BAD AROLSEN. Unglücklich verlaufen ist am Samstag ein Motorradunfall zwischen Kohlgrund und Bad Arolsen - der Biker muss sich nun wegen einer Straftat verantworten, außerdem wurde er verletzt.
Wie die Beamten der Polizeidienststelle Bad Arolsen auf Nachfrage mitteilten, befuhr der 24-Jährige die Landesstraße 3198 gegen 11.55 Uhr von Kohlgrund in Richtung Bad Arolsen. In einer Rechtskurve verlor der Detmolder aufgrund einer Straßenverunreinigung die Kontrolle über seine BMW, er kam zu Fall, rutsche über eine Splitfläche und kollidierte mit dem Stützpfosten einer Leitplanke. Dabei wurde das Motorrad so stark beschädigt, dass es nicht mehr fahrtüchtig war.
Eigenverantwortlich rief der 24-Jährige einen Abschlepper hinzu - während der Fahrt klagte der Fahrer des Motorrads über Schmerzen, sodass der Abschleppdienst über die Notrufnummer 112 die Rettungsleitstelle kontaktierte. Dies führte unweigerlich dazu, dass die Polizei "Wind" von der Sache bekam und die Unfallstelle aufsuchte. Hier stellten die Beamten Beschädigungen an der Leitplanke fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle gegen den Motorradfahrer ein. Insgesamt schätzt die Polizei den Sachschaden auf 3700 Euro.
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LICHTENFELS. Erneut hat sich ein schwerer Verkehrsunfall in Waldeck-Frankenberg ereignet - zwei Personen kamen ins Krankenhaus. Polizei, Notärzte und Retter waren am Samstag in Lichtenfels im Einsatz.
Nach ersten Informationen an der Unfallstelle befuhren am 29. Mai ein 28-jähriger Mann aus Hattersheim und sein Beifahrer (29) aus Cölbe mit einem Ranault Spider die Landesstraße 617 von Münden in Richtung Dalwigksthal. Auf einer langen Geraden näherte sich gegen 19.15 Uhr ein bislang unbekannter Fahrer in einem silbergrauen Kombi dem Lichtenfelser Ortsteil Münden. Der Fahrer des Kombi, setze zum Überholen eines vor ihm in Richtung Münden fahrenden Pkws an, überholte diesen und setzte den Überholvorgang bei einem zweiten Pkw fort.
Dabei übersah der Kombi-Fahrer den aus entgegengesetzter Richtung heranfahrenden Renault Spider. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, zog der Fahrer des gelben Spiders seinen Wagen nach rechts, er streifte drei kleinere Bäume, traf auf einen starken Straßenbaum und wurde ins Feld geschleudert. Dabei wurde das Chassis des Renault in zwei Teile gerissen. Fahrer und Beifahrer zogen sich schwere Verletzungen, darunter Trümmerbrüche zu und mussten in verschiedenen Krankenhäusern notoperiert werden.
Insgesamt wurde der Sachschaden auf 26.000 Euro geschätzt, wobei der Löwenanteil beim Spider mit 25.000 Euro angegeben wird. Die Firma AVAS aus Frankenberg wurde mit der Bergung des Wracks beauftragt.
Fahrer auf der Flucht
In diesem Zusammenhang sucht die Polizei den Fahrer des silbergrauen Kombi, der den Unfall verursacht hat. Laut Zeugenaussagen wurde der Fahrer des Sportwagens genötigt, die eigene Fahrspur nach rechts zu verlassen um nicht mit dem Kombi, in dem zwei Männer saßen, zu kollidieren. Der Fahrer des silbergrauen Kombi setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Die beiden nachfolgenden Fahrzeugführer leisteten Erste Hilfe, sicherten die Unfallstelle ab und informierten die Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg.
Weitere Zeugen, die Angaben zum Fluchtfahrzeug liefern können, werden gebeten sich mit der Polizei in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 in Verbindung zu setzen. Dem Fahrer des Kombi wird nahegelegt, sich unverzüglich bei der Polizei zu melden.
BEVERUNGEN. Zwei schwer verletzte Personen und zwei Fahrzeuge mit Totalschaden - das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstag auf der Bundesstraße 83 zwischen Godelheim und Beverungen ereignete.
Gegen 10 Uhr war eine 69-Jährige mit ihrem silbernen Ford Focus auf der Bundesstraße aus Richtung Höxter-Godelheim kommend in Fahrtrichtung Beverungen unterwegs. Etwa in Höhe der Einmündung zur Kreisstraße 56 geriet die Frau aus noch ungeklärten Gründen nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß hier frontal mit einem entgegenkommenden blauen Nissan zusammen, der von einer 68-Jährigen gesteuert wurde.
Der Nissan schleuderte durch die Wucht des Aufpralls in den Graben. Beide Fahrerinnen wurden bei dem Unfall schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden, der Gesamtschaden wird auf rund 12.000 Euro geschätzt.
