BRAKEL. Bei einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge im Kreuzungsbereich Bruchtauenstraße, Bredenweg und Bökendorfer Straße ist am Samstagnachmittag eine Frau verletzt worden.
Gegen 15.10 Uhr befuhr ein 43-jähriger Mann aus Brakel mit seinem Opel die Bruchtauenstraße in Fahrtrichtung Erkeln. Zeitgleich wollte eine 55-jährige Frau aus Brakel mit ihrem BMW den Bredenweg in Richtung Bökendorfer Straße überqueren. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Nach Zeugenangaben missachtete der Opelfahrer das für ihn geltende Rotlicht der Ampelanlage.
Leichte Verletzungen erlitt die BMW-Fahrerin durch den Aufprall. Der Rettungsdienst brachte sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Höxter. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Auf 23.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. (ots/r)
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VÖHL. Auf der B 252 hat sich in der Nacht zum Sonntag ein Alleinunfall ereignet. Ein weißer Seat Ibiza geriet kurz vor dem Abzweig nach Obernburg von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Leitplanke.
Gegen 1.15 Uhr war eine 20-jährige Frau aus Vöhl von Korbach in Richtung Frankenberg unterwegs, als das Auto in einer abschüssigen Rechtskurve ins Schleudern geriet. Nach Angaben der Polizei war Straßenglätte Ursache des Unfalls. Die Fahrerin blieb unverletzt.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Bergung übernahm ein Abschleppdienst der Firma Gäbler.
BRILON. In ein Einfamilienhaus im Sonnenweg sind Unbekannte eingebrochen. Die Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude.
Die Tat ereignete sich am Samstag (28. März) gegen 19.42 Uhr. Zu einer möglichen Beute konnten zunächst noch keine Angaben gemacht werden. Beamte der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen übernommen.
Hinweise nimmt die Polizeiwache in Brilon entgegen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02961 9020-3311 zu melden.
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VOLKMARSEN. Ein junger Autofahrer ist bei einem Alleinunfall mit seinem Pkw von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Böschung gestoßen. Der Fahrer blieb unverletzt.
Das Unglück ereignete sich am Samstag gegen 13.30 Uhr. Ein 20-jähriger Mann befuhr mit seinem 3er BMW die Strecke von Volkmarsen in Richtung Breuna. Im Kurvenbereich geriet das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Böschung. Am Pkw entstand erheblicher Sachschaden. Auf 20.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
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FRANKENBERG. Auf ein arbeitsreiches Jahr 2025 hat die Feuerwehr der Philipp-Soldan-Stadt Frankenberg bei ihrer Jahreshauptversammlung zurückgeblickt. Neben Berichten aus Einsatzabteilung und Stadtjugendfeuerwehr standen auch Wahlen, Grußworte, Ehrungen und Beförderungen auf der Tagesordnung.
Wahlen und Grußworte
Bürgermeisterin Barbara Eckes leitete die Wahl des Stadtbrandinspektors. Dabei wurde Martin Trost erneut in seinem Amt bestätigt. Trost steht seit dem 1. Januar 2000 an der Spitze der Frankenberger Feuerwehr und prägt die Entwicklung der Wehr damit seit inzwischen 26 Jahren maßgeblich mit. Als stellvertretender Stadtbrandinspektor wurde Stefan Stroß wiedergewählt, zweiter stellvertretender Stadtbrandinspektor bleibt Andreas Vesper.
Zu den Ehrengästen der Versammlung zählten unter anderem Bürgermeisterin Barbara Eckes, Kreisbrandinspektor Gerhard Bieberbeck sowie Gordon Kalhöfer als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes. In ihren Grußworten würdigten sie die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr, das hohe Engagement in Ausbildung und Einsatzdienst sowie die starke Nachwuchsarbeit. Verabschiedet wurde zudem Stadtrat Willi Naumann.
Einsätze, Ausbildung und Ausstattung
Zum Jahresende 2025 versahen in der Feuerwehr Frankenberg 312 Einsatzkräfte ihren Dienst. Hinzu kamen 92 Jugendliche in den Jugendfeuerwehren, 21 Kinder in den Bambini-Gruppen in Schreufa und Viermünden sowie zehn ausgebildete Helfer in der First-Responder-Gruppe in Rodenbach, darunter ein Arzt. In den Ehren- und Altersabteilungen sind 40 Mitglieder erfasst.
Im Jahr 2025 wurde die Feuerwehr zu 191 Einsätzen gerufen. Diese gliederten sich in 53 Brände, 100 Hilfeleistungen, 25 Fehlalarme und 13 Brandsicherheitsdienste. Bei den Einsätzen wurden 12 Personen gerettet und 60 verletzt. Zehn Menschen konnten nur noch tot geborgen werden. Drei Feuerwehrangehörige verletzten sich im Dienst.
Auch in der Ausbildung blieb das Niveau hoch. Nach Angaben der Wehr wurden 69 Lehrgänge und Seminare auf Kreisebene, 43 an der Hessischen Landesfeuerwehrschule, 25 bei privaten Anbietern und 95 Durchgänge auf der Atemschutzübungsstrecke absolviert. Für die Ausbildung auf Landkreisebene stellt die Feuerwehr insgesamt 14 Kreisausbilder. 25 Feuerwehrangehörige nahmen zudem an der Grundausbildung für den Umgang mit der Motorkettensäge teil.
Der Katastrophenschutzzug der Stadt Frankenberg absolvierte vier Ausbildungseinheiten und eine Übung. Am 23. Juni wurde der Zug in Teilen zu einem Großbrand auf dem Gelände der Firma Ante-Holz in Allendorf-Somplar alarmiert. Zudem ist der Gefahrstoffzug Frankenberg weiterhin für den südlichen Landkreis mit einem festen Ausrückebereich zuständig.
Für Einsätze stehen der Feuerwehr 29 Fahrzeuge und drei Anhänger zur Verfügung. Die Ausstattung wird insgesamt als gut bezeichnet. In der Beschaffung befinden sich derzeit ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug für die Kernstadt als Ersatz für ein HLF 16 sowie ein Gerätewagen Atemschutz. Letzterer soll nach derzeitigem Stand im Mai 2026 ausgeliefert werden. Im Jahr 2025 wurden keine Fahrzeuge neu beschafft oder ausgeliefert.
Thematisiert wurden auch Feuerwehrhäuser und Infrastruktur. Die Bauarbeiten für den neuen Feuerwehrstützpunkt in der Straße „Auf den Weiden“ sind abgeschlossen. Auf dem Nebengelände entsteht in Zusammenarbeit mit dem Landkreis ein Katastrophenschutzlager mit zehn Stellplätzen. Gleichzeitig laufen weitere Planungen für die Feuerwehrhäuser West und Rengershausen, die jeweils als Neubau mit zwei Stellplätzen vorgesehen sind. Hintergrund sind auch bauliche und sicherheitsrelevante Mängel an bestehenden Standorten.
Ein weiterer Schwerpunkt bleibt die interkommunale Zusammenarbeit. Mehrere Städte und Gemeinden arbeiten bei der Beschaffung von Bekleidung und Ausrüstung zusammen. Außerdem wurde 2025 der Erwerb von drei Führerscheinen der Klasse C gefördert. Bei der Alarmierung setzt Frankenberg weiterhin auf digitale Pager. Insgesamt wurden dafür 260 Pager angeschafft. Ergänzungsbeschaffungen werden geprüft.
Jugendfeuerwehr blickt auf aktives Jahr
Die Stadtjugendfeuerwehr berichtete ebenfalls von einem aktiven Jahr. Die 92 Kinder und Jugendlichen, darunter 47 Mädchen und 45 Jungen, nahmen an regelmäßigen Übungsdiensten, Wettbewerben, Zeltlagern und Aktionstagen teil. Das Kreiszeltlager in Bromskirchen, Stadtpokalwettkämpfe in Haubern sowie die Aktion „Jugendfeuerwehr ist WERTvoll“ an der Wigand-Gerstenberg-Schule zählten zu den Höhepunkten. Für 2027 bewirbt sich Frankenberg als Ausrichter des Kreisjugendfeuerwehrzeltlagers.
Ehrungen und Beförderungen
Bei den Ehrungen und Beförderungen wurden 37 Feuerwehrangehörige befördert. Hinzu kamen 25 Anerkennungsprämien für langjährigen aktiven Dienst, drei Brandschutzehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst sowie sechs Goldene Ehrennadeln beim Übergang in die Ehren- und Altersabteilung.
WALDECK. Übungen zum taktischen Vorgehen in verrauchten Gebäuden hat die Feuerwehr Sachsenhausen durchgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei die kombinierte Druckbelüftung zur Verbesserung der Sicht- und Atembedingungen.
Ein Hochleistungslüfter wurde im Außenbereich positioniert, während an der Rauchgrenze im Treppenhaus ein weiterer Elektrolüfter zum Einsatz bereitstand. Parallel dazu schufen die Teilnehmer über Steckleitern gewaltsam eine Abluftöffnung. Deutlich zeigte sich dabei der Effekt des Luftkegels, der den Rauch beim Vorrücken unmittelbar vor den Einsatzkräften herdrückte.
Diese Taktik sorgt für bessere Sicht und eine geringere Hitzeentwicklung. Maßnahmen der Brandbekämpfung können dadurch schneller eingeleitet und Schäden durch Rauchausbreitung verringert werden. Auch vermisste Personen lassen sich unter diesen Bedingungen schneller retten. Gleichzeitig sinkt für die Einsatzkräfte die Gefahr einer Rauchgasdurchzündung.
In einer zweiten Runde versammelten sich alle Teilnehmer in dem vernebelten Raum, um den Effekt unmittelbar mitzuerleben. Die starke Rauchentwicklung rund um das alte Rathaus war dabei auch für Anwohner deutlich sichtbar.
KORBACH. In der Kleingartenanlage am Rhenaer Weg ist eine massiv errichtete Gartenlaube in Brand geraten. Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude oder weitere Parzellen konnte verhindert werden.
In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Feuerwehr gegen 0.30 Uhr alarmiert. Zur Einsatzstelle rückten die Kernstadtwehr sowie die Atemschutznotfallteams aus Lengefeld und Nieder-Ense aus. Bereits auf der Anfahrt war der Feuerschein deutlich zu erkennen. Vor Ort stand das Gebäude in Vollbrand, woraufhin mehrere Trupps unter Atemschutz unmittelbar mit der Brandbekämpfung begannen.
Personen befanden sich nicht mehr in der Gartenlaube. Die Wasserversorgung wurde über einen Hydranten aus dem benachbarten Wohngebiet sichergestellt. Während der Löscharbeiten stellte sich heraus, dass an dem Gebäude ältere Eternitplatten verbaut waren. Deshalb musste mit freigesetzten gesundheitsschädlichen Asbestfasern gerechnet werden.
Dadurch erhöhten sich auch die Anforderungen an das Hygienekonzept vor Ort. Ein einfacher Dekontaminationsplatz wurde eingerichtet, um eine Grobreinigung der eingesetzten Teams zu ermöglichen. Die gesamte verwendete Schutzausrüstung wird im Nachgang einer Grundreinigung unterzogen. Zur Absicherung der Maßnahmen war auch ein Rettungswagen vor Ort.
Gegen 4 Uhr waren die Arbeiten beendet und die Fahrzeuge kehrten zum Stützpunkt zurück.
Wer Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631 9710 bei der Polizei in Korbach zu melden.
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HÖXTER. Im gesamten Kreis Höxter ist es in den vergangenen Tagen vermehrt zu Taschendiebstählen in Supermärkten und Drogerien gekommen. Täglich registriert die Polizei Anzeigen über gestohlene Geldbörsen.
Besonders betroffen sind Senioren. Häufig legen die Betroffenen ihre Handtaschen in den Einkaufswagen oder -korb und sind während der Produktauswahl einen kurzen Moment unaufmerksam. Gezielt nutzen die Täter diese Gelegenheit, um Wertgegenstände zu entwenden.
Opfer solcher Diebstähle wurden konkret eine 71-jährige Frau aus Nieheim, ein 70-jähriger Mann aus Beverungen und eine 85-jährige Frau aus Höxter. Erst an der Kasse bemerkten die Betroffenen den Verlust – meist zu spät, um den Diebstahl noch zu verhindern.
Eindringlich warnt die Polizei Höxter vor dieser Masche und gibt folgende Hinweise:
Wertgegenstände wie Geldbörsen immer am Körper tragen, nicht in der Handtasche lassen
Taschen niemals unbeaufsichtigt im Einkaufswagen oder -korb lassen
Bei verdächtigen Beobachtungen sofort das Personal oder die Polizei informieren
Online abrufbar sind weitere Informationen und Präventionstipps unter: https://www.polizei-beratung.de/.
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VOLKMARSEN. Zu einer Tierrettung im Bereich des Steinwegs sind die Einsatzkräfte aus der Kugelsburgstadt alarmiert worden. Ein Pferd war in einem Bachlauf der Twiste im schlammigen Untergrund eingesunken und konnte sich nicht mehr selbst befreien.
Am Freitagnachmittag traf die Feuerwehr gegen 17.00 Uhr an der Einsatzstelle ein und wurde dort bereits von den sichtlich besorgten Haltern empfangen. Schnell zeigte sich, dass das mehr als 700 Kilogramm schwere Tier durch die Situation stark geschwächt war.
Behutsam und zugleich zielgerichtet wurde die Rettung daraufhin vorbereitet. In enger Abstimmung aller Beteiligten und mit Unterstützung eines ortsansässigen Landwirts gelang es, das Pferd mithilfe eines Radladers schonend aus seiner misslichen Lage zu befreien.
Nach einer kurzen Verschnaufpause konnte das erschöpfte Tier wieder aufstehen und wurde wohlbehalten an seine Besitzerin übergeben. Für alle Beteiligten war das ein Moment großer Erleichterung.
An den Maßnahmen beteiligt waren das Hilfeleistungstanklöschfahrzeug, die Hubarbeitsbühne, der Einsatzleitwagen sowie ein Tierarzt.
STEINHEIM. Auf der L 616 zwischen Steinheim und Vinsebeck ist am Mittwochmorgen ein Fahrzeuggespann infolge starker Windböen verunglückt. Ein Anhänger löste sich während der Fahrt vom Zugfahrzeug und landete im Straßengraben.
Gegen 6.55 Uhr war ein 47-jähriger Mann aus dem Kreis Lippe mit seinem Pkw und Anhänger von Bergheim in Richtung Vinsebeck unterwegs, als eine Windböe den Planen-Anhänger nach einer leichten Linkskurve erfasste. Der Anhänger hob leicht von der Fahrbahn ab und schleuderte über den Asphalt.
Trotz eines sofortigen Bremsmanövers konnte der Fahrer das Gespann nicht mehr stabilisieren. Im weiteren Verlauf löste sich der Anhänger vom Pkw und kam im rechten Straßengraben zum Stillstand. Der VW Passat touchierte dabei zudem einen Baum am linken Fahrbahnrand.
Verletzt wurde der 58-jährige Beifahrer, der ebenfalls aus dem Kreis Lippe stammt. Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Ein Abschleppdienst übernahm die Bergung von Pkw und Anhänger. Auf 31.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Während der Unfallaufnahme kam es zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen.
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