Michael Fränkel

Michael Fränkel

DIEMELSEE. Flammen haben auf dem Gelände des ehemaligen Bundeswehrdepots bei Wirmighausen eine Lagerhalle und das darin gelagerte Stroh zerstört (wir berichteten). Tiere oder Maschinen waren von dem Brand nicht betroffen.

Ein Passant bemerkte am Donnerstag, 10. September 2026, gegen 18.15 Uhr Flammen, die aus dem Dach der Halle aufstiegen. Das Gebäude befindet sich in einem Waldstück zwischen Wirmighausen, Korbach-Helmscheid und Twistetal-Gembeck. Der Zeuge verständigte daraufhin Feuerwehr und Polizei.

Nach den am Donnerstagabend vorliegenden Einsatzangaben wurden die Feuerwehren um 18.39 Uhr zunächst mit dem Einsatzstichwort „F 2“ zum Bereich Zollhaus alarmiert. Aufgrund der zunächst unklaren Lage und der starken Rauchentwicklung wurde die Alarmstufe kurze Zeit später auf „F 3“ erhöht.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich das Feuer bereits auf das in der Halle gelagerte Stroh ausgebreitet. Nach Angaben der Polizei befanden sich dort rund 400 Quaderballen. Nach ersten Einsatzangaben wurde die Größe der betroffenen Halle mit etwa 20 mal 20 Metern angegeben.

Löscharbeiten dauern bis in den Freitag

Gegen 0.30 Uhr hatte die Feuerwehr die Flammen gelöscht. Damit war der Einsatz allerdings noch lange nicht beendet. Das Stroh musste aus der Halle abtransportiert werden, zudem galt es, vereinzelte Glutnester abzulöschen.

Unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Karl Wilhelm Römer waren insgesamt rund 250 Einsatzkräfte aus Diemelsee, Korbach, Twistetal, Willingen und Bad Arolsen an den umfangreichen Arbeiten beteiligt.

Am Freitag, 11. September 2026, wurde der Einsatz um 11.45 Uhr beendet.

Schaden im sechsstelligen Bereich

Nach ersten vorsichtigen Schätzungen der Beamten der Polizeistation Bad Arolsen liegt der entstandene Sachschaden im unteren sechsstelligen Bereich.

Die Ursache des Feuers ist bislang noch unklar. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Brandstelle für die weiteren Ermittlungen der Korbacher Kriminalpolizei beschlagnahmt.

Kriminalpolizei sucht Zeugen

Neben den Ermittlungen zur Brandursache bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Gesucht werden Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, die mit dem Brand im Zusammenhang stehen könnten.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.

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BAD WILDUNGEN. Bei einem Waldbrand in Reinhardshausen hat die Feuerwehr das Feuer auf einem rund 2500 Quadratmeter großen Steilhang gelöscht. Insgesamt 34 Einsatzkräfte waren vor Ort.

Zu dem Einsatz in der Nähe des Hahnberges wurden die Feuerwehren aus Bad Wildungen und Reinhardshausen am Donnerstag, 10. September 2026, um 15.46 Uhr gemeinsam mit der Polizei alarmiert. Die Brandstelle befand sich etwa zwei Kilometer von der Frankenberger Straße entfernt. Als Einsatzstichwort war „F WALD 1“ ausgegeben worden.

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein größerer Steilhang mitten im Wald brannte. Aufgrund der vorgefundenen Lage wurden weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Wildungen sowie die Feuerwehr Armsfeld nachalarmiert.

Unter Vornahme eines C-Rohres und mehrerer D-Rohre sowie mit Waldbrandwerkzeugen gingen die Einsatzkräfte gegen die Flammen vor. Eine weitere Ausbreitung des Feuers konnte dadurch verhindert werden.

Aufgrund der abgelegenen Lage mussten knapp 200 Meter Schlauchleitung bis zur Brandstelle verlegt werden. Zusätzlich erschwerte der sehr steile Hang die Löscharbeiten erheblich.

Nach etwa zweieinhalb Stunden konnte der Leitstelle „Feuer aus“ gemeldet werden. Anschließend führten die Einsatzkräfte noch Nachlöscharbeiten durch.

Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Alexander Paul waren die Feuerwehren Bad Wildungen, Reinhardshausen und Armsfeld im Einsatz. Gegen 19 Uhr konnten die Einsatzkräfte nach Abschluss aller Maßnahmen in ihre Unterkünfte zurückkehren.

