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VOLKMARSEN. Um 13.55 Uhr am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Külte zu einer Tierrettung in den Hortweg alarmiert. Aufmerksame Bürger hatten festgestellt, dass eine Katze in einen Güllebehälter gefallen war und sich mit eigener Kraft nicht mehr aus ihrer misslichen Lage befreien konnte. 

Nach einer kurzen Erkundung durch den stellvertretenden Stadtbrandinspektor wurde die vierteilige Steckleiter in Stellung gebracht. Parallel dazu rüstete sich der Angriffstrupp mit Atemschutz und Wathose aus und ging anschließend zur Rettung der Katze vor.

Nach 30 Minuten war der Einsatz beendet und die Katze wohlbehalten aus dem Behälter gerettet.

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Mittwoch, 27 April 2022 16:12

Feuerwehr rettet eingeklemmte Katze

KORBACH. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, um kurz nach 1 Uhr rückten die Wehren Eppe und Goldhausen in das Wohngebiet Epper Steinberg aus. Ein Hauseigentümer hatte dort festgestellt, dass sich eine herrenlose Katze offensichtlich auf dem nächtlichen Streifzug in einem gekippten Fenster verklemmt hatte.

Die ehrenamtlichen Kräfte konnten rasch helfen und befreiten die Katze schonend und mit sicheren Handgriffen. Augenscheinlich hatte sich das Tier bei seinen eigenen Befreiungsversuchen erheblich verletzt. Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Arno Zenke nahm daher Kontakt mit einer Tierarztpraxis auf. Dankenswerterweise war diese bereit, die Katze noch in der Nacht zur weiteren Versorgung aufzunehmen.

Bereits am frühen Dienstagabend stellte der Hilfeleistungszug der Kernstadtwehr seine Einsatzbereitschaft her, um ebenfalls einem Tier, in diesem Fall einem Pferd, in Notlage zu helfen. Der Einsatz konnte jedoch abgebrochen werden, da das Tier unter Hinzuziehung eines Tierarztes bereits aus seiner misslichen Lage befreit werden konnte.

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BURGWALD. Rund 35 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus der Gemeinde Burgwald waren am frühen Sonntagmorgen in Bottendorf im Einsatz - Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell leitete beide Aktionen.

Zunächst war für die Freiwillige Feuerwehr Bottendorf die Nacht um 3.52 Uhr zu Ende, weil die Leitstelle einen Brand der Kategorie "F2" gemeldet hatte. In der Wolkersdorfer Straße in Höhe der Hausnummer 24 brannte ein Schuppen, in dem sich Tiere befanden. Unter Atemschutz und einem schnellen Löschangriff konnte ein Übergreifen des Feuers auf eine Scheune verhindert und so größerer Schaden abgewendet werden. Mehrere Kaninchen, die sich dort befanden, wurden gerettet. Eine Person erlitt leichte Verletzungen bei der Bekämpfung des Feuers.

Kaum war dieser Einsatz beendet, erreichte Ayora Escandell zwei Stunden später, gegen 5.50 Uhr, ein erneuter Feueralarm, ebenfalls in der Wolkersdorfer Straße, in Höhe der Hausnummer 47. Dort brannten in einem Schuppen mehrere Rundballen und etwas weiter entfernt noch zwei Rundballen auf einer Wiese. Auch hier konnte das Feuer rasch bekämpft werden. 

Über die Höhe der Sachschäden liegen noch keine Informationen vor. Wie die Brände entstanden sind, wird von der Kripo ermittelt. Eine Selbstentzündung kann aber aus jetziger Sicht ausgeschlossen werden. Wer Hinweise zur Brandursache geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 in Verbindung zu setzen.

