
KASSEL. Am Donnerstagabend (13. März) gerieten gegen 20 Uhr in der Gräfestraße zwei junge Männer in einen Streit. Im weiteren Verlauf soll einer der beiden eine schwarze Pistole gezogen, diese durchgeladen und einen 17-Jährigen aus Kassel damit bedroht haben.
Der Bedrohte ergriff die Flucht und alarmierte die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos. Der Täter war mit mehreren Personen unterwegs, darunter zwei Jungen und vier Mädchen. Um welche Art von Waffe es sich handelte, ist noch unklar.
Der Verdächtige wird als 175 bis 180 cm groß, etwa 20 bis 25 Jahre alt, mit dunkelbrauner Haut, dunklen Augen, Schnurrbart und schwarzen, mittellangen Haaren beschrieben. Er trug schwarze Oberbekleidung, eine schwarze Jogginghose mit weißen Streifen und schwarze Handschuhe.
Die Ermittlungen führt die EG 1 der Kasseler Polizei. Hinweise bitte unter Tel. 0561 - 9100. (ots/r)
GEMÜNDEN (WOHRA). Einem couragierten Zeugen ist es zu verdanken, dass die Polizei am Donnerstag (13. März) in Gemünden einen Ladendieb festnehmen konnte. Bei dem sich körperlich wehrenden Tatverdächtigen handelt es sich um einen wohnsitzlosen Georgier. Das Amtsgericht Marburg hat am Freitag (14. März) einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls erlassen. Drei mutmaßliche Mittäter konnten flüchten.
Am Donnerstag (13. März) gegen 13.45 Uhr erhielt die Polizei Frankenberg die Meldung, dass ein Mann nach einem Ladendiebstahl in einem Discounter in der Elnröder Straße in Gemünden (Wohra) von einem Zeugen festgehalten worden sei.
Am Einsatzort konnten der Zeuge, ein Mitarbeiter des Marktes sowie der Tatverdächtige angetroffen werden. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Zeuge mehrere männliche Personen beobachtet, die im Kassenbereich Zigaretten entwendeten. Der couragierte Zeuge folgte einem Tatverdächtigen und stellte ihn hinter der Kasse zur Rede. Der Tatverdächtige wollte flüchten, der Zeuge konnte ihm aber weiter folgen und auf dem Parkplatz vor dem Discounter festhalten. Dabei wehrte sich der Tatverdächtige körperlich, sodass der Zeuge leichte Verletzungen davontrug. Letztlich gelang es unter Mithilfe eines hinzueilenden Marktmitarbeiters, den Tatverdächtigen festzuhalten und in ein Büro zu bringen. Bei ihm konnte man über 20 Schachteln Zigaretten auffinden, die er gestohlen hatte.
Der Tatverdächtige wurde von der Polizei Frankenberg vorläufig festgenommen. Die Identitätsfeststellung ergab, dass es sich um einen 42-jährigen Georgier handelt, der keinen festen Wohnsitz hat. Die Staatsanwaltschaft Marburg beantragte einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls. Am heutigen Freitag hat das Amtsgericht Marburg den beantragten Haftbefehl erlassen, der 42-Jährige befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.
Drei weitere mutmaßliche Mittäter konnten flüchten. Von zwei Personen liegen bisher folgende Beschreibungen vor:
Hinweise zu den beschriebenen mutmaßlichen Mittätern bitte an die Polizeistation Frankenberg, Tel. 06451-72030. (ots/r)
WILLEBADESSEN. Am Samstagnachmittag (15. März) gegen 14.30 Uhr wurde die Rettungsleitstelle über einen Brand in einer kommunalen Unterkunft an der Warburger Straße in Peckelsheim informiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang bereits dichter Rauch aus einem der Zimmer.
In dem betroffenen Gebäudeteil sind obdachlose Personen untergebracht. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Verletzt wurde niemand.
