Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Betrug

WALDECK-FRANKENBERG. Am Sonntag (6. Juni) versuchten Betrüger erneut überwiegend ältere Menschen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg um ihre Ersparnisse zu bringen. Während den meisten Angerufenen die Betrugsmasche bekannt war, fiel eine über 80-jährige Frau aus Korbach auf die Betrüger rein. Sie übergab ihre Ersparnisse in Höhe von mehreren zehntausend Euro an die angeblichen Polizeibeamten.

Ab etwa 19.30 Uhr meldeten etwa zehn Korbacher Anrufe von "falschen Polizeibeamten" bei der echten Polizei. Mehrfach stellte sich eine Anruferin als "Nicole Schwarz" von der "Polizeistelle Korbach" vor. Es folgte die schon bekannte Geschichte, wonach in der Nähe des Wohnortes der Angerufenen zwei Straftäter festgenommen worden seien, bei denen die Polizei Notizen gefunden habe, auf denen auch die Adressen der Angerufenen stehen. Die Betrüger erklärten, dass sie nun davon ausgehen, dass auch die Angerufenen Opfer von Einbrüchen oder anderen Straftaten werden könnten. Sie versuchten, die überwiegend älteren Menschen auszufragen ob Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus gelagert werden.

Fast alle erkannten relativ schnell, dass es sich bei den Anruferinnen oder Anrufern um Betrüger handelte. Sie beendeten das Telefonat und informierten die Polizei. In den meisten Fällen wurde im Display der Angerufenen eine Telefonnummer mit der Vorwahl von Korbach angezeigt. Bei einer über 80-Jährigen waren die Betrüger aber erfolgreich. Beim ersten Anruf gegen 23 Uhr meldete sich eine Frau, die sich wieder als Nicole Schwarz von der Korbacher Polizei ausgab. Sie berichtete von Rumänen, die unterwegs seien, um Bürgerinnen und Bürger abzukassieren. In der Folge erhielt die Seniorin zahlreiche weitere Anrufe, auch von anderen angeblichen Polizeibeamten. Sie wurde nach Geld und Wertgegenständen ausgefragt - man sei jetzt für sie und ihre Sicherheit verantwortlich.

Aufgrund der seriös wirkenden Gesprächsführung gelang es der angeblichen "Nicole Schwarz" und ihren Mittätern, die Frau dazu zu überreden, ihre gesamten Ersparnisse in eine Tasche zu packen und diese vor die Haustür zu stellen. Diese Tasche holten einer der Betrüger gegen 3.15 Uhr ab. Die Korbacherin konnte lediglich sehen, dass es vermutlich ein Mann war. In der Nacht und am Montag riefen die Betrüger weiterhin mehrfach an, um zu verhindern, dass sie Angehörige oder die Polizei verständigt. Erst am Montagnachmittag schöpfte die Seniorin Verdacht. Sie rief eine Angehörige an, die wiederum die Polizei verständigte. Die Frau erlitt einen finanziellen Schaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro.

Die Kriminalpolizei Korbach hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise. Wer in der Nacht von Sonntag auf Montag, insbesondere gegen 3 Uhr im Bereich der Pyrmonter Straße in Korbach, verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, sonstige Hinweise geben kann oder selbst Opfer von Betrügern mit der Masche geworden ist, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden.

Tipps der Polizei

  • Die "echte" Polizei erfragt am Telefon keine Details zu Bargeld oder Wertgegenständen im Haus.
  • Die Polizei fordert Sie niemals auf, Banküberweisungen oder Bargeldabhebungen durchzuführen.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder familiären Verhältnissen preis.
  • Seien Sie misstrauisch. Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit. Sie haben immer Zeit für eine Rücksprache mit Angehörigen, Vertrauenspersonen und der örtlichen Polizei.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
  • Legen Sie einfach auf.

