Christopher Rohde

Christopher Rohde

WALDECK-FRANKENBERG. Am vergangenen Wochenende ereigneten sich vier Einbrüchen in Waldeck, Bad Wildungen und im Edertal. Die Täter hatten es auf Bargeld und Schmuck abgesehen.

In der Zeit von Samstag (17 Uhr) bis Sonntag (1 Uhr) brachen die unbekannten Täter in insgesamt vier Wohnhäuser ein. Die Tatorte liegen in Wohngebieten in Sachsenhausen, Wega, Mandern sowie Affoldern. Die Einbrecher gingen in allen Fällen an die Gebäuderückseiten, wo sie Türen oder Fenster gewaltsam öffneten und so in die Gebäude einsteigen konnten.

In den Wohnhäusern durchsuchten sie zielgerichtet Räume und Schränke. Sie entwendeten Bargeld und Schmuck in noch nicht bekannter Höhe. Der Gesamtsachschaden beträgt mehrere tausend Euro.

Die Polizei geht davon aus, dass alle vier Einbrüche von denselben Tätern begangen wurden und ist nun auf der Suche nach Zeugen. Hinweise werden von den Beamten der Polizeistation in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegengenommen. (ots/r)

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BAD WILDUNGEN. In der Nacht von Montag (13. Februar) auf Dienstag (14. Februar) kam es zu einem Einbruch in einen Getränkemarkt in der Bad Wildunger Itzelstraße. Aufgrund der Mitteilung eines aufmerksamen Zeugen gelang es der Polizei, unmittelbar nach der Tat einen Verdächtigen festzunehmen.

Gegen 1 Uhr meldete sich ein Zeuge telefonisch bei der Polizeistation Bad Wildungen. Er schilderte, dass er gerade einen Mann beobachte, der eine Scheibe eines Getränkemarktes in der Itzelstraße eingeschlagen habe. Von dem mutmaßlichen Täter konnte er eine Personenbeschreibung abgeben. Wenige Minuten danach trafen zwei Streifenwagen der Bad Wildunger Polizei am Tatort ein - die Beamten konnten gerade noch sehen, wie der Tatverdächtige flüchtete. Die Polizisten nahmen zu Fuß und mit einem Streifenwagen die Verfolgung auf.

Der Tatverdächtige flüchtete in Richtung Bahnhofstraße und von dort weiter zur Fußgängerunterführung in Richtung Rörigstraße. Die Flucht endete im Königsquellenweg, wo der Tatverdächtige entkräftet aufgeben musste und durch die Polizeibeamten widerstandslos festgenommen werden konnte. Anschließend zeigte er sich kooperativ. Er gab zu, dass er in den Getränkemarkt eingebrochen war und mehrere Flaschen alkoholischer Getränke gestohlen hatte. Diese hatte er jedoch auf der Flucht verloren - dabei waren die Flaschen teilweise zerbrochen. Der Großteil des Diebesgutes konnte jedoch unbeschädigt auf dem Fluchtweg des Tatverdächtigen sichergestellt werden. Bei ihm wurde außerdem eine geringe Menge Cannabis aufgefunden.

Am Tatort stellten die Polizeibeamten fest, dass der Tatverdächtige ein Loch in eine Scheibe des Getränkemarktes geschlagen hatte und durch dieses in den Getränkemarkt eingestiegen war. Nachdem der in Bad Wildungen wohnende Tatverdächtige identifiziert werden konnte und die weiteren polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen waren, wurde der 23-Jährige aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Er wird sich demnächst wegen schweren Diebstahls und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen. (ots/r)

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LICHTENFELS. Zwischen den Lichtenfelser Ortsteilen Sachsenberg und Neukirchen hat sich am frühen Dienstagmorgen ein Alleinunfall ereignet - der Fahrer, ein 31 Jahre alter Mann aus Lichtenfels wurde ins Krankenhaus gebracht.

Wie es genau zu dem Unfall kam, steht noch nicht fest. Gegen 4.30 Uhr hatte der Mann bei einer Angehörigen angerufen und mitgeteilt, dass er mit seinem Skoda verunfallt sei. Einige Zeit später erfuhr die Korbacher Polizei von dem Crash, sodass eine Streife die Kreisstraße 48 absuchte und im Kurvenbereich in Höhe Herkulesweg fündig wurde. Dort war der Fahrer, von Sachsenberg kommend, aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, Nebel und Minustemperaturen in einer Rechtskurve geradeaus gefahren, hatte eine Böschung "übersprungen" und war in einer Wiese aufgeschlagen. Danach muss sich der blaue Fabia mehrfach überschlagen haben. 

Weil es im Inneren des Pkws enorm nach Alkohol roch, wurde dem Mann im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Nach Angaben des Abschleppdienstes hat der Skoda nur noch Schrottwert.

Link: Unfallstandort am 14.02.2023 auf der K 48.

TWISTETAL. Über 100 Feuerwehrkräfte haben in Gembeck einen Schuppenbrand gelöscht - die Ursache ist derzeit noch unklar.

