Michael Fränkel

Michael Fränkel

WARBURG. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Industriestraße in Warburg ist ein 54 Jahre alter Motorradfahrer aus Warburg schwer verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann zur weiteren Behandlung in eine Klinik.

Nach Angaben der Polizei war ein 25 Jahre alter Autofahrer am Mittwoch gegen 16.40 Uhr mit einem blauen VW Jetta auf der Industriestraße in Richtung Papenheimer Straße unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte er nach links auf einen Parkplatz abbiegen und übersah dabei den entgegenkommenden Motorradfahrer.

Beim anschließenden Zusammenstoß erlitt der 54-Jährige schwere Verletzungen. Unverletzt blieb der 25-jährige Autofahrer.

Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Den entstandenen Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 6.000 Euro.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft und einer Richterin stellten die Einsatzkräfte das Mobiltelefon des 25-Jährigen auf richterliche Anordnung als Beweismittel sicher. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. (ots/r)

-Anzeige-

DIEMELSEE. In der Nähe des Diemelsees ist am heutigen Donnerstagnachmittag ein Feldbrand in Höhe der Ortschaft Helmighausen auf den Wald übergegriffen.

Feuerwehren befinden sich derzeit im Einsatz. Auch ein Löschhubschrauber unterstützt die Brandbekämpfung aus der Luft.

Aufgrund des laufenden Einsatzes ist die Durchfahrt über die Diemeltalsperre derzeit nicht möglich.

Die Stadt Marsberg bittet die Bevölkerung dringend, aufgrund eines großflächigen Waldbrandes im Stadtgebiet den Wasserverbrauch auf das Notwendigste zu reduzieren. Bürgermeister Matthias Koch berichtet von der Einsatzstelle aus Helminghausen: Aktuell sind unsere Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Löscharbeiten dauern an. Mein ganz besonderer Dank gilt den Kameradinnen und Kameraden unserer Freiwilligen Feuerwehr und allen weiteren Einsatzkräften. Was hier ehrenamtlich geleistet wird, verdient unser allergrößtes Lob und höchste Anerkennung. Ich bitte außerdem alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Wasserentnahme aus dem Trinkwassernetz vorübergehend auf das unbedingt Notwendige zu reduzieren. Wir müssen sicherstellen, dass unseren Einsatzkräften ausreichend Löschwasser zur Verfügung steht. Bitte halten Sie sich von dem betroffenen Gebiet fern und behindern Sie die Einsatzkräfte nicht. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis.

Weitere Informationen mit Fotostrecke und Video folgen.

ALLENDORF/EDER. Nach einem Verkehrsunfall auf der B 236 bei Allendorf/Eder hat ein 28 Jahre alter Autofahrer aus Brilon seine Fahrt trotz erheblicher Schäden an seinem VW Polo fortgesetzt. Wenig später geriet das Fahrzeug in Brand und musste auf einer Wiese zurückgelassen werden. Wie die Polizei gegenüber 112-Magazin berichtet, stand der Fahrer unter Alkoholeinfluss und war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Unterwegs war der 28-Jährige in der Nacht zum Donnerstag zunächst auf der B 253 aus Richtung Laisa kommend in Richtung Allendorf. Im Kreisverkehr nahm er die dritte Ausfahrt auf die B 236 in Richtung Bromskirchen.

Während der Briloner diesen Kreisverkehr noch unbeschadet passieren konnte, übersah er am nächsten Kreisel in Höhe der Allendorfer Rettungswache die Verkehrsinsel. Zunächst überfuhr der Polo zwei Verkehrszeichen, anschließend wurde das Fahrzeug über die Verkehrsinsel geschleudert.

Bei der Kollision lösten sich zwei Reifen von den Felgen. Trotzdem setzte der 28-Jährige seine Fahrt fort und entfernte sich von der Unfallstelle. Funkensprühend fuhr der erheblich beschädigte Polo weiter in Richtung des Neubaugebietes „Am Homberg“.

