TWISTETAL. Ein Alleinunfall hat am frühen Donnerstagmorgen bei Berndorf zu Verletzungen und erheblichen Sachschäden geführt. Ein Auto geriet in einen Flutgraben, wurde in die Luft geschleudert und überschlug sich.
Am Donnerstag gegen 6.30 Uhr war ein 25 Jahre alter Mann aus Olsberg mit seinem Pkw auf der Strecke von Mühlhausen in Richtung Berndorf unterwegs. In Höhe des dortigen Bahnübergangs verlor er infolge von Unachtsamkeit die Kontrolle über den Wagen und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.
Dort prallte das Fahrzeug gegen einen Wasserdurchlass, wurde in die Luft katapultiert und überschlug sich, bevor es wieder auf der Fahrbahn zum Liegen kam. Beschädigt wurde bei dem Unfall zudem ein Verkehrszeichen. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle erfolgte der Transport des Verletzten in ein Krankenhaus.
Auf rund 5000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Die Firma Gäbler übernahm die Bergung des Unfallwagens und schleppte das Fahrzeug ab. Während der Maßnahmen kam es im Bereich der Unfallstelle zu zeitweisen Behinderungen.
FULDATAL. Nach dem verheerenden Großbrand auf einem Firmengelände in Ihringshausen (wir berichteten) haben Brandursachenermittler der Kasseler Kriminalpolizei am Mittwoch ihre Arbeit am Ort des Geschehens fortgesetzt. Erschwert werden die Untersuchungen durch den massiven Zerstörungsgrad des betroffenen Hallenkomplexes.
Nach aktuellen Berichten der Kriminalbeamten liegen derzeit keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung vor. Vielmehr steht die Frage im Raum, ob das Feuer am Dienstag möglicherweise fahrlässig verursacht wurde. Ein 18 Jahre alter Mann aus Baunatal hielt sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs allein im Werkstattbereich auf, um dort offenbar Arbeiten an einem Pkw durchzuführen.
In die weiteren Ermittlungen ist auch das Hessische Landeskriminalamt eingebunden. Eine erste Schätzung der Experten beziffert den entstandenen Sachschaden mittlerweile auf zweieinhalb Millionen Euro. Da weite Teile der Halle völlig zerstört wurden, dauern die Untersuchungen zur genauen Entstehung des Brandes weiterhin an. (ots/r)
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MARSBERG. Ein schwerer Verkehrsunfall in der Straße Zur Egge hat am Dienstagabend ein Menschenleben gefordert. Ein Auto kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Treppenaufgang und wurde zurück auf die Straße geschleudert.
Auto gerät von der Fahrbahn ab
Gegen 19.55 Uhr befuhr ein 66-jähriger Mann aus Marsberg die Straße aus Lichtenau kommend in Richtung Oesdorf. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort fuhr das Auto auf einen Treppenaufgang eines Wohnhauses, wodurch es in die Luft gerissen wurde. Das Fahrzeug flog dabei kurzzeitig parallel zur Hauswand, touchierte diese und wurde anschließend wieder auf die Fahrbahn geschleudert.
Ersthelfer versorgen den Verletzten
Ersthelfer übernahmen die Versorgung des Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der 66-Jährige verstarb jedoch später im Krankenhaus.
Feuerwehr sichert die Unfallstelle ab
Die Löschgruppe Meerhof wurde gegen 20 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und streute auslaufende Betriebsmittel ab. Die 15 Einsatzkräfte standen unter der Leitung von Cyrill Stute im Einsatz.
Spezialteam nimmt Unfall auf
Für die Unfallaufnahme wurde ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Kreispolizeibehörde Paderborn hinzugezogen. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Angaben zur Unfallursache oder zur Schadenshöhe konnte die Polizei bislang nicht machen. Die Fahrbahn blieb bis 23.40 Uhr voll gesperrt.
FULDATAL. Ein Großbrand auf einem Firmengelände in der Ihringshäuser Straße hat dichte Rauchwolken über das Gebiet ziehen lassen und einen Millionenschaden verursacht. Eine Lagerhalle, in welcher sich eine Baufirma sowie eine Autowerkstatt befanden, brannte vollständig nieder, wobei die Flammen auch auf ein Nachbargrundstück übergriffen.
Lagerhalle bei Eintreffen im Vollbrand
Gegen 10.10 Uhr meldeten am Dienstag mehrere Anwohner die Rauchentwicklung nahe der Stadtgrenze zu Kassel. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand das zirka 400 Quadratmeter große Gebäude bereits im Vollbrand. Ein 18-jähriger Mann aus Baunatal, welcher sich zum Ausbruch des Feuers allein im Werkstattbereich aufgehalten hatte, konnte die Halle rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt. Starke Winde und eine zunächst eingeschränkte Löschwasserversorgung erschwerten die Brandbekämpfung, sodass sich das Feuer auf zwei benachbarte Brandabschnitte ausweitete.
Großaufgebot baut Wasserversorgung auf
Rund 180 Personen der Feuerwehren aus Stadt und Landkreis sowie 60 Personen des Rettungs-, Sanitäts- und Betreuungsdienstes kämpften über mehrere Stunden gegen die Flammen, um eine Ausbreitung auf den letzten noch nicht betroffenen Hallenteil und benachbarte Firmengebäude zu verhindern. Unterstützung kam dabei auch vom Defence Fire & Rescue Service. Aus der Ihringshäuser Straße und der Simmershäuser Straße sowie aus angrenzenden Löschwasserzisternen bauten die Einheiten über lange Wegstrecken eine Wasserversorgung auf.
Über die Wenderohre von drei Drehleitern, einen mobilen Wasserwerfer sowie fünf Strahlrohre im Innen- und Außenbereich wurden die Löschmaßnahmen durchgeführt. Infolge der starken Rauchentwicklung wurde die angrenzende Bevölkerung mittels Warn-Apps aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Messergebnisse aus den umliegenden Bereichen ergaben später keine unmittelbare Gefährdung für die Umgebung.
30 Personen klagen über Atembeschwerden
Dennoch klagten 30 Personen über Atembeschwerden und wurden vom Rettungsdienst gesichtet, mussten jedoch nicht medizinisch behandelt werden.
Zwei Feuerwehrleute verletzt
Zwei Feuerwehrangehörige verletzten sich während der Maßnahmen und wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Infolge des Teileinsturzes des Gebäudes musste ein Abrissbagger angefordert werden, um alle Brandstellen und Glutnester unter den Wellblechdachplatten freizulegen. Auch eine Holzgartenhütte auf einem angrenzenden Gewerbegrundstück wurde von dem Feuer zerstört.
Unterstützung bei der Logistik leistete der Löschzug Elsen, welcher die Verpflegung sicherstellte. Der Löschzug Stadtmitte stand mit dem Abrollbehälter Atemschutz sowie dem Gerätewagen zur Einsatzstellenhygiene bereit. Für die Dauer der Brandbekämpfung blieben die betroffenen Straßen für mehrere Stunden voll gesperrt.
Polizei beschlagnahmt Brandstelle
Auf einen niedrigen siebenstelligen Bereich wird der Gesamtsachschaden nach ersten Schätzungen geschätzt. Die Polizei setzte zur Spurensicherung am Ort des Geschehens eine Drohne ein, während die Brandstelle für weitere Ermittlungen der Kriminalpolizei beschlagnahmt wurde.
PADERBORN. Ein leerstehender Gebäudekomplex in Sennelager ist am frühen Abend zum Schauplatz eines ausgedehnten Brandes geworden. Bereits auf der Anfahrt wiesen dunkle Rauchwolken den Weg zum Brandobjekt an der Straße Am Heilandsfrieden.
Um 17.42 Uhr erfolgte am Dienstag die Alarmierung in den Ortsteil. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte es im ersten Obergeschoss bereits so stark, dass sich das Feuer auf die darüber liegenden Geschosse und den Dachbereich ausgedehnt hatte. Ein Trupp des Defence Fire & Rescue Service sowie zwei weitere Trupps der Feuerwehr Paderborn gingen unmittelbar zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor.
Parallel dazu wurde die Löschwasserversorgung über mehrere Hydranten sichergestellt und eine Drehleiter auf der Rückseite in Stellung gebracht. Weil sich die Flammen in der hölzernen Zwischendecke sowie im Dachstuhl ausgebreitet hatten, mussten diese Bereiche umfangreich geöffnet und abgelöscht werden. Insgesamt waren 14 Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Zeitweise kamen bis zu drei C-Rohre zum Einsatz.
Zusätzlich wurde die Dachfläche mit Hilfe der Drehleiter geöffnet, um versteckte Glutnester aufzuspüren. Während der etwa sechsstündigen Maßnahmen waren neben den hauptamtlichen Kräften der Feuer- und Rettungswachen Süd und Nord auch die ehrenamtlichen Löschzüge aus Schloss Neuhaus, Sande und Marienloh vor Ort. Unterstützung kam zudem vom Defence Fire & Rescue Service.
Einsatzkräfte aus Elsen kümmerten sich um die Verpflegung der Anwesenden, während der Löschzug Stadtmitte mit dem Abrollbehälter Atemschutz und dem Gerätewagen Hygiene bereitstand. Zur Eigensicherung befand sich ein Rettungswagen des Kreises Paderborn in Bereitstellung. Insgesamt waren etwa 60 Personen an der Einsatzstelle tätig.
Nach Angaben der Polizei ist vermutlich Brandstiftung Auslöser des Feuers. Ein Zeuge beobachtete gegen 17.40 Uhr die Rauchentwicklung und sah zwei dunkel gekleidete Jugendliche mit schwarzen, lockigen Haaren auf einem E-Roller vom Gebäude flüchten. Auf 10.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei in Paderborn unter der Telefonnummer 05251/3060 entgegen. (ots/r)
KASSEL. Eine Kollision zwischen einem Pkw und einer Regiotram hat am Vormittag für eine Vollsperrung auf der Holländischen Straße gesorgt. Rettungsmaßnahmen wurden eingeleitet, um eine eingeschlossene Autofahrerin aus ihrem Fahrzeug zu befreien.
Zu dem Zusammenstoß kam es am Montag. Um 8.45 Uhr erfolgte die Alarmierung der Einsatzkräfte zur Unfallstelle. In der betroffenen Regiotram blieben sowohl die Fahrgäste als auch der Fahrer unverletzt. Die Fahrerin des Autos wurde dagegen leicht verletzt in ihrem Pkw eingeschlossen.
Mit technischem Gerät befreiten Feuerwehrleute die Frau aus dem Fahrzeug. Anschließend wurde sie zur weiteren Versorgung in eine Klinik gebracht. Während der Rettungsmaßnahmen war die Holländische Straße stadtauswärts voll gesperrt.
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KASSEL. Zu einem Verkehrsunfall auf der Kölnischen Straße wurden die Rettungsteams am Montagmittag alarmiert. Auf der Fahrbahn war es zu einer Kollision zwischen einem Kleintransporter und einem Fahrrad gekommen.
Die Fahrerin des Kleintransporters blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Die Radfahrerin erlitt bei dem Zusammenstoß Verletzungen und wurde unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Den Maßnahmen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes war es zu verdanken, dass die Frau zügig befreit werden konnte. Nach einer medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde sie durch einen Rettungswagen und einen Notarzt in eine Klinik eingeliefert.
Während der Rettungsmaßnahmen war die Kölnische Straße im Bereich der Unfallstelle für den Verkehr voll gesperrt. Vor Ort waren 20 Personen der Berufsfeuerwehr Kassel mit dem Rüstzug der Feuer- und Rettungswache 1 sowie der Rettungsdienst.
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GEMÜNDEN. Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Landesstraße 3073 zwischen Gemünden und Grüsen sind am Dienstag zwei Autofahrer verletzt worden. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Dienstagnachmittag gegen 14.20 Uhr war ein 64 Jahre alter Mann aus Breuberg mit einem schwarzen VW Golf von Gemünden in Richtung Grüsen unterwegs. In Höhe von Stationskilometer 1,5 geriet der Wagen, wie die Polizei gegenüber 112-magazin mitteilte, nach links auf den Gegenfahrstreifen. Ein 39-jähriger Mann aus Wohratal kam ihm dort mit einem dunkelblauen VW Passat entgegen und versuchte noch, nach links auszuweichen, da sich der Golf bereits vollständig auf seinem Fahrstreifen befand und ein Ausweichen nach rechts nicht mehr möglich war.
Im selben Moment lenkte der 64-Jährige jedoch zurück nach rechts auf seinen ursprünglichen Fahrstreifen, woraufhin es in der Fahrbahnmitte zum Frontalzusammenstoß kam. Leichte Verletzungen erlitten beide Fahrer. Zur weiteren Behandlung wurde der Mann aus Breuberg in das Krankenhaus nach Bad Wildungen gebracht. Der 39-Jährige aus Wohratal kam in das Krankenhaus nach Frankenberg.
An der Unfallstelle waren neben der Polizei zwei Rettungswagen und ein Notarztwagen im Einsatz. Die Feuerwehr Gemünden unterstützte mit zwei Einsatzkräften. Hessen Mobil reinigte die Fahrbahn und streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab.
Auf 11.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Am VW Golf entstand Totalschaden in Höhe von 8000 Euro, am VW Passat in Höhe von 3000 Euro. Die Firma AVAS übernahm die Bergung des VW Golf. Der VW Passat wurde privat abgeschleppt. Bis zum Ende der Unfallaufnahme blieb die Strecke zeitweise voll gesperrt.
VÖHL. Derzeit wird am Ortsausgang in Höhe des Friedhofs von Herzhausen in Verlängerung der Ederstraße zur Landesstraße 3084 eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Die Messung wird in beiden Fahrtrichtungen durchgeführt. Dort gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h.
Geschwindigkeitskontrollen dienen der Verkehrssicherheit und sollen Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit verhindern. Insbesondere auf Landstraßen kann zu schnelles Fahren ein hohes Risiko darstellen.
Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.
VOLKMARSEN. An einer besonderen Ausbildung für Kraftfahrer hat der Katastrophenschutzzug der Gemeinde teilgenommen. Erstmals schlossen sich die Beteiligten dem Marschverband des Technischen Hilfswerks aus Fritzlar an.
Gemeinsam mit Teilnehmenden aus Breuna erfolgte am Montag die Verlegung nach Fritzlar, wo der Verband startete. Insgesamt nahmen fünf Personen mit dem Gerätewagen-Logistik 2 sowie einem Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz teil.
Im Mittelpunkt der Ausbildung stand das sichere Fahren im geschlossenen Verband sowie das Einhalten der entsprechenden Marschregeln. Diese stellen eine wichtige Grundlage für überörtliche Maßnahmen und größere Schadenslagen dar.
Von Fritzlar aus führte die Strecke über Gudensberg, Wolfhagen und Korbach bis zur Mittagspause nach Bad Wildungen. Für die Beteiligten stellte der Tag eine lehrreiche Erfahrung im Zusammenspiel mit anderen Hilfsorganisationen dar. Ein Dank richtete sich an das THW Fritzlar für die Organisation und Durchführung dieser Ausbildung.
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