Christopher Rohde

Christopher Rohde

Sonntag, 26 Februar 2023 10:31

Beagle Fritz bedankt sich bei seinen Rettern

KORBACH. Am Donnerstag vergangener Woche (16. Februar 2023) konnte die Feuerwehr Korbach nach einem Wohnungsbrand einen Hund aus einer völlig verqualmten Wohnung retten. Wir berichteten.

Jetzt besuchte Beagle Fritz gemeinsam mit seinem Herrchen den Übungsabend der Einsatzkräfte und bedankte sich herzlich für seine Rettung. Fritz und seine Familie sind froh und dankbar, dass alles glimpflich ausgegangen ist. Für die ehrenamtlichen Kräfte gab es eine kleine Aufmerksamkeit.

Für die Familie sei es wichtig, das besondere Engagement der Einsatzkräfte anzuerkennen. Sie setzten in ihrer Freizeit ihre Gesundheit und auch oftmals ihr Leben aufs Spiel, um anderen zu helfen. Wehrführer Andre Casper und Stadtbrandinspektor Carsten Vahland freuten sich sehr über den Besuch und die anerkennenden und netten Worte. Nach einem Rundgang durch den Stützpunkt verabschiedete sich Fritz mit fröhlichem Bellen.

Link: Wohnungsbrand in Korbach: Feuerwehr rettet Hund (16. Februar 2023)

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FRANKENBERG. Risikobereitschaft hat eine junge Frau aus einem Frankenberger Ortsteil am frühen Sonntagmorgen bewiesen - ihren Führerschein musste sie den Polizeibeamten aushändigen.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr eine junge Frau gegen 1.30 Uhr die Siegener Straße in Richtung Röddenau. Auf schneeglatter Fahrbahn geriet ihr Polo ins Schleudern, kam nach links von der Fahrbahn ab und touchierte eine Leitplanke sowie das Brückengeländer, das zur Absicherung über der Eder angebracht wurde. Nicht mehr fahrbereit musste der Polo abgeschleppt werden. Insgesamt wird der Schaden auf 3600 Euro geschätzt.  

Bei Eintreffen der Beamten an der Unfallstelle keimten Verdachtsmomente einer Trunkenheitsfahrt auf. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte die Promillefahrt, sodass eine Blutentnahme im Kreiskrankenhaus Frankenberg durchgeführt werden musste. Der Alkoholwert war entsprechend hoch, der Führerschein wurde sichergestellt.

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KORBACH. Austretende Chlorbleichlauge sorgte am Freitagmorgen (24. Februar 2023) für einen Gefahrguteinsatz im Korbacher Hallenbad. Zwei Personen wurden verletzt.

Gegen 7.35 Uhr machten sich unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Carsten Vahland 38 Kräfte der Feuerwehr auf den Weg in die Medebacher Landstraße. Vor Ort konnte die Lage schnell erörtert werden - im Hallenbad war Chlorbleichlauge ausgetreten. Zwei Mitarbeiter klagten über Atemwegsbeschwerden und wurden unverzüglich in das Korbacher Krankenhaus transportiert. Eine weitere Rettungswagenbesatzung verblieb an der Einsatzstelle, um im Notfall die Kräfte der Feuerwehr behandeln zu können.

Unter Atemschutz und mit entsprechender Schutzausrüstung gingen Kräfte des Gefahrgutzuges in das Hallenbad vor. Nachdem die Chemikalie ausfindig gemacht werden konnte, wurde diese zunächst gebunden und anschließend ordnungsgemäß entsorgt. Anschließend wurden die Räumlichkeiten belüftet und freigemessen, sodass Entwarnung gegeben werden konnte.

Für die Dauer des Einsatzes war das Hallenbad geschlossen, nach Abschluss aller Maßnahmen wurde es wieder den Betreibern übergeben. 

EDERTAL. Für Unmut sorgte am Donnerstag ein tiefes Schlagloch in der Ederbrücke zwischen Hemfurth und Affoldern - zwei Personenkraftwagen wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.

Ereignet hatte sich der erste Sachschaden um 6.35 Uhr auf der Ederbrücke. Dort war ein 60-Jähriger aus dem Edertal mit seinem Jaguar in ein tiefes Schlagloch gefahren, wobei ein Reifen und der Unterboden des Pkws erheblich beschädigt wurden. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Angezeigt hatte der Edertaler die Sache bei der Polizeistation Bad Wildungen, umgehend wurde die Straßenmeisterei informiert, so ein Beamter gegenüber 112-magazin.de. Auf 3000 Euro wird der Sachschaden am Jaguar geschätzt.

Der zweite Fall ließ nicht lange auf sich warten: Um 6.50 Uhr meldete sich ein weiterer Edertaler der angab, in ein radgroßes Schlagloch auf der Ederbrücke gefahren zu sein. Das Resultat war ein platter Reifen und eine deformierte Felge. Auch hier war eine Weiterfahrt nicht möglich. Rund 300 Euro Sachschaden wurden ermittelt. Weil der Suzuki etwas höher liegt als der Jaguar, blieb der Unterboden verschont.

Hessen Mobil bemühte sich, den Schaden an der Brücke schnellstmöglich zu beheben.

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Freitag, 24 Februar 2023 08:49

Randstraße am Diemelsee wieder frei

 DIEMELSEE. Früher als erwartet konnten die Baumfällarbeiten an der Randstraße zwischen Heringhausen und der Diemeltalsperre abgeschlossen werden.

Wie Hessen Mobil mitteilt, konnten die Arbeiten an den Landesstraßen L 3078 und L 912 zwischen Helminghausen und Heringhausen früher abgeschlossen werden. Ab dem 24. Februar ist die Strecke wieder befahrbar. Nach Angaben von Hessen Mobil haben Baumfällarbeiten und Geröllsicherungsarbeiten entlang der Diemelseerandstraße die Verkehrssicherheit erhöht.

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WEGA. Auf der Bundesstraße 253 ereignete sich am 22. Februar 2023 eine Verkehrsunfallflucht - die Polizei sucht Hinweisgeber.

Ein 22-Jähriger befand gegen 16.30 Uhr an der Ampel in der Ortsdurchfahrt Wega (Bundesstraße 253) - hier wartete der Fahrer mit seinem 1er BMW bei rotem Licht, um anschließend weiter in Richtung Bad Wildungen zu fahren. 

Unterbrochen wurde der 22-Jährige allerdings durch einen Lastkraftwagenfahrer, der über die Rechtsabbiegerspur in Richtung Wellen abbiegen wollte. Der LKW kollidierte seitlich mit dem BMW und richtete dabei einen Sachschaden in Höhe von 1000 Euro an. 

Trotz der Kollision setzte der Unbekannte seine Fahrt in Richtung Wellen fort. Die Polizei ist nun auf der Suche nach Zeugen. Bislang ist nur bekannt, dass die in Waldeck-Frankenberg zugelassene Zugmaschine mit Korbacher Kennzeichen (KB) rot war und einen Auflieger mit weißer Plane transportierte. 

Weitere Hinweise werden von den Beamten der Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegengenommen.

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VOLKMARSEN. Für einen 92-jährigen Mann aus Bad Arolsen kam in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag jede Hilfe zu spät - nach einem Unfall konnte der Notarzt nur den Tod des Fahrers feststellen.

Wie es zu dem Unfall kam, konnte bis jetzt nicht geklärt werden. Fest steht, dass der Senior mit seinem Mazda gegen Mitternacht aus Richtung Wetterburg die Landesstraße 3080 befahren hat. In der Arolser Straße kam der Mazda 2 nach links von der Fahrbahn ab und war gegen den massiven Betonsockel der bft-Tankstelle geprallt. Dabei muss sich der Fahrer tödliche Verletzungen zugezogen haben.

Um 0.02 Uhr, am Donnerstagmorgen, wurde die Freiwillige Feuerwehr Volkmarsen alarmiert. Umgehend ließ der Einsatzleiter die Unfallstelle ausleuchten, trennte die Batterie vom Fahrzeug und ließ auslaufende Betriebsstoffe abstreuen. Ab diesem Moment übernahm die Polizei die Einsatzstelle, später kam die Kriminalpolizei hinzu. Die Hintergründe des Unfalls müssen eruiert werden. Nähere Angaben zum Unfall wollte die Polizei nicht nennen. Es wird weiterhin ermittelt.

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KASSEL. Die Feuerwehr Kassel wurde am Dienstagmorgen (21. Februar 2023) um 4.10 Uhr durch eine aufmerksame Anwohnerin in die Lutherstraße in Kassel-Nord Holland alarmiert. Im dritten Obergeschoss eines mehrstöckigen Wohnhauses piepte ein Rauchwarnmelder in einer Wohnung und es roch nach Rauch im Treppenraum.

Die Feuerwehr ging unter Atemschutz in die Wohnung vor. Parallel wurde die Drehleiter von außen angeleitert. Eine weibliche Person konnte aus der verrauchten Wohnung gerettet werden. Da die Person Rauchgase eingeatmet hatte, wurde diese durch eine Notärztin vor Ort behandelt und in ein umliegendes Krankenhaus transportiert. Die Rauchentwicklung kam von angebranntem Kochgut in einer Küche welches durch die Feuerwehr gelöscht wurde.

Die verrauchte Wohnung wurde mit einem Lüfter der Feuerwehr entraucht. Durch das umsichtige Handeln der Anwohnerin konnte die Feuerwehr frühzeitig alarmiert und weiterer Personen- sowie Sachschaden verhindern werden. Die Feuerwehr Kassel und der Rettungsdienst waren eine Stunde lang mit 20 Einsatzkräften im Einsatz.

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HÖXTER. Ein Kleinflugzeug ist in einem Waldgebiet bei Brakel-Frohnhausen notgelandet. Der 50-jährige Pilot verletzte sich dabei leicht und kam in ein Krankenhaus, das Flugzeug wurde erheblich beschädigt.

Am Dienstag, 21. Februar, war der 50-jährige Pilot aus dem Kreis Recklinghausen mit seinem motorisierten Kleinflugzeug von einem Flugplatz bei Kamen gestartet. Als er auf seiner Route Richtung Paderborn in ein Schlechtwettergebiet geriet, verlor er die Orientierung. Er leitete den Sinkflug ein und wollte noch den nächstgelegenen Flugplatz ansteuern. Als das nicht gelang, führte der 50-Jährige, der sich allein in dem Flugzeug befand, gegen 17 Uhr eine Notlandung über dem Waldgebiet "Bannenberg" in der Nähe von Frohnhausen durch. Dabei löste er auch den Fallschirm des Kleinflugzeuges aus. Während der Landung streifte er einige Bäume, durch den Aufprall wurde das Flugzeug erheblich beschädigt.

Der verletzte Pilot wurde vorsorglich mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Die Feuerwehr war ebenfalls im Einsatz und klemmte die Batterie ab. Das zuständige Luftfahrt-Bundesamt wurde informiert, das Flugzeug soll am heutigen Mittwoch im Laufe des Tages geborgen werden. (ots/r)

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Mittwoch, 22 Februar 2023 12:44

Dachs erschossen - Hinweise erbeten

TWISTETAL. Einer strafbaren Handlung geht die Polizei Korbach derzeit nach - ein Dachs wurde mit einer tödlichen Schussverletzung am Straßenrand der K 80 zwischen Gut Frederinghausen und Gembeck gefunden. 

Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde der tote Dachs am Sonntag (19. Februar) gegen 8 Uhr von einer Jagdpächterin am Straßenrand gesichtet. Eine Untersuchung ergab, dass das Tier mit einer großkalibrigen Waffe erschossen wurde. Ob der Fundort auch der Tatort ist, darüber kann nur spekuliert werden. Fest steht, so die Jagdausübungsberechtigte, dass Dachse in der Zeit vom 1. August bis 31. Oktober Jagdzeit haben. Wer Hinweise zum Ableben des Dachses geben kann, möchte sich bitte bei der Polizei Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 melden. 

Hinweis:

Ein Verstoß gegen die Schonzeiten der Wildtiere in Deutschland kann in Hessen mit einem entsprechenden Bußgeld belegt werden. Sollte innerhalb der Hegezeiten ein Wildtier gejagt oder getötet werden, fällt ein Bußgeld bis zu 5000 Euro an. Darüber hinaus droht der Entzug des Jagdscheins.

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