WILLINGEN. Äußerst positiv fällt das Fazit der polizeilichen Einsatzkräfte nach dem ersten Veranstaltungstag des Weltcup-Wochenendes an der Mühlenkopfschanze aus, da das Sportevent mit mehreren Tausend Skisprungfans ohne nennenswerte Störungen über die Bühne ging.
Gezählt wurden am Freitag etwa 6.850 Besucher, die für eine entspannte Atmosphäre im Weltcuport sorgten. Reibungslos gestaltete sich zudem die Verkehrssituation, wobei die Anreise der Gäste ohne größere Verzögerungen erfolgte. Auf den bereitgestellten Parkflächen in und um Willingen registrierte die Polizei rund 600 Personenkraftwagen, 5 Reisebusse sowie 120 Wohnmobile. Gut angenommen wurden zudem die Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs, da über 800 Besucher die Anreise mit der Bahn wählten. Ebenso problemlos verlief im Anschluss die Abreise der Fans nach den ersten Wettbewerben.
Bekannt wurden am Eröffnungstag bis 19.50 Uhr keinerlei Straftaten. Zufrieden mit dem bisherigen Verlauf zeigte sich Einsatzleiter Peter Basteck, Erster Polizeihauptkommissar, der die ruhige Lage vor Ort ausdrücklich lobte. Angekündigt wurde für die Nacht auf Samstag eine weiterhin starke polizeiliche Präsenz, um für die Sicherheit in und um Willingen zu sorgen. Viele Einsatzkräfte werden laut Basteck auch in den Nachtstunden im Ort unterwegs sein, um als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.
Erwartet werden für den morgigen Samstag über 20.000 Zuschauer an der Schanze. Geraten wird seitens der Polizei und der Veranstalter zu einer frühzeitigen Anreise sowie der konsequenten Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Werden für die Fahrt zur Veranstaltung dennoch Kraftfahrzeuge genutzt, sollten die Fahrer unbedingt der ausgeschilderten Wegführung und den Hinweisen der Polizeikräfte vor Ort Folge leisten. (ots/r)
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KORBACH. Infolge eines flächendeckenden Stromausfalls in der gesamten Kernstadt alarmierte die Leitstelle vorsorglich den Hilfeleistungszug der Kernstadtwehr zur Besetzung des mit einer Notstromversorgung ausgestatteten Stützpunkts am Südring als zentralen Anlaufpunkt für die Bevölkerung.
Ereignet hat sich die Sonderlage am Donnerstag (29. Januar) gegen 21.20 Uhr, woraufhin aufgrund eingehender Hilfeersuchen das Personal zügig aufgestockt und die örtliche technische Einsatzleitung (ÖTEL) zur Koordination der Maßnahmen eingerichtet wurde. Weitergeleitet wurden mehrere Einsätze von der Leitstelle an die ÖTEL, welche die ehrenamtlichen Einsatzkräfte anschließend nach ihrer jeweiligen Priorität abarbeiteten. Unterstützung leisteten die Feuerwehrleute in erster Linie dem Rettungsdienst, wobei beispielsweise mobile Aggregate zur Sicherstellung der Stromversorgung von Heimbeatmungsgeräten zum Einsatz kamen. Vorbereitet wurde aufgrund eines manuell ausgelösten Hausnotrufes zudem eine Türöffnung.
Nachdem der Energieversorger die Stromversorgung schrittweise wieder herstellen konnte, entspannte sich die allgemeine Lage rasch. Beendet werden konnte die Einsatztätigkeit um kurz nach 23 Uhr, nachdem die Vollversorgung wieder realisiert war und ein stabiler Netzbetrieb gemeldet wurde.
Reibungslose Abläufe während der Sonderlage
„Alle Abläufe haben hervorragend funktioniert, die frühzeitige Einbeziehung der Feuerwehr sowie der ÖTEL war eine gute Entscheidung. Die Sonderlage war zu jeder Zeit kontrolliert“, resümiert Stadtbrandinspektor Vahland das Geschehen. Eingebunden war von Beginn an auch Bürgermeister Stefan Kieweg, welcher seit vielen Jahren als aktives Mitglied der ÖTEL fungiert und bei einer möglichen Lageausweitung unmittelbar den städtischen Krisenstab hätte einbinden können. Vordefiniert sind hierfür ebenfalls die notwendigen Abläufe.
KASSEL. Nach einem folgenschweren Zusammenstoß zwischen einer herannahenden Straßenbahn und einem Kind im Bereich der Wilhelmshöher Allee kam es zu einem großangelegten Rettungseinsatz der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, bei dem ein Junge unter dem Schienenfahrzeug befreit werden musste.
Alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Donnerstag gegen 15.30 Uhr zu dem Unfallort, nachdem der Junge aus bislang ungeklärter Ursache von der Bahn erfasst und ein Stück mitgerissen worden war. Sofort leitete das Personal der Verkehrsbetriebe eine Notbremsung ein, um Schlimmeres zu verhindern.
Vorgefunden wurde das Kind beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte glücklicherweise ansprechbar unter dem Wagenkasten der Straßenbahn. Um eine möglichst schonende Rettung zu gewährleisten, schafften die Feuerwehrleute zunächst einen Zugang von der Vorderseite des Schienenfahrzeugs aus. Anschließend gelang es, den Jungen vorsichtig nach vorne unter der Bahn hervorzuziehen und für die weitere medizinische Versorgung an das Rettungsdienstpersonal zu übergeben.
Parallel zu den Rettungsmaßnahmen bereitete die Feuerwehr vorsorglich den Einsatz eines schweren Kranwagens vor, welcher jedoch aufgrund der erfolgreichen Bergung letztlich nicht mehr zum Einsatz kommen musste. Davon gekommen ist der Junge nach ersten Erkenntnissen mit lediglich leichten Verletzungen, während sich der betroffene Straßenbahnfahrer sichtlich erschüttert von dem Ereignis zeigte. Vorsorglich erfolgte der Transport beider Personen zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus.
Gesperrt blieb während der gesamten Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen der Straßenbahnverkehr in beide Fahrtrichtungen vollständig. Aufgrund des umfangreichen Aufgebots an Einsatzfahrzeugen mussten zudem die stadtauswärts führenden Fahrbahnen der Wilhelmshöher Allee für den restlichen Verkehr gesperrt werden. Freigegeben wurden die Bahnstrecken sowie die betroffenen Fahrstreifen erst nach dem vollständigen Abschluss aller Maßnahmen vor Ort. (ots/r)
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BAD WILDUNGEN. Erzielte Fortschritte in der medizinischen Versorgungsqualität der Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen führten nun zur erfolgreichen Erstzertifizierung des AltersTraumaZentrums sowie zur bestätigten Re-Zertifizierung des bereits etablierten lokalen Traumazentrums durch unabhängige Fachexperten. Gleichzeitig erhielt das bestehende lokale Traumazentrum der Stadtklinik Bad Wildungen eine erneute Zertifizierung für die kommenden drei Jahre. Diese Auszeichnungen bestätigen die hohe Behandlungsqualität der unfallchirurgischen Versorgung und die interdisziplinäre Zusammenarbeit in beiden Bereichen.
Durchgeführt wurden die Audits von einem akkreditierten Zertifizierungsunternehmen auf Basis strenger Kriterien, wobei sowohl die fachliche als auch die organisatorische Qualität der Versorgung im Fokus standen. Am Ende des Verfahrens wurde bestätigt, dass alle Mitarbeitenden der interdisziplinären Teams mit großem Engagement und Professionalität zusammenarbeiten, ihre Fachkenntnisse bündeln und so die bestmögliche Versorgung für beide Patientengruppen sicherstellen.
AltersTraumaZentrum: Erstzertifizierung bestätigt hervorragende Behandlungsqualität
Verfolgt wird mit dem AltersTraumaZentrum (ATZ) das Ziel, ältere Patienten nach Unfällen in allen Phasen der Behandlung bestmöglich zu versorgen – von der Akutbehandlung bis hin zur Rehabilitationsphase. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Vermeidung von verletzungsbedingter Pflegebedürftigkeit und der schnellen Rückkehr in das vertraute Umfeld. Durch die enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unfallchirurgie, Geriatrie, Physiotherapie, Pflege sowie weiteren Fachbereichen wird eine umfassende, altersgerechte Versorgung sichergestellt. Denn mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten Knochenbrüche erleiden – oft durch Stürze, die in diesem Lebensabschnitt besonders gefährlich sind. Die Knochensubstanz wird brüchiger und die Muskelmasse nimmt ab, wodurch selbst alltägliche Stürze schwerwiegende Verletzungen verursachen können. Ganzheitlich geht es nicht nur um die medizinische/unfallchirurgische Versorgung, sondern auch um die Berücksichtigung des sozialen Umfelds der Patienten. Ein engagiertes Team aus Fachärzten, Pflegekräften, Therapeuten und Sozialdienstmitarbeitenden sorgt individuell für das Wohl jedes einzelnen Patienten. „Die Erstzertifizierung unseres AltersTraumaZentrums ist ein wichtiger Schritt, um älteren Patienten mit unfallbedingten Verletzungen eine optimale Versorgung zu bieten. Unser Fokus liegt auf einer frühzeitigen, interdisziplinären Zusammenarbeit, die sowohl medizinische als auch persönliche Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten berücksichtigt“, erklärt Prof. (Kairo) PD Dr. med. Khaled Salem, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. So stellen die Verantwortlichen sicher, dass die Lebensqualität der Patienten bestmöglich erhalten oder wiederhergestellt wird.