Auch wenn Sie im Display die "110" oder eine Telefonnummer mit einer ihnen bekannten Vorwahl sehen - das sogenannte "Call-ID-Spoofing" erlaubt es Kriminellen, die Rufnummernanzeige zu ändern und statt der Originalrufnummer eine beliebige Rufnummer anzeigen zu lassen. Kriminelle nutzen diese Möglichkeit nicht nur um ihre Identität zu verschleiern, sondern auch um gezielt bei ihrem Gesprächspartner den Eindruck zu erwecken, es handele sich um einen Anruf der Polizei oder einer anderen Behörde.

Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt oder Sie schon Opfer geworden sind. Wichtig: Beenden Sie das vorige Telefonat unbedingt durch Auflegen und wählen erst nach einigen Minuten die 110. Sprechen Sie mit Angehörigen, die Opfer werden könnten, über diese Betrugsmasche. (ots/r)

- Anzeige -

Publiziert in Polizei

BATTENBERG. Am Donnerstag (8. April) haben Unbekannte mit dem sogenannten Enkeltrick eine Frau aus einem Battenberger Ortsteil um ihr Erspartes gebracht. Ein angeblicher Urenkel schilderte ihr am Telefon, dass er einen schweren Verkehrsunfall hatte und daher dringend Geld benötige.

Wie die Polizei in einer Presseerklärung mitteilt, glaubte die angerufene Seniorin dem "Urenkel" und wollte helfen. Sie holte 10.000 Euro bei ihrem Geldinstitut ab und übergab das Geld an eine Frau. Erst später berichtet sie einem Verwandten von dem "hilfebedürftigen Urenkel", der schließlich die Polizei verständigte. Diese bittet nun um Hinweise zu der Frau und dem wahrscheinlich von ihr benutzten Auto, einem silbergrauen Coupe. 

Ab etwa 14 Uhr erhielt die Frau aus dem Battenberg Ortsteil mehrere Anrufe von einem Mann mit jung klingender Stimme. Er gab sich als Urenkel der Angerufenen aus und berichtete von einem Autounfall. Da er noch in Probezeit sei, habe er Angst, seinen Führerschein zu verlieren. Um die Angelegenheit ohne Polizei zu regeln, brauche er 10.000 Euro, um den Schaden bei seinem Unfallgegner zu begleichen. Das Geld wolle er gleich am nächsten Tag zurückzahlen. Auch wenn die Frau zunächst leichte Zweifel hegte, ließ sie sich von dem Betrüger dazu überreden, das Geld zu besorgen, zumal die Stimme einem ihrer Urenkel ähnelte und so holte sie die gewünschten 10.000 Euro bei ihrem Geldinstitut ab.

Nachdem es zu weiteren Anrufen des "Urenkels" gekommen war, erschien am späteren Nachmittag eine Frau. Die Seniorin übergab das Geld in einem Briefumschlag. Erst später berichtet die Seniorin einem Verwandten von den Anrufen und "Geldnöten" des vermeintlichen Urenkels. Nach einiger Zeit wurde klar, dass die Seniorin Betrügern auf den Leim gegangen war. Der Verwandte verständigte am frühen Abend die Polizei Frankenberg und erstattete Anzeige.

Von der Frau, die das Geld abholte, liegt folgende Beschreibung vor:  Etwa 30 Jahre alt, leicht korpulente Figur, etwa 165 cm groß, schwarze, leicht gekrauste, mittellange Haare, dunkler Teint, sie sprach akzentfreies Deutsch.  Nach ersten Ermittlungen der Polizei Frankenberg könnte die Frau mit einem silbernen Coupe mit DA-Kennzeichen unterwegs gewesen sein.  Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Korbach, die unter der Telefonnummer 05631/9710 um Hinweise, insbesondere zu der beschriebenen Frau und dem wahrscheinlich von ihr genutztem Auto bittet. (ots/r)

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

BAD WILDUNGEN. Eine Bad Wildungerin wollte mit Geldanlagen ihr Vermögen vermehren - nachdem sie schon kleinere Summen überwiesen hatte und nun Summen im fünfstelligen Bereich einzahlen sollte, wandte sie sich an ihre Sparkasse. Dort traf sie auf einem aufmerksamen Mitarbeiter. 