HOMBERG. Defekte Kennzeichenbeleuchtung hat in Homberg eine Verkehrskontrolle ausgelöst. Im Verlauf der Kontrolle ergaben sich Hinweise darauf, dass die 50 Jahre alte Fahrerin unter Alkoholeinfluss stehen könnte.

Aufgrund der defekten Kennzeichenbeleuchtung fiel der Wagen einer Streife der Polizeistation Homberg am Mittwoch gegen 21.45 Uhr auf. Die Beamten folgten dem Fahrzeug zunächst und entschlossen sich nach etwa 500 Metern zu einer Kontrolle. Daraufhin stellte die Fahrerin ihren Pkw auf einem Parkplatz in der Hersfelder Straße ab.

Bei der anschließenden Kontrolle bemerkten die Einsatzkräfte einen unsicheren Gang der Frau sowie leichten Alkoholgeruch. Gegenüber den Beamten gab die 50-Jährige aus Homberg an, keinen Alkohol konsumiert zu haben. Ihren unsicheren Gang erklärte sie mit starken Hüftschmerzen und der Einnahme eines Schmerzmittels.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest gelang trotz mehrerer Versuche nicht. Da die Frau nach Einschätzung der Beamten jedoch deutlich unter Alkoholeinfluss stand, ordneten sie eine Blutentnahme an. Diese wurde von einer Ärztin durchgeführt.

Anschließend stellten die Einsatzkräfte die Fahrzeugschlüssel sicher und untersagten der Frau die Weiterfahrt. Gegen die 50-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. (ots/r)

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PADERBORN. Mehrere erhebliche technische Veränderungen an einem Ford Fiesta haben bei einer Verkehrskontrolle in Paderborn zur Sicherstellung des Fahrzeugs geführt. Dem 23 Jahre alten Fahrer drohen nun ein Bußgeld sowie die Kosten für ein Gutachten.

Beamte des Verkehrsdienstes waren am Mittwoch gegen 16.35 Uhr auf dem Paderwall unterwegs, als ihnen der augenscheinlich technisch veränderte Ford Fiesta auffiel. Sie hielten den 23 Jahre alten Fahrer aus Paderborn daraufhin an und kontrollierten das Fahrzeug.

Bei der Überprüfung stellten die Einsatzkräfte mehrere teilweise erhebliche technische Veränderungen fest. Betroffen waren unter anderem die Räder, das Fahrwerk und die Hinterachse sowie die Abgasanlage und der Luftfilter.

Betriebserlaubnis möglicherweise erloschen

Beim Tuning gilt grundsätzlich: Veränderungen müssen zugelassen, fachgerecht eingebaut und ordnungsgemäß eingetragen sein. Nicht zulässige Umbauten können dazu führen, dass die Betriebserlaubnis eines Fahrzeugs erlischt. In einem solchen Fall darf das Fahrzeug nicht mehr im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden und kann bei einer Kontrolle stillgelegt werden.

Da die Polizeibeamten bei dem Ford Fiesta vor Ort von einem Erlöschen der Betriebserlaubnis ausgehen mussten, stellten sie das Fahrzeug sicher. Ein Kraftfahrzeugsachverständiger soll nun die technischen Veränderungen beweissicher dokumentieren.

Auf den 23-Jährigen können neben einem Bußgeld auch die Kosten für das zu erstellende Gutachten zukommen.

Polizei kontrolliert regelmäßig die Tuning-Szene

Der Verkehrsdienst der Polizei Paderborn führt regelmäßig Kontrollen gegen aggressives Verhalten im Straßenverkehr durch. Anlass dafür sind unter anderem auch Beschwerden aus der Bevölkerung. Dabei nimmt die Polizei insbesondere die Szene der illegalen Tuner, Poser, Raser und Dater ins Visier.

Besonderes Augenmerk legen die Beamten nach eigenen Angaben auf die Detmolder Straße und deren Umfeld.

Illegales Tuning und rücksichtsloses Fahrverhalten seien keine Kavaliersdelikte. Nach Angaben der Polizei gefährden entsprechende Fahrer nicht nur sich selbst, sondern auch unbeteiligte Verkehrsteilnehmer – teilweise mit fatalen Folgen. Um die Gesundheit und Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, will die Polizei deshalb auch weiterhin gegen Verkehrssünder vorgehen, Grenzen aufzeigen und Verstöße konsequent ahnden.

