Christopher Rohde

Christopher Rohde

Donnerstag, 16 Februar 2023 23:49

Wohnungsbrand in Korbach: Feuerwehr rettet Hund

KORBACH. Ein Wohnungsbrand beschäftigte den Löschzug der Kernstadtwehr am 16. Februar 2023. Bereits bei der Alarmierung um kurz nach 12 Uhr bekamen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte die Info, dass sich im Ziegelhütter Weg noch ein Tier im betroffenen Haus befinden sollte.

Nach der ersten Erkundung vor Ort konnte die Lage bestätigt werden. Bereits von außen waren Flammen und eine starke Verrauchung festzustellen. Unter Atemschutz gingen zwei Trupps zum Innenangriff vor. Der Brandherd konnte im Flurbereich lokalisiert werden, eine Ausbreitung auf andere Räume und Etagen konnte durch den schnellen Einsatz verhindert werden. Während der erste Trupp mit der Brandbekämpfung beschäftigt war, suchte der zweite Trupp nach dem vermissten Hund. Dieser konnte im Obergeschoss aufgefunden werden. Angesichts der Schutzausrüstung der Einsatzkräfte war der Hund zunächst nicht begeistert, konnte aber trotzdem davon überzeugt werden, in die rettende Transportbox zu steigen.

Nach Abschluss der Löschmaßnahmen wurde des Gebäude komplett belüftet. Vor Ort war auch ein Rettungswagen, dessen Besatzung sich um die Bewohner und Hundehalter kümmerte. Ein Polizeistreife der Station Korbach übernahm die Ermittlung zur Brandursache.

Vermutlich ist der Hund nicht ganz unschuldig an dem Brandereignis - nach ersten Erkenntnissen hat das Hundekörbchen im Eingangsbereich gebrannt. Ursächlich war wohl ein elektrisches Gerät oder eine Batterie. Vermutet wird, dass der Hund auf dem Gegenstand herumkaute und ihn anschließend im Körbchen versteckte.

Der brennende Kunststoff und die Polsterung des Körbchens sorgten für eine enorme Rauchentwicklung, die sich im gesamten Gebäude ausbreiten konnte. Aufgrund des massiven Rauchschadens ist die Wohnung derzeit nicht mehr bewohnbar. Zusätzlich zur Kernstadtwehr wurde standardmäßig auch das Atemschutznotfallteam Lelbach-Nordenbeck alarmiert. Insgesamt waren 45 Einsatzkräfte vor Ort. Nach etwa einer Stunde konnte die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder hergestellt werden.

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Donnerstag, 16 Februar 2023 12:50

Blitzer an der Bundesstraße 485

BAD WILDUNGEN. Derzeit wird am Braunauer Friedhof eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. An der Messstelle, die sich am Ortsausgang in Richtung Bad Zwesten befindet, gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h.

Gemessen wird beiden Richtungen. Fahren Sie bitte immer langsam und vorausschauend, auch wenn keine Blitzer gemeldet werden.

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DIEMELSEE. Hessen Mobil führt ab Montag (20. Februar 2023) bis Dienstag (28. Februar 2023) Baumfällarbeiten und Geröllsicherungsarbeiten entlang der Diemelseerandstraße von Heringhausen bis zum Abzweig des Marsberger Stadtteils Helminghausen durch.

Aus diesem Grund muss der Abschnitt in diesen Zeitraum für den Verkehr voll gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt von Heringhausen über die Landesstaße 3078 bis Adorf, weiter über die Landesstraße 3076 nach Padberg und von dort über die Landesstraße 800 nach Helminghausen und zur Sperrmauer.

Hessen Mobil bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die erforderliche Maßnahme und den damit verbundenen Einschränkungen. 

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Donnerstag, 16 Februar 2023 09:43

25-Jährige angegrapscht - Zeugen gesucht

GIESSEN. Opfer einer sexuellen Belästigung wurde am Montag (13. Februar) um 12.23 Uhr eine 25-jährige Frau aus Gießen in der Regionalbahn 15078 auf der Fahrt von Butzbach in Richtung Gießen. Dabei soll ein 42-jähriger Mann aus Friedberg die Frau mehrfach gegen ihren Willen angefasst haben. Beim Halt im Bahnhof Gießen wurde der Mann durch eine Streife des Bundespolizeireviers Gießen festgenommen. Bei der Festnahme bestritt der 42-Jährige die Tat, weshalb die Bundespolizei nun nach Zeugen sucht.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Wer Angaben zu dem Vorfall machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/816160 oder über www.bundespolizei.de zu melden.