Erneute Zertifizierung des lokalen Traumazentrums
Seit Jahren gehört das Traumazentrum der Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen dem Traumanetzwerk Mittelhessen an. Es ist auf die primäre Versorgung und Behandlung von Menschen mit schweren Verletzungen (Polytrauma) nach Unfällen, Stürzen oder anderen schweren Ereignissen spezialisiert und gewährleistet eine sofortige Stabilisierung der Vitalfunktionen sowie die Durchführung notwendiger diagnostischer und operativer Behandlungsmaßnahmen. Eine regelmäßige Re-Zertifizierung sorgt für die kontinuierliche Optimierung der organisatorischen Abläufe und sichert die hohe Qualität der Notfallversorgung. „Die erneute Auszeichnung unseres Traumazentrums bestätigt die hohen Standards, die wir in der Notfallversorgung bieten. Durch eine strukturierte Organisation, enge Zusammenarbeit aller Fachbereiche und Verwendung moderner OP-Techniken und Osteosynthese-Methoden gewährleisten wir eine zeitgerechte und effiziente Behandlung von Notfallpatienten“, so Prof. Dr. Salem. Die schnelle Stabilisierung und erfolgreiche Behandlung von Trauma-Patientinnen und Patienten stellt das oberste Ziel dar.
Erfreut über die Auszeichnungen zeigt sich auch Fabian Mäser, Geschäftsführer der Asklepios Kliniken Bad Wildungen, welcher betont, dass beide Zertifizierungen die exzellente Arbeit und das Engagement aller Beteiligten widerspiegeln und bestätigen, dass die Klinik höchsten Qualitätsansprüchen gerecht wird, um den Patienten eine hervorragende medizinische Versorgung zu bieten.
BAD WILDUNGEN. Im Rahmen einer gemeinschaftlichen Aktion der Belegschaft während des hausinternen Weihnachtsmarktes engagierten sich die Mitarbeitenden der Asklepios Kliniken in Bad Wildungen für den guten Zweck und sammelten einen beachtlichen Betrag zur Unterstützung der regionalen Hospizarbeit. Insgesamt kamen durch die Spendenbereitschaft des Personals über 1.200 Euro zusammen, welche im Anschluss durch die Klinikgeschäftsführung auf eine Summe von insgesamt 2.000 Euro aufgestockt wurden.
Begleitet werden sterbende Menschen durch den Hospizverein sowohl in ihrem häuslichen Umfeld als auch in Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern. Mithilfe der Zuwendung in Höhe von 2.000 Euro fördern die Asklepios Kliniken in Bad Wildungen die Arbeit des örtlichen Hospizvereins, welcher bereits seit 2018 schwerstkranken und sterbenden Menschen in ihrer letzten Lebensphase sowie deren Angehörigen zur Seite steht. Würdevolles und möglichst selbstbestimmtes Leben bis zum Schluss zu ermöglichen, stellt dabei das zentrale Ziel der Bemühungen dar.
„Wenn nichts mehr zu machen ist, kann man noch viel machen“, konstatiert Erhard Hain als 1. Vorsitzender des Hospizvereins. Angeboten werden neben der persönlichen Begleitung auch Beratung, Unterstützung für Angehörige sowie Trauerbegleitung. Aufklärungsarbeit und die Förderung eines offenen Umgangs mit den Themen Sterben, Tod und Trauer gehören ebenfalls zum festen Aufgabenbereich der zumeist ehrenamtlichen Helfer. „Sterben gehört zum Leben dazu und betrifft uns alle – früher oder später, direkt oder indirekt“, erklärt Vorstandsmitglied Michael Maerz und betont, dass die Unterstützung durch Spenden eine verlässliche Begleitung in dieser sensiblen Phase erst möglich mache.
Angewiesen ist der Verein zur Finanzierung seiner Dienste auf Spenden. Klinikgeschäftsführer Fabian Mäser brachte bei der Übergabe seine Freude über die Zuwendung von 2.000 Euro an den Verein zum Ausdruck und unterstrich damit die Wertschätzung für diese wichtige Arbeit.
Weitergehende Informationen für Personen, welche die Hospizarbeit unterstützen möchten oder eine Begleitung wünschen, stehen auf der Webseite des Hospizvereins unter der Adresse https://hospizverein-badwildungen.de zur Verfügung.
BATTENBERG. Infolge massiver Schneeglätte auf der Bundesstraße 253 zwischen Laisa und Eifa kam es zu einer langwierigen Bergungsaktion und einer stundenlangen Vollsperrung, nachdem ein Sattelzug ins Schlittern geraten und schließlich quer auf der Fahrbahn zum Stillstand gekommen war.
Befahren hatte der 42-jährige Fahrer die Strecke am Donnerstag gegen 15 Uhr aus Richtung Laisa kommend, als das schwere Gefährt auf der winterlichen Straße außer Kontrolle geriet. Gedreht hatte sich der Sattelschlepper bei dem Vorfall derart unglücklich, dass die Zugmaschine im Straßengraben landete, während der Auflieger die gesamte Fahrbahn blockierte. Verletzungen erlitt bei dem Unfallereignis nach offiziellen Angaben glücklicherweise niemand. Beziffert werden konnte die genaue Schadenshöhe laut Mitteilung der Polizei vor Ort noch nicht.
Aufwendige Bergung durch Fachfirma
Angefordert wurde für die komplizierten Arbeiten eine spezialisierte Fachfirma, die den havarierten Lastzug aus seiner misslichen Lage befreien konnte. Erforderlich war aufgrund der Blockade eine Vollsperrung der Bundesstraße 253, welche bis etwa 19.30 Uhr andauerte und für erhebliche Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr sorgte.
GEMÜNDEN. Infolge winterlicher Straßenverhältnisse ist es auf der Landesstraße 3077 zwischen Rosenthal und Lehnhausen zu einer folgenschweren Kettenreaktion gekommen, bei der mehrere Fahrzeuge einer herbeigeeilten Familie nach einer vorangegangenen Pannenhilfe im Bereich einer Kurve massiv beschädigt wurden.
Nach Angaben der Polizei gegenüber dem 112-Magazin befuhr eine 20-jährige Frau am Donnerstag gegen 16.20 Uhr die Strecke von Rosenthal kommend mit ihrem Renault Clio, als sie auf der schneeglatten Fahrbahn die Kontrolle verlor und in einem tiefen Straßengraben landete. Hilfe suchend verständigte die junge Fahrerin ihre Angehörigen, die kurz darauf mit drei weiteren Fahrzeugen an der Unfallstelle eintrafen.
Abgestellt wurden ein Ford Focus, ein BMW sowie ein VW Passat hintereinander am Fahrbahnrand, wobei die Beteiligten zur Absicherung der Gefahrenstelle an allen Pkw die Warnblinkanlage einschalteten und zusätzlich Warndreiecke in beide Fahrtrichtungen aufstellten. Besetzt waren die wartenden Fahrzeuge mit einem 25-jährigen Mann im Ford, einer 46-jährigen Frau im BMW und einem 40-jährigen Mann im VW Passat.
Während die Fahrzeuge am Straßenrand standen, fuhr ein 32-jähriger Mann aus Kassel mit seinem weißen Nissan-Transporter auf das Ende der Fahrzeugschlange auf. Auf der schneeglatten Fahrbahn übersah er das Stauende und prallte gegen das Heck des VW Passat, wodurch dieser auf den davor stehenden BMW geschoben wurde. Der BMW stieß anschließend gegen den Ford Focus.
Glücklicherweise blieben alle beteiligten Personen bei dem Zusammenstoß unverletzt, sodass ein Eingreifen des Rettungsdienstes nicht erforderlich war. Abgeschleppt werden mussten im Anschluss an die polizeiliche Aufnahme der Nissan Transporter sowie der VW Passat, an dem ein wirtschaftlicher Totalschaden entstand, durch das Unternehmen von Ralf Schmidt der Firma AVAS. Die Schadenshöhe konnte vor Ort noch nicht beziffert werden.
Abtransport durch verschiedene Fachfirmen
Übernommen hat die Bergung des beschädigten BMW ein weiteres Abschleppunternehmen. Der Ford Focus blieb trotz der Kollision fahrbereit und konnte die Fahrt fortsetzen. Geborgen werden soll der im Graben liegende Renault Clio erst am darauffolgenden Tag durch einen Fachbetrieb.
WILLINGEN. Infolge eines gewaltsamen Einbruchs in eine Molkerei im Ortsteil Usseln fahndet die Polizei nach bislang unbekannten Tätern, die gewaltsam in das Betriebsgebäude eingedrungen sind und einen massiven Tresor samt wertvollem Inhalt entwendet haben.
Gehebelt haben die Unbekannten ein Fenster des Objekts in der Korbacher Straße, um sich auf diesem Weg Zutritt zu den Innenräumen zu verschaffen. Entwendet wurde aus einem dortigen Büroraum ein mehrere Zentner schwerer Tresor, in welchem sich neben Bargeld auch diverse Fahrzeugpapiere und Schlüssel befanden.
Beziffert wird die entstandene Schadenssumme nach ersten Schätzungen auf einen Betrag im mittleren vierstelligen Bereich. Angewiesen waren die Täter zum Abtransport des schweren Diebesguts vermutlich auf ein geeignetes Kraftfahrzeug, weshalb die Ermittler nun insbesondere nach Hinweisen zu verdächtigen Fahrzeugbewegungen im Nahbereich der Molkerei suchen. Zeugen, die in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 in Verbindung zu setzen. (ots/r)
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FRANKENBERG. Infolge eines Brandereignisses in einem Gastraum einer Gaststätte in der Forststraße, über das bereits zu einem früheren Zeitpunkt informiert wurde (wir berichteten), hat die Kriminalpolizei Korbach nun umfangreiche Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung aufgenommen.
Ausgebrochen war das Feuer in der Nacht von Freitag, 11. April 2025, auf Samstag, 12. April 2025, gegen 3 Uhr in der Lokalität. Zügig unter Kontrolle hatten die alarmierten Feuerwehren den Brand gebracht, wodurch eine weitere Ausbreitung verhindert werden konnte. Verletzungen erlitten glücklicherweise keine Personen, jedoch entstand an der Einrichtung und dem Gebäude ein erheblicher Sachschaden im mittleren bis oberen fünfstelligen Bereich.
Ergeben haben die gemeinsamen Ermittlungen der Kriminalpolizei Korbach und der Staatsanwaltschaft Marburg, dass der Brand mit hoher Wahrscheinlichkeit durch vorsätzliche Brandstiftung verursacht wurde. Gebeten wird die Bevölkerung daher um sachdienliche Hinweise. Zeugen, die Angaben zum Brandgeschehen in der Nacht zum 12. April 2025 machen oder sonstige verdächtige Beobachtungen mitteilen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Polizei zu melden.
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KORBACH. Infolge einer Kollision mit einer Gabionenwand im Kreuzungsbereich des Herrengrabens zur Solinger Straße fahndet die Polizei nach einem bislang unbekannten Kraftfahrzeug in der Farbe Patrol, dessen Fahrer sich nach dem Vorfall unerlaubt vom Unfallort entfernt hat.
Ereignet hat sich der Unfall am heutigen Donnerstag in dem Zeitraum zwischen 6 Uhr und 10.30 Uhr. Aufgeprallt ist der Wagen gegen die massiven Steinkörbe und hinterließ dabei nicht nur eine deutliche Beschädigung, sondern auch ein farbiges Karosserieelement, welches nun als Beweismittel sichergestellt werden konnte.
Fahndung nach patrol-farbenem Fahrzeug
Trotz der Wucht des Aufpralls setzte der unbekannte Fahrer seine Fahrt fort, ohne die Feststellung seiner Personalien zu ermöglichen.
Hinweise auf den Verursacher oder das beschädigte Fahrzeug, welches die markante Farbe Patrol aufweist, nimmt die Polizeistation Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.