Polizei setzt auch auf Beratung

Neben den Kontrollen setzt die Polizei auf Prävention und den Dialog mit Fahrzeughaltern. Wer Fragen zur Zulässigkeit von Veränderungen an seinem Fahrzeug hat oder sich bei Umbauten unsicher ist, kann sich an die Kreispolizeibehörde Paderborn unter der Telefonnummer 05251/306-0 wenden. (ots/r)

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Donnerstag, 10 September 2026 22:46

Wohnungsbrand im Bungalow - 24-Jähriger verletzt

PADERBORN. Feuer in einer Souterrainwohnung eines Bungalows am Archenholdweg hat einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Ein 24 Jahre alter Bewohner wurde verletzt, die betroffene Wohnung ist bis auf Weiteres nicht mehr bewohnbar.

Bewohner verlassen Gebäude

Der 24 Jahre alte Mieter alarmierte am Mittwoch, 9. September 2026, gegen 17 Uhr die Feuerwehr, nachdem er im Wohnzimmer seiner Wohnung ein brennendes Sofa entdeckt hatte. Zu diesem Zeitpunkt stand der Mann unter Alkoholeinfluss. Zunächst versuchte er selbst, die Flammen zu löschen. Nachdem dies nicht gelang, verließ er die im Souterrain gelegene Wohnung.

Auch eine 87 Jahre alte Frau und ein 79 Jahre alter Mann, die in der darüber liegenden Wohnung des Bungalows leben, hatten den Brand bemerkt. Mit Unterstützung einer weiteren Anwohnerin aus dem Archenholdweg konnten auch sie das Gebäude verlassen.

Mit dem Einsatzstichwort „Zimmerbrand mit Menschenleben in Gefahr“ rückten Feuerwehr und Rettungsdienst zum Archenholdweg aus. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten bereits alle betroffenen Bewohner das Gebäude verlassen. In der Souterrainwohnung hatte sich zu diesem Zeitpunkt ein fortgeschrittener Zimmerbrand entwickelt.

Während seiner eigenen Löschversuche hatte sich der 24-Jährige leichte Brandverletzungen im Gesicht zugezogen und Rauchgas eingeatmet. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde er mit einem Rettungswagen in ein Paderborner Krankenhaus gebracht.

Feuer zügig gelöscht

Um eine weitere Ausbreitung von Feuer und Rauch auf andere Teile des Gebäudes zu verhindern, leitete die Feuerwehr unmittelbar einen Löschangriff ein. Ein Angriffstrupp ging gegen die Flammen vor und konnte den Brand zügig löschen.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde die betroffene Wohnung maschinell belüftet und vom Brandrauch befreit. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte die darüber liegende Wohnung mit einem Mehrgasmessgerät auf mögliche Rückstände von Rauchgasen. Dort waren weder Brand- noch Rauchschäden entstanden, auch die Messungen zeigten keine Auffälligkeiten.

Nach Abschluss der Maßnahmen konnten die 87 Jahre alte Bewohnerin und der 79 Jahre alte Bewohner wieder in ihre Wohnung zurückkehren. Die Souterrainwohnung des 24-Jährigen bleibt dagegen bis auf Weiteres unbewohnbar.

Zigarettenasche könnte Brand ausgelöst haben

Nach Angaben der Polizei entstand durch das Feuer ein Gesamtschaden im sechsstelligen Bereich. Brandsachverständige der Polizei untersuchten anschließend die Brandursache. Nach deren Ermittlungen ist das Feuer vermutlich auf fahrlässige Brandstiftung zurückzuführen. Als möglicher Auslöser kommt die Asche einer Zigarette infrage.

84-Jähriger widersetzt sich Polizei

Während der Löscharbeiten kam es außerdem zu einem Zwischenfall mit einem 84 Jahre alten Mann. Er weigerte sich zunächst, den Anweisungen der Polizei zu folgen und den Einsatzbereich zu verlassen, um die Löscharbeiten nicht zu behindern. Gegen ihn läuft nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung und Widerstands gegenüber Polizeibeamten.