Die Straße wurde während der Unfallaufnahme und Bergung zeitweise für den Verkehr gesperrt und konnte gegen 12 Uhr wieder freigegeben werden. (ots/r)
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KORBACH. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag beschädigte ein Unbekannter drei Autos in Korbach. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Euro.
Wie die Polizei mitteilt, waren alle drei Pkws in der Rathausgasse geparkt worden. Mit einem spitzen Gegenstand zerkratzte der Täter Motorhauben und Heckklappen der Autos und hinterließ die Buchstaben "KiM" und "M" im Lack.
Um den Fall schnell lösen zu können, bittet die Polizei um Hinweise. Die Kontaktnummer lautet 05631/9710.
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FRANKENBERG. Am Mittwoch hat ein unbekannter Täter den Versuch gestartet in ein Wohnhaus in der Gartenstraße in Frankenberg einzubrechen. Zwischen 12.30 und 15.30 Uhr begab er sich an die Rückseite des Gebäudes. Hier versuchte er, eine Terrassentür aufzuhebeln - dieses Vorhaben scheiterte allerdings.
Ein aufmerksamer Nachbar, der den Täter beobachtet hatte, meldete sich am Donnerstagmorgen bei der Polizei Frankenberg und berichtete den Beamten von dem Vorfall. Den Tatverdächtigen konnte er wie folgt beschreiben: Männlich, ca. 180 Zentimeter groß, etwa 40 bis 45 Jahre alt, kräftige Figur, kurze Haare. Der Täter war dunkel gekleidet, trug ein dunkelgraues Basecap mit heller Aufschrift, helle Turnschuhe, Gummihandschuhe und eine OP-Maske.
Die Polizeistation Frankenberg sucht Zeugen. Wer am Mittwoch in der Zeit von 12.30 Uhr bis 15.30 Uhr verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Gartenstraße in Frankenberg gemacht hat oder sonstige Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06451/72030 zu melden.
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GEMÜNDEN. Am Mittwochabend entwendete ein Unbekannter eine Geldbörse mit Bargeld und Papieren aus einem unverschlossenem Auto in Gemünden. Der Täter konnte zwar von einem Zeugen beobachtet werden, aufgrund der Dunkelheit liegt jedoch nur eine vage Personenbeschreibung vor. Die Polizei sucht weitere Zeugen.
Gegen 23.50 Uhr beobachte ein Zeuge aus seinem Fenster, dass ein Mann auf einem Hinterhof in der Grüsener Straße in Gemünden herumlief. Bei einer Nachschau konnte der Zeuge den Unbekannten noch in der Einfahrt zum Hof sehen, dieser flüchtete aber anschließend. Der Zeuge verständigte die Polizei Frankenberg, die den Tatverdächtigen im Rahmen der Fahndung nicht mehr antreffen konnten. Bei einer anschließenden Überprüfung stellte die Freundin des Zeugen fest, dass aus ihrem nicht verschlossenem Auto eine Geldbörse mit einer geringen Menge Bargeld und Papieren gestohlen worden war.
Von dem Täter ist bisher lediglich bekannt, dass dieser etwa 170 Zentimeter groß ist und zum Tatzeitpunkt schwarz gekleidet war. Er trug wahrscheinlich eine schwarze Kapuze über einer schwarzen Mütze.
Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030. (ots/r)
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HÖRINGHAUSEN. Derzeit wird im Waldecker Ortsteil Höringhausen eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt, meldet ein Leser von 112-magazin.de. Gemessen wird in der Hauptstraße in Höhe der Feuerwehr. Dort gilt Tempo 30 hm/h. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, stets die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.
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DIEMELSEE. Vermutlich führte nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn zu einem Alleinunfall auf der Aartalstraße - zwei Personen aus der Gemeinde Diemelsee wurden bei dem Unfall schwer verletzt und mussten in Kliniken nach Kassel und Korbach transportiert werden.
Nach ersten Informationen an der Unfallstelle stellte sich heraus, dass der Fahrer (73) und seine Beifahrerin (69) gegen 17.05 Uhr mit ihrem Renault Modus auf der Landesstraße 3076 von Flechtdorf kommend in Fahrtrichtung Adorf unterwegs gewesen waren. Kurz vor dem Abzweig nach Benkhausen, ausgangs einer langgezogenen Linkskurve, geriet der Pkw des Ehepaares nach rechts auf die Bankette, kollidierte zunächst mit einer Fichte, wurde im Straßengraben in die Höhe geschleudert und prallte gegen den nächsten Baum - von dort wurde der Modus auf die Fahrbahn geschleudert und blieb schwer beschädigt auf der Seite liegen.
