Christopher Rohde

Christopher Rohde

FRANKENBERG. Ein Alleinunfall wurde den Beamten der Polizeistation Frankenberg in der Nacht von Sonntag auf Montag gemeldet.

Ein 19-Jähriger aus Kassel befuhr gegen 23.45 Uhr die Röddenauer Straße in Frankenberg. Im dortigen Kreisverkehr wollte der Fahrer mit seinem blauen Opel auf die Jahnstraße abbiegen, verwechselte nach eigenen Angaben aber das Gas- und das Bremspedal. Der Opel geriet dadurch auf eine Verkehrsinsel, kollidierte mit der Beschilderung und gelangte mit erheblichen Schäden auf der Insel zum Stillstand.

Den Gesamtsachschaden an Fahrzeug und Verkehrsinsel schätzen die Frankenberger Beamten auf etwa 5000 Euro. Das Abschleppunternehmen AVAS kümmerte sich um den Abtransport des Opel. Verletzt wurde niemand.

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STEINHEIM. Durch einen Schwelbrand ist ein Wohnhaus in Steinheim derzeit unbewohnbar. Nach erster Einschätzung wird von einem Sachschaden in Höhe von rund 100.000 Euro ausgegangen, Personen wurden nicht verletzt.

Der Brand in der Straße "Im mittleren Hollental" in Steinheim war am Sonntag (8. Mai 2022) gegen 13.20 Uhr bemerkt worden. Die Hausbewohner, die sich zunächst nicht im Haus befunden hatten, stellten bei ihrer Rückkehr Rauch in dem Gebäude fest. Das Erdgeschoss war durch einen Schwelbrand sehr stark verqualmt, auch das Obergeschoss wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Die alarmierte Feuerwehr rückte aus und konnte unter Atemschutz einige glimmende Gegenstände aus dem Gebäude holen, um sie im Freien abzulöschen. Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass der Brand durch einen technischen Defekt entstanden ist, ausgelöst offenbar durch das Ladegerät eines Staubsaugers. (ots/r)

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FREIENHAGEN. Am Sonntagmittag (8. Mai 2022) ereignete auf der Bundesstraße 251 ein Unfall im Begegnungsverkehr - ein Unfallbeteiligter flüchtete von der Unfallstelle.

Gegen 11.50 Uhr war ein 52-Jähriger aus Schauenburg (Landkreis Kassel) mit einem Reisebus auf der Bundesstraße von Sachsenhausen in Richtung Freienhagen unterwegs. In einer langgezogenen Rechtskurve schnitt ein entgegenkommender Verkehrsteilnehmer mit seinem weißen Wohnmobil die Kurve und kollidierte mit dem Außenspiegel des Busses. 

Der 52-Jährige hielt etwa 150 Meter hinter der Unfallstelle auf dem dortigen Parkplatz an und wartete auf den Fahrer des Wohnmobils - als dieser nach kurzer Zeit nicht eintraf, wendete der Busfahrer sein Fahrzeug und suchte nach dem mutmaßlichen Unfallverursacher. Dieses Vorhaben blieb ohne Erfolg, der bislang unbekannte Fahrer hatte seine Fahrt in Richtung Sachsenhausen fortgesetzt. 

Am Reisebus entstand Sachschaden in Höhe von etwa 800 Euro. Hinweise zum flüchtigen Fahrer oder dessen Wohnmobil nehmen die Beamten in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.

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Montag, 09 Mai 2022 10:10

Schrittgeschwindigkeit am Parkhaus

KORBACH. Derzeit wird in der Flechtdorfer Straße in Korbach eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt. An der Messstelle wird das Tempo durch ein Lasergerät ermittelt. Dort gilt Schrittgeschwindigkeit. Geblitzt wird in beiden Richtungen.

Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten, auch deshalb, weil es sich um eine verkehrsberuhigte Zone handelt und Fußgänger die Straße überqueren.

