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Sonntag, 27 November 2022 07:18

Radfahrer kollidiert mit Renault - RTH im Einsatz

FRANKENBERG. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstag (24. November 2022) gegen 11.45 Uhr in Frankenberg.

Ein 19-Jähriger aus Frankenberg befuhr zur angegebenen Uhrzeit im Frankenberger Stadtgebiet die Friedrichsstraße in Richtung Schnödeweg. Zur gleichen Zeit war ein 22-Jähriger mit seinem Fahrrad auf dem Schnödeweg in Richtung Berleburger Straße unterwegs - in Höhe der Friedrichstraße übersah der Radfahrer den vorfahrtsberechtigten Renault, dessen Fahrer nach links in den Schnödeweg abbiegen wollte. Im Kreuzungsbereich kollidierte der Radfahrer mit der linken Fahrzeugseite.

Bei dem Unfall zog sich der 22-Jährige aus der Gemeinde Burgwald schwere Verletzungen zu. Ein alarmierter Rettungshubschrauber brachte den Verletzten in eine Klinik nach Marburg. 

Der Autofahrer kam mit dem Schrecken davon.

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BATTENBERG. Einmal mehr haben Rettungs- und Feuerwehrkräfte ihr Können unter Beweis gestellt. Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 253 am Mittwochmorgen, bei dem zwei Personenkraftwagen frontal kollidiert waren, setzten die Retter zwei Hubschrauber ein. Die Feuerwehr musste hydraulisches Gerät einsetzen und eine Person aus einem Autowrack befreien.

Rund 45 Feuerwehrleute aus Allendorf, Rennertehausen und Battenberg waren am 12. Oktober im Einsatz, um Leben zu retten, Polizeikräfte zu unterstützen und die Unfallstelle abzusichern. Gegen 9.15 Uhr ging bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg der Hinweis über einen Verkehrsunfall bei der Viessmannkreuzung ein. Daher rückte zunächst die Feuerwehr Rennertehausen aus - noch auf der Anfahrt wurde die Unfallörtlichkeit korrigiert, sodass zusätzlich die Battenberger Wehr unter der Leitung von Fabian Kulik den Unfallort zwischen Laisa und Battenberg, etwa im Bereich der Rastplätze, ansteuerte. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte bot sich den Kameradinnen und Kameraden ein Bild der Verwüstung. Ein Mercedes Benz mit Gießener Kennzeichen (GI) und ein Seat Arona mit Bielefelder Kennung (BI) waren frontal zusammengestoßen. Glücklicherweise hatten Ersthelfer bereits eine Person und zwei Kinder aus den Autowracks befreien können. Für den Fahrer im Mercedes musste hydraulisches Gerät eingesetzt werden, um den Mann retten zu können.

Was war geschehen?

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr eine 64-jährige Frau aus Bielefeld mit ihrem silbergrauen Seat die Bundesstraße von Frankenberg in Fahrtrichtung Eifa. Ausgangs einer Kurve setzte die Fahrerin zum Überholen eines vor ihr fahrenden PKW an, passierte diesen und wollte zusätzlich einen Sattelzug überholen. Dies gelang nicht, weil auf der Gegenfahrbahn ein blauer Mercedes entgegenkam. Der 35-jährige Fahrer der C-Klasse hatte keine Chance, der Benz bohrte sich in den Seat und wurde in die Leitplanke geschoben. Ersthelfer konnten zwar die beiden im Fahrzeug befindlichen Kinder befreien, der 35-jährige Mann aus Battenberg wurde allerdings eingeklemmt und musste mit der Rettungsschere aus dem Fahrzeug geschnitten werden. Der Seat überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Notärzte und Retter versorgten die beiden Schwerverletzten - mit Rettungshubschraubern vom ADAC und der Johanniter Unfallhilfe wurden sie in Kliniken nach Marburg und Siegen geflogen. Mit leichten Verletzungen kamen die beiden Kinder zur Beobachtung ins Frankenberger Krankenhaus.

Autos nur noch Schrottwert

Um die Straße wieder freizumachen, forderte die Frankenberger Polizei das Abschleppunternehmen AVAS an. Beide Personenkraftwagen haben nur noch Schrottwert. Nachdem die Straße von Autoteilen und Betriebsstoffen gereinigt worden war, konnte die Polizei die Bundesstraße gegen 13.45 Uhr für den Verkehr freigeben. Der Gesamtsachschaden an Leitplanke, den beiden Fahrzeugen und dem leicht beschädigten LKW beläuft sich auf 20.000 Euro.

Link: Unfallstandort auf der Bundesstraße 253 (12. Oktober 2022)

Publiziert in Polizei

ALLENDORF/BROMSKIRCHEN. Drei schwerverletzte Personen, ein Gesamtsachschaden von 20.000 Euro und der Einsatz eines Rettungshubschraubers sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Sonntagabend auf der Bundesstraße 236 ereignet hat.