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VOLKMARSEN. Am Sonntagabend, gegen 20.20 Uhr, wurden die Einsatzkräfte aus der Kernstadt zu einem Kellerbrand in die Lütersheimer Straße alarmiert. Kurze Zeit später rückten die ersten Kameraden mit dem Hilfeleistungstanklöschfahrzeug aus.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle drang bereits schwarzer Rauch aus der an das Wohnhaus angrenzenden Garage. Umgehend ging ein Trupp unter Atemschutz in die Räumlichkeiten zur Brandbekämpfung vor. Ein Hausbewohner wurde zeitgleich durch die Feuerwehr betreut. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt. Aufgrund eines technischen Defektes kam es in einem Kellerraum zum Brand. Der Atemschutztrupp löschte das Feuer im Bereich einer Werkstatt, schaffte eine Abluftöffnung und rettete bei der weiteren Kontrolle der Kellerräume mehrere Kaninchen. Währenddessen wurde das Objekt mit dem elektrischen Hochleistungslüfter belüftet.

Nach ca. 1,5 Stunden war der Einsatz für die freiwilligen Einsatzkräfte beendet und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. Durch das schnelle Eingreifen der Brandschützer konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Im Einsatz standen die Feuerwehr der Stadt Volkmarsen mit allen Einsatzmitteln, die Polizei aus Bad Arolsen und das Deutsches Rotes Kreuz Korbach-Bad Arolsen mit etlichen Rettungswagen.

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WALDECK. Am Samstagnachmittag um 16.49 Uhr, wurden die Feuerwehren Nieder-Werbe und Sachsenhausen zu einer Tierrettung am Edersee auf die Halbinsel Scheid alarmiert. Ein Hund war am Loreleyfelsen abgestürzt und saß an der Wasserkante fest. 

Zunächst begaben sich die ersten Trupps zu Fuß in Richtung Wanderweg zum Loreleyfelsen. Dort wurde Einsatzleiter Andreas Przewdzing bereits von den Hundebesitzern erwartet und eingewiesen. Die Erkundung ergab, dass der Hund ausschließlich von der Wasserseite aus gerettet werden konnte. Dafür wurde das Einsatzstichwort auf "H WASS" angepasst und die Feuerwehr Waldeck mit dem dort stationierten Boot nachalarmiert.

Das Boot wurde in Waldeck-West zu Wasser gelassen und die Fahrt in Richtung Scheid angetreten. Zu diesem Zeitpunkt saß der Hund weiterhin an seiner Position, klammerte sich an einen Felsen, wurde aber zunehmend unruhiger. Aus Richtung Seeseite näherte sich ein Angler mit Boot von Bringhausen in Richtung Scheid und bot seine Unterstützung an. Aufgrund der niedrigen Wassertemperatur war schnelle Hilfe nötig, sodass der Angler den Hund zu sich ins Boot nahm. Anschließend wurde der Vierbeiner durch die Feuerwehr und den Tierbesitzer am Ufer wieder in Empfang genommen.

Wie der stellvertretende Stadtbrandinspektor Bernd Schäfer auf Nachfrage mitteilt, kam das Rettungsboot der Waldecker Wehr nicht mehr zum Einsatz. Insgesamt waren 25 Freiwillige an der Rettungsaktion beteiligt.

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Montag, 01 November 2021 08:43

Feuerwehr befreit Biber aus misslicher Lage

KASSEL. Vier Feuerwehrleute haben am Sonntagnachmittag einem Biber das Leben gerettet - das Tier konnte danach in Freiheit seine Bahnen in der Fulda schwimmen.

Wie Einsatzleiter Karsten Fischer mitteilt, wurde die Feuerwehr Kassel am 31. Oktober durch Polizeikräfte darüber informiert, dass sich ein Biber im Bereich der Giesenallee nicht mehr aus einer betonierten Wasserrinne befreien konnte. Ein besorgter Bürger hatte sich zuvor an die Polizei gewandt und dort die Situation geschildert.

Von der Besatzung eines Löschfahrzeuges konnte das Tier mithilfe eines Transportbehälters einfangen und aus seiner misslichen Lage befreit werden. Anschließend wurde der Biber wohlbehalten, an der nahegelegenen Fulda in Freiheit entlassen.

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FRANKENAU. Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Waldecker Straße, nur wenige hundert Meter vom Ortskern entfernt, brach in den frühen Morgenstunden des 25. Juni ein Feuer aus. Nach derzeitigem Kenntnisstand waren sämtliche Feuerwehren der Frankenauer Ortsteile inklusive der Stadtwehr im Einsatz um eine brennende Scheune zu löschen und Tiere aus dem angrenzenden Stall zu retten. Eine Drehleiter mit Besatzung aus Frankenberg war ebenfalls im Einsatz.

Um 2.10 Uhr wurden die Ehrenamtlichen über Sirenen und per Warnapp alarmiert. Die Einsatzleitung hat der Frankenauer Stadtbrandinspektor Manuel Kühn übernommen. Nach Polizeiangaben stand der Stall, in dem neben 100 Kühen, Bullen und Rindern auch verschiedene landschaftliche Geräte untergebracht waren, im Vollbrand. Auf dem Dach des Gebäudes war eine Photovoltaikanlage installiert, welche ebenfalls durch das Feuer vollständig zerstört wurde. Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt. Die Anzahl der verletzten oder verstorbenen Tiere steht zurzeit noch nicht fest - bislang sind 40 Tiere tot aufgefunden worden. Ein Bulle ist in den Nationalpark geflüchtet, wie schwer das Tier verletzt ist, steht nicht fest. Nach dem Tier wird intensiv gesucht.

Nach derzeitigen Stand beträgt der Sachschaden mindestens 500.000 Euro. Zur Unterstützung der Feuerwehr wurde bei der Brandbekämpfung auch das technische Hilfswerk eingesetzt. Mit einem Bagger mussten Rundballen auseinandergezogen werden. Trotz Einbringung von Netzmitteln zogen sich die Nachlöscharbeiten über mehrere Stunden hin. Eine Veterinärin war ebenfalls vor Ort.

Um 4.10 Uhr konnte Manuel Kühn der Leitstelle Feuer aus melden. Mit 14. Trupps unter Atemschutz, zwei C-Rohren, der Drehleiter und mit zwei Riegelstellungen konnte das Feuer gelöscht und ein Übergreifen auf das Haupthaus und eine weitere Stallung verhindert werden. Neben der Sicherung der angrenzenden Gebäude legten die Einsatzkräfte den Fokus auf die Tierrettung. Familienangehörige, die auf dem Hof leben, halfen tatkräftig mit, trotzdem konnten nicht alle Tiere gerettet werden. Obwohl die Feuerwehr den Brand zügig unter Kontrolle hatte, kam es am Anfang zu Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung. Da das Anwesen außerhalb der Ortschaft liegt, mussten Löschwasserleitungen mehrere hundert Meter zum Einsatzort verlegt werden. Die Wasserversorgung wurde zudem von Tankfahrzeugen unterstützt, wie Manuel Kühn mitteilte.

Die Kriminalpolizei in Korbach übernimmt die weitere Sachbearbeitung. Dazu werden die Beamten der Kripo einen Sachverständigen des Hessischen Landeskriminalamtes hinzuziehen.


Vor einem Jahr, am 29. Juni 2020 brannte eine Scheune am Ortsrand von Frankenau komplett nieder. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Weil in der Scheune kein elektrisches Licht vorhanden war und keine Brandbeschleuniger gelagert wurden, lag der Verdacht der Brandstiftung sehr nah. Nun hat es denselben Eigentümer auf dem landwirtschaftlichen Anwesen am Ortsrand von Frankenau erneut getroffen.

Link: Scheunenbrand bei Frankenau: Hoher Sachschaden (29.06.2020)

Weitere Informationen folgen.

Link: Einsatzstandort Frankenau am 25. Juni 2021.

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Samstag, 13 Februar 2021 17:57

Tierrettung am Edersee - Wehren rücken aus

WALDECK/EDERSEE. Am Samstag um 9.55 Uhr vibrierten die Tetra-Pager der Freiwilligen Feuerwehren aus Sachsenhausen und Nieder-Werbe. Grund für die Alarmierung waren fünf "eingefrorene" Schwäne, die auf dem Eis des Edersees bei Scheid lagen. 

Nach Angaben des Einsatzleiters Bernd Schäfer hatte ein Anwohner fünf Schwäne auf dem zugefrorenen Edersee in Höhe der Loreley Klippe bemerkt und war der Auffassung, dass diese im Eis eingeschlossen waren und sich nicht selbstständig befreien konnten. Daraufhin wurde der Notruf 112 verständigt und somit die Feuerwehr alarmiert. Vom Yachthafen aus wurde die Lage mittels Fernglas vom Einsatzleiter und den Fahrzeugführern erkundet. Es befanden sich tatsächlich Schwäne ca. 100 Meter vom Ufer entfernt auf dem Edersee.

In unmittelbarer Umgebung der Schwäne befand sich ein Wasserloch, wo der See nicht zugefroren ist. Die Schwäne saßen um dieses Wasserloch herum auf dem zugefrorenen See. In einer Notlage befanden sie sich allerdings nicht. Nachdem die Feuerwehrleute mit Rufen und Klatschen auf sich aufmerksam gemacht hatten, bewegten sich alle fünf Schwäne vom Wasserloch weg und setzten ihren Weg auf dem zugefrorenen Edersee fort. Die 13 Einsatzkräfte konnten zurück in die Standorte verlegen.

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Mittwoch, 10 Februar 2021 16:59

Tierrettung in Bühle erfolgreich abgeschlossen

BAD AROLSEN-BÜHLE. Wenn es ein Problem gibt, wird mal schnell die 112 gewählt. Neben dem Löschen von Bränden oder dem Bergen von Unfallopfern gehört auch das Retten von Tieren zu den Aufgaben der Feuerwehr - so geschehen am Mittwoch im Bad Arolser Ortsteil Bühle.

Insgesamt waren neben dem Arolser Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer auch der Wehrführer von Landau/Bühle Mario Heinemann und weitere zehn Kameraden im Einsatz, um einen Hund aus einem Wasserdurchlass zu befreien. Der Vierbeiner hatte sich im Bühlertal in einen Wasserdurchlass eingeschoben und drohte in einen etwa acht Meter tiefen Brunnenschacht zu fallen. Um 14.30 Uhr rief der Besitzer des Hundes über die Notrufnummer 112 die Leitstelle Waldeck-Frankenberg an, die umgehend die Feuerwehren Bad Arolsen und Landau/Bühle alarmierte.

Bei Ankunft im Bühlertal wurden Schaufeln und Spaten ausgepackt und mit der Ausgrabung begonnen. Ein Winseln des Hundes zeigte nach etwa 45 Minuten an, dass die Feuerwehrleute nah am "Objekt" waren. Etwa 15 Minuten später konnte der Hund unverletzt dem Besitzer übergeben werden. (112-magazin.de)

 

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Freitag, 09 Oktober 2020 12:40

Feuerwehr befreit Rotkehlchen aus misslicher Lage

KORBACH. Eine Passantin bemerkte am Freitagmorgen in der Korbacher Altstadt einen kleinen Vogel, augenscheinlich ein Rotkehlchen, der mit dem Fuß im Spalt zwischen Rücklicht und Heckklappe eines dort abgestellten Fahrzeugs eingeklemmt war. Er machte durch sein heftiges Flattern und Piepen auf sich aufmerksam. Eigene Rettungsversuche waren vergebens, auch ein Anwohner der mit Salatöl und Küchenmesser hilfreich zur Seite stehen wollte, gab erfolglos auf.

Nach Rücksprache mit Tierarzt und Polizei entschied man sich, die Feuerwehr um Hilfe zu bitten. Zwei Kameraden der Kernstadtwehr übernahmen den Einsatz und der Vogel konnte fachmännisch in wenigen Sekunden befreit werden. Die tierliebe Passantin nahm den Vogel in ihre Obhut und wollte ihn direkt für eine Untersuchung zum Tierarzt bringen.

Die Feuerwehr bedankt sich ausdrücklich bei der aufmerksamen und tierlieben Passantin. "Wir helfen jedem gerne, auch wenn er noch so klein ist und von anderen schnell übersehen wird", so Stadtbrandinspektor Carsten Vahland zum Einsatz. (Feuerwehr Korbach)

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