Michael Fränkel

Michael Fränkel

FULDATAL. Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Ortsteil Rothwesten ist eine 65 Jahre alte Bewohnerin ums Leben gekommen. Alle weiteren Hausbewohner blieben unverletzt. Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar.

Der Brand wurde am Sonntag gegen 5.40 Uhr in der Brüder-Grimm-Straße gemeldet. Ein Bewohner hatte beim Blick aus dem Fenster Flammen aus einer Erdgeschosswohnung bemerkt.

Daraufhin alarmierte der Mann die Feuerwehr und weckte die übrigen Hausbewohner durch Rufen und Klopfen. Diese konnten das Mehrfamilienhaus anschließend eigenständig verlassen.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand die Wohnung im Erdgeschoss in Brand. Die Feuerwehr barg die dort allein lebende 65-Jährige leblos aus den Räumen. Für die Frau kam jede Hilfe zu spät.

Neben der Brandwohnung wurden auch die Wohnungen im ersten Obergeschoss und im Dachgeschoss in Mitleidenschaft gezogen. Löschwasser und Rußanhaftungen beschädigten zudem das Treppenhaus und die Fassade des Hauses.

Nach ersten vorsichtigen Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf rund 500.000 Euro. Das gesamte Mehrfamilienhaus ist weiterhin beschlagnahmt.

Die Kasseler Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Bislang ergaben sich keine Hinweise auf ein Fremdverschulden oder eine vorsätzliche Brandstiftung. Die genaue Ursache des Feuers ist weiterhin ungeklärt.

-Anzeige-

WALDECK. Der automatische Notruf eines Smartphones hat mehrere Feuerwehren und den Rettungsdienst auf die B 485 im Bereich Netze gerufen. Ein Verkehrsunfall lag jedoch nicht vor.

Die Alarmierung erfolgte am Sonntag um 17.39 Uhr. Unter der Leitung von Einsatzleiter Andreas Przewdzing rückten die Feuerwehren Netze, Freienhagen und Waldeck sowie der Einsatzleitwagen aus Sachsenhausen aus. Auch der Rettungsdienst war beteiligt.

Während der Anfahrt war auf dem betreffenden Straßenabschnitt kein Unfallereignis zu erkennen. Daraufhin ließ sich die Besatzung des Einsatzleitwagens von der Leitstelle die genauen Koordinaten des automatischen Notrufs übermitteln.

Mithilfe der Technik im Einsatzleitwagen steuerte die Besatzung den übermittelten Standort gezielt an. Dort fanden die Kräfte am Fahrbahnrand ein stark beschädigtes Smartphone.

Offenbar war das Mobiltelefon auf die Fahrbahn gestürzt. Durch den Aufprall gingen die Sensoren des Geräts von einem Unfallereignis aus und lösten automatisch den Notruf aus.

Parallel suchten die weiteren Kräfte die angrenzenden Straßen nach einer möglichen Unfallstelle ab. Nachdem feststand, dass kein Verkehrsunfall vorlag, konnte der Einsatz abgebrochen werden.

Das beschädigte Smartphone wurde anschließend der Polizei übergeben. Nach 40 Minuten war der Einsatz beendet.

FRANKENBERG. Der Brand einer Rasenfläche und von Holz hat einen Feuerwehreinsatz an einem Feldweg hinter dem Sportplatz ausgelöst. Betroffen war eine Fläche von rund 50 Quadratmetern.

Die Alarmierung erfolgte am Sonntag  um 19.23 Uhr. Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Trost gingen die Kräfte mit zwei C-Rohren gegen das Feuer vor. Dabei setzten sie auch Netzmittel ein.

Insgesamt waren 14 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen beteiligt. Um 20.15 Uhr war der Einsatz beendet, teilte Martin Trost mit.

EDERTAL. Der Brand einer Grasfläche hat die Feuerwehren Anraff, Bergheim-Giflitz und Wellen beschäftigt. Die Flammen breiteten sich auf einer Fläche von mehr als 100 Quadratmetern aus und griffen auch auf Gebüsch und Unterholz über.