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BAD WILDUNGEN. Den fließenden Verkehr in der Richard-Kirchner-Straße hat ein 34-jähriger Mann aus Marburg am Sonntag nicht beachtet - es entstand Sachschaden von 19.000 Euro, drei Fahrzeuge wurden stark beschädigt.

Nach derzeitigen Kenntnisstand wollte der Unfallverursacher gegen 8.15 Uhr mit seinem grauen A3 rückwärts vom Parkplatz auf die Richard-Kirchner-Straße auffahren. Im gleiche Zeitraum befuhr ein Mann (63) aus Bad Wildungen mit seinem roten Caddy die Richard-Kirchner-Straße in Fahrtrichtung Eselspfad. Der 63-Jährige war vom plötzlichen Auftauchen des A3 so überrascht, dass es beim Versuch, eine Notbremsung hinzulegen, blieb. Mit der Front erfasste der Caddy den Audi, dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls herumgeschleudert und traf zu allem Unglück einen geparkten, grauen Ford Focus mit HR-Kennzeichen.

An allen Fahrzeugen entstand Sachschaden. Verletzt wurde niemand.

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VOLKMARSEN. Drei Alarmierungen erreichten die Volkmarser Brandschützer am vergangenen Wochenende.

Bereits am Freitagabend mussten die Kameraden zu zwei Einsätzen ausrücken. Gegen 18.30 Uhr wurden die Kameraden aus der Kernstadt zu einer Ölspur im Bereich Herbser Straße alarmiert. Während des Ausrückens ertönten die Pager einiger Kameraden erneut. Im Bereich des Ehringer Weges sollte ein Rauchwarnmelder ausgelöst haben. Eine genaue Lokalisierung war nicht möglich.

Nach Rücksprache mit der Leitstelle wurden die Fahrzeuge umdisponiert. Die ersten Kräfte drehten um, besetzten das Hilfeleistungstanklöschfahrzeug und rückten in Richtung Ehringer Weg aus. Kurze Zeit später rückte der Gerätewagen-Logistik 2 in Richtung Herbser Straße aus. Nach kurzer Erkundung konnte hier aber schnell Rückmeldung gegeben werden - kein Eingreifen erforderlich.

Im Anschluss wurde dann ebenfalls die Einsatzstelle im Ehringer Weg angefahren. Nach ausgiebiger Erkundung konnte der ausgelöste Rauchwarnmelder im Bereich des Agnes-Miegel-Weg lokalisiert werden. Glücklicherweise war es zu keinem Brandereignis gekommen. Der Rauchwarnmelder hatte auf Grund eines technischen Defektes einen Feueralarm abgegeben.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden die ehrenamtlichen Brandschützer der Kugelsburgstadt dann zum dritten Einsatz an diesem Wochenende gerufen. In der Rudolf-Diesel-Straße hatte die Brandmeldeanlage in einer Logistikhalle ausgelöst. Nach Erkundung wurde festgestellt, dass es zu einem Druckabfall innerhalb der Sprinkleranlage gekommen war und die Brandmeldeanlage deswegen ausgelöst hatte. Die Anlagen wurden zurückgestellt und an den Betreiber übergeben.

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WALDECK. Den Kurvenverlauf der Landesstraße 3200 zwischen Nieder-Werbe und Sachsenhausen hat ein Fahranfänger am Sonntagnachmittag falsch eingeschätzt.

Nach Angaben der Polizei befuhr der 19-jährige aus Kassel mit seiner Suzuki gegen 16.30 Uhr die Uferstraße von Nieder-Werbe in Richtung Sachsenhausen. Im Kurvenbereich verlor der Fahranfänger die Kontrolle über seine Maschine, die Suzuki landete im Straßengraben, der Fahrer, der erst vor 14 Tagen die Führerscheinprüfung bestanden hatte, stürzte und kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. An seinem Motorrad entstand Sachschaden von 500 Euro.

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BAD WILDUNGEN. 800 Euro Sachschaden sind das Ergebnis einer Verkehrsunfallflucht, die sich am Donnerstagnachmittag (5. Mai 2022) in Bad Wildungen ereignet hat.

Eine 43-Jährige hatte in der Zeit von 15.08 Uhr bis 15.20 Uhr ihren weißen Ford Focus nach eigenen Angaben in der Stresemannstraße abgestellt. Ein bislang Unbekannter kollidierte im angegebenen Zeitraum, vermutlich beim Abbiegen in die Radkestraße, mit dem Fahrzeug der Frau und entfernte sich anschließend von der Unfallstelle - ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.

Am Focus entstand Sachschaden in Höhe von etwa 800 Euro. Hinweise zum flüchtigen Fahrer oder dessen Fahrzeug nehmen die Beamten in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegen.

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FRANKENBERG. Zu einem Unfall mit drei beschädigten Fahrzeugen rückte die Polizei am Freitagvormittag aus - es entstand Sachschaden von 15.100 Euro.

Anhand von Zeugenaussagen befuhren gegen 9.30 Uhr ein Fahrzeugführer (21) aus Liebenau mit seinem weißen Crafter, eine 28-Jährige aus Hatzfeld mit ihrem schwarzen Volvo und eine gleichaltrige Frau aus Frankenberg mit ihrem grauen Opel Zafira die Bundesstraße 253 von Frankenberg in Richtung Battenberg.

Zwischen den Ortschaften Haine und Battenfeld musste der Vorausfahrende seinen Crafter verkehrsbedingt abbremsen. Auch die hinter ihm fahrende Frau aus Hatzfeld bremste ihren Volvo ab, nicht jedoch die Frankenbergerin in ihrem Opel. Vermutlich führte Unaufmerksamkeit und ein zu geringer Sicherheitsabstand zu dem Auffahrunfall. Mit voller Wucht stieß der Zafira ins Heck des Volvo, worauf dieser das Heck des Crafter beschädigte.

Am Volvo und am Opel entstanden ein Sachschäden von jeweils 7500 Euro. Etwa 100 Euro wird die Reparatur des Crafter kosten. Verletzt wurde niemand, hieß es aus Polizeikreisen.

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KORBACH. Zur Anzeige gebracht hat eine Radfahrerin das aggressive Verhalten eines Mannes, der ein gelbes Postauto gefahren haben soll - die Polizei wurde eingeschaltet, die Beamten suchen Zeugen der Tat. 

Nach Polizeiangaben befuhr am 27. April 2022 eine Radfahrerin die Friedrichstraße in Richtung Strother Straße, um in diese, nach links in Richtung Aldi-Markt abzubiegen. Dazu hatte sich die Bikerin um 11.03 Uhr auf ihrem Fahrstreifen links eingeordnet. Auf der Strother Straße steuerte der Fahrer (etwa 40 bis 45 Jahre alt, kein Bart, keine Brille, Halbglatze, kurze Haare) seinen gelben Transporter zeitgleich nach links in die Friedrichstraße. 

Weil aber die Friedrichstraße in diesem Bereich durch Warnbaken aufgrund von Bauarbeiten verengt ist, konnte der Bulli nicht an den Baken vorbeifahren, ohne die Radfahrerin zu verdrängen. Diese wollte ihr Rad nach rechts setzen, kam aber nicht dazu, weil der Bulli sie immer wieder bedrängte. Auch ein Klopfen mit der Hand an die Scheibe des Postautos brachte den Fahrer nicht dazu, die Radlerin nicht weiter zu malträtieren. Etwa drei Minuten dauerte das Spiel, bis sich der korpulente Fahrer durchsetzen konnte. Die Kommunikationsfähigkeit, also das Herunterlassen der Seitenscheibe, konnte scheinbar nicht durchgeführt werden, weil der Postbote ein Brötchen in der linken Hand gehalten haben soll.

Jetzt sucht die Polizei Zeugen des Vorfalls. Unter der Rufnummer 05631/9710 nimmt die Polizei Hinweise entgegen.

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