PADERBORN. Bei Bauarbeiten an einer Gasleitung ist es im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses am Rippinger Weg zu einer Verpuffung gekommen. Zwei Mitarbeiter eines Gas- und Wasserinstallationsbetriebes wurden dabei verletzt, teilweise schwer.
Die Feuerwehr Paderborn wurde am Mittwoch um 10.04 Uhr zu dem Mehrfamilienhaus alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten die beiden verletzten Mitarbeiter sowie die Bewohner das Gebäude bereits verlassen.
Der Rettungsdienst übernahm die medizinische Versorgung der beiden Handwerker. Anschließend wurden sie zur weiteren Behandlung in ein Paderborner Krankenhaus gebracht.
Für eine mögliche Brandbekämpfung ging ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz in das Gebäude vor. Gleichzeitig wurde über eine Drehleiter eine Anleiterbereitschaft hergestellt. Kurze Zeit später konnte der eingesetzte Trupp melden, dass es in der betroffenen Wohnung lediglich zu einer Stichflamme gekommen war. Ein offenes Feuer wurde nicht festgestellt.
Deutlich sichtbar waren allerdings die Auswirkungen der Verpuffung. Durch die Druckwelle wurden unter anderem Zimmertüren aus ihren Verankerungen gerissen und Glasscheiben in verschiedenen Türen zerstört. Zudem wurden Dachflächenfenster aus ihren Verankerungen gedrückt. Von außen war zu erkennen, dass sich durch die Druckwelle mehrere Dachziegel verschoben hatten.
Aufgrund der Verpuffung und der damit verbundenen Druckwelle wurde zusätzlich ein Baufachberater des Technischen Hilfswerks (THW) zur Einsatzstelle alarmiert. Dieser überprüfte das Gebäude hinsichtlich möglicher statischer Schäden.
Nach eingehender Kontrolle konnte die Gebäudesubstanz als ausreichend sicher bewertet werden. Die Wohnungen wurden daraufhin wieder freigegeben und konnten von den Bewohnern erneut betreten werden.
Die unmittelbar betroffene Wohnung im Dachgeschoss ist aufgrund der Brand- und Raucheinwirkung zunächst nicht mehr bewohnbar.
Der Einsatz dauerte rund drei Stunden. Insgesamt waren etwa 20 Einsatzkräfte der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswachen Süd und Nord sowie das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug der Feuerwehrschule, das TOJ-HLF für „Training on the Job“, im Einsatz.
Eingesetzt wurden zwei Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge, eine Drehleiter, ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie der Führungsdienst (C-Dienst). (ots/r)
KASSEL. Nach einem mutmaßlichen Angriff auf eine Straßenbahnfahrerin im Stadtteil Bad Wilhelmshöhe ermittelt die Polizei gegen einen Jugendlichen. Die 52 Jahre alte Frau wurde dabei leicht verletzt.
Nach Schilderungen von Zeugen und der Geschädigten erreichte die Tram am Dienstag gegen 20 Uhr ihre Endhaltestelle in der Wilhelmshöher Allee. Ein 16 Jahre alter Jugendlicher aus Kassel blieb dort in der Bahn sitzen und weigerte sich trotz mehrfacher Aufforderung auszusteigen.
Als die Straßenbahnfahrerin ihn erneut aufforderte, die Tram zu verlassen, und die Tür öffnete, soll der Jugendliche die Frau völlig unvermittelt geschlagen und an den Haaren gezogen haben.
Anschließend lief der Tatverdächtige davon. Andere Fahrgäste nahmen die Verfolgung auf und stellten ihn in der Kunoldstraße, bis die inzwischen alarmierte Polizei eintraf.
Rettungskräfte behandelten die Straßenbahnfahrerin. Den Jugendlichen brachten Beamte des Polizeireviers Süd-West für die weiteren polizeilichen Maßnahmen auf die Dienststelle. Dort wurde er von seiner Mutter abgeholt.
Der Kasseler muss sich nun wegen Körperverletzung verantworten. (ots/r)
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ARNSBERG. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Hüsten hat ein BMW-Fahrer die Anhaltezeichen eines Polizisten missachtet und ist anschließend geflüchtet.
Zwei Polizisten des Verkehrsdienstes der Polizei Hochsauerlandkreis kontrollierten am Dienstag, 1. September 2026, gegen 20 Uhr die Geschwindigkeit in der Kleinbahnstraße. Dabei stellten sie einen BMW fest, der aus Hüsten kommend in Richtung Von-Lilien-Straße unterwegs war. Das Fahrzeug wurde mit 116 km/h gemessen.
Daraufhin trat einer der Beamten an den rechten Rand des Fahrstreifens und gab dem Fahrer Anhaltesignale. Dieser steuerte weiter auf den Polizisten zu, sodass der Beamte ausweichen musste, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.
Nach einer kurzen Verfolgung konnten die Polizisten den BMW in der Bahnhofstraße anhalten. Am Steuer saß ein 19 Jahre alter Mann aus Neheim, auf dem Beifahrersitz ein 21-Jähriger aus Duisburg.
Im weiteren Verlauf ergaben sich Hinweise darauf, dass der Neheimer das Auto unter dem Einfluss von Cannabis fuhr. Darüber hinaus war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.
Die Polizisten brachten den Mann zur Polizeiwache Arnsberg, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.
Gegen den Fahrer leiteten die Beamten unter anderem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. (ots/r)
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PADERBORN. Mit Polizeioberkommissar Florian Hatzig bekommt der Bezirksdienst der Polizei Paderborn einen neuen Ansprechpartner. Der 38-Jährige übernimmt den Bereich von Polizeihauptkommissarin Julia Renneke, die ihren Bezirk wechselt und künftig für die Bürgerinnen und Bürger in Paderborn-Sennelager zuständig ist.
Seine neue Aufgabe hat Florian Hatzig am Dienstag, 1. September 2026, übernommen. „Man kann mich jederzeit ansprechen“, sagt der Polizeioberkommissar, der zuvor neun Jahre in der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz in anderer Verwendung tätig war. Seine Ausbildung absolvierte er seinerzeit in Bielefeld. Seitdem ist er in Paderborn im Dienst.
„Ich freue mich besonders auf die Wahrnehmung neuer und vielseitiger Aufgaben. Dabei möchte ich besonders eines vermitteln: Die Polizei ist vor Ort und ansprechbar. Die Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit haben, ihre Fragen, Hinweise oder Beobachtungen direkt mit mir als ihren Ansprechpartner im Bezirksdienst zu besprechen“, so Florian Hatzig.
Behördenleiter und Landrat Christoph Rüther wünscht dem Polizeioberkommissar viel Erfolg bei der Wahrnehmung seiner neuen Aufgaben. „Ich bin froh, dass wir mit Herrn Hatzig einen jungen, engagierten Kollegen für Paderborn gewinnen konnten und so in allen Bezirken im Kreis eine lückenlose Weiterbesetzung beim Bezirksdienst sichern können“, erklärt Rüther.
Bezirksdienstbeamtinnen und Bezirksdienstbeamte genießen als Bindeglied zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der Polizei einen hohen Stellenwert. Fachwissen und Lebenserfahrung sind dabei wichtige Voraussetzungen, um den täglichen Anforderungen gerecht zu werden.
Zu den Aufgaben gehören neben zahlreichen Bürgergesprächen und der Verkehrssicherheitsarbeit in Schulen und Kindergärten auch Aufenthaltsermittlungen. Darüber hinaus vollstrecken die Beamtinnen und Beamten des Bezirksdienstes Haftbefehle.
Telefonisch ist Florian Hatzig unter der Rufnummer 05251/3062141 sowie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Sein Büro befindet sich in der Ferdinandstraße 26-28 in Paderborn. Sprechzeiten sind nach persönlicher Vereinbarung. In Notfällen ist die Polizei jederzeit über die 110 erreichbar. (ots/r)
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HÖXTER. Bei einem Verkehrsunfall auf der B 64 zwischen Höxter und Godelheim sind zwei junge Männer leicht verletzt worden.
Mit einem BMW 3er war ein 18 Jahre alter Mann aus Bad Driburg in der Nacht zu Mittwoch gegen 23.05 Uhr von Höxter in Richtung Godelheim unterwegs. In einer Linkskurve auf Höhe Taubenborn kam der Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab.
Zunächst kollidierte der BMW mit einer Fahrtrichtungstafel und anschließend mit einer Ampel sowie einer Bahnschranke. Danach kam das Fahrzeug auf der Seite liegend zum Stillstand.
Der 17 Jahre alte Beifahrer stammt ebenfalls aus Bad Driburg. Rettungskräfte brachten beide Insassen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
Der BMW war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 50.000 Euro.
Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der anschließenden Bergungs- und Aufräumarbeiten blieb die B 64 für etwa zwei Stunden gesperrt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. (ots/r)
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ARNSBERG. Nach einem ungewöhnlichen Vorfall in einem Lebensmittelmarkt am Widayweg in Oeventrop hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich eine schwangere Kundin am Dienstag, 1. September 2026, gegen 21.30 Uhr gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten in dem Markt auf. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein bislang unbekannter Mann mit einem Kleinkraftrad durch die Verkaufsräume.
Während der Fahrt fielen Waren aus den Regalen und wurden beschädigt. Ein Mitarbeiter versuchte vergeblich, den Fahrer aufzuhalten. Schließlich verließ der Mann den Markt mit dem Kleinkraftrad durch einen Notausgang und flüchtete in unbekannte Richtung.
Eine Frau begleitete den Fahrer offenbar zu Fuß und filmte das Geschehen mit ihrem Mobiltelefon. Nachdem die Kundin sie aufgefordert hatte, die Aufnahmen zu löschen, kam es zu einem Streit. In dessen Verlauf soll die Unbekannte der schwangeren Kundin in den Bauch geschlagen haben.
Während der Auseinandersetzung kam ein weiterer bislang unbekannter Mann hinzu. Er forderte den Lebensgefährten der Geschädigten auf, die Frau loszulassen. Anschließend flüchtete auch die Unbekannte zu Fuß.
Der Fahrer des Kleinkraftrades wird wie folgt beschrieben:
Die gesuchte Frau ist etwa 1,65 Meter groß und schlank. Sie hat schwarze Haare und trug ein dunkles Oberteil, eine helle Hose sowie eine Tasche.
Der hinzugekommene Mann soll etwa 1,80 Meter groß sein. Nach Angaben eines Zeugen sollen sich die beteiligten Personen häufiger in Freienohl aufhalten.
Die Fahndung im Umfeld des Marktes verlief ohne Ergebnis. Die Polizei sicherte Videoaufzeichnungen, auf denen das Geschehen zu sehen ist.
Die Polizei fragt: Wer hat den Vorfall am Dienstag gegen 21.30 Uhr in dem Lebensmittelmarkt am Widayweg beobachtet? Wer kann Angaben zu den beschriebenen Personen oder zu dem verwendeten Kleinkraftrad machen? Hinweise nimmt die Polizeiwache Arnsberg unter der Telefonnummer 0291/9020-3211 entgegen. (ots/r)
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MARBURG. Nach einem Steinwurf auf einen fahrenden Pkw auf der B 3 ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Der Fahrer und sein Mitfahrer blieben körperlich unverletzt.
Wie Polizeisprecherin Alisa Jockel berichtet, war ein 23 Jahre alter Mann am Montag, 31. August 2026, kurz vor 21 Uhr mit seinem Pkw auf der B 3 in Richtung Gießen unterwegs. Als er unter der Fußgängerbrücke zum Südbahnhof am Hildegard-Hamm-Brücher-Weg hindurchfuhr, bemerkte er den Einschlag eines Steins auf seiner Windschutzscheibe. An der Scheibe entstand Sachschaden.
Auch eine bislang namentlich nicht bekannte Autofahrerin, die vor seinem Pkw fuhr, nahm den Steinwurf wahr.
Eine sofort hinzugezogene Polizeistreife konnte im Rahmen der Fahndung keine Personen antreffen. Eine Radfahrerin bemerkte jedoch auf der Brücke zwei dunkel gekleidete Personen. Als diese den Streifenwagen erblickten, rannten sie in entgegengesetzte Richtungen davon.
Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf die Steinewerfer geben können. Insbesondere werden die bislang unbekannte Autofahrerin sowie die Radfahrerin gebeten, sich bei der Marburger Polizei unter der Telefonnummer 06421/4060 zu melden. (ots/r)
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KORBACH. Bei Geschwindigkeitskontrollen im Stadtgebiet hat die Polizei insgesamt sechs Verstöße festgestellt. Die Maßnahmen dienten der Steigerung der Verkehrssicherheit.
Beamte der Polizeistation Korbach kontrollierten am Dienstag, 1. September 2026, zwischen 19 Uhr und 21 Uhr in der Straße „Am Hauptbahnhof“. Mit einem Lasermessgerät überprüften sie die Geschwindigkeit von rund 50 Fahrzeugen.
Sechs Autofahrer überschritten die dort erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Bis auf einen Fahrer blieben die Verstöße gering. Der 28 Jahre alte BMW-Fahrer wurde mit 64 km/h gemessen.
Ihn erwartet nun eine Geldbuße von 260 Euro. Darüber hinaus kommen auf den Mann ein einmonatiges Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg zu. (ots/r)
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FRANKENBERG. Nach einer Verkehrsunfallflucht im Parkhaus Altstadt sucht die Polizei nach dem bislang unbekannten Verursacher. Beschädigt wurde ein dort abgestellter blauer Ford Fiesta.
Der Wagen stand zwischen Montag, 31. August 2026, um 7.15 Uhr und Dienstag, 1. September 2026, um 7.15 Uhr im Parkhaus Altstadt in der Untergasse 19. Während dieses Zeitraums fuhr ein unbekannter Verkehrsteilnehmer gegen den rechten Kotflügel des geparkten Ford.
Anschließend entfernte sich der Verursacher von der Unfallstelle. Der Sachschaden am Fiesta wird auf rund 1000 Euro geschätzt.
Hinweise nimmt die Polizeistation Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegen.
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KASSEL. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 7 zwischen dem Dreieck Kassel-Ost und dem Kreuz Kassel-Mitte sind zwei Autofahrer leicht verletzt worden. Ein Ford Transit und ein VW Passat stießen beim Fahrstreifenwechsel zusammen und wurden anschließend in die Mittelleitplanke geschleudert.
Wie Pressesprecherin Luisa Gaber gegenüber 112-Magazin berichtet, ereignete sich der Unfall am Dienstag gegen 9.45 Uhr in Fahrtrichtung Norden – beide Fahrzeuge waren jeweils nur mit dem Fahrer besetzt. Die Ursache des Zusammenstoßes ist bislang ungeklärt.
Am Steuer des Ford Transit saß ein 61 Jahre alter Mann aus Homberg (Efze). Der VW Passat wurde von einem 45 Jahre alten Mann aus Lauterbach gesteuert.
Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle wurden beide Fahrer mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Die Berufsfeuerwehr Kassel war mit drei Einsatzfahrzeugen und zehn Einsatzkräften der Feuer- und Rettungswache 1 vor Ort. Darüber hinaus kamen ein Notarzteinsatzfahrzeug und zwei Rettungswagen zum Einsatz. Die Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle ab und unterstützten die Versorgung der Verletzten.
Während der Rettungsarbeiten war die A 7 in Richtung Norden teilweise gesperrt. Nach Angaben der Polizei musste der linke Fahrstreifen zeitweise für den Verkehr gesperrt werden.
Beide Unfallfahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den Sachschaden am Ford Transit schätzt die Polizei auf rund 10000 Euro. Am VW Passat entstand ein Schaden von etwa 5000 Euro.
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