Die Alarmierung erfolgte am Sonntag um 15.56 Uhr. Unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers Christian Brindöpke gingen die Kräfte mit mehreren Strahlrohren gegen das Feuer vor.

An der Einsatzstelle befanden sich außerdem die stellvertretenden Gemeindebrandinspektoren Michael Rese und Stefan Casper. Insgesamt waren 32 Kräfte beteiligt.

Für den ersten Löschangriff nutzten die Feuerwehren rund 4500 Liter Wasser aus den Tanks der eingesetzten Fahrzeuge. Im weiteren Verlauf entnahm die Feuerwehr Wellen zusätzliches Löschwasser aus einem Fischteich.

Unterstützung erhielten die Kräfte von Landwirt Dietz. Er brachte mit einem Güllefass weitere 4000 Liter Wasser zur Brandstelle, die zum Abschluss des Einsatzes auf der betroffenen Fläche verteilt wurden.

Für die Feuerwehr Wellen war es der erste Einsatz mit ihrem neuen Fahrzeug. Dieses war erst am Freitag beim Hersteller abgeholt und am Samstag in den Einsatzdienst gestellt worden.

Um 17 Uhr war der Einsatz beendet. Angaben zur Brandursache konnten nicht gemacht werden.

Sonntag, 02 August 2026 15:33

Sekundenschlaf führt zu schwerem Unfall

VÖHL. Mutmaßlicher Sekundenschlaf hat am frühen Sonntagmorgen auf der B 252 bei Ederbringhausen zu einem schweren Verkehrsunfall geführt. An beiden beteiligten Autos entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Mehrere Unfallbeteiligte mussten vom Rettungsdienst versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.

Der Unfall ereignete sich am Sonntag um 3.48 Uhr. Eine 21 Jahre alte Frau aus Hövelhof war mit einem Volkswagen T-Roc von Frankenberg in Richtung Korbach unterwegs. Nach Angaben der Polizei geriet sie infolge eines Sekundenschlafs nach links auf die Gegenfahrbahn.

Dort stieß der Volkswagen mit einem entgegenkommenden Mitsubishi zusammen. Dessen 62 Jahre alter Fahrer aus Frankenberg war in Richtung Frankenberg unterwegs. Nach der Kollision prallte der T-Roc zusätzlich gegen die Leitplanke.

Neben den beiden Fahrern befanden sich zwei weibliche Mitfahrerinnen in den Fahrzeugen. Der Rettungsdienst brachte die Verletzten in umliegende Krankenhäuser.

Die Feuerwehren Ederbringhausen und Schmittlotheim wurden um 3.50 Uhr unter dem Stichwort „H E-Call Y“ auf die B 252 in Höhe Ederbringhausen alarmiert. Vor Ort unterstützten die Kräfte die Besatzung des zuerst eingetroffenen Rettungswagens bei der Versorgung der Verletzten.

Anschließend leuchteten die Feuerwehren die Unfallstelle großflächig aus und stellten an beiden Fahrzeugen den Brandschutz sicher. Trümmerteile hatten sich über eine Strecke von rund 250 Metern auf der Bundesstraße verteilt. Die Kräfte kehrten die Fahrzeugteile zusammen.

Für die Versorgung der Verletzten und die Bergungsarbeiten musste die B 252 vollständig gesperrt werden. Neben den Feuerwehren waren der Promedica-Rettungsdienst mit drei Rettungswagen, ein Notarzt, die Polizei Korbach und Hessen Mobil im Einsatz.

Die Polizei beziffert den wirtschaftlichen Totalschaden am Volkswagen T-Roc auf rund 20.000 Euro und am Mitsubishi auf etwa 10.000 Euro. Der Gesamtschaden beläuft sich damit auf ungefähr 30.000 Euro.

Das Abschleppunternehmen AVAS übernahm die Bergung der Fahrzeuge. Nach Abschluss der Feuerwehrmaßnahmen übergaben die Einsatzkräfte die Unfallstelle an die Polizei.

Tipps der Redaktion: So vermeiden Sie Sekundenschlaf am Steuer

Fahren Sie nur ausgeschlafen los. Müdigkeit wird als Unfallursache häufig unterschätzt.

Legen Sie bei längeren Fahrten regelmäßig Pausen ein – spätestens nach etwa zwei Stunden.

Warnzeichen wie häufiges Gähnen, schwere Augenlider oder nachlassende Konzentration sollten ernst genommen werden. Halten Sie in diesem Fall umgehend an einem sicheren Ort an.

Ein kurzer Schlaf von etwa 15 bis 20 Minuten kann die Fahrtüchtigkeit vorübergehend verbessern. Kaffee ersetzt jedoch weder ausreichenden Schlaf noch eine notwendige Pause.

Laute Musik und geöffnete Fenster helfen nicht zuverlässig gegen Müdigkeit und sind kein Ersatz für Erholung.

Nach langen Arbeitstagen, Nachtschichten oder bei Schlafmangel sollte nach Möglichkeit auf das Autofahren verzichtet werden. Nutzen Sie bei längeren Strecken einen Fahrerwechsel oder alternative Verkehrsmittel.

Merke: Wer gegen starke Müdigkeit ankämpft und trotzdem weiterfährt, riskiert einen Sekundenschlaf – und damit einen schweren Verkehrsunfall.

Medikamente und Erkrankungen beachten

Wer Medikamente eingenommen hat, die müde machen oder das Reaktionsvermögen, die Konzentration beziehungsweise die Wahrnehmung beeinträchtigen können, sollte kein Fahrzeug führen. Das kann unter anderem für bestimmte Schmerz-, Beruhigungs-, Schlaf- und Allergiemittel gelten.

Die Hinweise im Beipackzettel sind unbedingt zu beachten. Bei Unsicherheiten sollte ärztlicher oder pharmazeutischer Rat eingeholt werden.

Epilepsie

Menschen mit Epilepsie sollten nur dann ein Fahrzeug führen, wenn die Voraussetzungen zur Fahreignung erfüllt und ärztlich geklärt sind. Grundsätzlich gilt: Wer sich aufgrund einer Erkrankung oder eines Medikaments müde, benommen oder nicht vollständig leistungsfähig fühlt, sollte das Auto stehen lassen.

 

WARBURG. Beim Brand einer Scheune auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Warburger Stadtteil Daseburg ist ein erheblicher Sachschaden entstanden. Die Flammen griffen auch auf ein Nebengebäude über. Verletzt wurde niemand.

Zu dem Brand kam es am Freitag gegen 12.30 Uhr. In der Scheune waren Stroh und landwirtschaftliche Maschinen gelagert. Tiere befanden sich nach Angaben der Polizei nicht in dem Gebäude.

Rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr bekämpften den Brand und konnten das Feuer schließlich löschen. Während der mehrstündigen Löscharbeiten kam es im Bereich der Einsatzstelle zu Verkehrsbehinderungen.

Gegen Mittag wurden außerdem Fachberater des THW OV Warburg nach Daseburg alarmiert. Sie berieten die Einsatzleitung über mögliche Einsatzoptionen des Technischen Hilfswerks.

Für den Technischen Zug ergab sich jedoch keine Einsatzmöglichkeit. Weitere Aufgaben übernahm der Ortsverband daher nicht.

Der Ortsverband hob die erneut gute und wichtige Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Warburg und dem DRK-Kreisverband Warburg hervor.

Die Polizei beschlagnahmte den Brandort. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 400.000 Euro geschätzt.

WALDECK. Mehrere brennende Gartenhütten haben in der Nacht zum Sonntag einen umfangreichen Feuerwehreinsatz in einer Kleingartenanlage im Waldecker Stadtteil Höringhausen ausgelöst. Beim Eintreffen der ersten Kräfte waren einige Hütten bereits teilweise abgebrannt, während die Flammen auf weitere Gebäude übergriffen.

Feuerschein weithin sichtbar

Die Alarmierung der Feuerwehren Höringhausen und Sachsenhausen sowie des Führungsteams der Stadt Waldeck erfolgte am Sonntag um 3.23 Uhr unter dem Einsatzstichwort „F 2“. Der Feuerschein war bei der Ankunft der ersten Kräfte bereits aus größerer Entfernung sichtbar.

Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing begannen die Einsatzkräfte mit dem zur Verfügung stehenden Löschwasser umgehend den Löschangriff. Da die vorhandene Wassermenge bei Weitem nicht ausreichte, wurden zusätzliche Tanklöschfahrzeuge aus Korbach angefordert.

Löschwasser im Pendelverkehr

Parallel dazu brachten die Kräfte einen Faltbehälter für den Aufbau eines Pendelverkehrs in Stellung. Die eingesetzten Tanklöschfahrzeuge transportierten das Löschwasser zur Einsatzstelle und speisten den Behälter.

Um an die Glutnester zu gelangen, mussten die Einsatzkräfte dicht an das Brandgut herangehen und die betroffenen Materialien auseinanderziehen. Dadurch entstand ein großer Bedarf an Atemschutzgeräteträgern und Atemschutzgeräten.

Zehn Atemschutztrupps im Einsatz

Aus diesem Grund wurden die Feuerwehren Strothe und Meineringhausen sowie der Gerätewagen Atemschutz nachalarmiert. Insgesamt kamen zehn Atemschutztrupps zum Einsatz. Weitere 30 Kräfte sorgten für die notwendige Infrastruktur rund um die Löscharbeiten.

Auch umliegende Gartenhütten mussten kontrolliert werden. Teilweise überprüften die Kräfte die Dachbereiche, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

Dem Löschwasser wurde Netzmittel beigemischt, um die Löschwirkung zu verbessern.

Hygieneraum für Atemschutzkräfte

Die Feuerwehr Netze wurde zum Betrieb des Einsatzstellenhygieneraums alarmiert. Dort legten die Atemschutzgeräteträger ihre durch Brandrauch belastete Einsatzkleidung ab und tauschten sie gegen neue Kleidung aus.

Der Einsatzstellenhygieneraum sowie zwei weitere Abrollbehälter wurden mit einem Wechsellader zur Einsatzstelle transportiert.

Einsatz in Abschnitte gegliedert

Bereits frühzeitig gliederte die Einsatzleitung das Geschehen in verschiedene Einsatzabschnitte. Neben der Nachalarmierung und Einweisung weiterer Kräfte unterstützte der Einsatzleitwagen die Arbeiten mit Drohnenaufnahmen.

Neben den Feuerwehren Höringhausen, Netze, Sachsenhausen und Waldeck waren Kräfte der Feuerwehren Korbach, Meineringhausen und Strothe beteiligt. Außerdem befanden sich die Polizei und ein Rettungswagen an der Einsatzstelle.

Philip Windisch vom Brandschutzaufsichtsdienst war ebenfalls vor Ort, um sich ein Bild vom Einsatz zu machen.

Einsatz dauert dreieinhalb Stunden

Der Einsatz dauerte insgesamt rund dreieinhalb Stunden. Nach Abschluss der umfangreichen Lösch- und Kontrollarbeiten konnten die beteiligten Kräfte die Einsatzstelle wieder verlassen.

BAD WILDUNGEN. Wegen einer unklaren Rauchentwicklung sind die Feuerwehren aus Bad Wildungen und Wega in die Nähe von Gut Elim gerufen worden. Vor Ort stellte sich heraus, dass dort ein etwa fünf Quadratmeter großes Bodenfeuer brannte.

Unter dem Einsatzstichwort „F 2“ erfolgte die Alarmierung am Samstag um 9.45 Uhr. Mit einem C-Rohr löschten die Kräfte das Bodenfeuer ab. Im weiteren Verlauf unterstützte auch die Feuerwehr Mandern den Einsatz.

Für die anschließenden Nachlöscharbeiten kamen eine Wärmebildkamera und eine Drohne zum Einsatz. Damit kontrollierten die Einsatzkräfte die betroffene Fläche.

Die Feuerwehr Bad Wildungen rückte mit einem StLF 20/25, einem TLF 16/24, einem TLF 4000 und einem ELW 1 an. Die Feuerwehr Wega war mit einem LF 10 KatS und einem Gerätewagen beteiligt. Aus Mandern kamen ein TSF-W und ein Mannschaftstransportwagen zum Einsatz.

-Anzeige-

KORBACH. Vermutlich hat ein Funkenschlag bei Drescharbeiten einen Großbrand im Korbacher Ortsteil Rhena ausgelöst. Eine rund 30.000 Quadratmeter große Feld- und Waldfläche war von dem Feuer betroffen. Rund 130 Kräfte kämpften mehrere Stunden gegen die Flammen, ein Feuerwehrmann wurde bei dem kräftezehrenden Einsatz verletzt.

Landwirt bemerkt Brandgeruch und Rauch

Während der Drescharbeiten nahm der Landwirt plötzlich Brandgeruch wahr und entdeckte Rauchschwaden. Daraufhin setzte er sofort den Notruf ab und bat zugleich Berufskollegen um Unterstützung.

Die Alarmierung der Feuerwehren aus Rhena, Lelbach und der Korbacher Kernstadt erfolgte am Samstag um 14.30 Uhr. Beim Eintreffen der ersten Kräfte hatte der Wind bereits eine große Feuerwand entstehen lassen, die sich über die gesamte Breite des Feldes erstreckte.

Einsatzleiter Stadtbrandinspektor Carsten Vahland ließ unmittelbar weitere Tanklöschfahrzeuge aus den benachbarten Großgemeinden Willingen und Diemelsee anfordern. Zusätzlich rückten die Feuerwehren aus Nieder-Ense, Ober-Ense und Nordenbeck an.

Landwirte schaffen Schneisen und Fahrgassen

Herbeigeilte Landwirte legten mit Grubbern Schneisen in dem noch nicht abgeernteten Feld an. Dadurch verringerten sie die Gefahr einer weiteren Ausbreitung und schufen zugleich dringend benötigte Fahrgassen für die Einsatzfahrzeuge.

Mit einem massiven Löschangriff über zwei Flanken gelang es den Kräften zunächst, den Feldbrand schnell unter Kontrolle zu bringen. Die Unterstützung der Landwirte sei dabei von großer Bedeutung gewesen, berichtet Vahland gegenüber 112-Magazin.

Wind dreht plötzlich - Feuer läuft in den Wald

Dramatisch entwickelte sich die Lage, als sich die Windrichtung plötzlich änderte. Die Flammen liefen daraufhin in ein angrenzendes Waldstück. Dort konzentrierte sich das Einsatzgeschehen anschließend für mehrere Stunden.

Starkes Buschwerk, große Mengen Totholz und umgestürzte Bäume boten dem Feuer reichlich Nahrung und erschwerten die Löscharbeiten erheblich. Den ehrenamtlichen Kräften wurde dabei einiges abverlangt.

Während des kräftezehrenden Einsatzes wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Parallel brennt eine Ballenpresse in Lengefeld

Gegen 17 Uhr kam eine weitere Herausforderung hinzu. Im benachbarten Lengefeld wurde der Brand einer Ballenpresse gemeldet.

Freie Kräfte rückten daraufhin von der Einsatzstelle bei Rhena ab und übernahmen die Brandbekämpfung in Lengefeld. Durch das schnelle Eingreifen konnte dort eine weitere Ausbreitung unmittelbar verhindert werden.