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Donnerstag, 16 Februar 2023 09:20

Wohnmobil angefahren - Verursacher flüchtet

KORBACH. Ein geparktes Wohnmobil angefahren hat am Mittwoch ein unbekannter Fahrzeugführer in Korbach - jetzt ermittelt die Polizei und sucht Hinweisgeber.

Nach derzeitigem Kenntnisstand hatte der 59-Jährige sein weißes Wohnmobil der Marke Citroën um 10.30 Uhr in der Hagenstraße in Höhe der Hausnummer 21 geparkt. Als der Korbacher eine Stunde später zu seinem Campster zurückkehrte, stellte er eine Beschädigung im linken Heckbereich fest. Vermutet wird, dass ein anderes Fahrzeug beim Rangieren den Citroën beschädigt hat. Der Verursacher entzog sich seiner Verantwortung durch Flucht. Polizeikräfte nahmen den Unfall auf und schätzen den Schaden am Campster auf 3000 Euro. 

Unter der Rufnummer 05631/9710 nimmt die Polizeistation Korbach Hinweise entgegen. 

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KORBACH. Die Freiwilligen Feuerwehren der Hansestadt Korbach konnten am 15. Februar 2023 ihren humanitären Einsatz im Containerdorf beenden. Die ehrenamtlichen Kräfte unterstützten den Landkreis bei der Einrichtung der Gemeinschaftsunterkunft in der Flechtdorfer Landstraße.

60 Einsatzkräfte aus der Kernstadt und verschiedenen Ortsteilswehren wurden an drei verschiedenen Terminen eingesetzt. Insgesamt 144 Wohncontainer wurden jeweils mit zwei Betten, einem Schrank, einem Tisch, zwei Stühlen sowie einem Kühlschrank bestückt. Alle benötigten Ausstattungsgegenstände wurden von den zentralen Lagerstätten mit Muskelkraft in die Container verbracht, ausgepackt, zusammengebaut und aufgestellt. Der anfallende Verpackungsmüll wurde direkt getrennt und entsorgt. Damit sind nun die Voraussetzungen geschaffen, dass der künftige Betreiber der Unterkunft die Räume übernehmen kann und noch notwendige Restarbeiten durchgeführt werden können.

Beim letzten Einsatz am Mittwochabend war auch Bürgermeister Friedrich vor Ort und sprach den ehrenamtlichen Feuerwehrkräften seinen Dank und seine Anerkennung aus.

FRANKENAU. Ein Kurzschluss in einem Kühlschrank führte am Mittwochmorgen in Louisendorf zu einem Einsatz von Feuerwehren, Notarzt, Polizei und Rettungskräften.

Um 6.25 Uhr ging bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg der Notruf eines Pflegedienstes ein. In der Hauptstraße des Ortes hat der Zeuge Rauch aus einem Wohnhaus strömen sehen und sofort die Notrufnummer 112 gewählt. Mit dem Kürzel "F2, Brand in Wohnung mit Personen" rückten die Wehren aus Frankenau, Geismar und die Kernstadtwehr Frankenberg mit der Drehleiter an. Schnell war der Brand, der sich bislang nur auf den Kühlschrank und Anbauteile beschränkte, abgelöscht und der 71-jährige Bewohner aus dem Haus gerettet worden. Die Feuerwehr aus Frankenberg musste nicht mehr eingreifen und konnte den Einsatz abbrechen.

Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt wurde der Hausbewohner mit einer Rauchgasvergiftung ins Klinikum nach Marburg transportiert.

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DIEMELSEE. Zu einem Arbeitsunfall in einer Mischanlage ist es Dienstagmittag in einem Diabas- und Asphaltwerk bei Adorf gekommen. Ein 37-jähriger Mitarbeiter aus Braunsen (Bad Arolsen) war mit den Beinen in einem Teil der Maschine eingeklemmt, konnte jedoch von Kollegen vor Eintreffen der Feuerwehr befreit werden.

Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung des Verunfallten, sicherte den Landeplatz ab und begleitete den Transport des Patienten zum Hubschrauber.  Von dort wurde der Verletzte in eine Klinik nach Kassel geflogen. Insgesamt waren 21 Einsatzkräfte unter der Leitung von Torsten Behle rund eine Stunde im Einsatz. Wie es genau zu dem Unfall kam, muss noch geklärt werden. Polizeikräfte aus Bad Arolsen haben den Unfall dokumentiert und das Amt für Arbeitssicherheit informiert.

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BAD AROLSEN. Durch professionelle Führung und gut ausgebildete Feuerwehrleute konnte am Dienstagabend ein Brand auf dem ehemaligen Lahrmann-Gelände zügig gelöscht werden. 

Um 17.50 Uhr wurden durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Wehren aus Bad Arolsen und Mengeringhausen sowie Rettungsdienste und Polizeikräfte in den Akazienweg alarmiert. Dort sollte ein Wohnhaus brennen - der Qualm sei bereits von der Rauchstraße aus zu sehen gewesen, so Einsatzleiter Karl-Heinz-Meyer gegenüber 112-Magazin. Noch während die Erkundung lief, rüsteten sich die Einsatzkräfte mit Atemschutz aus, andere erhielten den Auftrag, die Löschwasserversorgung aufzubauen. Umgehend positionierte die Drehleiterbesatzung ihr Fahrzeug im Innenhof.

Weil bereits im Obergeschoss Flammen aus zwei Fenstern schlugen, entschied sich Stadtbrandinspektor Meyer mit der Drehleiter zwei Dachöffnungen vorzunehmen und mit Wasser den Dachbereich zu fluten. Der zweite Angriffstrupp öffnete die Eingangstür gewaltsam und ging unter gegenseitiger Sicherung mit Atemschutz vor. Auch wenn ein Jugendlicher der Polizei mitgeteilt hatte, dass sich keine Personen mehr im Gebäude aufhalten, setzte Meyer trotz allem den Fokus auf Menschenrettung. Wenige Minuten später erreichte den Einsatzleitwagen der Funkspruch "keine Personen im Gebäude", die erlösende Nachricht.

Knapp zwei Stunden dauerten die Löscharbeiten der 42 Einsatzkräfte am ehemaligen Lahrmann-Gebäude. Danach rückten Polizei, Retter und Feuerwehren wieder ab. Das Gelände, das vor etlichen Jahren von der Stadt Bad Arolsen erworben wurde, sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Zuletzt waren Kinder durch eine morsche Decke gefallen.

Die Polizei Bad Arolsen hat die Ermittlungen am Brandort aufgenommen. Nach ersten Zeugenangaben soll das Feuer von spielenden Kindern oder Jugendlichen verursacht worden sein. Im weiteren Verlauf ergab sich der Verdacht, dass ein Jugendlicher aus Bad Arolsen den Brand fahrlässig verursacht hat.

Die Polizeistation Bad Arolsen führt auch die weiteren Ermittlungen und bittet unter der Telefonnummer 05691/97990 um Hinweise.

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BAD WILDUNGEN. Am Dienstagmittag (14. Februar 2023) alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg um 14.04 Uhr die Feuerwehren Frebershausen-Hüddingen, Bad Wildungen und Frankenau sowie die Polizei und den Rettungsdienst zu einem Wohnungsbrand im Stadtteil Frebershausen. Im Erdgeschoß eines Einfamilienhauses in der Albertshäuser Straße war aus bislang unbekannter Ursache ein Brand ausgebrochen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten sich alle Bewohner unverletzt in Sicherheit bringen können. Zur Brandbekämpfung gingen zwei Trupps unter Atemschutz mit C-Rohren zum Innenangriff vor. Außerdem wurde ein C-Rohr im Außenangriff eingesetzt. Mit einem Hochleistungslüfter wurde das Gebäude entraucht.

Durch den schnellen und umsichtigen Einsatz der Feuerwehren wurde eine Ausbreitung des Brandes auf weitere Gebäudeteile verhindert. Insgesamt waren 43 Feuerwehrleute mit neun Fahrzeugen unter der Leitung von Stadtbrandinspektors Alexander Paul im Einsatz.

Für die Feuerwehren der Einsatz gegen 16 Uhr beendet. Die Kriminalpolizei wurde zur Ermittlung der Brandursache hinzugezogen.

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