Während der weiteren Fahrt geriet der VW schließlich in Brand. Am Ende der Straße musste der 28-Jährige den inzwischen brennenden Polo auf einer Wiese zurücklassen.

Bei der Polizei ging gegen 1.08 Uhr ein Notruf mit dem Hinweis auf das brennende Fahrzeug ein.

Zu einem Pkw-Brand im Bereich „Am Homberg“ wurden die Feuerwehren Allendorf und Rennertehausen um 1.04 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand, zudem hatte sich das Feuer auf die angrenzende Wiesenfläche ausgebreitet.

Unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Christian Henkel-Strieder setzte die Feuerwehr zwei C-Rohre zur Brandbekämpfung ein. Zusätzlich wurde eine Ölspur in den Bereichen Am Kreisel und Am Homberg abgestreut.

Wie Christian Henkel-Strieder auf Anfrage gegenüber 112-Magazin berichtet, handelte es sich bei dem Brand um die Folge des vorausgegangenen Verkehrsunfalls.

Insgesamt waren 29 Einsatzkräfte beteiligt. Beendet werden konnte der Einsatz gegen 3.15 Uhr.

Am VW Polo entstand Totalschaden in Höhe von rund 3.500 Euro. Schäden an der Verkehrsinsel und den beiden Verkehrszeichen werden mit etwa 20.000 Euro angegeben. Auf der durch das Feuer betroffenen Wiesenfläche entstand weiterer Sachschaden in Höhe von rund 5.000 Euro.

Gegen den 28-Jährigen stehen unter anderem die Vorwürfe der Unfallflucht und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis im Raum. Im Krankenhaus wurde dem Briloner eine Blutprobe entnommen.

VELLMAR. Nach einem Trickdiebstahl in Obervellmar fahndet die Kasseler Kriminalpolizei jetzt öffentlich nach einem bislang unbekannten Mann. Mit einer gestohlenen Bankkarte und der dazugehörigen PIN hatte der Täter einen vierstelligen Betrag vom Konto eines hochbetagten Rentners abgehoben.

Richter ordnet Öffentlichkeitsfahndung an

Bisherige Ermittlungen der zuständigen Beamten der Kasseler Kriminalpolizei führten nicht zur Identifizierung des Mannes. Ein Richter ordnete deshalb inzwischen die Öffentlichkeitsfahndung mit Fotos aus den Kameras im Vorraum der Bank an.

Durch die Veröffentlichung erhoffen sich die Ermittler Hinweise aus der Bevölkerung auf die Identität des gesuchten Mannes.

Unbekannter beobachtet Eingabe der PIN

Betreten hatte der Rentner am Samstag, 18. April 2026, gegen 10.30 Uhr den Schalterraum einer Bankfiliale am Rathausplatz. An einem dortigen Automaten hob er Geld ab.

Während der Senior seine PIN eingab, wurde er bereits unauffällig von dem unbekannten Mann beobachtet. Das ergab später die Auswertung der Kameraaufnahmen.

Anschließend lenkte der Täter den hochbetagten Rentner auf geschickte Weise ab und entwendete dabei unbemerkt dessen Bankkarte.

Vierstelliger Betrag vom Konto abgehoben

Mit der gestohlenen Karte und der PIN hob der Trickdieb anschließend einen vierstelligen Betrag vom Konto des Seniors ab. Danach verließ er die Bank in unbekannte Richtung.

Erst später bemerkte der Rentner, dass er Opfer einer Straftat geworden war, und informierte die Polizei.

Kriminalpolizei bittet um Hinweise

Zeugen, die Hinweise auf die Identität des auf den Fahndungsfotos abgebildeten Mannes geben können, werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium Nordhessen unter der Telefonnummer 0561/9100 zu melden. (pnd/r)

FRANKENBERG. Wegen eines Waldbrandes zwischen Viermünden und Sachsenberg sind Einsatzkräfte der Feuerwehr ausgerückt. Auch eine angrenzende Hütte wurde durch das Feuer beschädigt.