Gegen 18.45 Uhr befuhr ein 26-Jähriger mit seinem in Düsseldorf (D) zugelassenen grauen Skoda die B 236 von Bromskirchen in Richtung Allendorf (Eder). Ausgangs einer Rechtskurve kam der in Gießen wohnende Mann aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern. Sein Octavia schleuderte in den Gegenverkehr, drehte sich und stieß dort mit einem schwarzen 5er-BMW zusammen. Dabei wurde der Octavia mit der Fahrerseite in die Leitplanke gedrückt.

Über das Notrufsytem des BMWs wurde die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmiert. Polizeikräfte aus Frankenberg, zwei RTW und ein NEF aus Frankenberg sowie ein NEF und ein RTW aus dem Hochsauerlandkreis rückten umgehend zur Unfallstelle aus. Verkehrsteilnehmer, die an der Unfallstelle eintrafen, konkretisierten den Lagebericht, sodass die Feuerwehren Bromskirchen, Allendorf, Somplar und Rennertehausen mit 45 Einsatzkräften ihren Auftrag wahrnahmen. Einsatzleiter Christian Henkel Strieder teilte die Kräfte ein. Wie bereits tausendmal geübt, wurden die Batterien bei den Fahrzeugen abgeklemmt, der Brandschutz sichergestellt und die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Nach Absprache mit dem Notarzt musste der 26-jährige Unfallverursacher mit hydraulischem Gerät aus dem Skoda geschnitten werden. Danach konnte der Fahrer in einen RTW getragen und nach Allendorf zum Flugplatz gefahren werden. Dort übernahm der Rettungshubschrauber "Christoph Gießen" den Schwerverletzten. Mittels Luftrettung ging der Flug nach Gießen ins Klinikum. 

Ebenfalls schwer verletzt wurde der Fahrer (40) des im Hochsauerlandkreis (HSK) zugelassenen BMWs. Nach der Erstversorgung ging die Fahrt für den Briloner ins Krankenhaus seiner Heimatstadt. Sein schwerverletzter Beifahrer (49) folgte wenige Minuten später mit Martinshorn und Blaulicht in einem weiteren RTW. Beide Unfallwagen mussten mit den Abschleppwagen der Firma AVAS aus Frankenberg abtransportiert werden. Auch hier unterstützten die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr tatkräftig.

Im Nachgang wurde die Strecke von Fahrzeugteilen befreit. Für den Zeitraum der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Bundesstraße 236 gesperrt werden. Aufgenommen wurde der Unfall von Beamten der Polizeistation Frankenberg. 

Link: Unfallstandort am 10. September 2022 auf der B 236.

Publiziert in Feuerwehr

WEGA. Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 253 wurden die Einsatzkräfte am Freitagnachmittag (2. September 2022) alarmiert.

Um 17.52 Uhr befuhr ein Rollerfahrer die Bundesstraße von Hundsdorf in Richtung Wega. Kurz hinter der Auffahrt zur Bundesstraße 485 wollte ein 62-Jähriger aus Bad Hersfeld mit seinem Lastkraftwagen den vorausfahrenden Roller überholen. 

Im Rahmen dieses Überholvorgangs erfasste der Lastkraftwagen mit seinem Anhänger den Roller aus bislang ungeklärter Ursache. Der Rollerfahrer und sein Roller wurden nach dem Zusammenprall mitgeschleift - Zeugen konnten den 62-Jährigen glücklicherweise zügig auf das Geschehen hinweisen, sodass dieser seine Fahrt stoppte.

Bei dem Unfall wurde der Rollerfahrer schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann nach der Erstversorgung vor Ort in das Klinikum nach Kassel. Die genaue Unfallursache wird noch ermittelt.

Den völlig zerstörten Roller entfernten die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen von der Unfallstelle. Der Bad Hersfelder und sein Lastkraftwagen überstanden den Unfall unbeschadet.

Link: Unfallstandort Bundesstraße 253 (2. September 2022)

Publiziert in Polizei

KASSEL. Am Montagvormittag (29. August 2022) wurde die Berufsfeuerwehr Kassel durch die Leitstelle Kassel zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn 7 alarmiert. Kurz vor der Anschlussstelle Kassel Ost war es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem Transporter der Autobahnmeisterei gekommen. Hierbei wurde eine Person schwer verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt.

Alarmiert wurde der Rüstzug der Wache 1, zwei Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber sowie ein Kran. Die Person wurde durch die Besatzung des RTW und des Rettungshubschraubers notärztlich versorgt. Mittels hydraulischer Rettungsgeräte und der Winde vom Rüstwagen konnte die Feuerwehr die verletzte Person aus dem Fahrzeug befreien. Der Brandschutz wurde während der Rettungsarbeiten sichergestellt.

Im weiteren Verlauf wurde der Patient in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Während des Einsatzes war die Autobahn durch die Polizei voll gesperrt. 

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Publiziert in KS Feuerwehr

BRILON. Die Feuerwehr Brilon wurde am Montagabend (8. August 2022) um 16.48 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 7 bei Thülen alarmiert. Dort hatte ein Motorradfahrer nach einem Überholvorgang die Kontrolle über sein Motorrad verloren.

Der 39-jährige Fahrer prallte gegen eine Leitplanke und stürzte. Bei dem Unfall verletzte er sich schwer und wurde durch einen Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Löschgruppe Thülen räumte die Unfallstelle und streute auslaufende Betriebsstoffe ab. Das Motorrad wurde abgeschleppt. Die Feuerwehr war mit sieben Einsatzkräften rund zwei Stunden lang im Einsatz - für die Dauer der Unfallaufnahme war die Bundesstraße komplett gesperrt.

Zur Höhe des Sachschadens liegen der Feuerwehr keine Angaben vor.

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Publiziert in HSK Feuerwehr

AFFOLDERN/MEHLEN. Schwerste Verletzungen erlitt am Montagmorgen (4. Juli 2022) ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3383 zwischen Affoldern und Mehlen.

Ein 57-Jähriger aus Bad Wildungen wollte um 9.25 Uhr auf der Strecke mit seiner Maschine der Marke Yamaha ein Traktorgespann überholen - hierbei übersah der Mann allerdings den Fahrtrichtungsanzeiger des vorausfahrenden Fendt. Während des Überholvorgangs bog der Traktor nach links ab.

Mit voller Wucht stieß der 57-Jährige in die Frontpartie des Traktors. Der Motorradfahrer überschlug sich mehrfach und landete mit schwersten Verletzungen im Straßengraben. Die sofort alarmierten Rettungskräfte informierten den Rettungshubschrauber Christoph 7. Dieser brachte den Verletzten nach der Erstversorgung durch einen Notarzt in ein Klinikum nach Kassel. Lebensgefahr besteht nach ersten Informationen nicht.

Der Traktorfahrer aus dem Edertal wurde nicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 4500 Euro.

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Publiziert in Polizei

HERINGHAUSEN. Ein Verkehrsunfall sorgte am Samstagnachmittag (2. Juni 2022) für einen Einsatz am Diemelsee. Eine Person wurde schwer verletzt, ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Um 16.19 Uhr alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Einsatzkräfte der Feuerwehr Heringhausen in den Sonnenweg. Dort hatte ein 74-Jähriger beim Rückwärtsfahren eine Frau überrollt. Die Seniorin war nach ersten Informationen beim Einweisen des Mercedes in der steilen Einfahrt gestürzt. Diesen Sturz bemerkte der 74-Jährige nicht. Er setzte mit seinem Fahrzeug weiter zurück und überrollte die Frau. Hierbei wurde diese schwer verletzt.

16 Einsatzkräfte waren unter der Leitung der beiden Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer und Torsten Behle zur Einsatzstelle geeilt. Die Kameradinnen und Kameraden gaben dem Piloten des Rettungshubschraubers Christoph 25 den ausgemachten Landeplatz über Funk durch und wiesen den Siegener Hubschrauber bei seiner Ankunft am Diemelsee ein.

Währenddessen kümmerten sich der alarmierte Notarzt und die Rettungswagenbesatzung der Adorfer Johanniter um die schwerverletzte Patientin. Nach der Erstversorgung am Unfallort wurde die Verletzte mit dem Rettungswagen zum Landeplatz und anschließend in den RTH verbracht. 

Neben der Feuerwehr und den Rettungskräften waren auch zwei Streifen der Polizeistation Bad Arolsen vor Ort.

Publiziert in Polizei

ODERSHAUSEN/REINHARDSHAUSEN. Zu einem tödlichen Alleinunfall wurden Feuerwehr, Polizei und Retter am frühen Samstagmorgen (2. Juli 2022) alarmiert.

Gegen 3.20 Uhr meldete ein Zeuge, dass sich auf der Kreisstraße 40 ein schwerer Unfall ereignet hatte. Ein 20-Jähriger aus der Gemeinde Vöhl war zu dieser Uhrzeit mit seinem BMW von Odershausen in Richtung Reinhardshausen unterwegs gewesen. Aus noch nicht abschließend geklärter Ursache verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet nach links von der Fahrbahn ab. Der BMW stürzte eine Böschung hinunter, prallte gegen zwei Bäume und ging in Flammen auf.

Nur wenige Momente später alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Feuerwehren Oderhausen und Bad Wildungen. Während das Fahrzeug von einem Atemschutztrupp abgelöscht wurde, konnte die Person befreit und über eine Schleifkorbtrage gerettet werden. Anschließend übergaben die Kräfte den Verletzten an den Rettungsdienst. Wegen der Schwere der Verletzungen wurde außerdem der Rettungshubschrauber Christoph Gießen alarmiert. Trotz aller Bemühungen der Rettungskräfte verstarb der 20-Jährige noch am Unfallort. 

Insgesamt war die Feuerwehr mit 36 Einsatzkräften und 7 Einsatzfahrzeugen unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Alexander Paul im Einsatz. Vor Ort war auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer. Gegen 5.30 Uhr war der Einsatz für die Kameradinnen und Kameraden beendet.

Ein Gutachter wurde bestellt, um den genauen Unfallhergang zu klären. Die Kreisstraße 40 war bis in den Samstagvormittag hinein für den Verkehr gesperrt. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen auf etwa 5000 Euro.

Publiziert in Polizei
Freitag, 24 Juni 2022 17:43

Feuer auf Campingplatz am Diemelsee

DIEMELSEE. 112 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdiensten und der Hubschrauberstaffel aus Kassel waren am 24. Juni auf dem Campingplatz "Seebrücke" im Einsatz, um Menschenleben zu retten, Feuer zu löschen, ein Übergreifen der Flammen auf andere Wohnwagen zu verhindern und eine schwerverletzte Person nach Bochum in eine Spezialklinik für Brandopfer zu fliegen.

Die Polizei

war nach der gemeldeten Großlage mit vier Streifenwagen und einem Zivilfahrzeug aus Bad Arolsen und Korbach angerückt, um den Bereich an der Seebrücke, der zwischen den Ortsteilen Heringhausen und Stormbruch liegt, für den Verkehr zu sperren. Dies war insofern nötig, um ankommenden Rettungs- und nachrückenden Feuerwehrfahrzeugen die Anfahrt störungsfrei zu ermöglichen. Wie sich später herausstellen sollte, hatte ein 32-Jähriger aus Schauenburg (Kreis Kassel) gegen 17 Uhr mit einer handelsüblichen Gasflasche hantiert. Im Laufe dieser Tätigkeit kam es dann innerhalb des Wohnwagens zu einer Explosion, bei der sich der 32-Jährige schwere Verbrennungen zuzog. Innerhalb von Sekunden stand der Wohnwagen in Vollbrand. Weitere sechs Wohnwagen, teilweise mit Vorzelten, standen innerhalb weniger Minuten in Vollbrand. Auf 150.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.

Die Feuerwehren

aus Adorf, Heringhausen, Giebringhausen und Ottlar rückten mit mehreren Tanklöschfahrzeugen an. Die beiden Diemelseer Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer und Torsten Behle erkannten die Gefahr eines Großfeuers und ließen umgehend mehrere Trupps mit Atemschutz ausrüsten. Erste Löschangriffe brachten dann den gewünschten Erfolg, ein Übergreifen auf weitere Wohnwagen konnte verhindert werden. Um diese Ziele zu erreichen, musste ein Zaun geöffnet werden, um an die Brandherde zu gelangen. Die Wasserversorgung über Hydranten reichte nicht aus, daher ließ der GBI die Tanklöschfahrzeuge mit Wasser aus dem Diemelsee füllen. Während der Löscharbeiten wurden Passanten aus dem Gefahrenbereich geholt, weil die Gefahr weiterer explodierender Gasflaschen ein erhebliches Risiko darstellte. Unter Einsatz ihres Lebens wichen die Feuerwehrleute keinen Schritt zurück und kämpften weiter gegen das Feuer an. Unterstützung rollte in Form von drei Tanklöschfahrzeugen aus Willingen an. Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl ließ sich in die Lage vor Ort einweisen und setzte Trupps mit Löschschaum ein, um die Brandherde schnell herunterzukühlen. Der Einsatz der Willinger Kräfte war nach zwei Stunden beendet. Im Nachgang lösten die Feuerwehren Schweinsbühl und Deisfeld Teile der erschöpften Einsatzkräfte ab. Die Gemeinschaftsfeuerwehr Rhenegge-Sudeck blieb als Reserve in ihrem Stützpunkt.

Die Retter

bestehend aus Transportern der Johanniter Unfallhilfe, dem Deutschen Roten Kreuz, Notärzten aus dem Hochsauerlandkreis und dem Landkreis Waldeck-Frankenberg waren nur Minuten nach der Alarmierung vor Ort, übernahmen den Patienten und führten die Erstversorgung durch. Aufgrund der Schwere der Verletzungen entschied der leitende Notarzt den Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel anzufordern. Dieser landete im Nahbereich des Diemelsees und flog den 32-Jährigen in eine Spezialklinik nach Bochum.

Publiziert in Feuerwehr
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