Rund 40 Einsatzkräfte vor Ort

Am Einsatz beteiligt waren die hauptamtlichen Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Süd und Nord sowie die ehrenamtlichen Einheiten der Löschzüge Stadtmitte, Stadtheide und Benhausen. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte vor Ort. Eingesetzt wurden fünf Löschfahrzeuge, zwei Drehleitern und zwei Rettungswagen. Außerdem waren ein Notarzt sowie der Führungsdienst mit B- und C-Dienst im Einsatz. (ots/r)

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KASSEL. Gezielte Bewegung kann Menschen während und nach einer Krebserkrankung unterstützen. Das Angebot „OnkoAktiv“ des Tumorzentrums Nordhessen hilft dabei, passende Sport- und Bewegungsangebote zu finden und Bewegung in den Alltag zu integrieren.

Sport und Bewegung gewinnen in allen Phasen einer onkologischen Erkrankung zunehmend an Bedeutung. Bereits zu Beginn einer Therapie kann gezielte körperliche Aktivität dazu beitragen, Nebenwirkungen zu mildern und den Therapieverlauf positiv zu beeinflussen. Auch während der Behandlung ist es sinnvoll, aktiv zu bleiben oder zu werden. Bewegung kann auf vielfältigen körperlichen und psychischen Ebenen helfen.

„Die Studienlage zu begleitendem Sport bei einer Krebstherapie ist sehr umfangreich und die positiven Effekte sind überzeugend“, sagt Jakob Muth. Der Bewegungs- und Sportwissenschaftler mit Lizenzprüfung Onkologie bietet die onkologische Sportberatung am Klinikum Kassel an. Außerdem ist er durch das Netzwerk „OnkoAktiv“ zusätzlich dafür qualifiziert.

Bedeutung von Sport während und nach der Therapie

„Sport und Bewegung können während der Therapie Nebenwirkungen lindern und körperlichen Abbauprozessen entgegenwirken - sowohl muskulär als auch konditionell. Nach der Therapie sind Sport und Bewegung wichtig, um chronische Folgeerkrankungen zu vermeiden oder einzudämmen“, so Jakob Muth.

Bei einer Krebserkrankung fällt es Betroffenen häufig schwer, ein passendes Sport- und Bewegungsangebot zu finden. Viele sind unsicher, welche Aktivitäten für sie geeignet sind. Die onkologische Sportberatung „OnkoAktiv“ unterstützt daher während und nach einer Krebserkrankung dabei, Sport und Bewegung stärker in den Alltag zu integrieren.

„Unsicherheit und Motivationsschwierigkeiten sind keine Seltenheit. Sie kommen sogar bei den Kindern und Jugendlichen, mit denen ich regelmäßig arbeite, vor. Ziel der Beratung ist es daher auch, diese Hindernisse zu überwinden und die Freude am Training zu fördern“, so Jakob Muth.

Die Beratung bei Jakob Muth erfolgt flexibel in Präsenz oder telefonisch. Sie orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen und ist unabhängig von bisherigen sportlichen Erfahrungen. Zum Angebot gehören:

• die Vermittlung wohnortnaher Sportangebote,
• die Erstellung individueller Trainingspläne,
• praxisnahe Bewegungsempfehlungen.

Ablauf der Beratung

Wie die Beratung abläuft, erläutert Jakob Muth: „Am Anfang steht die gründliche Anamnese, das heißt, ich schaue mir die Diagnose an und bespreche, welche anderen Probleme es gibt. Dann setzen wir dort an, wo die Person sich bereits sicher fühlt, und klären etwa, ob sie den Sport, den sie vorher gemacht hat, weiter betreiben kann. Oder ob sie mit Bewegung ganz neu anfängt.“

Häufige Beschwerden bei Krebserkrankungen

Zu den Beschwerden, die in der Beratung häufig zur Sprache kommen, zählen laut Muth Fatigue, Verlust von Ausdauerleistungsfähigkeit, muskuläre Einbußen, Polyneuropathie oder auch Gangunsicherheiten.

Bei der Empfehlung kann es sich um ein Gruppentraining handeln – zum Beispiel in einer Krebssportgruppe. Am Klinikum Kassel selbst gibt es spezifische Sportgruppen bei Polyneuropathie oder zum Schließmuskeltraining. Es kann aber auch Vereins- oder Individualsport das Richtige sein – je nachdem, was die Patient*innen an Interessen und Ressourcen mitbringen. „Egal, wo man gerade steht, Freude an der Bewegung ist wichtig, um dabei zu bleiben“, so Jakob Muth.