Gefahr einer weiteren Ausbreitung

Alarmiert wurden die Einsatzkräfte aus Frankenberg und Viermünden am Mittwoch um 8.29 Uhr unter dem Stichwort „FWald 1“. Einsatzort war der Streckeweg von Viermünden in Richtung Sachsenberg.

Betroffen waren etwa 150 Quadratmeter Waldboden, Gras, Büsche und kleinere Bäume. Nach ersten Eindrücken war offenbar auch ein Bienenstock betroffen. Zudem bestand die Gefahr, dass sich das Feuer weiter ausbreitet.

Wasserversorgung über Tanklöschfahrzeuge

Wie Einsatzleiter Stadtbrandinspektor Martin Trost gegenüber 112-Magazin berichtet, setzten die Einsatzkräfte zur Brandbekämpfung drei D-Rohre ein.

Nach dem eigentlichen Löscheinsatz folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten. Einsatzkräfte hackten den Boden auf, suchten nach verborgenen Glutnestern und löschten diese gezielt ab. Anschließend wurde die betroffene Fläche nochmals unter Einsatz von Netzmittel abgedeckt beziehungsweise intensiv bewässert.

Gegen 11.45 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

Rund 30 Einsatzkräfte vor Ort

Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte aus Viermünden und Frankenberg mit sieben Fahrzeugen beteiligt, teilt Trost uns mit.

Neben der Feuerwehr befanden sich auch die Polizei und HessenForst an der Einsatzstelle.

Angaben zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Polizei vor Ort zunächst noch nicht machen.

Tipps der Redaktion zur Waldbrandgefahr

Bei der derzeitigen Trockenheit können bereits kleine Unachtsamkeiten ausreichen, um Vegetations- oder Waldbrände auszulösen. Deshalb sollten einige grundlegende Regeln unbedingt beachtet werden:

  • Rauchen und offenes Feuer im Wald sowie in trockener Vegetation vermeiden.
  • Zigarettenreste niemals achtlos wegwerfen – auch nicht aus Fahrzeugen.
  • Grillgeräte und andere offene Feuerstellen nur dort benutzen, wo dies ausdrücklich erlaubt ist.
  • Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras oder anderen leicht entzündlichen Flächen abstellen. Heiße Fahrzeugteile können trockenes Pflanzenmaterial entzünden.
  • Zufahrtswege zu Wäldern und Feldern freihalten, damit Feuerwehrfahrzeuge im Ernstfall schnell zur Einsatzstelle gelangen können.
  • Verdächtige Rauchentwicklung oder einen Brand sofort über den Notruf 112 melden. Möglichst genaue Angaben zum Standort helfen den Einsatzkräften bei der schnellen Orientierung.
  • Eigene Löschversuche nur unternehmen, wenn keine Gefahr für die eigene Gesundheit besteht. Bei einer schnellen Brandausbreitung Abstand halten und die Einsatzkräfte einweisen.

PADERBORN. Bei einem Verkehrsunfall in Paderborn-Schloß Neuhaus ist eine 33 Jahre alte Radfahrerin verletzt worden. Ein Auto hatte die Frau beim Überholen gestreift und anschließend die Fahrt fortgesetzt.

Auto streift Radfahrerin beim Überholen

Unterwegs war die 33-Jährige am Dienstag auf der Schloßstraße in Richtung Fürstenallee. Nach Angaben der Polizei wollte sie nach links in eine Einfahrt abbiegen.

Beim Einordnen wurde die Radfahrerin von einem Auto überholt. Dabei streifte das Fahrzeug die Frau mit dem Heck. Infolge der Berührung stürzte die 33-Jährige und zog sich leichte Verletzungen zu.