Die 54-Jährige suchte im Internet nach Möglichkeiten, Geld anzulegen und zu vermehren. Sie stieß auf ein russisches Werbevideo, wo von einer "Investmentfirma" versprochen wurde, dass man durch gute Geldanlage zum Millionär werden kann. Anschließend nahm sie per Mail Kontakt auf. Nach kurzer Zeit meldete sich eine "Mitarbeiterin" dieser Firma.

Nach mehreren Telefonaten, bei denen auch über private Angelegenheiten gesprochen wurde, fasste die Bad Wildungerin Vertrauen. Mit ihrem Einverständnis eröffnete die "Firma" für die Frau ein Konto in der Ukraine, auf das sie über Western Union zweimal Beträge im dreistelligen Bereich überwies. Ihre russische "Beraterin", die sich Dascha nannte, rief in den folgenden Tagen mehrfach täglich an und nahm auch über einen Messengerdienst Kontakt zu ihr auf. Sie erklärte dabei, dass die Frau mehr Geld investieren müsse, um hohe Zinsen zu erzielen. Aufgrund des immer stärker werdenden Drucks lieh sich die Geschädigte Geld bei Verwandten.

Mit ihrem eigenen und dem geliehenen Geld, ein Betrag in mittlerer fünfstelliger Höhe, ging sie nun zu ihrer Sparkasse und wollte das Geld auf das ukrainische Konto überweisen. Dem Mitarbeiter der Sparkasse kam der Sachverhalt verdächtig vor, sodass er die Überweisung nicht durchführte und der Frau den Rat gab, Anzeige bei der Polizeistation in Bad Wildungen zu erstatten. Letztlich blieb ihr dadurch ein größerer Schaden erspart. Die Kriminalpolizei Korbach führt nun die weiteren Ermittlungen wegen Anlagenbetrugs. 

Tipps der Polizei 

  • Vertrauen Sie Ihr Geld ausschließlich seriösen Anbietern an. Lassen Sie sich aussagekräftige Referenzen zeigen. 
  • Nehmen Sie sich Zeit. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und zum Vertragsabschluss drängen. 
  • Lesen Sie die AGB des Anbieters genau durch und fragen Sie bei Unklarheiten gezielt nach. 
  • Lassen Sie sich nicht von hohen Gewinnversprechen blenden. Der Aussicht auf einen hohen Gewinn (Rendite) steht immer ein hohes Risiko, bis hin zum Totalverlust, gegenüber. Nutzen Sie den Service von Verbraucherzentralen und spezialisierten Anwälten (zum Beispiel Fachanwälte für Kapitalmarktrecht) und lassen Sie die Ihnen vorliegenden Angebote prüfen. 
  • Achten Sie auf den Firmensitz. Unseriöse Anbieter von Anlageprodukten wählen ihren Geschäftssitz gerne im Ausland, vor allem in den bekannten Steueroasen in Übersee. 
  • Achten Sie auf die Gesellschaftsform. Beispielsweise unterliegt eine als "Limited" (Ltd.) geführte Gesellschaft mangels Stammkapital keinerlei Haftungsverpflichtung. 
  • Haben Sie Zweifel oder Fragen, wenden Sie sich an Ihre Polizei und sollten Sie bereits geschädigt sein, erstatten Sie Strafanzeige. (ots/r)

- Anzeige -

Publiziert in Polizei

GEMÜNDEN. Einer Betrügerin ging am Donnerstag eine 71-Jährige aus Gemünden auf den Leim. Die Seniorin wurde von einer Frau angerufen, von der sie glaubte, es handele sich um ihre Tochter. Diese gab an, dass sie in der Nähe von Kassel ein Haus kaufen wolle und dafür eine Anzahlung in Höhe von 20.000 Euro benötige.