Nach Informationen der Feuerwehr war der Brand am 13. Februar gegen 19.50 Uhr der Leitstelle gemeldet worden. Anhand der Beschreibung löste die Leitstelle Waldeck-Frankenberg den Alarm der Kategorie F3 aus. Dies führte dazu, dass sämtliche Twistetaler Ortswehren, die Feuerwehr Vasbeck und die Freiwillige Feuerwehr Bad Arolsen mit der Drehleiter laut Alarmplan umgehend in die Frederinghäuser Straße ausrückten. Ebenso mehrere RTW und Beamte der Polizeistation Bad Arolsen. 

Bei Eintreffen der Wehr stand der Schuppen, in dem sich auch ein Traktor befand, in Vollbrand. Einsatzleiter Marc Wäscher ließ mehrere Trupps mit Atemschutz ausrüsten und befahl den ersten Löschangriff auf den brennenden Schuppen. Aus mehreren Tanklöschfahrzeugen wurde Löschwasser in den Brandherd gepumpt, bis die Flammen zum Erliegen kamen. Um 21.45 Uhr konnte Marc Wäscher "Feuer aus" melden. Immerhin konnte durch das schnelle und professionelle Eingreifen der Wehren ein Teil des Schuppens und Inventar gerettet werden. Für sechs Hühner kam indes jede Hilfe zu spät. Wie es zu dem Brand kam, darüber liegen noch keine Informationen vor. Brandermittler haben ihre Arbeit aufgenommen. Auch über die Schadenshöhe ist nichts bekannt. 

Personen wurden nicht verletzt, teilte die Polizei mit.

VÖHL. Auf Diesel abgesehen hatten es Unbekannte am vergangenen Wochenende auf einer Baustelle an der Kreisstraße 29 zwischen den Vöhler Ortsteilen Thalitter und Obernburg.

In Höhe der Abfahrt nach Marienhagen brachen die Täter eine Abdeckung ab und öffneten gewaltsam den Tankdeckel eines Schaufelbaggers - aus diesem zapften die Täter etwa 200 Liter Diesel ab. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nehmen die Beamten der Polizeistation in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)

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BAD AROLSEN. In der Zeit zwischen Samstag (11. Februar) und Montag (13. Februar) brach ein Unbekannter in eine Bäckerei in der Rathausstraße in Bad Arolsen ein.

Der Täter öffnete gewaltsam eine Tür und gelangte so in das Geschäft. Im Laden fand der Täter einen Tresor - diesen brach er auf und entwendete daraus mehrere hundert Euro Bargeld.

Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen etwa 2000 Euro. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegengenommen. (ots/r)

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Montag, 13 Februar 2023 13:33

Fiat überschlägt sich bei Landau

BAD AROLSEN. Beamte der Polizeistation Korbach haben am Samstagabend einen Verkehrsunfall bei Landau aufgenommen - insgesamt wurden vier Personen verletzt, am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Gegen 22.25 Uhr befuhr ein 20-Jähriger aus Wolfhagen mit drei ebenfalls in Wolfhagen lebenden Frauen im Alter von 16 bis 18 Jahren die Bundesstraße 450 von Bad Arolsen kommend in Richtung Wolfhagen. Auf einem Gefällestück kam der 20-Jährige mit seinem grauen Fiat aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Rechtskurve von der eigenen Fahrspur ab, überschlug sich und kam auf dem Dach in einer Wiese zum Liegen. 

Alle vier Insassen konnten sich aus dem Fahrzeug befreien, Rettungskräfte waren zügig an der Unfallstelle. Mit mehreren Rettungswagen transportierten die Besatzungen die verletzten Personen in Krankenhäuser nach Bad Arolsen und Korbach. Nach derzeitigen Kenntnisstand wurde niemand schwer verletzt. Am Fiat, der auf den Vater des 20-Jährigen zugelassen ist, entstand Sachschaden von 8000 Euro. Der Fremdschaden, nämlich zwei Leitpfosten, hält sich in Grenzen. Die Polizei ließ den Wagen abschleppen.

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Montag, 13 Februar 2023 12:56

Polo angedotzt und abgehauen

BAD AROLSEN. Einer Verkehrsunfallflucht gehen die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen derzeit nach -  der Pkw einer 19 Jahre alten Frau wurde beschädigt.

Nach jetzigem Kenntnisstand hatte eine 19-jährige aus Gießen ihren grauen Volkswagen am Samstag (11. Februar) um 20.30 Uhr auf einem Parkplatz in der Wilhelm-von-Humboldtstraße abgestellt. Am Sonntagvormittag, um 11 Uhr, kehrte die junge Frau zu ihrem Fahrzeug zurück und entdeckte eine Beschädigung im hinteren rechten Bereich des Polos. Eine hinzugerufene Polizeistreife nahm den Unfall auf und schätzte den Schaden auf 1000 Euro. Vom Unfallverursacher fehlt seitdem jede Spur. Vermutlich, so die Polizei, wurde der graue Polo beim Ein- oder Ausparken von einem anderen Fahrzeug beschädigt. 

Hinweise zum Unfallverursacher nimmt die Polizei in Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen.

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WILLINGEN. Dank eines aufmerksamen Zeugen konnte am Sonntag eine Verkehrsunfallflucht aufgeklärt werden - eine Frau aus dem Hochsauerlandkreis hatte ihren Skoda nicht gegen Wegrollen gesichert, sodass das Fahrzeug gegen einen Volkswagen gerollt war.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, ereignete sich der Unfall am 12. Februar 2023 im Sonnenweg. Dort hatte ein Anwohner seinen Volkswagen ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand in Richtung der Straße Zum Hohen Eimberg geparkt. Auf der Gegenfahrbahn näherte sich ein weißer Skoda, dessen Fahrerin eine Parkmöglichkeit fand und ihr Auto ebenfalls am rechten Fahrbahnrand abstellte. Nach Verlassen des Fahrzuges entfernte sich die Frau vom Skoda und bemerkte zu spät, dass ihr Pkw über die Mittellinie gerollt und gegen den geparkten VW gestoßen war. 

Zügig setzte sich die Frau aus dem Hochsauerlandkreis in ihren Pkw, fuhr einige Meter zurück, stieg aus und untersuchte die Schäden an beiden Autos. Ohne sich weiter um den angerichteten Schaden zu kümmern, fuhr die Fahrerin um 9.30 Uhr in unbekannte Richtung davon. Diesen Vorgang hatte ein Zeuge beobachtet und sich Automarke, Kennzeichen und Farbe des Fluchtwagens gemerkt. Die aus Korbach anrückenden Beamten nahmen die Unfallflucht auf und konnten über das Kennzeichen die Halterin ausfindig machen. In Medebach wurde die Polizei fündig, auch das Fahrzeug konnte dem Unfallgeschehen zugeordnet werden. Rund 500 Euro Sachschaden sind beim Volkswagen geschätzt worden. Etwa 100 Euro wird die Reparatur am weißen Skoda kosten.

Aufgrund der vorsätzlichen Fahrerflucht kommt vermutlich eine hohe Strafzahlung und ein Fahrverbot auf die Frau zu. Auch Punkte in Flensburg wird die Frau aus dem Hochsauerland nicht abwenden können.

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WINTERBERG. Zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in Altastenberg wurden am 10. Februar 2023 mehrere Einheiten der Feuerwehr Winterberg alarmiert.

Gegen 14.54 Uhr löste die Leitstelle in Meschede den Alarm für die Einheiten Altastenberg, Neuastenberg und Winterberg aus. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte schnell festgestellt werden, dass es sich beim Brandobjekt um einen unbewohnten, noch im Bau befindlichen Anbau an ein Wohngebäude handelte. Die sich noch im Gebäude befindlichen Handwerker hatten dieses bei Eintreffen der Feuerwehr bereits eigenständig verlassen. Auf der in Richtung Astenstraße zugewandten Gebäudeseite befand sich die dortige Dachgeschosswohnung bereits in Vollbrand. Aufgrund der Gebäudehöhe in Verbindung mit der deutlich tiefer liegenden Straße erfolgte die Brandbekämpfung über die Winterberger Drehleiter. Hierfür musste die durch den Ort Altastenberg verlaufende Kreisstraße 18 in Richtung Nordenau für die Dauer der Löscharbeiten komplett gesperrt werden.

Parallel zur Brandbekämpfung über die Drehleiter gingen weitere Einsatzkräfte unter Atemschutz über den Zugang auf der Gebäuderückseite in das Dachgeschoss vor, um hier weitere Löschmaßnahmen durchzuführen. Da sich das Feuer von der Wohnung aus auch in den Dachstuhl ausgebreitet hatte, musste das Dach an einigen Stellen mittels einer speziellen Motorsäge von außen geöffnet werden. Hierüber sowie über weitere Öffnungen im Innenbereich konnten weitere Brandstellen gezielt abgelöscht werden. Im weiteren Einsatzverlauf wurden zusätzliche Fahrzeuge aus Siedlinghausen, Niedersfeld und Züschen nachalarmiert, um die sich bereits im Einsatz befindliche Kräfte insbesondere mit weiteren Atemschutz-Trupps zu unterstützen. Weiterhin wurde die Einheit Grönebach mit dem Atemschutzanhänger nachalarmiert, damit benutzte Atemschutzgeräte bereits vor Ort ausgetauscht werden konnten.

Wertvolle Dienste leistete erneut die Drohnengruppe der Feuerwehr Winterberg. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera konnte die Drohne der Einsatzleitung wichtige Informationen zur Brandausbreitung in dem von der Straße aus schwer zugänglichen Dachgeschoss liefern. Nach rund zwei Stunden waren die Löscharbeiten abgeschlossen. Zur Kontrolle der Einsatzstelle verblieb die Einheit Altastenberg noch bis etwa 19.30 Uhr vor Ort. Neben Einsatzkräften von Rettungsdienst, Polizei und Energieversorger befanden sich rund 70 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Winterberg mit insgesamt 14 Fahrzeugen im Einsatz. Angaben über Schadensursache und -höhe liegen der Feuerwehr nicht vor. 

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