Zeugen berichten von schwarzem Audi

Nach Aussagen von Zeugen könnte es sich bei dem beteiligten Fahrzeug um einen schwarzen Audi gehandelt haben. Anschließend wurde die Fahrt fortgesetzt und in die Dr.-Grasse-Straße abgebogen, ohne sich um die verletzte Frau zu kümmern.

Polizei sucht weitere Zeugen

Hinweise erhofft sich die Polizei von weiteren Zeugen sowie insbesondere von der Person, die das beteiligte Auto gefahren hat.

Kontakt zur Polizei Paderborn ist unter der Telefonnummer 05251/3060 möglich. (ots/r)

-Anzeige-

KASSEL. Mithilfe eines Ortungssystems hat die Polizei in Kassel ein gestohlenes Pedelec bereits kurze Zeit nach dem Diebstahl wiedergefunden.

Handy meldet Bewegung des Fahrrads

Gegen 13.50 Uhr wurde das Trekkingrad am Montag, 10. August 2026, in der Mühlengasse gestohlen. Zu diesem Zeitpunkt erhielt die Besitzerin auf ihrem Handy eine Meldung, dass sich ihr angeschlossenes Fahrrad in Bewegung gesetzt hatte.

Unmittelbar danach stellte die Kasselerin fest, dass der Fahrradständer leer war, und alarmierte sofort die Polizei. Gemeinsam mit der Besitzerin folgten die Beamten dem Ortungssignal, das zunächst noch wechselnde Standorte anzeigte.

Pedelec nach kurzer Zeit wiedergefunden

Nur 25 Minuten nach dem Diebstahl konnte das Fahrrad schließlich im Bleichenweg gefunden werden. Dort lehnte es an einer Hauswand. Vom Täter fehlte bereits jede Spur.

Durch das Knacken des Bügelschlosses entstand zwar ein geringer Schaden am Rahmen, dennoch konnte die Besitzerin ihr Pedelec wieder in Empfang nehmen.

Polizei sucht Zeugen

Neben den laufenden Ermittlungen zu dem unbekannten Täter sucht die Polizei nach Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Diebstahl oder der Fahrt des Diebes entlang der Fulda gemacht haben.

Hinweise nimmt die Kasseler Polizei unter der Telefonnummer 0561/9100 entgegen.

Tipps der Polizei

Zum Schutz vor Fahrraddiebstahl gibt die Polizei folgende Hinweise:

  • Nutzen Sie zwei zertifizierte Schlösser mit unterschiedlichen Schlosssystemen, insbesondere bei hochwertigen Rädern.
  • Schließen Sie Fahrräder immer an einem fest verankerten Gegenstand an, damit sie nicht weggetragen werden können.
  • Stellen Sie Ihr Fahrrad in der Öffentlichkeit nur an belebten und gut einsehbaren Orten ab. Nutzen Sie nachts gut beleuchtete Orte. Lassen Sie Ihr Fahrrad unbeaufsichtigt nur so lange wie nötig an öffentlichen Plätzen stehen.
  • Fahrräder sollten auch in Fahrradabstellräumen, Kellern oder Treppenhäusern angeschlossen werden. Ist dies nicht möglich, können mehrere Räder aneinandergeschlossen werden. Achten Sie außerdem darauf, dass die Zugangstüren abgeschlossen sind.
  • Nehmen Sie nach Möglichkeit wertvolle Zubehörteile wie den Akku mit.
  • Rufen Sie bei verdächtigen Beobachtungen die Polizei. Für das Knacken hochwertiger Schlösser benötigen auch professionelle Diebe entsprechendes Werkzeug und Zeit. Der Einsatz solcher Werkzeuge, beispielsweise einer Akku-Flex, verursacht zudem Geräusche. Zögern Sie bei verdächtigen Wahrnehmungen nicht und verständigen Sie über den Notruf 110 die Polizei.

Zusätzlich kann eine Codierung des Fahrradrahmens das Rad für Täter unattraktiver machen, da ein Weiterverkauf erschwert wird und das Fahrrad beim Auffinden seinem Besitzer zugeordnet werden kann.

Kostenlose Codier-Aktionen werden regelmäßig von der Polizei Nordhessen angeboten. Zudem können versteckt verbaute Ortungssysteme wie in diesem Fall der Polizei dabei helfen, ein gestohlenes Fahrrad wiederzufinden. (pnd/r)

-Anzeige-

FRANKFURT AM MAIN/WIESBADEN. Aufgrund von Ermittlungen des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main und des Hessischen Landeskriminalamts (HLKA) ist am 17. Juli 2026 der mutmaßliche Kopf einer hessischen Drogenschmugglerbande in Bosnien festgenommen worden. Zuvor waren bereits sieben weitere Tatbeteiligte in Deutschland und der Schweiz festgenommen worden.

Ermittlungen laufen seit Frühjahr 2025

Seit Frühjahr 2025 führt die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main und des HLKA im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden ein komplexes Verfahren gegen eine Gruppierung aus dem Rhein-Main-Gebiet. Vorgeworfen werden den Beschuldigten der bandenmäßige Einfuhrschmuggel sowie der Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.

Ausgangspunkt der Ermittlungen waren Sicherstellungen von mehr als 600 Kilogramm verschiedenster Betäubungsmittel im April 2025. In vier leerstehenden Immobilien, die als illegale Bunkerörtlichkeiten genutzt wurden, stellten Zollfahnder und Polizisten rund 350 Kilogramm Marihuana, mehr als 200 Kilogramm Amphetamin sowie rund 186 Kilogramm Codein sicher.

Gefunden wurden die Drogen in Frankfurt am Main, Trebur, Niedernhausen und Walluf. Im Zuge der damaligen Maßnahmen erfolgten vier Festnahmen.

Auf die Pressemitteilung vom 25. April 2025 verweist der Zoll unter:
https://www.zoll.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Rauschgift/2025/z50_rauschgiftbunker_zfaffm.html

Hierbei gewonnene Erkenntnisse führten die Ermittlerinnen und Ermittler der GER Hessen auf die Spur einer weiteren Rauschgiftschmuggelgruppe.

Festnahme im Balkan

In Sarajevo konnte der mutmaßliche Hauptverantwortliche dieser Gruppierung durch die Zielfahndung des HLKA lokalisiert werden. Lokale Strafverfolgungsbehörden nahmen den Mann anschließend fest.

Bei der Durchsuchung seiner Aufenthaltsräume wurden zudem drei scharfe Schusswaffen samt Munition beschlagnahmt. Vorgesehen ist eine Überstellung des Mannes nach Deutschland, damit hier die Strafverfolgung erfolgen kann.

Nach Angaben der Ermittlungsbehörden steht der 34-Jährige im Verdacht, die illegale Einfuhr von mindestens 88 Kilogramm Kokain unter anderem aus den Niederlanden nach Deutschland veranlasst zu haben.

Organisiert haben soll der Tatverdächtige den Betäubungsmittelschmuggel mithilfe sogenannter Rauschgiftkuriere. Deren Fahrzeuge waren mit professionellen Schmuggelverstecken ausgestattet. Bestimmt war das Rauschgift nach Angaben der Ermittler für eine europaweite Verteilung.

Sieben weitere Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Im Rahmen kriminaltaktischer Maßnahmen durch Zoll- und Polizeikräfte der GER Hessen sowie durch Spezialeinheiten der hessischen Polizei und des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main konnten im Mai 2026 in München, Frankfurt am Main und in der Schweiz rund 88 Kilogramm Kokain sichergestellt werden.

Hinzu kamen Crystal-Meth und Amphetamin im einstelligen Kilogrammbereich sowie 145.000 Euro Bargeld.

Im Zuge dieser Maßnahmen wurden zwei Frauen und fünf Männer im Alter von 23 bis 39 Jahren festgenommen. Sämtliche sieben Tatverdächtigen befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

Zusatzinformationen

Gegründet wurde die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) Hessen im Jahr 2012 als Zusammenschluss von Ermittlerinnen und Ermittlern des Hessischen Landeskriminalamts und des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main.

Ziel der GER Hessen ist die Bekämpfung der hessenweiten und grenzüberschreitenden Rauschgiftkriminalität. Als Expertendienststelle führt die GER Hessen besonders umfangreiche Ermittlungsverfahren im Bereich der schweren und organisierten Kriminalität mit dem Schwerpunkt Rauschgiftdelikte. (ots/r)

-Anzeige-

Mittwoch, 12 August 2026 08:12

Neue MS-Selbsthilfegruppe in Frankenberg

FRANKENBERG. In der Philipp-Soldan-Stadt gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe zum Thema „Multiple Sklerose“. Das erste Informationstreffen ist für Ende August vorgesehen. Über die Gründung informiert die Selbsthilfekontaktstelle Waldeck-Frankenberg, die die neue Gruppe in der Anfangsphase unterstützt und begleitet.

Zum ersten Treffen sind Interessierte am Dienstag, 25. August 2026, um 18 Uhr in den Treffpunkt e. V. in der Hainstraße 5 eingeladen. Anschließend sollen die regulären Treffen einmal monatlich stattfinden.

Angesprochen sind Menschen mit Multipler Sklerose jeden Alters sowie deren Angehörige. Ziel der Treffen ist ein Austausch über Erfahrungen, Herausforderungen und Bewältigungsstrategien im Alltag mit der Erkrankung in einer offenen und vertrauensvollen Atmosphäre.

Betroffenen soll ein Raum für gegenseitige Unterstützung geboten werden, in dem Informationen weitergegeben und soziale Kontakte gefördert werden können.

Für das erste Treffen am 25. August ist eine Anmeldung zwar nicht erforderlich, wird für eine bessere Planung jedoch gewünscht. Als Ansprechpartnerin steht die Initiatorin der neuen Gruppe, Sandra Erkel-Battenfeld, unter der Telefonnummer 0152/24917702 zur Verfügung. Dort sind auch weitere Informationen erhältlich.

Anmeldungen sind außerdem bei den Mitarbeiterinnen der Selbsthilfekontaktstelle per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Telefonnummer 05631/9541888 möglich. Dort können zudem Rückfragen zur Selbsthilfe allgemein gestellt werden.

Wer sich über die Selbsthilfe-Angebote informieren möchte, kann hierfür auch den Selbsthilfewegweiser nutzen. Die Broschüre kann unter den genannten Kontaktdaten kostenfrei angefordert oder direkt bei der Selbsthilfekontaktstelle im Fachdienst Gesundheit am Südring 3 in Korbach abgeholt werden.

-Anzeige-

KORBACH. Bei einem Unfall auf der B 251 am Kreisverkehr Ziegelgrund ist eine 26 Jahre alte Autofahrerin aus Korbach mit ihrem weißen Audi A3 verunglückt. Verletzt wurde niemand.

Ereignet hat sich der Unfall am Dienstag gegen 6.42 Uhr. Aus Richtung Lelbach kommend war die Korbacherin auf der B 251 in Fahrtrichtung Frankenberg unterwegs.

Nach den vorliegenden Angaben übersah die 26-Jährige den sogenannten „Horizontkreisel“, überfuhr diesen und kam hinter dem Rondell zum Stehen. Als Grund für den Unfall gab die Fahrerin die tiefstehende Sonne an.

Am weißen Audi A3 entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Abgeschleppt wurde das Fahrzeug vom Abschleppunternehmen Gäbler.

Ausgelaufene Betriebsstoffe streute Hessen Mobil ab. Im Anschluss wurde die Fahrbahn gereinigt.

-Anzeige-

«StartZurück12345678910WeiterEnde»
Seite 2 von 295

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige