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DIEMELSEE. Vermutlich führte nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn zu einem Alleinunfall auf der Aartalstraße - zwei Personen aus der Gemeinde Diemelsee wurden bei dem Unfall schwer verletzt und mussten in Kliniken nach Kassel und Korbach transportiert werden.

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle stellte sich heraus, dass der Fahrer (73) und seine Beifahrerin (69) gegen 17.05 Uhr mit ihrem Renault Modus auf der Landesstraße 3076 von Flechtdorf kommend in Fahrtrichtung Adorf unterwegs gewesen waren. Kurz vor dem Abzweig nach Benkhausen, ausgangs einer langgezogenen Linkskurve, geriet der Pkw des Ehepaares nach rechts auf die Bankette, kollidierte zunächst mit einer Fichte, wurde im Straßengraben in die Höhe geschleudert und prallte gegen den nächsten Baum - von dort wurde der Modus auf die Fahrbahn geschleudert und blieb schwer beschädigt auf der Seite liegen.

Ein Ersthelfer, der zeitnah die Unfallstelle erreicht hatte, kontaktierte über die Notrufnummer 112 die Leitstelle. Ab diesem Moment rollte die Rettungsaktion auf Hochtouren. Die Diemelseer Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer und Torsten Behle rückten mit schwerem Gerät und weiteren 25 Einsatzkräften aus Flechtdorf und Adorf an - zeitgleich wurden drei RTW, zwei Notärzte und der OLRD des Landkreises Waldeck-Frankenberg alarmiert. Auch eine Polizeistreife aus Korbach rückte an und koppelte mit Rettern und den Einsatzleitern.

Zunächst musste sich ein Lagebild etablieren - dies dauerte nur Sekunden, dann wurden die im Fahrzeug eingeklemmten Personen mit hydraulischem Gerät aus dem Wrack geschnitten und nach der Sofortrettung den Notärzten übergeben. Parallel dazu wurde die Landesstraße in Absprache mit der Polizei gesperrt. Der Rettungshubschrauber Christoph 7 landete nur 50 Meter von der Unfallstelle im Wiesengrund - nach einer Stabilisierungsphase des schwerverletzten Rentners hob der RTH Richtung Kassel ab. Die ebenfalls verletzte Frau konnte nach der medizinischen Erstversorgung mittels RTW ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert werden. Im Nachgang mussten Betriebsstoffe abgestreut und aufgenommen werden. Über die Schwere der Verletzungen liegen noch keine Informationen vor.

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Donnerstag, 26 September 2019 18:10

Auto auf Viessmann-Parkplatz zweimal beschädigt

ALLENDORF (Eder) Ein Unbekannter beschädigte am Dienstagmorgen das Auto einer Frau auf dem Parkplatz des Viessmann Werks 2 in Allendorf. Da dies nicht der erste Vorfall war, erstattete die Frau aus der Gemeinde Burgwald am Mittwochabend Anzeige bei der Polizei in Frankenberg.

Die Geschädigte stellte ihren schwarzen Renault Modus am Dienstag gegen 5.30 Uhr auf dem Parkplatz des Viessmann Werks 2 in Allendorf/Eder an der Beetwiese ab. Als sie gegen 9.45 Uhr zu ihrem Auto zurückkam, stellte sie fest, dass sich eine etwa 15 mal 15 cm große Beschädigung an einem Kotflügel befand, die vermutlich von einem Tritt stammt. Der Sachschaden beträgt etwa 1000 Euro.

Bereits am Montag, 2. September, beschädigte ein Unbekannter das Auto der Frau aus dem Burgwald. Der Renault parkte in der Zeit von 10.00 bis 14.00 auf dem gleichen Parkplatz. Ein Unbekannter hatte in dieser Zeit den Spiegel abgetreten und dadurch einen Schaden von etwa 250 Euro verursacht.

Hinweise, die zur Aufklärung beitragen können, nimmt die Polizeistation Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegen. (ots/r)

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KORBACH. Eine deutlich sichtbare Spur hat am Freitagvormittag eine Frau aus Lichtenfels mit ihrem Renault Modus hinterlassen. Die 69-jährige Dame rammte zwei Autos, überfuhr zwei Grünstreifen sowie den Parkplatz des Penny-Marktes und kam in der Medebacher Landstraße in einer Hecke zum Stehen.