Wie Vahland mitteilte, konnte die Lage bei Rhena trotz des parallelen Einsatzes weiterhin geordnet abgearbeitet werden.

Löschwasser im Pendelverkehr transportiert

Insgesamt waren rund 130 Kräfte mit zahlreichen Fahrzeugen an der Einsatzstelle beteiligt. Die Löschwasserversorgung wurde im Pendelverkehr sichergestellt.

Auch ein Fachberater von HessenForst war in das Einsatzgeschehen eingebunden. Zur Absicherung der eingesetzten Kräfte stand ein weiterer Rettungswagen bereit. Eine Streife der Korbacher Polizeistation übernahm die Ermittlungen zur Brandursache.

Die vom Feuer betroffene Gesamtfläche belief sich nach Angaben der Feuerwehr auf etwa 30.000 Quadratmeter.

Einsatz nach fünf Stunden zunächst beendet

Nach rund vier Stunden konnten die ersten Kräfte wieder in ihre Unterkünfte zurückkehren. Etwa eine weitere Stunde später war der Einsatz zunächst beendet.

Eine private Löschwasserzisterne, die während der Löscharbeiten genutzt worden war, wurde anschließend von den Einsatzkräften wieder befüllt.

Drohne spürt weitere Glutnester auf

Gegen 20.30 Uhr führten die Feuerwehren Rhena und Lelbach gemeinsam eine Brandnachschau auf der betroffenen Fläche durch. Dabei kam auch eine Drohne mit Wärmebildkamera zum Einsatz.

Wie Vahland mitteilte, entdeckten die Kräfte noch einige wenige Glutnester. Diese wurden vollständig abgelöscht. Um 22 Uhr war der Einsatz endgültig beendet.

Dank an Landwirte und weitere Unterstützer

Die Feuerwehr dankt den beteiligten Landwirten für ihre schnelle Unterstützung sowie für die Bereitstellung der Löschwasserzisterne eines benachbarten Betriebes.

Von großer Bedeutung war außerdem die rasche Versorgung der Kräfte mit Getränken. Bei der aktuellen Witterung war diese Hilfe unverzichtbar. Die Feuerwehr dankte allen Beteiligten, die die Einsatzkräfte unterstützt hatten.

Samstag, 01 August 2026 20:27

Pkw brennt auf der A 7 vollständig aus

KASSEL. Der Brand eines Autos hat auf der A 7 in Fahrtrichtung Süden einen Einsatz der Berufsfeuerwehr Kassel ausgelöst. Das Fahrzeug brannte vollständig aus und erlitt Totalschaden. Verletzt wurde niemand.

Die Leitstelle der Feuerwehr Kassel erhielt am Samstag um 9.04 Uhr die Meldung über einen brennenden Pkw zwischen dem Kreuz Kassel-Süd und Guxhagen. Die Einsatzstelle befand sich kurz hinter dem Kreuz Kassel-Süd.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung war der Brand aus dem gesamten Kasseler Umland zu sehen. Daher gingen bei der Leitstelle zahlreiche Notrufe ein. Umgehend wurde der Löschzug der Feuerwache 1 zur Einsatzstelle entsandt.

Beim Eintreffen der Kräfte stand der Pkw bereits in Vollbrand. Zudem drohten die Flammen unmittelbar auf die angrenzende Vegetation überzugreifen.

Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Kassel löschten den Brand unter Atemschutz. Durch das schnelle und gezielte Eingreifen verhinderten sie, dass sich das Feuer auf die Vegetation ausbreitete.

Während der Einsatzmaßnahmen musste der Verkehr auf der A 7 auf eine Fahrspur beschränkt werden.

Insgesamt waren zwölf Einsatzkräfte des Löschzuges der Feuerwache beteiligt.

«StartZurück3456789101112WeiterEnde»
Seite 8 von 295

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige