WILLINGEN. Auf einer Straße in Willingen ist ein Fußgänger von einem Auto angefahren und verletzt worden. Nach dem Unfall flüchteten die Insassen vom Unfallort, weshalb die Polizei nun nach Zeugen sucht.
Der 57 Jahre alte Mann wurde am Freitag gegen 22.30 Uhr von einem dunklen Elektrofahrzeug erfasst. Das Auto war zu diesem Zeitpunkt in Fahrtrichtung Wilddieb am Ettelsberg unterwegs. Nach dem Zusammenstoß hielt der Wagen zunächst an, und zwei Männer stiegen aus dem Fahrzeug aus.
Anstatt sich jedoch um die verletzte Person zu kümmern, stiegen die beiden Männer kurz darauf wieder ein und fuhren einfach weiter. Die Polizei ermittelt nun wegen Verkehrsunfallflucht.
Hinweise zu dem dunklen Elektrofahrzeug oder den beiden flüchtigen Männern nimmt die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.
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FRANKENBERG. Bei einem Unfall auf der Hainstraße sind am Montag drei Personen leicht verletzt worden. Zwei Autos waren kollidiert, nachdem eine Renault-Fahrerin nach rechts gelenkt hatte.
Eine 19-jährige Frau aus Korbach war am Montag gegen 16.50 Uhr mit einem Renault auf der Hainstraße von Frankenberg kommend in Fahrtrichtung Friedrichshausen unterwegs. In Höhe des Zubringers setzte sie den Blinker links und ordnete sich auf dem Abbiegestreifen in Richtung Schlagweg ein.
Eine nachfolgende 20-jährige Frau aus Frankenau, die mit einem Audi in dieselbe Richtung fuhr, registrierte den Vorgang und setzte ihre Fahrt rechts an dem Renault vorbei in Richtung Friedrichshausen fort. Als sich beide Fahrzeuge auf gleicher Höhe befanden, lenkte die 19-Jährige plötzlich nach rechts. In der Folge kam es zur Kollision.
Dabei erlitten die Renault-Fahrerin sowie zwei weitere Mitfahrer in ihrem Fahrzeug leichte Verletzungen. Die Audi-Fahrerin blieb unverletzt.
An Renault und Audi entstand jeweils ein Sachschaden von 10.000 Euro. Der Gesamtschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten von AVAS abgeschleppt werden.
PADERBORN. Polizeihauptkommissar Ralf Nolte hat beim Bezirksdienst in Paderborn eine neue Aufgabe übernommen. Er tritt die Nachfolge von Frank Nutt an, der Ende Mai in den Ruhestand gegangen ist.
Nolte hat die neue Funktion zum Juni 2026 angetreten. Der neue Bezirksdienstbeamte ist bereits seit vielen Jahren im Polizeidienst aktiv. Seine Karriere begann er im Jahr 1990 bei der Polizei in Stukenbrock, 1993 wechselte er nach Wuppertal. Weiter ging es für ihn bei der Kreispolizeibehörde Mettmann, bevor er im April 1995 nach Paderborn versetzt wurde.
Dort durchlief er verschiedene Stationen des Wachdienstes und war auch in der operativen Kriminalitätsbekämpfung tätig. Bis zu seiner Verwendung auf der neuen Stelle war er bei der Wache Delbrück im Streifendienst eingesetzt.
„Mir ist es wichtig, die Menschen in meinem Bezirk persönlich kennenzulernen. Deshalb freue ich mich schon darauf, in den kommenden Wochen Schulen und Kindergärten zu besuchen und mich vorzustellen“, sagt der neue Bezirksdienstbeamte. Der Kontakt zu den Menschen mache für ihn die Tätigkeit im Bezirksdienst aus.
Landrat und Behördenleiter Christoph Rüther betont: „Mit Herrn Nolte gewinnen wir einen engagierten und kompetenten Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Der Bezirksdienst ist ein wichtiger Bestandteil unserer polizeilichen Arbeit, weil er Nähe, Vertrauen und direkten Austausch schafft.“
Der Bezirksdienst der Polizei dient als verlässlicher Ansprechpartner für die Bevölkerung. Die Beamten sind täglich in ihrem Bezirk unterwegs, beraten bei Fragen und unterstützen aktiv. Zu den Aufgaben zählen neben den Bürgergesprächen auch die Verkehrssicherheitsarbeit in Schulen und Kindergärten.
Zudem stehen sie kommunalen Fachbehörden beratend zur Seite und übernehmen bei öffentlichen Veranstaltungen polizeiliche Aufgaben wie Jugendschutzkontrollen und Verkehrsmaßnahmen bei Volksfesten.
Das Bezirksdienstbüro des Polizeihauptkommissars und des Teams, das für die Paderborner Kernstadt zuständig sind, befindet sich in der Ferdinandstraße. Termine können nach Vereinbarung wahrgenommen werden. Ralf Nolte ist telefonisch unter 05251 306 2141 oder 2142 sowie per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar, solange er nicht im Bezirk unterwegs ist. (ots/r)
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KORBACH. Schmuck im Wert von etwa 3000 Euro hat ein unbekannter Trickdieb am Dienstag aus der Wohnung einer Seniorin in der Soester Straße gestohlen. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen und gibt Verhaltenstipps zum Schutz vor Kriminellen an der Wohnungstür.
Der Täter erschien am Dienstag, 2. Juni, zwischen 12 Uhr und 12.30 Uhr an der Wohnung der Seniorin. Er täuschte vor, großes Interesse an alten Büchern zu haben, die er angeblich für einen Flohmarkt sammeln wolle.
Um zu helfen, ließ die gutgläubige Seniorin den Unbekannten in ihre Räumlichkeiten und suchte mehrere Bücher heraus. Diesen Moment der Ablenkung nutzte der Täter aus und entwendete Schmuck im Wert von etwa 3000 Euro.
Das Opfer bemerkte den Diebstahl erst einige Stunden später und erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei Korbach.
Der unbekannte Täter wird als etwa 60 Jahre alt und rund 175 Zentimeter groß beschrieben. Er hat eine untersetzte Statur, sprach Deutsch ohne erkennbaren Dialekt und trug zur Tatzeit eine rote Kappe.
Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Korbach. Hinweise von Zeugen nimmt die Dienststelle unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.
Tipps der Polizei
Aus gegebenem Anlass warnt die Polizei vor den einfallsreichen Methoden von Trickdieben, die zumeist ältere oder hochbetagte Menschen kontaktieren, um sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen. Das wichtigste Hindernis für die oft überörtlich agierenden Täter ist die geschlossene Wohnungstür.
Um sich vor solchen Taten zu schützen, rät die Polizei dringend dazu, keine Fremden in die Wohnung zu lassen und Besucher vor dem Öffnen durch den Türspion oder das Fenster genau zu prüfen.
Zudem sollte die Wohnungstür niemals sofort, sondern immer nur mit genutztem Sperrbügel oder Sicherheitskette geöffnet werden. Bei Unbekannten können Nachbarn hinzugerufen oder die Besucher zu einem späteren Zeitpunkt bestellt werden, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.
Bei zudringlichen Personen sollte man sich energisch wehren, laut sprechen oder um Hilfe rufen. Handwerker oder Vertreter der Stadtwerke sollten nur dann eingelassen werden, wenn man sie selbst bestellt hat oder sie von der Hausverwaltung angekündigt wurden.
Von Amtspersonen ist grundsätzlich der Dienstausweis zu verlangen. Im Zweifel schützt ein Kontrollanruf bei der Behörde oder der polizeiliche Notruf 110. (ots/r)
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WALDECK. Hoher Sachschaden ist in der Straße Bahnhof entstanden. Unbekannte Täter beschädigten eine Haustür sowie mehrere auf einem Grundstück abgestellte Autos.
In der Nacht zu Dienstag, 26. Mai, hatten die Unbekannten eine Haustür stark beschädigt. Außerdem schlugen sie mehrere Scheiben an älteren Fahrzeugen ein, die auf dem Grundstück abgestellt waren.
Der Schaden bewegt sich nach Angaben der Polizei im mittleren vierstelligen Bereich.
Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegen. (ots/r)
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ARNSBERG. In Hüsten ist ein hochwertiger Geländewagen entwendet worden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Der weiße Toyota Land Cruiser, Baujahr 2023, stand in der Nacht von Montag auf Dienstag auf einem Gehweg im Bereich der Lucienstraße, gegenüber eines Geschäftes an der Bruchhausener Straße. Der Fahrzeughalter hatte den Wagen am Montagabend gegen 19 Uhr dort abgestellt und verschlossen.
Als er am Dienstagmorgen gegen 5.45 Uhr zu seinem Geschäft zurückkehrte, stellte er fest, dass das Fahrzeug verschwunden war. Der Toyota Land Cruiser trägt das amtliche Kennzeichen HSK-HN 159. Eine Fahndung wurde eingeleitet.
Die Ermittlungen zur Tat und zum Verbleib des Fahrzeugs dauern an. Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Bruchhausener Straße oder der Lucienstraße beobachtet haben oder Angaben zum Verbleib des Toyota Land Cruiser machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiwache in Arnsberg unter der Telefonnummer 02932/90200 zu melden. (ots/r)
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WILLINGEN. Unfallflucht auf einem Gästeparkplatz des Hotels Sauerland-Stern beschäftigt die Polizei Korbach. Ein schwarzer BMW Active Tourer wurde beschädigt.
Der Vorfall ereignete sich im Zeitraum von Freitag, 29. Mai, bis Sonntag, 31. Mai, 9 Uhr. Der Wagen stand in dieser Zeit auf dem besagten Parkplatz, der sich linksseitig befindet, wenn man von der Straße „Am Ettelsberg“ in den Prof.-Amelung-Weg einbiegt.
Nach Angaben der Polizei wurde der BMW Active Tourer, Baujahr 2017, im Bereich des linken hinteren Kotflügels sowie der Heckschürze auf der linken Seite beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 3000 Euro geschätzt.
Die Polizei Korbach wurde am Sonntag zu dem Fall gerufen und bittet nun um Hinweise von Zeugen. Wer Angaben zum Verursacher oder zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden.
EDERTAL. Hessen Mobil erneuert im Auftrag des Landkreises Waldeck-Frankenberg die Kreisstraße 26 zwischen den Edertaler Ortsteilen Bergheim und Böhne. Die Straßenbauarbeiten beginnen am Montag, 15. Juni, und werden voraussichtlich rund vier Monate dauern.
Gebaut wird unter Vollsperrung in zwei Bauabschnitten. Auf einer Länge von rund 2,7 Kilometern wird der bestehende Asphalt abgefräst und der Untergrund verfestigt. Anschließend wird der neue Fahrbahnoberbau asphaltiert.
Im Rahmen der Baumaßnahme werden auch die Straßendurchlässe erneuert. Zudem wird eine neue Bankette aus Bankettbeton hergestellt.
Die Umleitung erfolgt ab Bergheim über die K 28 nach Königshagen und weiter nach Böhne sowie umgekehrt. Die Strecke wird entsprechend ausgeschildert.
Der Landkreis Waldeck-Frankenberg investiert rund 2,3 Millionen Euro in die Erneuerung der Kreisstraße.
Hessen Mobil und der Landkreis Waldeck-Frankenberg bitten um Verständnis für die anstehende Baumaßnahme und die damit einhergehenden verkehrlichen Einschränkungen.
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NORDHESSEN. Betrügerische Anrufe haben in den vergangenen Tagen zahlreiche Menschen in Nordhessen verunsichert. Mehrere Dutzend Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt und dem Landkreis Kassel sowie dem Werra-Meißner-Kreis meldeten sich bei der Polizei.
Glücklicherweise fielen die Angerufenen, bei denen es sich vorwiegend um Seniorinnen und Senioren handelte, in den bisher bekannt gewordenen Fällen nicht auf die Maschen herein. Neben sogenannten Schockanrufen und Anrufen falscher Polizisten, die von vermeintlichen Festnahmen und Einbrüchen in der Nachbarschaft berichteten, schilderten einige Betroffene eine eher seltene Variante.
Dabei setzen die Täter auf miese Angstmache wegen eines angeblich schwer erkrankten Angehörigen. Nach Angaben der Polizei hatten die Betroffenen vermeintliche Anrufe aus einem Krankenhaus erhalten. Ein angeblicher Arzt schilderte, ein Angehöriger der Angerufenen sei als Notfall eingeliefert worden und es sei eine lebensbedrohliche Erkrankung diagnostiziert worden.
Im weiteren Verlauf kam es zu Geldforderungen aus unterschiedlichen Gründen. Mal wurde behauptet, der Patient müsse dringend in eine Spezialklinik im Ausland gebracht werden. In anderen Fällen ging es angeblich um teure Medikamente, die dringend erforderlich seien, um das Leben zu retten.
Die jeweiligen Kosten sollten die Angehörigen übernehmen und deshalb sofort Bargeld oder Wertgegenstände besorgen. Von Angerufenen aus Kassel, Grebenstein, Fuldabrück, Vellmar, Ahnatal, Witzenhausen, Neu-Eichenberg und Wehretal forderten die Täter Beträge von bis zu 140.000 Euro.
Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Masche und gibt folgende Tipps:
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BRILON. Feuerwehrkräfte haben am Nordring eine Brandausbreitung in einem Mehrfamilienhaus verhindert. In einem Kellerbereich war ein Wäschetrockner in Brand geraten.
Der Löschzug Brilon wurde am Montag, 1. Juni, gegen 20.11 Uhr zu dem Kellerbrand alarmiert. Unmittelbar nach Ankunft der ersten Einsatzkräfte wurden die noch im Gebäude befindlichen Bewohner ins Freie geführt und die Löschwasserversorgung aufgebaut.
Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging zur Brandbekämpfung in den betroffenen Kellerbereich vor und konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Anschließend wurde der beschädigte Wäschetrockner ins Freie gebracht.
Nach den Löscharbeiten waren umfangreiche Lüftungsmaßnahmen erforderlich, um das Gebäude und den Kellerbereich vom Brandrauch zu befreien. Eine Person wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst medizinisch betreut.
Die Feuerwehr Brilon war rund eine Stunde mit insgesamt 26 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens sowie zur Brandursache liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor.