Michael Fränkel

Michael Fränkel

SCHMALLENBERG. Seit Anfang Januar ist Sebastian Kligge der neue Leiter der Polizeiwache in Schmallenberg. Der 49-jährige Polizeihauptkommissar aus Arnsberg ist seit 1994 bei der Polizei NRW tätig. Nach Stationen in Wuppertal und Dortmund sowie einem Auslandsaufenthalt in Afghanistan ist er seit 2012 bei der Polizei im Hochsauerlandkreis. In dieser Zeit hat er auf verschiedenen Polizeiwachen und bei der Polizei-Leitstelle gearbeitet.

Am Freitag wurde Sebastian Kligge offiziell von Landrat Dr. Karl Schneider, dem Abteilungsleiter Polizei Thomas Vogt und der Direktionsleiterin für Gefahrenabwehr und Einsatz, Mareen Weische, vorgestellt und herzlich begrüßt. Auch Bürgermeister Burkhard König war anwesend und freute sich, den neuen Leiter der Polizeiwache willkommen zu heißen.

In seiner bisherigen, noch recht kurzen Zeit in Schmallenberg hat Sebastian Kligge schnell festgestellt: „Die Zusammenarbeit mit der Stadt und insbesondere dem Ordnungsamt funktioniert exzellent!“ (ots/r)

Montag, 10 März 2025 18:33

Dr. Aßmann nach 24 Jahren verabschiedet

FRANKENBERG. In einer Feierstunde wurde der scheidende Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. med. Volker Aßmann an seinem letzten Arbeitstag verabschiedet. Geschäftsführung, Betriebsrat, Pflegedienstleitung, Aufsichtsrat, Kollegen und der Förderverein bedankten sich herzlich für sein großes Engagement zum Wohle des Kreiskrankenhauses. Durch die Grußworte aller Redner zog sich wie ein roter Faden die Einsicht, dass das Kreiskrankenhaus Frankenberg und insbesondere die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. Aßmann sehr viel zu verdanken haben. Mehrfach wurde betont, dass er in seiner Führungsrolle das Wohl der Mitarbeitenden, Patienten und der Klinik selbst stets im Blick hatte und sein Handeln danach ausrichtete.

Landrat Jürgen van der Horst sprach als Aufsichtsratsvorsitzender und im Namen des Krankenhausträgers Landkreis Waldeck-Frankenberg: „Ein Krankenhaus steht und fällt mit dem Vertrauen der Patienten. Dr. Aßmann ist es gelungen, dieses Vertrauen in die Bevölkerung zu tragen und den Familien ein sicheres Gefühl zu geben. Ihr Erfolg in der Entwicklung des Hauses ist unsere Herausforderung, dieses besondere Niveau zu erhalten und auszubauen.“

Geschäftsführerin Margarete Janson bedankte sich für das große Engagement und die exzellente fachliche Arbeit sowie für seine Geduld und Fürsorge: „Es gab immer wieder Momente, in denen Sie uns gezeigt haben, worauf es ankommt.“

Der Betriebsratsvorsitzende Uwe Patzer hob heraus, dass Herr Dr. Aßmann immer ein offenes Ohr für alle seine Mitarbeiter hatte: „Die gute Stimmung im Team bewirkt, dass es für die Abteilung mehr Bewerber als freie Stellen gibt.“ Auch Pflegedienstleiterin Silvia Vesper erlebte ihn als „Fürsprecher, Mentor und Unterstützer seiner Kolleginnen und Kollegen“.

Der Vorsitzende des Fördervereins Dr. Schmid bedankte sich für alle den Menschen, denen Dr. Aßmann als Mediziner geholfen hat, und betonte, dass er das Haus sehr gut aufgestellt verlasse.

Neben vielen guten Wünschen für seinen Ruhestand verabschiedete sich das Team der Gynäkologie und Geburtshilfe musikalisch. Auf die Melodie „Über den Wolken“ von Reinhard Mey karikierten sie den Arbeitsalltag mit ihrem Chef und brachten die Gäste herzhaft zum Lachen.

Dr. Volker Aßmann bedankte sich für die vielen guten Wünsche für seinen Ruhestand und stellte fest: „Die Cheffrage zu Hause ist geklärt.“ In einer bewegenden Rede ließ er die letzten fast 24 Jahre Revue passieren. Er rückte das Team der Abteilung in den Mittelpunkt, das maßgeblich für die gute Entwicklung sei. „Die Mitarbeitenden unseres Teams identifizieren sich mit der Abteilung und tragen unsere Werte Respekt und Wertschätzung mit, die der Schlüssel für die gute Zusammenarbeit sind. Eure Freundlichkeit und Souveränität, auch in stressigen Situationen, sind für die positive Wirkung auf Patienten und Angehörige von großer Bedeutung.“

Dr. Aßmann bedankte sich für die wertvolle Unterstützung durch seine Frau Ulrike Aßmann, die stets neben ihm und nicht hinter ihm gestanden und seine beruflichen Erfolge erst ermöglicht habe. Ganz besonders dankbar sei er, dass auch seine Mutter noch an dieser Feier teilnehmen konnte.

Dr. Aßmann schloss mit den besten Wünschen für seinen Nachfolger und wünschte der Klinik weise Entscheidungen auf Augenhöhe auf dem Weg zur Fusion.

Montag, 10 März 2025 15:51

Sperrung wegen Bauarbeiten

FRANKENAU. Hessen Mobil erneuert in der Zeit von Montag, dem 17. März, bis voraussichtlich 20. Juni die Fahrbahndecke der Landesstraße 3085 in der Ortsdurchfahrt des Frankenauer Stadtteils Altenlotheim grundhaft. Gleichzeitig werden von der Stadt Arbeiten an den Wasserleitungen durchgeführt. Zudem wird die bestehende Bushaltestelle erneuert und barrierefrei umgebaut.

Besonders herausfordernd ist die Sanierung aufgrund der bisherigen Wechsel zwischen gepflasterten und asphaltierten Teilabschnitten. In den bereits asphaltierten Bereichen wird die obere Schicht bis zu einer Tiefe von 4,5 cm abgefräst und anschließend neu asphaltiert. In den gepflasterten Abschnitten wird das vorhandene Pflaster entfernt, die Trag- und Deckschicht auf einer Gesamtstärke von 15,5 cm neu asphaltiert und die Pflastersteinrinne durch eine 3,5 cm dicke Gussasphaltschicht ersetzt.

Die Bauarbeiten werden aus technischen Gründen in zwei Abschnitten durchgeführt. Der erste Bauabschnitt betrifft die Strecke zwischen der Straße „Am Köppel“ und dem „Burgweg“, inklusive der Kreuzung. Anschließend folgt die Sanierung des Abschnitts zwischen dem „Burgweg“ und dem Ortsausgang in Richtung Schmittlotheim.

Während der gesamten Bauzeit muss die Ortsdurchfahrt vollständig gesperrt werden. Die Umleitung führt aus Richtung Schmittlotheim über die B 252 bis zum Abzweig der B 253 und weiter über Geismar und Dainrode bis zur L 3085 nach Frankenau. Die Umleitungsstrecke ist in beide Richtungen ausgeschildert.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf 750.000 €, wovon die Stadt rund 250.000 € übernimmt. Hessen Mobil bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Einschränkungen.

KORBACH. Zu einem Küchenbrand in einem Wohnhaus im Ortsteil Nordenbeck wurden die Feuerwehren der Kernstadt, Nordenbeck und Ober-Ense am Freitag, dem 7. März, gegen 11.30 Uhr alarmiert. Weiterhin rückten die Atemschutznotfallteams aus Lengefeld und Nieder-Ense zur Einsatzstelle aus.

Die örtliche Feuerwehr führte sofort eine erste Erkundung durch und konnte die nachrückenden Einsatzkräfte zielgerichtet einweisen. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz vor und konnten den Brand im Küchenbereich rasch lokalisieren und eindämmen. Dank des schnellen Eingreifens konnte das Feuer auf den Küchenbereich begrenzt werden.

Die Rauchentwicklung war jedoch enorm, sodass sich der Rauch bereits vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte im gesamten Haus ausgebreitet hatte. Aufgrund des Rußschadens ist das Gebäude derzeit nicht mehr bewohnbar. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befand sich niemand im Haus. Eine Bewohnerin, die den Brand bemerkte, versuchte noch eigene Löschmaßnahmen, musste diese jedoch aufgrund der starken Rauchentwicklung abbrechen. Der Rettungsdienst übernahm vorsorglich die Betreuung der Bewohnerin.

Nach der Brandbekämpfung setzten die Einsatzkräfte Wassersauger ein, um den Schaden durch das Löschwasser zu minimieren. Nach etwa eineinhalb Stunden konnte die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben werden. Die Polizei hat nun die weiteren Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Ein Rettungswagen (RTW) stand während der gesamten Einsatzdauer in Bereitschaft, um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten.

FRANKENBERG. Mit dem Alarmstichwort „F3, Brand Scheune, 2. Alarm FF Frankenberg“ wurde die Feuerwehr am Samstagabend, dem 8. März, gegen 20 Uhr zu einem Brand in einem Holzunterstand in der Straße Stockweg in Viermünden gerufen. Vor Ort brannten bereits zwei Traktoren und ein Ladewagen, während das Feuer drohte, auf angrenzende Wohnhäuser überzugreifen.

Insgesamt waren 66 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Frankenberg, Viermünden und Schreufa unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Trost mit 12 Fahrzeugen vor Ort. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz vor und setzten drei C-Rohre ein, um die Flammen zu bekämpfen. Um die Löscheffizienz zu steigern, wurde dem Wasser Netzmittel beigemischt.

Dank des schnellen Eingreifens konnte das Übergreifen des Feuers auf die angrenzenden Wohnhäuser erfolgreich verhindert werden. Lediglich eine Garage im Wohnhaus wurde verraucht, es entstanden jedoch keine weiteren Schäden am Gebäude.

Um 21 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden, die Nachlöscharbeiten zogen sich bis gegen 23 Uhr hin. Bei dem Einsatz war auch ein Rettungswagen (RTW) vor Ort, um mögliche Verletzte schnell versorgen zu können. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Zudem war die Polizei zur Absicherung und für erste Ermittlungen am Einsatzort.

Die Brandursache sowie die genaue Schadenshöhe sind derzeit noch nicht bekannt. Weitere Ermittlungen sind im Gange.

HOCHSAUERLANDKREIS. Am 7. März wird weltweit der Internationale Gedenktag für im Dienst verstorbene Polizistinnen und Polizisten begangen. Die größte Polizeiorganisation der Welt, INTERPOL, hat diesen Tag als „International Day of Remembrance for Fallen Officers“ ins Leben gerufen. Seit 2022 nimmt auch die nordrhein-westfälische Landespolizei an diesem wichtigen Gedenktag teil.

Auch die Polizei im Hochsauerlandkreis gedachte heute der Kolleginnen und Kollegen, die im Einsatz ihr Leben verloren haben. Um 10 Uhr versammelten sich zahlreiche Mitarbeitende der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis, um gemeinsam der getöteten Polizistinnen und Polizisten zu gedenken.

In besonderer Erinnerung bleibt der 10. Juli 1979, als die Polizisten Bernd Korb (27) und Michael Gödde (26) bei einer Fahrzeugüberprüfung in Arnsberg erschossen wurden.

Landrat Dr. Karl Schneider und der Abteilungsleiter Polizei, Polizeidirektor Thomas Vogt, legten am Tatort in Niedereimer einen Kranz nieder. In den kommenden Tagen wird der Kranz als bleibendes Zeichen der Erinnerung an die furchtbare Tat und die verstorbenen Kollegen an der Gedenkstätte der Polizeiwache Arnsberg aufgestellt.

Landrat Dr. Karl Schneider betonte: "Das Gedenken am 7. März ist ein wichtiger Moment für uns alle. Ich danke den Polizeikräften für ihre unermüdliche Arbeit. Der tragische Vorfall vom 10. Juli 1979 bleibt unvergessen und erinnert uns daran, dass Polizisten und Polizistinnen ihr Leben riskieren, um die Gesellschaft zu schützen. Sie begeben sich täglich in lebensgefährliche Situationen. Es ist unsere gesellschaftliche Verantwortung, sie zu respektieren und wertzuschätzen."

Polizeidirektor Thomas Vogt unterstrich: "Wir gedenken allen Polizistinnen und Polizisten, die ihr Leben im Dienst verloren haben. Unsere Gedanken sind auch bei ihren Angehörigen. Ich danke allen Einsatzkräften, die täglich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Einsatz sind. Gewalt gegen Polizeikräfte hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. Sie verdienen Respekt und Anerkennung für ihre wertvolle Arbeit." (ots/r)

Freitag, 07 März 2025 14:12

Diebin klaut iPhone aus Handygeschäft

KORBACH. Am Mittwoch (5. März) entwendete eine unbekannte Frau ein Smartphone von einer Ladentheke in einem Handygeschäft in der Bahnhofstraße. Die Polizei bittet um Hinweise.

Gegen 12 Uhr betrat die Unbekannte das Geschäft und lenkte den Verkäufer mit gezielten Fragen ab. Währenddessen nahm sie unbemerkt ein auf der Ladentheke liegendes iPhone 15 Pro Max im Wert von etwa 870 Euro an sich und verließ den Laden.

Erst einige Zeit nach der Tat bemerkte der Mitarbeiter den Diebstahl und verständigte die Polizei.

Beschreibung der Tatverdächtigen:

  • Etwa 50 bis 60 Jahre alt
  • Schwarze Haare mit Mittelscheitel
  • Bekleidet mit schwarzer Weste und beigem Langarmshirt

Hinweise bitte an die Polizeistation Korbach unter Tel. 05631-9710. (ots/r)

Freitag, 07 März 2025 13:48

Blitzer in Battenberg

BATTENBERG. Auf der Bundesstraße 236 in Berghofen wird derzeit geblitzt. An dieser Stelle gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h.

Geschwindigkeitskontrollen dienen der Verkehrssicherheit und sollen Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit verhindern. Insbesondere auf Landstraßen kann zu schnelles Fahren ein hohes Risiko darstellen.


Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.

Freitag, 07 März 2025 13:32

Blitzer in Frankenau

FRANKENAU. Derzeit findet in Allendorf (Hardtberg) in der Altefeldstraße eine Geschwindigkeitskontrolle statt. An der Messstelle, die sich in der Ortsdurchfahrt befindet, gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.

Geschwindigkeitskontrollen dienen der Verkehrssicherheit und sollen Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit verhindern. Insbesondere auf Landstraßen kann zu schnelles Fahren ein hohes Risiko darstellen.


Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.

 

KASSEL. Am Dienstagabend (4. März) gegen 19.30 Uhr meldete sich ein besorgter Passant aus der Kasseler Mauerstraße bei der Polizei, da er ein bedrohliches Geschehen beobachtet hatte. Laut dem Zeugen war ein junger Mann geschlagen worden und wurde gewaltsam in einen Mercedes Vito gezogen, während er laut nach der Polizei rief. Der Kleintransporter fuhr anschließend mit dem mutmaßlich Entführten davon.

Sofort wurde eine Fahndung nach dem Fahrzeug eingeleitet, unterstützt durch das Kennzeichen, das der Zeuge angegeben hatte. Wenige Minuten später entdeckte eine Streife der Diensthundestaffel den Mercedes Vito in der Hoffmann-von-Fallersleben-Straße und stoppte das Fahrzeug.

Bei der Kontrolle des Fahrers und der beiden Insassen konnte schnell Entwarnung gegeben werden: Es stellte sich heraus, dass die Männer einen Scherz machen wollten, indem sie einen Freund in den Mercedes zogen und eine Entführung vorspielten.

Der Spaß endete jedoch ernst für den 24-jährigen Fahrer, da eine Überprüfung ergab, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vorlag. Da er erneut ohne Führerschein unterwegs war, leiteten Polizisten ein weiteres Strafverfahren gegen den 24-Jährigen ein, bevor er zur Verbüßung der Haftstrafe in die Justizvollzugsanstalt nach Wehlheiden gebracht wurde.

Zu den Hintergründen des Vorfalls dauern die Ermittlungen an. (ots/r)

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