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Dienstag, 24 Mai 2022 11:18

Sattelzug nach Windböe auf A 7 umgekippt

KNÜLLWALD. Ein von einer Windböe erfasster Sattelzug ist am gestrigen Montagabend auf der A 7 zwischen den Anschlussstellen Homberg/ Efze und Malsfeld nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und auf die Seite gekippt.

Der 21-jährige Fahrer aus Serbien zog sich schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen zu und wurde durch einen Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Der Sattelzug verlor bei dem Unfall seine Ladung und blockierte alle drei Fahrstreifen, sodass die Autobahn wegen der aufwendigen Aufräum- und Bergungsarbeiten bis zum heutigen Dienstagmorgen voll gesperrt werden musste. 

Wie die aufnehmenden Beamten der Baunataler Polizeiautobahnstation berichten, hatte sich der schwere Unfall gegen 21.10 Uhr ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Sattelzug mit serbischer Zulassung aufgrund des starken Seitenwinds nach rechts gedrückt, kam dann von der Fahrbahn ab, rutschte über den Grünstreifen und kippte letztlich auf die Seite. An der Sattelzugmaschine und dem Auflieger entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der sich insgesamt auf rund 200.000 Euro summiert. Aufgrund der Vollsperrung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und mehreren Kilometern Stau. Gegen 8:30 Uhr konnten alle Fahrstreifen in Richtung Kassel wieder freigegeben werden. (ots/r)

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Publiziert in HR Polizei

LÜTZELWIG. Bei einer anberaumten Drückjagd in der Feldgemarkung von Lützelwig bei Homberg-Efze ist ein 68-jähriger Jäger verletzt worden.

Wie Polizeisprecher Philipp Eifert in einer Presseerklärung mitteilte, ereignete sich der Jagdunfall gegen 9.30 Uhr am Freitagmorgen, als der 68-Jährige während einer Drückjagd von einem Geschoss aus der Waffe eines angestellten Jägers "angeflickt" worden war.

Nach Zeugenaussagen war der 68-jährige Homberger mit zwei anderen Waidmännern zum Jagen in der Feldgemarkung zwischen Lützelwig und Caßdorf aufgebrochen, nach dem Beziehen der Stände wurde Schwarzwild beschossen, dabei erlitt der 68-Jährige eine Schussverletzung. Nähere Angaben machte die Polizei zunächst nicht. Vorsorglich wurden die Waffen der Schützen sichergestellt und die Jagdscheine überprüft.

Der Rettungsdienst brachte den Verletzten nach der Erstversorgung durch den Notarzt mit einer nicht lebensbedrohlichen Schussverletzung in ein Krankenhaus.

Auch in Waldeck-Frankenberg stehen derzeit viele Drückjagden auf Schwarzwild an. Wir geben einige Sicherheitstipps:

  • Wege und Straßen sollten mit Warnhinweisschildern markiert sein
  • Stände so platzieren, dass sich Jäger nicht gegenseitig beschießen können
  • Sichtbare Verbindungen zum Nachbarschützen suchen und halten
  • Jagdleiter benennen
  • Schussrichtungen vorgeben
  • Auf Kugelfang achten (Buchenrauschen sind kein Kugelfang)
  • Waffe erst auf dem Stand fertigladen
  • Waffe nach der Jagd auf dem Stand entladen
  • Stand nicht eigenmächtig verlassen
  • Jagdschein gelöst?
  • Jagdhaftpflichtversicherung abgeschlossen?
  • Ansprechpartner ist immer der Jagdleiter
  • Warnwesten tragen (rotes Hutband genügt nicht)

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Publiziert in Retter

HOMBERG (EFZE). Ein Fußgänger ist am Abend auf der A 7 von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Die Autobahn blieb nach dem folgenschweren Verkehrsunfall in Fahrtrichtung Norden etwa drei Stunden voll gesperrt.

Nach Informationen des Polizeipräsidiums Nordhessen passierte der Verkehrsunfall am Samstagabend gegen 19 Uhr im Streckenabschnitt zwischen der Anschlussstelle Homberg (Efze) und dem Rasthof Hasselberg Ost. Nach ersten Ermittlungen der Autobahnstation in Baunatal wurde der tödlich verletzte Fußgänger auf dem mittleren von drei Fahrstreifen in Richtung Norden von einem Auto erfasst. In dem Wagen befand sich eine fünfköpfige niederländische Familie. Die beiden Erwachsenen und drei Kinder blieben unverletzt.

Bei dem tödlich verletzten Fußgänger handelt es sich um einen 46 -jährigen Lkw-Fahrer aus der Ukraine. Sein Sattelzug mit polnischer Zulassung wurde auf dem Rasthof Hasselberg-West aufgefunden. Gründe, warum der Mann die Fahrbahn zu Fuß überqueren wollte, sind nicht bekannt. Vermutlich wollte er zurück zu seinem Lkw. Die Staatsanwaltschaft in Kassel beauftragte einen Gutachter mit der Rekonstruktion des Unfalls. Seine Erkenntnisse liegen der Polizei noch nicht vor.

Am niederländischen Auto entstand ein Frontschaden von geschätzten 15.000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die niederländische Familie wurde von einem Notfallseelsorger psychologisch betreut. Vermutlich am Sonntag sollten die Niederländer die weitere Heimreise antreten, hieß es.

Die Vollsperrung wurde nach der Unfallaufnahme gegen 22 Uhr aufgehoben. Da drei Fahrzeuge mit Batterieproblemen nicht mehr ansprangen, mussten Pannendienste helfen. Die Stauauflösung wurde dadurch etwas verzögert.

Zuvor hatten angeforderte Rettungskräfte auf der Anfahrt zur Unfallstelle Schwierigkeiten, da einige Verkehrsteilnehmer nach Staubildung nicht sofort eine Rettungsgasse gebildet hatten. (ots/pfa)   

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Publiziert in HR Retter

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