Nach ersten Erkenntnissen könnte eine brennende Zigarette im Bett den Brand ausgelöst haben. Die Ermittlungen zur genauen Ursache dauern an. Das betroffene Zimmer ist stark verrußt, Fensterscheiben sind gesprungen, und Löschwasser steht im Raum. Die Feuerwehr schätzt den entstandenen Gebäudeschaden auf rund 100.000 Euro. Der Brandort wurde beschlagnahmt. (ots/r)
BAD WILDUNGEN. In der Nacht von Donnerstag (13. März) auf Freitag entwendeten unbekannte Täter Starkstromkabel von einer Baustelle in der St.-Jean-Straße. Die Diebe durchtrennten das Kabel und stahlen die gesamte Kabelrolle im Wert von über 500 Euro.
Am Freitagmorgen (14. März) gegen 9.45 Uhr soll eine Frau mit einem Hund an der Baustelle vorbeigegangen sein. Sie soll angegeben haben, Hinweise zu einem Tatverdächtigen zu haben. Diese Frau sowie weitere mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation Bad Wildungen unter Tel. 05621/70900 zu melden.
MARSBERG. Das Marsberger Unternehmen Eschbach ist seit zwei Generationen Weltmarktführer im Bereich Feuerwehrschläuche und fest in der Region verwurzelt. Nun unterstützt die Firma die örtliche Kinder- und Jugendfeuerwehr mit einer Spende: spezielle D-Druckschläuche, die optimal auf den Nachwuchs zugeschnitten sind.
Die Schläuche ermöglichen es bereits den jüngsten Feuerwehrleuten im Alter von 6 bis 10 Jahren, realistische Einsatzübungen durchzuführen. Die Übergabe erfolgte durch Geschäftsführer Eckart Ising an Feuerwehrleiter Cyrill Stute und Anja Stöhr, die stellvertretende Kinderfeuerwehrwartin.
„Mit dieser Spende wollen wir die beeindruckende ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr anerkennen und gleichzeitig die Nachwuchsförderung unterstützen“, erklärte Eckart Ising. „Die Feuerwehren leisten einen unschätzbaren Beitrag für die Gesellschaft, und mit unserer Spende möchten wir dazu beitragen, dass auch in Zukunft der Schutz der Bevölkerung gesichert bleibt.“
MARSBERG. Am Abend des 12. März wurden mehrere Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Marsberg zu einem Brandeinsatz in einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Dank der installierten Rauchmelder konnte größerer Schaden verhindert werden.
Gegen 20 Uhr ging die Meldung über eine bestätigte Rauchentwicklung im Erdgeschoss des Gebäudes ein. Daraufhin rückten die Feuerwehreinheiten aus Helminghausen, Padberg, Giershagen, Obermarsberg und Marsberg aus.
Die ersten Einsatzkräfte aus Padberg und Helminghausen betraten das Gebäude unter Atemschutz und stellten schnell die Ursache fest: Eine Tischdecke hatte Feuer gefangen, war jedoch bereits erloschen. Als Vorsichtsmaßnahme wurde die Wohnung gründlich belüftet.
Eine Person, die sich in der betroffenen Wohnung aufhielt, wurde vom Rettungsdienst und Notarzt untersucht, zeigte jedoch keine Anzeichen einer Rauchgasvergiftung. Ein Transport ins Krankenhaus war nicht erforderlich. Schadstoffmessungen ergaben ebenfalls keine bedenklichen Werte, sodass die Wohnung wieder freigegeben werden konnte.
BAD WILDUNGEN. Am Dienstagabend, dem 11. März, stand das Thema „Löschmittel Schaum“ auf dem Dienstplan der Einsatzabteilung der Feuerwehr Bad Wildungen. Die Ausbilder Udo Paul und Michael Ritte hatten sich intensiv auf diese Schulung vorbereitet.
In einer theoretischen Einheit erklärte Udo Paul die Grundlagen des Löschschaums. Er ging auf die Zusammensetzung, die verschiedenen Schaumarten und deren Eigenschaften sowie die verfügbaren Schaumstrahlrohre ein.
Im Anschluss konnten die Teilnehmenden ihr Wissen in der Praxis anwenden. Mithilfe eines Schaumlöschtrainers, der vom Landkreis zur Verfügung gestellt wurde, wurden verschiedene Löschtechniken erprobt. Michael Ritte demonstrierte mit „Miniaturschaumstrahlrohren“ die Vor- und Nachteile der verschiedenen Schaumarten und Schaumstrahlrohre.
Diese praxisnahe Ausbildung vertiefte das Verständnis für den richtigen Einsatz von Löschschaum und stärkte die Einsatzkräfte für den Ernstfall.
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WALDECK. Am Dienstagabend, dem 11. März, wurde die Feuerwehr Waldeck zu einer Alarmübung gerufen. Unterstützt wurde die Übung durch einen Rettungswagen des Promedica Rettungsdienstes.
Das Übungsszenario stellte einen PKW-Unfall dar, bei dem ein Fahrzeug mit einem Radlader kollidierte. Dabei drangen die Gabeln des Radladers in den Fahrgastraum ein, quetschten das Lenkrad und klemmten den Fahrer ein. Auf der Rückbank befand sich eine weitere Person, die bewusstlos war und nicht mehr atmete.
Das erste eintreffende Löschfahrzeug erkundete sofort die Lage und betreute die Patienten. Die bewusstlose Person wurde als erstes aus dem Auto gerettet und eine Reanimation wurde gestartet. Der Patient wurde anschließend an den Rettungsdienst übergeben.
Um den eingeklemmten Fahrer zu befreien, schnitt die Feuerwehr die B-Säule des PKWs heraus. Die Besatzung des Rettungswagens untersuchte den Verletzten, und gemeinsam wurde der weitere Ablauf der Rettung koordiniert. Das Lenkrad, das den Patienten einklemmte, wurde mit einem Spreizer angehoben. Danach konnte der Fahrer mit einem Rettungsbrett sicher aus dem Fahrzeug befreit werden. Die Feuerwehr unterstützte weiterhin bei der Versorgung des Patienten bis zum Eintreffen des Rettungswagens.
Nach erfolgreichem Abschluss der Übung wurde diese beendet. Der Fokus lag auf der technischen Rettung sowie der Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst.
Ein großer Dank geht an den Promedica Rettungsdienst für die wertvolle Unterstützung bei der Durchführung der Übung.
WABERN. Ein geplatzter Reifen hat am späten Montagnachmittag, 10. März, auf der A 49 zwischen Borken und Wabern in Fahrtrichtung Kassel zu einem Unfall geführt. Eine 22-jährige Beifahrerin wurde dabei schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Der 27-jährige Fahrer des Opel Astra erlitt leichte Verletzungen. Beide stammen aus Bad Wildungen und wurden in Kliniken gebracht.
Der Unfall ereignete sich gegen 17.15 Uhr auf der linken Spur der Autobahn. Nach ersten Erkenntnissen verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, als ein Reifen platzte. Der Wagen prallte gegen die linke Betonleitwand.
Der Opel erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden von rund 6000 Euro. Die beschädigte Betonabtrennung schlägt mit etwa 5000 Euro zu Buche.
Während der Rettungsmaßnahmen wurde die A 49 kurzzeitig voll gesperrt. Anschließend konnte der Verkehr einspurig weiterfließen. Ein Abschleppdienst barg das Unfallfahrzeug. Die Polizei ermittelt zur genauen Unfallursache.
BAD WILDUNGEN. Derzeit wird an der Giflitzer Straße in Bad Wildungen, gegenüber der Polizei, eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. In diesem Bereich gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.
Geschwindigkeitskontrollen dienen der Verkehrssicherheit und sollen Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit verhindern. Insbesondere auf Landstraßen kann zu schnelles Fahren ein hohes Risiko darstellen.
Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.