LÖHLBACH/FRANKENBERG. Erneut musste ein Mann aus Waldeck-Frankenberg seinen Führerschein aushändigen - er war mit seinem Volkswagen von der Straße abgekommen und im Graben gelandet.
Auf gut 1000 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden am schwarzen VW eines Mannes aus Löhlbach. Dieser war gegen 6.30 Uhr am Sonntag von Dainrode kommend auf der Bundesstraße 253 unterwegs gewesen und wollte augenscheinlich zu seiner Wohnadresse fahren. In einer scharfen Linkskurve geriet der schwarze Volkswagen, vermutlich wegen eines Fahrfehlers, ins Schleudern und landete im Flutgraben.
Die hinzugerufene Polizei nahm den Unfall auf und bemerkte dabei, dass der Fahrer wohl unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab dann einen Promillewert, der deutlich über dem Zulässigen lag. Im Nachgang musste sich der 29-Jährige einer Blutprobe im Krankenhaus unterziehen. Den Führerschein des Fahrers beschlagnahmten die Beamten.
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KORBACH. Eine vermutetet Notlandung eines Segelflugzeugs, brachte mehrere Streifenwagen und den Notarzt aus Korbach am Samstag in rege Betriebsamkeit.
Um 17.30 Uhr ging bei der Polizei der Hinweis ein, dass ein Pilot ein Flugzeug außerplanmäßig landen müsse. Die genauen Koordinaten konnte der Pilot an der Landungsstelle mangels Funkkontakt nicht mehr abgeben. Der Flugsicherung hatte den Flieger zuletzt im Raum Twistetal auf dem Schirm, danach riss der Kontakt ab.
Mehrere Funkstreifen kontrollierten die Gemarkungen Twistetal und Korbach und wurden in Höhe Gut Dingeringhausen, zwischen dem Verbindungsweg Helmscheid und Korbach fündig. Der Pilot hatte nach eigener Aussage nicht mehr genügend Thermik unter den Tragflächen, sodass er eine Außenlandung auf einem Acker vollziehen musste. Gestartet war er im 230 Kilometer Luftlinie entfernten Aachen.
Nach der Personalienfeststellung konnte der erfahrene Pilot den Abtransport seines Segelfliegers einleiten. Ihm selbst war nichts passiert, auch das Flugzeug blieb ohne Schaden.
Link: Landungsstandort am 3. Juli zwischen Korbach und Helmscheid.
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VÖHL. Nach einem Sturz mit seinem Rad hat sich ein 56-jähriger Biker schwere Verletzungen zugezogen - nach Zeugenaussagen war der Mann ohne Helm unterwegs gewesen.
Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr der Waldecker am Freitag (2. Juli) mit seinem Fahrrad die Landesstraße 3084 von Vöhl in Richtung Herzhausen. Auf abschüssiger Strecke kam der 56-Jährige auf nasser Fahrbahn in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei stieß er mit dem unbehelmten Kopf gegen die Leitplanke. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer leisteten sofort Erste Hilfe und sicherten die Unfallstelle ab.
Um 10.03 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle ein. Scheinbar kannte sich der Anrufer aus. Er beschrieb die Unfallörtlichkeit, das Unfallgeschehen und gab an das sich der Radfahrer schwere Kopfverletzungen zugezogen hat. Daraufhin trafen ein Notarzt, eine RTW-Besatzung und die Polizei an der Unfallstelle ein. Auch der angeforderter Rettungshubschrauber Christoph 7 landete zeitnah, nahm den Schwerverletzten auf und flog ihn nach Kassel ins Klinikum.
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KORBACH. Um 19.32 Uhr wurde am Freitag der Löschzug der Feuerwehr Korbach zu einem mutmaßlichen Wohnungsbrand in der Skagerrakstraße alarmiert.
In der Küche einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus war es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Beim Zubereiten einer Pizza im Backofen kam es aus unklaren Gründen zu einem Entstehungsbrand. Beim Öffnen des Ofens sah einer der Bewohner Flammen im Bereich der Ofenrückwand. Eigene Löschversuche waren zwar erfolgreich, dennoch musste aufgrund der Rauchentwicklung die Wohnung verlassen werden.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sorgten für Rauchfreiheit durch Querlüftung und kontrollierten den Ofen mit der Wärmebildkamera. Zur Sicherheit wurde der Backofen stromlos gestellt und aus dem Einbauschrank ausgebaut. Bis auf den defekten Ofen konnten keine weiteren Schäden festgestellt werden. Die beiden Bewohner der Wohnung wurden vorsorglich vom Rettungsdienst versorgt, da der Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation bestand. Nach einer guten halben Stunde war der Einsatz beendet und die Einsatzbereitschaft im Stützpunkt wurde wieder hergestellt.
Link: Freiwillige Feuerwehr Korbach
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KORBACH. Ein Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstagabend in der Prof.-Kümmell-Straße in Korbach - eine Person wurde leicht verletzt.
Gegen 18.40 Uhr wollte ein 60-Jähriger mit seinem Hyundai aus dem Verbindungsweg an der Waldecker Bank auf die Prof.-Kümmell-Straße in Richtung Rathaus abbiegen. Dabei übersah der Mann einen 42-Jährigen, der den Gehweg der Einbahnstraße mit seinem Mountainbike entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung befuhr - die beiden Korbacher kollidierten miteinander.
Der Radfahrer wurde leicht verletzt und konnte sich selbstständig in ärztliche Behandlung begeben. Während am Hyundai Sachschaden in Höhe von 400 Euro entstand, schätzen die Beamten der Korbacher Polizei den Schaden am Mountainbike auf etwa 100 Euro.
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VÖHL. Derzeit wird in Vöhl eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Gemessen wird am Ortsausgang von Vöhl, in Verlängerung zur Landesstraße 3086, Richtung Basdorf. An der Messstelle gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, stets die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.
Gemessen wird nach Auskunft eines Lesers von 112-magazin.de in beiden Richtungen.
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BAD WILDUNGEN. Derzeit sucht die Polizei einen vermutlich verletzten Hund, der am Donnerstagabend die Bundesstraße 485 überqueren wollte und von einem Auto erfasst wurde.
Zugetragen hat sich der Unfall am 1. Juli 2021 gegen 19.40 Uhr, als das Tier, vermutlich ein dunkler Schäferhund, im Bereich der Unterführung von Alt Wildungen nach Anraff die Bundesstraße überqueren wollte. Ein 42-jähriger Mann aus Bad Wildungen war zu diesem Zeitpunkt mit seinem Citroën auf der B 485 von der Giflitzer Straße (Shell-Tankstelle) kommend in Richtung Hundsdorf unterwegs. Unvermittelt lief der Hund über die Straße und wurde vom Pkw erfasst.
Während der Bad Wildunger seinen Citroën zum Stehen brachte, lief der Hund nach der Kollision weiter. Nachdem die Unfallstelle abgesichert war, verständigte der Mann die Bad Wildunger Polizei, die suchte das Gelände weiträumig ab, aufzufinden war das vermutlich verletzte Tier aber nicht. Am Pkw entstand ein Sachschaden von 1500 Euro.
Nun sucht die Polizei nach dem Hundehalter und fragt: Ist der verletzte Hund wieder Zuhause? Hat jemand das Tier gesehen? Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05621/70900 entgegen.
Link: Unfallstandort Bundesstraße 485 am 1. Juli 2021.
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WALDECK-FRANKENBERG. Eine Geschwindigkeitsmessung wurde von einem Leser gemeldet - geblitzt wird am Ortsausgang von Frankenberg in Richtung Friedrichshausen. An der Messstelle in der Hainstraße gilt eine Begrenzung von 80 km/h.
Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, stets und überall die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.
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KASSEL. Am Mittwochmittag rief der Ladendetektiv einer Drogerie am Königsplatz die Kasseler Polizei wegen eines Diebstahls. Wie der Zeuge gegenüber der gerufenen Streife des Polizeireviers Mitte angab, habe er einen Mann gegen 11.50 Uhr beim Diebstahl eines Parfümflakons im Wert von rund 80 Euro beobachtet und den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Streife festhalten können.
Die Beamten trafen im Büro des Ladendetektivs auf einen 25 Jahre alten Mann aus Tunesien, der derzeit in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, aber in den letzten Wochen bereits bei rund einem Dutzend Diebstählen in Kasseler Geschäften ertappt worden war. Sie brachten ihn zunächst zur Dienststelle. Dort räumte er die jüngste Tat ein und gab an, Diebstähle zur Finanzierung seiner Drogensucht zu begehen.
Aufgrund der neuerlichen Tat nahmen Beamte der regionalen Ermittlungsgruppe 2 der Kasseler Polizei, die bereits in den zurückliegenden Fällen gegen den Tatverdächtigen ermitteln, Kontakt zur Staatsanwaltschaft Kassel auf. Seitens der Staatsanwaltschaft wurde beim Amtsgericht Kassel die Untersuchungshaft gegen den 25-Jährigen beantragt und im weiteren Verlauf von einem Richter angeordnet.
Der Tatverdächtige befindet sich nun in der Justizvollzugsanstalt in Wehlheiden. (ots/r)
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WALDECK. In Nieder-Werbe ist am Mittwoch ein Poller umgefahren worden - es entstand Sachschaden, der Unfallverursacher verhielt sich aber vorbildlich.
Bei der Polizeistation Korbach ging am Mittwoch um 15.20 Uhr der Anruf eines 56-jährigen Mannes ein. Der Schweizer teilte den Beamten mit, dass er einen Poller im Marineweg umgefahren habe. Dies nahmen die Ordnungshüter zur Kenntnis und begutachteten den Schaden. Mit rund 2000 Euro Reparaturkosten am schwarzen Mitsubishi, muss der Fahrer des SUV rechnen, so die Schätzung der Beamten.
Der Schaden am Poller wird mit 300 Euro angegeben.
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