FELSBERG. Der Fund eines potenziell radioaktiven Behälters hat zahlreiche Einsatzkräfte im Stadtteil Lohre auf den Plan gerufen. Vorsorglich wurde die Umgebung der Fundstelle weiträumig abgesperrt.
Die Feuerwehr Felsberg wurde am Samstag um 11.27 Uhr unter dem Stichwort „H Gefahr 0“ alarmiert. Um 11.31 Uhr erhöhte die Leitstelle das Einsatzstichwort auf „H Gefahr 1 – Fund eines radioaktiven Behälters“. Vor Ort wies Einsatzleiter Michael Blossey die nachrückenden Kräfte in die Lage ein. Bereits zuvor hatte die Feuerwehr Felsberg den Bereich in einem Umkreis von 100 Metern um die Fundstelle abgesperrt.
Während die Messtechnik vorbereitet und kalibriert wurde, überprüften die Einsatzkräfte die eingesetzten Polizeibeamten vorsorglich auf eine mögliche Kontamination. Dabei konnte glücklicherweise keine Verunreinigung festgestellt werden.
Nach dem Eintreffen eines GABC-Fachberaters folgten weitere Messungen. Da sich im Außenbereich keine erhöhte Strahlung nachweisen ließ, führten Kräfte mit speziellen Messgeräten anschließend auch im Gebäude weitere Messungen durch. Dort ergaben sich ebenfalls keine Hinweise auf gefährliche radioaktive Strahlung.
Im weiteren Verlauf konnte der Behälter eindeutig identifiziert werden: Es handelte sich um einen leeren Transportbehälter für radioaktive Medizinprodukte. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt, sodass der Einsatz beendet werden konnte.
Insgesamt waren 48 Kräfte beteiligt. Die Feuerwehr Fritzlar rückte mit einem Einsatzleitwagen (ELW 1), einem Staffellöschfahrzeug (StLF 20), einem Gerätewagen Logistik (GW-L mit Strahlenschutzausrüstung) sowie einem Mannschaftstransportwagen (MTW) an.
Neben der Feuerwehr Fritzlar, der Freiwilligen Feuerwehr Felsberg sowie den Feuerwehren Felsberg-Lohre, Felsberg-Niedervorschütz und Felsberg-Böddiger waren der GABC-Zug der Feuerwehr Melsungen-Kernstadt, ein GABC-Fachberater, der U-Dienst des Schwalm-Eder-Kreises und die Polizei Nordhessen beteiligt.
Die Zusammenarbeit aller beteiligten Einheiten verlief reibungslos.
FRITZLAR. Ein wetterbedingt umgestürzter Baum hat die Feuerwehren Haddamar und Lohne beschäftigt. Die Kräfte beseitigten das Hindernis von der Fahrbahn.
Die Alarmierung erfolgte am Donnerstag um 16.29 Uhr unter dem Stichwort „H 1 – Baum auf Fahrbahn“. Parallel zu einem Einsatz an der Main-Weser-Bahn schickte die Leitstelle die Fritzlarer Feuerwehr in den Ortsteil Haddamar.
Vor Ort kümmerten sich die Kameraden aus Haddamar und Lohne um den Baum. Dabei kam ein StLF 20 zum Einsatz.
Nachdem die Fahrbahn wieder frei war, konnten die Kräfte ihre Heimreise antreten.
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PADERBORN. Zahlreiche Brand- und Hilfeleistungseinsätze haben die Feuerwehr Paderborn über viele Stunden stark gefordert. Neben der Besetzung einer Brandsicherheitswache auf dem Libori-Fest bewältigten haupt- und ehrenamtliche Kräfte rund ein Dutzend Einsätze im gesamten Stadtgebiet.
Türöffnungen, Kleintierrettungen und umgestürzte Bäume riefen die Kräfte am Freitag ebenso auf den Plan wie ausgelöste Brandmeldeanlagen und Einsätze für den Rettungsdienst. Um den Grundschutz jederzeit sicherzustellen, besetzten ehrenamtliche Feuerwehrleute zeitweise die Wache.
Besonders hervorzuheben war der Brand eines mit Strohballen beladenen Traktoranhängers. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen der Anhänger und die geladenen Strohballen bereits in Vollbrand.
Den Kräften gelang es schnell, eine Ausbreitung auf umliegende Flächen zu verhindern und das Feuer zügig unter Kontrolle zu bringen. Die anschließenden Nacharbeiten waren bei den hochsommerlichen Temperaturen langwierig und kräftezehrend.
Während der Einsatzmaßnahmen musste die Detmolder Straße im Paderborner Ortsteil Marienloh vollständig gesperrt werden.
Auch der Rettungsdienst war gefordert. Nach einem Fahrradsturz auf der Bielefelder Straße im Ortsteil Schloss Neuhaus landete ein Rettungshubschrauber.
Für dessen Landung und die medizinische Versorgung musste die Bielefelder Straße zeitweise vollständig gesperrt werden.
Für einen ungewöhnlichen Verlauf sorgte eine Brandmeldeanlage im Schlossgebäude in Neuhaus. Aufgrund eines technischen Defekts löste sie während standesamtlicher Trauungen aus.
Die Trauungen mussten für die Dauer des Feuerwehreinsatzes unterbrochen werden.
Zusätzliche Aufmerksamkeit erforderte eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes für den Zeitraum zwischen 18 und 19 Uhr. Gemeinsam mit weiteren Sicherheitsbehörden bewertete die Feuerwehr die Wetterlage sowie mögliche Auswirkungen auf das Libori-Fest.
Nach Auswertung der aktuellen Prognosen und einer Lageeinschätzung zusammen mit Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes ergaben sich keine akuten sicherheitsrelevanten Gefährdungen für die Veranstaltung. Weitere Maßnahmen waren daher nicht erforderlich.
Der einsatzreiche Tag zeigte eindrucksvoll die Vielfalt der Aufgaben, die von den haupt- und ehrenamtlichen Kräften der Feuerwehr Paderborn bewältigt wurden. (ots/r)
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FRANKENBERG. Auf dem Untermarkt hat ein Unbekannter einen weißen Audi A3 beschädigt. Sämtliche vier Reifen wurden zerstochen und die Heckscheibe eingeschlagen.
Der Besitzer hatte den Wagen am Donnerstag gegen 0.05 Uhr dort abgestellt. Gegen 6 Uhr bemerkte er die Beschädigungen.
Vom Verursacher fehlt bislang jede Spur. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt.
Das Abschleppunternehmen AVAS transportierte den Audi ab.
Hinweise zu der Sachbeschädigung nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegen.
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WARBURG. Beim Zusammenstoß mit einem Linienbus ist eine 16 Jahre alte Radfahrerin auf der K 11 zwischen Warburg und Menne schwer verletzt worden. Lebensgefahr konnten die Rettungskräfte zunächst nicht ausschließen.
Der Unfall ereignete sich am Donnerstag gegen 15.40 Uhr. Die Jugendliche war mit ihrem E-Bike auf der Kreisstraße in Richtung Menne unterwegs.
Als die 16-Jährige nach links in einen Wirtschaftsweg einbiegen wollte, setzte ein hinter ihr fahrender Linienbus zum Überholen an. Dabei kam es zum Zusammenstoß und die Radfahrerin stürzte.
Rettungskräfte brachten die Jugendliche zur weiteren Behandlung in eine Klinik.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs und zur Auswertung der Unfallspuren wurde das Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Paderborn hinzugezogen.
Während der Unfallaufnahme blieb die K 11 vollständig gesperrt. Die Vollsperrung dauerte bis 18.30 Uhr.
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WALDECK. Unter dem Vorwand, kein Benzin und lediglich ausländisches Geld zu haben, hat ein unbekanntes Paar einen 55 Jahre alten Mann aus Vöhl auf der B 251 um 300 Euro betrogen.
Der Vöhler war am Samstag gegen 16 Uhr zwischen Sachsenhausen und Freienhagen unterwegs. Auf einem Parkplatz bemerkte er einen weißen Audi Kombi mit eingeschaltetem Warnblinklicht und hielt an, um den Insassen zu helfen.
Der unbekannte Mann erklärte, dass dem Paar das Benzin ausgegangen sei und es nur ausländisches Geld dabeihabe. Er bat den 55-Jährigen deshalb, mehrere Scheine zu wechseln. Nach Angaben des Täters handelte es sich dabei um 1000 Belarus-Rubel.
Der Geschädigte nahm die Scheine entgegen und gab dem Unbekannten dafür 300 Euro. Anschließend zeigte er dem Paar noch den Weg zur nächstgelegenen Tankstelle in Sachsenhausen.
Erst zu Hause stellte der Vöhler fest, dass das erhaltene Geld alt und nicht mehr gültig war.
Der Tatverdächtige soll etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß sein und eine normale Statur haben. Er wurde mit dunklem Teint, schwarzen mittellangen Haaren, einem schwarzen Vollbart und grünen Augen beschrieben. Nach Angaben des Geschädigten hatte er ein arabisches Erscheinungsbild.
Bei seiner Begleiterin soll es sich um eine korpulente Frau mit langen schwarzen Haaren, dunklem Teint und dunklen Augen gehandelt haben. An dem weißen Audi waren polnische Kennzeichen angebracht.
Die Korbacher Kriminalpolizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Paar oder dem Fahrzeug geben können. Gleichzeitig warnt die Polizei vor dieser Betrugsmasche.
Hinweise nehmen die Kriminalpolizei und die Polizeistation in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen. (pnd/r)
Warnhinweise der Polizei
Die Polizei rät dazu, bei angeblichen Pannen oder Notlagen aufmerksam zu bleiben. Wer helfen möchte, sollte kein Bargeld gegen unbekannte ausländische Geldscheine tauschen.
Auch Zeitdruck, eindringliche Bitten oder eine besonders glaubwürdig wirkende Geschichte sollten nicht dazu führen, größere Geldbeträge herauszugeben. Im Zweifel kann angeboten werden, die Polizei, einen Pannendienst oder eine andere Hilfsstelle zu verständigen.
Kennzeichen, Fahrzeugtyp, Farbe und eine Beschreibung der beteiligten Personen sollten möglichst genau notiert werden. Wer sich bedrängt fühlt oder einen Betrugsversuch vermutet, sollte Abstand halten und sofort die Polizei verständigen.
Grundsätzlich gilt: Hilfsbereitschaft ist wichtig, sollte aber nicht dazu führen, unbekannten Personen Bargeld auszuhändigen oder Wertgegenstände zu überlassen.
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WINTERBERG. Zu einer fahrlässigen Körperverletzung durch einen Hundebiss ist es im Stadtgebiet von Winterberg gekommen. Eine Frau verletzte sich dabei so schwer, dass sie sich in medizinische Behandlung begeben musste.
Zu dem Vorfall kam es am Montag gegen 19 Uhr. Die Frau hielt sich an einem Eiscafé in der Straße Am Waltenberg auf, als ein Mann mit seinem Hund an ihr vorbeiging. Der Hund biss die Frau in die rechte Taille. Die Geschädigte sprach den Hundehalter daraufhin an. Dieser soll ihr lediglich entgegnet haben, sie solle sich "nicht so anstellen", und entfernte sich anschließend in Richtung Im Hohlen Seifen. Die Frau begab sich zur Behandlung ihrer Verletzung in ein örtliches Krankenhaus. Bei dem Hund handelte es sich um eine hellbraune Bulldogge.
Der Hundehalter wird wie folgt beschrieben:
männlich
ca. 55 Jahre alt
170 cm bis 180 cm groß
Glatze
Drei-Tage-Bart
schlanke Statur
mehrere Tattoos
Jeans-Shorts
T-Shirt / Hemd in Dunkelgrau
niederländischer Staatsangehöriger
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder zum Hundehalter geben können, sich telefonisch bei der Polizeiwache in Winterberg unter der Telefonnummer 02981/9020-3611 zu melden. (ots/r)
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WOLFHAGEN. Der Brand eines mit Gelben Säcken beladenen Muldenaufliegers hat einen Feuerwehreinsatz auf der Raststätte Bühleck ausgelöst. Zur gezielten Brandbekämpfung wurde die Mulde mit Schaum geflutet.
Alarmiert wurde die Feuerwehr Wolfhagen-Mitte am Donnerstag um 9.48 Uhr unter dem Stichwort „F Lkw“. Mit einem Tanklöschfahrzeug rückten die Einsatzkräfte zur Unterstützung auf die A 44 in Fahrtrichtung Dortmund aus.
Auf der Raststätte Bühleck stand die Ladung des Aufliegers in Flammen. Im weiteren Verlauf wurde zusätzlich die Drehleiter nachalarmiert.
Durch das Fluten der Mulde mit Löschschaum konnte der Brand gezielt und erfolgreich bekämpft werden.
ALLENDORF (EDER). Passanten haben einen Mülltonnenbrand auf einem Feld in der Verlängerung der Mühlenstraße in Rennertehausen gemeldet. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung durch Feuer.
Gegen 20.30 Uhr verständigten die Zeugen am Mittwoch, 29. Juli 2026, die Polizei. Vor Ort stellten die Beamten eine brennende Mülltonne mit Holzdeckel fest.
Die Feuerwehr löschte den Brand unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Christian Henkel-Strieder ab.
Nach bisherigen Erkenntnissen setzte ein bislang unbekannter Täter den Behälter absichtlich in Brand.
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 200 Euro geschätzt.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 oder die Polizeistation Frankenberg unter 06451/72030 entgegen. (pnd/r)
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