Die onkologische Sportberatung wird vom Tumorzentrum Nordhessen angeboten.

Das Tumorzentrum ist ein zertifiziertes Zentrum des OnkoAktiv-Netzwerks des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT).

Termine und Anmeldung

Die Sportberatung findet regelmäßig montags von 14 bis 16.40 Uhr statt. Ein Beratungstermin dauert 40 Minuten und ist kostenlos.

Die Anmeldung zu „OnkoAktiv“ erfolgt über die Patientenlotsinnen: Telefon: 0561/980-3518, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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BAD WILDUNGEN. Am Mittwoch, 16. September, informiert Dr. med. Jens Zemke, Chefarzt der Geriatrie in der Stadtklinik Bad Wildungen, im Rahmen der Gesundheitsakademie darüber, wie sich geistige Fitness im Alltag fördern lässt. Die Veranstaltung findet von 18 bis 19.30 Uhr im Eventroom der Asklepios Kliniken in der Langemarckstraße 2 neben der Asklepios Fachklinik Fürstenhof statt.

Geistig fit und möglichst lange selbstständig bleiben – das wünschen sich viele Menschen auch im höheren Lebensalter. Doch welche Möglichkeiten gibt es, die eigene geistige Gesundheit aktiv zu unterstützen? Und welchen Einfluss haben Bewegung, Ernährung, Schlaf oder soziale Kontakte tatsächlich auf unsere geistige Fitness?

Diesen Fragen widmet sich Chefarzt Dr. med. Jens Zemke in seinem Vortrag zum Thema „Geistig fit bleiben – 10 Maßnahmen, mit denen Sie vorbeugen können“. Der Experte gibt dabei einen verständlichen Überblick über wichtige Faktoren, die zur Erhaltung der geistigen Leistungsfähigkeit beitragen können. Denn geistige Fitness lässt sich im Alltag auf vielfältige Weise fördern.

Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten, die sich mit dem Thema geistige Fitness und Prävention beschäftigen möchten – ebenso an Angehörige, die sich informieren möchten, wie sie ihre Familienmitglieder dabei unterstützen können. Im Anschluss besteht ausreichend Zeit für Fragen. Der Vortrag ist selbstverständlich kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt für Rückfragen:
Asklepios Kliniken Nordhessen
Nicole Dietz
Langemarckstraße 2
34537 Bad Wildungen
Tel.: 05621/704-4102
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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HÖXTER. Schwere Verletzungen hat eine 18 Jahre alte Autofahrerin bei einem Unfall auf der B 239 in Höhe Fürstenau erlitten. An ihrem Ford Focus entstand Totalschaden.

Mit einem Firmenfahrzeug war die junge Frau am Dienstag um 11.45 Uhr auf der B 239 in Fahrtrichtung Steinheim unterwegs. In einer leichten Linkskurve kam sie aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab.

Zunächst prallte der Focus gegen einen Leitpfosten und anschließend gegen mehrere Bäume. Dabei drehte sich das Fahrzeug mehrfach und kam schließlich auf einem angrenzenden Feld zum Liegen.

Nach dem Unfall war die 18-Jährige zunächst im Fahrzeug eingeklemmt. Anschließend brachte der Rettungsdienst sie in ein Krankenhaus. Der Sachschaden am Ford beträgt rund 30.000 Euro.

Donnerstag, 10 September 2026 21:53

Endoskopie in Bad Arolsen - Vorsorge und Therapie

BAD AROLSEN. Beschwerden im Magen-Darm-Bereich können viele Ursachen haben - von einer vorübergehenden Unverträglichkeit bis hin zu chronischen Erkrankungen. Eine gezielte Diagnostik schafft Klarheit und ermöglicht es, Beschwerden frühzeitig zu erkennen und individuell zu behandeln. Im Krankenhaus Bad Arolsen verbindet der Fachbereich Gastroenterologie moderne endoskopische Untersuchungen mit einem breiten Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Angeboten.

Von der Vorsorge bis zur individuellen Therapie

Ein Schwerpunkt des Hauses für Innere Medizin liegt auf der Endoskopie. Bei einer Magen- oder Darmspiegelung können Ärzt*innen die Schleimhäute direkt beurteilen, Veränderungen erkennen und - wenn erforderlich - unmittelbar behandeln. Damit sind endoskopische Untersuchungen nicht nur für die Abklärung bestehender Beschwerden relevant, sondern auch für die Vorsorge und Früherkennung.