Die Seniorin ging auf die Forderungen ein und übergab am 4. März um 14 Uhr 20.000 Euro an eine Frau, die von der angeblichen Tochter geschickt worden war. Als sie dann am Spätnachmittag mit der richtigen Tochter telefoniert hatte, flog der Schwindel auf. Die Frau und ihr Geld waren da schon über alle Berge. Anschließend erstattete die geschädigte Seniorin Anzeige bei der Polizei, die teilte der Seniorin mit, dass sie einer Betrugsmasche auf den Leim gegangen sei.

Die Abholerin wurde wie folgt beschrieben: Sie war ca. 160 cm groß, etwa 30 bis 35 Jahre alt und hatte schwarze Haare. Sie trug einen gesteppten langen Mantel, eine graubraune Mütze und einen Mund-Nasenschutz. Die Frau sprach mit ausländischem Akzent und gab sich als Frau Bauer aus. Die Polizei fragt, wer hat eine Frau mit dieser Beschreibung gestern beobachtet. Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, bitte an die Kriminalpolizei in Korbach. Die Telefonnummer lautet 05631/9710.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Betrüger haben Dienstagvormittag bei einem Mann aus Burgwald und bei einer Frau aus Frankenberg angerufen und Corona-Hilfen in Aussicht gestellt. Als die Angerufenen vorab Gebühren zahlen sollten, beendeten sie richtigerweise sofort das Gespräch und informierten die Polizei.

Am 2. März, gegen 10.15 Uhr, klingelte bei einem 66-jährigen Mann aus dem Raum Burgwald das Telefon. Als er das Gespräch entgegennahm, stellte ihm eine Bandansage Corona-Hilfen in Aussicht. Um weitere Informationen zu erhalten, sollte er die Ziffer 1 an seinem Telefon drücken, was er auch tat. Anschließend sagte ihm eine weibliche Stimme, dass er an eine Mitarbeiterin weitergeleitet wird. Diese meldete sich anschließend und gab sich als "Frau Müller" aus. Sie stellte dem Mann Corona-Hilfen in Höhe von 24.000 Euro in Aussicht. Dazu müsse er aber vorab 995 Euro Gebühren zahlen, um die Auszahlung der Hilfen zu ermöglichen. Das erschien dem Mann unseriös, er beendete richtigerweise sofort das Gespräch.

Auf die gleiche Weise wurde eine 63-jährige Frau aus dem Raum Frankenberg gegen 11.25 Uhr angerufen. Hier sprach eine "Frau Wiedemann" mit der Frankenbergerin, diese sollte 976 Euro Gebühren auf ein spanisches Konto einzahlen. Auch sie beendete das Gespräch, ohne auf die Forderungen einzugehen.

In beiden Fällen erschien im Display die Länderkennung 0045 mit einer Rufnummer - die sogenannten "Mitarbeiterinnen" sprachen akzentfrei Deutsch.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 18 Februar 2021 13:48

Corona: Neue Betrugsmasche mit Impfstrategie

BRAKEL. Die Polizei Höxter warnt vor einer neuen Betrugsmasche mit Bezug auf die Corona-Pandemie - In Brakel hatte ein bislang unbekanntes Paar versucht, unbefugt in eine Wohnung zu gelangen, indem es behauptete, eine Impfung vornehmen zu wollen.

Am Dienstag, 16. Februar, waren zwischen 16 Uhr und 17 Uhr im Kobergweg in Höhe Hausnummer 16 ein Mann und eine Frau vor einem Mehrfamilienhaus aufgefallen. Beide hatten angegeben, eine ältere Dame aufsuchen zu wollen, um eine Impfung durchzuführen. Als dies von einer Hausbewohnerin angezweifelt wurde, entfernte sich das kriminelle Pärchen und fuhr mit einem kleinen weißen Transporter davon. Die Frau soll im Alter zwischen 40 bis 50 Jahren und der Mann im Alter zwischen 40 bis 60 Jahren gewesen sein. Beide trugen dunkle Jacken.

Da das Impfen zu Hause aktuell keine übliche Vorgehensweise ist und die Corona-Impfungen im kreisweiten Impfzentrum stattfinden, wird davon ausgegangen, dass sich die Unbekannten Zutritt zur Wohnung verschaffen wollten, um Straftaten zu verüben. Dank der aufmerksamen Nachbarin ist in diesem Fall kein Schaden entstanden. Dennoch bittet die Kriminalpolizei Höxter um Zeugenhinweise zu den Personen oder dem Fahrzeug unter der Telefonnummer 05271/962-0. Die Polizei warnt ausdrücklich davor, Fremden zutritt in die eigenen vier Wände zu gewähren und empfiehlt, im Zweifelsfall sofort den Notruf 110 zu wählen. (ots/r)

-Anzeige-

Publiziert in HX Polizei

BATTENBERG. Am Freitag kam es im Raum Battenberg zu einem Betrug durch sogenannte "falsche Polizeibeamte" - gegen Mittag erhielt ein älterer Mann einen Anruf einer vermeintlichen Polizeibeamtin. Diese gab an, seine Tochter hätte einen Verkehrsunfall gehabt, bei der eine weitere Person zu Tode kam. Um weitere Strafverfahren von ihr abzuwenden, wurde ein Betrag von 30.000 Euro gefordert. Das Geld sollte an den hinterbliebenen Ehemann gezahlt werden.

Da der 90-Jährige aber so viel Geld nicht zu Hause hatte, gab sich die Anruferin auch mit einem geringeren Geldbetrag in Höhe von 10.000 Euro zufrieden. Es wurde ein Treffpunkt für die Geldübergabe in der Nähe des Wohnortes des Mannes vereinbart. Dort wurde das Geld kurze Zeit später an eine männliche Person übergeben. Die Person machte bei der Geldübergabe den Eindruck als würde sie weinen. Der 90-Jährige sprach dem Mann sein Beileid aus und übergab das Geld in einem Umschlag an den vermeintlich hinterbliebenen Ehemann. Anschließend ging er zurück in seine Wohnung.

Da dem 90-Jährigen eine Schweigepflicht bis 18 Uhr auferlegt worden war und er bis zu dieser Uhrzeit niemandem davon erzählen sollte, rief er auch erst nach 18 Uhr bei seiner Tochter an, um sich nach dem Unfall zu erkundigen. Dort fiel der Betrug auf und die Polizei wurde verständigt.

Die Person wird wie folgt beschrieben.

  • männlich
  • etwa 170 Zentimeter groß
  • schwarze Basecap, schwarze Jacke, schwarze Hose und dunkle Schuhe
  • weiße FFP2 -Maske
  • sprach Hochdeutsch
  • deutsches Aussehen

Die Polizei fragt, wer die Geldübergabe beobachtet hat und Angaben machen kann, aus welcher Richtung die Person kam oder welche Fahrzeuge in der Nähe standen. Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, bitte an die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710.

Die Polizei warnt Senioren vor dieser Betrugsmasche und bittet Angehörige älterer Menschen, diese diesbezüglich zu sensibilisieren.

  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder familiären Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
  • Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. Beenden Sie das vorige Telefonat unbedingt durch Auflegen und wählen erst dann die 110.
  • Wenn Sie Opfer geworden sind, wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. (ots/r)

- Anzeige -

Publiziert in Polizei
Freitag, 29 Januar 2021 09:53

Polizei warnt vor Betrügern an der Haustür

BAD WILDUNGEN. Ein dreister Trickdieb erschlich sich am Dienstag in Bad Wildungen zunächst das Vertrauen eines über 80-jährigen Mannes in Bad Wildungen. Der hilfsbereite Senior ließ den Unbekannten in seine Wohnung, dieser nutzte eine kurze Abwesenheit aus und entwendete mehrere hundert Euro. Die Polizei bittet um Hinweise und warnt vor Trickbetrügern an der Haustür.

Am Dienstag klingelte der Unbekannte an der Haustür des Bad Wildungers. Der freundlich wirkende Mann klagte über finanzielle Probleme und bat um Geld. Der Bad Wildunger ließ den Unbekannten daraufhin in seine Wohnung. Hier entwickelte sich ein Gespräch, in dem sich der Unbekannte als Mitarbeiter eines Mobilfunkanbieters ausgab. Der Unbekannte gab seinen Namen mit "Herr Krüger" an und erläuterte die Möglichkeiten eines Internetanschlusses, dabei hinterließ er einen kompetenten und seriösen Eindruck.

Unter einem Vorwand gelang es dem angeblichen "Herrn Krüger", dass der Senior das Zimmer verließ. Die kurzzeitige Abwesenheit nutzte der Trickdieb, um eine kleine, grüne Geldkassette mit 400 Euro und persönlichen Unterlagen aus einem Schrank an sich zu nehmen. Der Täter erklärte plötzlich, dass er mal kurz zu seinem Auto müsse. Der hilfsbereite Senior wollte nun einen kleinen Geldbetrag aus seiner Geldkassette holen, um dem Unbekannten etwas zu spenden. Er musste aber nun feststellen, dass "Herr Krüger" die Kassette mit dem Geld und persönlichen Unterlagen gestohlen hatte.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

  • etwa 45-50 Jahre etwa
  • 180 cm groß
  • kräftige Gestalt
  • rundes Gesicht
  • dunkel und ordentlich bekleidet
  • trug schwarze Wollmütze und Mundschutz
  • spricht Deutsch ohne erkennbaren Akzent oder Dialekt

Die Polizeistation Bad Wildungen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Amtsnummer 05621/70900 um Hinweise zu dem beschriebenen Täter. (ots/r)

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Eine Frau aus dem Raum Frankenberg wurde in den vergangenen Tagen Opfer einer miesen Betrugsmasche durch eine bislang unbekannte Täterin. Eine falsche Bankmitarbeiterin hatte sich bei Frau gemeldet und am Telefon Daten erfragt, die sie später für eine betrügerische Buchung nutzte. Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor der immer wieder auftretenden Betrugsmasche.

Die Betrügerin ging mit der üblichen Masche vor - Sie meldete sich telefonisch bei einer 69-jährigen Frau und gab sich als Mitarbeiterin der Zentrale ihrer Hausbank aus. Die Anruferin kannte einige Daten der angerufenen Frau. Sie erklärte nun, dass die 69-Jährige in nächster Zeit eine neue EC-Karte erhalten soll, daher müsse man einige Daten abgleichen. Auf den Einwand, dass die alte Karte noch länger gültig sei, erwiderte die Betrügerin, dass das bekannt sei, es aber trotzdem eine neue Karte geben würde.

Die "freundliche Anruferin" wirkte dabei seriös und glaubhaft, so dass die Frau ihr die gewünschten Daten mitteilte. In der Folge machte sie sich aber Gedanken über den Anruf, der ihr dann doch merkwürdig vorkam. Sie informierte am nächsten Tag ihre Bank. Dort erfuhr sie, dass es bereits eine Abbuchung von über 2000 Euro gegeben hatte. Sie ließ ihre Karte sperren und konnte damit zumindest weitere Buchungen verhindern. Die Ermittlungen zu der bisher unbekannten Täterin werden nun bei der Kriminalpolizei Korbach geführt.

Tipps der Polizei

  • Ist ihnen der Name des Anrufers unbekannt, prüfen Sie ob es diesen Mitarbeiter tatsächlich gibt.
  • Kontaktieren Sie dazu ihren eigene/n Berater/in.
  • Wählen Sie bei einem Rückruf nur die Ihnen bekannte Telefonnummer der Bank oder suchen Sie diese selbst aus öffentlichen Telefonverzeichnissen heraus.
  • Bankmitarbeiter werden niemals persönliche Daten oder Kontodaten am Telefon erfragen und erst recht nicht nach der persönlichen Geheimzahl (PIN), der EC-Kartennummer oder der Transaktionsnummer (TAN) verlangen.
  • Geben Sie am Telefon niemals Daten (wie Bankdaten, Zugangsdaten oder Passwörter) preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Beenden Sie das Telefonat, sobald Ihnen etwas verdächtig vorkommt. Sprechen Sie mit Familienangehörigen oder anderen Vertrauenspersonen über solche Anrufe und holen Sie sich Rat.
  • Wenn Sie Opfer geworden sind, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. (ots/r)

- Anzeige -

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 05 November 2020 10:17

Neue Corona-Betrugmasche: Polizei klärt auf

WALDECK-FRANKENBERG. Betrüger versuchen im Landkreis Waldeck-Frankenberg weiterhin Geld mit der Angst vor dem Corona-Virus zu machen. Über eine neue Masche informiert die Polizei. Ein Mann meldete sich am Mittwochnachmittag telefonisch bei einer Frau und gab sich als Arzt aus. Der Mann erklärte der Angerufenen, dass sich ihr Sohn im Krankenhaus befände und er so schwer an Covid-19 erkrankt sei, dass er dringend in eine Berliner Klinik verlegt werden müsse.

Da die medizinischen Kapazitäten des hiesigen Krankenhauses aufgrund des lebensgefährlichen Krankheitsbildes begrenzt seien, sei die sofortige Verlegung nötig. Außerdem machte er deutlich, dass lebensrettende Maßnahmen nur mit einer kostenintensiven Medikation möglich sind und die Verlegung des Sohnes per Hubschrauber erfolgen müsse. Die Gesamtkosten würden sich, so der Mann weiter, auf 65.000 Euro belaufen.

Im weiteren Verlauf des Gespräches wurde die Angerufene auch nach anderen Barschaften befragt und wie schnell sie den entsprechenden Geldbetrag zur Verfügung stellen könnte. Außerdem betonte der Anrufer in der Befragung immer wieder, dass die Angelegenheit geheim bleiben müsse und sie auch keinen anderen Arzt hinzuziehen solle.

Die 80-jährige Angerufene nahm nach eigenen Angaben den Anruf sehr ernst, da der Anrufer den Vornamen ihres Sohnes nannte. Als die 80-Jährige ihm erklärte, dass sie nicht über so große Vermögenswerte verfüge, wurde ihr vom Anrufer ein Covid-19 Schnelltest angeboten, der von einem speziellen Rettungsdienst noch am selben Nachmittag an ihrer Wohnanschrift durchgeführt werden sollte. Spätestens hier wurde der 80-Jährigen klar, dass es sich um eine Betrugsmasche handelte.

Sie beendete das Gespräch und rief sofort ihren Sohn an, der sich bei bester Gesundheit befand. Anschließend verständigte sie die Polizei und erstattete Anzeige.

Hinweise der Polizei zur Prävention

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
  • Legen Sie auf, sobald Sie am Telefon mit Geldforderungen konfrontiert werden.
  • Geben Sie am Telefon keine privaten Daten und Informationen über finanzielle Verhältnisse weiter.
  • Seien Sie misstrauisch gegenüber Personen, die sich nicht selbst mit Namen vorstellen.

Wenn Sie unsicher sind, legen Sie auf und wählen Sie die Notrufnummer 110. Nähere Informationen zu Straftaten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und wie man sich davor schützen kann, finden Sie auf www.polizei-beratung.de (ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in Polizei
Seite 1 von 38

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige