Christopher Rohde

Christopher Rohde

MARSBERG. Ein Brandereignis in einer Klinik hat am frühen Morgen des 18. Februar 2023 zu einem Großeinsatz der Feuerwehr geführt. Glücklicherweise verlief der Einsatz glimpflich, es blieb bei einem Kleinstbrand in einem Patientenzimmer.

Kurz nach 5 Uhr in der Frühe gab es einen ersten Einsatzalarm für Feuerwehr und Rettungsdienst - eine aufgelaufene Brandmeldeanlage wurde gemeldet. Seitens des ersteintreffenden Rettungsdienstes wurde ein bestätigter Brand in einem Patientenzimmer gemeldet. Entsprechend dieser Meldung wurde das Alarmstichwort erhöht und weitere Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert. Ein Großteil dieser konnte aber die Einsatzfahrt schnell abbrechen. Das Feuer blieb auf das Patientenzimmer begrenzt und auch der Rauch breitete sich auch nicht weiter auf der Station aus, da die Zimmertür zügig geschlossen werden konnte.

Daher beschränkten sich die Maßnahmen der Feuerwehr auf das Belüften des Zimmers. Nach einer knappen Stunde konnten die rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr, die aus Marsberg, Obermarsberg, Erlinghausen und Essentho alarmiert wurden, wieder abrücken. Geleitet wurde der Einsatz von Marsbergs Löschzugführer Jörg Wlasny.

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WESTHEIM. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am frühen Nachmittag des 18. Februar 2023 auf der Bundesstraße 7 bei Westheim. Ein LKW war von der Straße abgekommen und befand sich in Seitenlage auf einem Feld. Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz.

Gegen 13.50 Uhr ertönte der Einsatzalarm für Feuerwehr und Rettungsdienst - ein Verkehrsunfall mit einem LKW und einer eingeklemmten Person war gemeldet worden. Entsprechend dem Alarmstichwort rückten die Feuerwehren aus Westheim, Oesdorf, Meerhof, Essentho, Marsberg und Leitmar sowie der Abrollbehälter-Rüst aus Meschede-Enste aus. Auch die Führungsunterstützung wurde alarmiert - der Einsatzmeldung zufolge war mit einem langwierigen und personalintensiven Einsatz zu rechnen.

Bei Eintreffen war der Fahrer des LKW aber bereits aus seinem Fahrerhaus befreit worden, er wurde in vorbildlicher Weise von Ersthelfern versorgt. Er konnte zügig dem Rettungsdienst übergeben werden. Weitere Fahrzeuge waren an dem Unfall nicht beteiligt. Seitens der Feuerwehr wurde die Bundesstraße komplett gesperrt und der Brandschutz sichergestellt. Da der LKW stabil und fest auf dem Feld lag und der Fahrer bereits im Rettungswagen versorgt wurde, waren am Unfallfahrzeug keine besonderen Maßnahmen mehr notwendig. Die Polizei übernahm die weitere Verkehrsabsicherung und kümmerte sich um die Bergung des LKW. Der Fahrer wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Marsberg gebracht.

Nach einer knappen Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet, knapp 60 Einsatzkräfte waren unter der Leitung von Cyrill Stute im Einsatz. Die Unfallursache konnte bislang noch nicht geklärt werden, die Polizei ermittelt.

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VÖHL. In Vöhl wurde am Samstagmittag Alarm ausgelöst - Feuerwehr, Retter und Polizeikräfte mussten schnell handeln. Eine Person wurde vorsorglich ins Krankenhaus transportiert.

Wie Gemeindebrandinspektor Marco Amert auf Nachfrage mitteilt, fand der Einsatz gegen 11.50 Uhr in Vöhl, im dortigen Getränkemarkt statt. Alarmiert wurden die Feuerwehr Vöhl und die Gefahrgutfahrzeuge des GABC-Zuges aus Korbach. Insgesamt 40 Einsatzkräfte waren vor Ort. Nachdem der Getränkemarkt evakuiert worden war, ging der Korbacher ABC-Zug zur Erkundung in das Gebäude vor und konnte eine chemische Substanz lokalisieren. Wie sich später herausstellen sollte, muss von der Kundschaft eine Flasche mit Reinigungsmittel in den Leergutautomat gesteckt worden sein, die anschließend geschreddert wurde. Dabei entwichen ätzende Gase, die ein Mitarbeiter aus Waldeck eingeatmet hat.

Zur Sicherheit wurde der Edeka-Mitarbeiter mit dem RTW in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht aber nicht, hieß es aus Kreisen der Retter. Rund 80 Minuten waren die Ehrenamtlichen im Einsatz, danach konnte das Gebäude wieder betreten werden.   

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KORBACH. Erneut erbittet die Polizei Korbach um Mithilfe nach einer Verkehrsunfallflucht. 

Am Mittwoch, dem 15. Februar befuhr ein 35-jähriger Mann aus Korbach um 18.30 Uhr mit seinem roten Mazda CX-5 die Kreisstraße 60 von Oberschledorn nach Nieder-Schleidern.  Ihm entgegen kam ein weißer Lkw, der einen offenen Container aufgeladen hatte.  In dem Container befanden sich mutmaßlich Hackschnitzel oder Pellets, die sich in der Kurve selbständig machten und in größerer Menge auf den Mazda fielen. Dadurch entstand bei dem Mazda ein Lackschaden von etwa 1500 Euro auf der Motorhaube und in der linken Fahrzeugseite. 

Ob der Fahrer des Lkws den Ladungsverlust bemerkt hat, ist unklar, jedenfalls hielt dieser nicht an, sondern entfernte sich weiter in Richtung Oberschledorn. Nach Angaben des Mazdafahrers befand sich hinter dem LKW ein weiterer PKW, der den Vorfall mitbekommen haben könnte.  Gesucht wird der Fahrer des Pkws oder jemand, der Hinweise darauf geben kann, welches Transportunternehmen mit weißen LKW Hackschnitzel transportiert bzw. zur genannten Zeit in Richtung Nordrhein-Westfalen gebracht hat.  Gerne darf sich auch der Fahrer des Lkws melden, falls dieser sich hier wiedererkennt. Die Rufnummer lautet 05631/9710.

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PADERBORN. In der Zeit zwischen Donnerstagabend, 22 Uhr und Freitagmorgen 1.10 Uhr, wurde ein weißer BMW X 3 aus dem Carport eines Hauses am Borgholzer Weg gestohlen - Der Täter konnte noch in den frühen Morgenstunden auf der A 2 in Höhe Braunschweig festgenommen werden. 

In der Nacht zu Freitag fiel einer Funkstreifenbesatzung der Polizei Niedersachsen ein weißer BMW X3 auf der A2 auf. Das Auto befand sich zu diesem Zeitpunkt in Höhe des Autobahnkreuzes Braunschweig Nord und fuhr in Richtung Osten. An dem BMW waren polnische Kennzeichen befestigt, die nicht zu dem Fahrzeugtyp passten. Den Beamten war darüber hinaus bekannt, dass ein solches Auto kurz zuvor in Paderborn entwendet worden war.  Über Funk forderten sie weitere Funkstreifenwagen zur Unterstützung an. An der Anschlussstelle Rennau wurde der BMW von mehreren Einsatzwagen eingekesselt und gestoppt. Der 35-jährige Fahrer ließ sich widerstandslos festnehmen. Im Kofferraum wurden die Originalkennzeichen aufgefunden. Da der Mann offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde ihm im Klinikum Wolfsburg eine Blutprobe entnommen. Der BMW wurde abgeschleppt und sichergestellt.  Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. (ots/r)

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BAD AROLSEN. 3000 Euro Sachschaden sind am 16. Februar bei einem Verkehrsunfall in Bad Arolsen entstanden. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand.

Der Unfall ereignete sich gegen 8.40 Uhr am Donnerstagmorgen. Ein 55-Jähriger aus der Gemeinde Breuna befuhr zu dieser Uhrzeit mit seinem Nissan Navara den Birkenweg in Richtung Mengeringhäuser Straße. Eine Frau (30) aus Bad Arolsen wollte zum gleichen Zeitpunkt mit ihrem schwarzen Audi A3 aus der Großen Alle in den Birkenweg einbiegen, übersah dabei allerdings den Nissan. Die Fahrzeuge kollidierten beim Abbiegemanöver.

An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von rund 3000 Euro. Verletzt wurde niemand.

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BAD AROLSEN. Bei einem gefährlichen Überholmanöver auf der Bundesstraße 450 ist am Donnerstag ein weißer Mercedes-Benz 180 beschädigt worden. Der Verursacher setzte seinen Weg in Richtung Wolfhagen fort.

Ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, hat ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer mit seinem weißen Pkw Fahrerflucht begangen. Ereignet hatte sich der Unfall um 13.30 Uhr, als der 74-jährige Bad Arolser mit seiner B-Klasse von Wolfhagen in Richtung Bad Arolsen unterwegs war. Auf einem Teilstück der Bundesstraße überholte der Unbekannte mit seinem weißen Pkw einen Lkw, ohne auf den Gegenverkehr zu achten. Obwohl der Bad Arolser seinen Benz so weit wie möglich nach rechts gesteuert hatte, krachten die beiden Außenspiegel gegeneinander.

Ohne sich um den Schaden zu kümmern, suchte der Unfallverursacher sein Heil in der Flucht. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Bad Arolsen zu melden. Insbesondere der Lkw-Fahrer kann eventuell zum Fluchtfahrzeug etwas sagen. Die Rufnummer lautet 05691/97990.

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BATTENBERG. Zum Brand in einer Eisengießerei kam es am Donnerstagabend gegen 20 Uhr in Battenberg am Auhammer.

Wie die Beamten der Polizeistation Frankenberg mitteilten, entfachte sich das Feuer in einer Filteranlage, die baulich von der Gießerei getrennt ist. Der entstandene Sachschaden wird auf über 300.000 Euro geschätzt. Personen wurden nicht verletzt. Über die genaue Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Weitere Ermittlungen werden durch das zuständige Kommissariat K 10 in Waldeck- Frankenberg geführt. Neben den Beamten der Polizeistation Frankenberg waren Kräfte der Feuerwehren Frankenberg, Battenberg und Berghofen eingesetzt. Die Löscharbeiten konnten gegen 21.30 Uhr beendet werden. (ots/r)

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Donnerstag, 16 Februar 2023 23:49

Wohnungsbrand in Korbach: Feuerwehr rettet Hund

KORBACH. Ein Wohnungsbrand beschäftigte den Löschzug der Kernstadtwehr am 16. Februar 2023. Bereits bei der Alarmierung um kurz nach 12 Uhr bekamen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte die Info, dass sich im Ziegelhütter Weg noch ein Tier im betroffenen Haus befinden sollte.

Nach der ersten Erkundung vor Ort konnte die Lage bestätigt werden. Bereits von außen waren Flammen und eine starke Verrauchung festzustellen. Unter Atemschutz gingen zwei Trupps zum Innenangriff vor. Der Brandherd konnte im Flurbereich lokalisiert werden, eine Ausbreitung auf andere Räume und Etagen konnte durch den schnellen Einsatz verhindert werden. Während der erste Trupp mit der Brandbekämpfung beschäftigt war, suchte der zweite Trupp nach dem vermissten Hund. Dieser konnte im Obergeschoss aufgefunden werden. Angesichts der Schutzausrüstung der Einsatzkräfte war der Hund zunächst nicht begeistert, konnte aber trotzdem davon überzeugt werden, in die rettende Transportbox zu steigen.

Nach Abschluss der Löschmaßnahmen wurde des Gebäude komplett belüftet. Vor Ort war auch ein Rettungswagen, dessen Besatzung sich um die Bewohner und Hundehalter kümmerte. Ein Polizeistreife der Station Korbach übernahm die Ermittlung zur Brandursache.

Vermutlich ist der Hund nicht ganz unschuldig an dem Brandereignis - nach ersten Erkenntnissen hat das Hundekörbchen im Eingangsbereich gebrannt. Ursächlich war wohl ein elektrisches Gerät oder eine Batterie. Vermutet wird, dass der Hund auf dem Gegenstand herumkaute und ihn anschließend im Körbchen versteckte.

Der brennende Kunststoff und die Polsterung des Körbchens sorgten für eine enorme Rauchentwicklung, die sich im gesamten Gebäude ausbreiten konnte. Aufgrund des massiven Rauchschadens ist die Wohnung derzeit nicht mehr bewohnbar. Zusätzlich zur Kernstadtwehr wurde standardmäßig auch das Atemschutznotfallteam Lelbach-Nordenbeck alarmiert. Insgesamt waren 45 Einsatzkräfte vor Ort. Nach etwa einer Stunde konnte die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder hergestellt werden.

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Donnerstag, 16 Februar 2023 12:50

Blitzer an der Bundesstraße 485

BAD WILDUNGEN. Derzeit wird am Braunauer Friedhof eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. An der Messstelle, die sich am Ortsausgang in Richtung Bad Zwesten befindet, gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h.

Gemessen wird beiden Richtungen. Fahren Sie bitte immer langsam und vorausschauend, auch wenn keine Blitzer gemeldet werden.

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