrszeichen (605). Über die Sachschadenshöhe liegen noch keine Informationen vor. 

Der Kreisverkehr zwischen Volkmarsen und Wetterburg zieht Unfälle scheinbar magisch an. In der Vergangenheit ereigneten sich dort immer wieder Unfälle. Erst Anfang September ereignete sich ein tödlicher Unfall an dieser Stelle. 

Link: Frau aus Wolfhagen aus Auto geschleudert - Fahrer alkoholisiert (05.09.2022)

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Dienstag, 13 September 2022 16:04

Schleusernetzwerk in Nordhessen zerschlagen

KORBACH/WALDECK/FRANKENBERG. Die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Frankfurt am Main hat am 13.09.2022 im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kassel wegen des Verdachts der banden- und gewerbsmäßigen Einschleusung von Ausländern insgesamt 20 Wohn- und Geschäftsräume durchsucht und sechs Untersuchungshaftbefehle vollstreckt. Die festgenommenen Beschuldigten wurden am heutigen Tag dem Haftrichter beim AG Kassel vorgeführt.

Stattgefunden haben die Durchsuchungsmaßnahmen in Korbach, Frankenberg, Waldeck, Siegen, Kümmersbruck, Regensburg, Vellmar, Olpe und Kassel. Aufgrund der Bewaffnung von drei Tätern mit Schusswaffen wurden auch Spezialkräfte der Bundespolizei eingesetzt. Die Hauptbeschuldigten, vier Syrer, ein Iraker und ein Iraner, stehen in Verdacht, gegen Entgelt vor allem syrische Staatsangehörige von Weißrussland, Polen und Österreich mit Hilfe von angemieteten Fahrzeugen in das Bundesgebiet eingeschleust zu haben. Die Geschleusten waren dabei teilweise lebensgefährlichen Umständen ausgesetzt, indem sie insbesondere auch auf Ladeflächen von Kleinlastern transportiert wurden.

In Deutschland angekommen wurden die Geschleusten vor ihrer Weiterschleusung nach Frankreich, Belgien und in die Niederlande zu Teilen in einem sogenannten "Safe House" in der Innenstadt von Korbach untergebracht. Aktuell wird davon ausgegangen, dass auf diesem Wege insgesamt 147 Personen nach Deutschland eingeschleust wurden, wobei die Dunkelziffer weitaus höher liegen dürfte. Für ihre Transporte sollen die Beschuldigten im Einzelfall routenabhängige Zahlungen in Höhe von 600 bis zu 2000 Euro erhalten haben. Die Gesamtsumme des inkriminierten Vermögens liegt bei ca. 200.000 Euro.

Darüber hinaus gerieten die Beschuldigten im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen, die seit November 2021 geführt werden, in zwei Fällen in den Verdacht, Betäubungsmittel im zweistelligen Kilobereich nach Deutschland eingeführt zu haben. Auch in diesen beiden Fällen wird strafrechtlich gegen die Beschuldigten ermittelt. Zum Ermittlungserfolg hat insbesondere auch die internationale Zusammenarbeit mit den österreichischen und ungarischen Behörden beigetragen.

Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen wurden zahlreiche Beweismittel sicherstellt, darunter geringe Mengen Betäubungsmittel, verbotene Gegenstände in Form eines Springmessers und eines Butterflymessers sowie eine Machete. (ots/r)

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BROMSKIRCHEN. Gegen 18 Uhr am Samstag landete ein im Hochsauerlandkreis zugelassener Volkswagen im Graben der Bundesstraße 236 - vermutlich war nicht angepasste Geschwindigkeit und eine nasse Fahrbahn ursächlich für den Alleinunfall.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr am 10. September ein mit zwei Personen besetzter Volkswagen die Bundesstraße 236 zwischen Bromskirchen und Allendorf. Dort waren zwei junge Männer wegen nicht angepasster Geschwindigkeit mit einem blauen Polo ins Schleudern geraten. Beim Durchfahren eines Straßengrabens riss der Unterboden auf, sodass Betriebsstoffe die Fahrbahn verunreinigten. Die beiden Männer erlitten leichte Verletzungen, der Polo musste vom Abschleppdienst AVAS aus Frankenberg entsorgt werden.

Um Umweltschäden zu vermeiden, forderten Polizeikräfte die Freiwillige Feuerwehr Bromskirchen an. Umgehend wurde Ölbindemittel aufgetragen und das kontaminierte Streugut wieder aufgenommen. Etwa 45 Minuten später ereignete sich auf der Bundesstraße 236 ein schwerer Unfall, nur 100 Meter entfernt von dieser Einsatzstelle.

Link: Kollision auf der B 236 - Feuerwehr, Retter und Hubschrauber im Einsatz (10.09.2022, Fotos)

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BAD WILDUNGEN. Erneut rückten Einsatzkräfte der Bad Wildunger Wehr aus, um einen Brand zu löschen und Leben zu retten - auch die Feuerwehr aus Braunau war im Einsatz.

Am Dienstagabend, um 19.12 Uhr, wurde die Feuerwehr Bad Wildungen zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei zu einer Rauchentwicklung in einem Wohngebäude in der Schlachthofstraße alarmiert. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass es in der Kellerwohnung des Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen war und zwei Bewohner bereits Löschversuche unternommen hatten.

Da sich zu diesem Zeitpunkt noch weitere Personen in dem Haus aufhielten, wurde das Einsatzstichwort auf "F 2 Y" (Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr) erhöht. Dadurch wurden noch weitere Rettungswagen und die Feuerwehr Braunau zur Einsatzstelle alarmiert. Anschließend ging ein Atemschutztrupp mit einem C-Rohr in die Kellerwohnung zur Brandbekämpfung vor. Zwei Trupps durchsuchten das Obergeschoss nach weiteren Personen. Da das Treppenhaus zeitweilig verraucht war, wurden drei Hausbewohner über die Drehleiter gerettet. Zwei weitere Personen konnten später durch das entrauchte Treppenhaus ins Freie verbracht werden. Zwei der geretteten Personen wurden anschließend vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus verbracht. Nach der Belüftung wurde das Gebäude zur Brandursachenermittlung an die Polizei übergeben.

Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Hierbei spielte natürlich der kurze Anfahrtsweg und der gerade stattfindende Ausbildungsdienst eine große Rolle. Insgesamt waren 31 Einsatzkräfte mit sechs Einsatzfahrzeugen unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Ritte im Einsatz.

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Montag, 30 Mai 2022 16:22

Caddy überschlägt sich mit Anhänger

DIEMELSEE. Auf dem Dach gelandet ist am Montagnachmittag ein Firmenfahrzeug aus Korbach - zum Glück wurde niemand verletzt.

Ereignet hatte sich der Alleinunfall gegen 14.20 Uhr auf der Bredelarer Straße. Anhand der Unfallspuren war ein 60-Jähriger mit seinem weißen VW-Caddy von Adorf in Richtung Bredelar unterwegs gewesen. Kurz hinter der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen muss der Fahrer die Kontrolle über das Gespann verloren haben. Zunächst plättete der Caddy einen Leitpfosten am rechten Straßenrand, beim Gegenlenken geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und rutschte einen Abhang hinunter. Dabei landete der Caddy auf dem Dach.

Sowohl der Caddy, als auch der Anhänger wurden erheblich beschädigt. Das Deutsche Rote Kreuz war schnell vor Ort, musste aber feststellen, dass der Fahrer nicht verletzt war. Zunächst traf die Polizei aus Bad Arolsen an der Unfallstelle ein, übergab dann die Einsatzstelle aber an die Kollegen aus dem Hochsauerlandkreis. Alkohol oder Drogen waren nicht im Spiel, die Unfallursache ist unklar.

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FRANKENBERG. Am Freitagabend erhielt die Polizei Frankenberg die Meldungen von Zeugen, dass von einer Personengruppe mehrere Ablaufgitter in der Siegener Straße in Frankenberg herausgehoben wurden. Die Polizisten kontrollierten anschließend mehrere Personen, danach ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 19-Jährigen. Gegen diesen wird nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

Gegen 22 Uhr meldete sich zunächst ein Zeuge telefonisch bei der Polizei. Er schilderte, dass er eine Personengruppe beobachtet habe, die mehrere Ablaufgitter am Straßenrand in der Siegener Straße herausgehoben haben. Eine sofort nach dort entsandte Streife der Frankenberger Polizei konnte in Tatortnähe eine dreiköpfige Personengruppe feststellen und kontrollieren. Aufgrund der konkreten Angaben des Zeugen ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 19-Jährigen aus dieser Gruppe. Dieser bestritt jedoch, die Ablaufgitter herausgehoben zu haben. Da die kontrollierten Personen der Aufforderung, die Ablaufgitter wieder einzusetzen, entgegen ihres Versprechens nicht nachkamen, beseitigten die Polizeibeamten die Gefahrenstellen selbst und integrierten die insgesamt zwölf Gitter am Straßenrand.

Später meldeten sich noch weitere Zeugen bei der Polizei. Ein Zeuge gab an, dass eine männliche Person ein Gitter in die Richtung seines fahrenden Autos geworfen habe. Eine Zeugin teilte mit, dass sie einem offenen Kanalablauf ausweichen musste.

Die Polizeistation Frankenberg führt nun weitere Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen den 19-Jährigen und bittet um zusätzliche Zeugenhinweise. Die Telefonnummer lautet 06451/72030.

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