Oberarzt Hussein Aljouk erläutert: „Für Menschen ab dem 50. Lebensjahr werden entsprechende Vorsorgeuntersuchungen empfohlen. Bei unauffälligem Befund ist eine Wiederholung in der Regel nach zehn Jahren vorgesehen.“ Damit beschreibt er ein Angebot, das potenziell jedem offensteht.

Das Leistungsspektrum der Endoskopie in Bad Arolsen geht über klassische Spiegelungen hinaus. „Wir bieten zum Beispiel Untersuchungen bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn an, ebenso wie die Diagnostik und Behandlung von Lebererkrankungen einschließlich Gewebeentnahmen sowie die Abklärung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Autoimmunerkrankungen, beispielsweise Zöliakie“, sagt der erfahrene Arzt. „Natürlich können Sie sich auch bei Beschwerden durch Gallensteine an uns wenden.“

Eine weitere wichtige Untersuchungsmethode ist die Endosonografie. Dabei lassen sich insbesondere die Gallenwege und die Bauchspeicheldrüse detailliert untersuchen. Für Patient*innen bedeutet das: Je nach Fragestellung stehen verschiedene diagnostische Verfahren zur Verfügung, die gezielt eingesetzt und miteinander kombiniert werden können. Auch bei chronischen Erkrankungen werden individuelle Therapiepläne entwickelt, um die Beschwerden langfristig zu behandeln und die Lebensqualität zu verbessern oder zu stabilisieren.

Kontaktdaten und Terminvereinbarungen

Wer eine gastroenterologische Untersuchung oder endoskopische Abklärung benötigt, für den steht die Abteilung Endoskopie am Krankenhaus Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/800-167 zur Verfügung. Über diesen direkten Kontakt können Patient*innen ihr Anliegen besprechen und Informationen zum weiteren Vorgehen sowie zur Terminvereinbarung erhalten.

Für den Besuch ist es hilfreich, vorhandene Befunde, Arztbriefe und Informationen zu regelmäßig eingenommenen Medikamenten bereitzuhalten. So können die behandelnden Ärzt*innen die individuelle Situation möglichst schnell einschätzen und die weiteren diagnostischen Schritte abstimmen.

Gut vernetzt für eine umfassende Versorgung

Gastroenterologische Erkrankungen erfordern meist die Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachrichtungen. Im Krankenhaus Bad Arolsen bestehen deshalb kurze Wege innerhalb des Hauses. Insbesondere die enge Zusammenarbeit mit der Geriatrie ermöglicht eine abgestimmte Behandlung, von der vor allem ältere Patient*innen profitieren können. Bei komplexen Krankheitsbildern, die eine operative Weiterbehandlung erfordern, besteht zudem eine enge Kooperation mit dem Klinikum Kassel. So kann bei Bedarf eine nahtlose Weiterbehandlung durch spezialisierte Teams erfolgen.

Informationen auf einen Blick

Das Krankenhaus Bad Arolsen bietet in der Gastroenterologie ein umfassendes Spektrum von Vorsorge und Diagnostik bis hin zu therapeutischen Eingriffen. Dazu zählen unter anderem Magen- und Darmspiegelungen, die Untersuchung entzündlicher Darmerkrankungen, die Diagnostik von Leber-, Gallen- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, Biopsien, die Behandlung von Gallensteinen sowie Endosonografien.

Damit bietet die Endoskopie in Bad Arolsen Patient*innen und Interessierten eine zentrale Anlaufstelle für die Abklärung und Behandlung von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts - wohnortnah, fachübergreifend und mit dem klaren Fokus auf eine individuell abgestimmte Versorgung.

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WALDECK. Auf der B 251 zwischen Meineringhausen und Freienhagen ist ein Skoda von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Straßenbaum geprallt. Der 20 Jahre alte Fahrer wurde bei dem Alleinunfall leicht verletzt.

Der Mann aus Wolfhagen war am Donnerstag gegen 15.15 Uhr aus Richtung Sachsenhausen in Richtung Freienhagen unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen kam sein schwarzer Skoda nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Straßenbaum.

An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 8000 Euro. Der Skoda musste nach dem Unfall abgeschleppt werden.

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