Ein Ersthelfer, der zeitnah die Unfallstelle erreicht hatte, kontaktierte über die Notrufnummer 112 die Leitstelle. Ab diesem Moment rollte die Rettungsaktion auf Hochtouren. Die Diemelseer Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer und Torsten Behle rückten mit schwerem Gerät und weiteren 25 Einsatzkräften aus Flechtdorf und Adorf an - zeitgleich wurden drei RTW, zwei Notärzte und der OLRD des Landkreises Waldeck-Frankenberg alarmiert. Auch eine Polizeistreife aus Korbach rückte an und koppelte mit Rettern und den Einsatzleitern.
Zunächst musste sich ein Lagebild etablieren - dies dauerte nur Sekunden, dann wurden die im Fahrzeug eingeklemmten Personen mit hydraulischem Gerät aus dem Wrack geschnitten und nach der Sofortrettung den Notärzten übergeben. Parallel dazu wurde die Landesstraße in Absprache mit der Polizei gesperrt. Der Rettungshubschrauber Christoph 7 landete nur 50 Meter von der Unfallstelle im Wiesengrund - nach einer Stabilisierungsphase des schwerverletzten Rentners hob der RTH Richtung Kassel ab. Die ebenfalls verletzte Frau konnte nach der medizinischen Erstversorgung mittels RTW ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert werden. Im Nachgang mussten Betriebsstoffe abgestreut und aufgenommen werden. Über die Schwere der Verletzungen liegen noch keine Informationen vor.
DIEMELSEE. Vermutlich führte nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn zu einem Alleinunfall auf der Aartalstraße - zwei Personen aus der Gemeinde Diemelsee wurden bei dem Unfall schwer verletzt und mussten in Kliniken nach Kassel und Korbach transportiert werden.
Nach ersten Informationen an der Unfallstelle stellte sich heraus, dass der Fahrer (73) und seine Beifahrerin (69) gegen 17.05 Uhr mit ihrem Renault Modus auf der Landesstraße 3076 von Flechtdorf kommend in Fahrtrichtung Adorf unterwegs gewesen waren. Kurz vor dem Abzweig nach Benkhausen, ausgangs einer langgezogenen Linkskurve, geriet der Pkw des Ehepaares nach rechts auf die Bankette, kollidierte zunächst mit einer Fichte, wurde im Straßengraben in die Höhe geschleudert und prallte gegen den nächsten Baum - von dort wurde der Modus auf die Fahrbahn geschleudert und blieb schwer beschädigt auf der Seite liegen.
Ein Ersthelfer, der zeitnah die Unfallstelle erreicht hatte, kontaktierte über die Notrufnummer 112 die Leitstelle. Ab diesem Moment rollte die Rettungsaktion auf Hochtouren. Die Diemelseer Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer und Torsten Behle rückten mit schwerem Gerät und weiteren 25 Einsatzkräften aus Flechtdorf und Adorf an - zeitgleich wurden drei RTW, zwei Notärzte und der OLRD des Landkreises Waldeck-Frankenberg alarmiert. Auch eine Polizeistreife aus Korbach rückte an und koppelte mit Rettern und den Einsatzleitern.
Zunächst musste sich ein Lagebild etablieren - dies dauerte nur Sekunden, dann wurden die im Fahrzeug eingeklemmten Personen mit hydraulischem Gerät aus dem Wrack geschnitten und nach der Sofortrettung den Notärzten übergeben. Parallel dazu wurde die Landesstraße in Absprache mit der Polizei gesperrt. Der Rettungshubschrauber Christoph 7 landete nur 50 Meter von der Unfallstelle im Wiesengrund - nach einer Stabilisierungsphase des schwerverletzten Rentners hob der RTH Richtung Kassel ab. Die ebenfalls verletzte Frau konnte nach der medizinischen Erstversorgung mittels RTW ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert werden. Im Nachgang mussten Betriebsstoffe abgestreut und aufgenommen werden. Über die Schwere der Verletzungen liegen noch keine Informationen vor.
BURGWAD. Vermutlich führte nicht angepasste Geschwindigkeit am 6. Dezember 2020 zu einem Alleinunfall mit Todesfolge. Ein mit drei Personen besetzter Audi 100 war gegen 1.40 Uhr von Ernsthausen kommend in Richtung Bottendorf unterwegs gewesen und hinter dem Ortsschild, in der Wolkersdorfer Straße, nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt.
Ein zur Unfallzeit 24-Jähriger aus Bottendorf verstarb an der Unfallstelle, die beiden anderen Insassen, damals 22 und 23 Jahre alt und ebenfalls aus Bottendorf, wurden schwer verletzt. Die Polizeistation Frankenberg und die Staatsanwaltschaft Marburg führen weiterhin umfangreichen Ermittlungen zum Unfallhergangdurch. Unter anderem wurde auch ein Sachverständiger mit der Rekonstruktion des Unfalls beauftragt. Weil die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind und wichtige Detailfragen noch beantwortet werden müssen, bittet die Polizei weiterhin um Zeugenhinweise.
Hinweise die Polizeistation Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegen.
Link: Tödlicher Unfall bei Bottendorf - Hubschrauber und Feuerwehr im Einsatz (6.12.2020)
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