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ESSENTHO. Ein weiterer Waldbrand hat am Nachmittag des 20. September etwa 200 Feuerwehrleute aus Marsberg sowie dem Kreis Paderborn und den Städten Olsberg und Brilon in Atem gehalten. In einem Waldstück zwischen Essentho und Marsberg standen 2000 Quadratmeter Unterholz und etwa 150 Festmeter Stapelholz in Flammen. Das Feuer, das an einem steilen Hang ausbrach, drohte sich weitflächig auszubreiten.

Gegen 14 Uhr wurden die ersten Einheiten aus dem Marsberger Stadtgebiet alarmiert, nämlich die Löschgruppen aus Essentho und Meerhof, kurz danach auch die Löschgruppen Westheim und Oesdorf sowie der Löschzug Marsberg. Die Brandstelle lag in einem Waldstück kurz hinter Essentho in Richtung Marsberg.

Aufgrund des extrem trockenen Waldbodens bestand die Gefahr einer weitflächigen Ausdehnung der brennenden Fläche. Ein Hubschrauber der Polizei erkundete aus der Luft die Einsatzstelle und stellte anhand von Wärmebildern eine große Hitzeentwicklung im Waldboden fest. Die Feuerwehrleute nahmen mehrere Strahlrohre vor, um den Brand einzudämmen. Um den Löscheffekt zu verbessern, wurde dem Wasser Netzmittel beigemischt, damit das Löschwasser tiefer in den Boden eindringen konnte.

Wegen der großen Hitze im Boden musste der Waldboden zusätzlich gelockert und umgegraben werden. Da die Einsatzstelle außerhalb des Ortes lag, stellte die Sicherung der Wasserversorgung eine große Herausforderung dar. Daher wurden aus dem Wasserförderzug des Kreises Paderborn mehrere Tanklöschfahrzeuge angefordert, die in einem Pendelverkehr die Wasserversorgung zur Einsatzstelle sicherstellten. Insgesamt sieben Tanklöschfahrzeuge aus Fürstenberg, Wünnenberg, Lichtenau, Büren, Altenbeken, Delbrück und Paderborn rückten an.

Über die Tanklöschfahrzeuge wurden zwei Faltbehälter mit 10.000 Litern Fassungsvermögen befüllt, von denen aus dann die Löschfahrzeuge an der Einsatzstelle versorgt wurden. Knapp 2 Kilometer Schlauchleitung kamen auf diese Weise zusammen. Dank des Einsatzes von zahlreichen Strahlrohren und dem Wasserwerfer eines Tanklöschfahrzeugs war das Feuer schnell unter Kontrolle. Da die Einsatzkräfte aber mit einer sehr kräftezehrenden Arbeit konfrontiert waren, musste bereits frühzeitig für ausreichend Personal gesorgt werden. Daher entschied sich die Einsatzleitung, zwei Löschzüge der überörtlichen Hilfe anzufordern.

Die Leitstelle alarmierte darauf einen Löschzug aus Brilon und einen weiteren aus Olsberg zur Einsatzstelle. Deren Kameradinnen und Kameraden lösten dann die Marsberger Wehrleute vor Ort ab. Zur Verpflegung der Einsatzkräfte wurde das Deutsche Rote Kreuz alarmiert, die die Einsatzkräfte mit Getränken und Essen versorgten. Um den hohen Bedarf an Schaummittel sicherzustellen, rückten Fahrzeuge aus Meschede und Brilon aus - diese wurden aber letztlich nicht mehr benötigt.

Um die zahlreichen Einsatzkräfte zu koordinieren, wurden mehrere Einsatzabschnitte wie Brandbekämpfung, Wasserversorgung, Verpflegung und Bereitstellung gebildet.

Nach etwa fünf Stunden konnten die Einsatzkräfte mit dem Rückbau beginnen und die ersten Einheiten die Einsatzstelle verlassen, eine Brandsicherheitswache verblieb noch bis in den späten Abend an der Einsatzstelle. Insgesamt 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren aus Marsberg, Brilon, Olsberg und dem Kreis Paderborn im Einsatz. Die Einsatzleitung übernahm der Leiter der Feuerwehr Marsberg, Josef Straub.

Ferner waren der Kreisbrandmeister aus Paderborn sowie die Kreisbrandmeisterei des HSK vor Ort. Die Führungsunterstützung der Feuerwehr Marsberg wurde ebenfalls alarmiert, um die Einsatzleitung zu unterstützen. Für die Marsberger Feuerwehr war dieser Einsatz der zweite größere Waldbrand binnen weniger Stunden. Die Feuerwehr weist ausdrücklich darauf hin, dass aufgrund der extremen Trockenheit eine sehr hohe Waldbrandgefahr herrscht und bittet daher um besondere Vorsicht in den heimischen Wäldern. (Feuerwehr Marsberg)

Link: Essentho: 90 Kräfte bei Flächenbrand im Einsatz (20. September 2020)

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Publiziert in HSK Feuerwehr
Sonntag, 20 September 2020 15:50

Essentho: 90 Kräfte bei Flächenbrand im Einsatz

ESSENTHO. Zu einem Flächenbrand in einem Waldstück nahe des Missionsheims in Essentho wurden am frühen Sonntagmorgen die Feuerwehren aus Essentho, Meerhof, Westheim, Marsberg und Fürstenberg alarmiert. Eine Fläche von etwa einem halben Hektar stand in Flammen. Dank eines umfangreichen Löschangriffs war der Brand schnell unter Kontrolle und breitete sich nicht weiter in den angrenzenden Wald aus.

Gegen 5.30 Uhr wurde zuerst die Löschgruppe Essentho zu einer unklaren Rauchentwicklung in der Goldbuschstraße alarmiert. Dies entpuppte sich vor Ort als Flächenbrand, woraufhin kurze Zeit später die Löschgruppen aus Meerhof, Westheim und Oesdorf sowie der Löschzug Marsberg alarmiert wurden. Auch der Löschzug aus Fürstenberg wurde mit seinem TLF2000 angefordert, das speziell bei Waldbränden zum Einsatz kommt.

An der Einsatzstelle wurden drei Abschnitte gebildet, nämlich Brandbekämpfung, Wasserversorgung und Bereitstellung. Zur Brandbekämpfung wurden zunächst mehrere C- und D-Strahlrohre vorgenommen, später auch ein Wasserwerfer des Löschzugs Fürstenberg. Dem Löschwasser wurde Netzmittel beigemischt. Diese Maßnahme zeigte einen schnellen Einsatzerfolg, da das Löschwasser mit dem Netzmittelzusatz schneller und tiefer in das brennende Unterholz eindringen konnte.

Zu Einsatzbeginn gingen mehrere Trupps unter Atemschutz vor, um sich vor der starken Rauchentwicklung zu schützen. Hier waren zunächst die Einsatzkräfte aus Essentho und Meerhof im Einsatz. Um auch Glutnester in betroffenen Baumkronen und Baumwipfeln ablöschen zu können, wurde der Wasserwerfer des Löschzugs Fürstenberg vorgenommen. Mit diesem können bis zu 2000 Liter Wasser pro Minute abgegeben werden. 

Die Wasserversorgung wurde aus öffentlichen Hydranten und einer Zisterne sichergestellt, damit der hohe Bedarf an Löschwasser gedeckt werden konnte. Hier waren vor allem die Einheiten aus Marsberg und Westheim zuständig. Im Bereitstellungsraum standen Einsatzkräfte aus Oesdorf und Westheim zur Verfügung, die schließlich ihre Kameradinnen und Kameraden aus Meerhof und Essentho bei der Brandbekämpfung ablösen konnten. Das Deutsche Rote Kreuz rückte mit einem RTW und einer Versorgungseinheit an, um die Einsatzkräfte mit Verpflegung und Getränken zu versorgen und den Eigenschutz der Einsatzkräfte sicherzustellen. Der Löschzug Marsberg stellte zudem den Grundschutz für den Marsberger Norden sicher, da alle vier Löschgruppen dort in den Einsatz eingebunden waren.

Nach einer knappen Stunde war der Brand unter Kontrolle, der gesamte Einsatz dauerte bis in den späten Morgen. Die Löschgruppe Essentho kontrollierte den ganzen Sonntag über die Einsatzstelle mehrmals auf eventuelle Glutnester. Unter der Leitung von Wehrleiter Josef Straub waren 75 Einsatzkräfte der Feuerwehr und 15 Einsatzkräfte des DRK sowie die Polizei im Einsatz. Für die Löschgruppe Essentho war es der dritte Einsatz innerhalb 12 Stunden - bereits am Abend vorher waren sie zu einem Verkehrsunfall und einer unklaren Rauchentwicklung innerorts alarmiert worden. Wir berichteten.

Link: Von Fahrbahn abgekommen und überschlagen: Fahrer verletzt (19. September 2020)

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Publiziert in HSK Feuerwehr

ESSENTHO. Zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person wurden am frühen Samstagabend die Löschgruppe Essentho, die First Responder Essentho sowie Rettungsdienst und Polizei alarmiert.

Der Unfall ereignete sich auf der Landesstraße 549 zwischen Essentho und Marsberg. Der Fahrer eines Richtung Marsberg fahrenden Pkw kam aus ungeklärter Ursache nach links von der Straße ab und rutschte eine Böschung hinunter. Dabei überschlug er sich mehrfach, knickte einen Baum ab und kam schließlich in 15 Metern Tiefe zum Stehen. 

Bei Eintreffen der Rettungskräfte hatte sich der Fahrer bereits selbst aus seinem Fahrzeug befreit. Die Maßnahmen der Feuerwehr bestanden somit in der Sicherung der Einsatzstelle, Betreuung und Erstversorgung des Verletzten sowie der Unterstützung des Rettungsdienstes.

Ferner wurde das Fahrzeug erkundet, der Brandschutz sichergestellt und die Fahrzeugbatterie abgeklemmt. Nach etwa dreißig Minuten konnten die knapp 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr und die First Responder die Einsatzstelle verlassen.

Die Einsatzleitung hatte der Essenthoer Löschgruppenführer Cyrill Stute.

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ESSENTHO. Zu einem Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen wurden am späten Vormittag des 27. Juni die Feuerwehren aus Essentho, Marsberg und Oesdorf sowie die First Responder aus Essentho und der Rettungsdienst aus Bad Wünnenberg und Marsberg alarmiert.

Auf der Landesstraße 549, zwischen Marsberg und Essentho, ereignete sich ein Unfall, wobei der Pkw von der Straße abkam und eine Böschung herunter auf eine Wiese stürzte. Zwei Personen wurden verletzt und kamen in ein Krankenhaus. Die Landesstraße war für etwa drei Stunden gesperrt.

Insgesamt waren vier Fahrzeuge auf der Landstraße in Richtung Marsberg hintereinander unterwegs. Aufgrund eines Wildwechsels musste der vordere Pkw plötzlich abbremsen. Die beiden hinteren Fahrzeuge gerieten dadurch in einen Auffahrunfall, wodurch ein Fahrzeug von der Fahrbahn geschoben wurde und etwa fünf Meter eine Böschung hinunter stürzte. Dabei überschlug es sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Die Fahrerin des überschlagenen Pkw war glücklicherweise nicht eingeklemmt und wurde von den First Respondern erstversorgt. Sie konnte zügig aus ihrem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Auch der Fahrer des aufgefahrenen Pkw war verletzt und wurde erstversorgt. Nach Eintreffen des Rettungsdienstes kümmerte sich dieser um die weitere Behandlung der Verletzten und um den Transport in das Marsberger Krankenhaus.

Die Löschgruppe Essentho sicherte die Einsatzstelle und stützte den überschlagenen Pkw mittels Steckleiterteilen ab, sodass die Erstversorgung und die Rettung der Insassin gefahrlos durchgeführt werden konnte. Da eine leichte Rauchentwicklung aus dem Motorbereich des Fahrzeugs zu beobachten war, wurden zudem ein C-Rohr und ein Pulverlöscher für den Brandschutz in Bereitschaft genommen.

Zur Absperrung der stark befahrenen Straße wurden die Löschgruppe Oesdorf sowie der Löschzug Marsberg nachgefordert, damit die Landesstraße 549 zwischen der Bundesstraße 7 und Essentho für den fließenden Verkehr gesperrt werden konnte. Während die Rettung der verunfallten Personen zügig vonstatten ging, gestaltete sich die Bergung des Fahrzeugs von der Wiese als sehr aufwändig.

Der zuerst eingetroffene Abschleppdienst konnte das Fahrzeug nicht gefahrlos von der Wiese über die Böschung bergen, weshalb ein zweites Abschleppunternehmen nachgefordert wurde. Nach erfolgter Bergung und Reinigung der Fahrbahn konnte die Feuerwehr nach etwa drei Stunden den Einsatz beenden. Unter Leitung des stellvertretenden Wehrleiters Michael Hüwel waren etwa 25 Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Einsatz.

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ESSENTHO. Zu einem Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen wurden Ende Oktober die vier Löschgruppen des Brandschutzbezirks Nord alarmiert. Nahe Essentho war es zu einem Verkehrsunfall gekommen, näheres noch unklar - über das automatische Notrufsystem eCall war die Unfallmeldung bei der Leitstelle eingegangen.

Aber schon auf der Anfahrt zeigte sich den Einsatzkräften der zuerst alarmierten Löschgruppe Essentho: Zwei Fahrzeuge waren beteiligt, mit mehreren Verletzten war zu rechnen – weitere Rettungskräfte wurden zügig nachgefordert. Mit diesem Szenario wurden die vier Löschgruppen aus Essentho, Meerhof, Oesdorf und Westheim auf ihrer diesjährigen gemeinsamen Zugübung konfrontiert.

Die Essenthoer Kameraden Tim Heiße und Philipp Gutzeit hatten gemeinsam mit dem stellvertretenden Wehrleiter Michael Hüwel eine herausfordernde Einsatzlage geplant: An einer Kreuzung waren zwei Pkw kollidiert, woraufhin einer in den Straßengraben geriet, das andere Fahrzeug lag in etwa zwanzig Meter Entfernung auf der Seite. Insgesamt vier Personen waren in den Fahrzeugen eingeschlossen oder eingeklemmt und zeigten unterschiedliche Verletzungsmuster.

Eine fünfte Person, ein Kind, wurde aus einem der Fahrzeuge heraus geschleudert und lag einige Meter von diesem entfernt auf der Straße. Diese Übungslage erwies sich für die Einsatzkräfte aus mehreren Gründen als sehr fordernd. So hatten sie zu Übungsbeginn keinerlei Kenntnis über die Anzahl der Verletzten und auf Grund der zwei beteiligten Fahrzeuge waren mehrere Einsatzschwerpunkte zu setzen, die parallel abzuarbeiten waren. Die besondere Lage der beiden beteiligten Pkw erschwerte die Vornahme hydraulischer Rettungsgeräte und das Retten der Insassen aus ihren Fahrzeugen.

Unter der Leitung von Essenthos Löschgruppenführer Cyrill Stute konnten die etwa 50 teilnehmenden Einsatzkräfte diese Übungslage zügig und erfolgreich abarbeiten. Die Übungslage sah mehrere verletzte Personen vor. Im auf der Seite liegenden Pkw befanden sich noch zwei Insassen, eine bewusstlose und eine ansprechbare eingeklemmte Person, die über Kopf-, Nacken-, Rücken- und Beckenschmerzen klagte. Ein aus dem Fahrzeug geschleudertes Kind lag einige Meter entfernt auf der Straße und musste reanimiert werden.

Im anderen Fahrzeug befanden sich ebenfalls zwei Personen mit ähnlichen Verletzungsmustern. Aus den Fahrzeugen musste jeweils eine Person sofort, die andere schnell gerettet werden. Dazu wurden jeweils innere Retter durch das Heck ins Fahrzeug geschickt. Diese erkundeten nicht nur das Innere des Fahrzeugs, sondern übernahmen auch die Betreuung der ansprechbaren Verletzten. Unter Vornahme hydraulischer Rettungsgeräte konnten die Einsatzkräfte die ihnen gestellten Aufgaben erfolgreich bewältigen.

Gerade junge Einsatzkräfte, die noch nicht oft die Gelegenheit hatten, mit Schere und Spreizer zu arbeiten, nutzten diese Gelegenheit und konnten ihr Können unter Beweis stellen. Nach knappen anderthalb Stunden konnte die Übungsleitung die Übung beenden und ein positives Fazit ziehen. In einer kurzen Nachbesprechung ließen alle Führungskräfte den Übungsablauf noch einmal Revue passieren und Anregungen für künftige Einsätze wurden ausgetauscht.

Der Löschzug Marsberg unterstützte die Übung mit der Besatzung des ELW und der Simulation der Leitstelle. Nicht nur die Einsatzmaßnahmen vor Ort mussten realitätsnah geübt werden, auch die im Einsatz notwendige Kommunikation mit ELW und Leitstelle wurde in den Übungsablauf eingebunden. Mit einem kleinen Imbiss am Gerätehaus in Essentho ließen die beteiligten Kameradinnen und Kameraden aus dem Brandschutzbezirk Nord diesen gemeinsamen Übungsabend dann ausklingen.

Besonderer Dank gilt den zwei Verletztendarstellern der Jugendfeuerwehrgruppe Essentho, die ihre Aufgabe sehr gut und der Lage entsprechend erfüllen konnten. (Feuerwehr Marsberg)

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Publiziert in HSK Feuerwehr
Sonntag, 20 Oktober 2019 17:30

VW brennt bei Essentho: Löschgruppe im Einsatz

ESSENTHO. Ein Fahrzeugbrand auf der Landesstraße 549 zwischen Essentho und Marsberg rief am Abend des 19. Oktober die Löschgruppe aus Essentho auf den Plan. Da die Einsatzkräfte die Einsatzstelle zügig erreichten, konnte der Brand schnell gelöscht werden. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Gegen 19.45 Uhr ging die Alarmierung bei der Löschgruppe Essentho ein. Nur kurz danach rückten die ersten Einsatzkräfte aus - im Vorfeld einer Geburtstagsfeier hatte man sich bereits kurz vorher am Gerätehaus getroffen. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass der Kleinwagen, ein VW-Polo, über eine nachgerüstete Autogas-Anlage verfügte.

Durch das frühe Eintreffen der Einsatzkräfte führte dies aber nicht zu besonderen Schwierigkeiten: Das Feuer blieb auf den Motorraum begrenzt, ein Übergreifen auf die gesamte Karosserie konnte verhindert werden. Unter Atemschutz konnte ein Trupp mit dem Schnellangriff das Feuer zügig löschen. Dabei setzten sie auch eine Netzmittelpatrone ein, um eine bessere Löschwirkung zu erzielen. Dies hatte auch den gewünschten Effekt, so dass der ebenfalls aufgebaute Schaumangriff nicht mehr zum Einsatz gebracht werden musste.

Neben der Brandbekämpfung sicherten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle, leuchteten diese aus und unterstützten die Polizei beim Absperren der Landesstraße. Anschließend wurde die Fahrbahn gereinigt, bevor sie von der Polizei wieder freigegeben wurde. Der VW wurde abgeschleppt.

Im Einsatz waren 16 Einsatzkräfte der Löschgruppe Essentho unter Leitung von Cyrill Stute, nach einer knappen Stunde konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle wieder verlassen. (Feuerwehr Marsberg)

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Publiziert in HSK Feuerwehr
Freitag, 30 August 2019 10:33

Scheunenbrand bei Essentho

ESSENTHO. Ein Vollbrand einer Scheune rief am späten Nachmittag des 29. August die Feuerwehren aus Essentho, Meerhof, Oesdorf, Westheim und Marsberg auf den Plan - auch Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden, die in der Scheune untergebrachten landwirtschaftlichen Geräte waren aber nicht zu retten. Etwa 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren bis in die Abendstunden vor Ort.

Gegen 18 Uhr wurden zunächst die Feuerwehren aus Essentho, Meerhof, Oesdorf und Marsberg alarmiert. Gemeldet wurde ein Scheunenbrand in Essentho in Nähe der Sportanlagen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Scheune bereits in Vollbrand.

Umgehend wurde ein Löschangriff vorbereitet. Als besonders aufwändig stellte sich aber die Wasserversorgung heraus, da sich die Einsatzstelle außerhalb des Ortes befand. Daher wurden weitere Einsatzkräfte aus Westheim und Marsberg alarmiert. Unter der Leitung von Wehrleiter Josef Straub wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet: Wasserversorgung, Brandbekämpfung, Bereitstellung und rettungsdienstliche Versorgung.

Die Wasserversorgung wurde aus einem Unterflurhydranten in der Nähe und vom Gelände eines mehrere hundert Meter entfernten Industriebetriebs hergestellt. Dies übernahmen Einsatzkräfte aus Essentho, Westheim und Oesdorf sowie der Löschzug Marsberg. Die Löschgruppen aus Meerhof und Essentho übernahmen die Brandbekämpfung. Zur Brandbekämpfung wurden zeitweise vier Rohre eingesetzt, die Einsatzkräfte gingen dabei unter Atemschutz vor. Der Einsatz von Netzmitteln stellte sich dabei als höchst effektiv heraus.

Mittels Zumischer wurde dem Löschwasser Schaummittel zugefügt, was die Löschmaßnahmen erheblich beschleunigte. Binnen kurzer Zeit war der Brand unter Kontrolle, bereits nach einer knappen Stunde konnte mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden. Dazu wurde ein Bagger eingesetzt, mit dem das Brandgut auseinandergezogen und abgelöscht werden konnte.

Eine Ausbreitung des Brandes auf das angrenzende Stoppelfeld konnte so verhindert werden. Auch Rettungsdienste waren zur Eigensicherung der Einsatzkräfte vor Ort, mussten aber nicht tätig werden. Die Polizei nahm bereits an der Einsatzstelle Ermittlungen zur Brandursache auf. (Feuerwehr Marsberg)

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Publiziert in HSK Feuerwehr

ESSENTHO. Zwei Erwachsene, ein Kleinkind und ein Baby sind beim Frontalzusammenstoß zweier Autos am Ortsrand von Essentho schwer verletzt worden. Neben Rettungswagen und Notarzt war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

Der Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwochnachmittag gegen 16.15 Uhr an der Einmündung der Kapellenstraße in die L 549 (Fürstenberger Straße). Eine 21-jährige Marsbergerin befuhr mit ihrem Wagen die L 549 aus Richtung Marsberg kommend und wollte nach links in die Kapellenstraße abbiegen. Hierbei kollidierte sie frontal mit dem auf der L 549 entgegenkommenden Wagen eines 38-Jährigen aus Chemnitz.

Der Mann aus Chemnitz, die Marsbergerin sowie die in ihrem Auto sitzenden Kinder - ein vier Jahre altes Kleinkind und ein drei Monate altes Baby - wurden dabei schwer verletzt. Das vierjährige Kind wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, die drei weiteren Verletzten kamen in umliegende Krankenhäuser.

An beiden Autos entstanden erhebliche Schäden, die Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Nach erster Einschätzung der Polizei handelt es sich um wirtschaftliche Totalschäden. Die Feuerwehr streute auslaufende Betriebsstoffe ab. Die Fahrbahn der L 549 war für mehr als zwei Stunden voll gesperrt. (ots/pfa) 

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Publiziert in HSK Polizei

DORFITTER. Der von Höhenrettern des Technischen Hilfswerkes (THW) im Steinbruch in Dorfitter gerettete junge Uhu (wir berichteten) erholt sich derzeit in einer Auffangstation für Greifvögel und Eulen. Fest steht inzwischen: Ohne ein Eingreifen der Korbacher Helfer hätte die kleine Eule wohl die nächsten 24 Stunden nicht mehr überlebt.

Das THW war am vergangenen Freitag in den alten Steinbruch von Dorfitter gerufen worden, nachdem der Betriebsleiter die tote Eulenmutter am Fuße einer Steilwand gefunden hatte - in der Wand liegt das Nest, in dem die Uhu-Eltern eigentlich ihren Nachwuchs aufziehen wollten. Vermutlich durch eine Krankheit verendete die Mutter, das Schicksal des Vaters ist ungewiss. Es ist aber zu befürchten, dass auch er der möglichen Krankheit zum Opfer gefallen ist.

Im Nest in der Steilwand fanden die Höhenretter schließlich zwei tote und ein noch lebendes Uhu-Junges. Nach der Rettung aus dem Nest brachten Mitarbeiter des Steinbruchs die junge Eule umgehend in die Auffangstation für Greifvögel und Eulen in Marsberg-Essentho. Dort besuchten inzwischen einige THW-Jugendliche mit Zugführer Dirk Gernand das verwaiste Jungtier. In der Station erfuhren die Korbacher Helfer, dass der kleine Uhu ohne ein Eingreifen der Höhenretter nicht überlebt hätte. Vermutlich schon innerhalb der nächsten 24 Stunden wäre auch das einzig noch lebende Jungtier verendet - glücklicherweise kam es anders.

Bereits am zweiten Tag habe das Jungtier in der Obhut der Station schon normal gefressen, berichtete Gernand. Man gehe also davon aus, dass er in drei bis vier Monaten wieder ausgewildert werden könne. (pfa) 


Links:
THW Korbach
Essenthoer Mühle

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Publiziert in THW

MEERHOF/FÜRSTENBERG. Nach einem Zusammenstoß auf der L 636 bei Marsberg-Meerhof sind am Samstag beide Autos von der Straße abgekommen. Der Wagen der mutmaßlichen Unfallverursacherin stürzte in einen Wassereinlauf, so dass die Frau im Fahrzeug eingeschlossen war und von der Feuerwehr befreit werden musste.

Mit einem VW Passat Variant befuhr eine 38 Jahre alte Autofahrerin aus Bad Wünnenberg am Samstag gegen 9.15 Uhr die L 636 aus Richtung Fürstenberg kommend in Fahrtrichtung Meerhof. Kurz hinter der Kreisgrenze zwischen dem Kreis Paderborn und dem Hochsauerlandkreis näherte sich von links auf einem Wirtschaftsweg eine 55-jährige Autofahrerin aus Marsberg mit einem VW Caddy. Die Frau wollte die vorfahrtberechtigte Landstraße geradeaus in Richtung Essentho überqueren, achtete dabei aber scheinbar nicht auf den von rechts kommenden Passat.

Beide Fahrzeuge kommen von der Straße ab
Beide Auto stießen mit großer Wucht zusammen. Der Caddy kam unmittelbar nach der Kollision von der Fahrbahn ab und stürzte noch an der Kreuzung in einen Wassereinlauf, prallte dabei noch mit der rechten Front gegen einen Baum und blieb schließlich gut drei Meter unterhalb des Straßenniveaus liegen. Der stark an der Front beschädigte Passat fuhr unkontrolliert noch gut 20 Meter weiter, kam dann nach rechts von der Straße ab, fuhr eine Böschung hinunter und blieb mit der Front schließlich in einem Acker stecken.

Während die Passatfahrerin laut Feuerwehrsprecher Frank Steker (Marsberg) noch selbst aus seinem Wagen ausgestiegen war, bereitete es große Schwierigkeiten, die schwer verletzte Caddyfahrerin aus ihrem Fahrzeug zu befreien. "Die Frau war zwar nicht im eigentlichen Sinne eingeklemmt, aber im Fahrzeug eingeschlossen", sagte Steker an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de. Das Problem sei jedoch die Lage des Fahrzeugs gewesen - umgeben von dem Wassereinlauf, dem Hang und dem Baum. In Abstimmung mit Notarzt und Rettungsdienst entschlossen sich die Einsatzkräfte dazu, den verunfallten Wagen mit einer Seilwinde zu stabilisieren und mit einer weiteren Winde auf die Straße zurückzuziehen. Anschließend wurde die Frau mit dem Spineboard aus Wagen gerettet. Der Einsatz hydraulischen Gerätes war dazu laut Frank Steker nicht notwenig. Starkregen und Sturm erschwerten die Arbeiten der Helfer, die unter der Einsatzleitung von Wehrleiter Alfons Kleffner (Marsberg) standen. 

Zwei Notärzte im Einsatz
Caddyfahrerin und Passatfahrerin wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert. Im Einsatz waren je ein Notarzt- und ein Rettungswagen aus dem HSK und dem Kreis Paderborn. Die Feuerwehren aus Marsberg, Meerhof, Essentho, Oesdorf und Fürstenberg waren laut Steker mit insgesamt rund 50 Einsatzkräften an der Unfallstelle. Nach der Rettung der Frau reinigten die Feuerwehrleute die Fahrbahn und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Die L 636 blieb längere Zeit voll gesperrt. Die Schadenshöhe bezifferte die Polizei mit 30.000 Euro. (pfa)  

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Publiziert in HSK Retter
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