Wie die Polizei auf Nachfrage von 112-magazin mitteilte, befuhr die Seniorin mit ihren Renault die Medebacher Landstraße, und steuerte ihren Pkw gegen 9.25 Uhr nach links, um in den Südring Richtung Feuerwehr einzubiegen. Im Kreisverkehr wollte die Dame ihre Geschwindigkeit drosseln und verwechselte das Bremspedal mit dem Gaspedal. Daraufhin kam die 69-Jährige nach links von der eigenen Fahrspur ab, rammte einen entgegenkommenden schwarzen BMW, in dem sich zwei Personen befanden und raste weiter in Richtung Penny-Markt. 

Wahrscheinlich führte ein schock ähnlicher Zustand zum weiteren Unfallverlauf: Mit durchgedrücktem Gaspedal zog die Frau einen Viertelkreis über den Parkplatz, rammte einen dort abgestellten schwarzen Hyundai, überfuhr erneut einen  Grünstreifen, überquerte die Medebacher Landstraße und kam in einer Hecke vor dem Sportplatz zum Stehen.

Verkehrsteilnehmer riefen über Handy die Notrufnummer 112 an, sodass Polizeikräfte, Rettungsdienste und die Feuerwehr Korbach alarmiert wurden. Zwei Streifenwagenbesatzungen riegelten die Straße vorsorglich ab, um den Rettungsdiensten eine freie Zufahrt zum Einsatzort zu ermöglichen. Im Einsatz waren zwei RTWs vom Promedica Rettungsdienst, zwei RTW-Besatzungen der Johanniter Unfallhilfe und ein Notarzt.

Die Feuerwehr, deren Standort 700 Meter vom Einsatzort entfernt ist, unterstützte Polizei und den Rettungsdienste, klemmte die Batterien der Unfallfahrzeuge ab und streute Ölbindemittel auf ausgelaufene Betriebsstoffe. Im Nachgang wurde der Abschleppdienst unterstützt und die Straße gereinigt.

Auf insgesamt 15.000 Euro schätzen die mit der Unfallaufnahme betrauten Beamten der Polizeistation Korbach den Gesamtsachschaden. Die Unfallverursacherin wurde bei dem Unfall schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt und ins Korbacher Krankenhaus transportiert. Die beiden leichtverletzten Personen im BMW wurden ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. (112-magazin)

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FREIENHAGEN. Führte Ungeduld zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 251 zwischen Freienhagen und Sachsenhausen - oder hatte ein 19 Jahre alter Renaultfahrer die Situation falsch eingeschätzt?

Völlig zerstört wurde ein Renault Modus am Dienstag um 15.35 Uhr, zwischen Freienhagen und Sachsenhausen. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, war der 19-jährige Fahrer eines Modus aus Richtung Kassel in Fahrtrichtung Korbach unterwegs, als er sich einem Schlepper mit Muldenhänger näherte.

Vor der landwirtschaftlichen Zugmaschine hatte Hessen-Mobil eine sogenannte Wanderbaustelle aufgebaut. Verkehrsbedingt musste der Schlepperfahrer halten, wollte dann mit seinem Fendt links an der Baustelle vorbeifahren. Dazu kam es aber nicht mehr. Der 19-Jährige ignorierte den gesetzten Blinker der Zugmaschine samt Muldenhänger und überholte das Gespann.

Der 56-jährige Fahrer eines aus Richtung Sachsenhausen entgegenkommenden blauen 40-Tonners erkannte die Gefahr und wollte durch eine Vollbremsung und ein Ausweichmanöver nach rechts die Kollision verhindern - ein Zusammenstoß war aber unabwendbar. Mit der Front seines Renaults stieß der Korbacher frontal gegen den MAN. Dabei wurde der Pkw nach rechts geschleudert und traf das Gespann mit seiner hinteren, rechten Seite. Mittels RTWs wurden der verletzte Fahrer des Modus sowie der Fahrer des Lkws in das Korbacher Krankenhaus eingeliefert.

Bis 17.20 Uhr war die Straße gesperrt. Das Bergungsunternehmen Heidel schleppte den nicht mehr fahrbereiten Lkw ab. Auch der völlig zerstörte Modus wurde abtransportiert. Die Schadenshöhe an dem Lkw schätzt die Polizei auf mindestens 10.000 Euro. Bei dem 12 Jahre alte Modus setzen die Beamten wirtschaftlichen Totalschaden von 2.000 Euro an. Über die Schadenshöhe an dem Muldenkipper konnte die Polizei noch keine Angaben machen.   

Link: Unfallstandort auf der Bundesstraße 251 am 3. Juli 2018

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